Askar 130PHQ Flatfield APO oder Skywatcher Esprit-120ED - F/7 FPL53 ???

koifarmer Christian

Aktives Mitglied
Ich bin dabei meine Equipment etwas zu verändern und würde gerne meinen bisherigen Apo Explorer Scientific FCD-1 aufwerten wollen.
Auf Euren Rat und Hinweise hoffe ich bei o.g. Entscheidung zum Neukauf eines Apos.

zur Ausgangslage: da ich zu 95% fotografisch mit meiner Zwo asi294mc pro und auch immer mobil unterwegs bin, soll das ganze vernüftig noch handbar sein und
ein Apo auf lange Zeit werden. Neben dem Apo Refraktor habe ich noch ein Rasa 8 ( 400mm ) und ein C8 SLT mit einem Starizona reducer
( komme dann auf ca. 1460mm ). Damit soll der neue Apo eine schöne Ergänzung zu den anderen Teleskopen und nicht zu nahe an den bereits
vorhanden Brennweiten sein.


mir bekannte Infos/ Eindrücke nur aus dem Internet:

zum Skywatcher Esprit 120 ED: hat anscheinend eine super Schärfe, ich könnte meinen vorhanden TS photline0,79 reducer verwenden....wäre dann bei ca. 664mm und f 5,5
Nachteile sind mir nicht bekannt

zum Askar 130PHQ Flatfield APO: hervorragende Schärfe, durch das Flatfield könnte ich den Apo bei f7,7 und mit reducer bei f5,4 betreiben, dann mit 700 Brennweite
der OAZ schein besser als beim Skywatcher Esprit zu sein, zumindest was die Traglast von bis zu 8kg betrifft....
evtl. hänge ich doch mal eine schwere Kamera mit Zubehör dran
Nachteile: es kann anscheinend mit dem reducer zu minimalen Unschärfen in den Ecken kommen, zumindest lt. 2 mir bekannten Berichten
-> allerdings auch nur minimal erkennbar am Bildschirm bei 100% und mehr Auflösung


Welche Praxis Erfahrungen zu den beiden o.g. Apos habt Ihr und wenn man die beiden Apos im Vergleich sieht, was wüdet Ihr an meiner Stelle tun?
Danke schon mal vorab an das Forum.

Viele Grüße
Christian
 
Hallo Christian,

Ich hatte beide und der Esprit durfte bleiben (mal wieder). Insgesamt hat er meiner meinung nach einfach die bessere Abbildung in den Ecken.
Bei beiden gehe ich von der nativen Abbildung, ohne Reducer aus.

Der 151PHQ kommt dem Esprit gefährlich nahe aber unterliegt insgesamt leicht. Der Triplet hat insgesamt die feineren/kompakteren Sterne.

Müsste ich zwischen 130PHQ und Esprit 120 wählen, ganz klar der Esprit.

Die jeweils passenden reducer habe ich auch aber konnte diese noch nicht testen.

CS Markus
 
Mein ESPRIT120 ist definitiv auch mein bestes Pferd im Fuhrpark. ABER der wurde vorm Kauf auch von Tommy justiert.
Von der Stange hätte ich ihn nicht gekauft. Nutze ihn fotografisch bei f7 mit APSC.
 
Meine wurden von Karl Kloss vor Auslieferung / Abholung überprüft und bilden einwandfrei ab. Die 120er und 150er Esprits sind recht sorgenfrei. :)

Man könnte sich noch den 107PHQ überlegen, der auch sehr gut abbildet, mit Reducer allerdings nur bis APS-C geeignet ist. Visuell wird der den Triplets sehr wahrscheinlich unterlegen sein.

Hier mal ein Vergleich zwischen Esprit 120ED und Askar 107PHQ. Die Optiken liefen parallel nebeneinander.

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Danke schon einmal für die Rückmeldungen. Es scheint ja doch in die Richtung Skywatcher Esprit 120 ED zu gehen........gefühlsmäßig war ich vorher schon fast beim Askar 130PHQ, nun muss ich wohl umdenken. Natürlich will ich auch nicht zu eingefahren sein, deshalb auch meine Frage ..
@Markus: Vielen Dank für Deine Rückmeldung insbesondere mit Deinen Praxiserfahrungen aus erster Hand und den Beispielen ist das sehr hilfreich. Wenn ich das richtig gesehen habe, hast Du auch den Askar 130PHQ getestet. Welche Erfahrungen hast Du mit dieser Version gemacht, neben den beiden o.g.?

Ich würde mir für die Zukunft gerne ein paar Optionen freilassen, wie z.B. auch die Option für eine Vollformatkarmera...ob die zum tragen kommt, weiß ich noch nicht.
Natürlich will ich auch mal spechteln und nicht nur fotografieren, auch wenn ich das die meiste Zeit tun werde.
Beim Askar 130PHQ wäre das Flatfield und die längere Brennweite, neben der Möglichkeit auf Vollformat zu gehen von Vorteil. Qualitätsmäßig scheint der Esprit ja vorne zu sein....Vollformat geht beim Esprit 120 ED, glaube ich nur mit Einschränkungen und leichte Abschattungen in den Ecken, oder?
 
Hallo Christian.

Jetzt muss ich wohl ausholen! :)

Der Askar 130PHQ hat natürlich etwas mehr Auflösung, durch die größere Öffnung, ist allerdings auch etwas langsamer.
Die bessere Ausleuchtung kommt vermutlich durch das unterschiedliche optische Design und ist tatsächlich größer als beim Esprit. Angegeben wird bis 60mm, wobei das nicht zwingend auch die Korrektur betrifft, die beim Esprit bis VF angegeben ist.
Wie gesagt, ist die Sternabbildung des Esprit von der Achse weg insgesamt besser, da kommt dann erst der 151PHQ ran (von dem bin ich sehr begeistert). Beim 130PHQ erscheinen die Sterne zum Rand hin etwas "gedrungen" und um die Achse laufend. Was insgesamt etwas mehr Nachbearbeitung in der EBV erfordert. Da müsste man eben etwas kompromissbereit sein.

Die Abschattung ist bei Kamera-Adaption an M48 an beiden Geraten mit VF Sensor vorhanden. Erst an M54 ist diese beim 130PHQ weg. Ich habe mir deshalb für den Esprit einen M54 Adapter fertigen lassen.
Der Test damit am Flattener steht noch aus, dann kann ich mehr sagen.

Wie gesagt, was die Verwendung mit Reducer angeht, bin ich noch dran. Leider sind die Bedingungen bei mir aktuell sehr besch...eiden.
Laut Askar ist der Reducer bis VF geeignet.
Skywatcher gibt den Esprit Reducer "nur" bis APS-C an, wobei wohl der ein oder andere auch schon VF damit im Einsatz hatte, wenn man den Berichten glauben darf. (???) Auch da müsste ich mit aber noch entsprechende Adapter auf M54 fertigen lassen. Ich weiß noch nicht, ob ich mir das Experiment antun werden. :)

Da sind nun noch Fragen offen, ich weiß.
Ich hoffe aber, es hilft trotzdem etwas weiter. :)

Meinen Facebook-Eintrag zum 130PHQ hast du vermutlich schon gelesen? :)

CS Markus
 
Hallo Markus,
danke noch einmal für Deine Detailinfos und Deine facebook Posts mit den hervorragenden Auswertungen/Infos habe ich gelesen..:) das hilft mir sehr, vorallem wenn man vorab keine Möglichkeit hat den zu erwerbenden Traum selbst mal zu begutachten/auszuprobieren. Dann sind besonders Praxiserfahrungen, wie von Dir, sehr hilfreich und interessant. Jedenfalls scheint es doch relativ eindeutig Richtung Esprit 120 ED zu gehen..:) Ein 4 Zöller fällt bei mir heraus, da ich im unteren Brennweitenbereich ja schon meinen Rasa 8 habe, so macht ein 5 Zöller für mich am meisten Sinn und 6 Zoll ist mir zu viel für den mobilen Einsatz.
Damit fällt der Askar wohl heraus...im Hinterkopf habe ich noch eine Leichtbauvariante: Explorer Scientific 127 Carbon, die sicherlich gut ist, aber wohl nicht auf dem Level vom Esprit 120 ED sein wird. Mal sehen...ich habe jetzt etwas zum Nachdenken und die Auswahl ist Dank Eurer Rückmeldung schon enger geworden.
 
Wenn du mobil bleiben willst, der Esprit 120ED. Ist einfach ein wenig kompakter und bis APS-C auf jeden Fall problemlos, auch wenn man da auch mit Flattener den passenden Abstand einhalten muss.
Besonders beim nachträglichen Einbringen eines Filters oder insgesamt für alles Mögliche an Kamerastrang ist so ein PHQ zumindest ohne Reducer halt sorgloser.

Ach, beide haben Vorzüge. Da muss jeder einfach selbst abwägen, wo mit er besser klar kommt oder leben kann.

Deswegen zeige ich nur selten auf ein Gerät und sage "Kauf das!" :)

Die 150er sind schon heftige Klopper!
Auf den ersten Blick sieht das gar nicht nach soooo viel mehr aus, in Live dann schon. :)

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danke für die Fotoreihe...auf dem Datenblatt sind die Unterscheide nicht so groß, aber live und hier bei Deinen Fotos sehr wohl..::)
Der Askar 151PHQ ist schon noch mal eine andere Größenordnung..., erstaunlicherweise ist, dass der 130PHQ ( auch wenn 130mm Öffnung ) doch noch deutlich größer ist als der Esprit 120ED......zumindest mehr als von mir gedacht
 
Ich wusste gar nicht, dass es eine Size Matter Fraktion gibt...:) wäre selbsz nicht auf die Idee gekommen. Allerdings spielt die Länge des Teleskops beim mobilen Einsatz wegen dem Stativ sehr wohl ein Rolle. Je länger der Refraktor ist umso leichter bleibt man an der Montierung bei einer steilen Lage hängen.
Beim Esprit 120 ED bemängeln manche Leute den OAZ und die Tauschutzkappe, die vorne etwas locker sitzt. Bei meiner asi294mc pro wird der OAZ wohl keine Probleme machen, aber wenn ich meine DSLR dranhänge, dann ist da schon mehr Gewicht dran. Wie sind diesbzgl. da Deine Erfahrungen?
 
Ich weiß nicht, wieso manche den OAZ des Esprit 120 oder 150 bemängeln. Vielleicht betrifft das auch die ersten Versionen?
Ich hatte schon meine Moravian G2 8300 mit 12-fach Filterrad und OAG (ca. 2.1 kg) am Esprit 120ED und keine Probleme mit Verkippung.
Siehe hier:

Die Taukappe ist etwas lose, das stimmt allerdings. Die muss man kräftig anziehen oder an den Stellen mit den Schrauben etwas unterlegen.
 
Kann nichts zum Askar Gerät sagen, aber meinen Esprit 120 finde ich schon klasse.
Ich würde und werde den Esprit erst abgeben, wenn ich ihn gegen einen Apo der Luxusklasse tausche.
Aktuell ist der Plan, in ein paar Jahren den Esprit zu verkaufen und dann noch was drauf zu legen um einen CFF 140 6,5 zu bekommen.
Mal schauen ob Ichs letztlich auch umsetze. Preis Leistung ist bei Skywatcher halt doch klar besser und den Esprit 150 gibts ja auch noch.
 
nun der CFF ist natürlich schon sehr interessant, aber auch eine völlig andere Klasse.... in meinem individuellen Fall und mit Wunsch nach einem guten 5" Apo würde ich nach allen Infos und Rückmeldungen, wohl den Esprit 120 ED nehmen---die Qualität ist sicherlich sehr hoch und damit macht man auch nichts falsch.
Nach meinen Recherchen bin ich aber schon etwas verwundert, dass es doch viele Astrofreunde mit Problemen mit Ihren Apos anderer Marken gibt, die sicherlich auch nicht ganz billig waren. Mein aktueller 4" Explore Scientific Triplet FCD-1 für NP 1200 EUR ist in der Einsteigerlige, aber ich hatte nie Probleme, einfach Kamera dran und dann gabe es gestochen scharfe Fotos.....anscheinend ist das nicht immer so, auch nicht bei deutlich teueren Apos.
Aktuell habe ein attraktives Angebot für einen gebrauchten Apo.....so dass ich evtl. zu einer anderen bekannten und hochwertigen Marke komme. Mal sehen.....
 
Ich bin mir nicht sicher, ob alles über einen Esprit auch wirklich bessere Daten liefert, sprich bessere Ausgangsdaten die für ein noch besseres finales Bild sorgen. Ich habe schon schlechte Endergebnisse von teureren "Edelgeräten" gesehen und schon bessere Bilder von deutlich günstigeren Geräten. Ein Hoch an die moderne EBV.

Für meinen Zwecke sehe ich auf meiner EQ8R in meinen Breitengraden keinen Sinn darin in eine teurere Optik zu investieren. Dazu fehlt mir einfach das Seeing, die Menge an Klaren Nächten und der Nutzen insgesamt.
Der Esprit 120 oder 150 ist meiner Meinung nach die Spitze in dem Preissegment, alles andere kostet gleich das doppelt und dreifache für einen geringen Prozentsatz an Mehrleistung. Wäre in meinem Fall Perlen vor die Säue, was vermutlich schon auf den Esprit zutrifft.

Der Reiz ist natürlich da, an einem Spitzen-Edelgerät-Gerät mit bester Farbkorrektur eine Monokamera zu hängen und dann in Pixinsight die "Wieauchimmersiejetztheisst"-Color-Calibration drüber laufen zu lassen. *ironieoff* ;)
 
Ich weiß nicht einmal, ob ich bei einem Spitzen Apo beim Fotografieren...evtl. vielleicht noch beim Spechteln, von z.B. LZOS & Co den Unterschied zu einem guten
Apo in der Preisklasse von 3-4 TEUR erkennen würde. Interessant wäre das einmal zu testen, aber da fehlt mir die Möglichkeit.

Jedenfalls scheint im Dschungel der Möglichkeiten bei den guten Mittelklasse von 5" Apos der Esprit 120ED die Nase vorne zu haben. Aufgrund eines guten Angebots und sogar einem erst kürzlich angefertigten Check Protokoll vom Hersteller, habe ich mich für einen gebrauchten TS-Optics CF-APO 130 mm f/7 FPL55 Triplet APO Refraktor mit Zertifikat entschieden. Der stand zwar jetzt nicht auf dieser Diskussionsliste, aber ich glaube dieser 5" Apo hat ebenfalls eine sehr gute Abbildungsqualität und ist auch für Vollformatkameras geeignet. Ob dieser Apo dem Esprit ins Wasser reichen kann, kann ich nicht beurteilen...aber ich werde sobald CS in Sicht ist natürlich testen.......ich bin auf die Ergebnisse schon gespannt.
Beeindruckend ist ein 5" Apo auf jeden Fall und bei 85 cm Länge und 11kg auch das Maximum, was ich für den mobilen Einsatz verwenden möchte.
 

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Danke Dir Markus, jetzt ist es doch ein anderer Apo geworden...aber die gelegenheit war zu gut. Ich freue mich jedenfalls sehr und gebe gerne einen Bericht nach dem Testen ab. Die CF Linie von TS ist ja noch recht neu und es gibt nicht allzu viele Berichte im Internet....die Spannung steigt, die Bilder von den Verkäufern haben jedenfalls mich bei der Qualität ( neben den Test Dokumenten ) überzeugt und die Schärfe war ebenfalls gut. Soweit man überhaupt die Qualität des Equipments von nicht selbstgemachten Bildern beurteilen kann...
Jedenfalls benötige ich noch etwas Zusatzequipment und eine vernünftige Montierung für das Mehrgewicht. Deshalb werde ich bald zu unserer gemeinsamen bekannten Bezugsquelle unseres Vertrauens gehen..::)
 
Bitte unbedingt berichten. Ich habe im Allgemeinen großes Interesse an Optiken und wie die Abbildungsleistung empfunden wird. Es muss nicht immer gleich eine wissenschaftliche Abhandlung sein. :)

Da wird dir sicher geholfen, was die Montierung angeht! :)
Welche Richtung möchtest du einschlagen? 20 kg-Klasse a la EQ6/AZ EQ6?
 
Meinen subjektiven Testbericht gebe ich gerne, sobald ich CS Möglichkeiten bekomme. Ich werde hauptsächlich fotografisch testen und gerne berichten.
Die Montierung steht bereits fest: es wird eine Skywatcher CQ350 mit offizieller Tragkraft vom max. 35 kg. Diese kann ich noch mobil nutzen, da der Montierungskopf nur 15 kg und auch das Stativ nur 15 kg wiegt. Damit passt diese Montierung für meine Zwecke perfekt und lässt noch Platz für Zukunftspläne...::)
Nach etwas mehr Erfahrung mit dem neuen Equipment, denke ich an eine Doppellosmandy Schiene, damit ich den 5" Apo und z.B. mein C8 gleichzeitig auf die Montierung setzen kann....mal sehen. Das kommt auf jeden Fall erst später..
 
Meinen subjektiven Testbericht gebe ich gerne, sobald ich CS Möglichkeiten bekomme. Ich werde hauptsächlich fotografisch testen und gerne berichten.
Die Montierung steht bereits fest: es wird eine Skywatcher CQ350 mit offizieller Tragkraft vom max. 35 kg. Diese kann ich noch mobil nutzen, da der Montierungskopf nur 15 kg und auch das Stativ nur 15 kg wiegt. Damit passt diese Montierung für meine Zwecke perfekt und lässt noch Platz für Zukunftspläne...::)
Nach etwas mehr Erfahrung mit dem neuen Equipment, denke ich an eine Doppellosmandy Schiene, damit ich den 5" Apo und z.B. mein C8 gleichzeitig auf die Montierung setzen kann....mal sehen. Das kommt auf jeden Fall erst später..
Das wird bei meinen zukünftigen Überlegungen auch zum Thema. Die Montierung ist wieder so schwer, besonders mit dem für sie gedachten Stativ.
Wäre da so eine Pegasus Astro Nyx-101 zusammen mit einem EQ6 oder AVX Stativ nicht ausreichend ? Die Nachführgenauigkeit scheint ausreichend zu sein.
Klar, das wäre zusammen mit dem C8 natürlich grenzwertig. Aber zukünftig werden sicher noch stabilere und gleichzeitig bezahlbare Harmonic Drive Montierungen erscheinen.
 
Es gibt im Forum bei Montierungen bereits einen ausführlichen Thread zu der Pegasus Astro Nyx-101, die auf ein paar kleinere Kinderkrankheiten, die man in Griff bekommen kann, gut abschneidet. Natürlich ist diese Art Montierung höchst interessant...Im englisch sprachigen Raum finde ich zu der Montierung bei vorallem bei längeren Brennweiten auch kritische Stimmen. Bei einem bekannten deutschen Astrohändler wird diese Montierung angeboten und auch gleich ein paar Beispiele zum Guiding gezeigt. Finde ich gut und sehr fair. Bei einem C11 kam man mit PHD2 guiding auf eine 1,32 arc sec. Abweichung......spätestens, da war ich raus. Für meinen 5" Apo würde das vielleicht noch gehen, aber da ich noch ein C8 und vielleicht in der Zukunft ( wer weiß ) ein C11 haben werde, gehe ich lieber auf eine Montierung mit nun mehrfach geprüften besseren guiding Werten. Nichts desto trotz kann die Pegasus Astro Nyx-101 sehr interessant sein für viele Leute und die Entwicklung in dem Bereich gewinnt anscheinend an Dynamik....werden sehen was da noch alles kommt.
 
habe ich mich für einen gebrauchten TS-Optics CF-APO 130 mm f/7 FPL55 Triplet APO Refraktor mit Zertifikat entschieden
Ich drücke dir die Daumen und wünsche dir wirklich gute Fotos mit dem CF.
Mein 80mm CF funktioniert nicht mit dem extra dafür gerechneten Reducer, noch mit einem Riccardi M63.
Betreibe ihn aktuell mit dem zugehörigen 1.0 Flattener bei f6; zähneknirschender Kompromiss…
 
Danke für Deine Nachricht und das ist natürlich ärgerlich. Ich gehe davon aus, dass Du mit Distanzringe 1mm/ 0,5mm schon versucht hast in den Fokus zu kommen!? Ich bin gerade dabei den richtigen Reducer für den CF Apo zu finden. Am liebsten hätte ich einen, der natürlich funktioniert und für Vollformat und auch für APS-C Kameras geeignet wäre. Neben den eigens gerechneten Reducern f. den CF Apo gibt es noch den TSRED379 0,8 Reducer der tatsächlich beides kann. Allerdings passt der nur mit einem Adapterring und das könnte zu Verkippungen kommen..Alternativ hätte ich natürlich den CF Reducer genommen und auf die Vollformat Möglichkeit verzichtet. Hm....das sind ja mal keine guten Nachrichten von Dir..
 
Ich mein, auf einen Adapterring mehr oder weniger kommt es auch nicht mehr an. Die sind eigentlich recht gut gefertigt bzw. die Auflageflächen planparallel.

Einige von euch haben auch in englischsprachigen Foren viel gelesen, gibt es eventuell allgemeine Aussagen, welche Reducer im Durchschnitt gut abschneiden?

Habe zuletzt für den APM 107/700 und den kleinen Riccardi 0,75x einen Adapterring bestellt, um den Reducer nicht im OAZ versenken zu müssen. Mit der Hoffnung, den OAZ nicht weit ausfahren zu müssen. Bin gespannt, ob das ohne Abschattungen funktioniert. Der lange Hebel bleibt natürlich, aber ich möchte den OAZ nicht fast komplett rausfahren.
 
Ich gehe davon aus, dass Du mit Distanzringe 1mm/ 0,5mm schon versucht hast in den Fokus zu kommen!?
Sogar mit:

Hat mich alles so ein bischen in meine Anfangszeit versetzt, wo der TS72/432 auch nicht mit Reducern funktionierte (nur mit 1.0 Flattener), weil Aplanatisch oder nicht Aplanatisch :unsure:Kann man hier im Forum unter 60/360 Reducer nachlesen (u.a. von Sternfee).

Die "Lösung" war dann eben auf den zugehörigen 1.0x Flattener zu tauschen, was so funktioniert wie man es erwartet wenn man sich nicht auf die Angabe verlässt und lieber am Stern justiert (weicht um 0.4 mm bei mir ab). Es gibt aber auch Meldungen und Bilder (z.B. vom CF 100er) wo es mit dem CF Reducer gut ausschaut. ABER es gibt halt auch Bilder von verschiedenen CF Modellen wo die Ecken grauenhaft sind mit Reducer.
Vielleicht sind die Leute aber auch genügsam und flanschen sturr die 55mm dahinter und gut is.

Mach aber direkt einen Test mit schönen dicken Sternen im Frame. Nicht das du auch diese Keile in den Sternen hast, wie Dane Vetter mit seinem CF155 und ich mit dem CF80. Da drücken dann die Schrauben zu fest auf die Linsenfassung.
 
In meinen Augen, eine kleine Unart, die sich da entwickelt hat, einen "normalen" f7 APO zu kaufen, um ihm mit einem Reducer Beine zu machen.
Ich bin da kein wirklicher Fan von. Besonders diese Universalreducer und Ebner kommen mir da immer wie eine halbherzige Angelegenheit vor.
Ich kenne das von meinem 72/432 auch aber auch von einem TSCFAPO, dass man da nicht nach den Angaben beim Abstand gehen darf.

Und wieder erinnere ich mich an mein Lieblingswerbetextchen "...nadelfeine Sterne, bis in die Ecken!" :LOL:

Ich muss hier noch mal den Esprit hoch holen, bei dem der Abstand mit Hülsen ab Werk schon auf die 55mm angepasst wurde (und die passen wirklich!), welche man aber für Eigenadaptionen auch weglassen kann, um noch etwas Backfocus herauszuholen bzw. um auch mit den Abständen zu "spielen". Da lobe ich Skywatcher, bemängele aber die eigenwilligen Gewindegrößen! :cautious:
 
In meinen Augen, eine kleine Unart, die sich da entwickelt hat, einen "normalen" f7 APO zu kaufen, um ihm mit einem Reducer Beine zu machen.
Ich bin da kein wirklicher Fan von. Besonders diese Universalreducer und Ebner kommen mir da immer wie eine halbherzige Angelegenheit vor.
Ich kenne das von meinem 72/432 auch aber auch von einem TSCFAPO, dass man da nicht nach den Angaben beim Abstand gehen darf.
Andererseits hat man mit insgesamt 2 oder 3 Linsen nur im Objektiv eine bessere Chance ein normal gutes Exemplar zu bekommen (wollte schon zu erwischen schreiben, aber das liest sich nochmal negativer).

Und wieder erinnere ich mich an mein Lieblingswerbetextchen "...nadelfeine Sterne, bis in die Ecken!" :LOL:
Das ist so ähnlich wie bei den Angelrollen, laut den Werbefritzen hat auch eine Kaffeemühle einen seidenweichen Lauf.
Aber zumindest im Vorstellungsvideo der CF-APO Serie mit dem 102mm Teleskop wird erwähnt, dass man mit dem Reducer besser nicht über APS-C gehen sollte.
Bei den SW Esprit bekommt man wohl alleine wegen den höheren Preisen insgesamt ein etwas besseres Teleskop.
 
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