Astrofotografie mit Spiegelreflexkamera Canon 550D welches Teleskop/Ausrüstung brauche ich ? ( Deep Sky u. Planeten Mond und Sonne )

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@Ulrike2312 Hast es im Grunde auf den Punkt gebracht … bin allerdings auch was Fehlkäufe betrifft etwas ,, vorgeschädigt ” , durch die Liegeradfehlkäufe habe ich über die Jahre einige 1000 Euro in den Sand gesetzt … zum einen weil ich mir nicht das leisten und stellen konnte was ich eigentlich wirklich wollte und zum anderen aus ungeduld .

Jetzt kaufe ich auch nicht mehr aus der Euphorie heraus sondern nur noch wenn ich wirklich sicher bin . Im zweifel länger sparen / auf ein Schnäppchen warten . Letztendlich schütze ich mich mit dem zögern auch vor mir selbst .

Hinzu kommen die ganzen Fragen die ich mir stelle wie ,, Würde ich mit einem 12 Zoll Dobson so oft rausfahren wie ich es mit einem 8 Zöller tun würde ? ” … ginge es nach dem ,, Ich will haben “ Euphoriegefühl würde ich mir vermutlich einen 14 oder 16 Zoll Dobson holen … nur dann bräuchte wieder einen schweren Spezialanhänger der bis 70 Kg tragen kann … und ich bräuchte sehr dicke Waden ;) .

Da stellt sich natürlich die Frage :
Wie oft würde ich mir das wirklich antun? Sehr sicher würde der innere Schweinehund oft oder gar meist siegen . Ich weiß ja noch von früher wie sperrig der 12 Zoll Dobson war und in geschätzt 95% der Fälle zeigte er nicht mehr am Planeten und Mond wie der 8 Zöller .
( am meisten beobachtete ich Mond und Planeten ) .

Das letztendlich mit Abstand meistgenutzte Teleskop war der ED 80mm Apo den ich zum schluss damals hatte … oft lohnte es nicht raus zu gehen und ich beobachtete aus meiner damaligen Wohnung vom
Balkon aus und nutzte die Wolkenlücken .. der 80mm Refraktor zeigte auch schon erstaunlich viel auf Jupiter .. unteranderem,, Knoten ” in/an den Bändern , den GRF , Mondschatten , mehrere feinere Bänder , Ovale ..
Saturn zeigte mehrere schwache Bänder … Mars Albedostrukturen und Polkappe.. der Mond unbeschreiblich… Sonne zeigte viele Flecken und Granulationen . , auch Deep Sky ging damit .

Was aber am genialsten war :
Teleskop in die Radtasche , Montierung in die andere Tasche und Stativ auf den Gepäckträger.

Habe damit auch gern einfach so von der 14. Etage vom Balkon in die Landschaft geguckt . Dieses Teleskop war so leicht überall mitzunehmen.
Die Fraunhofer Refraktoren hingegen die ich kurze Zeit hatte waren Fehlkäufe, Farbfehler zermatschte das Bild … damals wollte ich die knackscharfe Optik vom
ED Refraktor nur halt mit größerer Öffnung … nur der Plan ging logischerweise nicht auf .

Es gibt nur leider eines was nie wieder kommt :
Dieses schöne unbeschwerte Gefühl , die Neugier , die Freude und Euphorie aus der Kindheit:
Das erste mal den Mond im damaligen 50mm Tasco Refraktor… das erste mal M42 , das erste mal Jupiter mit Monden .. ich fühlte mich mit meinen damals 11 Jahren wie Galileo … in dem Alter war man noch unbeschwert … ich wusste nichts von Strehl und Optikfehlern sondern nahm alles so wie es ist und war glücklich… früher störte mich auch keine wackelige Montierung .. das Equipment war halt so .. ich war z.B. so mega glücklich als ich die Phasengestalt der Venus gesehen habe oder irgendeinen offen Sternhaufen.

Heute ist alles viel verkrampfter mit dem ganzen Wissen oder auch Unwissen und der ganzen technischen Vielfalt.

Beim Dobson wüsste ich sofort was ich mir wieder kaufe weil ich mit GSO sehr gute Erfahrungen gemacht habe .

Beim Refraktor siehts da schon anders aus … 2 Linser vs 3 Linser …verschiedene Glassorten ..

Hatte mal einen 4”F10 Fraunhofer Refraktor, der war von der Abbildungsqualität dem 80mm ED Apo unterlegen .

Das beste Teleskop ist letztendlich das was am meisten genutzt wird .

Mir wäre eine gute Optik schon sehr wichtig … habe vorhin Fotos /Videos gesehen wo die Optik von 60mm Kaufhausteleskopen mit einem Zeiss Telementor verglichen wurde und der Unterschied war gigantisch, der Telementor zeigt die Cassiniteilung und zarte Bänder auf dem Saturn …
Auf Jupiter GRF sehr einfach und Hauptbänder mit Knoten , dazu einige Farbbänder .
Mars Zeigt Albedostrukturen und die Polkappe … knackscharf und alles aufgelöst was mit 63mm halt möglich ist .

Interessant und spannend was so ,, kleine ” Refraktoren schon leisten .

Ich spiele ja gerne alles in Gedanken durch und spiele halt auch alle Ewentualitäten durch …z.B. ewentuelle Verluste .

Beispiel ich kaufe jetzt den Dobson mit einem Satz Okulare , Justierlaser etc für sagen wir komplett gebraucht 600 Euro … damit könnte ich erstmal visuell beobachten , hätte also schonmal viel Spaß.

Mache ich EAA wirds schon komplizierter :
Komme ich mit der Technik klar ? ( Nicht mit der DSLR…) würde dann zur Astrofotokamera greifen . Komme ich damit klar ? Keine Ahnung weil ich nicht weiß wie die funktioniert. In Videos siehts halt einfach aus salopp gesagt.

Was brauche ich ?
EQ Plattform … wie versorge ich die mit Strom ? Welche Kabel/Akkus passen zusammen? Wie funktioniert das alles ? Fragen über Fragen …

Brauche ich zwangsläufig für EAA ein Laptop, falls ja reicht meiner ? Ginge es mit einem Tablett/Handy ?

Brauche ich sonstiges Zubehör?

Meine technischen Fähigkeiten sind um es milde auszudrücken dilettantisch … kriege nichtmal eine Glühbirne gewechselt geschweige irgendwas zusammen gebaut… 2x kaufte ich die falsche Glühbirne dann gab ichs frustriert auf .. ist halt schwierig wenn man alleine ist und äußerst unbeholfen ist .

Bin ich willens und fähig zu lernen ?
Eindeutig ja … bin immer noch gehypt von dem was ich mittlerweile in der Fahrradtechnik gelernt habe ( vor 10 Jahren wusste ich nichtmal wie man einen Schlauch wechselt oder ihn aufpumpt) heute mache ich fast alles selbst .. ein guter geduldiger Mensch brachte mir vieles bei und einiges mit Youtube selbst beigebracht…

Trotzdem :
Die Kognitiven Einschränkungen sind da , meine Aufmerksamkeitsfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit hält nichtmal von 11 bis Mittag, zudem eine kaum vorhandene Frustrationstolleranz, Probleme im logischen Denken und handwerklich/technisch unbegabt…alles was ich anfasse endet im Chaos und wird nichts .
Wo genau meine Grenzen sind vermag ich nicht zu beurteilen..das können Fachleute besser … ist aber offensichtlich so das mich mehrere solcher Fachleute für erwerbsgemindert halten ( früher hieß es arbeitsunfähig) , Fakt ist leider auch das früher alles versucht wurde aber alles gescheitert ist .

Zu der Kamera und meinem Bekannten:
Er hat mir heute offen zugegeben das er mir das Ding nur angefreht hat und mir schmackhaft machte weil er Geld brauchte , er meinte es wäre nicht das richtige für mich und ich solle versuchen die zu verkaufen ( was ich aber noch nicht will weil ich Erdfotografie mit dem Refraktor versuchen will )… auch wenn ich micj da frage ob es nicht auch geht ein Handy einfach vors Okular zu halten… falls ja würde ich die die definitiv verkaufen.

Die Kamera hat mir inklusive dem Sigma Objektiv 200 Euro gekostet, plus 50 Euro für den uralt Laptop… wenn ich so die Preise auf Ebay Kleinanzeigen anschaue werde ich vielleicht nur die Hälfte oder etwas mehr wieder reinbekommen … ist Lehrgeld werde mir nie wieder etwas aufschwatzen lassen weil eh fast alle nur meine Art ausnutzen … ich wirke halt naiv ungebildet und dümmelig , leicht bräsig . Natürlich wird sowas ausgenutzt mehr oder weniger gnadenlos.
Diese 250 Euro wären schon ca 50% von einem gebrauchten ED Refraktor gewesen …oder ein Großteil dessen was ein Dobson kostet bei Ebay Kleinanzeigen.. wenn man wie ich ein sparsamer geiziger Pfennigfuchser ist tut es schon weh .

Es wird jetzt so ablaufen das ich entweder den 8 Zoll Dobson oder alternativ den Refraktor zuerst gebraucht kaufen werde … dann erstmal passende günstige brauchbare Okulare , Justierlaser , Sternatlas u.ä. kaufen werde je nachdem was ich zuerst günstig bekommen kann .

Beispiel :
Kaufe ich nun ein Astroset für z.B. insgesamt 1500 Euro , habe da mehrere Jahre Spaß mit und verkaufe ich es dann für 1100 Euro oder so tun mir die 400 Euro nicht weh weil ich dafür ja einige Zeit Spaß und Lebensfreude hatte … bei der DSLR hatte ich bisher nur Frust weil ich nicht mal das Grundlegendste checke …

Und Leute wie Heliklaus u.ä. erlebe ich zu genüge , ich lese mir sowas durch nehme es zur Kenntnis fische falls vorhanden wertvolle Infos für mich raus und überlesen den Rest … genauso wie ich Leute ignoriere die mir vorwerfen ich wäre nur zu faul zu arbeiten oder hätte keinen Willen .
Solche Leute tragen nicht mein Päckchen, stecken nicht in meiner Haut und sie können in den meisten Fällen für ihre Meinung nichtmal etwas dafür weil sie mit solchen Fällen wie ich einer bin keine Erfahrung haben .

Ich bin wankelmütig, bisweilen unbeholfen und unentschlossen, kann verstehen das es für andere anstrengend sein mag aber seht es doch anders :
Es ist nur ein Hobby , alles hier ist ohne Zwang , jeder kann entscheiden ob er sich mit diesem Thread befasst oder sich ausklingt.

Es kann nun noch lange dauern bis zur Entscheidung oder auch sehr schnell gehen , steht z.B. übermorgen was passendes drin fahre ich dahin .. und kaufe es .

@Stefano
Genau das von dir erwähnte was du aufgezählt hast ist das was ich nicht verstehe … ich weiß wo ich die Bilder scharf stelle und wo der Auslöseknopf ist das wars dann fast auch schon . Jedes Teleskop ist da unkomplizierter .

Ja die DSLR war für mich ein Griff ins Klo … falls ich nicht doch noch mit dem Teleskop und Kamera am Tag damit Spaß hätte … ich würde z.B. gern weit entfernte Schiffe mit einem Refraktor und Kamera mit über 150 facher Vergrößerung fotografieren die weit entfernt auf der Ostsee schwimmen. Oder z.B. vom Aussichtsturm aus fotografieren.

Was ich wenigstens sagen kann entgegen der Vermutung von @Heliklaus habe ich mich intensiv mit der Kamera beschäftigt und es wird einfach nichts weil es viel zu viel ist was man da checken muss . Es ist zu komplex .

Ob ich die EAA Geschichte hinkriege ? Schon eher …vermute ich zumindest nach allem was ich in Videos gesehen habe .

Fotografie auf parallaktischer Montierung kommt jedenfalls nicht infrage … wenn ich diese Kabelbäume schon sehe sträubt sich alles dagegen … zugegeben habe mir die ganze Geschichte sehr viel einfacher anfangs vorgestellt.

EAA Fotografie wäre halt deshalb nice weil ich immer ein Andenken vom Beobachtungsobjekt hätte ..

Von den Roboterteleskopen so begeistert ich davon erst war bin ich völlig von weg , sobald alle Objekte geknipst sind wirds öde … die ganze Freude des suchens und findet der Objekte fällt weg … ich weiß noch wie ich im 12 Zöller M57 suchte und fand und mich über den sehr deutlichen,, Rauchring” freute und mir das dann ganz lange angeguckt habe … oder die Sombrerogalaxie mit Staubband oder M13 was wirklich ein schöner Anblick war .

Wird echt Zeit für ein Teleskop …

Es hatte auch seinen Reiz die Objekte mit 80mm Refraktor anzuschauen , auch damit geht schon richtig was …
 
Wenn wir jetzt bei der DSLR Geschichte bleiben, dir werden zum Teil wirklich wichtige Sachen empfohlen, die aber für dich zumindest zum Teil nicht wichtig erscheinen.
Falls dich die Fotografie und Astrofotografie in welcher Form auch immer tatsächlich sehr interessieren, sollte man das Grundwissen haben. Man kann nicht immer wie im Blindflug alles auf Automatik setzen und vertrauen. Das mag am Anfang erschlagend viel und kompliziert wirken, ist es aber eigentlich nicht wirklich.
Deshalb wie gehabt, Handbuch lesen, gut erklärende Artikel und Videos suchen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Stafano
Ich gucke täglich etliche Stunden Videos zu dem Thema ( auch zur DSLR Fotografie ) , blicke bei der DSLR null durch ..

Aktuell interessiert mich deshalb eher ob eine EAA Astrocam /Planetenkamera leichter zu bedienen ist ..

Das Interesse an dem Thema ist für mich sehr groß…

Ein Buch kaufen ? Müsste dann eines sein das sich an Totalanfänger richtet die mit der Technik allgemein nichts mit anfangen können so in der Art wie ,, Nun nimmst su deine Kamera , montierst sie drückst auf Knopf A betätigst Knopf B gehst ins Menü stellst dieses und jenes so und so ein und drückst auf Auslösen ”

Bin aber ehrlich mit der DSLR bin ich innerlich durch , das wird nichts mehr .. hatte ja nun jemanden der sich wirklich gut mit dem Kram auskennt selbst er hat kapituliert.. er hat mir anfangs das gleiche geraten wie ihr auch er hats aber auf den Punkt gebracht bin zu begriffsstutzig für diese Geschichte und jeder Kauf in Richtung elektrischer Nachführung für die DLSR wird ein Griff ins Klo …

Da ich eh den Preis so schnell nicht wieder bekomme den ich für die Kamera bezahlt habe packe ich sie erstmal gut weg und nutze sie halt mal am Tag gelegentlich..

Das Problem an der herkömmlichen Astrofotografie ist halt auch das man im Grunde genommen ein Auto braucht wo man alles transportiert… das alles im Anhänger wird schon abenteuerlich… ist halt kein Dobson… da wars so :
Zuerst Rockerbox rein , Tubus in die Rockerbox hängen , Zubehör drinnen rechts und links verstauen…
Das ging mit viel Willen selbst mit dem 12er wenn man die Rocketbox schmal gesägt hat unten ..
Da war dann noch sowas wie Wurfzelt dabei , alles nötige Zubehör, Bücher … da hatte ich mehr dabei als in so manchen Kleinwagen reinpasst.

Freunde hatten mich da eher belächelt,, Na fährst du wieder dein Hubble-Teleskop spazieren? ” Zugegeben das war auch schon verrückt xD aber ich bin immer schon andere Wege im Leben gegangen als die meisten.

Damals war aber noch ein Unterschied:
Ich war jünger …aktiver … jetzt bin ich alt schlaff und lustlos bin 37 und aktuell in sehr schlechter Form oder anders ausgedrückt: Sowas wie früher ist fraglich ob ich das noch mache .

Mit einem 8 Zöller gehts erheblich einfacher .. das ist reinstellen und los .. deswegen ist unabhängig vom ,, Habenwillgefühl ” 8 Zoll wohl die sinnvolle Obergrenze .

Zur DSLR :
Die ist wie gesagt nicht mehr aktuell … lasst uns so tun als hätte ich sie verkauft..

Ich denke noch diesen Monat habe ich ein Teleskop .

Habe Sehnsucht nach einem Teleskop.. und Lebenszeit ist begrenzt.. warum also noch viel Zeit vergeuden…
 
Hallo, ich bin kein Psychologe und möchte jetzt keine Analyse deiner Persönlichkeit durchführen, das machst Du ja hier mit jedem Posting. Jetzt ist der Dobson also wieder out. Finde ich gut, denn er passt ganz offensichtlich nicht zu deinen Bedürfnissen. Neu ist, dass Du bereits Erfahrungen mit einem 80 ED gemacht hast, und zwar gute. Dann mein finaler Rat: Kauf den und nimm eine Astrokamera dazu. Damit wirst Du glücklich werden. Ein top modernes Laptop brauchst Du dafür nicht. Wenn Du eine ZWO Kamera kaufst, nutze die Software Asi Studio für den Anfang. Die ist nicht kompliziert. Alles weitere nach und nach. Aber fang bitte endlich an. Ich wünsche Dir viel Erfolg. Wenn Du angefangen hast, helfen Dir hier gerne sehr viele weiter.

LG Olaf
 
Warst du mittlerweile auf der örtlichen Sternwarte und hast mal nachgefragt, ob du dir die ganzen Käufe sparen und deren Geräte mitnutzen kannst?
Dann siehst du vielleicht am besten, was zu dir passt...

Astrofoto mit ED80 sind bei mir zwei Flightcases a rund 20-25 kg plus Stativ. Ein Dobson mit EX-Plattform ist auch nicht viel kompakter, und will auch eingenordet werden. Aufbau dauert immer, wenn es um Foto geht.

Ein Buch mit Schritt-für-Schritt-Einleitung wirst du nicht finden – dazu sind die Geräte auf dem Markt zu unterschiedlich, und Programme, und die Beobachtungsbedingungen und Objekte am Himmel auch.

Beste Grüße,
Alex
 
Hi,

wenn ein grösserer Dobson (12, 14, 16, 20 Zoll), dann auf alle Fälle keinen Voll-Tubus wie zB von GSO, sondern unbedingt einen Gitterrohrdobson, zB von Taurus, Geoptik, TS-Optics oder Scientific Explore.

Taurus 12 Zoll hat 15kg Gesamtgewicht, 16 Zoll 31kg

Oder von Geoptik:

Gesamtgewicht 24kg.

Die Gitterrohrdobson werden auseinandergebaut transportiert und sind dadurch extrem kompakt.
Das Aufbauen geht ruck, zuck.

Gruß
Peter
 
Hallo, ich bin kein Psychologe und möchte jetzt keine Analyse deiner Persönlichkeit durchführen, das machst Du ja hier mit jedem Posting. Jetzt ist der Dobson also wieder out. Finde ich gut, denn er passt ganz offensichtlich nicht zu deinen Bedürfnissen. Neu ist, dass Du bereits Erfahrungen mit einem 80 ED gemacht hast, und zwar gute. Dann mein finaler Rat: Kauf den und nimm eine Astrokamera dazu. Damit wirst Du glücklich werden. Ein top modernes Laptop brauchst Du dafür nicht. Wenn Du eine ZWO Kamera kaufst, nutze die Software Asi Studio für den Anfang. Die ist nicht kompliziert. Alles weitere nach und nach. Aber fang bitte endlich an. Ich wünsche Dir viel Erfolg. Wenn Du angefangen hast, helfen Dir hier gerne sehr viele weiter.

LG Olaf
Wenn der Dobson ihn zumindest visuell zum Beobachten bringt und Spaß macht, warum nicht.
Ob der kleine Refraktor später oder gar nicht gekauft wird, ist nicht so wichtig, Hauptsache @Velomobilfahrer steigt wieder in die Astronomie ein.
 
@Olaf M.
Nein völlig falsch verstanden Dobson ist nicht out ganz im Gegenteil wie ich im letzten Posting erwähnt nur mit 12 Zoll in Volltubusbauweise wirds eher nichts da sehe ich 8 Zoll als maximal sinnvolle Grenze.

Den 80mm ED hatte ich zuletzt bevor ich das Hobby zugunsten des Liegerad fahrens an den Nagel gehangen habe ( hatte ich glaube ich anfangs auch erwähnt) positive Erfahrungen habe ich zudem mit 8 und 12 Zoll GSO Dobson damals gemacht also 2012 und die Jahre vorher …also vor über 10 Jahren ..

Tja ich brauchte Geld und verscherbelte alles…

Das mit dem Laptop klingt gut dann könnte ich riesiges Glück haben das meiner reicht , wieder eine große Geldausgabe weniger .

Das einzige was völlig out für mich ist ist die DSLR Kamera und die herkömmliche Astrofotografie … wenn Fotografie dann nur EAA … wobei das ja dür die meisten keine Fotografie ist .

@Kerste
Weil es leider doch ein bisschen weit ist war ich leider noch nicht dort , wenn man Freunde besucht und dann hierhin , dahin fährt und alles per Rad ist es leider irgendwann leider doch alles bisschen viel ( zumal ich gerade in denkbar schlechtester Winterform bin ) … aber generell :
Eigenes Teleskop ist immer besser .

@AstroPZ
Der Nachteil bei den Gitterrohrdobson ist natürlich der Preis wobei ich da im Zweifel lieber länger sparen würde statt nochmal einen 12 Zoll GSO riesigen schweren Dobson ..

Wie siehts eigentlich mit Streulicht bei den Gitterrohrdobsons aus ? Die sind ja überall offen .

Das geringe Gewicht wäre natürlich für meinen Fall optimal… leider muss ich ja die Realität aktzeptieren … heißt ein Auto werde ich nie haben habe ja nichtmal einen Führerschein was bei meiner psychischen Verfassung auch besser für mich und für andere ist .

Ob nun ein Dobson zuerst kommt oder der Refraktor hängt nun davon ab wo ich als erstes gebraucht dran komme … am meisten würde wohl so oder so der Refraktor verwendet werdem auf kleiner AZ Montierung … einen schweren Dobson würde ich heut zu Tage nur rausschleppen wenn ich sicher bin das keine Wolken kommen .

@Stefano
Genau so sehe ich es auch , anfangen kann ich natürlich erst wenn das entsprechende Teleskop vorhanden ist ( die DSLR will ich ja nicht …) . Nun heißt es auf Schnäppchenjagt gehen .

Was jetzt am ehesten noch passieren kann und wohl auch wird das es mit der EAA Geschichte vielleicht dieses Jahr garnichts mehr wird weil ich ja erstmal nach Kauf der Instrumente und Zubehör wieder sparen muss und dann halt nach und nach .

Visuell hätte ich ja aufjedenfall erstmal genug Spaß und alles andere käme wenn es mir Spaß macht von ganz alleine .

Die Wahrscheinlichkeit das der Refraktor zuerst kommt ist aber wohl höher weil man da am leichtesten dran kommt obs dann nun 3 oder 4 Zoll wird oder gar mehr muss ich schauen .
Ein Fraunhofer -zu kurz-Farbwerfer solls nicht werden .

Jetzt kommt es drauf an was in der Nähe für Angebote kommen . Weil ich nicht mobil bin muss ich natürlich auch leider ein Stück weit nehmen was ich kriegen kann . Zumindest wenn ich nicht gefühlt Jahre warten will .
 
… wenn Fotografie dann nur EAA … wobei das ja dür die meisten keine Fotografie ist .
das ist Quatsch und eigentlich völlig klar, EAA ist Astrofotografie. Was soll es denn sonst sein.
Es gibt nur manchmal etwas "erfahrenere" Astrofotografen, die das belächeln.

Wie siehts eigentlich mit Streulicht bei den Gitterrohrdobsons aus ? Die sind ja überall offen .
klar, einen Gitterrohrdobson muss man zB mit einer Streulichtsocke versehen.

Auch sonst hat der Gittertubus viele Vorteile.
Viel geringeres Gewicht und Packmass.
Man kann viel einfacher mit Laser justieren, da man alles sieht, auch im Feld.
Man kann den FS Abstand bei Fokus Problem sehr leicht durch andere Stangen verändern.
Der Spiegel kühlt viel schneller und besser ab, da alles offen. Bei Beobachtung muss man dann natürlich wieder für Streulichtschutz sorgen.

Gruß
Peter
 
Einspruch.

Nicht immer.

Ich habe jahrelang die Geräte der örtlichen Sternwarte (innerorts, also eher schlechte Bedingungen) genutzt, und tue es noch heute. Mittlerweile ist meine Ausrüstung nicht schlechter als die Sternwartengeräte, teils sogar besser, nur die große Öffnung fehlt mir noch (die bin ich aber nicht bereit, regelmäßig zu transportieren – 8" wäre meine Grenze, und ein C8 kann ich auch auf der Sternwarte ausleihen und muss es nicht selber kaufen). Durch die Sternwartengeräte wusste ich, was ich wollte, dass mir die Einsteigerklasse (Teleskope, aber auch Okulare) das Geld nicht wert ist, und was ich zu tragen bereit bin. Das Ergebnis: Meine Ausrüstung ist optimal auf meine Bedürfnisse zugeschnitten.

Als die Sternwarte noch nur eine halbe Stunde von meinem Wohnort weg war, war ich trotzdem öfter auf die Sternwarte gefahren, wo ich nur das Dach aufmachen muss und beobachten kann, und Infrastruktur von beheizten Räumen bis zu Kühlschrank und Pizzaservice vor Ort habe, als meinen Kram ins Auto zu schleppen, auf dem Acker in der Kälte aufzubauen und dann wieder einzupacken. Mittlerweile wohne ich (wenn die Autobahn frei ist) eine gute Stunde weit weg – und nutze sie trotzdem immer wieder, weil da ausreichend Strom am Beobachtungsplatz ist, ich nichts groß rumschleppen und aufbauen muss (außer meiner eigenen Kamera plus Laptop), Tisch und Stuhl schnell am Teleskop ist und man ggf. auch noch jemanden trifft.

Auch die Säule auf meinem Balkon – sodass ich nur noch Montierung und Teleskop, aber kein Stativ z.B. für die Sonnenbeobachtung aufbauen muss – hat die Beobachtungszeit vervielfacht, gegenüber der alten Wohnung, wo ich raus auf den Acker musste – und da dann eher mit mit Fernglas oder Spektiv unterwegs war als mit dem großen Teleskop.

Wenn die etwas längere Fahrt zur Sternwarte schon zu viel ist, wird das mit dem eigenen Teleskop und dem Aufwand von Transport und Auf- und Abbau eher nichts. Dann bist du mit einem gebrauchten Fernglas und/oder einem Dwarf besser bedient.

Beste Grüße,
Alex
 
@AstroPZ
Das schreit eigentlich nach einem Gitterrohrdobson … gerade in meinem komplizierten Fall .. da wäre dann 16 Zoll die Obergrenze . Ideal wäre ein 16 Zoll F5 besser F6 damit günstige Okulare gut abbilden .

Damit dürfte am Mond und Planeten richtig viel gehen wenn ich mir so die EAA Fotos mit Teleskopen dieser Größe so anschaue . Also vielleicht doch lieber zuerst darauf sparen und den Refraktor hinten anstellen?

16 Zoll ist ja selbst rein visuell schon ein Traum .

@Kerste
Da ich ja dörflich wohne ( im Gegensatz zu früher ) ist es unkomplizierter da muss ich nur wenige Km fahren bis es dunkel ist wobei ich noch keinen Platz gefunden habe … Sternwarte wären mal eben grob geschätzt 20 Km pro Strecke … auch wenns nur 15 Km wären wäre es insbesondere jetzt im Winter zu weit ( jetzt im Winter fahre ich deshalb auch nur mit dem Velomobil nicht mit dem Liegerad ) , Problem ist nur weil alle Zielorte in entgegengesetzter Richtung sind … heute z.B. besuche ich nur meinen Kumpel und meine Oma und schon sinds wieder insgesamt über 40 Km …

Leider muss ich aus privaten Gründen noch paar Jahre auf dem Dorf wohnen.

Die Sternwarte hätte auch den Nachteil das die in der Stadt ist , dort sieht man dann ja auch wieder nicht viel .

Ohne Auto ist es in der Tat schwierig. Noch gehts zum Glück.. ans richtige Alter mag ich noch garnicht denken .. mit 50 gehts wohl nicht mehr ., wie geil es wäre könnte man für immer 23 sein … aber wenns nicht mehr so geht muss halt ein E Motor für die Räder her .
 
In der letzten Wohnung waren es zu Fuß 5 Minuten auf den Acker, jetzt sind es 10-15 Minuten mit Auto (das noch beladen werden muss) zu einem guten Standort, versus 60-120 Minuten (je nach Verkehr) zur innerstädtischen Sternwarte. Glaub mir: Auch ein großes Sternwartenteleskop in der Stadt zeigt dir sehr viel, wenn es nur genutzt wird. (Unser C14 in der Stadt zeigt zwar nicht viel mehr als das C8 auf dem Acker – aber dafür hat man ja ein großes Gerät.) Ich sehe noch nicht, wie du öfters den Gitterrohrdobson ins Rad lädst, auf dem Acker aufbaust, justierst, die EQ-Plattform einnordest und so weiter. Aber ich sehe, wie du evtl. viel Geld versenkst für etwas, was du für eine Handvoll Euro Jahresbeitrag evtl. auf der nächsten Sternwarte ausleihen kannst. Oder ob dich jemand von denen mitnehmen kann, wenn die sich zum Beobachten treffen. Ob das der Fall ist, kannst du durch einen Besuch feststellen - falls nicht, kannst du immer noch selber kaufen. Dann hast du nur einen Abend vergeudet – im Idealfall nutzt du einen klaren Abend, an dem du auch durch die Geräte dort schauen kannst.

Wobei ich jetzt auch nicht weiß, ob du irgendwo wohnst, wo es noch Winter gibt. In der Rheinebene war diesmal nicht viel mit Winter, nur mit Wolken.

Beste Grüße,
Alex
 
@Olaf M.
Nein völlig falsch verstanden Dobson ist nicht out ganz im Gegenteil wie ich im letzten Posting erwähnt nur mit 12 Zoll in Volltubusbauweise wirds eher nichts da sehe ich 8 Zoll als maximal sinnvolle Grenze.

Den 80mm ED hatte ich zuletzt bevor ich das Hobby zugunsten des Liegerad fahrens an den Nagel gehangen habe ( hatte ich glaube ich anfangs auch erwähnt) positive Erfahrungen habe ich zudem mit 8 und 12 Zoll GSO Dobson damals gemacht also 2012 und die Jahre vorher …also vor über 10 Jahren ..

Tja ich brauchte Geld und verscherbelte alles…

Das mit dem Laptop klingt gut dann könnte ich riesiges Glück haben das meiner reicht , wieder eine große Geldausgabe weniger .

Das einzige was völlig out für mich ist ist die DSLR Kamera und die herkömmliche Astrofotografie … wenn Fotografie dann nur EAA … wobei das ja dür die meisten keine Fotografie ist .
Ah, okay, dann habe ich das wirklich falsch verstanden, ich gebe aber zu, dass ich Deine Beiträge nicht sorgfältig genug gelesen habe, weil zu lang. ;) Wenn also der Dobson noch im Rennen ist, dann würde ich für Dich auch einen Gitterrohrdobson für die erste Wahl halten. Ich habe davon allerdings gar keine Ahnung, aber lt. Beschreibung der kompetenten User hier hört sich das für mich richtig an.
Gut transportabel, leicht aufzubauen und leicht justierbar, maximale Öffnung. Damit würde ich mal anfangen. Ob Du dann Interesse an Fotografie/EAA entwickelst, kannst Du auf Dich zukommen lassen, visuell hättest Du dann aber jedenfalls schon mal eine kaum zu toppende Lösung gefunden.

Also noch mal: Anfangen und dann nach und nach die nächsten Schritte angehen.

LG Olaf

PS: Reite bitte nicht immer auf Deinem angeblichen Greisenalter rum. Die meisten hier sind 10 - 20 Jahre älter und fühlen sich noch nicht alt. Du fährst immerhin viel Fahrrad, dann kannst Du auch ein Teleskop tragen. Reiß Dich mal zusammen, Herrgottnochmal. ;)
 
@Kerste
Soweit ich weiß steht wohl auf der Sternwarte ein 140mm Apo zur visuellen Beobachtung zur Verfügung und zur Fotografie ein 500mm Teleskope.

Damals in der Stadt lief es anfangs so ab :
Teleskop auf die Sackkarre… Zubehör im Rucksack… dann durch den schmalen Laubengang in das Treppenhaus wo eine schwere Tür geöffnet werden musste, dann in den Fahrstuhl, dann durch die schwere Haustür .

Dann ca 0,5 bis 0,7 Km zum Schulhof wo mich desöfteren der Hausmeister oder was das da nachts auch immer war verscheucht hat ( war der einzige Platz der zu Fuß erreichbar war ) …

Später dann transportierte ich das Teleskop mit dem Hundetransportanhänger und Fahrrad .
Natürlich musste ich auch dort justieren etc. Dauerte natürlich alles und zu oft kamen plötzlich Wolken. Zum Schluss bin ich dann öfters mit dem 12 Zoll Dobson aufs Land gefahren .

Wie lange dauert das Einordnen einer EQ Plattform?

@Olaf M.
Na ja bei mir gilt je transportabler desto mobiler und besser … das beste Teleskop ist jenes welches ich auch wirklich regelmäßig nutze , das war damals bei allen Teleskopen der Fall .

16 Zoll wäre schon ein Träumchen … nur bis ich dahin gespart habe dauerts wieder .. Möglichkeiten gibts aber auch da :
Erstmal GSO 8 Zoll Dobson gebraucht und in aller Ruhe sparen und den dann wenns Geld vorhanden ist verkaufen und upgraden, so würde die lange Wartezeit entfallen.

Werde nachher wenn ich zurück bin mal in aller Ruhe rechnen .

Mein Ziel ist erstmal ein Teleskop bevor die weißen Nächte kommen, ich wohne leider direkt an 54 Grad… ab spätestens Mitte Mai gehts dann los … die beste Zeit ist jetzt eigentlich…
 
Mit EQ-Plattformen habe ich keine Erfahrung – aber das kommt immer auch darauf an, welche Genauigkeit du willst. Visuell langt weniger als bei Foto. Und mit einem 16"-Dobson bist du bei gut 2m Brennweite, wenn EAA noch ein Thema ist (ich verliere da langsam den Überblick), dann willst du eine genaue Nachführung, sonst wandert dir alles recht flott raus, wenn du eine kleine, bezahlbare Kamera nimmst. Ohne EAA ist das natürlich kein Thema, aber dann braucht es auch keine EQ-Plattform.

Und ein 140mm Apo macht schon Spaß. Mein "Einsteigerteleskop" war der örtliche 150/2250-Refraktor. Keine Deep-Sky-Kanone, aber Mond, Planeten, Sonne, Doppelsterne, Sternhaufen und Kugelsternhaufen machten auch aus der Innenstadt Spaß. Und auch an die meisten Fototeleskope kann man ein Okular anschließen ;)

Beste Grüße,
Alex
 
... egal wie viele Beiträge. Es muss hier ja keiner etwas schreiben. "Dinge Entwickeln sich" und "Das Leben findet immer einen Weg" oder so ähnlich ...

@Velomobilfahrer Mein Eindruck geht sehr viel weniger in die "Hardware" Richtung. Und es geht auch nicht darum, wie "kompliziert" etwas ist.
Mein Eindruck ist, Du Versuchst eine Lösung für ein Problem zu finden (die "perfekt" sein muss) ohne das Dir klar ist, was eigentlich das/Dein Problem ist.
Aber wenn Du jetzt wirklich endlich mal (irgendwo) anfängst ... mich würde es freuen!

LG
Immo
 
nope.

Aber wenn Du jetzt wirklich endlich mal (irgendwo) anfängst ... mich würde es freuen!
das war damit gemeint... ;) :y:

Wenn jemand nach fast 290 Diskussionsbeiträgen noch kein Teleskop gekauft hat, auch keines bestellt, und auch noch nix entschieden, dann erwacht bei mir der Drang nach einer Innenschau... aber natürlich kann bereits die Unterhaltung über die Absicht, ein Teleskop zu erwerben allen Beteiligten ein schelmisches Vergnügen bereiten...

Nicht, dass das alles neu wäre, denn man kann jahrelang durch den Teleskopwald gehen, ohne das zu finden, was auf dem langsam vergilbenden Einkaufszettel steht... denn:
Mein Eindruck ist, Du Versuchst eine Lösung für ein Problem zu finden (die "perfekt" sein muss) ohne das Dir klar ist, was eigentlich das/Dein Problem ist.
:cool::y:

lg
Niki :coffee:
 
Hi Patrick,

Das Manual der 550D hast Du nie angerührt. Du hast es nie versucht,
sonst wären konkrete Fragen mit einer erklärenden Antwort aufgekommen.

Gruß Klaus
 
Vielleicht sollte man bei gaaaaaaanz schwierigen Fragen die KI im Astrotreff bemühen:


Die sagt einem diplomatisch ins Gesicht, was sie denkt. :D :cool: :coffee:

Zum Beispiel: KI im Astrotreff - ein Meilenstein! - Astrotreff - Die Astronomie und Raumfahrt Community

lg
Niki
 
Die eine Ki lernt von der anderen Ki und umgekehrt und alle veralbert sich mit viel Rechenleistung selbst.
Das wird lustig.
 
t=n => bin heute menschlich
Diese Threads werden bald von KI zu Ki geführt.
Produktplazierung oder Propaganda in Text und Bild.
Ich kenn ein paar Sternwarten mit Lagerfeuer.
 
@Kerste
Ich hatte ja selbst mal einen kleinen ED Apo von daher weiß ich wie perfekt ein Refraktor abbildet weshalb ich ja zumindest als Zweitgerät gerne einem Refraktor wieder hätte …

Na ja die Frage ist halt wie oft würde ich zur weiter entfernten Sternwarte wirklich hinfahren … nicht so oft wie ich hier ein eigenes Teleskop nach draußen nehmen würde …

Beispiel heute .. da habe ich nur durch Alltagsstrecken 42 Km in den Beinen, würde ich nun noch zur Sternwarte währen es am Ende mindestens 70 Km … wenn nicht gar 75 bis an die 80 Km .. und das mehrmals die Woche .. so ein Extremradsportler bin ich leider aktuell nicht .
Das ist ja den meisten selbst mit dem Auto zu viel .

Ich hätte schon gern ein eigenes Equipment :) .

EAA Fotografie :
Natürlich ist die noch aktuell , wobei manche schreiben ja so genau muss die Nachführung nicht sein weil man ja nur Sekunden/Minuten belichtet und nicht etliche Stunden wie bei der von mir so abgelehnten herkömmlichen Astrofotografie..

@Demokrat
Aufgerundet 300 Beiträge sind bei mir garnichts … im Liegeradforum das bedeutend kleiner ist waren es bis zum ersten Liegerad mehrere 1000 Beiträge… und trotzdem ein Fehlkauf nach dem anderen und alles zusammen gerechnet mittleren 4 stelligen Betrag in den Sand gesetzt … hatte keine Ahnung, wusste zwar was ich mir gewünscht habe ( Ein Velomobil) konnte es mir weder leisten noch stellen und so war ich auf der verzweifelten Suche nach dem schnellsten Rad das ich mir leisten konnte … Ergebnis:
Glücklich wurde ich erst mit dem Velomobil.

So soll es jetzt auf keinen Fall werden und deshalb warte ich lieber im Zweifel und spare auf das was ich mir wirklich wünsche weil kein Kompromiss mich dauerhaft zufrieden stellt . Wer billig und falsch kauft kauft 2x .

Warum ich mir noch kein Teleskop gekauft habe :
Weil ich bis vor kurzem nicht wusste was ich wirklich will.
Hätte ich anfangs auf die meisten gehört hätte ich eine Montierung/Stativ für die DSLR und hätte frustriert aufgegeben und Geld in den Sand gesetzt …

Der weitere Grund :
Ich will gebraucht kaufen .

@slowi2
Der erste Satz hat es auf den Punkt gebracht …angefangen habe ich ja schon , der Anhänger ist schon hier , vorhin fertig zusammen gebaut und Testfahrt gemacht .

Sobald ich was günstiges finde gehts los .

EAA ist ja letztendlich nur Livebeobachtung auf dem Laptop statt dem Auge hängt die Kamera im Okularauszug.

Nun stellen wir uns mal Jupiter bei gutem Seeing in einem 16 Zoll Dobson vor , mit 12 Zoll ist es schon krass ( da hab ich damals Albedostrukturen auf Ganymed gesehen ) mit 16 Zoll sollten diese Albedostrukturen schon richtig ins Auge stechen natürlich bei perfektem Seeing .

@Klaus85
Ich weiß nicht mal was ein Manual ist , habe sämtliches an der Kamera probiert will da allerdings keinen einzigen Euro in die DSLR investieren mit der bin ich komplett durch …
 
@Klaus85
Die Bedienungsanleitung kannte ich noch nicht … werde ich mir trotzdem ich mit der Kamera durch bin durchlesen… ich erwarte zwar nichts mehr von der Kamera würde mich aber trotzdem gern eines besseren belehren lassen .

Ich kann diese Kamera leider nicht einschätzen wie gut sie ist , werde es mir deshalb allein schon aus Neugier morgen durchlesen .
Fakt ist die Kamera ist da und wäre schade wenn sie im Schrank vor sich hin altert ohne alles versucht zu haben . Wie gesagt Wunder erwarte ich da keine mehr … aber falls doch noch der Groschen fällt sag ich mir testen und ausprobieren kostet nichts , zu verlieren hab ich da ja nichts und kann im besten Fall nur gewinnen.

Habs mir gleich mal runtergeladen .

Die erste Frage dazu :
Dort steht etwas von Treibern , braucht man die ?
 
Bis zur ersten beussten Bilderserie bei Tageslicht. Gleiches Motiv bei
unterschiedlichen Belichtungszeiten, ISO-Werten und Blende.
Den Effekt kannst Du auf dem Kameradisplay sehen.
Wenn das klappt kommt das Teil an den Rechner.
Welches Objektiv ist bei der Kamera dabei?
 
Wow, für den Anfang, saugeil. Damit geht viel.
Für das HSM gibt es in Capture One sogar Korrekturdaten.
Aber wir fangen erst mal an.
Handbuch, was sind die vielen Köpfe etc.
Bis morgen, gute Nacht
Klaus
 
Hallo Patrick,

Sternwarte und eigene Geräte schließen sich ja nicht aus. Im Idealfall hast du schon was eigenes für visuell, und kannst was für Fotografie ausleihen, wenn es dich doch mal juckt, oder du kannst mitbeobachten, bis du was eigenes hast, oder oder oder. Und du erfährst, ob sich eine Mitfahrgelegenheit ergibt;) Wenn wir statt der Führung auf der Sternwarte eine öffentliche Beobachtungsnacht auf dem Acker anbieten, sind mittlerweile auch die meisten Geräte vor Ort privat, weil man es sich so spart, die mobilen Sternwartengeräte 96 Stufen runterzutragen. Andererseits werden sie gerade auch fleißig ausgeliehen, weil einige das für sie perfekte Gerät suchen, oder lieber auf eine funktionierende Astrofoto-Kombination zurückgreifen, um festzustellen, ob das überhaupt Spaß macht.

Und wie du vielleicht auch mitbekommen hast, wenn du in den letzten Wochen verfolgen wolltest, wie sich Venus und Jupiter einander angenähert und wieder voneinander entfernt haben, ist es bei weitem nicht jeden Abend klar. Die Ausleihfrist für Teleskope und Ferngläser bei uns im Verein beträgt vier Wochen, damit man Chancen auf ein paar klare Abende hat. Und wer keinen Schlüssel zur Sternwarte hat/einen ausleihen darf, kann eh nur zu den Vereinstreffen Freitagabends kommen ;)

Zu EAA: Durch kurze Einzelaufnahmen ist die Nachführgenauigkeit nicht so kriegsentscheidend. Aber wenn das Objekt rauswandert, begrenzt das trotzdem die Aufnahmezeit. Das hier sind 15 Minuten Pferdekopfnebel (mit Nachbearbeitung, das Livebild in Sharpcap war deutlich schwächer) mit einem 61/250-Sucher (Baader VarioFinder), Baader Semi-ApoFilter und einer SVBony 905C mit winzigem Sensor (4,8x3,6mm) auf einer Montierung, die vor einem halben Jahr sauber eingenordet wurde, aber zwischendrin immer wieder abgebaut wird. Also etwa auf dem Level, den man mit einer recht sauberen, aber nicht perfekten Einnordung hinkriegt. (Wenn ich ernsthaft fotografiere, übernimmt der Autoguider den Rest).
Pferdekopfnebel-15Min-VarioFinder-SVBony2 bearbeitet.jpg

Man sieht schon deutlich an den Rändern unten und rechts, wie er rauswandert. Du denkst über begrenztes Budget (also ebenfalls kleiner Sensor) nach, aber gleich bei etwa achtfacher Brennweite und entsprechend kleinerem Bildfeld am 16"-Dobson. EAA hat Vorteile, auch weil Perfektion nicht im Vordergrund steht. Aber was du an der Nachführung sparst, legst du an der Kamera-/Sensorgröße wieder drauf.

Beste Grüße,
Alex
 
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