TS 140/910 Triplet für visuelle Beobachtungen – lohnt sich das?

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Hallo Andreas,

Auffallend ist das die amerikanischen Kollegen da ungehemmter mit umgehen, da wird ein guter 4 Zöller auch schon mal ins 300x Nirvana geschickt.

Das ist mir auch schon aufgefallen ich meine mich zu erinnern daß dort 75X pro Zoll Öffnung was ja den 300x bei 4" entspricht ganz normal sind bzw als übliches Maximum angesehen werden. Ich kann mich unabhängig vom Teleskop mit so kleinen APs nicht anfreunden nicht mal bei perfektem Seeing. Ist wohl auch Geschmackssache?

Viele Grüße Felix
 
Ich habe die Anweisungen, die ich erhalten habe, noch einmal gelesen. Ich werde mich wahrscheinlich für den TS CF 130 oder TOA 130 SN entscheiden. Möglicherweise TS CF 155. Bei anderen Refraktoren ist es zu schwierig, die richtige Brennweite für ein Fernglas zu finden. Ich möchte kein zusätzliches Glas in Form des Baader-Korrektors verwenden.

Grüße, Zbigniew
 
Ich kann mich unabhängig vom Teleskop mit so kleinen APs nicht anfreunden nicht mal bei perfektem Seeing. Ist wohl auch Geschmackssache?
Hallo Felix,

ja klar so kleine Austrittspupillen sind nicht jedermanns Sache.

Bei sehr guter Optik gehe ich manchmal bis 2,5x Öffnung, die High-End-Apos schaffen das locker, jenseits dessen kommen aber irgendwann Floater, dann macht es keinen Sinn mehr.

Andreas
 
Ich möchte kein zusätzliches Glas in Form des Baader-Korrektors verwenden.
Und ich verstehe einfach nicht, warum.
Ich nutze nun schon eine ganzen Weile Binokulare, drei Verschiedene Modelle (TS Großfeld, Baader/Zeiss Großfeld, Baader Maxbright II) und das an verschiedenen Teleskopen (zB Celestron C8, Evostar 120 ED, 80 ED und 72 ED)
Das Bild war MIT dem Glaswegkorrektor IMMER sichtbar besser.

LG
Olli
 
Und ich verstehe einfach nicht, warum.
Ich nutze nun schon eine ganzen Weile Binokulare, drei Verschiedene Modelle (TS Großfeld, Baader/Zeiss Großfeld, Baader Maxbright II) und das an verschiedenen Teleskopen (zB Celestron C8, Evostar 120 ED, 80 ED und 72 ED)
Das Bild war MIT dem Glaswegkorrektor IMMER sichtbar besser.

LG
Olli
Mein Zeiss-Fernglas basiert auf einem Teilerprisma und Spiegeln. Es gibt kein sichtbares Problem mit chromatischer und sphärischer Aberration

Grüße, Zbigniew
 
Vielen Dank an alle, die sich mit dem Thema beschäftigt haben. Bevor ich einen Kauf tätige, plane ich zusätzlich die Teilnahme an einer astronomischen Rallye, um die Größe, das Gewicht und die Bildqualität einzelner Refraktoren im Bereich 130 – 150 mm zu überprüfen

Grüße, Zbigniew
 
Hallo Zbigniew,
ich will dir nicht groß in deine Kaufentscheidung reinreden, aber der große Wurf ist das nicht gerade.
Du kennst ja schon den TS 125 und den Skywatcher 120, mit deiner Auswahl sind es gerade mal 5-10mm mehr an Öffnung.
Auch wenn der TOA nahezu perfekte 130mm Öffnung bietet, es sind und bleiben nur 130mm Öffnung.
Aber das wirst du mit der Zeit vielleicht selber feststellen.
LG
 
Hallo Zbigniew,
ich will dir nicht groß in deine Kaufentscheidung reinreden, aber der große Wurf ist das nicht gerade.
Du kennst ja schon den TS 125 und den Skywatcher 120, mit deiner Auswahl sind es gerade mal 5-10mm mehr an Öffnung.
Auch wenn der TOA nahezu perfekte 130mm Öffnung bietet, es sind und bleiben nur 130mm Öffnung.
Aber das wirst du mit der Zeit vielleicht selber feststellen.
LG
Hallo,

Ich bin vorbereitet. Ich weiß mehr oder weniger, was ich von 130-150-Refraktoren erwarten kann. Ich hatte ein APM 120-Fernglas. Ich bezweifle, dass der 152-Bino-Refraktor detailliertere DSO-Bilder erzeugen würde, jenseits des engeren Sichtfelds im Refraktor und der unterschiedlichen Austrittspupille, die durch die 1,25-Okulare begrenzt sind.
APM 120 war für Planeten nicht sehr geeignet. Es war interessant, aber zu begrenzt. Ich habe versucht, mit den Okularen Takahashi TOE 4 mm oder Nagler Zoom 3-6 mm so viel wie möglich zu sehen, aber einige der Einschränkungen des Instruments können mit den besten Okularen nicht überwunden werden. Ich hoffe, dass der Apo-Refraktor mit Bino das ändern wird. Ich könnte mir einen großen Newton kaufen, bei dem es viel Licht für das Bino zu spalten gibt, aber ich hasse es, ihn zu benutzen. Nach dem Abschied vom GSO 12 kann ich mich nicht einmal mehr von 8 Zoll überzeugen. Ich würde lieber C8-11 oder Mak 180 wählen

Grüße, Zbigniew
 
Ich würde lieber C8-11 oder Mak 180 wählen
Wie bereits öfters, zitiere ich hier noch einmal den "japanischen Score"; von mehreren erfahrenen Beobachtern im Doppelblind-Verfahren ermittelt, hinsichtlich der Detail-Erkennbarkeit an Planeten, insbesondere an Jupiter.
Wurde oft (zurecht) kritisiert, ist jedoch ein grober Maßstab.
Beispielsweise liegt ein C8 nicht gut, ein Meniskas 180 oder ein C11 aber schon...:

 
Wie bereits öfters, zitiere ich hier noch einmal den "japanischen Score"; von mehreren erfahrenen Beobachtern im Doppelblind-Verfahren ermittelt, hinsichtlich der Detail-Erkennbarkeit an Planeten, insbesondere an Jupiter.
Wurde oft (zurecht) kritisiert, ist jedoch ein grober Maßstab.
Beispielsweise liegt ein C8 nicht gut, ein Meniskas 180 oder ein C11 aber schon...:

Interessanter Vergleich

Nur Mak oder SCT mit Bino sind nur der Mond und die Planeten. Vielleicht können Binotron oder Denkmeier II mit PowerSwitch 0,66x einen Unterschied bei DSO-Beobachtungen machen, aber ich habe keine Informationen darüber gefunden, ob es funktioniert

Grüße, Zbigniew
 
Das sind ja Standard volltuben mit grauenhafter Mechanik und hohem Gewicht, schon an Gitterohr mach Martini, Klose, spacewalk... Gedacht?

Clear skies Felix
Ja. Ich habe lange über dieses Projekt nachgedacht. Der Bau ist kein Problem. Das Irritierendste an Newton ist die Beobachtungsposition, in der ich weder sitzen noch stehen kann, sondern mich bücken muss. Zu viel Akrobatik. Eine entspannte Beobachtung ist daher nicht möglich. Der Newton hat nur zwei Spiegelabdeckungen und eine schnelle Abkühlzeit, aber das überzeugt mich nicht.

Grüße, Zbigniew
 
Nun, die ganzen geschlossenen katadioptrischen Teleskope wie SC, MC, SN, MN usw. haben alle thermische Probleme und sind von der Obstruktion i.d.R. fotografisch ausgelegt.
Auch bekommt man diese Teleskope nur im "Consumerbereich" mit z.T. schlechter mechanischer und Optischer Qualität, allenfalls sehr teuer als Sonderanfertigung.
Auch halten sich die Optimierungs- und Tuningmaßnahmen bei diesen Teleskopen sehr in Grenzen.

Beim Billig-Newton sieht es da natürlich auch nicht viel besser aus, wohin gegen man beim Newton, mit etwas handwerklichem Geschick, viel mehr herausholen kann.
Auch kann man sich seinen Newton selber zusammenstellen lassen, wenn man tiefer ins Portmonee greift und so entweder ein Planetennewton, einen Kompromiss- oder ein Fotografisch ausgelegtes Newton bauen lassen, was quasi nur beim Newton angeboten wird.

Der Newton kommt durch sein Öffnungsverhältnis dem "Allroundteleskop" also für Planeten und DeepSky am nächsten, auch kann die Obstruktion sehr gering gehalten werden, so dass der Kontrast einem gleichgroßen APO nur wenig bis gar nicht nachsteht und das zu einem Bruchteil des Preises.
Nirgends bekommt man so viel Öffnung für sein Geld.

Das Irritierendste an Newton ist die Beobachtungsposition, in der ich weder sitzen noch stehen kann, sondern mich bücken muss. Zu viel Akrobatik. Eine entspannte Beobachtung ist daher nicht möglich.
Ich beobachte mit beiden Teleskopen APO und Newton, von daher weiß ich von was du schreibst, da ich dies schon selber so am Newton erlebt und empfunden habe.

Beim azimutal nachgeführten Newton ist es wichtig, dass ab ca. 12" der Okularauszug horizontal waagerecht ausgerichtet ist.
Auch sollte man eine AZ-GoTo Rockerbox zur Nachführung verwenden, dann variiert der Einblick nur in der Höhe und ist so bequem, wenn nicht sogar bequemer wie beim Refraktor.
Ich sitze dann bequem auf einem Stuhl mit einer Gasdruckfeder, oder bei Horizontnaher Beobachtung auf einem alten Stuhl mit Gewindespindel, welcher sich auf 30cm eindrehen lässt.
Beim Paralaktisch montierten Newton, sollte man Rotationsrohrschellen verwenden.

Jedoch wenn ab 12" der OAZ in 45° steht und dann auch noch evtl. eine EQ-Plattform verwendet wird, welche den OAZ/Einblick z.T. gegen Zenit oder Richtung Boden dreht, ist es klar dass man sich den Hals verrenken muss.
Auch will man ja nicht seinen Blechtubus verbohren und die Hohenräder umsetzen, um den OAZ an die richtige Stelle zu bekommen.

Ein schlechtes Einblickverhalten beim Newton ist also keine Eigenart des Newton, sondern vielmehr dessen Auslegung/Bauart und dessen Nachführung.
Wenn der OAZ horizontal ausgerichtet ist hat man es auch einfacher einen möglichen ADC richtig auszurichten, auch die Objektorientierung ist dabei eine bessere.

LG
 
Nun, die ganzen geschlossenen katadioptrischen Teleskope wie SC, MC, SN, MN usw. haben alle thermische Probleme und sind von der Obstruktion i.d.R. fotografisch ausgelegt.
Auch bekommt man diese Teleskope nur im "Consumerbereich" mit z.T. schlechter mechanischer und Optischer Qualität, allenfalls sehr teuer als Sonderanfertigung.
Auch halten sich die Optimierungs- und Tuningmaßnahmen bei diesen Teleskopen sehr in Grenzen.

Beim Billig-Newton sieht es da natürlich auch nicht viel besser aus, wohin gegen man beim Newton, mit etwas handwerklichem Geschick, viel mehr herausholen kann.
Auch kann man sich seinen Newton selber zusammenstellen lassen, wenn man tiefer ins Portmonee greift und so entweder ein Planetennewton, einen Kompromiss- oder ein Fotografisch ausgelegtes Newton bauen lassen, was quasi nur beim Newton angeboten wird.

Der Newton kommt durch sein Öffnungsverhältnis dem "Allroundteleskop" also für Planeten und DeepSky am nächsten, auch kann die Obstruktion sehr gering gehalten werden, so dass der Kontrast einem gleichgroßen APO nur wenig bis gar nicht nachsteht und das zu einem Bruchteil des Preises.
Nirgends bekommt man so viel Öffnung für sein Geld.


Ich beobachte mit beiden Teleskopen APO und Newton, von daher weiß ich von was du schreibst, da ich dies schon selber so am Newton erlebt und empfunden habe.

Beim azimutal nachgeführten Newton ist es wichtig, dass ab ca. 12" der Okularauszug horizontal waagerecht ausgerichtet ist.
Auch sollte man eine AZ-GoTo Rockerbox zur Nachführung verwenden, dann variiert der Einblick nur in der Höhe und ist so bequem, wenn nicht sogar bequemer wie beim Refraktor.
Ich sitze dann bequem auf einem Stuhl mit einer Gasdruckfeder, oder bei Horizontnaher Beobachtung auf einem alten Stuhl mit Gewindespindel, welcher sich auf 30cm eindrehen lässt.
Beim Paralaktisch montierten Newton, sollte man Rotationsrohrschellen verwenden.

Jedoch wenn ab 12" der OAZ in 45° steht und dann auch noch evtl. eine EQ-Plattform verwendet wird, welche den OAZ/Einblick z.T. gegen Zenit oder Richtung Boden dreht, ist es klar dass man sich den Hals verrenken muss.
Auch will man ja nicht seinen Blechtubus verbohren und die Hohenräder umsetzen, um den OAZ an die richtige Stelle zu bekommen.

Ein schlechtes Einblickverhalten beim Newton ist also keine Eigenart des Newton, sondern vielmehr dessen Auslegung/Bauart und dessen Nachführung.
Wenn der OAZ horizontal ausgerichtet ist hat man es auch einfacher einen möglichen ADC richtig auszurichten, auch die Objektorientierung ist dabei eine bessere.

LG
Ich gehe im August zu einer Astronomie-Rallye. Vielleicht kann ich durch planetarische Newton F/8-10, Intes MK-91, Orion Optics OMC 200 oder Takahashi TOA 130 oder CFF 180 Refraktoren schauen. Es hängt alles davon ab, wer dieses Jahr kommt. So oder so kann ich verschiedene Teleskope unter demselben Himmel vergleichen. Es ist etwas völlig anderes, ein Teleskop zu verkaufen und ein anderes zu kaufen. Sich auf gespeicherte Bilder früherer Teleskope zu verlassen, kann irreführend sein. Es kann sein, dass mir ein anderes Teleskop gefällt und nicht das, von dem ich mir vorstelle, dass es mir das gibt, was ich erwarte

Grüße, Zbigniew
 
Hallo Zbigniew,

ich habe gute und farbtreue Apos von 60 bis 152mm Öffnung und ich hatte ein APM100/90 ED Fernglas. Durch 120er SD/ED/SA konnte ich auch schon schauen.
Ich persönlich finde die APM Ferngläser sind sehr schön für Widefield und Vergrößerungen bis ca. 60 fach gut korregiert.

Mein LZOS 152f8 ist mir persönlich zu schwer und groß um ihn mobil einzusetzen. Siehe den Vergleich mit dem FS60 Piggyback. Ich hatte vorher auch den APM 152f8 ED und einen TMB FH 152f8, alle für mich zu sperrig für mobil, eine AZEQ6 oder die Rowan AZ100 gehen aber noch ganz gut. Ist Geschmack Sache. Den APM ED 152f8 finde ich nicht schlecht und preiswert.
5 Zöller sind gegenüber 6 Zöllern noch sehr viel mobiler und meiner Meinung nach ein sehr guter Kompromiss aus Mobilität und Leistung. Früher gab es einen TS130f6 der sehr gut korrigiert und dabei mit 6,5kg sehr leicht war, der ist gebraucht auch schwer zu finden, meinen hätte ich mal besser nicht verkaufen sollen. Ich hatte auch einen LZOS 123f6, der auch sehr gut und kompakt ist, aber einen Kruppax Tubus empfehle ich ehr nicht, dauert zu lange bis der ausgekühlt ist. Aktuell habe ich einen TOA130 NFB und bin sehr zufrieden damit.

Eine Alternative, gerade auch wenn es um Binokulares Beobachten geht ist ein Binoteleskop aus zwei sehr guten 4 Zöllern. Das kann tatsächlich mit dem TOA mithalten und schlägt meiner Meinung nach (im direkten Side by Side Vergleich getestet), ein APM 120SD in optisch jeder Hinsicht. Die Kombination aus z.B. zwei TS102f11 SD mit der neuen AOK Binomontierung wäre auch wesentlich leichter als der TOA mit z.B. AZEQ6. Mit der Rowan AZ100 und der Binoplattform von AOK habe ich aber auch GOTO und man kann das Ganze m.E. noch gut mobil einsetzen. Und den TOA direkt mit dem Bino vergleichen (-;
 

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Hallo Zbigniew,

ich habe gute und farbtreue Apos von 60 bis 152mm Öffnung und ich hatte ein APM100/90 ED Fernglas. Durch 120er SD/ED/SA konnte ich auch schon schauen.
Ich persönlich finde die APM Ferngläser sind sehr schön für Widefield und Vergrößerungen bis ca. 60 fach gut korregiert.

Mein LZOS 152f8 ist mir persönlich zu schwer und groß um ihn mobil einzusetzen. Siehe den Vergleich mit dem FS60 Piggyback. Ich hatte vorher auch den APM 152f8 ED und einen TMB FH 152f8, alle für mich zu sperrig für mobil, eine AZEQ6 oder die Rowan AZ100 gehen aber noch ganz gut. Ist Geschmack Sache. Den APM ED 152f8 finde ich nicht schlecht und preiswert.
5 Zöller sind gegenüber 6 Zöllern noch sehr viel mobiler und meiner Meinung nach ein sehr guter Kompromiss aus Mobilität und Leistung. Früher gab es einen TS130f6 der sehr gut korrigiert und dabei mit 6,5kg sehr leicht war, der ist gebraucht auch schwer zu finden, meinen hätte ich mal besser nicht verkaufen sollen. Ich hatte auch einen LZOS 123f6, der auch sehr gut und kompakt ist, aber einen Kruppax Tubus empfehle ich ehr nicht, dauert zu lange bis der ausgekühlt ist. Aktuell habe ich einen TOA130 NFB und bin sehr zufrieden damit.

Eine Alternative, gerade auch wenn es um Binokulares Beobachten geht ist ein Binoteleskop aus zwei sehr guten 4 Zöllern. Das kann tatsächlich mit dem TOA mithalten und schlägt meiner Meinung nach (im direkten Side by Side Vergleich getestet), ein APM 120SD in optisch jeder Hinsicht. Die Kombination aus z.B. zwei TS102f11 SD mit der neuen AOK Binomontierung wäre auch wesentlich leichter als der TOA mit z.B. AZEQ6. Mit der Rowan AZ100 und der Binoplattform von AOK habe ich aber auch GOTO und man kann das Ganze m.E. noch gut mobil einsetzen. Und den TOA direkt mit dem Bino vergleichen (-;
Vielen Dank für das Teilen Ihrer Beobachtungserfahrung :)
Als Sie über ein Fernglas aus zwei Refraktoren schrieben, fiel mir ein, dass bei dem astronomischen Treffen möglicherweise ein EMS-Bino-Benutzer von zwei SW 120/900 ED-Refraktoren erscheinen könnte.
Bevor ich mich für den Kauf des APM 120 entschieden habe, wurde ich von vielen Leuten auf das gleiche Design hingewiesen. Das Gewicht machte mir etwas Angst, denn das Bino 2x 120/900 wog 15 kg im Vergleich zu den 9,5 kg des APM 120. Ich entschied mich für das APM 120. Nach zwei Jahren kam ich zu dem Schluss, dass die interessantesten Bilder vom APM stammen 120 sind nur die Weitwinkelgläser in der APM 12,5 mm Brille. Das Betrachten des Himmels mit 24-mm-Okularen ähnelt der Verwendung eines Fernglases und ist nicht sehr eindringlich. Im Teleskop hingegen sind Vergrößerungen über 50x vorteilhafter. Wenn das APM 120 wie das größere APM 150-Fernglas mit 2-Zoll-Okularen umgehen würde, würde ich es vielleicht behalten. Leider ist das nicht der Fall und ich habe beschlossen, dass es Zeit für eine Veränderung ist

Grüße, Zbigniew
 
Hallo Zbigniew,
welche Öffnung hat den dein Spiegel Binokularansatz?
Im Netz finden sich unterschiedliche Angaben zum Strahlteiler mit 21-25mm?
Hast du das mal durchgerechnet, dass Spiegel-Bino baut ja auch recht lang mit ca. 138mm?
LG
 
Hallo Zbigniew,
welche Öffnung hat den dein Spiegel Binokularansatz?
Im Netz finden sich unterschiedliche Angaben zum Strahlteiler mit 21-25mm?
Hast du das mal durchgerechnet, dass Spiegel-Bino baut ja auch recht lang mit ca. 138mm?
LG
Soweit ich von der Teleskopseite weiß, sind es 21 mm. Wahrscheinlich 25 mm von der Okularseite entfernt. Die Straße ist 125 mm, soweit ich das von Denis Levatić kenne

Grüße, Zbigniew
 
Unter dem Link von Felix steht 138mm, während Denis Levatić 125mm angibt?
Wenn ich richtig gerechnet habe, dann vignettiert das Spiegel Bino mit 138mm und f/6.5 um ca. -0,28mm, da hätte man dann einen kleinen Öffnungsverlust.
Bei f/7.7 mit 138mm sind es ca. 3,55mm Ausleuchtung.
Alle Angaben ohne Gewähr:unsure:
Das Spiegel Bino hat ja nur einen sehr kleinen Lichtweg im Glas/Strahlteiler, daher kann man fast nichts durch den Brechungsindex wie bei einem Prismenbino abziehen und der mechanische Weg ist quasi dann auch der optische Weg.
Solltest du dich also für den TS 140/910 entscheiden, dann solltest du evtl. doch über eine Barlow nachdenken?
LG
 
Unter dem Link von Felix steht 138mm, während Denis Levatić 125mm angibt?
Wenn ich richtig gerechnet habe, dann vignettiert das Spiegel Bino mit 138mm und f/6.5 um ca. -0,28mm, da hätte man dann einen kleinen Öffnungsverlust.
Bei f/7.7 mit 138mm sind es ca. 3,55mm Ausleuchtung.
Alle Angaben ohne Gewähr:unsure:
Das Spiegel Bino hat ja nur einen sehr kleinen Lichtweg im Glas/Strahlteiler, daher kann man fast nichts durch den Brechungsindex wie bei einem Prismenbino abziehen und der mechanische Weg ist quasi dann auch der optische Weg.
Solltest du dich also für den TS 140/910 entscheiden, dann solltest du evtl. doch über eine Barlow nachdenken?
LG
Hier erklärt Denis es
 
Ciekawi mnie jakość refraktora APM/TS CF 180mm F/7.
Czy to ta sama optyka, co testowany Stellarvue 180 F/7 z raportami o wysokim poziomie światła czerwonego i niskim poziomie światła zielonego i niebieskiego?

Pozdrawiam Zbigniew
 
Hallo Zbigniew,
ich finde den Testreport von Paul Leuba über den StellarVue SVX180 Apochromaten nicht besonders gut gemacht.
Er schreibt zwar irgendwo, dass er noch weitere Tests gemacht hätte, diese hält er jedoch zurück bzw. wurden nicht veröffentlicht.
Das schärfte Schwert, die interferometrische Wellenfrontanalyse wurde nicht vom ihm veröffentlicht.
Einziger Test ist der Ronchitest, welcher normal allenfalls als qualitativer Nebentest durchgeführt wird.
Bei dem Auswertungsprogramm von dem User Maciek_Cz wird zwar darauf hingewiesen, dass die Zahlenwerte nur Näherungen sein können, jedoch glaubt der unbedarfte Laie allzu schnell daran das diese Zahlenwerte stimmen könnten und übernimmt diese Werte dann ungeprüft und hält sie womöglich noch für richtig.
Auch wechselt Paul Leuba in seiner Beurteilung dazu über und hebt dann trotz seinem Hinweis zur Ungenauigkeit in seinem Bericht den Strehl für rot hervor, bzw. weißt auf den schlechten Strehl in grün hin.
Ich persönlich würde nicht so viel auf diese Strehlwerte geben.
Dann lässt er sich über Rauheit, Zonen und Microwelligkeit aus, ohne einen Nachweis der Quantifizierung, nicht mal ein Lyotbildchen ist zu sehen.
In den Fotos von Ronchi und Foucault ist zwar Farbe zu sehen, jedoch kann man daraus nicht unbedingt auf die Qualität der Farbkorrektur des APOs schließen.
Googelt man mal nach Ronchi und Foucault Bildern, so kann man selbst bei namhaften APO-Herstellen noch Farbe aus dem Sphärochromatismus erkennen.
Nimmt man sowas als Beurteilungsgrundlage, so dürfte man sich Foucault Bilder von Schmidt Cassegrains erst gar nicht ansehen, da würde mancher Schnappatmung bekommen und doch werden SCs noch als "Farbrein" angesehen.
Also als Testreport ist mir das zu dünn und zu oberflächlich und wird vielleicht auch dem StellarVue SVX180 Apochromaten nicht gerecht.
LG
 
Hallo Zbigniew,
ich finde den Testreport von Paul Leuba über den StellarVue SVX180 Apochromaten nicht besonders gut gemacht.
Er schreibt zwar irgendwo, dass er noch weitere Tests gemacht hätte, diese hält er jedoch zurück bzw. wurden nicht veröffentlicht.
Das schärfte Schwert, die interferometrische Wellenfrontanalyse wurde nicht vom ihm veröffentlicht.
Einziger Test ist der Ronchitest, welcher normal allenfalls als qualitativer Nebentest durchgeführt wird.
Bei dem Auswertungsprogramm von dem User Maciek_Cz wird zwar darauf hingewiesen, dass die Zahlenwerte nur Näherungen sein können, jedoch glaubt der unbedarfte Laie allzu schnell daran das diese Zahlenwerte stimmen könnten und übernimmt diese Werte dann ungeprüft und hält sie womöglich noch für richtig.
Auch wechselt Paul Leuba in seiner Beurteilung dazu über und hebt dann trotz seinem Hinweis zur Ungenauigkeit in seinem Bericht den Strehl für rot hervor, bzw. weißt auf den schlechten Strehl in grün hin.
Ich persönlich würde nicht so viel auf diese Strehlwerte geben.
Dann lässt er sich über Rauheit, Zonen und Microwelligkeit aus, ohne einen Nachweis der Quantifizierung, nicht mal ein Lyotbildchen ist zu sehen.
In den Fotos von Ronchi und Foucault ist zwar Farbe zu sehen, jedoch kann man daraus nicht unbedingt auf die Qualität der Farbkorrektur des APOs schließen.
Googelt man mal nach Ronchi und Foucault Bildern, so kann man selbst bei namhaften APO-Herstellen noch Farbe aus dem Sphärochromatismus erkennen.
Nimmt man sowas als Beurteilungsgrundlage, so dürfte man sich Foucault Bilder von Schmidt Cassegrains erst gar nicht ansehen, da würde mancher Schnappatmung bekommen und doch werden SCs noch als "Farbrein" angesehen.
Also als Testreport ist mir das zu dünn und zu oberflächlich und wird vielleicht auch dem StellarVue SVX180 Apochromaten nicht gerecht.
LG
Hallo,

Leider sind solche Meinungen eine Bedrohung (Cloudynights). Umso mehr, dass ich keine positiven Bewertungen gefunden habe. Es ist das günstigste APO 180 mm und mir wäre es lieber, wenn es zumindest mit dem CFF konkurriert. Ansonsten ist es schade, so viel Geld zu riskieren und es ist besser, einen bewährten Auftragnehmer zu wählen

Grüße, Zbigniew
 
"zumindest mit dem CFF konkurriert"
ich weiß nicht ob es an der Übersetzung liegt, aber das klingt so, als wäre CFF nicht gerade die erste Wahl...
 
"zumindest mit dem CFF konkurriert"
ich weiß nicht ob es an der Übersetzung liegt, aber das klingt so, als wäre CFF nicht gerade die erste Wahl...
Auf der Suche nach Informationen zu TS/APM/Stellarvue 180 habe ich verschiedene Diskussionen gelesen. Viele Menschen rieten davon ab, diesen Refraktor zu kaufen und in einen bewährten Auftragnehmer zu investieren. Der CFF 180 ist 4000 Euro teurer und damit der zweitgünstigste 180-mm-Refraktor

Grüße, Zbigniew
 
Okay, wir sind jetzt mittlerweile bei 7" Apos in der Rubrik " Astro-Equipment für Einsteiger" angekommen... ;)
 
Okay, wir sind jetzt mittlerweile bei 7" Apos in der Rubrik " Astro-Equipment für Einsteiger" angekommen... ;)
Es stimmt ?
Ehrlich gesagt überzeugt mich der 6-Zoll-Refraktor am wenigsten. Das einzige, was es auszeichnet, ist der relativ niedrige Preis im Vergleich zu den größeren 160 mm + Refraktoren, die
sind wegen der Vergrößerung der Blende unverhältnismäßig teurer. Wenn der Preis nicht wäre, würde ich 140 F/7 bevorzugen oder direkt auf 180 mm F/7 umsteigen

Grüße, Zbigniew
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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