Kaufberatung: APO mit 102mm Öffnung

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ice8lue

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Hallo alle miteinander,

Ich bin bisher mit meinem 80er WO ZenithStar recht gut gefahren aber würde mich nun gern vergrößern. Im Auge habe ich eine Öffnung von 102mm (110 fallen wahrscheinlich Budget-technisch raus). Nutzen werde ich ihn zu 90% fotografisch.

Momentan habe ich mir diese beiden ausgeguckt.

TS 102 f7: Teleskop-Express: TS-Optics ED APO 102 mm f/7 Refraktor mit 2,5" R&P Okularauszug

ES 102 f7 FCD-1: Teleskop-Express: Explore Scientific ED Apo 102 mm f/7 FCD-1

Beide sind an sich recht ähnlich. Am TS gefällt mir der 2,5“ OAZ und dass es direkt passende Reducer gibt. Dafür ist er „nur“ ein Doublet. Der ES wiederum ist ein Triblet und bietet (scheinbar?) das bessere Glas. Dafür hat er nur einen 2“ OAZ und es gibt (soweit ich gesehen habe) nur einen 1.0x Flattener. Der Reducer von TS würde vielleicht gehen? Ich fotografiere aktuell mit APS-C (DSLR), das wird vermutlich auch noch einige Zeit so bleiben, von daher ist der OAZ nicht Ultra-kritisch aber mehr wäre natürlich zukunftssicherer.

Welchen würdet ihr bevorzugen? Oder habt ihr noch andere Vorschläge im Bereich bis 1000€?

Vielen Dank schon mal :)

CS, Frank
 
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Hallo Frank,

Der ES wiederum ist ein Triblet und bietet (scheinbar?) das bessere Glas.

wie kommst du denn drauf das FCD1 ein Besses Glas wäre?
FCD1 ist ein einfaches ED Glas vergleichbar mit FPL51, das ist das untere Level.
Darum ist der ES trotz seiner 3 Linsen auch nicht völlig Farbrein.
Aufpassen das FCD1 darf man natürlich nicht mit dem FCD100 verwechseln?

Welchen würdet ihr bevorzugen? Oder habt ihr noch andere Vorschläge im Bereich bis 1000€?

Bei TS gibt es neben dem einfachen ED auch noch den SD mit FPL53 und Lanthan als Partnerglas.
Hier sollte die Farbkorrektur deutlich besser als beim ED sein.



Grüße Gerd
 
Das mit dem Doublett und Triplett würde ich nicht allzu eng sehen, es gibt hervorragende Doublets und mittelmäßige Tripletts. Gerade in einem anderen Thread wurde ein TS Triplett mit FPL-53 und dürftiger Farbkorrektur besprochen.
Brauchst du für APS-C zwingend einen 2,5" OAZ? Die Diagonale ist schließlich kleiner als 1,25".

Der von dir rausgesuchte TS 102 F/7 ist nur die FPL-51 Variante, TS bietet davon noch eine FPL-53/ Lanthan Variante mit deutlich besserer Farbkorrektur, theoretisch ist damit ein RC von knapp über 1 drin.

LG
Olli
 
Den FPL-53er schauerlich gerade an. Mit Reducer geht der dann ein Stück über das Budget aber gut. Wie stark muss ich mir den Unterschied zur FPL-51 Version vorstellen?

Nein den 2,5“ Auszug brauche ich nicht, da ist 2“ völlig ausreichend. Wäre eher was für die Zukunft.

Was den ES anbelangt - ich hatte tatsächlich den Test vom FCD-100 gelesen, nicht FCD-1.
 
Schaue Dir bitte auch den SVBONY SV503 102/714ED an (FPL51 + Lanthan), Fokuseinheit drehbar. Ich habe zwei davon.

SV305 is designed with 1 piece FPL-51 ED glass, imported from Japan. and 1 piece Lanthanide glass,both are very good quality. the S FPL-51 extra-low dispersion glass ED element, which virtually eliminates chromatic aberration. This results in the best color correction for an ED doublet lens. Lanthanide glass also plays a good role in correcting the achromatic. The lens adopts optical processing and low polishing technology, which is carefully carved. whole optical lens adopts the technology of ultra-wideband multilayer coating.



Zollabfertigung inklusive.

Was damit geht:


Gruß,
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin,

ich habe das 70ED von SVbony.
Das Teleskop ist für den Preis sehr gut, allerdings nicht ohne Farbfehler.

Ich habe einen Bekannten der das 80ED und das 102ED hat.
Beim 80er ist das Fehler wesentlich geringer.
Beim 102 merke ich da eigentlich nichts mehr.
Für den Preis wirst du, denke ich, nicht viel besseres finden.

Bei meinem 70ED habe ich immer mit einem Optolong L-Pro Filter fotografiert.
Da hat man auch keinen Farbfehler da der Filter das scheinbar schluckte.
Wenn das Wetter wieder gut ist mache ich nochmal Tests ohne L-Pro

Es gibt jetzt von SVbony auch das SV550 (122mm f7).
Das ist wohl nochmal ne ganz andere Liga.
P/L wohl sehr gut, aber etwas über deinem Budget.

Grüße
Brian
 
Hallo Frank,

in der Größe gibt es j eine ganze Reihe an Angeboten.

Den TS-Optics PhotoLine 102mm f/7 FPL53-Dublet-Apo mit 2,5" Auszug hast Du ja selbst schon genannt. Diesen gibt es gerade bei APM mit Rabattcode APM33 günstiger.

Eventuell höherwertige Alternativen wären zum Beispiel:

Omegon Pro APO AP 96/575 Triplet ED FCD-100​

https://www.astroshop.de/teleskope/...-pro-apo-ap-96-575-triplet-ed-fcd-100/p,71216


TS-Optics APO Refraktor 106/700 mm - FCD100 Triplet Objektiv aus Japan​

https://www.teleskop-express.de/sho...0-mm---FCD100-Triplet-Objektiv-aus-Japan.html

TS-Optics CF-APO 102 mm f/7 FPL55 Triplet APO Refraktor mit Zertifikat​

https://www.teleskop-express.de/sho...L55-Triplet-APO-Refraktor-mit-Zertifikat.html

Wenn es rein um Astrofotografie geht, dann ist natürlich gerade ein Flatfield APO interessant:

TS-Optics 100 mm f/5,8 Quadruplet Apo 4-Element Flatfield Apo - bei diesem sparst Du gleich den Reducer, da mit F5,8 schon schnell genug​

https://www.teleskop-express.de/sho...o-4-Element-Flatfield-Apo-bis-Vollformat.html


Gruß
Michael
 
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Oh, danke für den Tip mit dem Gutschein, das lohnt sich ja durchaus. Hmmm jetzt muss ich standhaft bleiben xD weißt du, wie lange das gültig ist?
 
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Hallo Frank,

Wie stark muss ich mir den Unterschied zur FPL-51 Version vorstellen?

da das Partnerglas bei der FPL51 Version nicht bekannt ist lässt sich das nicht ganz genau sagen.
Man kann aber anhand der infrage kommenden Gläser sagen das bei der Version mit FPL 51 der Farblängsfehler ungefähr knapp doppelt so groß sein dürfte wie bei der FPL 53 Version.
Das trifft natürlich auch auf den vorgeschlagenen SVBONY mit FPL 51 zu.
Der Preis ist hier zwar günstig aber dafür ist der Farbfelder eben auch deutlich größer.

Wenn man jetzt Preis / Leistung auf das Level der Farbkorrektur bezieht muss sich der TS mit FPL 53 also trotz seines fast doppelt so hohen Preises gegenüber dem SVBONY mit FPL 51 nicht verstecken denn die Farbkorrektur des TS mit FPL 53 ist schließlich auch fast doppelt so gut.

Grüße Gerd
 
Okay vielen Dank :) spannend wäre nun, das im Verhältnis zu meinem aktuellen William Optics ZenithStar 80 ED II zu haben, aber das wird niemand leisten können ;) wahrscheinlich werde ich den FPL-53 bei APM nehmen… schon weil mein innerer Monk früher oder später bestimmt den Farbfehler erkennen und sich ärgern würde.
 
Hallo Frank,

ich hatte mal Gelegenheit den TS APO 102 F7 (FPL53) visuell (side by side) zu vergleichen mit meinem Williams ZenithStar 80 II ED mit dem Ergebnis, dass visuell der TS praktisch farbrein war, der Williams wenigstens an Vega ein ganz leichten Blausaum im Vergleich zeigte welcher (visuell) aber absolut nicht störend war. Details unter -> 4" APO wanted (?)

CS, Heiko
 
Hallo, ich habe vor vielen Jahren den TS 102 mit FPL 51 Glas für eine Sternwarte beschafft und wir waren vollkommen zufrieden. Sicher sind die Geräte mit moderneren Gläsern noch etwas farbreiner, aber Preis/leistung ist bei dem Gerät nicht zu schlagen.
CS Harald
 
aber Preis/leistung ist bei dem Gerät nicht zu schlagen.

Bezüglich des Preises hast du ja recht aber bei Preis /Leistung sollte man das etwas differenzierter sehen und nicht derart absolute Aussagen wie nicht zu schlagen machen.
Nicht alles was besonders günstig ist hat auch automatisch das beste Preis /Leistungsverhältnis.

Das kommt ganz drauf an wie man die Leistung bewertet und dabei den Farbfehler gewichtet und das kommt wiederrum auch darauf an was man mit dem Teleskop primär machen möchte.
Wem die Farbkorrektur nicht so wichtig ist oder wer die Optik primär rein visuell als Weitfeldgerät für niedrige Vergrößerungen verwenden möchte der wird wahrscheinlich sagen das ein einfacher Achromat für ihn der Preis / Leistungssieger ist.

Wer primär fotografihren möchte und wer bezüglich Farbfehler empfindlich ist für den wird ein einfacher 100F7 ED mit FPL51 aufgrund der für seine Ansprüchen und seinen Einsatzweck unzureichenden Leistung gewiss nicht der Preis / Leistungssieger sein.
Und Aussagen wie unschlagbar wird er hier schon gar nicht über so eine Optik machen.

Mag sein das ein 100F7 ED mit FPL51 visuell zufriedenstellend abbildet, wenn man nicht zu empfindlich bezüglich Farbfehler ist.
Fotografisch sind die Anforderungen bezüglich der Farbkorrektur aber größer und da kann ein günstiger Preis leider nicht jeden bezüglich einer unzureichenden Farbkorrektur trösten.

Grüße Gerd
 
Mein SV550 122/854 Triplett ist unterwegs. Für Ende n. W. avisiert. Da ich nur EAA mache, von IMX290, IMX178 bis IMX533 (eine IMX585 ist auch dabei), werden meine hoffentlich vorzeigbaren Ergebnisse aus diesem Umfeld und Anwendungszweck dann diese Diskussion ergänzen können.

Vorerst ist und bleibt das eine Wundertüte ...

Gruß,
Peter
 
Hallo Peter,

die sehr vollmundig und als Revolutionär von SVBONY angekündigten FPL51 Triplets sehe ich nicht als Wundertüte.
Zum 80F6 FPL51 Triplet gibt es ja Spots aber leider nur für 486,588,656nm.


Der Spektralbereich ist etwas klein um ein Triplet zu beurteilen von dem man schon auch abseits dieses Spektrums eine brauchbare Farbkorrektur erwarten würde.

Aber zumindest für oben genannten Spektralbereich kann ich sagen das man ein vergleichbares Level auch problemlos mit einem FPL53/Lanthan Doubelt erreichen kann.
Wer glaubt das diese FPL51 Triplets guten FPL53 Doublets überlegen wären der irrt also.

Klar wenn man mit einem FPL53 Doublet das ein weniger gutes Partnerglas verwendet vergleicht wäre dem so aber man sollte schon fair bleiben und dem FPL53 Doublet auch ein gutes Partnerglas gönnen.

Das von dir angesprochene SV550 122/854 FPL51 Triplett dürfte also grob in etwa auf dem Level des TS 125 mm f/7,8 - FPL53 / Lanthan Doublets liegen.
Die große Revolution ist bei SVBONY also ausgeblieben, auch was das Preis/ Leistungsverhältnis anbelangt denn der TS kostet schließlich ziemlich genau das gleiche und bietet sogar mit 125mm noch ein wenig mehr Öffnung.


Fazit das SV550 122/854 Triplett dürfte eine durchaus gute Farbkorrektur haben aber es ist mit einem FPL53 Triplet nicht vergleichbar sondern eher mit einem guten FPL53 Doublet.
Das sollte man nicht vergessen wenn hier allzu vollmundige mit Triplet geworben wird.

Und darum sollte man dieses FPL51 Triplet auch preislich mit guten FPL53 Doublets vergleichen und nicht etwa mit FPL53 Triplets.

Grüße Gerd
 
Hallo Peter,

auf jeden Fall ist es ein interessantes, neues Fernrohr im 5" Bereich. Ich wünsche Dir viel Vorfreude und bin schon auf einen Erfahrungsbericht von Dir gespannt!

Viele Grüße
Jürgen
 
Wenn ich mir hier die DiskusSion zwischen FPL 53 Doublets und FPL 51 Triplets so ansehe, dann frage ich mich immer folgendes: Mein alter TeleVue NP101 ist zwar ein Vierlinser, allerdings auch nur ein 4“ und soweit ich weiß ist hier ein ED-Standardglas im Objektiv verbaut (Kornglas, Flintglas). Also nix besonders exotisches. Einen Farbfehler kann ich auch mit dem 3,5mm Nagler (150x) nicht feststellen, die Beugungsringe am hellen Stern (z.B. Vega) intrafokal und extrafokal schauen sehr schön aus, und Farbe ist ein Fremdwort. Auch bei Videos vom Mond zeigt sich keine Farbe, wobei das sicher kein Maßstab ist. Wenn man sich den Preis des aktuellen NP101IS anschaut, schlackert man eh nur noch mit den Ohren. ?
Daher die Frage: Ist die Glassorte wirklich so wichtig oder kommt’s nicht vielmehr auf die Optikrechnung bzw. Konstruktion an?
LG Walter
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich mir hier die DiskusSion zwischen FPL 53 Doublets und FPL 51 Triplets so ansehe, dann frage ich mich immer folgendes: Mein alter TeleVue NP101 ist zwar ein Vierlinser, allerdings auch nur ein 4“ und soweit ich weiß ist hier ein ED-Standardglas im Objektiv verbaut (Kornglas, Flintglas). Also nix besonders exotisches.
FPL-53 und 51 sind ja die Standart ED Gläser.
Kronglas und Flintglas ist ja erstmal nur eine Einteilung nach Brechungsindex, das hat mit Der Einteilung ED/nicht ED erstmal nichts zu tun.

Wer sagt denn, dass in dem Televue nicht FPL-53 drin steckt, nur weil Televue das nicht erwähnt?
Marke und Preis sprechen für sich an dieser Stelle.

LG
Olli
 
Die Glassorte IST die Optikrechnung.
Bzw vielmehr die Glassortenpaarung.

LG
Olli
Die Glassorte ist m.b.M.n. Ein Material. Nun, die Parameter wie Brechungsindex, etc, gehen natürlich in die Optikrechnung ein. Allerdings gibts ja noch Linsenkrümmung/Radius, Linsenabstand bzw. Luftspalt, Anordnung der hinteren Linsenpaare, usw usw.
und was den Preis anbelangt vom TV: Das was ich dafür vor 15 Jahren bezahlt habe, liegt durchaus im Bereich oben genannter TS-Apos, bzw. deutlich darunter. Der aktuelle Preis ist, naja, etwas „abgefahren“.
 
Ich meinte die Glassorte ist die Optikrechnung im Sinne der Dispersionswerte und Teildispersionen der verschiedenen Gläser, da es um den Farbfehler ging, und der wird nun einmal von den Glassorten bestimmt.
Die Radien und Abstände ergeben sich erst danach aus den gewählten Glassorten, um Brennweite und sphärische Aberration zu kontrollieren.

LG
Olli
 
Hallo Walter,

soweit ich weiß ist hier ein ED-Standardglas im Objektiv verbaut (Kornglas, Flintglas). Also nix besonders exotisches.

echte ED oder SD Gläser sind keine Standardgläser sondern immer Sondergläser mit anomaler relativer Teildispersion.
Erst die anomaler relativer Teildispersion der ED oder SD Gläser ermöglicht überhaupt ein stark gemindertes sekundäres Spektrum der Glaspaarung und damit eine deutlich bessere Korrektur des Farbfehlers.
Auch im TeleVue NP101 stecken daher sogar gleich 2 Sondergläser und damit eben etwas ganz Besonderes.

Mit der Einteilung Kronglas / Flintglas hat das übrigens nichts zu tun da sich diese Einteilung rein auf die Dispersion also die Abbe Zahl bezieht.
Die relative Teildispersion spielt hier keine Rolle.
Alle ED und SD Gläser sind daher gemäß ihrer hohen Abbe Zahl Krongläser, aber sie sind keine Standardgläser sondern wegen ihrer anomalen relativer Teildispersion immer Sondergläser.

Daher die Frage: Ist die Glassorte wirklich so wichtig oder kommt’s nicht vielmehr auf die Optikrechnung bzw. Konstruktion an?

Es kommt auf die Gläser und auf die Konstruktion an.
Also den grundsätzlichen Aufbau.
Und natürlich auch auf die Eckdaten also Öffnung und Öffnungszahl.
Hat man sich auf die Eckdaten, den grundsätzlichen Aufbau und die Gläser festgelegt kann man im Design also bei der konkreten Berechnung der Krümmungsradien immer nur das rausholen was die zuvor genannten Dinge auf die man sich vorher festgelegt hat auch ermöglichen.
Allein über eine Modifikation der Krümmungsradien kann man also keine Wunder vollbringen.
Ein FPL51 Triplet zb. wird daher einem FPL53 Triplet gleicher Eckdaten deutlich unterlegen sein.
Gute Partnergläser in beiden Fällen natürlich vorausgesetzt.
Es kommt ja nicht nur auf das ED oder SD Glas sondern immer auch auf das Partnerglas bzw. die Partnergläser an.

Der grundsätzliche Aufbau des TeleVue NP101 ist bekanntlich ein vollkommen anderer als der eines klassischen Triplets.
Der NP101 ist ein Petzval.
Das bedeutet er besteht aus 4 Linsen in 2 Gruppen.
Ein vorn liegendes Doubelt und ein hinten liegendes Doubelt.
Beide Doublets dürften jeweils ein SD Glas enthalten
Es sind also gleich 2 SD Gläser, vermutlich FPL53 verbaut.


Das diese sehr aufwendige und teure Konstruktion mit gleich 2 SD Gläsern einem klassischen FPL53 Triplet gleicher Eckdaten überlegen ist sollte nun wirklich nicht verwundern.

Grüße Gerd
 
Hallo,

Eine kurze Frage zur Sonnenbeobachtung: Herschelkeil wäre eher abzuraten bei diesem Petzval Design allgemein?
Oder ist man noch mit dem zweiten Linsenpaar weit genug weg dass man das praktisch gesehen ignorieren kann zwecks der Wärme.

Mit einem Gruß,
- Martin
 
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