Leitrohr vs. OAG vs. andere Lösung für das Autoguiding

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Skipper_H

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Hallo Zusammen,

seit geraumer Zeit beschäftige ich mich gedanklich, was wohl die optimale Lösung zum Guiden wäre, Encoder außen vor oder wenn dann zusammen. Ich gehe jetzt von üblichen Setups aus, will meinen Leitrohr ist aufs Hauptrohr montiert und OAG ist nach dem Auszug montiert.

Zunächst die Für und Wider:

Guiderohr:

Pro:
- einfach in der Handhabung z.B. focusieren
- kein Einfluss bezüglich Filter bei Einsatz eines Filterwheels

Contra:
- Bildfeldrotation wenn nicht parallel zur optischen Hauptachse

OAG:

Pro:
- in Hauptachse keine Bildfeldrotation
- präziser ?

Contra:
- Obstruktion durch Prisma möglich
- beim Einsatz eines Filterwheels muss meist neu im Hauptrohr focusiert werden, dies ändert auch den Focuspunkt des OAG

Was fällt Euch noch an Für und Wider ein? Meine Überlegung, wäre es nicht sinnvoll den OAG vor den Okularauszug zu verlegen und generell separat zu focusieren. Gibt es da Lösungen, gefunden habe ich bislang nichts in der Richtung!

Ich bin auf jeden Fall gespannt wie Ihr dazu steht?

CS
Alex
 
Hi Alex,

außer das es gefühlt schon zig Threads zu dem Thema gibt, glaube ich das Deine Betrachtung mit Pro und Contra sehr vereinfacht ist. Es kommt meiner Meinung nach sehr stark darauf an, was Du guiden möchtest. Refraktoren sind in der Regel sehr gut mit dem Sucher bzw. Guiderohr zu guiden. Bei längeren Brennweiten wird es dann zunehmend schwieriger. Und da kommt es sehr darauf an wie steif das ganze Setup ist. Der OAG ist immer präziser, weil er die Veränderung der Hauptoptik ja mitmacht. Zwei Rohre bewegen sich immer gegeneinander, die Frage ist ob man es auflöst, also beobachtet und hier ist die Brennweite wieder entscheidend. Und mit Rohren meine ich nicht nur die Tuben selbst zu einander, sondern Okularauszüge, Spiegelzellen etc. Das alles hat Einfluss darauf. Wenn du z.B. ein SC ohne Spiegelfeststellung nachführen willst, kommst Du in der Regel nicht um einen OAG herum.
Das mit dem Filter versteh ich nicht. Das Filterrad sitzt ja hinter dem OAG, Die Filter sind in der Regel gleich dick das bisschen Fokusdifferenz macht der Guidecam nichts aus. Die Guidecam benötigt eh keine nadelfeinen, punktförmige Sterne zum Nachführen. Du glaubst gar nicht auf was für Bananen ich in der Vergangenheit schon nachgeführt habe.
Wenn das Prisma zu Abschattungen im Lichtweg der Kamera führt, ist der OAG schlicht weg falsch eingestellt. Du kannst das Prisma ja in der Tiefe verändern. Viele denken ja man fokussiert die Guidecam dadurch, aber das ist natürlich Unsinn. Es entscheidet nur an welchen Stelle im Strahlengang das Licht abgelenkt wird.

Ich hoffe ds hilft dir etwas weiter.

Viele Grüße
Thomas
 
Hallo Alex,

Thomas hat das ziemlich gut zusammengefasst, finde ich.
Eventuell möchte ich als Conta beim Leitrohr noch hinzufügen, dass es in der Regel ein höheres Gewicht hat, als der OAG. Das kann bei Setups an der Belastungsgrenze eine Rolle spielen.
OAGs greifen dafür immer nur einen recht kleinen Teil des Bildfeldes ab. Wenn man ein zu keines Prisma, eine Kamera mit zu kleinem/schlechten Sensor verwendet oder eben Pech hat, finden sich besonders bei langen Brennweiten nicht unbedingt (gute) Leitsterne im Bild.
Außerdem brauchen OAGs einen Teil des Backfocus. Neigeflansch + Rotator + Filterrad/-schublade + Auflagemaß der Kamera + OAG könnten zu viel sein.

Die Diskussion ums Guiden hat tatsächlich eine lange Tradition. Dabei scheint es keine Meinung zu geben, die es nicht gibt. Praktisch jede These, die man aufstellt erntet gleichermaßen Zustimmung und Ablehnung. Das führt kaum mal zu einem echten Erkenntnisgewinn.
Ich habe mich früh für das Off-Axis-Guiden entschieden und gelernt damit umzugehen. Also mache ich das nun so und Punkt. Ein bisschen Erfahrung braucht man natürlich auch dabei, aber dann funktioniert es und ich habe es nie bereut.

Die Entwicklung zu immer kürzer belichteten Einzelframes stellt die Relevanz des Guidens in Zukunft möglicherweise sogar ganz in Frage. Das Ausleserauschen moderner Kameras kann man immer mehr vernachlässigen. Mehr Rechenpower und billige Datenträger mit viel Speicherplatz eröffnen immer größere Spielräume und auch die zahlreichen elektronischen Möglichkeiten zur präzisen Einnordung der Montierung führen auch mit kleineren Montierungen zu ungegeuideten Belichtungszeiten sogar jenseits von 60 Sekunden.

Gruß
Sebastian
 
Hallo zusammen,

ich nutze schon seit längerem hauptsächlich nur noch OAGs und bin damit sehr zufrieden und möchte auch nichts anderes mehr. Ich kann leider wie auch Thomas die beiden Contras für den OAG nicht nachvollziehen. Der OAG befindet sich optimalerweise vor dem Filterrad, und wird somit durch die Filter nicht beeinträchtigt. Bei mir sind alle Filter vom gleichen Hersteller und homofokal, weswegen sich da nicht viel bis eigentlich gar nichts vom Fokus schiebt. Aber ja, andere mögen es im Filterad lieber bunt durchgemischt.

0D0A3704_klein.jpg


Das Prisma vom OAG muss sauber eingestellt werden, dann führt das auch zu keiner störenden Obstruktion. Hier ein Beispiel von mir, als ich mal ein Prisma eingestellt habe:

ZWO_OAG_L _Korrekt_Prisma_APSC_Vergleich_klein_2.jpg


Was man vielleicht noch als Punkte hinzunehmen kann:

- Mit einem Guidescope kann man vermutlich etwas mehr Licht einfangen, im Vergleich zu einem OAG mit einem kleinen Prisma. Ein Leitrohr bietet hier wohl das bessere Öffnungsverhältnis.

- Je nach OAG können größere Sensoren der Guidecam nicht vollständig ausgeleuchtet werden. Bei einem Leitrohr ist das wohl weniger ein Problem.

Ich habe unter anderem wegen dieser beiden Punkte meine damaligen ZWO OAG mit kleinen Prisma durch ZWO OAG-L mit grossen Prisma ausgetauscht. Ich kann es nicht messbar belegen, aber ich hatte auf jeden Fall das Gefühl, dass ich mehr und besonders prägnantere Sterne bei gleicher Belichtungszeit erhalten habe.

AV8A8484_klein.jpgZWO_OAG_L _Korrekt_Prisma_APSC_klein.jpg

Ich konnte dadurch auch die ZWO 174MM Mini mit dem großen Sensor einsetzen. Was für längere Brennweiten wirklich wunderbar ist.

ASI 120MM Mini, ASI 290MM Mini, ASI 174MM Mini
0D0A3801_klein.jpg


Hier habe ich mal die ASI 290MM Mini mit der ASI 174MM Mini mal verglichen. Das deutlich größere Sichtfeld ist bei den langen Brennweiten wie 1300mm oder 2800mm welche ich im Einsatz habe, fast schon Pflicht. Bei 2800mm hatte ich schon Regionen, in denen Multistarguiding nicht möglich war, da nur ein Stern zum Guiden da war. Mit einem kleinen Sensor wohl je nach Position schon unmöglich.

ASI 290MM Mini vs. ASI 174MM Mini
Preview_M50_2.0s_Vergleich_ASI174_G240_ASI290_G300.jpg


Bei mir haben alle drei Kameras einen fix verbauten OAG, in einem abgestimmten Imagetrain. Ich kann alle drei Kameras zwischen allen drei Teleskopen hin und her switchen wie ich lustig bin. Der Fokus passt bis auf eine letzte kleine Feineinstellung auf Anhieb. Fast schon so was wie Plug&Play. Wer seine Imagetrains immer verändert, und den OAG vielleicht sogar an-abbaut, wechselt... ja, da könnte das vielleicht wieder umständlicher werden wie ein Leitrohr, was immer fix bleibt.

203A1730-Bearbeitet_klein.jpg


Vielleicht ein weiterer kleiner Punkt, welcher für mich für einen OAG sprechen könnte. Keine zusätzliche Anbringung von einem Leitrohr welches den Hebel obendrauf noch verlängern kann. Wenn ich da an mein C11 EdgeHD denke, was eh schon hoch gebaut ist, wenn dort noch ein ebenbürtiges Leitrohr für die lange Brennweite drauf muss...

Das was Sebastian mit dem Backfokus erwähnt, ist auch nicht ganz unwichtig. Bei mir gibt es keine 55mm Korrektoren, welchen einen da durchaus einschränken können, wenn man dann noch einen OAG einsetzen möchte. Ich habe das bei mir auf ca. 75mm eingependelt. Da passen Filterrad, Filterschublade, OAG, und noch etwas Luft mit einem Rotator/Schnellkupplung schön sauber rein. Das ist für mein aufgebautes System eine Grundvoraussetzung, weshalb Korrektoren bei mir mit 55mm schon mal nicht ins Haus kommen. An meinem 10" Newton hatte ich dafür extra den Baader RCC I mit 91.5 mm angeschafft, mit dem das auch super geklappt hat. Das kann natürlich für andere ein Nachteil sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Alex,

die Kollegen haben ja schon ausführlich geantwortet.

Möchte noch mal kurz auf den von dir genannten Contra Punkt beim OAG eingehen:
- beim Einsatz eines Filterwheels muss meist neu im Hauptrohr focusiert werden, dies ändert auch den Focuspunkt des OAG

Stimmt grundsätzlich, macht aber nichts. Auch auf ein leicht defokussiertes Sternscheibchen kann man guiden, da das Guidingprogramm, im Rahmen von Subpixel-Guiding, eh den Helligkeitsschwerpunkt bestimmt. Sollte eine Autoguiding-Routine stark defokussieren müssen, können die gängigen Aufnahmeprogramme, Beispiel N.I.N.A. während dessen auch das Guiding kurz unterbrechen und anschließend selbstständig wieder aktivieren.
Kurzum, meiner Meinung, nicht wirklich ein Punkt der gegen den Einsatz eines OAG spricht.

Grüße,
Alex
 
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Hallo Zusammen,

zunächst Danke für die Beiträge. Die Diskussion ist sicher nicht neu, jedoch habe ich mit dem OAG im Zusammenhang mit Filtern insbesondere wenn sie von unterschiedlichen Herstellern stammen (Baader, Astronomik, Optolong, etc.) also nicht Homofocal, die Erfahrung gemacht, dass beim Filterwechsel z.B. kein Filter auf z.B. Narrowband und neu focusieren das Guiding erheblich schlechter wurde oder teilweise der Guider den Guidestar verlor. Erst nach dem Neufocusieren der Guidingcam kam es wieder zu vernünftigen Guiding.

@Dane hatte das ja mit dem Gemischtwarenladen erwähnt, nur zu dumm wenn man die Filter gekauft hat um dann auf OAG umzustellen ohne sich vorher Gedanken zum Focus zu machen.

Generell kann ich die gemachten Aussagen zum OAG natürlich bestätigen, für meinen Spezialfall allerdings nicht. Weshalb auch eine meiner Fragen war ob wer eine Lösung kennt wo der OAG vor dem OAZ eingebaut werden kann, bzw. kennt wer einen OAG mit z.B. dem Anschlussmaß M117x1 der Anstatt einer Verlängerungshülse in den Imagetrain eingebaut werden kann? Gefunden habe ich keinen OAG mit dieser Öffnung. Nächste Frage so weit vor dem OAZ/Focuspunkt, macht das überhaupt Sinn / ist das überhaupt möglich?

CS
Alex
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

Ich nutze sehr gerne einen OAG, der mir einiges an Gewicht/Balanzieren(Doppelschiene) spart, Ausnahme ist der Mak der 2" nicht ausleuchtet und das Prisma in die Vignette des Teleskopes gleich fällt.

An meinem kleinem RC mit Reducer nutze ich sehr gerne den OAG, nur ohne Reducer kann es recht knapp werden etwas zum Guiden zu finden mit meiner 120Mini. Und drehen denn ganzen Aufbau ist ne Menge am verstellen wo ich am liebsten das Teleskop auf dem Tisch senkrecht stehen habe bevor die Schrauben angezogen werden.

Letztens habe ich für meine OSC einen Staranalyser um etwas in der Spektroskopie zu lernen ins EFW reingemacht.
Da der Fokuspunkt einiges mehr ab steht beim Fokussieren auf das Spektrum lässt sich der OAG nicht mehr nutzen ohne den neu zu fokussieren.
Bei meinem OAG der sich mit einem Helical verstellt ist das nicht so schlimm(muss aber rausgehen, no remote...), aber bei dem OAG im Baader BFM2 wird das dann zu arbeitsreich/unmöglich und verliere zuviel Zeit dabei und macht schlicht keinen Sinn.
Da kommt mir dann bestens das Leitrohr zur Hand. Von denen habe ich gleich zwei ein Mini Tecnosky mit verstellbaren Schellen von 30mm das was fummlig ist zum einstellen für kürzere Brennweiten, und noch ein grösseres von 80mm obligatorisch am Mak, der 2" sowieso nicht ausleuchtet am OAG.

Anschlussmaß M117x1 der Anstatt einer Verlängerungshülse in den Imagetrain eingebaut werden kann? Nächste Frage so weit vor dem OAZ/Fosupunkt, macht das überhaupt Sinn / ist das überhaupt möglich?
Würde ich nicht machen, das braucht dann etliche Verlängerungshülsen am OAG(+erforderte Prismengrösse?) und dazu noch habe ich schwere bedenken das man die Vignette in Griff kriegt vom OAG bei solchen langen Distanzen hinten am Imager, sieht mir recht giftig aus.


Bei Pegasus Astro gibt es doch diesen elektrisch fokussierbaren OAG, der nur den Ärger hat dass das CS Gewinde an den Mini's nicht richtig passt und ich den persöhnlich deswegen mir nicht anschaffe. Auch hätte ich gerne gesehen an diesem Modell dass man das Prisma kippen kann mit ner kleinen Schraube wie beim fummligen Baader, ist aber nicht so. :censored:
Dazukommt noch das man den Pegasus obligatorisch am PC anschliessen muss, Asiair arbeitet damit sicher nicht, mit der ich noch Aufnahmen machen kann mit dem Staranalyser auf den ich mehr eingehen möchte bei mir.

Mit einem Gruß,
- Martin
 
Hallo Martin,

mit dem OAG von Pegasus Astro habe ich auch schon geliebäugelt, leider hat der eine optische Länge von 31,4mm!

ich habe 85mm Backfocus zur Verfügung abzüglich

- ZWO ASI 2600 Mono 17,5mm
- Adapter 2mm
- EFW 20mm
- Rotator 19mm
- Hülse Auszug Rotator 4mm (dort ist der Reducer/Flattener eingeschraubt)

bleiben 22,5mm!

Mit der Ansteuerung über USB wäre wohl das geringste Problem da ich mein großes Setup mit N.I.N.A. betreibe.

Würde ich nicht machen, das braucht dann etliche Verlängerungshülsen am OAG(+erforderte Prismengrösse?) und dazu noch habe ich schwere bedenken das man die Vignette in Griff kriegt vom OAG bei solchen langen Distanzen hinten am Imager, sieht mir recht giftig aus.

Genau das sind exakt meine Bedenken!

Mir fällt auf, ich habe oben einen Fehler gemacht es sind nicht M117x1 am großen RC, sondern M90x1 an meinem Kleinen RC, am Kleinen käme das auch mit dem multifocal zum tragen. Am Großen habe ich homofocale LRGB / Narrobandfilter, also würde ein "handelsüblicher" OAG funktionieren.

Am Kleinen wirds mit dem PA OAG schwierig da ich ihn per ASIAIR steuere und das soll auch so bleiben.

Die Brennweite 1043mm lässt sich noch gut mit Leitrohr handeln, am Großen 1340mm ist dann ein OAG möglicherweise doch die bessere Wahl. Wenngleich hier im Forum einige deutlich längere Brennweiten mit Leitrohr handeln.

Ist ein OAG wirklich präziser? Vielleicht frage ich anders: Ab welcher Auflösung des Guidesetups wird es nicht mehr besser?

Einige sagen das, dass Verhältnis Guiderohr zu Hauptrohr 1/4 betragen sollte, wenngleich ich oben auch geschrieben habe das einige deutlich längere Brennweiten mit 50/180 Leitrohr handeln. Aber irgendwann ergibt es wohl keinen Sinn mehr und man kommt zwangsläufig auf den OAG???????

Andererseits gibt es die, die auf OAG schwören und die, die auf Leitrohr schwören.

Ich hatte mal an meinem Sharpstar 94EDPH Brennweite 434mm auf Ioptron GEM28 den Versuch mit dem MGEN3 1x mit Leitrohr und 1x mit OAG gemacht, da war das Guiding deutlich besser. Um das zu bestätigen müsste ich den Versuch vielleicht wiederholen. Vielleicht kann das auch wer bestätigen?

CS
Alex
 
Ich habe so meine Probleme die Guiding Auflösung an der Teleskopauflösung fest zu machen. Ist es nicht besser das Guiding Setup an die maximal erreichbare Genauigkeit der Montierung anzupassen?

Wie dem auch sei, ich habe mir letztens auch einen OAG besorgt. Der Hauptgrund war, dass mein Setup damit leichter zu transportieren und aufzubauen ist. Ein extra Guiding Scope muss ich jedes Mal an und abschrauben, da es doch etwas sperrig ist. Da ist der OAG schon stromlinienförmiger.
 
Da im Titel noch "andere Lösung" steht, fällt mir da vielleicht noch eine weitere Möglichkeit ein, bei der ich aber absolut keine Erfahrung habe. Wie schaut es denn hier mit Montierungen mit Encodern aus? Oder Montierungen, die präzise mit 100 Point Modellen aufgestellt werden? Gibt es hier jemanden, der mit solchen Montierungen arbeitet, und seine 15 Minuten Belichtungen über die ganze Nacht ganz ohne Guiding mit punktförmigen Sternen absolviert? :)
 
Hallo,
am Kleinen käme das auch mit dem multifocal zum tragen
Also so wie ich das verstehe möchtest du vor dem Reducer den OAG in die M90Hülse einbauen.

Das sehe ich sehr schlecht, da einerseits du einen richtig lange Verlängerung brauchst um am Guider in den Brennpunkt zu kommen bei voller Brennweite, ich erinnere mich nur dabei wie kurz oder lang der Brennpunkt wird zwischen Reducer un kein Reducer. Plus wie schon mentioniert muss das Prisma einiges grösser werden um ohne Vignette rasonabel ausgeleuchtet werden. Im Falle der 174Mini kommt da schon ein grösseres Prisma rein, oder besser breiteres wie das gerade mit den neuen M54 OAG auf den Markt bringen.
Anderseits ist zu beachten das mit dem Reducer mehr Licht eingefangen wird vom äusseren Licht Kegel der da ankommt am Sensor vom FS.
Das RC 6 das ich gerade verschollen habe im Koffer hat ja seine ultimative Blende nach dem HS, das sicher nicht grösser als 2" ist, ich glaube das waren um die 44 oder 46mm Durchmesser, relativ klein, aber gut visuell merkt man das praktisch gesehen nur ein bisschen mit einem 55mm Okular.
Mit dem Reducer je nach Sensordiagonale klappt dass dann nicht mehr da logisch das Prisma vom in der hypotetisch befindeten OAG Prisma in der M90 einiges mehr ins Bildfeld rückt. Bei dem Lichtdurchlass dass das RC6" hat müsste praktisch gesehen um die Sicht auf dem Sensor ohne Vignette zu haben das Prisma an der hypotetischen Stelle komplett in den Schatten rücken, was keinen Sinn mehr macht.

Auf hochauflösende Encoder mich zu verlassen macht nur Sinn wenn mechanisch das Teleskop knapp 100% auf der Schiene ausgerichtet ist.
Bei sehr guten Refraktoren ist das gut machbar, man justiert das einmal auf den beiden Schellen und dann ist gut. Meistens verschiebt man nur die Schellen auf der Schiene bei optimal ausgerichteten OAZ und Linsenzelle.

Bei dem kleinem RC6" macht das absolut keinen Sinn, ich habe selber so eins. Mit ASTAP kann man dann nachsehen wie weit das dann ab ist vom Soll. Wenn es ganz dreist wird malt ASTAP einen violetten Kreis rein, da sieht man gleich was los ist.....
Jedesmal wenn man dann unterlegt an einer Stelle, kann man das ganze Ding nachjustieren, da der Tubus zusätzlich stabilisiert wird von der Schiene mit den Halteböcken. Es ist zwar nur recht wenig, aber immer sicher Anlass nachzustellen da man es bei der nichtmodifizierten HS Blende durchs Cheshire gut Sichtbar wird mit ordentlich Licht drauf das man den Äußersten Kringel sieht. Darum habe ich meine HS Blende noch nicht aufgerüstet, man kommt da nirgends mit der Hand rein um die mal auf die schnelle abzunehmen.
Ich habe das kleine RC wiedermal im Koffer ruhen mit viel Silicatgelsäckchen, nebendran wie immer ist der Achromat am schlummern.

Ich hatte mal an meinem Sharpstar 94EDPH Brennweite 434mm auf Ioptron GEM28 den Versuch mit dem MGEN3 1x mit Leitrohr und 1x mit OAG gemacht, da war das Guiding deutlich besser. Um das zu bestätigen müsste ich den Versuch vielleicht wiederholen. Vielleicht kann das auch wer bestätigen?
Ich muss dazu sagen mit meiner krummen Gurke von TS ED 70-420 der ein bisschen rechts nach oben immer noch schielt in ASTAP, aber lass das mal so jetzt auf der Schiene unterlegt da die Arbeit sehr knifflig ist mit der L-Halterung und meiner zusätzlichen Einstellbaren Schelle zum fixieren des ganzen. Die L-Halterung ist ein bisschen knapp und biegt sich wie die bekannten Sigma Foto-objektive von früher.
Dass da Grundlegend keine Unterschiede sind zwischen OAG 1:1 und meinem Leitrohr 30mm 121mm Brennweite, immer mit 3.76 Pixeln von der 120er Serie MM wie Mini. Die Sterne hatten die gleichen Werte am Abend wo ich das getestet hatte, was sehr umständlich ist, da jedesmal neu kalbriert werden muss auf der Asiairpro....
Ich guide gerade mit dem Leitrörchen das ich meine Freiheit habe mit dem Staranalyser plus EAF und ein wenig die Cam drehen kann, da es sehr schwer und fummelig ist den STA genau im EFW auszurichten plus noch die Cam hintendran.
IMG_0275.jpg

Für den Senf mit der Verschraubung des STA innerhalb des EFW muss da ein Rotator manuell hergeben um zu vereinfachen.
Bei dem gedrehten Sensor ist es nicht mehr möglich ohne Vignette des Prismas des OAG ein sauberes Bild zu haben.
Der jetzige Aufbau ist der oben, der noch bald gewechselt wird, ich mach den STA oben dann drauf anstelle Okular zum spicken auf dem BFM2 mit ner kleinen 120MM Cam und schliess die direkt am PC an. Der Rest wenn ich dann schlafen gehe macht die Asiairpro ein par Bildchen abwechselnd zwischen L3 und Duoband im Plan, die knapp Parfokal sich auswirken, würde noch prima gehen mit einem OAG.
Im Auszug versenkt und alles verschraubt ist der Flattener, der TS2Flat, der reicht mir noch gut und ist universell einsetzbar.
Nur ein Staubkörnchen auf dem Flattener ist sehr schwer wegzurechnen mit den Flats, da habe ich noch was am kauen.

Mit einem Gruß,
- Martin
 
Hallo Martin,

nein, ich gehe noch einen Schritt weiter, vorm OAZ also letztendlich natürlich vorm Reducer. Aber wie bereits geschrieben teile ich Deine kritische Einschätzung, meine Frage zielte darauf ob es hier irgendwelche praktischen Erfahrungen damit gibt.

Grundsätzlich Guide ich den Sharpstar 94 EDPH, wie Du mit 30x120mm Leitrohr und einer ASI 178. Den 6"RC mit einem Guiderohr 50x190mm und einer ASI 465, mit multifocalen Filtern.

Den 10" RC mit einem Sharpstar 61 EDPH und MGEN3. Hier stellt sich die Frage ob es nicht vernünftiger wäre auf OAG zu wechseln, immerhin hätte ich 22,5mm Lichtweg für einen OAG übrig, wie gesagt mit homofocalen Filtern.

ich stellte die mehr oder weniger erneute "provokannte Frage zum Guiden" um zusehen ob es da irgendwelche speziellen Lösungen gibt und ich stellte die Geschichte mit dem OAG vorm OAZ in den Raum ob es nicht vielleicht doch wer versucht hat. Wie gesagt die Kritik an diesem Setup teile ich! Vielleicht hätte mir jemand das Gegenteil gezeigt. Ich hatte gezielt Montierungen mit Encodern ausgeschlossen, da sehr teuer! Erfahrungen damit habe ich keine! Kann also weder was positives noch was negatives dazu berichten.

Ich wollte die Gemeinschaft nicht mit einer erneuten OAG vs. Leitrohr Diskussion nerven!

CS
Alex
 
Hallo Alex,
es gab mal Kameras mit einem integrierten kleinen Guidesensor. Wie das in der Praxis funktionierte, weiss ich leider nicht, weil ich in der Zeit weder fotografisch aktiv war, noch mir das hätte leisten können.
Aber soweit ich weiss gibt es derzeit Planungen dieses System zu reaktivieren.

Grüße Rainer
 
es gab mal Kameras mit einem integrierten kleinen Guidesensor. Wie das in der Praxis funktionierte, weiss ich leider nicht,
Hallo Rainer,

ja SBIG hatte das mal. Wegen zu großen Erfolg haben Sie das wieder aufgegeben ;) . Problem ist hierbei, dass dann ja der Guidechip hinter den Filtern sitzt und dann kann es bei Schmalband schon ziemlich finster werden. Und nicht jeder hat ne Montierung die mal 30-45s Sekunden belichten kann bis zum nächsten Guidingimpuls.
 
Hallo Alex,
es gab mal Kameras mit einem integrierten kleinen Guidesensor. Wie das in der Praxis funktionierte, weiss ich leider nicht, weil ich in der Zeit weder fotografisch aktiv war, noch mir das hätte leisten können.
Aber soweit ich weiss gibt es derzeit Planungen dieses System zu reaktivieren.

Grüße Rainer
Hallo Rainer,

wie Alex und Thomas schrieben, kommt das für mich aus genannten Gründen nicht in Frage.

Die Kamera von ZWO kenne ich!

CS
Alex
 
"nein, ich gehe noch einen Schritt weiter, vorm OAZ also letztendlich natürlich vorm Reducer. Aber wie bereits geschrieben teile ich Deine kritische Einschätzung, meine Frage zielte darauf ob es hier irgendwelche praktischen Erfahrungen damit gibt."

Da wird es keine geben, da es halt einfach nicht sinnvoll ist...
* Du brauchst ein großes Prisma
* du brauchst noch vor dem OAZ ggf eine weitere Rotationsmöglichkeit für den OAG
* da der Sensor der Guidingkamera ja auch im gleichen Fokus wie der der Aufnahmekamera sein muss, ergibt sich ein sehr langer optischer Weg - wie soll das mechanisch umgesetzt werden? Vom Ausbalancieren mal ganz abgesehen.

Das Thema Aufnahmebrennweite/Guidingbrennweite ist auch ab dem Moment hinfällig,, wo man seeingbegrenzt guidet. Und das macht doch heute nahezu jedes aktuelles Guidingsystem.

Nur eine weitere (nicht mehr verfügbare) Möglichkeit des Guidings fällt mir ein: OnChip-Guiding. Meine alte (und verkaufte) MX716/Star2000 beherrschte diese Möglichkeit. Aber deren Nachteile waren einfach zu groß. Vllt. gibt es ja Möglichkeiten die AF-DualPixel aktueller DSLM's dafür zu missbrauchen?

viele Grüße - Ronald
 
Hallo Rainer,

ja SBIG hatte das mal. Wegen zu großen Erfolg haben Sie das wieder aufgegeben ;) . Problem ist hierbei, dass dann ja der Guidechip hinter den Filtern sitzt und dann kann es bei Schmalband schon ziemlich finster werden. Und nicht jeder hat ne Montierung die mal 30-45s Sekunden belichten kann bis zum nächsten Guidingimpuls.
Ein L-Ultimate ist mit 2x 3nm nicht der dunkelste Filter, mit ihm funktionierte zumindest der Autofokus mit ASIAir einwandfrei.
F/5.5, Gain hochgesetzt, waren beim AF weiterhin die üblichen kurzen Belichtungszeiten von paar Sekunden möglich.
Könnte auch mit der ASI2600 Duo mit ihrem Nachführsensor ähnlich funktionieren.
 
Könnte auch mit der ASI2600 Duo mit ihrem Nachführsensor ähnlich funktionieren.
Wenn man den Youtube-Tests mit Pre-Production-Modellen Glauben schenken darf, funktioniert das mit der 2600MC Duo ziemlich gut bis runter auf 0.5s Belichtungszeit.
SBIG hatte das mal. Wegen zu großen Erfolg haben Sie das wieder aufgegeben
Es sollte allerdings auch bekannt sein, dass ich die Performance von Kamerachips in den letzten 20 Jahren ja schon etwas verbessert hat.
 
Hi!

In die Richtung geht das Feature-Tracking von Sharpcap Pro, das für Sonne/Mond/Planeten die aufgenommenen Bilder analysiert und die Nachführung korrigiert. Ist zwar nicht für Deep-Sky gedacht, aber dennoch ein Autoguiding-Ansatz:

Off-Axis-Guider habe ich aufgegeben, weil da am C14 regelmäßig zu wenige Leitsterne zu finden waren. Jetzt werkelt bei uns im Verein ein StarAid mit 130mm seeingbegrenzt gut genug; ein OAG würde halt so Sachen wie Durchbiegung des Aufnahmeteleskops oder Spiegelkippen mitbekommen, die ein perfektes Leitrohr nicht mitbekommen würde.

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo Martin,

Ich wollte die Gemeinschaft nicht mit einer erneuten OAG vs. Leitrohr Diskussion nerven!

CS
Alex
Hallo Alex,
es ist sowieso eine Diskussion die zu keinem Ergebnis führt. Jeder hat da seine eigenen Erfahrungen und Methoden.
Ich habe in meiner Rolldachhütte mit meinem Triplet Setup alles versucht. OAG an verschiedenen Teleskopen und Leitrohr Guiding für alle.
Ich bin letztlich beim Leitrohr geblieben denn es funktioniert bestens wenn man es richtig macht. Gut befestigt bewegt sich da nichts auch wenn das immer wieder behauptet wird. Aber ich will da niemanden überzeugen.
Gruß Horst

stern5g.jpg


rolldachhuette33.jpg


TSAPO_auf_Gem28.jpg
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Zusammen,

ich finde ein Leitrohr wesentlich einfacher in der Bedienung.

Der einfachheithalber habe ich mir aber ein ZWO OAG zugelegt. Gleichzeitig habe ich mir aber auch Filter für die Lichtverschmutzung zugelegt. Nur muss man hier dann den OAG anpassen, da der Fokus aufgrund des Filters sich verändert. Also habe ich mein Image Train von meiner QHY 268 mithilfe der Baader UFC Adapter angepasst. So kann ich jetzt den Filter für Lichtverschmutzung herausnehmen und z.B. einen Glasfilter für das Fokussieren nutzen. Optional kann ich auch meine Darks durch einen passenden Schieber am Baader Filter Changer machen.

20230807_142515.jpg20230807_142512.jpg
Für mich gibt es mit dem OAg auch Nachteile. bei mir ist alles durch Gewinde fixiert. Dennoch kann es auch mal vorkommen, dass durch Zug an den Kabeln das Gewinde sich minimal löst oder fester zugezogen wird. Dann verdreht sich das Prisma und landet eventuell vor dem Sensor. Auch werden nicht immer genug helle Sterne erfasst. Da ich Streulicht von Straßenlampen habe, die z.B. auch an Baumblättern reflektiert, kanne ich oftmals mit dem OAG nicht lange genug belichten und brauche somit helle Sterne. Man ist also leicht eingeschränkt. Auch muss man den Fokus oft umstellen, wenn mit oder ohne Filter fotografiert wird. Da ich am OAG aber eine größere Guiding Cam nutze, kann ich auch nicht einfach auf einen Helical umrüsten, um leichter zu fokussieren.

Guiding Scope ist einfacher in der Handhabung und zuverlässig, aber das OAG kompakter. Man muss einfach beides probieren und schauen, was passt.

Viele Grüße,
Raul
 
Hallo!
Dann verdreht sich das Prisma und landet eventuell vor dem Sensor.
Also zumindest das sollte aber wirklich vermeidbar sein. Ein bisschen festziehen muss man die Gewinde schon.
Den Rest kann ich nachvollziehen. Zu wenig Sterne und Probleme mit Streulicht, das den Weg in den OAG findet kenne ich auch - es war aber letztendlich eine Frage des richtigen Equipments. Zumindest bei mir. Ich kann mir dennoch sehr gut vorstellen, dass ein Leitrohrguiding tatsächlich etwas einfacher umzusetzen ist.

Ein bisschen komisch finde ich, dass es keinen einfachen Stellmotor für die immer häufiger Verwendung findenden Helikalfokussierer am OAZ als Zubehör gibt. Oder doch? Das wäre ja die einfachste Lösung, zumal dabei bei weitem nicht die Präzision erforderlich wäre, die man am OAZ selber braucht.
Einfach ein 1,50€ Schrittmotor, eine Schnecke und ein Zahnrad mit ausreichend Innendurchmesser und Madenschrauben zum Feststellen. Sollte auch kaum was wiegen.

Gruß
Sebastian
 
An einem Stellmotor habe ich auch schon oft gedacht. Auch brauchbar bei Planetenfotografie an einem ADC. Aber anscheinend gibt es keinen Markt dafür. Bei dem OAG mit original Fokussierhilfe oder Helical hast du nur das Problem, dass du einen anfangs und einen Endpunkt hast. Wenn der Stell- oder Schrittmotor aber weiterdreht, beschädigt es je nach Strombelastung des Motors deine Mechanik. Man müsste also auch Endschalter hinzufügen.
Oder man kauft sich den Pegasus Scops Motorized OAG.

Im 3D Druckbereich gibt es sicherlich bereits einige Ideen :)
 
Hallo Zusammen,

da es für mein Setup keinen OAG gibt, habe ich mal selbst einen gemalt.

Bildschirmfoto 2023-08-09 um 14.37.36.png


Optische Länge 21mm

Bildschirmfoto 2023-08-09 um 12.15.49.png


Hier der Prismenhalter mit 9mm / im Kamerahalter 12mm Bohrung sollte beim MGEN3 (Diagonale 6mm) funzen


Bildschirmfoto 2023-08-09 um 14.36.34.png


Das Blaue stellt den Falcon-Rotator dar. Der Prismenhalter ist verstellbar wollte mir jetzt nicht den Chip abschatten.


Bildschirmfoto 2023-08-09 um 14.36.51.png


Focuspunkt zum Chip sind 71mm

Bin gespannt wär mir den bastelt bzw. falls ich ihn beauftrage was es kostet, ich schätze das Prisma 10x10 war da noch das günstigste $ 3.87 beim fernöstlichen EBAY.

CS
Alex
 
Hallo Alex,
es gab mal Kameras mit einem integrierten kleinen Guidesensor. Wie das in der Praxis funktionierte, weiss ich leider nicht, weil ich in der Zeit weder fotografisch aktiv war, noch mir das hätte leisten können.
Aber soweit ich weiss gibt es derzeit Planungen dieses System zu reaktivieren.

Grüße Rainer
Hallo Rainer,
mit den SBIG Kameras ST8, ST10 und ST4000 habe ich fast 20 Jahre gearbeitet. Auch mit Schmalband, was Integrationszeiten von bis zu 4 s erforderte...
Ich habe es dann bei der Moravian G3 mit einem 3" OAG probiert, aber wieder aufgegeben. Leitsternsuche ist mit einfach zu fummelig und ich habe keien Anhnung wie sich das jemals mit NINA automatisieren lassen soll... Dafür funktioniert die MGEN 3 mit dem kleinen Leitrohr sehr gut. Ich kann damit auch mein RC16 mit 2600mm BW bei 600s Belichtungszeit auf der GM2000 guiden. Auch mit der G11 mit 10" /f4 Carbonewton und der ASI6200 klappt das prima.
CS
Wolfgang
 
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