Hallo,
am Kleinen käme das auch mit dem multifocal zum tragen
Also so wie ich das verstehe möchtest du vor dem Reducer den OAG in die M90Hülse einbauen.
Das sehe ich sehr schlecht, da einerseits du einen richtig lange Verlängerung brauchst um am Guider in den Brennpunkt zu kommen bei voller Brennweite, ich erinnere mich nur dabei wie kurz oder lang der Brennpunkt wird zwischen Reducer un kein Reducer. Plus wie schon mentioniert muss das Prisma einiges grösser werden um ohne Vignette rasonabel ausgeleuchtet werden. Im Falle der 174Mini kommt da schon ein grösseres Prisma rein, oder besser breiteres wie das gerade mit den neuen M54 OAG auf den Markt bringen.
Anderseits ist zu beachten das mit dem Reducer mehr Licht eingefangen wird vom äusseren Licht Kegel der da ankommt am Sensor vom FS.
Das RC 6 das ich gerade verschollen habe im Koffer hat ja seine ultimative Blende nach dem HS, das sicher nicht grösser als 2" ist, ich glaube das waren um die 44 oder 46mm Durchmesser, relativ klein, aber gut visuell merkt man das praktisch gesehen nur ein bisschen mit einem 55mm Okular.
Mit dem Reducer je nach Sensordiagonale klappt dass dann nicht mehr da logisch das Prisma vom in der hypotetisch befindeten OAG Prisma in der M90 einiges mehr ins Bildfeld rückt. Bei dem Lichtdurchlass dass das RC6" hat müsste praktisch gesehen um die Sicht auf dem Sensor ohne Vignette zu haben das Prisma an der hypotetischen Stelle komplett in den Schatten rücken, was keinen Sinn mehr macht.
Auf hochauflösende Encoder mich zu verlassen macht nur Sinn wenn mechanisch das Teleskop knapp 100% auf der Schiene ausgerichtet ist.
Bei sehr guten Refraktoren ist das gut machbar, man justiert das einmal auf den beiden Schellen und dann ist gut. Meistens verschiebt man nur die Schellen auf der Schiene bei optimal ausgerichteten OAZ und Linsenzelle.
Bei dem kleinem RC6" macht das absolut keinen Sinn, ich habe selber so eins. Mit ASTAP kann man dann nachsehen wie weit das dann ab ist vom Soll. Wenn es ganz dreist wird malt ASTAP einen violetten Kreis rein, da sieht man gleich was los ist.....
Jedesmal wenn man dann unterlegt an einer Stelle, kann man das ganze Ding nachjustieren, da der Tubus zusätzlich stabilisiert wird von der Schiene mit den Halteböcken. Es ist zwar nur recht wenig, aber immer sicher Anlass nachzustellen da man es bei der nichtmodifizierten HS Blende durchs Cheshire gut Sichtbar wird mit ordentlich Licht drauf das man den Äußersten Kringel sieht. Darum habe ich meine HS Blende noch nicht aufgerüstet, man kommt da nirgends mit der Hand rein um die mal auf die schnelle abzunehmen.
Ich habe das kleine RC wiedermal im Koffer ruhen mit viel Silicatgelsäckchen, nebendran wie immer ist der Achromat am schlummern.
Ich hatte mal an meinem Sharpstar 94EDPH Brennweite 434mm auf Ioptron GEM28 den Versuch mit dem MGEN3 1x mit Leitrohr und 1x mit OAG gemacht, da war das Guiding deutlich besser. Um das zu bestätigen müsste ich den Versuch vielleicht wiederholen. Vielleicht kann das auch wer bestätigen?
Ich muss dazu sagen mit meiner krummen Gurke von TS ED 70-420 der ein bisschen rechts nach oben immer noch schielt in ASTAP, aber lass das mal so jetzt auf der Schiene unterlegt da die Arbeit sehr knifflig ist mit der L-Halterung und meiner zusätzlichen Einstellbaren Schelle zum fixieren des ganzen. Die L-Halterung ist ein bisschen knapp und biegt sich wie die bekannten Sigma Foto-objektive von früher.
Dass da Grundlegend keine Unterschiede sind zwischen OAG 1:1 und meinem Leitrohr 30mm 121mm Brennweite, immer mit 3.76 Pixeln von der 120er Serie MM wie Mini. Die Sterne hatten die gleichen Werte am Abend wo ich das getestet hatte, was sehr umständlich ist, da jedesmal neu kalbriert werden muss auf der Asiairpro....
Ich guide gerade mit dem Leitrörchen das ich meine Freiheit habe mit dem Staranalyser plus EAF und ein wenig die Cam drehen kann, da es sehr schwer und fummelig ist den STA genau im EFW auszurichten plus noch die Cam hintendran.
Für den Senf mit der Verschraubung des STA innerhalb des EFW muss da ein Rotator manuell hergeben um zu vereinfachen.
Bei dem gedrehten Sensor ist es nicht mehr möglich ohne Vignette des Prismas des OAG ein sauberes Bild zu haben.
Der jetzige Aufbau ist der oben, der noch bald gewechselt wird, ich mach den STA oben dann drauf anstelle Okular zum spicken auf dem BFM2 mit ner kleinen 120MM Cam und schliess die direkt am PC an. Der Rest wenn ich dann schlafen gehe macht die Asiairpro ein par Bildchen abwechselnd zwischen L3 und Duoband im Plan, die knapp Parfokal sich auswirken, würde noch prima gehen mit einem OAG.
Im Auszug versenkt und alles verschraubt ist der Flattener, der TS2Flat, der reicht mir noch gut und ist universell einsetzbar.
Nur ein Staubkörnchen auf dem Flattener ist sehr schwer wegzurechnen mit den Flats, da habe ich noch was am kauen.
Mit einem Gruß,
- Martin