Neuer 8" APO von TEC

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Aber nun stelle ich mir in der Praxis vor, dass also sagen wir z.B. um 21.00 die Kuppel geöffnet wird bei 12°C Temperatur und die Temperatur um 3.00 Uhr morgens auf -2°C gesunken ist. Diese riesigen Massen laufen dann doch auch einem Temperaturausgleich hinterher. Wie machen die das dann?
Hallo Jürgen,
eine vollständige Auskühlung ist garnicht nötig, man braucht nur eine laminare Luftströmung über die Spiegeloberfläche um die wärmere Grenzschicht weg zu pusten.
Die Luft des Luftstroms muss lediglich die Temperatur der Außenluft haben.

Die Luft im Gebäude tauscht sich relativ schnell über den großen Kuppelspalt und zusätzlichen Öffnungsklappen aus.
Auch hier sind meines Wissens Lüftungssysteme am Werk.

Da die Spiegel aus Zerodur sind hat man auch keine Verformungen bzw. die aktive Optik korrigiert den Spiegel aus.

Somit geht es nur um die 1-3cm dicke Grenzschicht, die versaut durch ihren andern Brechungsindex die Abbildung.

Die Grenzschicht ist wie eine Linse über dem Spiegel.
Die Brechungs- und Reflexionsgesetze werden dabei wirksam.
Zuerst wird die Wellenfront weggebrochen durch die wärmere Luft und durch die Winkelvedopplung der Reflexion kommt die Wellenfront ganz wo anders raus, als dort wo sie hin soll.
Das ist der ganze Hokuspokus bei den Spiegelteleskopen.

LG
 
Hallo Werner,
mein Traum-APO, hätte min. 12" Öffnung und hätte einen Strahlengang nach G. Nemec in einer Azimutalmontierung also wie ein Newton.
Der Einblick wäre seitlich/Horizontal ausgerichtet, damit würde der Einblick nur in der Höhe variieren.
Das hätte den Vorteil das der ADC nicht nachgeführt werden müsste, was bei einer paralaktischen Montierung ziemlich nervig sein kann.
Die beiden Zerodur Planspiegel und das Objektiv wären mit Lüfter ausgestattet.
Das ganze freistehend, nur ein rollbarer Schutzbau in min. 6-7m Höhe aufeiner Dachterrasse.
Ich glaube das wäre ein ziemlich gutes Teleskop :p
LG
 
Hallo Werner,
mein Traum-APO, hätte min. 12" Öffnung

Die Frage nach dem Traumteleskop finde ich auch immer schwierig. Mein Hauptproblem wären wohl die Kosten... ;)

Direkt danach käme die Frage nach dem Aufstellungsort, die ist vielleicht wichtiger als der Fernrohrtyp.
Ich bin außerdem ein visueller Beobachter und hätte gerne noch 1° Gesichtsfeld, dass entspricht bei maximal 46mm Feldblende beim Okular etwa 2500mm Brennweite. Das wäre also ein 10" f10 Apo, oder ein 25" f4 Newton. Hm..., ich denke wenn das Geld sowieso keine Rolle spielt würde ich wohl beide nehmen... ;)

Okay, dass ist jetzt schwer offtopic, ich höre auch auf... ;)
 
Hallo Forum,
ich empfehle wirklich wann immer es geht einen APO und ziehe auch selbst einen APO einem Spiegel vor. Wenn wir allerdings in diese Preisregion für einen Achtzöller vordringen, für die ich einen 25zölligen Spiegel bekommen kann und noch Geld für einen Kleinwagen übrig ist, dann rücke ich von meiner Einschätzung ab und empfehle einen 16- oder 20zölligen RC. Mir fällt einfach kein Argument für den APO ein. Vielleicht könnt ihr mir da helfen.
CS Harald
 
Hmm 8 Zoll f11 Bino ?
Nur um mal aufs Thema zurück zu kommen….
 
Hallo,
APM hatte doch mal ein APO Doppelteleskop an einen Chinesen verkauft und zusammen mit Matthias Wirth dort aufgebaut…das waren 2x12“…
Die Bilder dazu waren glaube ich im Small Talk Board und dürften somit entschwunden sein?
Das war/ist ein beeindruckendes Instrument.
Ist zwar OT, aber es ging ja auch um Traumteleskope… :cool:

Grüße Rainer
 
Hallo,
Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem neuen Teleskop mit langem Brennweitenverhältnis.Es gab einige Gründe, vom 200 F8-Triplett mit Immersion zum 200 F11-Dublett mit kleinem Luftspalt (1,5 mm) zu wechseln.
Hier sind einige:
1. Aus meiner Erfahrung ist das Eintauchen (geöltes Design) eine perfekte Lösung für Drillinge bis zu einer Größe von 8 Zoll, die 8 Zoll sind eine Art technische Grenzlinie.
2. Es sind 4 Flächen gegenüber 6 zu erstellen; Es sind 4 kg Glas gegenüber 6,6 kg
3. Persönlich: Mir gefallen die langen und großen Refraktoren von damals. Bei der Einführung der F11-Modelle geht es darum, die Schönheit langer Refraktoren in Ihre Hinterhöfe, öffentlichen Clubs, Schulobservatorien usw. zurückzubringen.
Die 200-Triplett- vs. Dublett-Tabelle ist beigefügt.
Das unbeschichtete Objektiv wird getestet. Es ist auf dem AZ2000 abgebildet.
Grüße,
Yuri
 

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@olli.mit.zwei.l
Zum info: TEC macht ja auch ein 160mm f/11
14kg und varscheinlich auch billiger ;)
/HG Henrik
 
Hallo Alex,

na ja, falls die Rohrlänge der limitierende Faktor ist, gibt es immer noch die Möglichkeit, diesen z.B. als Fagott zu bauen. Ich selbst liebäugle damit, bekomme aber derzeit nicht die 7-8“ Linse, welche ich mir vorstelle. Mit meinem 130er F9 im Alutubus habe ich bisher keine Probleme mit zu langer Auskühlzeit o.ä.

Es gab ja bereits auf einem ITT vor ca. 20 Jahren mal einen 9“ Fagott mit TMB (jetzt LZOS) - Optik zu bewundern. Auch sehr cooles Gerät, transportabel und im Dob-Modus sehr schnell einsatzbereit.

Viele Grüße
Werner
Hallo Werner, ja den Fagott hab ich mir damals auch auf der Alm angesehen, aber meiner Meinung nach( und der von Texereau) ein weiterer Irrweg, genau wie Schiefspiegler, Binodobsons oder sauteure Riesenapos.
Das perfekt farbfreie, transportierbare, bezahlbare Planetenfernrohr ist doch schon erfunden:
Ein Gitterrohrdobson auf EQ Plattform mit Paracorr und ADC mit ca. 12" bis 20", je nach Seeing.
CS Mike
 
Das perfekt farbfreie, transportierbare, bezahlbare Planetenfernrohr ist doch schon erfunden:
Ein Gitterrohrdobson auf EQ Plattform mit Paracorr und ADC mit ca. 12" bis 20", je nach Seeing.

Lassen Sie mich etwas näher darauf eingehen:
1. „Alles Neue (Erfindung) ist ein vergessenes Altes.“
Links ist eine französische Teleskopmontierung 100 Jahre vor ihrer letzten Erfindung zu sehen.

2. Wenn wir beim Vergleich von Refraktoren und Reflektoren über visuelle Beobachtungen von Planeten sprechen, dann gibt es Nuancen
 

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Hallo YuriP,
Dieses alte franz. Teleskop ist eben kein Dobson teleskop! Die eigentliche Erfindung von Dobson waren große Lager in Azimut UND Höhe aus Materialien wie Teflon und Kunststoff, welche einen fast gleich große Haft wie Gleitreibung haben.
Wer Spiegel und Linse mit gleichem Durchmesser vergleicht ist entweder reich oder Theoretiker. Man muß natürlich Spiegel und Linse gleichen Preises vergleichen und dann gewinnt haushoch der Spiegel.
CS Mike
 
Letzteres war nicht die Intention von TEC/Yuri. Auch im CN hat Yuri darauf hingewiesen, dass es sich auch um ein persönliches Projekt handelt, weil er insbesondere klassische lange Refraktoren mag.
Entgegen der allgemeinen Marktausrichtung stets schnellere Apos für AP herzustellen geht TEC hier für einen Kleinstserie einen anderen Weg. Für Liebhaber in diesem schon sehr kleinen Markt innerhalb unserer Community :y:
 
in seiner Öffnungsklasse ist ein Super- oder Vollapo in Sachen Kontrast schon meist die Referenz.
Auch hat man keine Spikes durch Fangspiegelhalter was für viele ein Ästhetischer Faktor ist.
Jedoch braucht man für Planeten auch die Öffnung und da entsteht schnell ein Ungleichgewicht zum optimierten Newton.

Ich finde es klasse das Yuri/TEC solche Zweilinser auf den Markt bringt, jedoch weniger wegen dem Öffnungsverhältnis sondern vielmehr dürften diese Zweilinser deutlich schneller auskühlen, denn das ist ein großes Problem von größeren APOs.
Ein Teleskop welches erst in der zweiten Nachthälfte richtig funktioniert wäre für mich uninteressant.
LG
 
Dieses alte franz. Teleskop ist eben kein Dobson teleskop! Die eigentliche Erfindung von Dobson waren große Lager in Azimut UND Höhe aus Materialien wie Teflon und Kunststoff, welche einen fast gleich große Haft wie Gleitreibung haben.

Ach was dann sind also die ganzen Dobson mit Friktionslager für die Höhensachsen gar keine Dobson?
Die GSO oder die Skywatcher Dobson zb.


Die haben ein Friktionslager in der Höhenachse, also ganz genauso wie auch das oben gezeigte und über 100 Jahre alte französische Teleskop.

Das perfekt farbfreie, transportierbare, bezahlbare Planetenfernrohr ist doch schon erfunden:
Ein Gitterrohrdobson auf EQ Plattform mit Paracorr und ADC mit ca. 12" bis 20", je nach Seeing.

Man merkt das du in deiner Dobson Blase gefangen bist.
Das von dir beschriebene Ding ist alles andere als perfekt, sondern mit erheblichen Kompromissen behaftet.
Du magst diesen Kompromiss besonders gut finden.
Es ist aber bei leibe nicht die Einzige Lösung und jede Lösung hat halt so ihre vor und Nachteile.
Es ist daher völlig unsinnig eine ganz bestimmte und mit erheblichen Kompromissen behaftete Lösung als perfekt hinzustellen.
Da kann nur einer mit Dobson Tunnelblick draufkommen

Grüße Gerd
 
Hallo Gerd, wer lesen kann ist klar im Vorteil :)
Ich hab geschrieben: perfekt farbfrei, nicht perfektes Teleskop.
Mit einem nach Kriege/ Berry gebautem Lager aus EbonyStardust und Teflon mit einen Durchmesser gleich Spiegeldurchmesser und richtig berechneten Andruckflächen, kannst du auch locker bis 500x von Hand nachführen, manche schaffen auch sportliche 800x natürlich mit Weitwinkelokularen. Ich bezweifle sehr dass diese franz. Montierung das auch nur ansatzweise schafft.
CS Mike
PS
Und ja ich liebe meine Blase und den Tunnelblick:):
2022-11-09-1911_8-U-RGB_lapl5_ap2_Drizzle30_2.jpg
 
Hallo zusammen,

bitte diskutiert offen und wertschätzend miteinander. Persönliche Anwürfe bringen hier niemanden weiter.

Viele Grüße,
für die Moderation

Sabine
 
Man merkt das du in deiner Dobson Blase gefangen bist.
Das von dir beschriebene Ding ist alles andere als perfekt, sondern mit erheblichen Kompromissen behaftet.
Du magst diesen Kompromiss besonders gut finden.
Es ist aber bei leibe nicht die Einzige Lösung und jede Lösung hat halt so ihre vor und Nachteile.
Es ist daher völlig unsinnig eine ganz bestimmte und mit erheblichen Kompromissen behaftete Lösung als perfekt hinzustellen.
Da kann nur einer mit Dobson Tunnelblick draufkommen

Hier mal ein Unikum vom Hannes das sehr schön zeigt daß der immer herbeigeredete Widerspruch Dobson vs. Refraktor gar nicht existiert :coffee:

Schaerrefraktor als Dobson...

Wenn man es pragmatisch betrachtet ist es eigentlich ganz simpel: bis zu einer Öffnung "X" ist der APO im Vorteil weil sich Spiegelteleskope ohne faule Kompromisse eingehen zu müssen nicht unter einer gewissen Größe bauen lassen, ab Öffnung "X" ist ein Spiegelteleskop egal welcher Bauart im Vorteil weil sich ein z.B. 18" APO kaum bezahlen, montieren oder transportieren läßt. Wie groß "X" ist muß jeder mit sich selbst ausmachen.


Viele Grüße Felix
 
Der Threat-Title handelt von einem 8" Refraktor.
Ich weiss nicht, ob es nötig ist in jedem Threat zu Refraktoren sich dahingehend äußern zu müssen, dass der Dobson ja das einzig seeligmachende in der Astronomie ist.
Wenn mich Refraktoren generell nicht interessieren, kann man sich auch einfach mal zurück halten. Hier im Forum gibt es Leute, die mit einem 60mm Tak glücklich sind und welche die mindestens einen 12" Newton brauchen, besser 20". Ich finde die haben alle Ihre Berechtigung und man muss sich nicht gegenseitig die Geräte schlecht machen. Ich habe übrigens Refraktoren, Newtons und Maksutovs und ich liebe sie alle... ;)
 
Ich stimme Jürgen zu. Das beste Teleskop ist das, das Sie haben und das zur Beobachtung bereit ist.

Kommen wir zurück zum Thema.
Der 200 F11 Doubet wird gerade getestet und ich versuche, ein gutes Bild zu bekommen. Das ist nicht einfach, da die Rocky Mountains in der Nähe liegen.

Bisher habe ich Folgendes gefunden:
1. Die AZ2000-Montierung ist in Ordnung, aber wenn man die Länge des Teleskops berücksichtigt, würde ich die nächste Größe für die dauerhafte Installation empfehlen – AZ3000 oder GM3000. Die Informationen zu unseren Teleskopen finden Sie im Anhang zum Trägheitsmoment.
2. Die Höhe des Stativs oder Pfeilers sollte mindestens 180 cm betragen, um mit hoch positionierten Objekten bequem zu sein.
3. Das Teleskop ist nicht zu schwer, meine Frau hilft mir, es in den Hinterhof zu bringen. Ich kann es alleine von der Halterung entfernen, aber das ist etwas riskant.
4. Bisher wurden keine thermischen Probleme beobachtet. Es gibt aber keinen großen Unterschied zwischen Raum- und Außentemperatur.
5. Die aktuelle Einrichtung zur Planetenbeobachtung umfasst:
ADC Gutekunst + Baader Planetarium T-2 Maxbright 1,25" Spiegeldiagonale + Baader MarkV mit 1,25x Glasspath Compensator. Siehe beigefügte Skizze.
Der hintere Fokus des Teleskops ist lang genug, um den oben genannten Aufbau zu ermöglichen.
Grüße,
Yuri
 

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Hallo Kurt,
Es hat 2 oder 3 Monate gedauert, bis ich mich für das mattierte Glas entschieden habe. Diese Informationen sind also leider nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.
Wenn Sie Informationen zum RC-Index suchen. Sie beträgt 0,42 für 200F11 und 0,36 für 160F11.
Die Methode zur Brillenauswahl wurde hier beschrieben: REFRACTING TELESCOPE OBJECTIVE: SEMI-APO AND APO OBJECTIVES
Auf derselben Website finden Sie einen Vergleich zweier Modelle 160 F7 und 160F11, die unseren Designs relativ nahe kommen.
Grüße, Yuri
 
Hallo Yuri,

Wenn Sie Informationen zum RC-Index suchen. Sie beträgt 0,42 für 200F11 und 0,36 für 160F11.

ich nehme mal an der RC gilt wie üblich für F,e,C.
Mit dem von dir verwendeten Partnerglas zum CaF2 ergibt sich also ein sekundäres Spektrum von rund f/40000.
Das ist in der Tat sehr gut.
Bei F11 sollte sich die Sa höherer Ordnung gut korrigieren lassen und auch der Gaußfehler sollte vernachlässigbar sein.

Eine Frage zum Partnerglas habe ich aber noch.
Es ist ja bei einem CaF2 Doublet mit einigen Partnergläsern möglich 3 Wellenlängen in einem Fokus zu vereinigen.
Der Klassiker wäre N-KZFS2 / CaF2
Ist das bei dem von dir verwendeten Partnerglas auch der Fall oder werden hier 2 Wellenlängen in einem Fokus vereinigt?

Grüße Gerd
 
Der Threat-Title handelt von einem 8" Refraktor.
Ich weiss nicht, ob es nötig ist in jedem Threat zu Refraktoren sich dahingehend äußern zu müssen, dass der Dobson ja das einzig seeligmachende in der Astronomie ist.
Wenn mich Refraktoren generell nicht interessieren, kann man sich auch einfach mal zurück halten.
Ja das leidige Problem mit den Newton Freunden die es nicht lassen können in jedem Refraktor Thread ihren Newton anzupreisen.
Ich finde derartige OT Beiträge sehr unhöflich.
Ich wundere mich sehr das die Mods bei derartigen Fehlverhalten nicht eingreifen.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Felix,

Hier mal ein Unikum vom Hannes das sehr schön zeigt daß der immer herbeigeredete Widerspruch Dobson vs. Refraktor gar nicht existiert :coffee:

Schaerrefraktor als Dobson...

na ja der Mike hat ja vor allem die farbreine Abbildung seines Newton gepriesen und weniger die Dobson Montierung auf der er sitzt.
Mike hat hier also den klassischen Streit Spiegel / Linser schon wieder aufgewärmt und ich finde der gehört hier nicht her.

Das man auch einen Refraktor mit einer Dobson Montierung realisieren kann ist ja nichts Neues.

Wenn man es pragmatisch betrachtet ist es eigentlich ganz simpel: bis zu einer Öffnung "X" ist der APO im Vorteil weil sich Spiegelteleskope ohne faule Kompromisse eingehen zu müssen nicht unter einer gewissen Größe bauen lassen, ab Öffnung "X" ist ein Spiegelteleskop egal welcher Bauart im Vorteil weil sich ein z.B. 18" APO kaum bezahlen, montieren oder transportieren läßt. Wie groß "X" ist muß jeder mit sich selbst ausmachen.

Na so etwas ,wir zwei sind mal einer Meinung.:)

Grüßen Gerd
 
Hallo Yuri,

es werden also auch bei deinem Design 3 Farben in einem Fokus vereinigt und es zeigt beim Farblängsfehler einen S-förmigen Verlauf der Kurve wie wir ihn sonst nur von einem Triplet kennen.
Typisch für ein Doublet wäre ja ein U- förmiger Verlauf bei dem 2 Farben in einem Fokus vereinigt werden.

Leider ist vielen nicht bekannt das auch mit einem Doublet ein S-förmigen Verlauf der Kurve des Farblängsfehlers mit 3 Farbern in einem Fokus erreicht werden kann.
Ich finde daher das man unbedingt darauf hinweisen sollte wenn das der Fall ist.
Der Farblängsfehler ist hier dann ja schließlich für einen deutlich größeren Spektralbereich gut korrigiert.
Und damit unterscheidet sich so ein Doublet natürlich von den „gewöhnlichen“ Doublets die nur 2 Farben in einem Fokus vereinigen können.

Grüße Gerd
 
Hallo Yuri,

wäre denn dieses 8“ F11 Doublet auch als separates Objektiv (ohne Tubus) erhältlich und sind hierzu zum jeweiligen ausgelieferten Objektiv die optischen Spezifikationen wie Interferogramme, etc. beigelegt? Das würde mich sehr interessieren.

Viele Grüße
Werner
 
Hallo Yuri,

wäre denn dieses 8“ F11 Doublet auch als separates Objektiv (ohne Tubus) erhältlich und sind hierzu zum jeweiligen ausgelieferten Objektiv die optischen Spezifikationen wie Interferogramme, etc. beigelegt? Das würde mich sehr interessieren.

Viele Grüße
Werner
Hallo Werner,
Wir liefern unseren Kunden ausschließlich fertige Teleskope. Nur einmal haben wir nur das Objektiv verschickt, aber es war ein ganz besonderes Projekt¹.
Zu den Prüfberichten: Der Interferometrietest ist unser Arbeitsmittel bei der Herstellung, wir führen Aufzeichnungen für jedes Ziel, stellen den Prüfbericht jedoch in der Regel nicht für Einzelpersonen bereit. Nur für die Regierung, Observatorien, Sonderauftragsprojekte usw.Ein Muster der Fransen eines der fertigen 200 F11 war hier zu sehen:
https://www.youtube.com/shorts/P3dGKin0sXsGrüße,
Yuri

¹ siehe beigefügtes Bild
 

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Heiliger Strohsack Yuri, eine 12" APO Linse vom Feinsten!

Wie viele Jahrhunderte muss ich da sparen? Wo wurde diese verbaut?
 
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