Neues 102mm F11 ED Doublet auf dem Level eines erstklassigen F8 Triplets.

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So,
von ca. 01:45 Uhr bis 03:30 Uhr am Teleskop.

Um mögliche Fehlerquellen auszuschließen habe ich heute direkt, also ohne Zenitspiegel / Zenitprisma beobachtet, musste dafür natürlich mit Verlängerungen arbeiten, um in den Fokus zu kommen.

Begonnen mit Albireo, weil ich den so sehr mag und mit dem Eudiascopic 25mm schön die zwei Komponenten in Farbe betrachtet.
Danach auf Saturn geschwenkt, aber der steht knapp über dem Dach des Nachbarn und die Sicht ist heute auch nicht gut gewesen…aber keine Farbe geseheb, die da nicht hingehört.

Also zum Mond:
Sehr hell, aber dem Zwecke heute zuliebe dann halt mal kein Graufilter.
Mit dem 25mm Eudiascopic schön den Halbmond im Bild, das sehr unruhig war.
Leider nur Smartphone Schnappschuss:
IMG_1715.jpeg

Auch hier konnte ich im Fokus keine Farbe am Rand erkennen. Intrafokal meine ich einen hauchdünnen goldenen Saum zu sehen, extrafokal unauffällig.

Wechsel zum Pentax XW 20mm:
IMG_1720.jpeg

Auch hier, der Bedingung entsprechend ein tolles Bild des Halbmondes und auch hier meine ich intrafokal einen hauchdünnen goldenen Saum zu sehen…vielleicht auch ein Thema des Einblicks / Augenposition ?

Dann zum Nagler Zoom. Merker für mich: Montierung mit Nachführung verwenden… war mit der Skytee-2 im Garten, weil ich neben dem f/11 SD einen Farbfehler sehen wollte und den hat mir mein kleiner Vixen 80mm f/7 Refraktor gezeigt…feiner blauer Rand am Mond.
Das Zoom ging heute nur mit 6mm, bereits bei 5mm kein wirklicher Fokus mehr möglich, aber auch hier am Rand keine Farbe, die da nicht hingehört.

Wollte dann noch einen Blick am Stern machen, aber alles, was dann noch hell genug war, stand hoch über mir und ich habe echt alles gegeben…echtes Teleskop-Yoga abgeliefert, aber da war nix zu machen… kein Einblick möglich… dafür ist die Montierung auf Baustativ mit Säule dann einfach zu hoch gebaut, da geht auch mit drunterliegen nix.

Werde dann versuchen, den Test morgen Nacht, dann aber wie üblich mit Zenitspiegel und Zenitprisma fortzusetzen.

Wünschen einen sonnigen Tag und eine klare Nacht
Frank
 
Ich habe beide den ED und den APO am Stern verglichen.

Der Apo ist in der tat bei jeder Vergrößerung Farbrein, auch intra und Extra Fokal.


Der ED zeigt Intrafokal Blau-Violetten Saum und Extrafokal grünen Saum, halt ED mäßig. Im Fokus bleibt der ED auch einigermasen Fabrein

Beide sind im grünen leicht überkorrigiert, vermutlich hat United Optics den Schwerpukt im Design eher richtig Gelb-Rot gelegt, dies kann in der Produktion korrigiert werden.

Für den Preis sind beide Top Performer und liefern voll ab. Die Zentrierung ist erstklassig perfekt.

der Apo ist Farbreiner als der 102 mm Vixen Fluorite

die Sterntestbilder sind bei schlechtem Seeing entstanden, Okularprojektion mit Tele Vue Delos 14 mm und I-Phone 14

der Apo intrafokal >

Ts 102 apo intra.jpg





Der ED Intrafokal

TS 102 ED Sterntest-1.jpg
 
Hallo Forum,

hier mal ein "dreckiger Schnellschuss" mit dem TS 102/f11-APO:
Objekt: M13
Aufnahmeparameter:
Olympus O-M1
ISO 1600
Belichtungszeit 30s.
Einzelbild. Keine Nachbearbeitung.
Montierung nur mit Kompass grob, d.h. hauptsächlich für visuelle Beobachtung eingenordet, kein Autoguiding.

Hier das gesamte Bildfeld, das das Teleskop am mft-Chip hergibt:

M13_Ganzes_Bildfeld.jpg


Und so schauts aus in der 100%-Ansicht:

M13_Ganzes_Bildfeld 1.jpg


Wie gesagt, das ist nur ein Schnappschuss auf die Schnelle.
Alleine das Fokussieren der Oly nur über den Kamera-Monitor ist ein recht aufwändiger Prozess. Ausser Rauschen ist da nämlich nicht viel zu sehen, dazu die Luftunruhe und schon ist das mehr oder weniger ein Glückstreffer, wenn das Bild einigermaßen scharf wird.


LG Walter
 
Saturn visuell im 102/f11 Apo ist ein richtiger Genuss.
mit dem 30mm Nagler klein und ein herrlicher Überblick
mir dem 22mm Nagler etwas klein aber gestochen scharf.
mit dem 18mm Fujiyama HD Ortho viele „Ahhh“ und „Ohh“ von Beobachtungsgästen
mit dem 12mm Nagler viele „Wow“ und „Boah“ und „So habe ich Saturn noch nie gesehen…“
mit dem 18mm Ortho und TV Powermate 2x ein Traum
mit dem 5mm Nagler super Aufgelöst und scharf
mit dem 3,5mm Nagler etwas dunkler, erfordert mehr konzentration beim Beobachten, geht aber auch noch ganz gut. Insgesamt grenzwertig. Beobachtungserfahrung schadet hier nicht :)

insgesamt excellente visuelle Eindrücke.
und später beim Jupiter auch hervorragend.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, mit dem 3,5mm Nagler ist die Beobachtung kein echtes Vergnügen mehr. wie gesagt ist das sehr grenzwertig und eigentlich macht’s keinen Sinn, so hoch zu vergrößern. Mit dem 5mm Nagler gehts aber noch sehr gut.
 
Naja, mit dem 3,5mm Nagler ist die Beobachtung kein echtes Vergnügen mehr. wie gesagt ist das sehr grenzwertig und eigentlich macht’s keinen Sinn, so hoch zu vergrößern. Mit dem 5mm Nagler gehts aber noch sehr gut.
Ohne angeben zu wollen: unser 107/700 Triplet geht bei Saturn bis 350x (4mm Radian, 2x Barlow).
Ohne signifikanten Verlust von Schärfe oder Kontrast. Natürlich ohne Detail-Gewinn gegenüber 233x (3mm Radian).
Und nur bei seeing 9-10/10 (was wir derzeit im Urlaub haben...).
Insofern, passt schon...
 
hehe. Könnte ja mal die Explorer Scientific 3x Barlow davorschalten und mit dem 12mm Fujiama Ortho probieren, das wäre dann ~290x
Okulare und Kombinationen gibts ja mehr als genug ;-)
 
Ohne angeben zu wollen: unser 107/700 Triplet geht bei Saturn bis 350x (4mm Radian, 2x Barlow).
Letztens hat ein CN-Kollege ein TOE 3,3mm. für sein FOA 60Q gekauft, ergibt 4,5x Teleskopöffnung, die Amis sind da noch sportlicher.

Mein TSA 102 schafft auch unendliche Welten, bis man einen See im Auge hat, eine 0,4 AP. ist so ziemlich das Höchste was ich mir antue.

Andreas
 
Moinsen,

meist kann man die volle Qualität - damit auch die max V (wie auch immer man die sieht) eh nicht ausreizen - Stichwort Bedingungen/Seeing.
Aber wenn Qualität der Optik/Mechanik, und dann das Seeing stimmen, geht gerne mal 0.2-0.3mm AP. Hab gerade für heute abend meinen 152er Canale Grande (hervorragendes Jaegers f15er Objektiv) rausgestellt. Mal sehen, was das Seeing sagt - das 3-8mm SVBony Zoom liegt auf jeden Fall schon bereit ;-)

Greetzles Hannes
 
Letztens hat ein CN-Kollege ein TOE 3,3mm. für sein FOA 60Q gekauft, ergibt 4,5x Teleskopöffnung, die Amis sind da noch sportlicher.

Mein TSA 102 schafft auch unendliche Welten, bis man einen See im Auge hat, eine 0,4 AP. ist so ziemlich das Höchste was ich mir antue.
Es sollten dann schon Spitzenokulare mit angenehmem Einblick (Augenabstand 20mm oder mehr) und größerem Feld (Tele Vue, Pentax, etc.) verwendet werden.
Keinesfalls Orthos, Plössls, Monos o. ä., und eine sehr gute Barlow (wenn´s sein muss...).
Auch ein gutes Triplet bringt die letzte Schärfe.
Und dann: seeing, seeing, seeing! (Derzeit sea level, Mittelmeer, null vertikale Thermik, Flaute...).
Dann kommt auch der Kreppring (C-Ring) klar und deutlich...;).
 
Schon bei 1mm AP erscheinen Sterne als Scheibchen anstatt Punkte, für scharfe Augen beginnt also bereits hier die Beugungsunschärfe. Wer meint ein Vierzöller liefert bei über 300x noch ein scharfes Bild, der täuscht sich. Denn das würde voraussetzen dass ein größeres Teleskop bei gleicher Vergrößerung nicht mehr Details zeigen kann. Tut es das aber, dann ist das Bild im kleinen eben nicht mehr scharf auch wenn es so aussieht.
 
Es sollten dann schon Spitzenokulare mit angenehmem Einblick (Augenabstand 20mm oder mehr) und größerem Feld (Tele Vue, Pentax, etc.) verwendet werden.
Keinesfalls Orthos, Plössls, Monos o. ä., und eine sehr gute Barlow (wenn´s sein muss...).
Gerade die "Super-Planeten-Okulare" bringen doch die letztendliche Schärfe und Kontrast bei Hochvergrößerung und gutem Seeing, bei Nachführung habe ich damit keine Probleme.

Andreas
 
Schon bei 1mm AP erscheinen Sterne als Scheibchen anstatt Punkte, für scharfe Augen beginnt also bereits hier die Beugungsunschärfe. Wer meint ein Vierzöller liefert bei über 300x noch ein scharfes Bild, der täuscht sich. Denn das würde voraussetzen dass ein größeres Teleskop bei gleicher Vergrößerung nicht mehr Details zeigen kann. Tut es das aber, dann ist das Bild im kleinen eben nicht mehr scharf auch wenn es so aussieht.
das würde bedeuten ein Teleskop könne nichts auflösen, was kleiner als das Beugungsscheibchen ist.
Dem ist aber nicht so, sonst hätte der alte Cassini die nur 0,5" kleine Ringteilung nicht in einem 4¼" Refraktor entdecken können.
Ich habe beidäugig 160%, trotzdem beobachte ich mit Bino regelmäßig mit 0,8mm AP, am Mond sogar 0,6mm, und es ist regelmäßig ein deutlicher Gewinn gegenüber 1,1mm AP.

Letztendlich, lass doch die Leute so vergrößern wie sie wollen. Mein Kaffee schmeckt davon nicht anders als sonst und explodueren tun die Okulare auch nicht.

LG
Olli
 
Schon bei 1mm AP erscheinen Sterne als Scheibchen anstatt Punkte, für scharfe Augen beginnt also bereits hier die Beugungsunschärfe.

Du darfst hier nicht geometrisch an die Sache rangehen.
Man kann sehr wohl Details wahrnehmen die wesentlich kleiner als der Durchmesser des Beugungsscheibchen sind.
Nicht ohne Grund bezieht sich Rayleigh auf den Radius des BS.
Das scheinet einigen wohl nicht so ganz klar zu sein
Wobei Rayleigh nur ein Spezialfall ist.
Eigentlich ist die Grenzfrequenz der MTF relevant bzw. das Daves Kriterium das hier sehr nahe dran liegt.


Wir reden hier von 1/2,44 (Grenzfrequenz) bzw. 1/2,39 (Daves) vom Durchmesser des BS.

Ich sehe das BS nicht erst bei AP 1 sondern bei etwa AP 1,6.
Die für mich maximal sinnvolle Vergrößerung bzw. kleinste AP wäre demnach 1,6/2,44 = 0,65.
Wenn du das BS erst bei AP 1 siehst dann müsstest du auf 1/2,44 = AP 0,4 gehen um alle Details wahrnehmen zu können.

Grüße Gerd
 
Viel graue Theorie....

Haben jetzt wiederholt z. B. Lambda Cygni mit 0.912" im 107/700 Triplet mit 270x (AP 0.4) sauber getrennt.

Natürlich: seeing, seeing, seeing! (Sind in der Provence, Bortle 3, Seeing 9-10/10).
Unter diesen Bedingungen sollte das jedes gute 4" ED/Triplet leisten...
 
...ich kann mich den mutigen Hochvergrößerungsversuchen nur anschließen, habe das vor gut 25 Jahren auch mit den damals erhältlichen Vixen FL102- (102/900mm) und ED102S- (102/920mm) - Apos in Verbindung mit einem Vixen 2,5mm-Lanthan-Okular (360x) auch nachvollziehen können. Ich war damals nicht so spitz auf Doppelsterne, deshalb hat sich mein Versuchseifer in Grenzen gehalten - schlimmer noch, bei einigen Beobachtungen war dann ein Kollege mit seinem Zeiss 150mm-APQ zugegeben, danach wollte man mit nichts anderem mehr Doppelsterne sehen...
Jaja, gute alte Zeit, schön zu sehen, dass das Doppelsternspechteln nicht ganz aus der Mode gekommen ist. Irgendwann thront da auf meiner Sphinx-Montierung auch etwas 4-5-zölliges, das ist eine handliche Größe, relativ wenig Seeing-anfällig, genug Sternsysteme gibt es dann auch...

CS,
Stefan
 
Man kann sehr wohl Details wahrnehmen die wesentlich kleiner als der Durchmesser des Beugungsscheibchen sind.
Nicht ohne Grund bezieht sich Rayleigh auf den Radius des BS.

Haben jetzt wiederholt z. B. Lambda Cygni mit 0.912" im 107/700 Triplet mit 270x (AP 0.4) sauber getrennt.

Beide Erklärungen sind hilfreich für mich. Ich habe mich neulich gewundert, als ich mit dem Mewlon 180c bereits bei 216 fach um den Jupitermond Ganymed einen zarten Beugungsring wahrgenommen habe.

Trotzdem waren auf dem Mond hell/dunkle Strukturen zu erkennen.

Viele Grüße.
Peter
 
Hallo Kurt,
ja ich habe sie in Momenten in denen die Luft es zuließ gesehen. Allerdings sind das eben nur diffuse hell/dunkel-Strukturen. Aber es hat mich trotzdem sehr beeindruckt.

Viele Grüße,
Peter
 
Eine Frage off topic, aber passt zum Thema Beugungsscheibchen:

Was erklärt meine Beobachtung? Hat es mit den zusätzlichen bzw. stärkeren Beugungsringen durch die zentrale Obstruktion zu tun?

Die AP lag bei 0,8 mm.

Danke in Voraus.

Peter
 
zum Thema Beugungsscheibchen:

Was erklärt meine Beobachtung? Hat es mit den zusätzlichen bzw. stärkeren Beugungsringen durch die zentrale Obstruktion zu tun?

Die AP lag bei 0,8 mm.
Ganz klar ja.
Siehe meine Antwort bei Post #440
Das war genau so wie es da steht ernst gemeint.
Nichts anderes macht Obstruktion, sie verschiebt Licht vom zentralen Beugungsscheibchen in den ersten Beugungsring.
Wenn du genau hinschaust siehst du das auch am Mond bei Krater Rändern die am Terminator liegen und anderen starken Kontrasten, alo auch einmal außen um den ganzen Mond herum.
Die meisten bemerken das nicht, weil der helle Mond das überstrahlt.

LG
Olli
 
Ich kann das gesagte ebenfalls aus der Praxis bestätigen. Ich habe neulich einen 6" Maksutov mit einem 5" ED APO direkt verglichen. Die Monde an Saturn sind bei steigender Vergrößerung im Apo länger Punktförmig, während sie im Maksutov signifikant eher Beugungsringe zeigen. An M13 konnte der Maksutov deshalb auch nicht Punkten, weil sich die sichtbar aufgelösten Sterne bei stärkerer Vergrößerung im Apo länger punktförmig zeigten und sich daher besser abhoben.
Das ganze gilt natürlich nur für vergleichbare Öffnungen. Der Mewlon 210 wird definitiv erheblich mehr zeigen aufgrund seiner Öffnung und die Qualität der Optik dürfe er sowieso meinem Skywatcher zusätzlich weit überlegen sein. Aber mehr Licht in den Beugungsringen wird er durch die Obstruktion nicht verhindern können.
 
Das größere Teleskop erzeugt kleinere Sternscheibchen, völlig egal wie viel Licht in die Beugungsringe wandert.
Die 1mm AP sehe ich als Richtwert, darüber sind die Sterne noch Punkte, darunter werden sie flächig.
Noch stärkere Vergrößerungen bringen nur noch wenig an Auflösung, am ehesten an Doppelsternen
oder hochkontrastigen hell-dunkel-Kanten.
Diese Übervergrößerungen von denen hier die Rede ist kann man ja machen, sind aber letztlich wie ein stumpfes Messer.
Das sieht genauso aus wie ein scharfes, schneidet halt nur nicht.
Wenn der 8-Zöller bei 300x kleinere Details zeigt als der 4-Zöller, dann kann man nicht sagen der 4-Zöller wäre noch scharf
nur weil es so aussieht.
Haben jetzt wiederholt z. B. Lambda Cygni mit 0.912" im 107/700 Triplet mit 270x (AP 0.4) sauber getrennt.
Getrennt im Sinne von "beide Beugungsscheibchen über den vollen Umfang sichtbar" sicherlich nicht.
Da dürfte sich sogar der 6-Zöller noch schwer tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die 1mm AP sehe ich als Richtwert, darüber sind die Sterne noch Punkte, darunter werden sie flächig.
Noch stärkere Vergrößerungen bringen nur noch wenig an Auflösung, am ehesten an Doppelsternen
oder hochkontrastigen hell-dunkel-Kanten.
Diese Übervergrößerungen von denen hier die Rede ist kann man ja machen, sind aber letztlich wie ein stumpfes Messer.
Das sieht genauso aus wie ein scharfes, schneidet halt nur nicht.

Bitte befasse dich doch mal mit dem Auflösungsvermögen und der Relation von Auflösungsvermögen und der Größe des BS bevor du leichtfertig eine AP kleiner 1 als Übervergrößerung bezeichnest.
Wenn du glaubst das sobald du das Beugungsscheibchen erkennen kannst auch das maximale Auflösungsvermögen der Optik genutzt wird dann zeigt mir das das du hier ein grundlegendes Verständnisproblem hast da du offensichtlich das Auflösungsvermögen mit dem Durchmesser des BS verwechselst.
Aber selbst das Auflösungsvermögen nach Rayleigh entspricht dem Radius des BS und nicht seinen Durchmesser.

Eine Optik mit 100mm Öffnung erzeugt ein BS mit einem Durchmesser von 2,76“
Das Auflösungsvermögen nach Rayleigh beträgt aber 1,38“!!!!!
Wen du also bei einer AP von 1 das BS gerade so erkennen kannst dann kannst du also Details in der Größe von 2,76“gerade so auflösen.
Du bist aber noch sehr weit davon entfernt das Auflösungsvermögen nach Rayleigh der 100mm Öffnung von 1,38“ nutzen zu können.

Wenn du hier bei AP1 gerade mal 2,76“ visuell auflösen kannst dann benötigst du für 1,38“ eine AP von 0,5 !!!!
Es ist daher falsch eine AP von 0,5 als Übervergrößerung zu bezeichnen.
Setzte dich doch bitte mal mit den physikalischem Hintergrund auseinander und versuche diesen zu verstehen bevor du uns hier Sachen weiß machst die schlicht und ergreifend falsch sind.

Grüße Gerd
 
Nichts von alledem was du mir vorwirfst habe ich irgendwo behauptet, also macht es auch keinen Sinn darauf zu antworten.
Setzte dich lieber mit deinem eigenen Beitrag auseinander, bevor du hier drauflosfantasierst.
 
Ich habe mich neulich gewundert, als ich mit dem Mewlon 180c bereits bei 216 fach um den Jupitermond Ganymed einen zarten Beugungsring wahrgenommen habe.

Was erklärt meine Beobachtung? Hat es mit den zusätzlichen bzw. stärkeren Beugungsringen durch die zentrale Obstruktion zu tun?
Hallo Peter,
hast du das monokular oder Binokular beobachtet?
Könnte sein das bei etwas Lichtdämpfung mit einem ND-Filter, oder mit Binokularansatz der Ring verschwindet.
LG
 
Hallo Quanten,

Ich habe monokular beobachtet, mit einem T2 Prisma und 10 mm Ortho.

Der Beugungsring war sehr schwach zu sehen und auch nicht permanent, sondern tauchte immer mal wieder am Rand des Mondes auf. Vielleicht war das dem Seeing geschuldet, dafür ist das Tak ja anfälliger als ein APO. Es hat mich einfach nur überrascht, das bei der AP von 0,8 bereits zu sehen.

In der Theorie ist mir die Wirkung der Obstruktion für die Beugung schon geläufig, aber das Phänomen dann in der Praxis richtig zuzuordnen, daran bin ich gescheitert.

Viele Grüße.
Peter
 
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