Obsession 18 f/4.5 aus dem Jahre 1997

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Ulrich Grodl

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Hallo zusammen,
ich habe es schon lange nicht mehr benutz mein gut erhaltenes "Obsession 18".

Und bevor es im Keller ganz vergessen wird, wäre es doch gut wenn es einen unternehmungslustigen "User" finden würde.

Was wäre ein angemessener Preis, für den ich dieses Dobson anbieten könnte?

Es hat einen makellosen Spiegel von Nova Optical Systems und hat damals $4414 (ohne Vesand) gekostet

Clear Skies

Uli


Obsession-18-zu.jpeg
 
Nachgefragte Technische Daten

Länge der Schubstangen inklusive Räder: 163 cm
Länge der Beladeschienen: 140 cm
Einblickhöhe Richtung Zenit: 2m
Gewicht der Rockerbox: 42kg
 
ich besitze das gleiche wunderschöne Gerät aus dem Jahr 1998 mit einem f/4.2 Spiegel von Pegasus Optic. Konstruktion, Technik und Optik sind absolut zeitlos. Das Modell wird immer noch so als Classic verkauft. Die einzige echte Verbesserungen die danach im Dobson Bau noch passiert sind waren ultraleicht Konstruktionen (UC). Der aktuelle Neupreis des Geräts ist bei 8500$ netto, also in D bei ca. 11000€. Der Gebrauchtpreis liegt somit realistisch bei 7000€.

CS, Markus
 
ich besitze das gleiche wunderschöne Gerät aus dem Jahr 1998 mit einem f/4.2 Spiegel von Pegasus Optic. Konstruktion, Technik und Optik sind absolut zeitlos. Das Modell wird immer noch so als Classic verkauft. Die einzige echte Verbesserungen die danach im Dobson Bau noch passiert sind waren ultraleicht Konstruktionen (UC). Der aktuelle Neupreis des Geräts ist bei 8500$ netto, also in D bei ca. 11000€. Der Gebrauchtpreis liegt somit realistisch bei 7000€.

CS, Markus
Ich biete es gerade für 3400€ an, aber es gibt so gut wie keine Nachfrage :confused:
 
Auch wenn es der ein- oder andere nicht wahrhaben mag … für heutige Verhältnisse insgesamt einfach viel zu schwer - dicker Spiegel der sehr lange zum Auskühlen benötigt - schwerer, unhandlicher Hut etc …. Das ist halt nicht mehr zeitgemäß…!

Heutige Spiegel in der Größe haben oft nur noch 25mm - das ganze System auf Leichtbau getrimmt … da hilft es auch nicht, dass diese Monster neu so teuer sein sollen … das wollen sich viele eben „nicht ans Bein binden“
 
Hallo Forum,

7000€ ?
da muss aber sehr viel Überzeugungsarbeit geleistet werden... bzw. ein wahrer Liebhaber schwach werden :oops: .
Diese Schwergewichte sind wie schon oben gesagt nicht mehr zeitgemäß, es sei denn ich habe den Luxus sie nur aus der Garage schieben zu müssen,
bleibt aber trotzdem die lange Auskühlzeit des HS.

Wenn ich nur mal so schaue bekomme ich zB. bei Astrroreflect einen dünnen 18" HS f 4.5 für 3500€,
dann lande ich beim Selbstbau bei 5000-5500€ und erhalte eine hervorragenden leichten Dobson.

Ich denke das wenn max. 2800€ zu erzielen sind.

Gruß
Christian
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

Das Teleskop wäre mir vor allem zu schwer. Das ist zu viel an Gewicht das ich bewältigen müsste. Ich bräuchte dann auch ein anderes Auto um es transportieren zu können.
Für die weiter oben angedachten 7000 Euro gibt es leichtere Teleskope, die besser zu bewältigen sind. Auch bei den jetzt angebotenen 3400 Euro muss sich erst mal jemand finden, der sich so ein massives Teleskop antun möchte. Es wird zumindest für so einen Preis schwer zu verkaufen sein.

Viele Grüße
Gerd
 
Hallo Forum,

danke für die für mich spannende Diskussion.
Ich will auch ein bisschen für mein Obsession argumentieren:

Der alte Spiegel von Nova Optical Systems ist mit 41 lbs = 18,6 Kg angegeben
Das schöne Beispiel von AstroReflect ist mit ~12,5 Kg angegeben
Macht 6,1 Kg Unterschied ...
 
nun etwas ist genauso viel wert wie ein Käufer bereit ist dafür zu bezahlen :-) Als Besitzer habe ich natürlich einen Bias und ich würde meinen Obsession auch nur vererben ... Den extremen Leichtbau habe ich ja selbst als Fortschritt angeführt. Wer das Ding aus dem dritten Stock über die Treppe runterschleppen muss, der braucht das Gewicht nicht. Ich wohnte und wohne im Erdgeschoss. Als Schubkarre in den Garten gefahren oder über die Rampen in den Kofferraum des Autos (Kombi, SUV) war der Transport nie ein Problem. Auch die Auskühlung ist nie ein Problem gewesen und der Hut ist justierstabil.

CS, Markus
 
Hallo!

Ich verfolge diese interessante Diskussion schon seit Beginn! Es gibt bestimmt viele, die sich für den Obsession interessieren (ich zähle mich dazu!) und mit einem realistischen Angebot (wie es bereits zuvor schon diskutiert wurde) geht es ohne Zweifel schnell weg. Gewicht, Handling, Größe, etc. wie es hier diskutiert wird, ist für einige sicher nicht das Ausschlusskriterium für einen Kauf.
Das Hauptproblem, so schätze ich es ein, für potentielle Interessenten ist schlichtweg die Entfernung, da nur eine Abholung sinnvoll ist für solch ein Teleskop.

Dabei muss ich jetzt aber auch zugeben, dass ich absoluter Obsession-Fan bin und die klassische Bauweise (wie sie hier angeboten wird) bevorzuge. Ich hatte bereits mehrmals die Gelegenheit durch mehrere Obsessions, unterschiedlicher Bauweise und Größe zu beobachten. Also, wenn der Preis angemessen ist und die Entfernung nicht so groß wäre (über 500km), hätte beispielsweise ich schon längst zugeschlagen, bzw. ein ernsthaftes Gegenangebot dargelegt. ;)

CS,
Martin
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,
viele "Leichtbaunewton" sind mehr Wackelgestell als richtiges Teleskop.
Schon mit einem größeren Okular sind manche Konstruktionen überlastet und die Justage geht flöten.

Den Wert dieses Obsession würde ich neben dem Allgemeinzustand an der Spiegel Qualität festmachen.
Wenn die Spiegel hohe Strehls haben, sind sie heute auch noch einiges Wert.
LG
 
Hallo Uli + Martin,

Ich bin den Käufern, bei solchen großen empfindlichen Teilen, oft die Hälfte des Weges entgegen gekommen.
Das wäre dann doch eine Basis sich bei ca. 3.200,-- Euro zu treffen!

Der Obsession 18“, spielt aber was Justierstabilität und Langzeittauglichkeit angeht, in einer Liga, die von den heutigen angebotenen Dobson dieser Größe
und auch den „Superleichten“ kaum erreichbar ist.
Keiner von Diesen wird 15 Jahre regen Gebrauchs überstehen, bei den Schwarz / Gelben z.B, wurden schon mehrere durchgedrehte Schrauben der Verkleidungsbleche und ausgelutschte Gewindelöcher der Zusammenbau - Schrauben ausgeliefert.
Ob Diese dann 15 Jahre Auf,- und Abbau überstehen ist dann sehr fraglich!

Bei den „Superleichten" ist oft Nachbesserung an der Tagesordnung, was Justierung + Formstabilität in den verschiedenen Beobachtungspositionen angeht.
Das ist dann an den Sterntestbilder von Top bis Abbildungsgurke sichtbar!

Der Vergleich mit einem Obsession ist dann Absurd!

Gruß Günter
 
Hallo Ulrich,

Ich verstehe dein Argument nicht so ganz …

Zitat:
Ich will auch ein bisschen für mein Obsession argumentieren:

Der alte Spiegel von Nova Optical Systems ist mit 41 lbs = 18,6 Kg angegeben
Das schöne Beispiel von AstroReflect ist mit ~12,5 Kg angegeben
Macht 6,1 Kg Unterschied ...

Eben - der Astroreflect ist deutlich leichter, da dünner. Und auch schnell ausgekühlt .. dies sind doch Vor- und keine Nachteile?!
 
Hallo Günter,

Also diese schwarz - gelben Dinger sind aus meiner Sicht Schrott und können einem Obsession nicht annähernd das Wasser reichen - vom Gewicht ganz zu schweigen …
 
Hallo Ulrich,

Ich verstehe dein Argument nicht so ganz …

Zitat:
Ich will auch ein bisschen für mein Obsession argumentieren:

Der alte Spiegel von Nova Optical Systems ist mit 41 lbs = 18,6 Kg angegeben
Das schöne Beispiel von AstroReflect ist mit ~12,5 Kg angegeben
Macht 6,1 Kg Unterschied ...

Eben - der Astroreflect ist deutlich leichter, da dünner. Und auch schnell ausgekühlt .. dies sind doch Vor- und keine Nachteile?!
Ich meinte, es macht nur 6,1 Kg Unterschied, das ist sicher ein Vorteil, aber für mich kein entscheidender.
 
Hallo Forum,

die Spiegeldicke schein ja ein wichtiger Aspekt in diesen Zeiten zu sein.

Weiß jemand wieso die Spiegel jetzt dünner sind als vor 25 Jahren?

Für mich ist die Festlegung Materialdicke ein Spiel mit der mechanischen und der thermischen Formstabilität des Spiegels.

Vermutlich gibt es ein neues Material das sich besser als PYREX für dünnere Spiegel eignet?

Clear Skies

Uli
 
Hallo Ulrich!

Meiner Meinung nach sind die Spiegel nur aus Gewichtsgünden dünner geworden. Das Material unterscheidet sich jetzt nicht so wahnsinnig gegenüber damals.
Natürlich stellt die Spiegellagerung bei dünneren Material, also wie der Spiegel im Teleskop angebracht ist, höhere Ansprüche um z.B. Verformungen durch unterschiedliche Positionierungen zu vermeiden, etc..

CS,
Martin
 
ideal sind dünne Meniskusspiegel aus Quarz oder Glaskeramik mit einer optimierten Spiegellagerung. Das ist gegenwärtig Stand der Technik am oberen Ende. Aber auch die dünneren Borosilikatglasspiegel funktionieren ausreichend gut, wenn richtig gelagert und belüftet.

CS, Markus
 
Hallo Ulrich,

Ich möchte dein Gerät keinesfalls schlecht reden ! Es ist solide gebaut und wird auch bei Wind kaum bis wenig wackeln wenn bei manch anderem Gerät Beobachtungen kaum mehr möglich sind.

Hat man eine feste Aufstellung und ist der Spiegel immer vorgekühlt (entsprechend gelagert) hat diese Bauweise - wie auch die Dobsons von Birkmaier - ihre Berechtigungen …

Muss man hingegen mobil sein kommt man früher oder später an seine Grenzen … spätestens mit zunehmenden Alter wenn die Kraft nachlässt :()

Viel Erfolg beim Verkauf - es wird sich bestimmt über kurz oder lang jemand finden …

CS
Swen
 
Hallo, die Lage ist so: Die Obsession Classic sind extrem gute Fernrohre, aber derzeit fast unverkäuflich zu realen Preisen, auch in den USA ist das so. Gut für Schnäppchenjäger, schlecht für Verkäufer.
Die UltraCompact Obsession( vorne, von mir verbessert) sind zwar sehr kompakt, aber auch wesentlich wackeliger, als die Classic ( hinten Nachbau eines Obsession 24").
20230806_172007.jpg
CS Mike
 
Zuletzt bearbeitet:
EDIT: Sehe gerade, dass der Threa schon älter ist und du dein Teleskop verkaufen konntest. Hoffe, du bist mit dem Erlös zufrieden.

Hallo Uli,

möchte auch noch meinen Senf dazu geben und ein paar Vergleichszahlen teilen.
Ein Obsession ist ein wunderbares Instrument - davon habe ich früher geträumt. Inzwischen habe ich selbst seit über 20 Jahren einen 18"-Selbstbaudobson (der mich damals insgesamt ca. 5.000 EUR gekostet hat, davon 3.500 EUR für den Hauptspiegel).
Leider - (oder zum Glück? Je nach Sichtweise Käufer/Verkäufer), bewegt sich der Markt nach meiner Beobachtung fast nur noch in Richtung Fotografie, "KI" (wat, der Dobson kann nich mit mei'm Handy reden?) und Fernglas (wer hat das dickste Doppelrohr aus ED-Hyperglas?) [ja, das ist bewusst etwas überspitzt formuliert].

Nun kann man einen 18" Obsession nicht mit einem 18" Taurus oder 18" Omegon vergleichen. Die Insider wissen das. Die Insider haben aber vermutlich auch schon ein für sie brauchbares Teleskop und werden daher eher nicht als Käufer in Frage kommen. Somit bleiben "die anderen", die dann überlegen müssen, wie viel sie bereit sind, für ein 25 Jahre altes Teleskop zu zahlen. Meine Schätzung geht in die Richtung, dass man bei gleichem Preis eher ein neues Instrument kaufen wird (z.B. weil man dann noch Garantie hat; weil man einen höheren Wiederverkaufspreis erwartet, falls es einem doch nicht zusagt; weil es rückenschonender ist; weil es kürzerbauend ist; weil man Goto.push.to.find.all haben will und was weiß ich nicht noch alles).

Wie andere schon geschrieben haben, ist der Markt äußerst dünn. Zielgruppe dürften rein visuelle Beobachter sein, die sich hinsichtlich Öffnung vergrößern wollen (wobei dann die 20"-Konkurrenz schon in den Startlöchern steht, da gibt es inzwischen massig Teleskope im Angebot).

Hier ein paar Vergleichszahlen:

Vor ca. 3 Jahren habe ich ein älteres 25" Dobsonteleskop (Selbstbau) für 5.000 EUR gekauft. Der Verkäufer hatte es erst für mehr angeboten und dann sukzessive den Preis gesenkt, bis es für mich interessant war und ich zugeschlagen habe.
Vor einem Jahr habe ich ein 20" Dobsonteleskop für knapp 3.000 CHF (umgerechnet damals sehr genau 3.000 EUR) gekauft. Auch hier hatte der Verkäufer das Teleskop mehrere Monate für einen höheren Preis angeboten und dann reduziert.
Anfang dieses Jahr habe ich einen 12" Dobson für 600 EUR gekauft.

In allen drei Fällen war ich bereit, größere Strecken mit dem Auto zu fahren (jeweils >500km) - habe übrigens auch nicht weiter heruntergehandelt sondern einen für mich akzeptablen Preis bezahlt, den die Verkäufer jeweils ausgewiesen hatten. Auf "macht mir Angebote" reagiere ich praktisch nie, es sei denn, ich will wirklich etwas haben. Habe da schon unschöne Sachen erlebt (unflätige Antwort, weil ich mir erdreistet hatte, einen Preis vorzuschlagen, der dem Verkäufer nicht gefallen hatte (90% vom damaligen NP, 60% vom NP des aktuellen Nachfolgeproduktes)).

Ich bin übrigens kein Wiederverkäufer, sondern nutze die Teleskope selbst - bzw. den 12" habe ich für die Tochter eines Arbeitskollegen gekauft, die sich für Astronomie interessiert.

Ein Skywatcher Stargate 18" kostet aktuell ca. 4.000 CHF bei Foto Zumstein (und das in der Hochpreisinsel Schweiz).

Wenn ich eine Einschätzung treffen müsste, würde ich sagen, ein 18" Obsession in gutem Zustand wäre mir persönlich ca. 2.500 EUR und ein paar Stunden Fahrerei wert. Wollte ich einen solchen verkaufen, würde ich bei ca. 3.300 EUR VHB anfangen und gelegentlich (nicht jeden Tag!) ein wenig reduzieren.

Ich wünsche dir viel Erfolg beim Verkauf. Wenn ich nicht schon einen 18"er hätte...

Beste Grüße
Christian
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

ich habe so einen neumodischen, leichten Dobson mit dünnem Spiegel in 20"f3,3 (f3,7 mit Paracor). Der hat mit allem drum und dran ca. 13 k€ gekostet.
Obwohl das Gerät von hervorragender optischer wie mechanischer Qualität ist, ist mir wohl bewusst, dass es ein Nischengerät ist und ein Verkauf sicher eine sehr verlustreiche Sache wäre.

Für mich persönlich ist es pefekt, ich bin nur 1,67 klein und stehe nachts gerne mit beiden Füßen auf der Erde, muss das Ding alleine auf/abbauen und transportieren können und akzeptiere wenn überhaupt nur sehr geringe Bildfehler. Wackeldackel die nicht justierstabil sind, kann ich auch nicht leiden.

Vor über 20 Jahren durfte ich mal durch einen 18 Zöller von Obsession schauen, es war für mich die erste Optik in dieser Größe überhaupt. Das war schon ein Traum von einem Teleskop. Ich hatte zu der Zeit einen TAL 6"f5 Newton auf einer Meade LXD500 und gerade meinen ersten UHC Filter erworben. Das waren schon Welten dazwischen. Zu der Zeit waren auch gerade so gennate Neo Achromaten Mode und für einen 6"f9 Zweilinser hat man umgerechnet 12k€ hinlegen müssen.
Oder man stelle sich vor man hat zu dieser Zeit für 5k€ eine CCD Kamera erworben....

All diese Sachen sind heutzutage überholt und haben daher an monetärem Wert verloren. Wenn die Ausrüstung aber die letzten 20 Jahre genutzt wurde, hat sie finde ich ihr Geld trotzdem verdient. Wer weiß was in den 2040er Jahren modern ist. Vielleicht kann der ganze Astrofotokram der gerade so modern ist dann weg, weil es außer Strichspuren von Sattelliten eh nix mehr zu fotografieren gibt, am aufgehellten Himmel. Oder wir haben unser Land so weit deindustrialisiert, dass sich eh keiner mehr Hobbies leisten kann.
Oder es geht in die andere Richtung: wir haben Stunk mit den Chinesen und es wider aller Erwartungen überlebt, müssen aber alles wieder hier produzieren und unsere Teleskope sind zig tausende Euros wert, weil die dann aktuellen Alternativen unbezahlbar sind. Man stelle sich vor man wäre 1989 mit nem Koffer harter Währung nach Jena oder nach Lytkarino gefahren und hätte einen Lkw voll gemacht.

Fazit: als Geldanlage eignet sich unsere Ausrüstung halt nur bedingt und die Bedingungen sind nicht unbedingt vorhersehbar. Bedingtes Wortspiel Ende ;)

Trotzdem ist ein Obsession immer noch ein schönes Teleskop.

cs Alex
 
Hallo miteinander.
Ich schau auch hier immer wieder mal herein.
Und ich sah das jemand seinen Obsession Classik verkaufen will.
Nach dem ich das hier eine gewisse Zeit verfolgt habe setzte ich mich mit dem Verkäufer in verbindung und wir waren uns schnell Handelseins.
Ich holte das Gerät und erkannte Justage nötig.
In den nächsten Nächten gings dann quer durch den Sternengarten.
Nur so viel.
Cirrus war ein echtes Erlebniß.
In der zeiten Nachthälfte wollte ich dann die Beobachtung abschließen.
" Ach vieleicht doch noch zum Orionnebel - dachte ich".
Orionnebel guckte ich nicht meeeehr so oft ..
36mm Hyperion in den OAZ und was waaaar dasss dennn?!
" FARBEN IM ORIONNEBEL " nicht wie ein Foto aber auffällig - Grün - Rot - Bräunlich im Huygens Gebiet.
Und das bei Landhimmel.
Ich denke das der Orionnebel gerade zu meinem Lieblings Objekt wieder aufgestiegen ist.

Grüße ins Forum :-)
 
Moin Rasalgeti,

ich gratuliere Dir zu dem Obsession. Ich bin auch mal vor einer längeren Zeit sehr verliebt in die Obsessions gewesen. Einmal bin ich für so ein schweres Gerät eine weitere Strecke gefahren, um dann vor Ort zu begreifen, dass diese Geräte sehr schwer sind. Ich hab auf den Kauf verzichtet.

Mittlerweile bin ich so schlau geworden, dass Geräte die ich ich aufgebaut stehen lassen kann, oder nicht so viel Mühe machen, für mich besser sind. So nutze ich diese öfter mal.

Aber ich finde so ein Obsession immer noch toll. Wertig und sehr stabil gebaut.

Du wirst ja bestimmt weiter so schöne Beobachtungen machen. Wenn Du wieder berichtest, kannst Du ja auch mal Deinen Namen nennen.

Schönen Gruß
Rüdiger
 
Servus Rüdiger.

Ich konnte und kann die Diskusion hier nicht nachvoll ziehen. Leicht- leicht- leicht ? Leicht hat auch gravierende Nachteile!
Ich Pers. Beobachte nun 50Jahre mit Teleskope. Dabei hab ich auch welche selbst Visuell Optimiert gebaut. Verbaut wurde Duran50 und zuletzt LOMO Optik.
Ein Teleskop ist so gut oder schlecht wenn alle Fehler und unzulänglichkeiten abgezogen hat die das Design inne hat.
Dünne Spiegel und leichte Konstruktion wird heute unterschätzt mit Negativen auswirkungen im Hobby-Bereich.
Einen Obsession schleppt man nicht sondern fährt in auf Rädern in das Auto. Der 18er geht schön in unseren Golf rein ohne sich plagen zu müssen. Ist so Isy alleine aufzubauen das es schon fast langweilig ist ohne Werkzeug.
Der Obs. von Herrn Grodl ist Neuwertig in Schuss. Die Nova Optik ist wie mir scheind gut wenn auch vieleicht mit leicht Abgesunkener Kante. Werde warscheindlich noch einen H-Blendring einbauen. Aber der Orionnebel mit Farben Grün, Rot und Bräunlich hat mich nach 50Jahren etwas verzaubert. Und es war keine Einbildung den ich habe 14Tage später die Beobachtung des Orionnebel wiederholt, und das sogar bei aufgegangenen Halbmond da aber die 3 Farben etwas schwächer.

Tolles Gerät das ich mir in meiner Jugend nie leisten konnte. Nun sind wir beide zwar in die Jahre gekommen vertragen uns aber wie es aussieht sehr gut.

Grüße von Sebastian an alle !
 

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Hallo Sebastian,

natürlich hat leicht auch gravierende Nachteile. Es hat aber auch offensichtliche Vorteile. Von daher kann zumindest ich die Diskussion sehr gut nachvollziehen, wenngleich mein 18"er 80 kg wiegt und mein 25"er über 100 kg. Wer neu in das Hobby einsteigt und/ oder sich öffnungsmäßig vergrößern möchte, der wird versuchen, alles unter einen Hut zu bekommen. Wenn man dann eine Rampe und noch einen Kombi benötigt, um ein schweres Teleskop zu transportieren oder eben beides nicht, weil ein leichteres Teleskop (was vermutlich auch noch günstiger ist bzw. neu statt gebraucht) händisch in den vorhandenen Kofferraum passt, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das leichtere Teleskop das Rennen macht.

Danke für deine Erfahrungen mit deinem Teleskop. Ich habe leider keine sehr farbempfindlichen Augen und sehe auch mit 25" beim Orionnebel leider nur grün. Trotzdem macht eine "große Kiste" viel Spaß.

Beste Grüße und klaren Himmel wünscht
Christian
 
Farbe im orion hab ich ansatzweise bereits in nem 8 zoll gesehen.
Im 18 Zoll eiber Vereinssternwarte von mir hab ich dan vor 4 Jahren Orion in Smaragd grün mit etwas ganz leichtem rot gesehen, so hab ich es damals beschrieben. Einmal hab ich im C14 M27 rot und blau ohne Filter Zeitgleich gesehen aber bisher da nur einmal.

Hab seit Juli nen 16er Dobson, da bin ich gespannt, wie Ich Orion damit sehe.

Nen Freund von mir der auch hier im Forum ist meinte, bei den Farben, das ist einfach mein Gehirn, weil ich die Bilder kenne, Mein gehirn färbt zumbeispiel oft das grün vom Solarkontinuum Filter in gelb um. Aber was sehen wir dan noch, wenn das Gehirn so stark beeinflusst. Ich kann nur sagen was ich seh und bin jedes Mal happy.

Den dobson hab ich allerdings nicht für solche Objekte geholt, das sind Standard kerzen die sehen wenn auch ohne Farbe auch in meinem 125/1560 Lichtenknecker toll aus der Orion Nebel ist da ein Gemälde, so hab ich es schon beschrieben. Sondern für kleine lichtschwächere Objekte. Der Schildkröten Nebel war zumbeispiel ein Erlebnis und so einige galaxien.

Clear skies Felix
 

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