EAA mit Galaxy 8 Zoll Dobson / Planetenfotografie ( eventuell auch Deep Sky Andenkenfotos ) was genau brauche ich ? Und Dobsontuning .

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@Micha-C8
Hier ist der Thread auf den ich mich bezogen habe :
Thread 'Ringnebel M57, NGC 6826, Plejaden, Jupiter & Uranus am 08.09.2023'
https://forum.astronomie.de/threads...plejaden-jupiter-uranus-am-08-09-2023.350172/ .
Das sind so exemplarische Beispiele wie es laufen kann und wenn du das was ich sehe mit 114mm in deinem C8 nicht siehst stimmt irgendetwas nicht .

Das was ich gesehen habe zeigt noch besseren Beobachtern ein 80mm Refraktor natürlich nicht die Monde also Kügelchen, dazu braucht es 4 bis 5 Zoll Öffnung .

Und die Aussage ,, gestochen scharf “ ist sehr subjektiv , das Seeing war an dem Tag gut an einem anderen Tag zeigt das gleiche Teleskop nur flauen Matsch aufgrund des Seeings .

Man braucht sich nur Fotos mit kleinen Optiken angucken das ist prinzipiell auch visuell sichtbar/auflösbar mit guten Augen , guter Optik guten Bedingungen etc.

Es ist schon interessant was verschiedene Beobachter sehen , teilweise durch das gleiche Teleskop etc .

Ich habe z.B. neuerdings auch immer eine Augenklappe über das Auge das nicht benutzt wird , das beruhigt das andere Auge so das man ermüdungsfreier deutlich länger am Stück ohne Pause beobachten kann .
Das kann schon den Unterschied zwischen einem Detail klar sehen und nicht sehen machen.

Wühle dich doch nur mal durch die Threads wie viele es gibt die selbst mit 6 und Zoll den Grf noch nie gesehen haben wollen und andere sehen ihn mit 60mm .

Als ich nach Jahren Pause das erste mal wieder durchguckte sah ich auch nicht mehr viel aber es wurde über die Monate schnell wieder besser , das Gehirn erinnert sich und verlernt nicht .

Ich z.B. brauche auch nicht unbedingt sehr hohe Vergrösserungen , außer das Seeing erlaubt es … bei 150x hab ich das Gefühl prinzipiell geht da alles was geht aber 180x könnte minimal noch was bringen 225x ist mir da schon eher deutlich zu viel da wird’s mir zu dunkel , außer am Mond bei gutem Seeing . Ist halt schon sehr deutlich über der förderlichen Vergrößerung.

Schade das es bis aufs zeichnen nicht möglich ist den visuellen Eindruck 1 zu 1 wieder zu geben , alle Worte die man verwendet sind letztendlich alle subjektiv . ,, Strukturen an/in den Bändern ” kann alles und nichts bedeuten, gesehenes verständlich zu beschreiben ist da schon sehr schwierig.
 
Wenn du es nicht glaubst du kannst vorbeikommen und selbst durchgucken.
Ich glaube dir schon, wenn du das schreibst, wirds schon stimmen.
Das sind so exemplarische Beispiele wie es laufen kann und wenn du das was ich sehe mit 114mm in deinem C8 nicht siehst stimmt irgendetwas nicht .
Das habe ich aber so nicht geschrieben, bzw. gemeint ;) Ich könnte das mit dem 4,5 Zoll-Teleskop nicht. Und ich muss zugeben, diese Öffnung befindet sich nicht in meinem Besitz. Ich habe Teleskope mit 2,6" und 3,5" und dann fängt es erst ab 8" wieder an. Ich habe in Stellarium mal dein Equipment simuliert, und bei 150x ist die Planetenscheibe ja doch ziemlich klein. Ga finde ich, dass es da schon sehr schwer ist, Details zu erkennen. mit dem 3,5" hab ich selten mehr gesehen, als die 2 Hauptbänder.
Ich beobachte Jupiter nicht das erste mal , sicher schon weit 500mal im gesamten Leben , allein wenn ich die Zeit von 2008 bis 2012 nehme wo ich in dem Hobby drin war .
Ok, hier in Mitteldeutschland habe ich wenn es hoch kommt eine Handvoll Tage, wo das Seeing überhaupt zu einer vernünftigen Beobachtung taugt.

Beste Grüße,
Micha
 
@Micha-C8
Ok dann nehme ich das zurück dann haben wir aneinander vorbei geredet:

Seeing :
Früher in der Vorstadt wars immer mies … hier auf dem Land oft mal gut selten sehr gut aber oft auch schlecht das nicht mal 133x sinnvoll geht , heute soll das Seeing auch mies werden .
Was ich aber auch dazu sagen muss :
Das Wetter im September war allerdings auch fast schon perfekt , mehr als jede zweite Nacht klarer Himmel und oft ruhige Luft , das hat man hier oben selten .

Sehr gutes Seeing hatte ich nur 1x im kompletten Leben , das vergisst man dann auch nicht , da steht Jupiter im
12 Zöller bei weit über 400x wie angetuckert im Okular, da denkst du du guckst dir ein gutes Foto an , Worte reichen praktisch nicht aus das gesehene zu beschreiben, da hat man Details in den Details gesehen .

Am besten sind ja Inversionswetterlagen , Omaga Wetterlagen nur leider bedeuten die hier im Norden Hochnebelpampe ab Mitte Oktober .

Wie gut man kleine Details erkennt hängt leider auch maßgeblich vom Auge ab , ich empfinde z.B. 80x schon als ausreichend den GRF zu sehen , Jupitermondschatten von Europa ( im 8 Zöller ) andere sehen bei 150x nichts , finden mieses Teleskop, nicht so gute Augen und miese äußere Bedingungen zusammen kommen dann so Threads zustande wo Besitzer von 20 Zöllern behaupten nichts sehen zu können außer flaue Bänder .

Von einem 20 Zöller mit halbwegs tauglichen Okular, guten Augen guter Optik würde ich bei gutem Seeing Albedostrukturen auf allen Jupitermonden erwarten , da würde ich aber verschiedene Filter einsetzen was ich neuerdings auch am 8 Zöller tue und das bringt nochmal deutlich was .

Saturn z.B. steht hier so tief im Norden da werde ich nur einen kurzen höchstens 15 Minütigen Blick drauf und wenn ich nicht wenigstens zwischendurch die Cassiniteilung sehe dann ist da das Thema für mich durch , Seeing dann zu mies was da unten tief am Horizont ja leider auch nicht anders zu erwarten ist .

Kleine Optiken ( wenn die gut sind ) werden leider oft unterschätzt … mit einem guten 2,5 Zöller würde ich zwischen 80 und 100x am Jupiter vergrößern und bei gutem Bedingungen den GRF deutlich sehen ( ich weiß ist subjektiv) und mehrere Bänder und erste grobe Strukturen an den Bändern .

Mit 80mm Volksapo habe ich schon zahlreiche Strukturen damals gesehen , richtig anfangen Spaß zu machen tut es meiner Meinung ab 4“ aufwärts, bei 8Zoll und aufwärts haut es einen um was man an Details sieht .

Je größer die Öffnung desto seltener zeigt sie leider an den Planeten ihr Potential, das bestmögliche Seeing was in Namibia o.ä. geht ist 0,3 Bogensekunden wenn man der Literatur glauben kann , bei uns selten besser als eine Bogensekunde , das ist dann wohl auch der Grund für Aussagen wie ,, Meinen besten Jupiter sah ich im 6 Zoll Vollapo”
Leider hast du recht , die guten Nächte wo wirklich alles passt sind viel zu selten .

Ich selbst habe letztendlich auch nur wenige Nächte wo der 8 Zöller erheblich mehr zeigt wie mein 4,5 Zoll Newton , gerade hier im Norden hat man leider die Ar…karte … bestes Beispiel heute da soll es hier 0 Uhr wieder zuziehen , Sonne erst gegen 20:30 mehr wie 18 Grad unterm Horizont heißt Zeitfenster zum Beobachten wohl unter 3 Std wo es richtig Spaß macht . Würde sogar fast alles drauf verwetten das es wieder erheblich früher zuzieht .

Werde mal schauen wie weit ich heute fahre werde mich mal zeitnah auf den Weg machen wobei ich denke heute die 17 Km abzureißen lohnt nicht da fahre ich lieber mal auf den Hügel hier der ist 83 Meter hoch und schaue was da so geht , soll auch schon dunkler sein als mein alter Platz.

Viele Grüße Patrick
 
So heute mal wieder Glück mit gutem Seeing gehabt obwohl schlechtes angesagt war.

Habe den 60mm Refraktor mitgenommen und den 8 Zoll Dobson.

Habe während der Auskühlzeit den 60mm Refraktor genommen und auf Saturn rauf gehalten , der Ring deutlich sichtbar , aber Bild bei 100x schon echt dunkel, Titan eindeutig sichtbar , Cassiniteilung nicht sichtbar , Details auf Saturn auch nicht sichtbar

Später rüber zum Dobson :
Bei 80x Saturn sehr deutlich heller aber der Spiegel blubberte noch .

Weiter zum noch tief stehenden Jupiter
Im 60mm Refraktor die beiden Wolkenbänder recht flau sichtbar , man merkt da deutlich das die Optik dejustiert ist.

Weiter zum Sternentest mit dem Refraktor:
Der Asti war auch ohne Zenitspiegel vorhanden und das Beugungsbild sah dejustiert aus. Nicht viel Unterschied.

Bei niedriger Vergrößerung zeigt der Refraktor feine Sterne wie er es soll , vermutlich muss der OAZ justiert werden.

Nun war etwas Zeit vergangen und der D8 war ausgekühlt, das Seeing an Saturn war erstaunlich gut , schrittweise erhöht ich die Vergrößerung, bei 240x knackscharf ab und an etwas wabern , Cassiniteilung deutlich sichtbar sowie 4 Monde , ein traumhafter Anblick. Zeitweise ging 300x , das beste Bild war bei 240x , 300x war dann doch meist zuviel es guten .

Weiter zum Jupiter:
Bei 240x die Monde ganz klar winzige Kügelchen, auf Jupiter zahlreiche Details, teilweise ging 300x brachte aber nicht mehr Details , es war etwas Seeing sichtbar , da geht also an andern Tagen noch mehr :) .

Deep Sky konnte ich vergessen , Sucherfernrohr voller Tau .

Bin heute bei meinem alten Platz gewesen , nun wo das Maisfeld weg war störten entfernte helle Laternen.

Habe dann das gute Seeing genutzt und mehr Stunden Jupiter und Saturn angeschaut .

Der D8 hat einen guten Spiegel , der Asti scheint laut Sternentest weg zu sein.

Heute merkte ich auch die Kontraststeigerung durch das auskleiden mit Veloursfolie richtig .

Jetzt fehlen nur noch bessere Okulare .

Seestar50:
Je mehr ich nun in den Foren und Gruppen sehe desto begeisterter bin ich . Da werde ich sehr lange mit Spaß haben .
 
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