6" Maksutov

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Absolut ja!


Fotografisch ist das so, ja, aber visuell lässt sich das leider nicht so schön trennen. Denn weniger Kontrastübertragung durch das Gerät bedeutet, dass die Kontrastwahrnehmungsgrenze des Auges bereits unterschritten ist, bevor das theoretische Auflösungsvermögen des Gerätes erreicht ist.
Das stimmt nicht generell, sondern nur in Spezialfällen
Je schwächer der Objektkontrast, umso geringer die Auflösung bei visueller Beobachtung, und umso stärker wirkt sich Obstruktion aus.
Am Mond wird klar die Öffnung ausgespielt, aber Mars, Jupiter, Saturn, Sonne, da merkt man die durch die Obstruktion auagebremste Leistung.
Da hast dus gemerkt. Am Mars ich mit dem Kontrast keine Probleme bei 40% CO, jedenfalls genug. Auch Jupi ist so hoch wie er steht gut zu sehen bei 325x im CC6
Ich kann euch nur empfehlen euch mal genauer mit MTF und EER zu beschäftigen, und das gelernte in realen Situationen wiederzufinden und zu verifizieren.
Ich guck lieber
Es kann für manche überraschend kommen, dass die aus der realen Beobachtung geborene Theorie die Realität, aus der sie ja entstammt, bisweilen doch ganz gut zu beschreiben vermag.
Das ist bei mir immer so. Eine Theorie, die in der Praxis nicht funzt, taugt wenig. Im Zweifel zählt was ich sehe. Dennoch gibt es Theorien die klingen so logisch, dass man sie fast glauben muss. Und wenn sie doch nicht funzen, will ich wenigstens wissen warum.
Was mir auch immer wieder hier begegnet, und was ich einfach nicht verstehe, warum sich manche Menschen scheinbar persönlich angegriffen fühlen, von dem puren Nennen von schnöden wissenschaftlichen Zusammenhängen.
Warum es für manche hier unerträglich unbequem zu sein scheint,wenn optische Gesetzmäßigkeiten genannt werden, als würden sie finanziellen Verlust dadurch erleiden.
Warum es gleich als persönlicher heiliger Krieg dargestellt wird, "man wolle das System nur schlechtmachen" nur weil man auch mal die Nachteile aufzeigt.
Was ist denn das für eine Diskussionskultur hier?
(und muss sofort schmunzeln, weil nicht wenige mitForisten an dieser Stelle mindestens drölf Fragezeichen gesetzt hätten)

LG
Olli
Da kannst du bei dir selbst gucken. Wie schon zweimal angemerkt scheinst du ne Animosität gegenüber CATs zu haben. Deine Argumente dafür und dagegen sind tendenziös. Dass ein 6" Mak oder ein 8"SC mehr an KS und überhaupt kleinen DSOs zeigt als ein 4Zöller ist klar, das würde ich nicht Wissenschaft nennen sondern Binsenweisheit.

Zur Diskussionskultur allgemein: Das stelle ich in den deutschen Foren immer wieder fest . Es gibt teilweise Meinungsgurus, die nicht mal selbst erwidern müssen sondern die haben ihre Subalternen teilweise auch die Moderatoren dafür. Ist besonders schlimm im blauen Forum
Oder du nennst Nachteile irgendeines speziellen Gerätes, und die Besitzer fühlen sich persönlich angegriffen und werden ausfallend.
Kenn ich nur aus D und UK. In US sind alle viel lockerer. In UK sind wenigstens die Moderatoren locker und müssen nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen.

Gruß
Stephan
 
Zuletzt bearbeitet:
beim CC6 hab ich den Spiegelabstand nicht vermessen, war wie gesagt nach Gefühl, mit 2" zs komm ich mit 2cm oaz rausdrehen bei ∞ in den Fokus, ohne weitere zwischenringe.

Die hülse hab ich 19mm gekürzt, hab ich aber weiter oben bereits geschrieben gehabt.

Bis auf die nun effektiven Durchmesser hab ich nichts überprüft da ich wie gesagt auf Firmenreise bin und das Gerät nicht zur Hand habe, Visuelle Tests im direkten Vergleich zum umgebauten Mak150 werden Folgen.

Für alle die es kompromisslos haben wollen würde ich eher direkt den Takahashi Mewlon empfehlen, der macht keine Faxen mit den Blenden und hat darüber hinaus auch garantiert ein geiles Bild auf der Achse.

Zum Thema obstruktion schließ ich mich Olli an, das macht so viel kaputt, ich meine wenn selbst ein Farbwerfer mit starker chromatischer abberation einfach mal ein so viel besseres Bild als ein C6 hat welcher garantiert auch seine Öffnung nutzt, also faire 6" auf beiden Seiten, dann ist das schon ein Statement.

Was mir auch einmal aufgefallen ist, gleicher 6" Achro gegen 8" newton mit 25%, also beide selbe Kontrastöffnung, aber einer davon mit obstruktion.
Das Bild im Achro war leicht schäfer, man merkt also bereits einen Unterschied bei 2 kontrastmäßig gleichwertigen Teleskopen, allein durch das pure Vorhandensein von Obstruktion.

Ich würde also wenn ichs ernsthaft drauf anlege auf feinheiten im Bild zu gehen zwangsläufig ein Obstruktionsloses Design nehmen.

der CC6 im Ursprungszustand mit 43,1% hat übrigens grade mal geschafft mit einem ED80 mitzuhalten am Jupiter, das kann man einfach nicht schön reden, umso mehr bin ich jetzt nach dem Umbau auf den Vergleich gespannt.

Und das sind alles meine Beobachtungen.

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
Ja, tu ich auch, alles was ich schrieb stammt aus persönlicher Erfahrung in der Realität, die Theorie dazu bestätigt das ganze nur noch weiter.

Da kannst du bei dir selbst gucken. Wie schon zweimal angemerkt scheinst du ne Animosität gegenüber CATs zu haben.
Und das ist halt Blödsinn, den du mir einfach so in den Mund legst.
Ich habe selber mehrmals welche besessen, und hätte auch gerne wieder einen, ist aber nicht so leicht was wirklich gutes aufzutreiben, was am Sonnensystem eine spürbare verbesserung gegen einen nahezu perfekten 5" Apo darstellt. Das konnte selbst ein C8 nicht, und dieser C8 hat am Mond eine hammer Figur gemacht, also kein schlechtes Exemplar.
Da kommt halt noch die doofe Realität mit ihrem Seeing dazu. Und etwas Seeing lässt ein hoch obstruierten 8 Zöller massiv einbrechen, während der 5" Däumchen dreht und abliefert.
(Die EER erklärt an der Stelle sehr sehr gut warum das so ist)

Deine Argumente dafür und dagegen sind tendenziös. Dass ein 6" Mak oder ein 8"SC mehr an KS und überhaupt kleinen DSOs zeigt als ein 4Zöller ist klar, das würde ich nicht Wissenschaft nennen sondern Binsenweisheit.
Von KSH oder sonstigen DSOs hab ich nie ein Wort verloren.
Tendenziös, na klar, da ich immer wieder das selbe Behaupte, nämlich dass 30-30% Obstruktion einen Tribut fordert, den man nicht vergessen darf und beim Kauf mit einrechnen muss.
Und Brennweite ist halt einfach kein Argument, da veränderbar.

Oder du nennst Nachteile irgendeines speziellen Gerätes, und die Besitzer fühlen sich persönlich angegriffen
Genau das passiert doch hier gerade

Ist persönliche Auslegung ab wann etwas als "ausfallend" gewertet wird.

Kenn ich nur aus D und UK. In US sind alle viel lockerer. In UK sind wenigstens die Moderatoren locker und müssen nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen.
Das stimmt absolut
 
beim CC6 hab ich den Spiegelabstand nicht vermessen, war wie gesagt nach Gefühl, mit 2" zs komm ich mit 2cm oaz rausdrehen bei ∞ in den Fokus, ohne weitere zwischenringe.
So ungefähr hab ichs auch. 1,25" Prisma und 4,5 cm Verlängerung
Die hülse hab ich 19mm gekürzt, hab ich aber weiter oben bereits geschrieben gehabt.
Sorry, war mir entgangen. Ich hab meine zweimal gekürzt, weiß jedoch nicht genau, wie viel insgesamt. Schätze 11 mn. Kann aber sehen, dass eine weitere Kürzung nichts bringt. Hab sogar außen wieder verlängert (unschädlich), um Streulicht zu vermindern und Kontrast zu erhöhen. Hab auch ne kleine Blende vorne ins HS-Blendrohr gesetzt, weil das innen ziemlich glänzt.
Bis auf die nun effektiven Durchmesser hab ich nichts überprüft da ich wie gesagt auf Firmenreise bin und das Gerät nicht zur Hand habe, Visuelle Tests im direkten Vergleich zum umgebauten
Das ist gut, interessiert mich. Wie gesagt, ohne den FS-Klemmring rauszunehmen, komme ich nicht über 145mm maximal.
Für alle die es kompromisslos haben wollen würde ich eher direkt den Takahashi Mewlon empfehlen, der macht keine Faxen mit den Blenden und hat darüber hinaus auch garantiert ein geiles Bild auf der Achse.
Das Ding ist geil. Nur etwas teurer. Die GSO-CCs waren für mich immer Arme-Leute-Mewlons
Zum Thema obstruktion schließ ich mich Olli an, das macht so viel kaputt, ich meine wenn selbst ein Farbwerfer mit starker chromatischer abberation einfach mal ein so viel besseres Bild als ein C6 hat welcher garantiert auch seine Öffnung nutzt, also faire 6" auf beiden Seiten, dann ist das schon ein Statement.
Wie gesagt, sehe ich anders. Unter 30% kein Problem, 40% nervt schon, mich übrigens mehr an Doppelsternen, da sieht mans genau, geht aber noch.
Übrigens hat der Intes 703 mit 37,5% CO besseren Kontrast als das 2080 mit 36%. CO ist nicht alles. Die Mewlons liegen soweit ich weiß auch über 30%
Was mir auch einmal aufgefallen ist, gleicher 6" Achro gegen 8" newton mit 25%, also beide selbe Kontrastöffnung, aber einer davon mit obstruktion.
Das Bild im Achro war leicht schäfer, man merkt also bereits einen Unterschied bei 2 kontrastmäßig gleichwertigen Teleskopen, allein durch das pure Vorhandensein von Obstruktion.

Ich würde also wenn ichs ernsthaft drauf anlege auf feinheiten im Bild zu gehen zwangsläufig ein Obstruktionsloses Design nehmen.
Würde ich auch. Wenn es die gäb in günstig, kurz und langer Brennweite
der CC6 im Ursprungszustand mit 43,1% hat übrigens grade mal geschafft mit einem ED80 mitzuhalten am Jupiter, das kann man einfach nicht schön reden, umso mehr bin ich jetzt nach dem Umbau auf den Vergleich gespannt.

Und das sind alles meine Beobachtungen.

mit freundlichen Grüßen
Florian
Das CC6 ist mein Lieblingsteleskop

Gruß
Stephan
 
Ich hätte mal eine Frage off topic zur tatsächlichen Öffnung: an anderer Stelle wurde mal angemerkt, dass der Mewlon 180 teilweise über 180 mm hätte. Die tatsächliche Öffnung des Tubus beträgt bei mir aber tatsächlich nur 180 mm, dient sozusagen als erste Blende.

Wie ist das zu erklären?
 
Erstaunlich, mit welcher Penetranz Maksutov Teleskope madig gemacht werden. Anstatt das Potential zu loben und die Vorteile zu erkennen!

Wie gesagt, ich kann nur zum Kauf eines Maksutov raten!! In interplanetaren Raumsonden kommen fast ausschließlich Maksutov Teleskope zum Einsatz! Die aktuell angebotenen und hier heiß diskutierten Maksutov würde ich als Mogel Maksutovs ablehnen, keine Frage!
VG Frank
 
Die Ausgangsfrage war ja, ob ein 150 Mak neben einem 4"er Refraktor anzuschaffen lohnt, oder nicht. Das wurde auch beantwortet. Der Zugewinn ist marginal.
Kann es sein, dass wir aneinander vorbei reden?
 
Erstaunlich, mit welcher Penetranz Maksutov Teleskope madig gemacht werden. Anstatt das Potential zu loben und die Vorteile zu erkennen!

Wie gesagt, ich kann nur zum Kauf eines Maksutov raten!! In interplanetaren Raumsonden kommen fast ausschließlich Maksutov Teleskope zum Einsatz! Die aktuell angebotenen und hier heiß diskutierten Maksutov würde ich als Mogel Maksutovs ablehnen, keine Frage!
VG Frank
Ebenso empfinde ichs auch.

@Sternbrot: Ich gehe davon aus dass die Mewlons ihre nominelle Öffnung auch haben. Ja die Öffnung vorn ist die erste Blende. Der Spiegel muss immer etwas größer sein, wenn die volle Blende genutzt werden soll. Ist auch bei Maks und SCs sol. Und manchmal der Grund, warum diese nicht die nominelle Öffnung haben. Jedoch hat der Spiegel der akutellen Skymax 180 200 mm Durchmesser, wogegen der HS des CC8 mit physikalisch 194mm gemessen wurde. So kommt es, das manche Teleskope nicht halten was sie versprechen. Das Mewlon 210 hat meines Wissens sogar auch 210 mm echte Öffnung.
 
Die Ausgangsfrage war ja, ob ein 150 Mak neben einem 4"er Refraktor anzuschaffen lohnt, oder nicht. Das wurde auch beantwortet. Der Zugewinn ist marginal.
Kann es sein, dass wir aneinander vorbei reden?
Das siehst du für dich so. Für mich wäre der Zugewinn enorm. Weil ich nämlich durch den kurzen Mak bei jeder Gelegenheit gucke und durch einen langen Frak oder Newt (die trotzdem ne kurze Brennweite haben) wahrscheinlich überhaupt nicht.
 
Beim Skymax bleibt bei den kleineren Geräten die tatsächliche Öffnung bereits im Glasweg des Meniskus auf der Strecke, die größeren schneiden die Öffnung durch das Blendensystem ab.
Da die zentrale Obstruktion beim Skymax 150 aber mal 54mm waren und jetzt 50mm sind, ists durchaus möglich, dass in neuester Zukunft evtl doch Änderungen stattgefunden haben, aber daran, dass der 150er bei Kauf nur auf 138mm läuft, hat das offenbar nichts geändert.
Beim 180er hätte übrigens 191mm gereicht. Übrigens wurde die Verspiegelte Fläche vom 180er schon vor vielen Jahren mit 196mm gemessen.
Damals mein 102er hatte auch 108mm HS, und auch die alten Messungen vom 150er lagen durchweg bei über 160mm HS.
Es lag also beim Skymax nie an einem zu kleinen Spiegel.

Der Mewlon hat einen deutlich größeren Hauptspiegel als nominell und die Aperturblende ist die Tubusöffnung vorn, nicht der Spiegel, weshalb der Spiegel für die Feldausleuchtung größer sein muss. Dadurch, dass die Aperturblende auf diese Weise deutlich näher am Krümmungsmittelpunkt liegt, hält man Off-Axis Aberrationen etwas in Schach.

LG
Olli
 
Beim Skymax bleibt bei den kleineren Geräten die tatsächliche Öffnung bereits im Glasweg des Meniskus auf der Strecke, die größeren schneiden die Öffnung durch das Blendensystem ab.
nein
Da die zentrale Obstruktion beim Skymax 150 aber mal 54mm waren und jetzt 50mm sind, ists durchaus möglich, dass in neuester Zukunft evtl doch Änderungen stattgefunden haben, aber daran, dass der 150er bei Kauf nur auf 138mm läuft, hat das offenbar nichts geändert.
glaub ich nicht. Werd mir aber sobald keinen kaufen um das zu beweisen. Hab einfach zu viel Gegenteiliges drüber gelesen. Die Obstruktion von vorn durch den Meniskus gemessen stimmt übrigens nicht. Beim Intes 703 ist die Diskrepanz 5 mm. Deshalb bin ich auch nur ganz sicher bei Daten, die ich selbst ermittelt habe. Und nichtmal das.
Beim 180er hätte übrigens 191mm gereicht. Übrigens wurde die Verspiegelte Fläche vom 180er schon vor vielen Jahren mit 196mm gemessen.
Und dann sagst du, trotz 200 mm HS hätte der nur 170 effektiv?
Damals mein 102er hatte auch 108mm HS, und auch die alten Messungen vom 150er lagen durchweg bei über 160mm HS.
Es lag also beim Skymax nie an einem zu kleinen Spiegel.
Ok. Dann kann es nur die FS-Blende sein wie beim CC6. Oder das HS-Blendrohr. Das ließe sich leicht verbessern. Aber wie gesagt, siehe oben. Zu viele gegenteilige Berichte
Gruß
Stephan
 
Zuletzt bearbeitet:
Beim Skymax bleibt bei den kleineren Geräten die tatsächliche Öffnung bereits im Glasweg des Meniskus auf der Strecke, die größeren schneiden die Öffnung durch das Blendensystem ab.
Doch, habs doch selbst in der Hand gehabt.
Wenn der Meniskus auf Vorder UND Rückseite 102mm Öffnung hat, KANN das von vorne herein gar nicht funktionieren, da das Licht bereits im Glasweg stark divergiert.
Und wenn der 150er nur 138mm nutzt und nur das herausreißen der FS Blende daraus plötzlich 151mm machen, dann hat die Blende die Schuld.

Wir haben ja Glaubensfreiheit...
ich habs mit eigenen Augen gesehen und bin aufs glauben an der Stelle zum Glück nicht mehr angewiesen

Und dann sagst du, trotz 200 mm HS hätte der nur 170 effektiv?
Ja, wenn der Blendkragen am Fangspiegel den vom Hauptspiegel kommenden Strahlenkegel beschneidet... hast du doch beim CC6 selbst erlebt, warum ist das so schwer zu glauben?

Ok. Dann kann es nur die FS-Blende sein wie beim CC6. Oder das HS-Blendrohr. Das ließe sich leicht verbessern. Aber wie gesagt, siehe oben.
Ja, genauso, aber erst beim 150er und 180er, bei den kleinen wie gesagt ist das Problem die Meniskusfassung selbst. Aber wenn man so will, kann man selbst die neu drehen.

Eigentlich gar nicht, ich kenne bisher nur sehr viele Berichte die alle sehr konsistent sind und immer zum eigentlichen selben Schluss kommen.
Und bei meinen und meines Bruders Zerlegungsaktionen wurde das nur noch ein weiteres mal bestätigt.

LG
Olli
 
Das mit dem Divergieren im Lichtweg hab ich mal nachverfolgt, war beim 5" Bresser zu vernachlässigen. Der hat genau 127 mm echte Öffnung. Wie es beim 6" ist, weiß ich nicht. Ich muss doch unbedingt mal son Skymax 150 in die Finger kriegen. Die selben Quellen, die die 150 mm echte Öffnung des Skymax 150 belegen, schreiben auch, dass der 5er nur 118 mm hat (der alte). Die wissen offenbar wie man das ermittelt. Ist auch kein Hexenwerk.
 
Das zu ermitteln ist auch kein Hexenwerk, sondern ziemlich einfach.
Aber soweit ich mich entsinne ist dir die Methode sehr gut bekannt ;)

Beim Skymax 150 ist der Meniskus auch nicht das Problem.
Im Glasweg des Meniskus divergiert das Licht bereits einige mm.
Wenn man also zB 127mm Öffnung wirklich nutzen will, muss der Meniskus an seiner Rückseite schon 130mm, eher mehr, haben.
Beim Skymax 180 müsste die Rückseite schon 185mm haben.
Hangt auch davon ab ob der Meniskus eher "dünn" ist, nur um die SA zu korrigieren (Annahme hier), oder richtig dick ist, um auch noch Off Axis Koma zu korrigieren (wegen Gewicht und Preis eher unwahrscheinlich)

LG
Olli
 
Immerhin zeigt der 180 die Rille im Alpental, die hab ich noch in keinem kleineren Teleskop gesehen.
Und 200 mm Spiegel mit 170mm echter Öffnung wäre ziemlich verschwendet.
Aber ebenso sind es weitere Worte dazu, bevor ichs selbst ermittelt habe. Nur hab ich keinerlei Ambitionen, einen Skymax zu kaufen, der CC6 ist zu gut (obwohl ich glaube dass der Skymax im direkten Vergleich besser wäre), und der 180 ist zu schwer. (übrigens fühlte man sich dort wieder angegriffen, als ich die 27% CO anzweifelte). Ich glaube an 32-34%

Gruß
Stephan
 
Der Mewlon hat einen deutlich größeren Hauptspiegel als nominell und die Aperturblende ist die Tubusöffnung vorn, nicht der Spiegel, weshalb der Spiegel für die Feldausleuchtung größer sein muss.

Wie bitte?
Der Merwlon ist ein Dall Kirkham also ein reines Spiegelsystem und hier liegt die Apertur selbstverständlich immer auf dem HS.
Die Apertur liegt immer bei dem ersten optisch aktiven Element und das ist hier der HS.
Blenden sind keine optisch aktiven Elemente, es spielt daher für das optische Design auch keine Rolle an welcher Stelle diese sich befinden.
Natürlich können Blenden Vignettieren, auch auf der Achse und damit die nutzbare Apertur mindern aber sie haben niemals Einfluss auf die Lage der Apertur.

Dadurch, dass die Aperturblende auf diese Weise deutlich näher am Krümmungsmittelpunkt liegt, hält man Off-Axis Aberrationen etwas in Schach.

Völlig richtig, umso unverständlicher ist es das du glaubst das ausgerechnet beim DK mit seiner sehr schlechten Feldkorrektur die Aperturblende vor dem HS liegen würde.
Ein DK ist nach dem Pressmann-Camichel das Cassegrain System mit der schlechtesten Feldkorrektur.
Ich weiß das es auf CN ein paar Neunmalkluge gibt die behaupten das es beim Mewlon anders wäre und man sich dann so obskure Begründungen ausgedacht hat wie die von dir genannte Aperturblende vor dem HS aber das ist Unsinn.

Auch für Takahashi gelte dien Gesetze der Optik und nur weil Takanashi draufsteh wandert die Apertur eines DK nicht vor den HS.

Das siehst du auch an den Spots.


Sie entsprechen exakt dem was man bei einem DK mit diesen Eckdaten erwartet.
Ein Takahashi Mewlon Wunder wie es sich einige auf CN zusammengereimt hatten kann damit definitiv ausgeschlossen werden.
Es hätte mich auch sehr gewundert, wenn es Takahashi gelungen wäre die gesetzte der Optik auszuhebeln.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie bitte?
Der Merwlon ist ein Dall Kirkham also ein reines Spiegelsystem und hier liegt die Apertur selbstverständlich immer auf dem HS.
Die Apertur liegt immer bei dem ersten optisch aktiven Element und das ist hier der HS.
Blenden sind keine optisch aktiven Elemente, es spielt daher für das optische Design auch keine Rolle an welcher Stelle diese sich befinden.
Wenn die Tubusöffnung vorne 210mm ist, der Hauptspiegel aber 220mm hat, findet die Begrenzung der Apertur und der Ursprungspunkt für die Feldausleuchtung am Tubuseingang statt, und nicht am Hauptspiegel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Worauf ich hinaus wollte ist dies hier:
Die Zeichnung macht das doch deutlich.
Aber gut zum Vergleich noch mal das klassische Cassegrain

Den Anhang 233475 betrachten

SCT
Den Anhang 233477 betrachten

Und nun die Frage, was ist anders?
Wer den Unterschied erkennt sieht auch warum das SCT einen HS benötigt der größer als die Apertur ist wenn auch noch etwas Feld zu 100% ausgeleuchtet werden soll.

Grüße Gerd
Dadurch, dass die Öffnungsbegrenzung beim Mewlon vorne am Tubus stattfindet bei überdimensioniertem HS, erfolgt dir Feldausleuchtung analog wie auf dem unteren Bild, statt wie auf dem oberen Bild.
Und ich weiß dass DKs die schlechteste Feldabbildung haben, genau deshalb meine ich dass Tak das so gelöst hat, statt einen 210er Spiegel in einen Tubus mit durchgehend 240mm Innendurchmesser ohne Frontblende zu packen, damit die schlechte Off Axis performance wenigstens ein bisschen abgemildert wird.

LG
Olli
 
Wenn die Tubusöffnung vorne 210mm ist, der Hauptspiegel aber 220mm hat, findet die Begrenzung der Apertur und der Ursprungspunkt für die Feldausleuchtung am Tubuseingang statt, und nicht am Hauptspiegel.

Das ist falsch!!!
In dem von dir genannten Fall kommt es zu einer Vignettierung auch auf der Achse aber die Apertur ist und bleibt beim HS.
Daher kommt es hier auch zu keiner Minderung der Koma.
Natürlich abgesehen von dem Effekt den eine durch eine kleinere nutzbare Apertur verursachte größere Öffnungszahl hätte aber darum geht es hier ja nicht.

Bitte mache dir den Unterschied von Vignettierung und der Apertur klar.

Hättest du recht dann könnte man die Koma eines Newton deutlich mindern in dem man vorn am Tubus eine Blende etwas kleiner des HS anbringt.
Die Blende ist aber kein optisch aktives Element so dass sie eben lediglich für Vignettierung sorgt und nicht die Lage der Apertur verändert.

Erst mit dem hinzufügen eines optisch aktiven Elements wie zb. einer Schmidtplatte (Schmidt-Newton) oder einer Meniskuslinse (Mak – Newton) wandert die Apertur vor den HS weshalb diese Systeme dann eine deutlich geminderte Koma aufweisen.

Grüße Gerd
 
dann zeig mir doch bitte mal die spotdiagramme, einmal mit 210mm Blende vorn am Tubus und 220mm HS, und einmal ohne jede vignettierende Blende aber dafür mit 210mm HS, mich würde der Unterschied mal interessieren, denn es macht definitiv einen Unterschied, denn im ersteren Fall wird bei einem Feldwinkel ein nicht mittiges 210mm Segment des 220mm Hauptspiegels genutzt, der Versatz des Strahlenbündels findet also bereits am Hauptspiegel statt, während im letzteren Fall die Mitte des Strahlenbündels auch bei Feldausleuchtung stets die Mitte des Hauptspiegels bleibt.

LG
Olli
 
Das ist falsch!!!
In dem von dir genannten Fall kommt es zu einer Vignettierung auch auf der Achse aber die Apertur ist und bleibt beim HS.
Daher kommt es hier auch zu keiner Minderung der Koma.
Natürlich abgesehen von dem Effekt den eine durch eine kleinere nutzbare Apertur verursachte größere Öffnungszahl hätte aber darum geht es hier ja nicht.

Bitte mache dir den Unterschied von Vignettierung und der Apertur klar.

Hättest du recht dann könnte man die Koma eines Newton deutlich mindern in dem man vorn am Tubus eine Blende etwas kleiner des HS anbringt.
Die Blende ist aber kein optisch aktives Element so dass sie eben lediglich für Vignettierung sorgt und nicht die Lage der Apertur verändert.

Erst mit dem hinzufügen eines optisch aktiven Elements wie zb. einer Schmidtplatte (Schmidt-Newton) oder einer Meniskuslinse (Mak – Newton) wandert die Apertur vor den HS weshalb diese Systeme dann eine deutlich geminderte Koma aufweisen.

Grüße Gerd
Versteh ich nicht. Funzt doch bei Fraks auch vorn ne aphrodisierende :) Maske, und die Bilder werden schöner. Aus einem F/5 Newt macht man einen F/8, und die Koma ist besser. Nur kann man nicht ganz runter, also unter den Durchmesser des Fangspiegels. Deshalb werden hauptsächlich Fraks aphrodisiert.

Ich hab mal gehört dass der Trick beim Mewlon ist, den ersten Beugungsring wegzumachen, und man sähe gleich den zweiten, der natürlich viel dunkler ist. Dass das erste Maximum quasi ausfällt. Und deshalb der tolle Kontrast.
Kam mir von Beginn an komisch vor, aber der sehr klug wirkende Vertreter hat das so felsenfest behauptet, dass ich unsicher wurde.
Cooler Trick. Mein nächtes Design macht gleich alle Nebenmaxima weg, und das Beugungsscheibchen kleiner und heller ohne die Öffnung zu vergrößern.

Fraks müssen aphrodisiert werden, sonst sind sie nicht sexy genug :) Selbst mein kleiner 102/460 brauch den manchmal, z.B. an der Sonne.

Gruß
Stephan
 
Zuletzt bearbeitet:
dann zeig mir doch bitte mal die spotdiagramme, einmal mit 210mm Blende vorn am Tubus und 220mm HS, und einmal ohne jede vignettierende Blende aber dafür mit 210mm HS, mich würde der Unterschied mal interessieren, denn es macht definitiv einen Unterschied, denn im ersteren Fall wird bei einem Feldwinkel ein nicht mittiges 210mm Segment des 220mm Hauptspiegels genutzt, der Versatz des Strahlenbündels findet also bereits am Hauptspiegel statt, während im letzteren Fall die Mitte des Strahlenbündels auch bei Feldausleuchtung stets die Mitte des Hauptspiegels bleibt.

LG
Olli
Hier die Spots.

DK_210mm.jpg


DK_210mm.jpg


Grüße Gerd
 
Ich hab mal gehört dass der Trick beim Mewlon ist, den ersten Beugungsring wegzumachen, und man sähe gleich den zweiten, der natürlich viel dunkler ist. Dass das erste Maximum quasi ausfällt. Und deshalb der tolle Kontrast.
Kam mir von Beginn an komisch vor, aber der sehr klug wirkende Vertreter hat das so felsenfest behauptet, dass ich unsicher wurde.
Das ist schlicht und ergreifend Unsinn.
Auch wenn der Urheber dieser These noch so sehr davon überzeugt sein mag und besonders klug daherredet.
Es gibt auch Leute die von einem Perpetuum Mobile überzeugt sind und da auch sehr klug darüber reden.
Wer aber in Physik aufgepasst hat der weiß das es nicht funktionieren kann. Ganz egal wie überzeugt einer davon sein mag, und wie klug er dessen funktionsweise auch erklären mag.

Grüße Gerd
 
Gerd, du verschiebst ja die 210mm Blende an der Front mit der Feldausleuchtung mit, aber die bleibt ja an Ort und Stelle und die Ausleuchtung wandert über den Hauptspiegel.
 
Gerd, du verschiebst ja die 210mm Blende an der Front mit der Feldausleuchtung mit, aber die bleibt ja an Ort und Stelle und die Ausleuchtung wandert über den Hauptspiegel.
Ich hatte die Blende für die Version ohne Blende einfach auf den HS gelegt weil ich sie nicht löschen wollte aber das ist egal.
Hier ohne die 210mm Blende, nur mit 60mm Obstruktion vorn am Sekundärspiegel.

DK_210mmb.jpg


Grüße Gerd
 
Du weißt grad einfach nicht was ich meine, muss das wohl mal aufzeichnen.

Wenn an der Front des Tubus eine Blende ist, die kleiner als der Hauptspiegel ist, sieht die Feldausleuchtung eben nicht so aus:
IMG_20231103_160926_edit_166224279900675.jpg

sondern so
IMG_20231103_160944.jpg


Auch wenn sich an dieser Stelle kein aktives optisches Element befindet, verschiebt sich dennoch der 210mm große genutzte Kreis aus der geometrischen Mitte des Hauptspiegels heraus.

Das ist der Punkt auf den ich die ganze Zeit heraus will.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du weißt grad einfach nicht was ich meine, muss das wohl mal aufzeichnen.

Wenn an der Front des Tubus eine Blende ist, die kleiner als der Hauptspiegel ist, sieht die Feldausleuchtung eben nicht so aus:
Den Anhang 366220 betrachten
sondern soDen Anhang 366221 betrachten

Auch wenn sich an dieser Stelle kein aktives optisches Element befindet, verschiebt sich dennoch der 210mm große genutzte Kreis aus der geometrischen Mitte des Hauptspiegels heraus.

Das ist der Punkt auf den ich die ganze Zeit heraus will.

Zu der von dir unten gezeigte Variante kommt es nur wenn die Aperturblende vor dem HS liegt und das ist nur dann der Fall wenn sich dort ein optisch aktives Element zb. eine Schmidtplatte befindet.
Befindet sich dort lediglich eine Blende dann zeigt der Strahlengang den von mir hier schon dargestellten Verlauf.
Hier wandert im Feld zwar die Vignettierung über den HS.
Hier noch mal zur Verdeutlichung mit größerem Feldwinkel..
Trotzdem bleibt die Aperturblende auf dem HS.

DK_210mm_Blende2.jpg

DK_210mm_Blende3.jpg

Grüße Gerd
 
Hier wandert im Feld zwar die Vignettierung über den HS.
Und genau das war im ersten Raytracing nicht der Fall, da ist plötzlich die Blende am Eingang gewandert.
Was sie immernoch macht
IMG_20231103_164548.jpg


Und die Aperturblende scheint in diesem Raytracing plötzlich mittendrin zu sein
IMG_20231103_164626.jpg


Aber immerhin wandert die 210mm Vignettierung jetzt schonmal über den Hauptspiegel, was anfangs auch nicht der Fall war, denn da hat sich ja die Blende am Tubus praktischerweise mit dem Feldwinkel mitbewegt, weshalb die Spots natürlich gleich waren.

LG
Olli
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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