komposer
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Hallo,
ich habe ja meine selbst gebastelte Nachführung optimiert und meinen Vixen 114/900mm Newton auf die alte EQ 2 gesetzt.
Back to the roots mit fast in Vergessenheit geratenen Wackeldackel-Feeling !
Jeder Windhauch bringt das überforderte System in Schwingung aber egal, ich wollte unbedingt testen was damit möglich ist.
Als Kamera verwende ich die sehr rauscharme Asi462mm mit IR-Cut Filter.
Mutig habe ich für die Belichtungszeit 6 Sekunden bei Gain 250 angedacht.
Am 03.11.2023 dann endlich der erste Versuch mit NGC 891.
Tja und dann gleich das erste Problem: Das Auffinden
Startpunkt war der Stern Almach Soweit so gut, der war natürlich schnell auf dem Monitor.
Anschließend habe ich Binning eingestellt, den Gain hochgejagdt um erst einmal mit 1 Sek. Belichtungszeit auf NGC 891 zu schwenken.
Tja und da fingen die Probleme an !
Der Bildausschnitt ist bei 900mm und dem kleinen Sensor sehr klein. Von der Galaxie weit und breit keine Spur. Testweise habe ich auf 6 Sek. erhöht, nichts !
Ok, da habe ich mir aber ein sehr lichtschwaches Objekt ausgesucht, also musste ich die sterne wiedererkennen.
Und schon das nächste Problem: Ich habe den Astrorechner nicht am Internet hängen und keinen erweiterten Sternkatalog in Stellarium installiert.
Somit fehlten die lichtschwächeren Sterne zur Orientierung. Schließlich musste ich meinen Laptop mit nach draußen nehmen und konnte damit die richtige Stelle finden.
So sieht ein 6 Sek. Light, natürlich dann ohne Binning, mit gain 250 aus:
Nicht einmal ein Hauch von Galaxie zu erkennen, ja 114/900mm also ca. F8, das ist wirklich keine Deepsky Kanone !
Nun konnte ich die Aufnahme starten um möglichst viele Lights zu sammeln bis der Mond zu hoch stand.
Jetzt zeigte sich natürlich die ungenaue Nachführung, aber besonders auch die Windanfälligkeit des recht langen Newton auf viel zu schwacher Montierung.
Die Verwendungsrate lag später leider unter 50% aber immerhin, ich konnte 333 x 6 Sek. sammeln.
Heute folgte die Nachbearbeitung und nach dem Stacken mit fitswork die positive Überraschung: Da ist ja schon deutlich die Galaxie zu sehen !
Hier das Summenbild:
Nun folgte eine längere Nachbearbeitung mit Graxpert, Starnet und vor allem Gimp.
Für die Farbe hatte ich noch diese ältere Aufnahme mit Asi120mc am 76/300mm Selbstbau-Newton:
Das habe ich mit fitswork an die neue größere Aufnahme angepasst und ein L-RGB erstellt. Hier nun mein Endergebnis:
Mein Fazit: Es geht was, auch mit diesem Low Budget Equipment !
Gruß,
Holger
ich habe ja meine selbst gebastelte Nachführung optimiert und meinen Vixen 114/900mm Newton auf die alte EQ 2 gesetzt.
Back to the roots mit fast in Vergessenheit geratenen Wackeldackel-Feeling !
Jeder Windhauch bringt das überforderte System in Schwingung aber egal, ich wollte unbedingt testen was damit möglich ist.
Als Kamera verwende ich die sehr rauscharme Asi462mm mit IR-Cut Filter.
Mutig habe ich für die Belichtungszeit 6 Sekunden bei Gain 250 angedacht.
Am 03.11.2023 dann endlich der erste Versuch mit NGC 891.
Tja und dann gleich das erste Problem: Das Auffinden
Startpunkt war der Stern Almach Soweit so gut, der war natürlich schnell auf dem Monitor.
Anschließend habe ich Binning eingestellt, den Gain hochgejagdt um erst einmal mit 1 Sek. Belichtungszeit auf NGC 891 zu schwenken.
Tja und da fingen die Probleme an !
Der Bildausschnitt ist bei 900mm und dem kleinen Sensor sehr klein. Von der Galaxie weit und breit keine Spur. Testweise habe ich auf 6 Sek. erhöht, nichts !
Ok, da habe ich mir aber ein sehr lichtschwaches Objekt ausgesucht, also musste ich die sterne wiedererkennen.
Und schon das nächste Problem: Ich habe den Astrorechner nicht am Internet hängen und keinen erweiterten Sternkatalog in Stellarium installiert.
Somit fehlten die lichtschwächeren Sterne zur Orientierung. Schließlich musste ich meinen Laptop mit nach draußen nehmen und konnte damit die richtige Stelle finden.
So sieht ein 6 Sek. Light, natürlich dann ohne Binning, mit gain 250 aus:
Nicht einmal ein Hauch von Galaxie zu erkennen, ja 114/900mm also ca. F8, das ist wirklich keine Deepsky Kanone !
Nun konnte ich die Aufnahme starten um möglichst viele Lights zu sammeln bis der Mond zu hoch stand.
Jetzt zeigte sich natürlich die ungenaue Nachführung, aber besonders auch die Windanfälligkeit des recht langen Newton auf viel zu schwacher Montierung.
Die Verwendungsrate lag später leider unter 50% aber immerhin, ich konnte 333 x 6 Sek. sammeln.
Heute folgte die Nachbearbeitung und nach dem Stacken mit fitswork die positive Überraschung: Da ist ja schon deutlich die Galaxie zu sehen !
Hier das Summenbild:
Nun folgte eine längere Nachbearbeitung mit Graxpert, Starnet und vor allem Gimp.
Für die Farbe hatte ich noch diese ältere Aufnahme mit Asi120mc am 76/300mm Selbstbau-Newton:
Das habe ich mit fitswork an die neue größere Aufnahme angepasst und ein L-RGB erstellt. Hier nun mein Endergebnis:
Mein Fazit: Es geht was, auch mit diesem Low Budget Equipment !
Gruß,
Holger