Neues 102mm F11 ED Doublet auf dem Level eines erstklassigen F8 Triplets.

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Bitte befasse dich doch mal mit dem Auflösungsvermögen und der Relation von Auflösungsvermögen und der Größe des BS bevor du leichtfertig eine AP kleiner 1 als Übervergrößerung bezeichnest.
Wenn du glaubst das sobald du das Beugungsscheibchen erkennen kannst auch das maximale Auflösungsvermögen der Optik genutzt wird dann zeigt mir das das du hier ein grundlegendes Verständnisproblem hast da du offensichtlich das Auflösungsvermögen mit dem Durchmesser des BS verwechselst.
Aber selbst das Auflösungsvermögen nach Rayleigh entspricht dem Radius des BS und nicht seinen Durchmesser.

Eine Optik mit 100mm Öffnung erzeugt ein BS mit einem Durchmesser von 2,76“
Das Auflösungsvermögen nach Rayleigh beträgt aber 1,38“!!!!!
Wen du also bei einer AP von 1 das BS gerade so erkennen kannst dann kannst du also Details in der Größe von 2,76“gerade so auflösen.
Du bist aber noch sehr weit davon entfernt das Auflösungsvermögen nach Rayleigh der 100mm Öffnung von 1,38“ nutzen zu können.

Wenn du hier bei AP1 gerade mal 2,76“ visuell auflösen kannst dann benötigst du für 1,38“ eine AP von 0,5 !!!!
Es ist daher falsch eine AP von 0,5 als Übervergrößerung zu bezeichnen.
Setzte dich doch bitte mal mit den physikalischem Hintergrund auseinander und versuche diesen zu verstehen bevor du uns hier Sachen weiß machst die schlicht und ergreifend falsch sind.

Grüße Gerd
Genauso ist es. Theorie hin oder her, wenn ich das 5mm Nagler in den OAZ stecke und ein sauberes Bild nit vielen Details erkennen kann. Mit dem 5mm Nagler habe ich eine AP von ca. 0,45mm was durchaus brauchar ist.
Natürlich ist mit dem 12mm Nagler (AP 1mm) angenehmer oder entspannter zu verwenden. Die Optik liefert aber durchaus die Reserven um auf > 200x zu gehen.

LG Walter
 
Hallo Peter,
in wieweit man den ersten Beugungsring zu sehen bekommt oder nicht, hängt von vielen Sachen ab und nicht allein von der Obstruktion.

Zum Beispiel auch von der Obekthelligkeit selbst.
Wenn ich mir einen sehr hellen Stern im APO ansehe, dann ist der erste Beugungsring sehr deutlich zu sehen, mit Seeing sogar noch ein paar Ringe mehr.

Neben dem können auch eine leichte Defokussierung, Sphärische Aberration, Dejustage, eine schlechte Feldabbildung (Koma), Seeing usw. die Beugungsringe erhellen und besser sichtbarwerden lassen.

Öffnung, Vergrößerung, sowie monokular oder Binokular können auch einen Unterschied machen.
Mit kleinen Öffnungen ist man schnell in der Übervergrößerung, das Bild wird dunkler und dadurch sind dann auch solche Sachen, nicht mehr so Augenscheinlich.
LG
 
Vielleicht noch eine kleine Ergänzung, die nicht ganz zum Thema passt. Bei kleinen Teleskopen und Planeten ist das Bild ja dunkler, was für die Wahrnehmung von Details angenehmer ist. In meinen größeren Teleskopen ist das Bild z.B. von Jupiter zu hell und ich benutze einen Neutralfilter. Da fallen sind natürlich auch die Beugungsringe der Monde schwächer aus. Gerne würde ich einen in der Helligkeit verstellbaren Polfilter nutzen. Ich bin mir aber nicht ganz sicher, ob der die Bildqualität verschlechtert. Was nutzt Ihr da? Könnt Ihr einen eher hochwertigen Polfilter zu Helligkeitsreduktion empfehlen?

Beste Grüße
Jürgen
 
Hallo Freunde
Bei kleinen Teleskopen und Planeten ist das Bild ja dunkler
Ist das so??? Die Bildhelligkeit wird bestimmt von der Einstellung der Austrittspupille sowie von der Transmission der Optik welche bei einer Spiegeloptik in der Regel bei 80-85% beträgt und bei Refraktoren über 97%. und weniger von der Optikgröße. Sollte bei einer großen Optik auf Grund der Seeing-Verhältnisse und der damit verbundenen niedrigen Vergrößerung / großen Austrittspupille ein zu helles Bild entstehen so kann man die Helligkeit auch mit einem Binoansatz reduzieren was der Wahrnehmung an feinen Helligkeitsunterschieden zu gute kommt.
Ich habe mich neulich gewundert, als ich mit dem Mewlon 180c bereits bei 216 fach um den Jupitermond Ganymed einen zarten Beugungsring wahrgenommen habe.
Mich wundert das gar nicht. Bei einer Optik mit derartig hoher Obstruktion liegen ca. 65% vom gesammelten Licht im Airy-Scheibchen und ca. 25% (ein viertel!!) im ersten Beugungsring. Bei einer obstruktionfreien Optik sind es im Airy-Scheibchen, wenn die Optik in Ordnung ist, über 80% und im ersten Beugungsring 7-8%. Bei dieser hohen Obstruktion befindet sich alleine im ersten Beugungsring gut 1,5 mal so viel Licht wie bei der obstruktionsfreien Optik in allen Beugungsringen zusammen. Hier könnt ihr das noch einmal nachlesen (notfalls übersetzen) siehe vorletzte Tabelle.
Zu Optiken mit hoher Obstruktion habe ich hier (Beitrag #35) schon einmal meine Erfahrungen kund getan und um nun zum Schluß auf den F11-Refaktor zurück zu kommen was so ein F11-Apo in etwa leisten kann:
Wenn das Seeing so gut ist, daß ich die Jupitermonde schon als verschieden große klar umrissene Scheibchen erkennen kann so fange ich am 250er Schiefspiegler mit einem 19 mm Okular bei mindestens 263-fach an was sich bei bestem Seeing auf 385-fach mühelos steigern läßt. Beim 150er Abo erwische ich mich häufig dabei wie ich mit dem 3,5er Nagler bei 343-fach beobachte. Schärfeleistung und vor allem Kontrast entspricht dann in etwa dem was man bei 180-220-fach an einem 180 Mewlon / 180 Maksutov oder gutem C 8 zu sehen bekommt nur alles halt deutlich größer und damit leichter erkennbar.
Als Su. . äh. . . Finder nutze ich einen 105er F6,2 LZOS-Apo, da geht eine 185-fache Vergrößerunng bei Jupiter mit dem 3,5er Nagler praktisch immer und das sollte auch dieser F11 Apo mit Leichtigkeit schaffen. Auf Grund von F11 und der damit verbundenen besseren Okularverträglichkeit und Farbreinheit ist damit mit Sicherheit gegenüber dem kurzen F6,2 Apo mehr raus zu holen und eine weitere Steigerung der Vergrößerung ein gutes Stück über 185-fach hinaus durchaus leicht möglich.

Gruß
Peter
 
Ist das so??? Die Bildhelligkeit wird bestimmt von der Einstellung der Austrittspupille sowie von der Transmission der Optik welche bei einer Spiegelopt
Ist vielleicht ungeschickt ausgedrückt, lässt das Seeing beispielsweise eine Vergrößerung von 180x zu, dann habe ich bei großen Teleskopen eben eine größere AP, als bei kleinen.
 
Peter, vielleicht noch eine kleine Anmerkung:

Wenn Du Deinen Beitrag mit einer rhetorischen Frage " Ist dass so" und drei Fragezeichen beginnst klingt das für mich sehr aggressiv.
Von mir aus kannst Du das weglassen und einfach sachlich antworten.
 
Es gibt ja nun viele UHC Filter-Modelle.
Welchen empfiehlst Du für einen LZOS 130/780 ?
Ich verstehe, wenn ein Händler kein spezielles Model oder einen Hersteller empfehlen möchte...
Deshalb noch einmal die Frage, die für mich wichtig ist (weil Jupiter schon sehr hell im 130/780 Apo erscheint...).
Wer kann welchen UHC Filter für Jupiter empfehlen?
Vielen Dank.
 
Man kann auch Videos mit dem Teil machen.
Wenn auch nicht geplant und so auf die schnelle…

 
Hallo zusammen,
Auf Telescope Optics gibt es nun eine weitere Gegenüberstellung der ED und SD Variante.
35 - 100mm f/11 Refraktor: SD vs. ED
LG
 
Diese Webseite spekuliert und entspricht leider öfters nicht den Tatsachen. Ich hatte mal den Sterntest als Vergleich beider TS102 ED und SD gepostet, der Unterschied ist mehr als Deutlich . Am Einfachsten zu verstehen wenn ich Takahashi FS gegen TSA vergleiche. Das heißt die veröffentlichte Spekulation über diese beiden liegt vollkommen daneben und ist somit vollkommen wertlos, ja sogar irreführend
 
Beim Skymax 180 liegt sie auch daneben. Es gibt auf CN eine ausführliche Messung der Abmaße, Spegelabstand stimmt nicht ganz, aber fast, aber der Durchmesser des Strahlenbündels kommt auf dem Diagramm von Telescope Optics auf 41mm, während der freie Durchmesser im Blendkragen aber nur mit 38mm gemessen wurde.
Bei manch anderen Geräten hat er aber auch voll ins schwarze getroffen.
Man sollte es eher so verstehen, was bei bestimmten Eckdaten möglich wäre, nicht was es definitiv ist.

LG
Olli
 
Sofern man nicht die original Designdaten des Herstellers hat und die Messdaten der Qualitätskontrolle kann das natürlich nur eine Näherung sein.

Eine solche Näherung beruht meist auf Daten der Hersteller, auf Glasdaten der Glashersteller, Messungen, Erfahrung und Mutmaßungen.
Insofern unterscheidet sich diese Näherung nicht von den vielen Annahmen und Mutmaßungen anderer Optikdesinger.

Beim Skymax 180 liegt sie auch daneben. Es gibt auf CN eine ausführliche Messung der Abmaße, Spegelabstand stimmt nicht ganz, aber fast, aber der Durchmesser des Strahlenbündels kommt auf dem Diagramm von Telescope Optics auf 41mm, während der freie Durchmesser im Blendkragen aber nur mit 38mm gemessen wurde.
Und diese Messungen entsprechen den Designdaten des Herstellers?
LG
 
Beim Skymax 180 liegt sie auch daneben. Es gibt auf CN eine ausführliche Messung der Abmaße, Spegelabstand stimmt nicht ganz, aber fast, aber der Durchmesser des Strahlenbündels kommt auf dem Diagramm von Telescope Optics auf 41mm, während der freie Durchmesser im Blendkragen aber nur mit 38mm gemessen wurde.
Und diese Messungen entsprechen den Designdaten des Herstellers?
Ich verstehe deine Frage grad irgendwie nicht.
Der Hersteller hat dieses Gerät ja nunmal so hergestellt.
Wäre doch ziemlich seltsam, wenn das Gerät im Originalzustand nicht den Designdaten des Herstellers entspricht oder?
Ich hab ja nur gesagt, dass Telescope Optics beim Skymax 180 auf jeden Fall daneben liegt, weil der real gemessene Spiegelabstand anders ist und weil er für den Durchmesser des Strahlenkegels am Fangspiegel 41mm stehen hat, real aber nur 38 insgesamt verfügbar sind.

LG
Olli
 
Hallo zusammen,
Auf Telescope Optics gibt es nun eine weitere Gegenüberstellung der ED und SD Variante.
35 - 100mm f/11 Refraktor: SD vs. ED
LG

Hallo zusammen,

ich will mal ein paar Anmerkungen zu den Aussagen von Vladimir machen.
Er vergleicht einen FPL53 SD mit günstigem BSL7 (vergleichbar Schott BK7) als Partnerglas mit einem FPL51 ED mit sehr teurem K4A vergleichbar Schott N-ZK7.
Er kommt dann zu dem Ergebnis das bei 102F11 ein ED mit dem teuren K4A (N-ZK7) doch gar nicht viel schlechter als ein SD mit billigem BSL7 ist.
Was er dabei aber vergisst ist das im fraglichen ED mit Sicherheit kein K4A oder N-ZK7 verwendet wird denn das passt nicht zum LSA Diagramm das der Hersteller zu diesem ED angibt.
Ja wenn man will kann man mit sehr teurem und schwierig zu handhabendem Partnerglas auch mit FPL51 bei entspanntem F11 bezüglich visuell gewichtetem Polystrehl fast an das Level von FPL53 mit günstigem BSL7 ( BK7) herankommen aber was nützt uns diese Erkenntnis wenn im fraglichen ED kein K4A drin stecken kann.

Bevor man hier unnötig spekuliert und irgendetwas herbeiredet das so schlicht ausgeschlossen ist sollten wir uns doch mal nach den Fakten richten und das sind die beiden LSA Diagramm die es zum ED als auch zum SD gibt.



Hier ist ein ganz erheblicher Unterschied bezüglich des sekundären Spektrums der jeweils verwendeten Glaspaarungen nicht abstreitbar und das sind die Fakten die man so zur Kenntnis nehmen sollte wie sie unbestreitbar aus den beiden LSA Diagrammen abzulesen sind.
Auch Vladimir kann diese Fakten nicht einfach ignorieren.

Wie er zu dieser Aussage kommt ist mir unverständlich.

The conclusion seems to be that the SD glass, in this particular case, is not necessarily better than the ED glass; at the worst, they are a 2-3 poly-Strehl index points behind.

Er meint also im schlimmsten Fall wären es 2-3 Punkte Unterschied aber er kommt selber bei FPL53/ BSL7 auf Polystrehl 0,993und mit FPL51/ BSL7 auf Polystrehl 0,941.
Das sind nach meinem Dafürhalten mehr als 5 Punkte Unterschied und nicht nur 2 bis 3.
Und wenn 2 bis 3 Punkte schon der schlimmste Fall sein sollen wie kann er Selber dann bei FPL51 auf ein Design kommen das mehr als 5 Punkte schlechter als das Dasing mit FPL53 ist.

Ich würde also vorschlagen anstatt wild zu spekulieren sollten wir erst mal den unübersehbaren und ganz erheblichen Unterschied zwischen ED und SD wie er sich in den beiden LSA Diagrammen zeigt zur Kenntnis nehmen wie er ist.
Ob man da nun in der Praxis einen großen Unterschied bemerken wird bzw. ob einem der wahrgenommene Unterschied den Mehrpreis wert ist das ist noch mal eine andere Sache und dürfte auch stark von der recht subjektiven Empfindlichkeit bzw. Toleranzschwelle bezüglich Farbfehler abhängen.
Es gibt ja Leute die bemerken nicht mal am FH einen Farbfehler und es gibt Leute die sind hier derart pingelig das sie selbst bei APOs unzufrieden sind wenn auch nur der kleinste Hauch von Farbfehler zu erahnen ist.

Ich denke wer bezüglich Farbfehler besonders sensibel ist für den lohnt der Mehrpreis des SD auf alle Fälle.
Wer mit dem ja auch schon recht geringen Restfarbfehler des ED leben kann der wird natürlich auch mit dem glücklich werden.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine solche Näherung beruht meist auf Daten der Hersteller, auf Glasdaten der Glashersteller, Messungen, Erfahrung und Mutmaßungen.
Insofern unterscheidet sich diese Näherung nicht von den vielen Annahmen und Mutmaßungen anderer Optikdesinger.

Also meine Aussagen zu den hier diskutierten ED und SD beruhen auf konkreten LSA Diagrammen welche der Hersteller für beide Optiken zur Verfügung stellt.
Das ist etwas Anderes wie die reinen Mutmaßungen die Vladimir auf seiner Seite anstellt.

Grüße Gerd
 
Hallo Gerd,
danke für die Klarstellung!
Ich habe mir schon gedacht das du näher dran bist mit deiner Rechnung ich hab mir auch nochmal die LSA Diagramme angesehen und fand ebenfalls das da Unterschiede bestehen.
Konnte das jedoch nicht auf die Glasauswahl zurückführen, da bist du der Experte.
LG
 
Hallo,
hier mal so nebenbei erwähnt, daß die Grenzgröße eines Fernrohre bei einer Austrittspupille von 0.645 mm liegt. Dazu muß das Seeing "erstklassig" sein, was nicht oft der Fall ist.
Gruß Günther
 
Ich habe mir schon gedacht das du näher dran bist mit deiner Rechnung ich hab mir auch nochmal die LSA Diagramme angesehen und fand ebenfalls das da Unterschiede bestehen.

Hier kann man natürlich auch mal die von Vladimir gezeigten LSA Diagramme mit denen des Herstellers vergleichen.
Bei den Versionen mit FPL51/BSL7 und FCD1/BACD15 fällt eine ausgeprägte SA höherer Ordnung auf die sich auch im Stehl bei Grün zeigt.
FPL51/BSL7 kommt lediglich auf Stehl 0,967 und FCD1/BACD15 kommt auf 0,984.
Insbesondere FPL51/BSL7 ist hier so schlecht das ich diese Glaspaarung nicht verwenden würde.
Man beachte das die bei entspannten F11 schon derart schlecht ist und hier schon eine so ausgeprägte SA höherer Ordnung zeigt.
Zum Vergleich die Version mit FPL53 / BSL 7 erreicht bei Grün Strehl 0,998.
Das Design FPL51/BSL7 ist auch wesentlich angespannter als das mit FPL53.
Man kann zwar in der Theorie vieles machen aber für die Herstellung halte ich das Design mit FPL51/BSL7 für unbrauchbar.

Bei dem LSA Diagramm des Herstellers erkennt man hingegen auch beim ED eine sehr gute Korrektur der SA höherer Ordnung aber dafür ist hier der Farblängsfehler deutlich größer.
Das zeigt das die von Vladimir verwendeten Glaspaarungen zumindest beim ED weit weg von dem sind was der Hersteller hier verwendet hat.
Denn sowohl SA höherer Ordnung als auch der Farblängsfehler hängen von der Glaspaarung ab.
Bei der SA höherer Ordnung zumindest dann, wenn diese nicht mittels Asphäre korrigieret wird.

Zum besseren Vergleich noch mal die LSA Diagramme von den beiden Designs von Vladimir mit den 3 Wellenlängen welche der Hersteller des EDs in seinem LSA Diagramm verwendet hat.
FCD1_BACD15.jpg

FPL51_BSL7.jpg


Und hier mal eine Glaspaarung die nach meinem Dafürhalten wesentlich besser zu der des fraglichen EDs passt.
Die von mir verwendete Glaspaarung ist zwar etwas besser da sie ein etwas geringeres sekundäres Spektrum aufweist aber sie kommt dem ED zumindest deutlich näher als das was Vladimir da zeigt.

LAF53_FPl51.jpg


Hier auch noch mal das LSA Diagramm vom Hersteller des EDs



Grüße Gerd
 
@Dopson_Gucker
mit welcher Größe der menschlichen Pupille und welchem fst kommst du auf den AP-Wert?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Willy,
lese gerade deinen Satz hier. Es geht nicht um die Pupille des Auges, sondern einfach nur darum, daß man bei einer Öffnung, ganz gleich wie groß, sich ausrechnen kann, um auf diesen Wert von 0,645 mm zu kommen. Einfaches Beispiel wäre: 100 mm Objektiv, 200fache Vergrößerung ergibt 0,5 mm AP usw. Sehr oft ist das Seeing jedoch so, daß die Vergrößerung nicht so hoch genutzt werden kann (Beispiel mein 12,5" Dobson gibt ideale Bilder bei "vernünftigem Seeing" von 304fach. Dann gibt es Tage, da ist schon bei 190fach "Schicht im Schacht".)
Alles klar ?

Gruß Günther
 
Hallo Willy,
lese gerade deinen Satz hier. Es geht nicht um die Pupille des Auges, sondern einfach nur darum, daß man bei einer Öffnung, ganz gleich wie groß, sich ausrechnen kann, um auf diesen Wert von 0,645 mm zu kommen. Einfaches Beispiel wäre: 100 mm Objektiv, 200fache Vergrößerung ergibt 0,5 mm AP usw. Sehr oft ist das Seeing jedoch so, daß die Vergrößerung nicht so hoch genutzt werden kann (Beispiel mein 12,5" Dobson gibt ideale Bilder bei "vernünftigem Seeing" von 304fach. Dann gibt es Tage, da ist schon bei 190fach "Schicht im Schacht".)
Alles klar ?

Gruß Günther
Hallo Günter,
danke für Deine Antwort, mich hat interessiert wie Du gerade auf 0,645 kommst, scheint ein Erfahrungswert zu sein, oder?
Ich habe Pupillengröße und fst nur erwähnt, weil bei der Berechnung einer Grenzgröße diese Parameter zum Tragen kommen.
 
Hallo zusammen,
also eine AP von exakt 0,645mm ist wohl eher übertrieben in der Angabe. Ich denke dass die „Grenzgröße“ der AP individuell unterschiedlich ist. Und das hängt von vielen Faktoren ab, u.a. vom Alter, Auflösungsvermögen vom Auge, Beobachtungserfahrung, etc.etc.
Der eine sieht schon bei einer AP von 1mm nicht mehr gut, der ander kommt noch mit 0,5mm klar…
man könnte jetzt sagen, dass das Bild vom Teleskop bei einer AP von <0,645mm unschärfer wird wegen Beugungserscheinungen, hier wirken wie oben erwähnt, viele Randbedingungen mit: Optische Qualität, Seeing, usw.
 
Hallo,
den Wert von einer AP 0,645 mm habe ich mir nicht aus der Luft gegriffen. Er war in einem Artikel "Astronomie.de" erwähnt. Diesen Artikel hatte ich mir 2009 ausgedruckt. Es ging um die Begriffe Vergrößerung und Grenzgröße im Teleskop/bloßes Auge und Minimalvergrößerung/Teleskop und Optimalvergrößerung/Grenzgröße und Maximalvergrößerung. Diese Punkte wurden über insges. drei DIN A 4 Seiten untersucht (in der Kopfzeile stand noch Astronomie.de-Astropraxis).

Gruß Günther
 
eine AP auf hundertstel Millimeter anzugeben erscheint mir übertrieben extrem und auch unsinnig und realitätsfern. Haben doch Okulare Toleranzen im Zehntel Millimeterbereich und Teleskopbrennweiten Toleranzen im Zentimeterbereich.
Selbst die zweite Nachkommastelle ist schon Unsinn, die Dritte machts eigentlich schon lächerlich, vor allem für einen Fachartikel.

LG
Olli
 
Hallo Olli,
in dem Beitrag hieß es AP von 0,7 mm (oder genauer 0,645 mm). Man sagt aber auch wiederum, daß selbst 0,5 mm AP anzuwenden seien, obwohl das schon in den Bereich "leere Vergrößerung". Bemerkung dazu: ausprobieren ! Rein optisch kann ich mir es gut beim Mond vorstellen.

Gruß Gnther
 
Hallo,

in dem Beitrag hieß es AP von 0,7 mm (oder genauer 0,645 mm). Man sagt aber auch wiederum, daß selbst 0,5 mm AP anzuwenden seien, obwohl das schon in den Bereich "leere Vergrößerung".

Diese 0,7mm Austrittspupille wird auch als "förderliche Vergrößerung" oder an anderen Stellen als "optimale Vergrößerung" geführt. Die 0,5mm Austrittspupille werden oft als "Maximalvergrößerung" angegeben, eine Vergrößerung die dem doppelten Objektivdurchmesser entspricht.
Die 0,5mm sind nicht unbedingt eine "leere Vergrößerung". Diese Vergrößerung kann immer noch gewinnbringend bei allen Objekten eingesetzt werden, sowohl in der Mond und Planetenbeobachtung sowie auch in der "Deep Sky" Beobachtung.

Es müssen dann eben auch die Rahmenbedingungen passen. Die wären z.B.:
  • Alle Arten von Seeing, atmosphärisches, lokales und Teleskopseeing.
  • Gut eingestellte Teleskope.
  • Die Kondition und Erfahrung vom Beobachter.
Um einige Beispiele zu nennen.

Viele Grüße
Gerd
 
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