Beratung Zweitsetup erbeten

BackyardImaging

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Liebe Astrokollegen,

ich bin bereits stolze Besitzerin eines 150/750 PDS Newton für die Galaxiensaison. Außerdem fotografiere ich mit einem Takahashi Epsilon 130 D auf der AM5 für Widefield-Aufnahmen (Nebel usw..). Bei leisten gute Dienste, aber ich bin nun auf der Suche nach einem Reisesetup. Zuletzt hatte ich den Takahashi mit auf LaPalma, was zwar irgendwie funktioniert hat, aber die dicke Hummel ist nicht gerade handlich. Hinzu kommen die Gewichtsgrenzen. Sollte es eine Airline mal genauer nehmen, könnte das Schwierigkeiten geben.

Im nächsten Jahr geht es nach Nambia und suche ein etwas portableres Setup. Bestenfalls sollte eine AM3 (!) das Teleskop tragen können (also rund 8 kg). Obwohl ich grundsätzlich ein Fan von Spiegelteleskopen bin, geht mein Gedanke doch eher in Richtung Refraktor, auch wenn ich Spiegel nicht komplett außen vor lassen möchte. Momentan habe ich folgende Überlegungen:
- William Optics Redcat 91: Konnte ich gebraucht erwerben. Allerdings habe ich im ersten "Haben-Will"-Reflex Größe und Gewicht unterschätzt. Die Länge ist beachtlich, aber irgendwo muss die Brennweite ja hin. Ggf könnte man die Taukappe abschrauben. Die Tubuslänge mit Taukappe liegt bei 556 mm. ohne Taukappe würde ich auf 530 mm schätzen, müsste aber messen. Ohne Rohrschellen und Taukappe liegt das Gewicht bei 4,5 kg und damit gar nicht soweit weg vom Epsilon. Dafür ist der Umfang natürlich wesentlich geringer. Mit allem drum und dran würde ich die Katze aber auch nicht mehr auf eine AM3 packen wollen. Eine Alternative wäre dann die UMi 17R.
- Eine weitere Möglichkeit wäre, einen 130/650 PDS "aufzumotzen". Insgesamt schätze ich das preislich günstiger als den Redcat 91 ein. Aber der Tubus ist wiederum recht lang und kann auch natürlich auch nicht gekürzt werden. Dafür liegt das Gewicht bei nur 3.5 kg. Weiters Con: Kollimation/Justage ggf erforderlich
- Seit einer Weile spuckt mir außerdem der Takahashi Baby-Q (FSQ 85) im Kopf herum. Der kann lt. Teleskop Austria auf eine Länge von 37 cm "gekürzt" werden (Taukappe abschrauben, okularseitig den Adapter abschrauben). Tubus only 3.6 kg - wenn ich noch die Adapter abschraube, müsste man wiegen, aber jedenfalls würde der bequem in einen gut gepolsterten Kamerarucksack passen und ich hätte keine Bauchschmerzen bzgl der Gewichtsgrenzen. Petzval empfinde ich für Reise auch als Vorteil. Ggf kann man auch einen Reducer einsetzen (dann muss natürlich der Backfokus eingehalten werden). Nachteil: Kostet viel Geld und man liest viel bzgl schlechter OAZ (die kenne ich schon von Epsilon), Anfälligkeit für Verkippungen usw... Bzgl Fokus sollte da ein ZWO EAF dran. Dass man ggf öfter fokussieren muss, ist mir bewusst. Hinsichtlich der Spotdiagramme sieht der Redcat 91 schon besser aus.

Was denkt ihr? Über etwas Input würde ich mich freuen. Tendenz liegt gerade beim FSQ, aber ich entscheide mich quasi stündlich um :)

Danke an euch im voraus.

Viele Grüße,
Ulrike
 
Eine kleinere Katze ?

Seit es die Cat91 gibt, würd ich keinen FSQ85 mehr kaufen…

PDS130 3.5Kg? Mit Gitterrohrtubus? Der wiegt ab Werk schon 4 Kg. Beim pimpen wird er eher schwerer und ein CarbonTubus in der Größe bringt keinen nennenswerten Gewichtsvorteil.
 
Eine kleinere Katze ?

Seit es die Cat91 gibt, würd ich keinen FSQ85 mehr kaufen…

PDS130 3.5Kg? Mit Gitterrohrtubus? Der wiegt ab Werk schon 4 Kg. Beim pimpen wird er eher schwerer und ein CarbonTubus in der Größe bringt keinen nennenswerten Gewichtsvorteil.
Eventuell den 71er? Wäre natürlich auch denkbar. Aber darüber liest man irgendwie wenig, was mich wieder gedanklich dazu führt, dass der nicht so wow ist. Wissen tue ich es natürlich nicht. Ich kenne den 51er und war zufrieden, wenn auch etwas Asti in den Ecken.

Der 91er ist sicher toll - konnte noch nicht so recht testen (wetterbedingt). Aber hat auch Gewicht und Länge. Handgepäck hat idR 55 mm. Vielleicht kennt ja jemand (Foto-)Rucksack, wo man den 91er mit abgeschraubter Taukappe verpacken kann? Die mitgeführte Tasche ist jedenfalls viel zu groß.

Viele Grüße,
Ulrike

P.S.: Irgendwo hatte ich für den PDS 3,5 kg gelesen. Vielleicht habe ich da was falsch im Kopf.
 
Eventuell den 71er? Wäre natürlich auch denkbar. Aber darüber liest man irgendwie wenig, was mich wieder gedanklich dazu führt, dass der nicht so wow ist.

Du musst bedenken, dass die Cats schon recht teuer sind für den Bereich den sie abdecken. Die 51 ist einfach der Platzhirsch, welcher erst jetzt ernsthafte Konkurrenz durch Askar bekommt. Die 91 greift den FSQ85 an und was bleibt dazwischen? Alles eher exotisch…

Vielleicht wäre aber auch soetwas interessant für Reisen und dunkle Ecken?
 
IMG_5823.jpg
 
Hallo Ulrike,

Ich bin mit einer AM5 und einen William Optics 71/420 unterwegs. Passt ja locker auf die AM3 und in der Kombi mit der 2600 Air unschlagbar finde ich. Der WO ist wirklich Klasse, da musste ich noch nie Hand anlegen, seit 3 Jahren. Der defokussiert nicht mal nach 10 Stunden bei -18 Grad.

90 wäre mir für unterwegs zu groß und 50 zu wenig. 70 finde ich optimal.
Nur das Seeastar ist noch kompakter als Gesamtpaket.

Ich habe noch einen Askar 120 und stecke die Kamera einfach um. Für mich die praktischste Lösung.

Viele Grüße
Stefanie
 
Für die Reise sollte es ja möglichst leicht und unkompliziert sein.
Wie wär’s denn mit einem Lacerta 72/432 mit Flattener und Reducer….
Soweit ich herausfinden konnte, recht brauchbar. Aber dieses Gerät wird hw. Zu günstig sein.
 
Hallo Ulrike,
Da fällt mir noch der brandneue Askar SQA85 ein. 408mm Brennweite, 403mm kurz und mit allem drum und dran 4,3kg.
Die ersten Tests sind wirklich vielversprechend und die Spotsize fast konkurenzlos. Da würde ich keine Sekunde mehr an ein FSQ85 Tak denken.
Oder wenns doch ein Soiegel sein soll den Sharpstar 130 2.8HNT mit 365mm Brennweite und 394mm Tubuslänge und ebenfalls 4,3kg. Wirklich ein feiner Astrograph den ich genauso wie einen WO 71/420mm besitze. Kollimation ist absolut stabil.
Wer die Wahl hat….

LG
Franz
 
Hallo Ulrike
Ich war 2025 in Namibia auf der Farm Kiripotib. Wo sollst du denn hin ?
Ich nahm mir einen TS APO 80 f/6 mit in den Flieger ,allerdings gut gepolstert im Hauptgepäck. Viele Objekte liegen dort doch eher im Bereich meiner Brennweite und darunter . Für einige Tage lieh ich mir dann einen Lacerta Fotonewton 200/800 aus um die Kugelsternhaufen und den Helix Nebel besser abzubilden. So mancher Besucher hat dorthin auch schon erfolgreich seinen 130er Epsilon mit hingenommen. Um das Geschleppe zu mindern habe ich mir außerdem eine EQ 6 R Pro gemietet aber viele sind dort mit eigener AM 3 angereist .

Viel Spass und Erfolg ,
CS Knut
 
Ich nutze einen Tecnosky 70/420 SLD und finde den "fürs Kleine" optimal. Ergänzt mit einer alt/az Monti auf einem Kurbelstativ.

Viele Grüße
Uwe
 
Sorry ; 2024
 
Hallo Ulrike
Ich war 2025 in Namibia auf der Farm Kiripotib. Wo sollst du denn hin ?
Ich nahm mir einen TS APO 80 f/6 mit in den Flieger ,allerdings gut gepolstert im Hauptgepäck. Viele Objekte liegen dort doch eher im Bereich meiner Brennweite und darunter . Für einige Tage lieh ich mir dann einen Lacerta Fotonewton 200/800 aus um die Kugelsternhaufen und den Helix Nebel besser abzubilden. So mancher Besucher hat dorthin auch schon erfolgreich seinen 130er Epsilon mit hingenommen. Um das Geschleppe zu mindern habe ich mir außerdem eine EQ 6 R Pro gemietet aber viele sind dort mit eigener AM 3 angereist .

Viel Spass und Erfolg ,
CS Knut
Hallo Knut,

wir sind auf Tivoli (wir dh meine Kollegen aus dem Astroverein und ich). Ein Teleskop habe ich mir dort nicht gemietet, weil ich mir von vornherein vorgenommen habe, ein eigenes Instrument mitzunehmen. Der 130er Epsilon ist so eine Sache. Es geht irgendwie, zumindest ging es, als ich ihn nach La Palma mitgenommen habe. Aber die dicke Hummel ist schon nicht einfach zu transportieren, zumal man von den Abmessungen und auch vom zulässigen Gewicht her die Vorgaben überschreitet. Wäre natürlich der Supergau, wenn man am Flughafen das Teleskop zurücklassen. müsste.

Als Reisemontierung würde ich gerne die AM 3 nutzen. Nur der Epsilon wiegt mit allem drum und dran an die 9 oder 10 kg. Das packt die kleine Monti nicht mehr, es sei denn, ich nutze Gegengewichte. Das würde aber den Sinn der Montierung irgendwie ad absurdum führen. Leider ist auch der Redcat zu schwer (geht vielleicht eben noch mit normaler Farbkamera, ohne Filterrad oder anderes Gedöns). Als Alternative wäre die UMi 17R denkbar. Aber ich verlasse mich gerne auf das, was ich kenne. Und ich weiß, dass die AM5 gut ist, also gehe ich davon aus, dass auch die AM3 ihren Zweck erfüllt.

Hallo Ulrike,
Da fällt mir noch der brandneue Askar SQA85 ein. 408mm Brennweite, 403mm kurz und mit allem drum und dran 4,3kg.
Die ersten Tests sind wirklich vielversprechend und die Spotsize fast konkurenzlos. Da würde ich keine Sekunde mehr an ein FSQ85 Tak denken.
Oder wenns doch ein Soiegel sein soll den Sharpstar 130 2.8HNT mit 365mm Brennweite und 394mm Tubuslänge und ebenfalls 4,3kg. Wirklich ein feiner Astrograph den ich genauso wie einen WO 71/420mm besitze. Kollimation ist absolut stabil.
Wer die Wahl hat….

LG
Franz

Hi Franz,

der Askar wäre eine Überlegung wert. Zumindest wiegt er schon mal deutlich weniger als der Redcat. Bei CN ist die Rede von einigen Tilt Issues. Dafür aber Petzval. Sharpstar eher nicht. Keine Ahnung, wie ich f/2.8 kollimieren soll.

Hallo Ulrike,

Ich bin mit einer AM5 und einen William Optics 71/420 unterwegs. Passt ja locker auf die AM3 und in der Kombi mit der 2600 Air unschlagbar finde ich. Der WO ist wirklich Klasse, da musste ich noch nie Hand anlegen, seit 3 Jahren. Der defokussiert nicht mal nach 10 Stunden bei -18 Grad.

90 wäre mir für unterwegs zu groß und 50 zu wenig. 70 finde ich optimal.
Nur das Seeastar ist noch kompakter als Gesamtpaket.

Ich habe noch einen Askar 120 und stecke die Kamera einfach um. Für mich die praktischste Lösung.

Viele Grüße
Stefanie

Hi Stefanie,

der ist mit f/6 schon wieder recht langsam. Und WO hat eine ziemliche Serienstreuung. Am Ende erwische ich eine Gurke und dann geht der Ärger wieder von vorn los.

Für die Reise sollte es ja möglichst leicht und unkompliziert sein.
Wie wär’s denn mit einem Lacerta 72/432 mit Flattener und Reducer….
Soweit ich herausfinden konnte, recht brauchbar. Aber dieses Gerät wird hw. Zu günstig sein.

Hi Walter, was genau meinst du mit "hw. zu günstig"?


Zwischenzeitlich habe ich auch mit ICS telefoniert zum Thema FSQ 85. Mit Flattner soll er ziemlich gut sein, ohne... naja. Der ist halt irgendwie ein wenig aus der Zeit gefallen. Wenn es mal wieder CS gibt, werde ich mir mal den Redcat anschauen. Einmal war er schon im Einsatz, das Bild war aber unbrauchbar (Fokusdrift). Der elektronische Fokusser ist jetzt dran, das sollte Abhilfe schaffen. Tubus only liegt der bei ca. 4,5 kg. Es wäre natürlich toll, wenn man die mal alle irgendwie testen könnte.

CS,
Ulrike
 
Der C6 mit dem HyperStar wird wohl von der Sternabbildung nicht gut genug sein. Sehr leicht ist der C6 auch nicht und für APS-C wohl eher ungeeignet. Passendere Kameras dürften ASI 533 und 294 sein. Dafür aber sehr schnell. Die Handhabung des C8 mit HyperStar fand ich vergleichsweise einfach, hatte jedes Mal die Kamera an das Teleskop geschraubt und wieder abgenommen.
 
Und so hat jeder seine eigene Vorstellung eines Reisesetups. Das bringt Ulrike vermutlich nicht wirklich weiter.
Die Randbedingungen sind ja gegeben.
- Es soll von einer AM3 noch gut getragen werden können.
- Abmaße für Rucksack oder Koffertauglich
- Wohl kein Newton wenn nicht so justagestabil wie ein Tak Epsilon
- Dennoch einigermaßen schnell F5 oder schneller
- einfaches Handling / Image-Train Anpassung --> Petzval

Da bleibt eigentlich nur ein flotter Refraktor mit max. 100mm Öffnung. Z.B.
- RedCat91, Länge 556mm und 6,3kg (komplett)
- Askar SQA 85, Länge 403mm und 4,6 (komplett)
- oder eben kleiner.
Dazu kommen ca. 1.5-2kg für den Imagetrain (Kamera, Filterrad, OAG, Adapter etc.) dazu.

Die Preisfrage wurde noch agr nicht gestellt ??


CS,
Franz
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Ulrike,

den Größenunterschied zwischen AM5 und UMi 17R sehe ich irgendwie nicht, die sind doch beide gleich groß?
AM5 Eigengewicht 5,5kg, Tragkraft 15kg bzw 20kg.
UMi 17R Eigengewicht 3,4kg, Tragkraft 13kg bzw 20kg.

Oder meinst du die UMi 17 Lite, die hat ein Eigengewicht mit Polhohenwiege von 4,1kg und eine Tragkraft von 13kg bzw 18kg. Die ist auch sehr kompakt, siehe Bild.

Gruß und CS
Thomas
 

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Hallo Ulrike,

den Größenunterschied zwischen AM5 und UMi 17R sehe ich irgendwie nicht, die sind doch beide gleich groß?
AM5 Eigengewicht 5,5kg, Tragkraft 15kg bzw 20kg.
UMi 17R Eigengewicht 3,4kg, Tragkraft 13kg bzw 20kg.

Oder meinst du die UMi 17 Lite, die hat ein Eigengewicht mit Polhohenwiege von 4,1kg und eine Tragkraft von 13kg bzw 18kg. Die ist auch sehr kompakt, siehe Bild.

Gruß und CS
Thomas
Hi Thomas,

hier geht es eher um das Gewicht. Die UMi17R ist leichter und trägt 13 kg ohne Gegengewicht. Die AM3 (nicht die AM5!) trägt nur 8 kg ohne Gegengewicht. Dh der Redcat 91 wäre nur mit der UMi17R "kompatibel" (immer davon ausgehend, dass ich kein GGW nutzen möchte). Der wiegt 6,3 kg mit Rohrschellen und Prismenschiene. Mit Kamera und ggf Filterrad und sonstigen Gedöns rechne ich mit mehr als 8 kg.

VG,
Ulrike
 
Hallo Ulrike,

Ich meinte eigentlich auch mehr den physischen Größen unterschied Höhe, Breite, Tiefe. Da glaub ich, dass sich die AM5 und UMi 17R nicht viel schenken.

Die AM3 sollte im gesatz zur UMi 17R kleiner sein, trägt aber auch entsprechend weniger.

Als Alternative kommt wie gesagt die UMi 17 Lite noch infrage auf der hatte ich letztens ein 11kg Mak ohne Gegengewicht. Die Nachführung bei 600fach war 1a. Ich nutze die UMi 17 Lite aber nur visuell im Alt/AZ Modus.

Gruß und CS
Thomas
 
Hallo Knut,

wir sind auf Tivoli (wir dh meine Kollegen aus dem Astroverein und ich). Ein Teleskop habe ich mir dort nicht gemietet, weil ich mir von vornherein vorgenommen habe, ein eigenes Instrument mitzunehmen. Der 130er Epsilon ist so eine Sache. Es geht irgendwie, zumindest ging es, als ich ihn nach La Palma mitgenommen habe. Aber die dicke Hummel ist schon nicht einfach zu transportieren, zumal man von den Abmessungen und auch vom zulässigen Gewicht her die Vorgaben überschreitet. Wäre natürlich der Supergau, wenn man am Flughafen das Teleskop zurücklassen. müsste.

Als Reisemontierung würde ich gerne die AM 3 nutzen. Nur der Epsilon wiegt mit allem drum und dran an die 9 oder 10 kg. Das packt die kleine Monti nicht mehr, es sei denn, ich nutze Gegengewichte. Das würde aber den Sinn der Montierung irgendwie ad absurdum führen. Leider ist auch der Redcat zu schwer (geht vielleicht eben noch mit normaler Farbkamera, ohne Filterrad oder anderes Gedöns). Als Alternative wäre die UMi 17R denkbar. Aber ich verlasse mich gerne auf das, was ich kenne. Und ich weiß, dass die AM5 gut ist, also gehe ich davon aus, dass auch die AM3 ihren Zweck erfüllt.



Hi Franz,

der Askar wäre eine Überlegung wert. Zumindest wiegt er schon mal deutlich weniger als der Redcat. Bei CN ist die Rede von einigen Tilt Issues. Dafür aber Petzval. Sharpstar eher nicht. Keine Ahnung, wie ich f/2.8 kollimieren soll.



Hi Stefanie,

der ist mit f/6 schon wieder recht langsam. Und WO hat eine ziemliche Serienstreuung. Am Ende erwische ich eine Gurke und dann geht der Ärger wieder von vorn los.



Hi Walter, was genau meinst du mit "hw. zu günstig"?


Zwischenzeitlich habe ich auch mit ICS telefoniert zum Thema FSQ 85. Mit Flattner soll er ziemlich gut sein, ohne... naja. Der ist halt irgendwie ein wenig aus der Zeit gefallen. Wenn es mal wieder CS gibt, werde ich mir mal den Redcat anschauen. Einmal war er schon im Einsatz, das Bild war aber unbrauchbar (Fokusdrift). Der elektronische Fokusser ist jetzt dran, das sollte Abhilfe schaffen. Tubus only liegt der bei ca. 4,5 kg. Es wäre natürlich toll, wenn man die mal alle irgendwie testen könnte.

CS,
Ulrike
Hey Ulrike, ich besitze zwei SQA85 und die "Tilt-Issues" habe ich "berichtet". Das war aber kein Thema des Teleskops oder des Auszugs, sondern des Image trains und nicht passendem Fokus. Falls du zu dem Teleskop Infos brauchst bin ich gerne behilflich, auch wenn ich selber noch nicht viel zum testen gekommen bin.
Viele Grüße Ben
 
Hallo Ulrike,

bei den kleinen Teleskopen finde ich aktuell den Takahashi FS 60CP am interessantesten. Der kann auch Vollformat und den kriegt man mit Reducer auf f/3,8. Wiegt 1,8kg.

Allerdings wird die Ersparnis gegenüber 4kg nicht allzu groß werden. Ein guter Okularauszug wiegt alleine schon fast 1kg. Da noch bisschen Tubus und Optik dazu...

Ich persönlich würde mir einfach was mieten, wenn ich dort hinfliegen würde. Das wird es doch sicher geben. Das wird sicher auch deutlich günstiger kommen als selbst das kleinste Gerät zum Mitnehmen.

Grüße,
Joachim
 
Hallo Ulrike,
da Du einen eps-130 hast, dann ist vielleicht ein FSQ-85 eine naheliegende Lösung - aber sicherlich nicht die billigste. Die minimale Länge bei dem FSQ-85 sind 39cm, wenn Du Kamera, Zwischenringe und Rotator abbaust. Lässt Du den Rotator dran, dann sind es 42,5cm.

Für den FSQ-85 gibt es einen neuen Flattener, der nicht viel kostet und nochmal bessere Sterne liefert als der der FSQ-85 allein. Dann kannst Du auf jeden Fall mit Vollformat fotografieren. Wenn Du noch einen Reducer einsetzen willst, dann gibt es jetzt einen neuen Reducer, der auch bis Vollformat korrigiert ist. Das Vorgängermodell funktioniert nur bis maximal APS-C, ansonsten sind die Sterne nicht mehr sauber rund.

Vom Gewicht her nur der Hinweis: mein FSQ-85 wiegt mit der Original-Takahashi-Schelle, einem PDSM-Fokuser und dem Reducer ca. 6,5 kg. Dazu kommt noch das Gewicht der Kamera, kommt also an die Grenze, was mit einer AM3 ohne Gegengewicht geht.

Eine Nummer leichter (und auch billiger) ist der neue FCT-65. Von der Brennweite nicht so weit weg, 416mm statt 460 beim FSQ-85. Dazu gibt es hier im Forum einen länglichen Thread. Quintessenz: der Reducer ist noch umstritten, ohne Reducer ist alles fein.

LG Wolfgang
 
Ach so, noch ein Kommentar zum Auszug: alle Takahashi-Auszüge können mit den angebrachten kleinen Madenschrauben justiert werden. Damit habe ich alle weitestgehend spielfrei bekommen. Ich finde alle Auszüge wirklich gut.
 
Hallo Ulrike,

Ich werfe noch ein gutes Fernglas für visuell in den Raum. Bei dunklen Himmel und einem guten Wein, mein persönliches Highlight im Urlaub.
Mir persönlich ist das Fotosetup auf Reisen zu umständlich bzw. nehme ich maximal das Seestar mit. Mit dem bald kommenden EQ Modus vielleicht auch eine Option.

Beste Grüße
Stefanie
 
Hallo

Die Umi ist ja nun auch kaum leichter wie die vorhandene AM5.
Warum immer du nicht einen 150/600 Newton, im Gegensatz zu einem Apo kann man den auch im Urwald justieren. Dazu noch 0.75x Nomanorrektor und vielleicht auch einen der verlängert.
Habe meinen 180/500 Newton im Koffer fliegen lassen, schon 3x mit Umsteigen kein Problem. Es gibt ja aber auch 32kg Koffer und 2.Koffer, mal nach Upgrademöglichkeit suchen?
Was wenn du einen 200/800 Newton direkt auf die Farm schicken lässt, ist billiger als ein 2. Koffer?

Gruß Frank
 
Hallo Ulrike

Ich würde mir die Redcat51 oder das Samyang135 mitnehmen. Die bekommt man ohne Probleme ins Handgepäck. Wenn du mit mehr Brennweite und Öffnung fotografieren willst dann würde ich dort ein Gerät mieten.

Gruß Alex
 
Moin,

schau vielleicht mal in dieses Video rein:

Dort werden viele Optiken behandelt die für dich spannend sein können.
Einige Optiken, wie das Draco, sind nicht so doll mit dem Reducer.
Da müsste man sich vielleicht mal die Optiken ohne Reducer anschauen.
Ich finde das FMA180 Pro spannend. Aber die Optik bietet nur ein weites Feld.
Nicht immer optimal als einzige Optik.

Wie sieht aus mit einem 80/480?
Mit Flattener und Reducer hättest du eine Optik die recht viel Abdecken kann.

Grüße
Brian
 
Hallo zusammen,

erstmal tausend Dank für die vielen hilfreichen Ratschläge. Ich habe jetzt sehr viel nachzulesen. Gleichzeitig möchte ich auch versuchen, noch ein paar Gedankengänge zu teilen: Ich bzw wir sind ca einmal im Jahr auf Astroreise (nicht jedes Jahr Namibia natürlich, aber erste Anlaufstelle ist La Palma), dh das Reisesetup soll nicht nur für "einmal" angeschafft werden, sondern schon des öfteren genutzt werden.

@Mexxor Hi Thomas, bei der Montierung sind die Abmessungen nicht so wichtig. So lange man da nicht gerade versucht, eine EQ6 durchzuschleusen, wird man kaum die zulässigen Angaben sprengen. Hier kommt es mir mehr auf das Gewicht an. Bisher habe ich noch nie erlebt, dass beim Handgepäck gemeckert wurde, weil man 1 kg mehr hatte als zulässig, aber neben der AM5 käme ja auch noch eine Laptoptasche mit allerlei Kram hinzu. Bei Condor z. B. wären 8 kg für beiden Gepäckstücke zusammen zulässig, da war ich bei der letzten Reise aber deutlich drüber. Wie erwähnt, es wurde nicht anstandet, aber wer weiß schon, wie das sonst läuft. Daher auch der Gedanke, eine AM3 mitzunehmen oder eben die UMi 17R, die noch mal leichter als die AM3 ist. Ich würde lieber die AM3 nehmen, weil ich die AM5 kenne und schätze. Mit UMi habe ich null Erfahrung, auch wenn man da nichts schlechtes hört/liest.

Hinsichtlich der Brennweiten bin ich durchaus ein Freund von Übersichtsaufnahmen. Also sagen wir mal im Bereich 400-600 mm (wobei das jetzt keine fixen Grenzen sind).

Den Takahashi FS-60 CP kenne ich überhaupt nicht bzw hatte ich noch nie gehört/gelesen. Im Moment fühle ich mich ob der ganzen Möglichkeiten/Unterschiede etwas überfordert. Wie sieht es denn bezüglich der Farbkorrektur aus beim 60-CP und dem FCT-65? Ich kenne mich leider beiden unterschiedlichen Linsen und deren Eigenschaften nicht ganz so gut aus (bisher war ich hauptsächlich mit Spiegel unterwegs). Den Thread über den FCT-65 habe ich überflogen, aber da ging es aus naheliegenden Gründen meist um den Reducer. Über den Flattener wird kaum berichtet, aber ich werde mich damit noch einmal auseinander setzten. So wie ich das bisher verstanden habe, ist es wohl so, dass der FSQ 85 in einer Zeit entwickelt wurde, als noch mit Kameras mit größeren Pixeln fotografiert wurde. Da war auch noch alles schick, aber bei den jetzigen kleinen Pixeln (bei mir auch "Standard" 3,76) ist der nicht mehr ausgelegt, daher der zusätzliche Flattener. Jetzt gibt es Teleskope wie den FCT-65, der sehr viel weniger kostet.

@openfuture Genau die Madenschrauben sind es, die ich wirklich schrecklich finde bei den Auszügen.

Visuell bleibt erst einmal außen vor, mir geht es ausschließlich um fotografische Nutzung (obwohl ich in Nambia sicher auch "hochschauen" werde). Seestar ist eher keine Option.

CS,

Ulrike
 
@AstroFritz
Wegen des Budgets: Wenn ein Teleskop all meinen Anforderungen entgegen kommt, würde ich auch ein paar Euro mehr springen lassen. Dass ich über den FSQ 85 nachdenke, sagt ja schon einiges aus. Obwohl ich mich ernsthaft frage, weshalb (wieder eher so Jäger-und-Sammler-Reflex),. Ach ja, ich hätte noch erwähnen sollen: Schnelligkeit um die f/5 oder schneller. Petzval bevorzugt. Hatte ich geschrieben, aber nur noch mal zur Sicherheit (da wird die Luft dann schon dünner, zumindest soweit es Takahashi betrifft).
 
Wie sieht es denn bezüglich der Farbkorrektur aus beim 60-CP und dem FCT-65?
Das 60CP hat die gleiche Optik wie das 60CB allerdings wird dort der bessere OAZ des FCT-65D genutzt.
Der OAZ ist stabiler und kann den neuen 0,65x Reducer aufnehmen.
Das CB kann nur mit dem 0,72x Reducer benutzt werden.
Das FC-76 gibt es übrigens auch mit dem OAZ vom FCT-65D.

Das FCT-65D ist ein neues Teleskop.
Der größte Unterschied zu dem FS-60 und dem FC-76 ist, dass statt zwei Linsen drei genutzt werden.
Außerdem ist das Design der Optik an moderne Kameras mit kleinen Pixeln angepasst.
Das FS-60 kommt ja noch aus den 90ern.
Wobei Tak da ja mit dem Multiflattener und dem 0,72x Reducer sehr viel rausholen konnte.
Eine Alternative zu dem FS-60 wäre auch das 55ss von Vixen.

Wenn du ein Petzval bzw. Flatfield willst wird es generell eng.
Tak fällt komplett raus da das FSQ-85 ohne Flattener oder Reducer nicht mehr wirklich nutzbar ist.

Die alten Redcats, also 51, 61 und 71, würde ich nicht mehr nehmen.
Im Vergleich zu den SQA von Askar oder der Cat 91 sind die schon abgeschlagen.
Jedenfalls wenn man die Spots betrachtet.
Die FRA oder PHQ Serie von Askar würde ich auch nicht in Betracht ziehen.
PHQ ist zu langsam ohne Reducer, jedenfalls wenn du f5 willst, und die FRA sind im Vergleich zu den SQA schlechter. Außer man will den Reducer der FRA.

Bald soll wohl auch das Vixen VSD70ss nach DE kommen:
Das könnte natürlich interessant sein.
Viel bekannte ist das aber noch nicht.

Wenns ums Flatfield geht sind die Möglichkeiten recht beschnitten.
Habe auch lange gesucht und die SQA sind da wohl die beste Wahl wenn die Redcat zu schwer ist.

Grüße
Brian
 
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