BackyardImaging
Aktives Mitglied
Liebe Astrokollegen,
ich bin bereits stolze Besitzerin eines 150/750 PDS Newton für die Galaxiensaison. Außerdem fotografiere ich mit einem Takahashi Epsilon 130 D auf der AM5 für Widefield-Aufnahmen (Nebel usw..). Bei leisten gute Dienste, aber ich bin nun auf der Suche nach einem Reisesetup. Zuletzt hatte ich den Takahashi mit auf LaPalma, was zwar irgendwie funktioniert hat, aber die dicke Hummel ist nicht gerade handlich. Hinzu kommen die Gewichtsgrenzen. Sollte es eine Airline mal genauer nehmen, könnte das Schwierigkeiten geben.
Im nächsten Jahr geht es nach Nambia und suche ein etwas portableres Setup. Bestenfalls sollte eine AM3 (!) das Teleskop tragen können (also rund 8 kg). Obwohl ich grundsätzlich ein Fan von Spiegelteleskopen bin, geht mein Gedanke doch eher in Richtung Refraktor, auch wenn ich Spiegel nicht komplett außen vor lassen möchte. Momentan habe ich folgende Überlegungen:
- William Optics Redcat 91: Konnte ich gebraucht erwerben. Allerdings habe ich im ersten "Haben-Will"-Reflex Größe und Gewicht unterschätzt. Die Länge ist beachtlich, aber irgendwo muss die Brennweite ja hin. Ggf könnte man die Taukappe abschrauben. Die Tubuslänge mit Taukappe liegt bei 556 mm. ohne Taukappe würde ich auf 530 mm schätzen, müsste aber messen. Ohne Rohrschellen und Taukappe liegt das Gewicht bei 4,5 kg und damit gar nicht soweit weg vom Epsilon. Dafür ist der Umfang natürlich wesentlich geringer. Mit allem drum und dran würde ich die Katze aber auch nicht mehr auf eine AM3 packen wollen. Eine Alternative wäre dann die UMi 17R.
- Eine weitere Möglichkeit wäre, einen 130/650 PDS "aufzumotzen". Insgesamt schätze ich das preislich günstiger als den Redcat 91 ein. Aber der Tubus ist wiederum recht lang und kann auch natürlich auch nicht gekürzt werden. Dafür liegt das Gewicht bei nur 3.5 kg. Weiters Con: Kollimation/Justage ggf erforderlich
- Seit einer Weile spuckt mir außerdem der Takahashi Baby-Q (FSQ 85) im Kopf herum. Der kann lt. Teleskop Austria auf eine Länge von 37 cm "gekürzt" werden (Taukappe abschrauben, okularseitig den Adapter abschrauben). Tubus only 3.6 kg - wenn ich noch die Adapter abschraube, müsste man wiegen, aber jedenfalls würde der bequem in einen gut gepolsterten Kamerarucksack passen und ich hätte keine Bauchschmerzen bzgl der Gewichtsgrenzen. Petzval empfinde ich für Reise auch als Vorteil. Ggf kann man auch einen Reducer einsetzen (dann muss natürlich der Backfokus eingehalten werden). Nachteil: Kostet viel Geld und man liest viel bzgl schlechter OAZ (die kenne ich schon von Epsilon), Anfälligkeit für Verkippungen usw... Bzgl Fokus sollte da ein ZWO EAF dran. Dass man ggf öfter fokussieren muss, ist mir bewusst. Hinsichtlich der Spotdiagramme sieht der Redcat 91 schon besser aus.
Was denkt ihr? Über etwas Input würde ich mich freuen. Tendenz liegt gerade beim FSQ, aber ich entscheide mich quasi stündlich um
Danke an euch im voraus.
Viele Grüße,
Ulrike
ich bin bereits stolze Besitzerin eines 150/750 PDS Newton für die Galaxiensaison. Außerdem fotografiere ich mit einem Takahashi Epsilon 130 D auf der AM5 für Widefield-Aufnahmen (Nebel usw..). Bei leisten gute Dienste, aber ich bin nun auf der Suche nach einem Reisesetup. Zuletzt hatte ich den Takahashi mit auf LaPalma, was zwar irgendwie funktioniert hat, aber die dicke Hummel ist nicht gerade handlich. Hinzu kommen die Gewichtsgrenzen. Sollte es eine Airline mal genauer nehmen, könnte das Schwierigkeiten geben.
Im nächsten Jahr geht es nach Nambia und suche ein etwas portableres Setup. Bestenfalls sollte eine AM3 (!) das Teleskop tragen können (also rund 8 kg). Obwohl ich grundsätzlich ein Fan von Spiegelteleskopen bin, geht mein Gedanke doch eher in Richtung Refraktor, auch wenn ich Spiegel nicht komplett außen vor lassen möchte. Momentan habe ich folgende Überlegungen:
- William Optics Redcat 91: Konnte ich gebraucht erwerben. Allerdings habe ich im ersten "Haben-Will"-Reflex Größe und Gewicht unterschätzt. Die Länge ist beachtlich, aber irgendwo muss die Brennweite ja hin. Ggf könnte man die Taukappe abschrauben. Die Tubuslänge mit Taukappe liegt bei 556 mm. ohne Taukappe würde ich auf 530 mm schätzen, müsste aber messen. Ohne Rohrschellen und Taukappe liegt das Gewicht bei 4,5 kg und damit gar nicht soweit weg vom Epsilon. Dafür ist der Umfang natürlich wesentlich geringer. Mit allem drum und dran würde ich die Katze aber auch nicht mehr auf eine AM3 packen wollen. Eine Alternative wäre dann die UMi 17R.
- Eine weitere Möglichkeit wäre, einen 130/650 PDS "aufzumotzen". Insgesamt schätze ich das preislich günstiger als den Redcat 91 ein. Aber der Tubus ist wiederum recht lang und kann auch natürlich auch nicht gekürzt werden. Dafür liegt das Gewicht bei nur 3.5 kg. Weiters Con: Kollimation/Justage ggf erforderlich
- Seit einer Weile spuckt mir außerdem der Takahashi Baby-Q (FSQ 85) im Kopf herum. Der kann lt. Teleskop Austria auf eine Länge von 37 cm "gekürzt" werden (Taukappe abschrauben, okularseitig den Adapter abschrauben). Tubus only 3.6 kg - wenn ich noch die Adapter abschraube, müsste man wiegen, aber jedenfalls würde der bequem in einen gut gepolsterten Kamerarucksack passen und ich hätte keine Bauchschmerzen bzgl der Gewichtsgrenzen. Petzval empfinde ich für Reise auch als Vorteil. Ggf kann man auch einen Reducer einsetzen (dann muss natürlich der Backfokus eingehalten werden). Nachteil: Kostet viel Geld und man liest viel bzgl schlechter OAZ (die kenne ich schon von Epsilon), Anfälligkeit für Verkippungen usw... Bzgl Fokus sollte da ein ZWO EAF dran. Dass man ggf öfter fokussieren muss, ist mir bewusst. Hinsichtlich der Spotdiagramme sieht der Redcat 91 schon besser aus.
Was denkt ihr? Über etwas Input würde ich mich freuen. Tendenz liegt gerade beim FSQ, aber ich entscheide mich quasi stündlich um
Danke an euch im voraus.
Viele Grüße,
Ulrike