_Jürgen_K
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
ich habe schon mehrfach angefangen, mir Gedanken darüber zu machen, wie man bei Sonnenaufnahmen das Teleskop guiden kann.
Es scheint ja ein verbreitetes Problem sein, daß die Sonne nicht sauber nachgeführt wird, auch, wenn das Teleskop sehr gut eingenordet ist.
Der einzig mir bekannte Guider für Sonne ist der Hinode Sonnenguider, der aber, so wie ich es gerade gesehen habe, nicht nur sehr teuer, aber zudem wohl auch gar nicht mehr lieferbar ist. Meine Idee wäre es, das mit einer geeigneten "Optik" mit einer Guiding-Kamera mit PHD zu machen.
Geeignete Optik hört sich halt einfach an, ist aber erstmal so ins Blaue gesagt.
Was müsste die denn tun, diese "geeignete Optik" ?
Sie muss das Bild der Sonne als so kleinen Punkt darstellen, wie das nachts halt ein Stern tut.
Das blöde ist aber, daß man das Bild nicht einfach so verkleinern kann, wie das erforderlich wäre, weil dann auch die Bewegung der Punktes auf dem Sensor viel zu gering wäre.
Also, das Bild der Sonne muss größenordnungsmäßig um Faktor 100- 1000 verkleinert werden (damit PHD das mag) , die Bewegung dieses Punktes auf dem Sensor der Kamera müsste aber etwa so bleiben, wie die Sonne das auf dem Sensor der Guiding-Kamera mit einem Guidingscope ( vielleicht 200mm Brennweite tun würde).
Hört sich ja schonmal verwirrend an, die Frage ist aber, ob sowas dennoch möglich wäre, sowas zu konstruieren.
Meine Idee wäre halt, z.B. einen Sonnensucher zu bauen (vorn sehr kleines Loch) und hinten (vielleicht sogar erst noch eine kleine Mattscheibe) und dann eine Linse, die den Punkt erst dort fokussiert, damit er viel kleiner wird als das Abbild des Loches in 20cm Entfernung. Irgend sowas "Verrücktes".
Hat sich schonmal jemand ähnliche Gedanken dazu gemacht ???
Kann sowas überhaupt funktionieren ?
CS
Jürgen
ich habe schon mehrfach angefangen, mir Gedanken darüber zu machen, wie man bei Sonnenaufnahmen das Teleskop guiden kann.
Es scheint ja ein verbreitetes Problem sein, daß die Sonne nicht sauber nachgeführt wird, auch, wenn das Teleskop sehr gut eingenordet ist.
Der einzig mir bekannte Guider für Sonne ist der Hinode Sonnenguider, der aber, so wie ich es gerade gesehen habe, nicht nur sehr teuer, aber zudem wohl auch gar nicht mehr lieferbar ist. Meine Idee wäre es, das mit einer geeigneten "Optik" mit einer Guiding-Kamera mit PHD zu machen.
Geeignete Optik hört sich halt einfach an, ist aber erstmal so ins Blaue gesagt.
Was müsste die denn tun, diese "geeignete Optik" ?
Sie muss das Bild der Sonne als so kleinen Punkt darstellen, wie das nachts halt ein Stern tut.
Das blöde ist aber, daß man das Bild nicht einfach so verkleinern kann, wie das erforderlich wäre, weil dann auch die Bewegung der Punktes auf dem Sensor viel zu gering wäre.
Also, das Bild der Sonne muss größenordnungsmäßig um Faktor 100- 1000 verkleinert werden (damit PHD das mag) , die Bewegung dieses Punktes auf dem Sensor der Kamera müsste aber etwa so bleiben, wie die Sonne das auf dem Sensor der Guiding-Kamera mit einem Guidingscope ( vielleicht 200mm Brennweite tun würde).
Hört sich ja schonmal verwirrend an, die Frage ist aber, ob sowas dennoch möglich wäre, sowas zu konstruieren.
Meine Idee wäre halt, z.B. einen Sonnensucher zu bauen (vorn sehr kleines Loch) und hinten (vielleicht sogar erst noch eine kleine Mattscheibe) und dann eine Linse, die den Punkt erst dort fokussiert, damit er viel kleiner wird als das Abbild des Loches in 20cm Entfernung. Irgend sowas "Verrücktes".
Hat sich schonmal jemand ähnliche Gedanken dazu gemacht ???
Kann sowas überhaupt funktionieren ?
CS
Jürgen
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