Stromversorgung/Backup für Remotesternwarten

Ich glaube nicht dass das geht. Das würde nämlich voraussetzen dass Windows einen Unterschied zwischen den beiden Batterien macht.
Das ist ja der Witz, mit einem Laptop (am normalen Netzt) musst Du die USV gar nicht abfragen. Du erfährst "über Bande", dass der Strom ausgefallen ist.
Deswgen schrieb ich ja, dass dies mit jeder X-beliebigen USV funktionieren würde und Dein Laptopakku in Ordnung sein muss.
 
Geht halt aber nur mit Laptop und nicht mit Mini-PC, oder hab ich da was übersehen?
 
Das ist ja der Witz, mit einem Laptop (am normalen Netzt) musst Du die USV gar nicht abfragen. Du erfährst "über Bande", dass der Strom ausgefallen ist.
Deswgen schrieb ich ja, dass dies mit jeder X-beliebigen USV funktionieren würde und Dein Laptopakku in Ordnung sein muss.
stimmt, das könnte klappen. Ich dachte dass die USV per USB am Notebook angeschlossen ist. Das ist dann aber gar nicht nötig und man umgeht das "Problem" mit den 2 Akkus unter Windows. Man muss dann nur sehr vorsichtig mit den shutdown Parametern umgehen und z.B. bei einem Ladungszustand von 95% den Shutdown einleiten. Denn der Akku am Notebook hält ja Stunden und nicht Minuten wie bei einer USV.

@riff-raff: das geht dann so nur mit Rechnern mit Akku. Bei Mini-PC´s oder anderen Rechnern kann der PC direkt mit der USV verbunden werden. Es gibt dann ja nur eine Batterie.
 
Hallo,

meine Sternwarte läuft komplett manuell und nur wenn ich zuhause und halbwegs wach bin. Ich kann also keine genau passende Erfahrung teilen. Dennoch habe ich hier im Haus vieles unter elektronische Beobachtung gestellt und möchte deswegen zu bedenken geben, dass die Dinge mit steigender "Ausgeklügeltheit" (also Komplexität) immer leichter scheitern.
Ein Beispiel: Ich habe hier im Haus 3 NAS-Laufwerke (dienstliche und private), die ich über eine relativ große USV schütze. Die USV teilt dem ersten NAS über ein USB-Kabel mit, wenn der Strom weg ist, dieses NAS reicht diese Info dann an die beiden anderen weiter und alle drei fahren sich herunter. Prima. Die USV versorgt dann den Router und das Netzwerk so lange weiter, bis sie alle ist. Das klappt zuverlässig. Nun wollte ich aber auch per Smartphone von dem Stromproblem unterrichtet werden und habe die USV mit einem Raspberry Pi verbunden, der den Status ausliest, mir meldet und dann über ein Script die NAS herunterfahren soll. Und schon das funktioniert nicht immer. Die Gründe führen hier zu weit, aber es sind mehrere Dinge gewesen, an die man nicht denkt oder die man gar nicht so mitbekommt. Das kann schon ein Update an irgendeiner Stelle sein. Ich habe es dann wieder auf die direkteste und einfachste Lösung zurückgestellt.
Übrigens sind es nur selten Stromausfälle seitens des Versorgers, sondern meistens herausspringende Sicherungen, die für Blackouts sorgen. Ich beobachte diverse Netze und fast immer sind es Sicherungen, die zu Störungen führen und deswegen ist eine USV ein wichtiges Sicherheitsinstrument.
Ich habe im Haus auch diverse Melder für Wasser, Bewegung, Feuer, offene Fenster etc. Die teste ich regelmäßig und trotzdem gibt es da immer mal wieder kleine Hakler, die dann theoretisch hätten teuer werden können. Man muss immer ein Auge auf sowas haben, sonst ist es im Ernstfall nutzlos.

Ich will damit nur sagen: geht nicht zu pfiffig an die Sache ran. Simpel ist besser und selbst dann muss man regelmäßig den Ernstfall proben.

Gruß
Sebastian
 
Hallo

Muss man nicht nur die Accupannung der USV überwachen?
Sinkt die zu tief könnte man Regen behaupten und Nina macht den Shutdown

Gruß Frank
 
Abschluss des Projektes:
Ich habe mir eine APC Back UPS 950 gekauft. Zur Info, die Powerchute Personal Edition wird eingestellt und durch die Powerchute Serial Edition ersetzt. Diese läuft aber nur noch im Browser. Ich habe damit keine Verbindung zum ASCOM Generic UPS Driver herstellen können bzw. der ASCOM Treiber hat das Windows Ereignisprotokoll nicht lesen können. Habe noch die Personal Edition runterladen können, diese läuft als Dienst in Windows und damit hat die Verbindung einwandfrei geklappt. Konnte wie hier beschrieben alles einrichten. Funktioniert einwandfrei. Ich habe die Unsafe auf 10 Minuten gesetzt, wenn also mehr als 10 Minuten der Netzstrom weg ist, dann wird eine Unsafeprozedur in NINA gestartet die das Teleskop parkt und das Dach schließt. Wenn bis 5 Minuten vor Batterienende der Strom wieder da ist, dann wird das Dach wieder geöffnet, ausgeparkt und die Aufnahme erneut gestartet. Andernfalls fährt der PC herunter.
Danke soweit an alle.
CS
Werner
 
Wenn bis 5 Minuten vor Batterienende der Strom wieder da ist, dann wird das Dach wieder geöffnet, ausgeparkt und die Aufnahme erneut gestartet.
Das würde ich auf keinen Fall machen! Wenn der Strom nur kurz zurückkommt und dann wieder ausfällt startet die Routine erneut und dann hat die Batterie nicht mehr genug Power, den sicheren Zustand erneut herzustellen.
Es ist natürlich deine Sache, aber ich warne nochmals vor mehrstufigen Vorgehensweisen. Das einzig halbwegs Sichere ist: "Wenn Strom weg, dann parken und Dach zu."
Testen muss man das dennoch regelmäßig, denn wenn die Batterie älter wird, denkt sie "Ach, ich kann noch 10 Minuten..." und 10 Sekunden später ist der Saft weg.

Gruß
Sebastian
 
Das würde ich auf keinen Fall machen! Wenn der Strom nur kurz zurückkommt und dann wieder ausfällt startet die Routine erneut und dann hat die Batterie nicht mehr genug Power, den sicheren Zustand erneut herzustellen.
Es ist natürlich deine Sache, aber ich warne nochmals vor mehrstufigen Vorgehensweisen. Das einzig halbwegs Sichere ist: "Wenn Strom weg, dann parken und Dach zu."
Testen muss man das dennoch regelmäßig, denn wenn die Batterie älter wird, denkt sie "Ach, ich kann noch 10 Minuten..." und 10 Sekunden später ist der Saft weg.
Hallo Sebastian,
stimmt, da gebe ich dir Recht. Ich werde den "Ende"-Wert großzügiger einstellen, damit noch etwas mehr Luft ist.
CS Werner
 
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