Mak127/1500 oder Mak150/1800?

Das war ja alles sehr hilfreich. Um es kurz zu machen. 127er oder 150er Mak?

Na ja der 150er hat halt 18% mehr Öffnung wenn wir mal unterstellen das die Angaben zur Öffnung stimmen was ja nicht immer der Fall ist.
Und wenn wir eine ähnliche Obstruktion annehmen sollte der 150er auch bei schwachen Kontrasten am Planeten 18% besser auflösen.
Dafür kostet der 150er dann auch fast das Doppelte des 127er und er braucht länger zum Auskühlen.
Es ist auch fraglich ob der 150er seinen 18% Vorteil unter den Bedingungen auf deinem Balkon wird oft ausspielen können, Stichwort lokales Seeing.

Das sind die Daten die wir dir nennen können aber entscheiden musst du natürlich selber.
Die 18% Unterschied sieht man zwar aber sie sind jetzt auch nicht gerade dramatisch und man sieht sie eben auch nur wenn das Seeing passt.
Ob du deswegen nun fast das doppelte ausgeben möchtest ist allein deine Entscheidung.
Die können wir dir nicht abnehmen.

Grüße Gerd
 
Meine Meinung bleibt, wenn Mak, dann ab 140mm Öffnung wegen der 2" Option bei den Okularen.

Die 2“ Option hat man auch beim 127er.


Und der SVBONY MK127 hat 2“ gleich von Haus aus mit dabei.
Das Gesichtsfeld ist bei gleicher Feldblende bei 1800mm kleiner als bei 1500mm Brennweite.
Du wirst also mit dem 150er kein größeres Feld haben.

Grüße Gerd
 
Der Maksutov hat ein geniales optisches Design! Alle Flächen werden kugelsymetrisch geschliffen, was in der Herstellung viel einfacher und präziser ist, als es ein reines Linsen- oder Newton Teleskop für perfekte Abbildung braucht! Er ist jedem APO überlegen da er farbrein ist und nur 10% der Kosten davon benötigt! Wähle ein Rumak Design! Er ist viel kompakter als ein vergleichbares Linsenteleskop mit 2 m Brennweite. Benutze ihn nicht im Hochsommer oder im kalten Winter! Bei den moderaten Temperaturen im Herbst ist er unschlagbar, da reichen eine halbe bis 60 Minuten aus um ihn auf Schärfe zu bringen!
Die Obstruktion ist bei diesem Teleskoptyp ein Vorteil, da Energie in den ersten Beugungsring gebeugt wird und somit das Beugungsscheibchen kleiner und dadurch schärfer wird als ein Teleskop mit vergleichbarer Öffnung! Lediglich der Kontrast ist etwas geringer! Das gilt aber nur für das visuelle Beobachten, bei fotografischen Aufnahmen der Planeten erreicht dieses Teleskop mit nur 6 Zoll ein ähnliches Auflösungsvermögen wie ein Newton mit 10 Zoll.
Viele Grüße Frank
 
Das ist aber nur eine Krücke um 2" Zubehör an kleinere Maks überhaupt adaptieren zu können. Kann man hilfsweise machen, würde ich aber von vorne herein nicht als Option einplanen, da da ja zu Abschattungen führt.


Das Gesichtsfeld ist bei gleicher Feldblende bei 1800mm kleiner als bei 1500mm Brennweite.
Du wirst also mit dem 150er kein größeres Feld haben.

Im Grunde doch, find mal Okulare ab 40mm in 1,25"...

Aber, damit wir den Faden nicht verlieren, diese Argumentation fußt darauf, das erste Teleskop etwas universeller zu halten unter der Maßgabe, raus aus der Stadt auch mal ein bisgen Deepsky machen zu wollen. Einfach aus der (meiner) Erfahrung heraus, dass nur Planeten und Mond mit der Zeit schon fad werden können.
 
Der Maksutov hat ein geniales optisches Design! Alle Flächen werden kugelsymetrisch geschliffen, was in der Herstellung viel einfacher und präziser ist, als es ein reines Linsen- oder Newton Teleskop für perfekte Abbildung braucht! Er ist jedem APO überlegen da er farbrein ist und nur 10% der Kosten davon benötigt!

Du meist also beim APO wären die Linsen nicht sphärisch?
Da irrst du dich aber.
Auch ein MAK hat einen Farbfehler, es ist nur so das er hier meist so weit korrigieret ist das der MAK bezüglich Farbfehler auf sehr gutem APO Level liegt.

Und 10% der Kosten ist Krass übertrieben.
Wenn wir rein die Öffnung betrachten dann sind es zb. beim 127er MAK und dem SD125 30%
Wenn wir den effektiven Kontrastdurchmesser betrachten dann sind es beim 127er etwa 70% der Kosten eines SD80 mit vergleichbarem effektiven Kontrastdurchmesser.
Dafür ist der SD80 dann aber auch viel universeller und ist neben der Planetenbeobachtung auch für Großfeld und DS Fotografie bestens geeignet.

Die Obstruktion ist bei diesem Teleskoptyp ein Vorteil, da Energie in den ersten Beugungsring gebeugt wird und somit das Beugungsscheibchen kleiner und dadurch schärfer wird als ein Teleskop mit vergleichbarer Öffnung! Lediglich der Kontrast ist etwas geringer!

Obstruktion als Vorteil, was für ein Unsinn.
Ja das BS wird bei hoher Obstruktion etwas kleiner aber das verbessert nicht das Auflösungsvermögen denn die Grenzfrequenz der MTF bleibt unverändert.
Es wird also nichts schärfer, sondern ganz im Gegenteil der viel hellere Beugungsring überdeckt benachbarte Details und das kostet Kontrast.
Bei schwachem Objektkontrast geht das dann soweit das der Kontrast benachbarter Details soweit gemindert wird das sie nicht mehr wahrnehmbar sind.
Das Auflösungsvermögen für schwache Kontraste sinkt damit wegen des hellen Beugungsrings.
Darum zeigt eine Optik mit hoher Obstruktion an Details mit schwachen bis mittleren Kontrasten wie wir sie am Planeten in der Regel vorfinden nur in etwa das was ein APO mit einer Öffnung die um den Durchmesser der Obstruktion kleiner ist zeigen kann.
Ein SD80 zeigt hier also am Planeten in etwa das was ein 127er MAK zeigt.

Das gilt aber nur für das visuelle Beobachten, bei fotografischen Aufnahmen der Planeten erreicht dieses Teleskop mit nur 6 Zoll ein ähnliches Auflösungsvermögen wie ein Newton mit 10 Zoll.

Bei Foto kommet der Nachteil der Obstruktion nicht so zum Tragen aber das gilt natürlich für den Newton genauso.
Es ist daher hanebüchener Unfug zu behaupten das ein 6“ MAK besser auflöst als ein 10“ Newton.

Grüße Gerd
 
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Das ist aber nur eine Krücke um 2" Zubehör an kleinere Maks überhaupt adaptieren zu können. Kann man hilfsweise machen, würde ich aber von vorne herein nicht als Option einplanen, da da ja zu Abschattungen führt.

Wie kommst du denn darauf?
Nur weil der Hersteller nicht von Haus aus die 2“ Option bietet bedeutet das noch lange nicht das eine 2“ Adaption eine Krücke wäre.
Die 2“ sind am127er nicht weniger sinnvoll wie an deinem 140er.
Natürlich skaliert das Blendrohr mit der Öffnung und bei deinem 140er dürfte es in etwa 10% größer sein aber das bedeutet noch lange nicht das die 10% nun den entscheidenden Unterschied machen würden.

Außerdem liegt der Fokus deutlich hinter dem Blendrohr und die Vignettierung ist dann sehr weich.
Mit 2“ ZS + Adaption dürfte der Fokus in etwa 150mm hinter dem Blendrohr liegen.
Wem klar ist das der Strahlengang im Feld ein anderer wie auf der Achse ist und wer weiß das die Vignettierung soweit vor dem Fokus sehr weich ist dem wird klar sein das auch bei kleinem Blendrohr die 2“ Option sehr wohl Sinn macht und auch bei 2“ Okularen eine brauchbare Ausleuchtung zu erwarten ist.
Wer es nicht glaubt einfach mal ausprobieren bevor man vorschnell meckert

Im Grunde doch, find mal Okulare ab 40mm in 1,25"...

Das soll nicht das Problem sein


Es geht hier aber nicht um die Okularbrennweite sondern um die Feldblende und die ist bei 1,25“ auf etwa 28mm begrenzt.
Daher sind beim 127er ja 2“ Okulare mit größerer Feldblende sinnvoll um entsprechend größere Felder zu erreichen.

Grüße Gerd
 
Hier mal ein Foto Jupiters mit meinem MAK Bosma 6 Zoll im Blaukanal mit einem Interferenzfilter. Der Blaukanal ist der empfindlichste und nur eine perfekte Optik liefert in diesem Kanal gute Bilder! Der Blaukanal liefert die höchste Auflösung.


 
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Wer es nicht glaubt einfach mal ausprobieren bevor man vorschnell meckert
Ich habe nicht gemeckert, sondern darauf hingewiesen, dass eine 2" Option bei Maks ab 140mm Öffnung und damit einhergehend größerem Blendrohr einfacher, verlustfreier hinzubekommen ist. Und natürlich, wenn ich mal darauf zu komme, 2", sagen wir mal das 30mm 82° an einem 127mm Mak mit der Adapterhülse zu probieren, würde ich das tun. Im Grunde deckt sich ja Deine Aussage mit der vom Karl Kloss, es gibt halt ein bisgen Verlust, der aber moderat vertretbar sein will.
Würde mich trotzdem nicht dazu bringen von vorne herein in diese Richtung zu kaufen.
 
Hallo,

Da ich gerade mein OMC140 recht griffbereit hinter mir habe, musste ich einfach mal kurz messen was kurz vor der Okularaufnahme hinten durchgehen darf. Mit meiner Schieblehre waren das gerade mal ~23,5mm Durchmesser.
Ich sehe das nur bedingt geeignet für 2Zoll.
Leider habe ich nicht die Maße von dem HS Blendrohr aber man kann sich eine Idee machen mit dem Foto.
IMG_5019.jpg

Das erinnert mich schwer gedanklich an einem Foto von einem OMC140 Carbon Version hier im Marktplatz wo zu illustrierten Zwecken eine "Al's Granate" also das Televue 31mm/82Grad Nagler Typ 5 am OMC140 veranschaulichend genutzt wurde.
Sebstverständlich habe ich auch so einen dicken 1Kg Klopper, aber nur einmal eingesteckt an meinem OMC140. Da musste man schon ordentlich den Spiegel nach vorne kurbeln, und die Randabschattung lasse ich es einfach mal sein.

Anbei noch ein Link als Info.

Permanent habe ich ein kleines Baader T2 angebracht mit einer kleinen Filterschublade.
Ich habe eigentlich lieber die nominale Brennweite, bei 2000mm. Bis zu 2200/2300 geht auch noch Limit. Alles was drüber geht sehe ich nicht mehr für meinen Gebrauch. Bino geht auch aber mit guten Abstrichen. Nutze den aber nicht an diesem partikulären Mak.

Clear skies,
- Martin
 
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Hallo Leute,


ich schreib jetzt auch mal meinen Mist dazu: 2" Okulare am 5" Mak sind gar kein Problem von der weich abfallenden Ausleuchtung sieht man nichts wenn man nicht gezielt schwächste Sternchen außen an der Feldblende beobachtet.

Da der SV Bony Mak mit 2" Option daherkommt halte ich den zur Zeit für die beste Option: die Skywatcher nutzen nur 116mm Öffnung beim 127er und etwa 138mm Beim 150er. Das sind beim 6" Skymak nur 11mm mehr als bei einem ehrlichen 5" Mak. Dafür würde ich mir das Gewicht und die Auskühldauer des 6" Skymak nicht antun wollen!

Dazu noch der Vorteil der geringeren Brennweite gegenüber dem 6" Skymak und des Rumak Designs beim 127er SV Bony machen den SV Bony Mak zum interessantesten Kandidaten.

Die Skywatcher Maks sind für mich (meine ganz subjektive Meinung) raus ich würde bei 6" in Richtung Bosma schauen.


Viele Grüße Felix
 

Ja richtig du hast ähnlich geschrieben aber auch das ist einfach falsch.
Es sagt ja keiner das dein Bosma Rumak schlecht wäre, insofern musst du uns hier auch nichts beweisen.
Er kostet ja dafür aber auch erheblich mehr als zb. der SW.
Aber dass er einem 10“ Newton ebenbürtig wäre ist falsch und mit nichts zu begründen.
So wie etliche andere Aussage die in dem vorletzten Beitrag.
Und ich finde das kann man ruhig auch mal sehr deutlich sagen, wenn du so viel Falsches erzählst.

Grüße Gerd
 
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Ich habe nicht gemeckert, sondern darauf hingewiesen, dass eine 2" Option bei Maks ab 140mm Öffnung und damit einhergehend größerem Blendrohr einfacher, verlustfreier hinzubekommen ist.

Na ja wie gesagt der Unterschied vom 127er zum 140er ist mit 10% eher gering so das ich nicht nachvollziehen kann warum nun ausgerechnet beim 140er 2“ Sinnvoll ist und beim 127er nicht.
Es ist letztlich eine fließende Entwicklung ohne eine harte Grenze ab der 2“ Sinn macht.
Klar beim 90mm kann man das schon deutlich kritischer sehen mit den 2“ aber nicht beim 127er.

Und wie gesagt die größeren MAKs haben zwar größere Blendrohre aber eben auch höhere Brennweiten so das sie eben trotzdem keinen größeren Feldwinkel bieten können.
Sich einen großen MAK zu kaufen in der Hoffnung das man damit einen größeren gut ausgeleuchteten Feldwinkel als im kleinen MAK hat wird nicht funktionieren.
Zumindest nicht bei gleicher Öffnungszahl.

Grüße Gerd
 
Hallo,

Da ich gerade mein OMC140 recht griffbereit hinter mir habe, musste ich einfach mal kurz messen was kurz vor der Okularaufnahme hinten durchgehen darf. Mit meiner Schieblehre waren das gerade mal ~23,5mm Durchmesser.
Interessant. Da ich nun neugierig geworden bin, habe ich an meinem alten OMC ebenfalls mal nachgemessen. Freier Durchlass am Anschlussflansch 36,5mm, letzte Blende am Blendrohr, also zur Okularseite hin ca 24mm, da dürfte sich also am Design zwischen dem alten mit Alutubus und dem neuen mit Carbon nichts geändert haben.
 
Hallo,

Und entschuldige meinen recht verspäteten Input.
Interessant. Da ich nun neugierig geworden bin, habe ich an meinem alten OMC ebenfalls mal nachgemessen. Freier Durchlass am Anschlussflansch 36,5mm, letzte Blende am Blendrohr, also zur Okularseite hin ca 24mm, da dürfte sich also am Design zwischen dem alten mit Alutubus und dem neuen mit Carbon nichts geändert haben.
Ja das passt absolut intern für den Lichtdurchlass ~24mm, Brennweite Nominal konnte ich bei 2000mm finden, was sich nicht abdeckt mit dem Backfokus über die beigelegte "Gerade Durch Hülse" heute, bei meinem Sample bin ich da eher auf 2200mm(!!!!What on Earth again), mittels Platesolve und Cam. 🤬
Kann durchaus gut legen an dimensionierter Carbon Tubus Länge, so was ich mir einen reim drausmachen kann.
Der Freie Durchlass entspricht einem sehr dickem soliden SC Gewinde von ~40mm. Die Distanz an die Blende befindet sich dabei auf circa 37mm.
Was darunterliegt an Adaptern sollte ein AP 2.7Zoll Gewinde sein, ist aber zu klein und nichts Metrisches passt. Die Angaben die jemand mal gemacht hat auf CN treffen einfach nicht für die EU. M68 p0.75 ist auch bei weitem zu gross. Ich konnte kein gängiges Maß finden. Hat man zu fertigen wer einen kurzen Helical benutzen will Motorbetrieben im Sweetspot übers ganze Feld. Ja auch bei f15, die Cams heute bringen es wirklich.

Im Nachbarforum konnte ich heute Maksutov mit garantierter Fein-Justage Werbung sehen, vielleicht ist die letzte Charge doch gut mit wenig Einwand?

Wer ist das erste Opfer, das sagt man doch so schön....


Clear skies,
- Martin
 
Bei dem Teleskop schwanke ich noch zwischen dem 127er und dem 150er
Karl, wenn Du:
- die Sonne und/oder Mond mit einer APS-C Kamera fotografieren moechtest (oder Details hoch am Koelner Dom)
- viel mit dem Teleskop unterwegs wirdst
- das grossmoegliche Blickfeld wichtig ist
Nimm den 127er

Sonst, ist der 150er eine bessere Wahl, vor allem mit Schwerpunkt auf Mond- und Planetenbeobachtung
 
Hallo,
wie würde denn ein TS Cassegrain 154 im Vergleich zu dem Skywatcher Mak 127 abschneiden?
Schönen Gruß
Michael
 
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