M31 bei Vollmond

Jonas Beyenburg

Aktives Mitglied
Hallo zusammen und einen wunderschönen Nachmittag.

Ich hab mich die letzten Tage nochmal mit M31 beschäftigt, da der Mond zwischen 90 und 100 Prozent voll war.

Das hat mich aber nicht aufgehalten meinen ersten Schnappschuss von M31 zu verbessern.
So entstanden ca 20 stunden Belichtungszeit von Andromeda unter doch sehr schweren Bedingungen.

Belichten konnte ich nach der ersten Nacht mit allerhöchstens 90 statt 120 Sekunden. Wobei 90 Sekunden schon echt helle Bilder ergaben.
Nun denn, probieren geht über studieren dachte ich.
Klare nächte sind selten also probiert man es als Anfänger einfach mal.

Einiges konnte ich auf jeden daraus lernen.
Vorallem in der späteren Bildverarbeitung die diesmal nicht zurückhaltend war wie bei meinem Bild von Ngc7000

Aufgefallen ist mir bei der Bearbeitung vorallem, dass es praktisch keinen Unterschied zwischen einem Bild mit 5 stunden oder 20 stunden Belichtungszeit gab.
Das wird wohl an den 90 sekunden Bildern und dem Vollmond liegen der mir alle Details verschluckt.
Gestakt habe ich trotzdem das komplette Material

Hier die Daten und das Bild

110x120sekunden
650x90 Sekunden
Iso 800

Equipment:
Heq5 pro
Ts 72/432
Canon eos 2000da
Asiair plus
Software: PI, Graxpert

m31.jpg


Wie geht ihr mit nächten um wo der Mond zu hell ist.
Was haltet ihr von der doch sehr aggressiven Bearbeitung des bildes.
Ich bin gespannt auf eure Meinungen.
 
Servus Jonas
War gestern mit meiner Enkelin auf dem Acker und wollte ihr zeigen was wie meine Bilder entstehen. Leider tauchte der Mond auf als wir mit den Aufnahmen von M31 begonnen hatten, und je höher der Mond aufstieg, umso schlechter lief mein Guiding. Da wir nahe Ingolstadt waren und der Mond dazukam, war es um 23Uhr30 so hell, dass wir die Aufnahmen abgebrochen haben. Lag das Guiding am Anfang noch bei ca. 0,7 lief es immer mehr aus dem Ruder und lag am Schluß bei über 2,5 mit strichförmigen Sternen bei 180 SekundenBelichtungszeit. Ich führe das auf den brutal hellen Himmel und das damit verbundene schlechte Seeing zurück. Wie lief Dein Guiding bei dem Mondlicht ?
VG Walter
 
Moin Walter.
Also mein guiding lief bei ca 0.5 bis 0.9
Also ziemlich gut. Das mondlicht scheint das guiding nicht zu stark beeinträchtigt zu haben und das seeing war in ordnung.
Aber 180 Sekunden Frames habe ich gar nicht mehr in Erwägung gezogen nachdem bei 120 Sekunden der Himmel schon zu weiss war auf den Bildern.

Jetzt grade läuft mein setup am Herznebel
Hier liegt der Wert vom guiding bei stabilen 0.5. Allerdings steht der Mond noch sehr tief und kommt gleich mit 70 Prozent Mondphasen weiter nach oben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Merci für die Rückmeldung. Ich werde nächste Woche mal ein paar Aufnahmen bei weniger Mond und an einem dunkleren Standort machen, dann seh ich ob das Guiding besser wird. Bis dahin viel Erfolg beim Herznebel 👋
VG Walter
 
Überlegt, ob bei Mondlicht nicht ein IR Passfilter vor dem Guider sinnvoll sein kann.

CS, Ralf
 
Funktioniert natürlich auch nur, wenn der Guidechip ausreichend IR sensitiv ist. ;)
 
Ok
 
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