Wie gesagt: ich habe auch mit 60s zum Teil tolle Resultate - sogar testweise mit 90s… Es hängt sehr von der Lage des Objektes am Nachthimmel ab. Alles was so auf Höhe Orion ist, mach ich inzwischen lieber mit 30s! Da sind die Einzelbilder konsistent besser. Zudem „schützt“ das die Sternfarben, da die einzelnen Pixel des IMX678 ja ne recht geringe FWC haben, und somit schnell voll laufen, also ausbrennen. Mit 30s bei Gain60 ist das weniger der Fall als mit 60s… Allerdings nutze ich zumeist den AstroFilter, nicht DualBand. Bei DualBand sind 60s natürlich OK, da der viel Licht nimmt. Also: ausprobieren! Und vielleicht wirklich 45s als Kompromiss!
Wenn du ohne zusätzliche Astrosoftware auskommen willst (obwohl ich dir das kostenlose Siril wirklich ans Herz lege!), kannst du folgenden Workflow machen:
1. Megastack in der DWARFLAB App verwenden, um die Daten neu und besser zu stacken.
2. Das Resultat dann mit Stellar Studio in der App im Automatischen Modus bearbeiten.
3. Nun bekommst du ein JPG, ein FIT und auch ein PNG! Letzteres kannst du hervorragend in einer Bildbearbeitungssoftware deiner Wahl dann fertig bearbeiten…
Genau so hab ich es hier mit dem Pferdekopfnebel gemacht… Das PNG einfach noch in Lr bearbeitet.
Den Anhang 517752 betrachten