Dwarf III

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas casati
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Aufnahmeort und Datum:Heimaterde, Mülheim-Ruhr 21.11. & 22.11.2025
Montierung:Dwarf III
Optik:150mm F4,3 DwarfLabs
Kamera:IMX678 2µ Pixel
Belichtung (Integration):350 x 30 Sekunden Lights / ca. 2,92 Stunden
Bedingungen:Bortle 6-7, Mond 10%
verwendete Software:Siril, Graxpert, Gimp
1M33.jpg


LG Jens
 
Werft doch eure DwarfBilder auch in den Budget-Smartscope Thread bei den DeepSky Bildern, wenn ihr wollt! Wäre voll schön…
 
Hallo,

ich habe wieder etwas gelernt !?

Ich hatte vor kurzem wieder ein kleines Zeifenster um den Dwarf draußen aufzustellen. Vorher sehe ich immer in Stellarium welche möglichen Ziele in meinem Sichtbereich von der Gartenterasse zu sehen sind. M78 sollte es sein. M78 wurde nicht im Atlas als Bild angezeigt. Also Atlas auf und; neben Orion sollte es sein. Ja, gefunden. Kamerasymbol gedrückt und los gehts.
Dwarf schlägt VIS Filter vor. VIS Filter? war das nicht der Filter für tageslicht Aufnahmen? Ich habe hier Bortle 5 und jede Menge freundlicher Nachbarn. Ich nehme Duo Band Filter.
Der Himmel war nicht soooo klar, leichte Zirren meine ich zu sehen. Trotzdem, ich sehe es als Übung im Umgang mit dem Dwarf im "dunkeln".
Schnell aufgestell und ausgerichtet. Ziel wurde kalibriert und Tracing war aktiv.
60/60 Duo Band
-3° 99 Minuten
EQ- Modus 0
Wenn das gewünschte Objekt zu klein ist dann braucht es einen dunklen und klaren Himmel.
Hier das unbearbeitet Bild als jpg.

60 sec. Belichtungszeit scheint mir doch zu lang. Bei 30 sec sind die Sterne runder. Die Sicht auf einzelne Bilder zeigt es: die Sterne sind minimal gezogen. Ich versuche nächstes Mal 45 sec.
Habt Ihr einen Tipp?

CS Harald
 

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Ich mach inzwischen eigentlich auch meistens 30s - vor allem wenn das Objekt etwas flacher steht. Die ganz hohen Ziele gehen auch mit 60s… 45 ist vermutlich der beste Kompromiss - aber da hab ich leider noch keine passenden Darks.
Was auch immer gut ist: Danach nochmal darks machen - da passt dann oft die Temp optimal. Und dann einen Megastack starten! Der Dwarf sucht sich dann die passenden Darks zusammen und beurteilt beim Stacking die Lights nochmal neu - das Ergebnis ist definitiv besser als der LiveStack!
Oder halt wirklich die einzelnen Lights mit Blink checken, „Eier“ verwerfen, und dann selber in Siril oder PI stacken…
 
Ich mach inzwischen eigentlich auch meistens 30s - vor allem wenn das Objekt etwas flacher steht. Die ganz hohen Ziele gehen auch mit 60s… 45 ist vermutlich der beste Kompromiss - aber da hab ich leider noch keine passenden Darks.
Was auch immer gut ist: Danach nochmal darks machen - da passt dann oft die Temp optimal. Und dann einen Megastack starten! Der Dwarf sucht sich dann die passenden Darks zusammen und beurteilt beim Stacking die Lights nochmal neu - das Ergebnis ist definitiv besser als der LiveStack!
Oder halt wirklich die einzelnen Lights mit Blink checken, „Eier“ verwerfen, und dann selber in Siril oder PI stacken…
Ich hätte mir gewünsch ohne zusätzliche Software auszukommen und "Kleinigkeiten" mit Windows oder Gimp zu glätten. Mir fehlen die Kenntnis mit anderer Software.
Wenn ich bei 60 sec. die Eier verwerfe dann bleibt nicht mehr viel. Haben wir die Grenzen des Dwarf mit 60 sec. erreicht? Was er für den Preis bietet ist sehr viel und würde mir auch reichen.
 
Wie gesagt: ich habe auch mit 60s zum Teil tolle Resultate - sogar testweise mit 90s… Es hängt sehr von der Lage des Objektes am Nachthimmel ab. Alles was so auf Höhe Orion ist, mach ich inzwischen lieber mit 30s! Da sind die Einzelbilder konsistent besser. Zudem „schützt“ das die Sternfarben, da die einzelnen Pixel des IMX678 ja ne recht geringe FWC haben, und somit schnell voll laufen, also ausbrennen. Mit 30s bei Gain60 ist das weniger der Fall als mit 60s… Allerdings nutze ich zumeist den AstroFilter, nicht DualBand. Bei DualBand sind 60s natürlich OK, da der viel Licht nimmt. Also: ausprobieren! Und vielleicht wirklich 45s als Kompromiss!
Wenn du ohne zusätzliche Astrosoftware auskommen willst (obwohl ich dir das kostenlose Siril wirklich ans Herz lege!), kannst du folgenden Workflow machen:
1. Megastack in der DWARFLAB App verwenden, um die Daten neu und besser zu stacken.
2. Das Resultat dann mit Stellar Studio in der App im Automatischen Modus bearbeiten.
3. Nun bekommst du ein JPG, ein FIT und auch ein PNG! Letzteres kannst du hervorragend in einer Bildbearbeitungssoftware deiner Wahl dann fertig bearbeiten…

Genau so hab ich es hier mit dem Pferdekopfnebel gemacht… Das PNG einfach noch in Lr bearbeitet.

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Hallo Peter.

kannst Du bitte die Länge der Streulichtblende messen?

VG Harald
Hey Harald

h 60 und d 57, ich hoffe ich konnte helfen.

Ich nutze bis jetzt ausschließlich 30 Sekunden bei Gain 60. Warum? Keine Ahnung ... Weil fast alle das so machen und es funktioniert 😃.

Ach, und zum schnellen aufhübschen nehme ich fix snapseed von Google. Für PI und Kollegen habe ich noch nicht wirklich wieder Lust. Für mich zählt im Moment die investierte Zeit und das Ergebnis .. und das ist gerade unschlagbar.

Peter
 
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Hey Harald

h 60 und d 57, ich hoffe ich konnte helfen.

Ich nutze bis jetzt ausschließlich 30 Sekunden bei Gain 60. Warum? Keine Ahnung ... Weil fast alle das so machen und es funktioniert 😃.

Ach, und zum schnellen aufhübschen nehme ich fix snapseed von Google. Für PI und Kollegen habe ich noch nicht wirklich wieder Lust. Für mich zählt im Moment die investierte Zeit und das Ergebnis .. und das ist gerade unschlagbar.

Peter
Hallo Peter,

danke für die Info.
Meine Blende ist nur45mm hoch aber auch nur 35mm innen. Ist bei Dir der Durchmesser 57 innen?

Ich habe mir snapseed gerade runtergeladen. Die Ansicht auf dem Handy ist für meine alten Augen anstrengend. ich versuche es. Danke

VG Harald
 
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Wie gesagt: ich habe auch mit 60s zum Teil tolle Resultate - sogar testweise mit 90s… Es hängt sehr von der Lage des Objektes am Nachthimmel ab. Alles was so auf Höhe Orion ist, mach ich inzwischen lieber mit 30s! Da sind die Einzelbilder konsistent besser. Zudem „schützt“ das die Sternfarben, da die einzelnen Pixel des IMX678 ja ne recht geringe FWC haben, und somit schnell voll laufen, also ausbrennen. Mit 30s bei Gain60 ist das weniger der Fall als mit 60s… Allerdings nutze ich zumeist den AstroFilter, nicht DualBand. Bei DualBand sind 60s natürlich OK, da der viel Licht nimmt. Also: ausprobieren! Und vielleicht wirklich 45s als Kompromiss!
Wenn du ohne zusätzliche Astrosoftware auskommen willst (obwohl ich dir das kostenlose Siril wirklich ans Herz lege!), kannst du folgenden Workflow machen:
1. Megastack in der DWARFLAB App verwenden, um die Daten neu und besser zu stacken.
2. Das Resultat dann mit Stellar Studio in der App im Automatischen Modus bearbeiten.
3. Nun bekommst du ein JPG, ein FIT und auch ein PNG! Letzteres kannst du hervorragend in einer Bildbearbeitungssoftware deiner Wahl dann fertig bearbeiten…

Genau so hab ich es hier mit dem Pferdekopfnebel gemacht… Das PNG einfach noch in Lr bearbeitet.

Den Anhang 517752 betrachten
Mit Siril habe ich es versucht. Umständlich und Zeitintensiev, jedenfalls für mich. Danke für den Tipp, ich versuche es noch einmal.
Für Megastack war ich bisher zu ungeduldig. Langsam verstehe ich was ich besser machen kann und was ich nicht machen sollte.
Ich halte mich mal an 30/60 und versuche mit Megastack ob die Ergebnisse mich zufrieden stellen
Was Du hier zeigst ist für Mega Super. Da muss ich hin,

CS Harald
 
Moin, hier mal ein Unterschied.

Zwei mal M31 mit Astro Filter. Automatische Bildverbesserung in Stellar Studio und Erhöhung des Schwarzwertes in Fotos auf dem iMac.
- 1x 15 Sekunden/Gain 60/30 Bilder Stack (erstes Mal das DWARF3 "eben schnell" ausprobiert ( 8 Minuten, 30 Sekunden )
- 1x 30 Sekunden/Gain 60/61 Bilder Stack ( zweites Mal, nach Update, EQ Ausrichtung, 30 Minuten und 30 Sekunden )

VG Kai
 

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Und das übliche, auch eher "schnell"

Pferdekopf mit 31 Bilder a 30 Sek/Gain 60/Astro
M33, 120 Bilder a 15 Sek/Gain 60/Astro
M45, 45 Bilder a 15 Sek/Gain 60/Astro

Echt cool das Teil. Für den schmalen Euro ...
 

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Und das übliche, auch eher "schnell"

Pferdekopf mit 31 Bilder a 30 Sek/Gain 60/Astro
M33, 120 Bilder a 15 Sek/Gain 60/Astro
M45, 45 Bilder a 15 Sek/Gain 60/Astro

Echt cool das Teil. Für den schmalen Euro ...
Hallo Kai,

sind alle Aufnahmen im EQ- Modus?
15/60 läuft als Automatik?
bei M31 ist die doppelte Belichtungszeit/Frames gut zu sehen. Danke das Du es zeigst. Das kann ich mal im Hinterkopf behalten.

VG Harald
 
Hallo Alle,

ich habe den Hersteller der Streulichblenden angeschrieben. Sehr guter Kundenservice, hat innerhalb 24 Stunden reagiert.
Ein Innenmaß von 36mm war schon immer sein Standard und noch nie hat es Nachführprobleme gegeben. Er bespricht es mit Anderen und meldet sich wieder.
Eigenartiger Weise gibt es keine Nachführprobleme bei der kürzeren Weitwinkelblende obwohl die auch nur einen Innendurchmesser von 36 mm hat.
Wir werden sehen.

VG Harald
 
Ich bin ja "neu im EAA-Geschäft" und habe vor einigen Tagen meine ersten Versuche gemacht (als das Ding hier ankam, war wie immer erst mal einige Tage bescheidenes Wetter, man kennt's ja ...). Natürlich die üblichen Verdächtigen angefahren.

Bei M31 habe ich nach 60 Minuten gemerkt (hatte zwischendurch noch was zu erledigen), dass ca. 50 % Ausschuss waren. Also ca. 30 Minuten echte Belichtungszeit (15 Sekunden, Gain 60).

Bei M42 hatte ich nur 10 Sekunden eingestellt und Gain 50, weil ich gehofft hatte, das Zentrum würde nicht so komplett ausbrennen, gesamt ca. 45 Minuten.

NGC7000 wurde 90 Minuten belíchtet (15/60/Duo Filter).

Da ich in Sachen Bearbeitung (noch) ein Noob bin, habe ich mich auf die Automatik in Stellar Studio verlassen, nur M42 wurde von mir etwas beschnitten.

Ich war/bin damit jedenfalls schon mal sehr zufrieden und schon gespannt auf meine nächsten Erfahrungen mit dem Zwerg.

Grüße
Adson

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Das war first light, schnelle Nummer mit minimalem Aufwand, also Alt-Az, Objekt suchen, grob die Werte checken und Start antippen. Ich sehe eine Menge Optimierungspotential, vor allem im Vergleich zu dem, was andere aus diesem Zauberkasten so herausholen.

Grüße
Adson
Hallo Adson,

in Sachen Dwarf3 bin ich auch noch Neuling. Habe das Gerät seit 6 oder 8 Wochen, konnte es bisher aber nur einmal kurz testen. Vielleicht kann ich es jetzt hier beim Weihnachtsbesuh in Norddeutschland mal etwas mehr testen. Deine Bilder sind schon richtig gut und zeigen, wie anwendungsfreundlich der Dwarf ist. Da steckt natürlich noch einiges mehr drin, was ja das Tolle an solchen Geräten ist. Ich werde mit dem Dwarf so verfahren wie mit meinem normalen Fotosetup: Einzelframes nachträglich in Pixinsight bearbeiten. Das empfehle ich dir langfristig auch, wenn du Gefallen an den Fotos findest und dann automatisch der Wunsch nach Optimierung kommt. Statt Pixinsight geht auch das kostenlose Siril. Ich bin mit Pixinsight schneller zu guten Ergebnissen gekommen, daher hab ich mich für die Investition entschieden. Es geht aber auch anders. Was ja generell für unser Hobby gilt. Es gibt nicht nur den einen Weg, der glücklich macht.

LG Olaf
 
Statt Pixinsight geht auch das kostenlose Siril. Ich bin mit Pixinsight schneller zu guten Ergebnissen gekommen, daher hab ich mich für die Investition entschieden. Es geht aber auch anders. Was ja generell für unser Hobby gilt. Es gibt nicht nur den einen Weg, der glücklich macht.

Ich bin in Sachen Astrofotografie ein absoluter Anfänger, natürlich auch in Bezug auf die Nachbearbeitung. Siril habe ich mir mal angesehen, bin aber derzeit noch unschlüssig, ob ich mich da "rein fitzen" kann/sollte. Habe mir mal ein längeres Tutorial angesehen, die Möglichkeiten sind ja immens und ich fühle mich da derzeit etwas überfordert. Pixinsight habe ich auf meinem Zettel stehen, werde ich mir mal ansehen. Ich denke grundsätzlich, entscheidend ist eine gute Datenbasis. Also wenn ich die Aufnahme besser hin bekomme, kann ich auch "hinten raus" mehr machen. Oder anders gesagt, eine bescheidene Aufnahme kann auch die beste EBV nicht mehr retten.
 
Lieber Edson,

dein Hobbyverlauf, inkl. dem Spaß an "Basteleien", kommt mir sehr bekannt vor.
In der Astronomie war ich nur visuell unterwegs und habe mich aus Gründen der Bequemlichkeit immer weiter verkleinert.
Das Interesse an der Astronomie ist jedoch geblieben, überwiegend durch die Literatur aufrecht erhalten.
Behalten habe ich einen günstigen Achromaten 100/1000, ein Teleskop für Weitfeld 72/432, ein PST Sonnenteleskop sowie ein 100er Bino.

Nun, mit diesem Seestar 50, und besonders mit dem Dwarf 3, ist eine neue Zeit für mich angebrochen. Aber weniger, dass ich nun tolle Fotos machen kann, sondern das ich nun endlich diese lichtschwachen Objekte selber ablichten kann. Aktuelle lichtschwache Kometen, Kleinplaneten, wechselwirkende Galaxien. ..... es gibt jetzt so viel zu "sehen" und die Faszination hat einen riesigen Schwung bekommen.

Die Bildbearbeitung überlasse ich dem Dwarf und meinem Smartphone. Das reicht mir vollkommen aus, um mir ein Bild von der Struktur eines Nebels oder den Weg eines Asteroiden zu machen.

Ich wünsche Dir ebenfalls eine "neue Zeit"
und natürlich ein gemütliches Weihnachtsfest.

Herzliche Grüße
Frank

Allen anderen Forenmitgliedern natürlich auch...

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Zuletzt bearbeitet:
Faszinierend ist für mich die absolute Unkompliziertheit des gesamten Setups.

Gestern beim Weihnachtsessen mit der Familie, das Wetter wunderbar (aber kalt), die Umgebung leider doch aufgehellt (nahe an einer Straße, Kleinstadt-Rand). Aber: Keine Zeit für "richtige Astronomie".

Und so setzte ich einfach den Zwerg auf ein Stativ in die Einfahrt vor dem Haus, halbwegs waagerecht und saß dann bei Außentemperaturen von -7 °C nebenan im warmen Esszimmer und "spielte" etwas am Smartphone.

Herausgekommen sind 2 x 90 Minuten, jeweils für M 33 und NGC 281.

Die Bilder hier sind einfach das Ergebnis der Stellar Studio Automatik und leicht beschnitten auf das Hauptmotiv.

Immerhin führte das zu interessanten Gesprächen abseits des ansonsten klassischen Weihnachtsabend-Smalltalks.

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Hallo Adson,
jetzt kommt eine Frage, deren Antwort Deinen weitern Weg bestimmt.

Bist Du mit diesen Aufnahmen zufrieden und befasst Dich mit dem, was Du abgelichtet hast, oder liegt Dir mehr an der Bildqualität?

Natürlich schließen sich beide Punkte nicht gegenseitig aus, aber der Fokus ist für die spätere Zufriedenheit wichtig.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich Anfangs die Begeisterung über meine Aufnahmen mit dem Forum (mehr mit dem anderen Forum) geteilt habe.
Dann kam eine Zeit, in der ich meine Aufnahmen mit anderen verglichen habe und ähnliche Ergebnisse erzielen wollte.
Nur spätestens an dieser Stelle habe ich festgestellt, dass ich mich mehr mit der Bearbeitung als mit dem Objekt selber beschäftigte. Und das war für mich persönlich nicht der Weg.

Viele Grüße
Frank
 
Spannende Frage, über die ich aber derzeit (noch) nicht intensiv/er nachdenke.

Das was ich aus dem Zwerg sehe, bei mir und auch bei anderen, ist für Aufwand und Größe beeindruckend (für mich). Von den meisten Objekten bisher kenne ich den visuellen Eindruck (wenn es denn einen gibt) oder zumindest sehr gute Fotos von anderen mit erheblich mehr Equipment. Meine bisherigen Bilder sehe ich als eher unvollkommene Erstlingswerke. Perfekt gibt es ohnehin nicht, auch nicht für eine bestimmte Größe/Aufnahmetechnik.

Ich sehe auch viele Fotos, nicht nur aus den EAA Teleskopen, die mir einfach nicht (mehr) gefallen, weil sie mir zu optimiert sind. Da ist der "Effekt" zu sehr gepusht, sei es Kontrast, Schärfe, Schwarzpunkt oder Farbe. Ich würde meine Bilder durchaus optimieren und denke auch, dass da einiges mit dem Ausgangsmaterial vom Dwarf 3 möglich ist. Nun gibt es eine Menge Schlechtwetterphasen, in denen man so etwas machen könnte - ich persönlich schätze, bei mir wäre das Zeitlimit max. 1 Stunde pro Bild, eher weniger (wenn man dann weiß, was man wie tun muss, sollte sich das einpegeln). So wenig wie ich Stunden Anreise, Aufbau und "Drumherum" investieren kann (schon zeitlich betrachtet), so wenig könnte ich dann 2...8 Stunden für ein Bild in die Nachbearbeitung stecken.

Wenn ich meine Veränderlichen-Beobachtungen von vor 30...25 Jahren so ansehe, dann würde mich durchaus auch reizen, da ein paar Sachen nun nochmal fotografisch nachzuvollziehen. Das wäre dann aber eher für mich persönlich interessant und weniger vorzeigbar. Aber auch da müsste ich zunächst mal einen Workflow testen.

In Sachen "Volksbildung", wie es in meiner Kindheit so schön hieß, sind solche Bildchen wie gestern ganz nett: Der anwesende Familienkreis hat natürlich die Bilder auch selbst haben wollen, sie waren ja gewissermaßen mit dabei. Und so sehe ich die heute in deren Whatsapp-Statusmeldungen. Gefällt mir besser als diese "Boomer-Glückwunsch-Bildchen", die sonst herumschwirren. Vielleicht liegt darin einer der größten Vorzüge von Smartteleskopen, sie ermöglichen zumindest theoretisch von den Voraussetzungen her eine Art astronomische Basisbewegung, die noch deutlich über Fernglas-Astronomie hinausgeht und in die heutige Zeit passt.

Aber nochmal abschließend zu Deinem Schlusssatz: Ich denke auch, dass die Beschäftigung mit der Bearbeitung für mich persönlich weniger befriedigend ist als das Objekt selbst.

Grüße
Adson
 
Hallo zusammen,

ab letzten Sonntag gab es 4 klare Nächte hintereinander ohne Mond. Da musste der Zwerg raus in die Kälte. Eine Aufnahmeserie von IC 2169 (Dreyers Nebel) habe ich fertig bearbeitet und bin eigentlich ganz zufrieden. Meiner Erfahrung nach lohnt es sich aber immer, alle Einzelbilder zu "Blinken". Um ca. 02:00 Uhr zog binnen Minuten eine geschlossene Hochnebeldecke auf. Nach 3 kpl. sternlosen hellgrauen Bildern brach er die Sesion selbständig ab. Allerdings wurden im Summenstack diese 3 Bilder mit integriert und nicht als "failed" aussortiert. Eigentlich wollte ich in der nächsten Nacht noch eine weiter Serie starten, das Wetter spielte aber nicht mehr mit.
Bei der manuellen Auswahl blieben letztendlich 334 Bilder mit 30/60 Astro-Filter übrig.
Bearbeitet mit Siril / PI / Affinity Photo

Gruß
Hubert

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Hier meine Version vom "Weihnachtsbaum Cluster"

NGC 2264.



.....nach Weihnachten ist vor Weihnachten..... [IMG alt="^^"]- Astrotreff - Die Astronomie und Raumfahrt Community



Aufnahmeort und Datum: Sonsbeck, op den Hövel 14.02.2026
Montierung: Dwarf III
Optik: 150mm F4,3 DwarfLabs
Kamera: IMX678 2µ Pixel
Belichtung (Integration): 240 x 30 Sekunden Lights, 2,0 Stunden, DNB
Bedingungen: Bortle 4
verwendete Software: Siril, GraXpert, Gimp

NGC_2264-F.jpg


LG Jens
 
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