Dobson Teleskop Advanced X N 203/1200 - Welches Zubehör/Okulare?

Montana

Neues Mitglied
Hey Leute,

ich habe mir nun zum Jahreswechsel das Omegon Dobson Teleskop Advanced X N 203/1200 zugelegt.

Ich bin kein kompletter Neuling der Hobbyastronomie, ich habe bereits seit August 2024 ein Omegon 130/920 EQ-2 Teleskop sowie einige Ferngläser und ein Jagdspektiv mit entsprechendem Stativ für sämtliche Ferngläser.

Ich habe in den letzten knappen 1,5 Jahren überwiegend mit einem Großfernglas (20x80) beobachtet. Das Teleskop war damals ein Geschenk und habe ich nur beiläufig benutzt, da mir die Bedienung mit dem EQ-2 nicht so sehr liegt.

Nun habe ich mir besagtes Dobson Teleskop Advanced X N 203/1200 gekauft und frage mich, wie hole ich dort das Maximum raus bzw. was für Okulare und Zubehör könnt ihr mir empfehlen?

Ich habe zusammen mit dem Teleskop ein Baader Hyperion 13mm Modular Okular gekauft. Das kann man von 1,25 Zoll auf 2 Zoll umbauen, jedoch habe ich festgestellt, wenn man es in 2 Zoll nutzen will, reicht der Crayford Okularauszug des Teleskops nicht aus, um die Sterne scharf zu stellen bzw. zu fokusieren. Wenn ich es mit 1,25 Zoll nutze, geht alles einwandfrei.

Da stellt sich mir die Frage, zurückschicken oder als 1,25 Zoller nutzen? Oder Bedienerfehler?

Generell bin ich bei der Auswahl von Okularen total überfragt. Ich habe selber neben den Standard 25mm und 10mm Okularen meines 130/920er EQ-2 noch ein Omegon UWA 6mm 1,25 Zoll Goldkante Okular, Okulare aus einem Omegon Set das beim 130/920er dabei war (15mm und 6mm Plössl) sowie das im Lieferumfang beim Dobson enthaltene 25mm Plössl - neben besagtem Baader Hyperion.

Aber was für Okulare wären noch besser oder könnt ihr eher empfehlen?

Selbiges gilt für den Justierlaser. Da habe ich den Omegon Justier-Laser Newton 1,25'' mit Sichtfenster Rev. B gekauft. Nun war es so, dass ich das Dobson Teleksop justiert habe. Dazu habe ich ganz normal den Justierlaser in den Okularauszug geschoben, gleichmäßig von oben gedrückt und ihn dann per Stellschraube des Auszugs festgezogen. Dann habe ich wie in Anleitung + Videos beschrieben das Teleskop justiert und anschließend aber festgestellt, dass wenn ich den Laser um ein paar Grad verdrehe bzw. allgemein an eine andere Position drehe und ihn dann wieder mittels Schraube fixiere, dass dann der Laser nicht mehr übereinstimmt mit der vorherigen Justage. Das würde ja bedeuten, dass der Laser dejustiert wäre. Er müsste ja theoretisch immer passen, egal welche Position der Justage-Laser im Okularauszug hat, wenn man ihn immer gleich einspannt wie beim Justagevorgang, oder?

Liegt hier ein Bedienerfehler meinerseits vor oder könnte der Laser tatsächlich dejustiert sein? Sollte ich lieber ein Cheshire nehmen?

Kurzfassung meiner Fragen:

1. Welche Okulare für das Omegon Dobson Teleskop Advanced X N 203/1200?
2. Baader Hyperion 13mm zurückschicken und austauschen?
3. Justage-Laser dejustiert bzw. lieber ein Cheshire Okular nehmen?
4. Welches weitere Zubehör könnt ihr mir empfehlen für das Teleskop?


Vielen Dank für eure Zeit!

 
Hi,

für die 2 Zoll Okulare wird eine 35mm Verlängerungshülse benötigt.
Hyperions sind ganz OK, bleibst du bei Baader würde ich dir aber die Morpheus Okulare empfehlen, die haben eine super Transmission und mit 76° Gegsichtsfeld auch mehr als die Hyperions.
Ich selber habe das 4,5mm und 6,5mm Okular von der Serie und bin absolut zufrieden damit.
Justage Anleitungen gibt es genug im Netz. Dein Dobson mit einem Öffnungsverhältnis f/6 ist aber nicht sehr Justage anfällig. Ich justiere immer am Stern, geht schnell und reicht völlig aus. Aber siehe auch hier

cs
Lothar
 
Zuletzt bearbeitet:
3. Justage-Laser dejustiert bzw. lieber ein Cheshire Okular nehmen?
Das der Laser dejustiert ist, kann sein. Vielleicht hast Du etwas, was plan aufliegt, aber eine V-förmige Einbuchtung hat. Da den Laser reinlegen, gegen eine helle Wand strahlen und den Laser in der Einbuchtung drehen. Er darf keinen Kreis an die Wand malen.

Ansonsten verkippt eigentlich alles ein bisschen, wenn es im OAZ fest geklemmt wird. Ich klemme nicht und lege den Laser einfach so in den OAZ. Dein Newton verzeiht kleine Ungenauigkeiten bei der Justage.

Sehr genau geht es hiermit

https://www.teleskop-express.de/de/...ter-2-justierokular-fuer-newtonteleskope-5506
 
Hallo,

1. Welche Okulare für das Omegon Dobson Teleskop Advanced X N 203/1200?

Gute Erfahrungen habe ich mit der 82° Serie von EXPLORE SCIENTIFIC (nicht LER) gemacht. Diese Okulare haben einen unkomplizierten und angenehmen Einblick und bilden gut ab. Ich nutze diese Serie seit einigen Jahren.

4. Welches weitere Zubehör könnt ihr mir empfehlen für das Teleskop?

  1. Einen Leuchtpunktsucher wie z.B. den Rigel:
    oder z.B. dem Baader Sky Surfer III:
    Mit solchen Suchern werden die Sterne angepeilt. Am Himmel werden rote Kreise oder ein roter Punkt projiziert um einem Stern unkompliziert ins Teleskop einstellen zu können.
  2. Für einem späteren Zeitpunkt gute Nebelfilter.
    Ich nutze häufig einen [OIII] Filter um den Kontrast bei Galaktischen Emissionsnebeln und Planetarischen Nebel zu erhöhen. Ich habe mir dafür einem Astronomik [OIII] Filter zugelegt:
    Dieser Filter erhöht nur den Kontrast zum Hintergrund von Nebeln die selbst Licht in den beiden OIII-Linien emittieren, wie eben Galaktische Emissionsnebel und Planetarische Nebel. Alle andere Objekten die über das gesamte Kontinuum emittieren oder reflektieren werden durch so einem Filter gedämpft.
Viele Grüße
Gerd
 
Hallo Montana (oder wie auch immer du wirklich heißt)!

Ein paar Gedanken von mir:

1. Kollimation: Dass der Laser selber nicht kollimiert ist, scheint bei günstigen Lasern leider relativ normal zu sein. Die kann man auch kollimieren, aber das ist eine recht nervige Angelegenheit, insbesondere wenn man dafür nicht die passende Ausrüstung hat. (Notfalls geht das mit 2 Prismenblöcken, wo man den Laser drauf legt und verkippungsfrei rotieren kann. Besser wäre aber eine Drehbank...)

2. Sucher: Ergänzend zum Rigel, den Gerd ja schon vorgeschlagen hat, könnte ich noch den ReflexSight von Explore Scientific empfehlen. Der passt übrigens auf eine normale Sucherhalterung. (Alternativ geht natürlich auch der original Telrad).

3. Bei den Okularen solltest du noch ein Übersichtsokular mit großer Brennweite und eins für hohe Vergrößerung (insbesondere für Planeten) mit kurzer Brennweite ergänzen. Um da konkrete Empfehlungen zu geben, müsste man aber dein Budget kennen.

Beispiele könnten das Baader Hyperion Aspheric 31mm als Übersichtsokular und das Svbony SV215 3-8mm Zoom Okular sein. (Letzteres hat aber einen geringen Augenabstand und ist mit Brille nicht zu benutzen. Wenn man ohne Brille beobachten kann, ist es aber hervorragend.)

CS, Lutz
 
Hallo,


Ich hatte diesem Reflex-Sucher eine Weile und habe hier im Forum etwas darüber geschrieben:


Viele Grüße
Gerd
 
Ach so, noch zum Kollimieren: Ich nehme da immer mit einem Cheshire um erstmal grob zu kollimieren, und dann einen künstlichen Stern. (Such bei Aliexpress mal nach "artificial star". Da das auch nur ein beleuchtetes Loch mit ein paar hunderstel mm Durchmesser ist, muss man das nicht für teures Geld bei hiesigen Händlern kaufen.) Alternativ geht auch die Reflektion einer Lichtquelle an einer Kugel, z.B. Kugellagergugel. Oder halt tatsächlich ein echter Stern, aber wenn Nachts mal gutes Wetter ist, nutze ich die Zeit lieber zum Beobachten, als zum Kollimieren.

CS, Lutz
 
Hallo

Deine längste Brennweite (weitestes Gesichtsfeld) ist 25mm und ein Plössl, mit wahrscheinlich ~50°.
Ich würde mit dem mal 1,2 Nächte beobachten, da wird schnell der Wunsch nach einem guten Übersichtokular aufkommen, im Bereich 28-32mm, mit ca. 5mm Austrittspupille und 68° Feld oder mehr.
Das 13mm passt dann als Ergänzung zum reinzoomen.

Welche Typen, da werden dich die Dobson und "low-F" Experten besser beraten können (ich verwende die genannten Hyperions bei F10 und F7, da sind sie gut).
Mittelklasse, aber wahrscheinlich nicht Preis/Leistungs Sieger. Generell: je geringer das Öffnungsverhältnis desto höherwertiger die Okulare.

Ich bin ja Fan von Gebrauchtkauf,
wenn ich mir gerade ein ~500€ 200/1200 Teleskop gekauft hätte, dann würde mir so ein Angebot gefallen, Preis/Leistung scheint sehr gut;
Vielleicht gibts ja jemanden der das konkret besser bewerten kann.

1767436719550.png


Dieses Tool ist hilfreich, damit kann man Feld, Vergrößerung und Austrittspupille gut simulieren, mit verschiedenen Zielobjekten im Hintergrund.


Viel Spaß mit dem neuen Teleskop,
Martin
 
Da du den Dobson von Hand nachführen und die Durchlaufmethode als Beobachtung nutzen tust, empfehle ich dir Okulare mit groẞem scheinbaren Gesichtfeld und langem Augenabstand.
Da bieten sich alle Okulare mit 68-110° Gesichtsfeld und 15-20mm Augenabstand an.
Alles andere macht sonst keinen Spaß vor allem wenn es um höhere Vergrößerungen geht.

Die Laserjustage ist meist nur eine grobe Justage, genau so wie alle anderen Justierhilfen.
Cheshire und Laser sind dabei ganz gut um den Fangspiegel auszurichten.
Die Feinjustage wird dann am Hauptspiegel und am Stern durchgeführt.

Dazu muss das Teleskop ausgekühlt sein und die Vergrößerung möglichst hoch gewählt werden (2xD) also für deinen 200mm Spiegel bei ca. 300-400x Vergrößerung.
Dabei suchst du dir einen hellen Stern stellst diesen extrafokal etwas unscharf so dass du den Stern als einen Donut siehst.
Je nach Seeing sollte man möglichst nah am Fokus und auf der optischen Achse justieren.
Das schwarze Loch in der Mitte ist der Fangspiegelschatten, welcher mittig in den hellen Fresnellringen stehen sollte.
Wie ein solcher "Sterntest" aussieht siehst du hier.


Für eine schnelle Temperaturanpassung empfiehlt sich ein Lufterbrett mit saugenden Lüfter und Aussparungen für die Justageschrauben.
Es gibt mittlerweile auch 3D Druckereien welche schon passende Bretter zur Verfügung stellen.
LG
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Montana,
Ich habe selber neben den Standard 25mm und 10mm Okularen meines 130/920er EQ-2 noch ein Omegon UWA 6mm 1,25 Zoll Goldkante Okular, Okulare aus einem Omegon Set das beim 130/920er dabei war (15mm und 6mm Plössl) sowie das im Lieferumfang beim Dobson enthaltene 25mm Plössl - neben besagtem Baader Hyperion.
Mein erster Gedanke: Super, ist doch alles für einen guten Einstieg vorhanden !
Viel mehr habe ich bis heute nicht, nach vielen Jahren Nutzung.

Wie viele Erfahrungen konntest du denn mit den Okularen am neuen Dobson schon sammeln ?
Was hat dir gefehlt oder hat dich gestört ?
Budget ?
Du könntest auch mal nach Prinzip Filmdose die Justage überprüfen.
Diese Anleitung hat mir dabei immer geholfen: Seeing1 Newton Justage

Gruß,
Holger
 
Hallo Leute,

ich danke euch schonmal für die zahlreichen Antworten.

Für die 2 Zoll Okulare wird eine 35mm Verlängerungshülse benötigt.

Danke für den Hinweis. Frage mich dabei gerade nur, wieso wird dann so ein Teleskop ohne Verlängerung ausgeliefert? Oder liegt es an der Bauweise des Baader Hyperion, dass der Crayford-Auszug nicht ausreicht und andere 2 Zoll Okulare würden problemlos nutzbar sein? Hat das irgendeinen Nachteil, wenn man so eine Verlängerung nutzt in Sachen Abbildung/Bildqualität usw.?


Mein erster Gedanke: Super, ist doch alles für einen guten Einstieg vorhanden !
Viel mehr habe ich bis heute nicht, nach vielen Jahren Nutzung.

Wie viele Erfahrungen konntest du denn mit den Okularen am neuen Dobson schon sammeln ?
Was hat dir gefehlt oder hat dich gestört ?
Budget ?

Das neue Dobson konnte ich erstmalig erst gestern benutzen, da das Wetter hier im Schwarzwald umgeschlagen ist auf Schnee und Winter. Ich habe es auf den Orion-Nebel gerichtet und auf den Stern Sirius. Ich bin bisher eigentlich sehr begeistert vom Teleskop.

Bis auf das neu gekaufte Baader Hyperion 13mm habe ich alle anderen Okulare bereits bei meinem bisherigen 130/920 EQ-2 Teleskop mal ausprobiert. Gestern Abend habe ich das Goldkante 6mm UWA und eben das Baader probiert in 1,25 Zoll, da ja wie beschrieben für 2 Zoll der Auszug nicht reichte.

Mir geht es einfach darum, das Maximum rauszuholen aus dem Teleskop. Die schier unendliche Auswahl an Okularen hat mich immer stets verwirrt, ich habe mir dann deshalb auf Empfehlung eben das Baader Hyperion geholt, da man es ja sowohl auf 1,25 Zoll als auch auf 2 Zoll nutzen kann und es 68° hat.

Aber meine Frage war im Grunde genommen, ob man einfach noch mehr rausholen kann, mit besseren Okularen.

Ich werde aber nun die Vorschläge der anderen hier mal anschauen, da bin ich schonmal sehr dankbar für eure Hilfe!
 
Hallo,

hochwertige Okulare können schnell mehrere hundert Euro kosten, daher wäre ein Preisrahmen sehr hilfreich.

Gruß,
Holger
 
Mir geht es einfach darum, das Maximum rauszuholen aus dem Teleskop.
Ein pauschales Maximum gibt es nicht, es gibt sowas wie "förderliche Vergrößerungen und Austrittspupillen" für eine bestimmte Öffnung und für bestimmte Objekte.
Für Planeten wird eine Austrittspupille von ca. 0,7mm angegeben, was bei dir einer 286x Vergrößerung und einem 4-5mm Okular entspricht.
Da das Atmosphärische Seeing jedoch mal besser und mal schlechter ist, braucht man meist mehrere Okularbrennweiten für Planeten, um sich an das Seeing anpassen zu können.
Ansonsten als Sucherfunktion und als Minimalvergrößerung kann man eine AP von ca. 6-4mm verwenden.
Für DeepSky als Normalvergrößerung nehmen die meisten eine AP von 4-2mm.
Für Planeten ca. 0,8-0,7mm.
Und für Doppelsterne auch bis 0,5mm.

Um mal für den Anfang gut aufgestellt zu sein hier eine pauschale Okularaufstellung welche man beliebig und je nach Vorlieben ergänzen kann:
30mm (Zum aufsuchen und für große DeepSky Objekte)
17mm (DeepSky)
6mm (Für kleine DeepSky Objekte und Planeten bei schlechtem Seeing)
4,5mm (Planeten bei gutem Seeing)

Für ein besseres Verständnis der Materie ist vielleicht der ICS-Katalog ganz hilfreich und zwar das Kapitel Okulare?

LG
 
Hi
viel Spaß mit dem neuen Teleskop.

13mm - in dem Bereich wird Dein Arbeitstier liegen, da Du damit eine Austrittspupille erreichst, die Du für fast alles verwenden kannst.
Daher rate ich hier keine Kompromisse zu machen.
Das Hyperion ist als Nachbau der LVW grundsätzlich nicht schlecht, wäre aber nicht meine Wahl.
Die 2" Option, die es auch bei den LVW gab, ist in der Praxis ohne großen Nutzen und optisch ohnehin irrelevant, das Licht ja immer nur über die Linsen verarbeitet wird, nicht über das Steckmaß.
Da Du viele andere Brennweiten hast, die Du auch nutzen kannst, würde ich für etwas mehr Geld das ES 14mm mit 82 Grad vorziehen oder für etwas über einen Hunni mehr, ein "endgültiges" Okular mit einem 13mm XWA 100 Grad, die es unter verschiedenen Labeln gibt, erwerben.

Das würde Dir die Augen öffnen, aber vermutlich auch Kaufgelüste auslösen.

Justierlaser - die können verstellt sein. Zur Prüfung hast Du Tipps bekommen. Justage und Seeing1.de ist auch schon benannt worden.

Weitere Okulare:
Hier kommt die Austrittspupille (AP) ins Spiel. Für eine Orientierung hilft Dir vllt dies aus meiner Homepage
Augenabstand und andere technische Aspekte kannst Du ggf ja über die anderen Okulare schon mal quantifizieren.
In Summe rate ich zu eher 5/6 Okularen mit Priorität in Reihenfolge:
Arbeitstier: AP ca 2 bis 2,5mm
Großfeld: AP 5-7mm je nach Himmelsgüte - Orientierung an der Grenzgröße am Himmel (=AP) plus ggf. max. 1 mm mehr.
Hohe V: AP 1mm oder 200fach
Je nach Vorliebe und Bedingungen:
Vmax = (Öffnung-Obstruktion) x 2 oder Seeinggrenze am Standort, AP um 0,7
Großfeld II - AP 4,5-3,5mm, sofern Großfeld über AP 6 gewählt wurde
Zwischenstufe zwischen hohe V und V max, nach Bedarf.

Sucher: Ich bin großer Freund der Peiler und benutze selbst Baader Skysurfer III oder Rigel. Damit kommen auch Kinder oft schnell klar.
Telrad ist mir zu groß und unhandlich und er braucht oft einen Tauschutz.

CS
 
Hallo Leute,

erneut danke ich für die neuen Beiträge, das hilft mir sehr weiter das passende Zubehör zu finden.

hochwertige Okulare können schnell mehrere hundert Euro kosten, daher wäre ein Preisrahmen sehr hilfreich.

Ich bin da preislich ziemlich offen, ich investiere sehr gerne Geld in dieses Hobby. Ich habe es zwar bisher überwiegend mit Ferngläsern und einem Spektiv betrieben, jedoch war dort die Faszination nicht minder als jetzt mit dem neuen Teleskop.

Grüße,
Kai
 
Hallo Kai,
dir noch ein frohes Neues Jahr 2026. Du hast schon so viele Okular-Vorschläge bekommen, da ist es fast müßig, Zoom-Okus zu empfehlen. Persönl. Geschmack und im Einsatz 8-24 mm, viele Jahre im 12.5" Dobson im Einsatz, jetzt, seit Sept. 2023 im C 8, und SV Boni 3-8 mm, der nur bei gutem Seeing bis 420fach zeigt. Den Dobson habe ich mit den Einzel-Okus bis herab 5mm verkauft, die Röhre mit 25 kg wurde mir zu schwer, man wird auch nicht jünger....
Sorry, diese Zeilen werden wieder einige "Besserwisser" und ein Gähnen verursachen, die mir auch viele Ratschläge brachten, das und das und das sollte man haben, sorry, ich bin kein "Krösus".

Gruß Günther
 
Hallo Kai,

also wenn Geld keine Rolle spielt, die Nikon NAV sollen recht gut sein (kenne ich aber nur vom hören/sagen, ich bin zu arm für so was :cry: ). Aber ob das wirklich Sinn ergibt, für ein einzelnes Okular den dreifachen Preis wie für dein Teleskop auf den Tisch zu legen?

CS, Lutz

p.S. In meiner Preisklasse bin ich mit den Baader Morpheus 9mm und 17,5mm sehr zufrieden (irgendwann werde ich mir sicher auch noch das 12,5mm zulegen). Ergänzt nach oben hin mit einem Explore Scientific 24mm 68° sowie dem schon erwähnten Baader Hyperion Aspheric 31mm (auch da ist die Alternative von Explore Scientific sich sehr interessant) und nach unten mit dem Svbony 3-8mm Zoom. Oder für Tage, an denen ich keine Kontaktlinsen drin habe, das Baader Zoom Mk iii oder iv mit zugehöriger 2,25*Barlow. Bevor ich durch den Blick durch ein Morpheus "versaut" wurde, habe ich das Zoom übrigens für alles genommen, und war auch damit glücklich. Von daher: Beobachte doch erstmal mit dem, was du hast, insbesondere mit dem Hyperion. Das ist kein schlechtes Okular und wenn es dir damit keinen Spaß macht, wird es mit einem noch besseren Okular auch nicht plötzlich um Größenordnungen besser.
 
Hallo liebe User,

bitte haltet Euch an die Netiquette und übt einen pfleglichen Umgang mit einander.

Mit freundlichem Gruß vom Moderatoren-Team
Mathias
 
Hallo Leute,

ich habe nun heute Abend etwas länger beobachtet mit dem neuen Teleskop und den Okularen. Der Himmel ist klar und aktuell hat es -8° bei uns hier im Schwarzwald.

Ich habe überwiegend die Okulare an verschiedenen Objekten getestet, am längsten wohl an der Andromeda-Galaxie und am Orion-Nebel und bin eigentlich doch ziemlich zufrieden.

Bei dem Teleskop war noch ein UHC Filter in 1,25 Zoll beigelegt, den habe ich genutzt für den Orion-Nebel und konnte so etwas mehr erkennen, was sehr toll war. Also mit dem Baader Hyperion 13mm bin ich eigentlich sehr zufrieden, natürlich habe ich jetzt keine wirklichen Vergleichswerte zu den anderen genannten, aber insgesamt finde ich das wirklich sehr gut bisher.

Was ich mich nun noch Frage: Ist es auch mit dem Teleskop möglich noch mehr von der Nebelfäche zu sehen? Ich meine, wenn ich mich nicht ganz täusche, das ich mit dem UHC Filter auch weiter oben, Richtung Pferdekopf-Nebel noch etwas sehen konnte, was ohne Filter nicht sichtbar war. Der Orion-Nebel bzw. ein Teil davon ist ja auch ohne Filter sichtbar und auch durch Ferngläser und Co. schon sichtbar, aber der "verborgene" Rest, kriegt man den noch irgendwie besser rein oder mehr?

Aber abschließend muss ich sagen, verbleibe ich wohl vorerst mal bei den Okularen die ich bisher habe. Erstmal ausgiebig mit dem neuen Teleskop nutzen, dann weiterschauen.

Liebe Grüße,
Kai
 
Hallo Kai,

Im gesamten Gebiet vom Orionnebel gibt es viele beobachtbare Nebel, sowohl Emissions- als auch Reflektionsnebel oder ein Gemisch davon.
Hilfreich ist auf jedem Fall ein dunkler Himmel und eine mondlose Nacht, dann gibt es im diesem Gebiet sehr viel zu sehen.
Der Orionnebel kann und sollte mit verschiedenen Vergrößerungen beobachtet werden. Schon mit 8" Teleskopöffnung ergibt sich im Orionnebel eine Fülle von Strukturen die zu sehen sind.
Nördlich am eigentlichen Orionnebel schließt sich mit Messier 43 ein weiterer Nebel an, der mit Nebelfilter gut zu sehen ist.
Die Nebel über dem Orionnebel, NGC 1973/75/77, der "running Man" ist ein Reflektionsnebel. Diesen Nebel ohne Filter beobachten. Ein Nebelfilter würde diesen Nebel dämpfen. Auch für diesem Nebel ist ein dunkler Himmel Pflicht.
Direkt am Orionnebel grenzen noch Offene Sternhaufen an, wie NGC 1980 und NGC 1981. Auch diese Sternhaufen sind gut zu sehen.
Noch weiter im Nordosten vom Orionnebel, beim Stern Alnitak ist der Flammennebel NGC 2024. Der benötigt wiederum dunklen Himmel und einem Nebelfilter. Der Stern Alnitak kann bei der Beobachtung stören.

Hilfreich für dich wäre eine Karte für dieses Gebiet. Ich habe unter anderem den "Deep Sky Reiseatlas" in dem das Gebiet beschrieben ist:


Vom Orionnebel habe ich eine Zeichnung bei mir zuhause in denen die einzelnen Gebiete bezeichnet sind. Das war ein Netzfund, ich weis allerdings nicht mehr woher ich den habe. Den kann ich dir zusenden, falls du Interesse daran hast.
Hier noch eine Karte vom Orionnebel, erstellt mit "Cartes du Ciel":

Orionnebel.png

Karte erstellt mit "Cartes du Ciel":


Viele Grüße
Gerd
 
Hallo Kai,

ich beobachte inzwischen mit 12" F5 Dobson unter Vorstadthimmel ohne Filter und viele Nebel sind da nur milchige Flecken.
Da sorgt das eigene Auffinden für mehr Freude als der tatsächliche Anblick.;)
Kugelsternhaufen finde ich da z.B. interessanter.

Aber wie sieht es denn mit Mond und Planeten bei dir aus ?

Gruß,
Holger
 
Hallo Leute,

Vom Orionnebel habe ich eine Zeichnung bei mir zuhause in denen die einzelnen Gebiete bezeichnet sind. Das war ein Netzfund, ich weis allerdings nicht mehr woher ich den habe. Den kann ich dir zusenden, falls du Interesse daran hast.

Danke für deine Antwort, gerne kannst du mir das zusenden, das würde mich sehr freuen!

Aber wie sieht es denn mit Mond und Planeten bei dir aus ?

Die Planeten habe ich bisher immer sehr oft beobachtet, da man sie von uns aus immer sehr gut sieht. Vor allem diesen Sommer habe ich sie viel beobachtet, noch mit dem alten Teleskop und vorrangig mit den Ferngläsern. Das neue Teleskop habe ich jetzt noch auf keinen der Planeten richten können.

Mit am faszinierendsten finde ich die Messier-Objekte. Von denen habe ich diesen Sommer auch sehr viele beobachtet.

Liebe Grüße,
Kai
 
Hallo,

Ich habe die Zeichnung wieder im WWW gefunden:


Viele Grüße
Gerd
 
Hallo Kay

Im Pronzip nimmt man an F/6 Teleskop die selben Okjlare wie an F/6 Teleskop😁
Was ist anders? Du hast jetzt 2" OAZ und wegen yer mehr Brennweite ist es natürlich weniger Bildfeld , da kannst du mit 2" Okularen mit großem Gesichtsfeld gecenhalten.
Du hast mehr Öffnung, da kann auch ein Okular schon limitierten, mein 6mm Goldkante war an 6" noch gut, an 8" zeigte es weniger Detail als ein 7.5mm Speerswaler Okular, soviel zu deiner Frage ob bessere Okulare mehr bringen, ich glaube man bekommt was man zahlt. Zwischen den ES 82° und Nagler scheint es aber mehr der Name zu sein.
Das SVBony Zoom 3-8mm könnte Spaß machen um die Grenzen auszuloten.

Gruß Frank
 
Moin,

ich würde hier gerne mal einharken. Bin an einem Ähnlichen Punkt:D Also ich habe ein 203/1200 Dobsen, 25mm Plössl, 6mm SVBony. Bis jetzt habe ich mein Augenmerk nur auf Planten gerichtet. In der ganzen Nebel und Galaxy Thematik bin ich noch garnicht so drinnen. Ich bin drauf und dran mir das Baader Hyperion Zoom Okular Mark IV 8-24mm und die passende Hyperion Barlow Linse 2.25x dazu zu holen. Ich denke damit komme ich ein Stück weiter.

Grüße
Dorian
 
Hi
wozu? Du bekommst damit von ca 3,5 bis 24mm rechnerischer Okularbrennweite.
Du brauchst weder 21 noch 10 Brennweiten - ja sogar nicht mal 6, weil Du das Thema Großfeld, Übersicht, große AP ja gar nicht abdeckst.
Diese Kombi aus Barlow und Zoom ist m.E. für die Anforderung "super geringer Transportaufwand, Reise, Vergleiche und Test oder Sonne" in Betracht zu ziehen. Und/oder wenn auf lange Zeit keinesfalls mehr im Budget für Astro da sein wird.

Diese Kombis können nichts wirklich sehr gut und sind in Sachen Seherlebnis deshalb größere Kompromisse. Und die würde ich nur eingehen, wenn o.g. Dinge Thema sind.
CS
 
Hallo

Ob so viel Glas am Planeten gut ist mag man bezweifeln
Es gibt bei Redit ausf0hrliche Tests wo man sich damit plagt was sich da alles aus versehen auseinanderschraubt, und gegen hochwertige Okulare verliert es im Kontrastvergleich ist aber als Zoom und Barlow durchaus sei. 260 Dollar wert...
Ich glaub du kommst da aktuell auf 500€
Dafür bekommst du zumindest für die beschränkte 1.25" Welt 2 schöne ES 82° Okulare und mit ein bisschen Verhandlungsgeschick noch das 2" 82° 30mm Okular obendrauf.
Aber so wie Bluesbrother (sorry das Bild ist einfach herlich) sagt sind das auch mal 2kg.
Mag sein das wenn man Veränderliche beobachtet oder Doppelsterne das reinzoomen Priorität hat

Gruß Fank
 
Moin,

ich habe mit meinem Dobsen ehrlich gesagt die Probleme das für mich das Auffinden der Objekte noch sehr fordernd ist. Ich dachte das mir das Zoom Okular dies als Anfänger erleichtert. Ich hab bis dato auch nur ein 6mm SvBony und ein 25mm Plössl Okular. Ich erhoffe mir halt durch das Zoom Okular. Eine Vereinfachte Handhabung und auch bessere Bilder. Als mit meinen Günstigen Okularen.

Habe das Baader nun Günstig auf Ebay geschossen.

Grüße
 
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