M 101 DSLR

  • Besitzer des Mediums astrojan
  • Datum
Hallo Forum,

möchte hier noch eine Aufnahme von M 101 zeigen die vergangenen Sonntag entstanden ist. Da dies seit über einem Jahr wieder die erste Aufnahme mit der DSLR ist (sonst immer nur CCD, aber nachdem die DSLR für Panstarrs schon mal draussen war gings damit gleich weiter) wollte ich von euch gerne eine Einschätzung haben ob da mit der EBV deutlich mehr geht oder die Möglichkeiten gut ausgenutzt sind.

Die Details zur Aufnahme sind:
Galaxie M 101, 100/600 ED Apo auf Heq5, Guiding mit Mgen, Gesamtbelichtungszeit 150 Minuten mit EOS 1100D und IDAS LPS V2 Filter

Eine Frage noch: Die Gesamtbelichtungszeit war aufgeteilt auf verschiedene 5, 10 und 12 Minuten Subs. Normalerweise habe ich immer nur eine Exposure Zeit und kann dann beim stacken mit Median Flugzeugspuren etc. gut weg rechnen. Nun musste ich die 5er, 10er, 12er mit Median stacken und dann die 3 Stacks mit Addition zusammenfügen. Nun soll ja stacken mit Median bei wenig Bildern (5-7) nicht so gut sein. Wäre es besser die Aufnahmen mit Flugzeugspuren rauszuwerfen und alles mit Addition zu stacken?

Würde mich über Feedback freuen,

Jan
Hallo Jan,
ja, Median funktioniert gut bei vielen Subs. Dabei werden "Ausreißer" bei den Bildpunkten (eben Flugzeug- und Satellitenspuren) verworfen, was mit zunehmender Bildzahl zu immer besseren Ergebnissen führt. Bei wenigen Bildern ist wohl eine reine Addition besser, wobei es dann aber sehr schade wäre, Einzelbilder zu verwerfen, es sei denn, sie sind gar nicht mehr zu retten. Wenn die Strichspuren nicht voll durch die Galaxie gehen, würde ich die betreffenden Einzelbilder vorher mit einem Klon-Pinsel bearbeiten und die Strichspuren entfernen. Kleinere Ungleichmäßigkeiten, die dabei entstehen, sind entschuldbar, denn auch bei der Addition werden Einzelbildabweichungen abgemildert.
Unterschiedliche Belichtungszeiten machen bei Objekten Sinn, die große Helligkeitsunterschiede aufweisen. Paradeobjekt ist sicher der Orionnebel. Wenn man das Trapez richtig belichtet, dann sind die Außenbereiche nicht zu erkennen, belichtet man aber diese richtig, ist die Trapez-Region ausgebrannt. M101 ist eher homogen, was die Helligkeit angeht und den kommst du mit einer Belichtungszeit aus.
Für 150 Minuten finde ich dein Ergebnis aber trotz allem sehr gut.
Gruß
Sebastian
 
Hallo,

also die unterschiedlichen Belichtungszeiten sind dadurch entstanden das ich zuerst nur 5er gemacht habe da ich gesehen hab das gleich eine Stromleitung durch das Objekt durchzieht (da wollte ich keine 10er mit versauen). Dann die ganze Zeit 10er gemacht und irgendwann dann noch auf 12 hoch um zu sehen ob ein mehr an Belichtungszeit mehr bringt. Werde beim nächsten mal auf jeden Fall nur noch eine Belichtungszeit machen.

Gedithert wurde auch nicht, ist aber mit dem Mgen ja einfach und würde ich auf jeden Fall probieren beim nächsten Mal. Mit der CCD habe ich da bisher nie die Notwendigkeit gesehen, da die Bilder sowieso sehr rauscharm sind (ist dort auch nicht so einfach, da man das ja mit dem Ditherbefehl des Mgens syncronisieren müsste).

Danke für eure Beiträge,

Jan
 

Medieninformationen

Kategorie
Fotoalben von Mitglieder
Album
Sonstiges von astrojan
Hinzugefügt von
astrojan
Datum
Bilder angesehen
247
Kommentare
3
Bewertung
0,00 Stern(e) 0 Bewertungen

Diesem Medium teilen

Zurück
Oben