14" f3.8 Astrograph Projektvorstellung

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Hallo,

Fangspiegelspinne und FS-Halter von Astrosystems sind jetzt auch da.

Die Spinnenbeine sind an der Basis 6 cm breit und verjüngen sich auf 5 cm, Materialstärke 0,8 mm.

Was meint ihr, macht es Sinn die Spinne noch mit zusätzlichen Aussparungen zu versehen oder der Festigkeit wegen eher so lassen?


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Moin,

was sollen die Aussparungen bringen, ist das bisschen Gewicht relevant?

CS
Jörg
 
Hallo Jörg, Tom,

nicht wegen Gewicht, dass spielt keine Rolle sondern wegen der recht großen Fläche und damit entstehenden Grenzschicht, die den optischen Einfluss der Spinne vergrößert. Aber das ist wahrscheinlich Kaffeesatz-Leserei und ein Unterschied kaum feststellbar.
 
Moin,

ist das nicht auch ein eher marginaler Effekt resp. ausufernde Perfektionitis?

Ich würde da ganz ehrlich nix dran machen. Da ist die Gefahr was zu verschlimmbessern m.E. größer als der zu erwartende Effekt.

CS
Jörg
 
wegen Gewicht, dass spielt keine Rolle sondern wegen der recht großen Fläche und damit entstehenden Grenzschicht, die den optischen Einfluss der Spinne vergrößert
Hallo Alex
Da hast du eigentlich recht, mit der Spinne verhält es sich zwar genau anders herum wie mit dem Hauptspiegel, also die Spinne kühlt schneller und mehr ab, bildet deshalb aber trotzdem eine Grenzschicht.
Diese verstärkt die Beugungserscheinung der Spinne und die Spikes erscheinen deutlicher und stärker.
Wenn man einen Volltubus hat und die Lüfter laufen lässt wird die Grenzschicht auf der Spinne eigentlich weggesaugt.



Gruß
CS
 
Hier ein kurzes Update. Die Spiegelzelle ist endlich fertig. Muss nur noch die Basis, Wippenbolzen und Blendring (nicht auf dem Foto) eloxieren lassen.

Um eine optimale Auflage zu gewährleisten, habe ich jedes Dreieck auf einer ebenen Unterlage mit feinem Schleifpapier bearbeitet. Obwohl die Auflagepads gedreht und fest mit den Dreiecken verschraubt verblieben doch noch ein paar 1/10 mm Unebenheit, die jetzt beseitigt sind.

Nächste Woche kommt auch endlich der Tubus von Klaus Helmi.


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Hallo Alex

Ich möchte an deinem schönen Sebstbauprojekt nicht herum kritisieren.
Aber die 18 Auflagepunkte kommen mir etwas zu groß vor.
Sofern diese ebenfalls nicht schwimmend verlegt sind, kann es zu einer asymmetrischen Auflage innerhalb der einzelnen Dreiecke kommen, wenn die Kreise nicht plan am Spiegel anliegen.
Dies nur so als mechanischer Aspekt.
Eventuell macht das auch garnichts an der optischen Leistung?
Eine punktuelle Auflage wäre meiner Meinung nach besser.

Gruß
CS
 
Hallo @Quanten ,

ich bin für jeden Hinweis und Kritik dankbar. In das Projekt fließen immer wieder Hinweise und neue Ideen ein und ich habe auch kein Patentrezept was die ganze Konstruktion angeht. Mittlerweile würde ich die Spiegelzelle auch schon wieder anders konstruieren, eher so: https://www.cloudynights.com/topic/739363-20”-equatorial-mirror-cell-with-whiffletree-edge-support/

Die Auflagepunkte habe ich mir hier abgeschaut: http://www.loptics.com/articles/mirrorsupport/mirrorsupport.html

http://www.loptics.com/intheshop/shop54.html

Sowohl die Streben als auch die Dreiecke sind dank sphärischer Lager schwimmend gelagert und können sich leichtgängig und frei bewegen. Jedes Dreieck habe ich den Auflagen über eine gerade Fläche mit Schleifpapier (500, 1500, 2500) gezogen um vorhandene Unebenheiten der Auflagen auszugleichen. Das sollte passen und die Auflagen plan am Spiegel liegen. Aber in der Tat habe ich es mit der Größe vielleicht etwas übertrieben.
10-15 mm große POM Scheiben oder tatsächlich eine Punktauflage (Nylon-Hutmuttern) wären sicher auch nicht schlecht.
Sollte sich wieder Erwartens an der Abbildung doch was bemerkbar machen, wäre das ein Ansatzpunkt.

Viele Grüße,
Alex
 
Heute ist endlich das Carbon-Röhrchen angekommen. Sehr gute und saubere Arbeit.

Habe großen Respekt vor dem Bohren, dass jetzt ansteht.

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Zuletzt bearbeitet:
Hallo Tobias,

Gewicht sind 8,3 kg, was meiner Meinung noch verhältnismäßig leicht ist. Das Teil ist ein ganz schöner Trümmer und die Wandstärke ist 14 mm, hatte den Tubus schwerer erwartet.

Fast alles beisammen.
Der Fangspiegel fehlt noch, ist aber auf dem Weg. Den hatte ich zähneknirschend, des miesen Dollarkurses wegen, letzten Sonntag bei Antares bestellt.

Die Rohrschellen muss ich noch fräsen lassen, da wollte ich aber warten bis der Tubus fertig ist, der finalen Maße wegen.

Der 3“ Feathertouch fehlt auch noch, aber bis der da ist, verbaue ich erstmal einen 2,5“ Moonlite. Muss für den FT eh eine Basis fertigen lassen, da nehme ich dann den gleichen Lochabstand wie beim Moonlite.

Will mit dem Bohren des Tubus und zusammenbauen nichts überstürzen, paar Tage mehr oder weniger sind jetzt auch egal. Werde mir daher erstmal ein V-förmliches Gestell aufbauen, worauf ich den Tubus zur weiteren Bearbeitung lagern und bequem drehen kann.

Grüße,
Alex
 
Hallo Alex,
ich lese auch schon einige Tage hier mit, weil ich gerade selbst am bauen bzw noch am konstruieren bin (dies aber nur weil CNC noch nicht fertig ist).
Somit bleibt viel Zeit um das geplant zu kontrollieren Foren durchstöbern ob man noch etwas findet was man nicht eingeplant hatte bzw einfach vergessen im Eifer des Gefechtes und das wieder und wieder.

Gestern bin ich dabei auf einen Beitrag in einem anderen Forum gestoßen, welcher dich bzw auch alle anderen Leser hier interessieren könnte!

Vielleicht betrifft dies dich auch nicht oder kaum, weil du massiver gebaut hast.
Somit mag auch das Verhältnis Wippe Dreiecke besser sein als bei mir mit Leichtbau in Carbon.

In meinem Fall werde ich das Verhältnis dahin gehend verändern, dass ich anstatt einer Carbon Wippe ( Quadratrohr) eine Aluwippe mache und den Drehpunkt weiter nach oben bringe in die nähe der Drehpunkte der Dreiecke.

Auf Seite 3 des Beitrag ist das sehr gut erklärt und auch dargestellt um was es da genau geht.

Lg. Michael
 
Hallo Michael,
du meinst den Drehpunkt der Wippe von den Auflagedreiecken, nicht von den lateralen Wippen richtig?

Ja, da habe ich „einen Fehler“ gemacht bzw. würde das bei einer neuen Spiegelzelle anders machen. Meine Wippen/Streben sind aus 8mm Alu und auch mit einem sphärischen Lager versehen. Können sich also frei bewegen, was aber ja aber eigentlich nicht nötig wäre, eine Lagerung per Welle und Bewegungsmöglichkeit auf der Z-Achse (hoch/runter) reicht ja völlig.
In meinem konkreten Fall, macht das nichts außer das die Bauhöhe größer ist, daher auch „einen Fehler“ in Anführungszeichen.

Weiter oben habe ich zu einem Thread auf CN verlinkt, wo das meiner Meinung sehr clever umgesetzt ist, solche Zellen gibt es mittlerweile sogar zu kaufen (Aurora Precision), individuell gefertigt.

Ich finde bei denen wo die Strebe/Wippe auch von der Hinterseite erreichbar ist sehr gut, auch in Hinblick auf die Befestigung eines Ausgleichgewichts bei paralaktischer Montage. Siehe hier: https://youtu.be/Q4JDtBdpz5I - sehr gut erklärt.

Was konstruierst / planst du schönes ?

Grüße,
Alex
 
Hallo Alex,
ja ich meine den Drehpunkt der Wippe!
Ja das Video erklärt diese Problematik sehr gut.

Was ich plane konstruiere (12 Zoll selber Tubus wie deiner 12mm Wabenkern Leichtbau) ist sehr aufwendig mittlerweile. Wollte auch schon einen Beitrag darüber machen. Nur da es bei mir sehr lange dauert aufgrund der CNC, habe ich mir gedacht ich mache dann einen Beitrag wenn alles fertig ist. Hoffe ich komme in diesem Jahr noch zum fräsen der ersten Teile. Mal schauen.

Ich kann dir aber gerne den letzten Stand ( hier auch schon was Konstruktion angeht hier rein stellen wenn dir das recht ist?

Lg. Michael
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier der letzte Stand der Zelle.
Schnitt durch Aufbau_1.PNG


das wäre der Schnitt durch den Aufbau an einer Halterung
In der Mitte ist ein 8mm Hartalubolzen unten abgeflacht ( AL7035 oder so wie das heißt ...bin nicht von Fach) welcher von unten mit einer M5 Schraube und den beiden Seiten ( innen und außen) mit M5 Madenschrauben verschraubt werden kann, zur besseren Justierung der Arme (hoffe das ist ausreichend um alles so zu fixieren das es hält). Verstellbereich ist hier mit +-1mm kalkuliert. Denn wie weitläufig bekannt, bekommt man das kaum so genau hin das alle Kugellager den genau gleichen Abstand haben. Mit dieser Anpassung kann ich .... zumindest hoffe ich es, dem entgegen wirken. Kann somit den Abstand von jedem einzelnen Arm genau in den gleichen Abstand zum Spiegelrand bringen.
In diesem Bolzen wird eine Gewindezapfen M5 mit InnengewindeM3 eingeklebt damit ich darauf die Aufnahme für den Blendring einschrauben kann. Der Gewindezapfen wird durch 3 Mini Kugellager ummantelt welche die Arme Lateral ohne Spiel bewegen sollen dann.

Konstruktion der neuen Wippe.PNG


Hier habe ich die Strebe der Zelle weg gelassen, um zu sehen wie ich nun die Anpassung bezüglich Schwerelinie ( Drehpunkt) umgesetzt habe.
Mit dieser Variante habe ich jetzt den Drehpunkt der Wippe auf der Höhe des Drehpunktes der Wippen die mit Pendellager wie bei dir auch gelagert sind.
Durch den nach oben gesetzten Drehpunkt ist der Schwerpunkt welcher durch die Arme entsteht nach untern bzw hinten gewandert, was der Sinn der Sache war.

Zur Not ist das ganze auch wieder so angedacht, dass ich es entnehmen kann und bei Bedarf kann ich da noch Gewicht ran schrauben. Genug Platz bis zum Rahmen hätte ich noch.

Die Spinne mache ich auch selbst wie ich die Rohrschellen und die Losmandy Schiene. Den Aufbau am OAZ natürlich auch.
Geht fast nicht anders bei dem Leichtbau. Sonst bin ich schnell über 20kg bei einem 12 Zoll mit f/4,5.

Ziel war ja 13 kg voll aufgebaut mit allen Anbauten und Kamera. Also alles was dazu gehört. Habe ich aber verworfen, da ich dem Tubus doch etwas unterschätzt haben von Gewicht. Dachte ich komme mit 4kg hin. Ging sich mit den Verstärkungsringen Volllaminat nicht aus. Der Tubs hat 5,5kg noch nicht lackiert.

Somit habe ich mein Ziel neu gesetzt und bin mal auf 15kg fertig rauf gegangen und habe auch dafür ein paar Teile stabiler ausgeführt. Wenn ich mir Gewicht schon nicht die 13kg schaffe dann schaue ich das ich noch mehr Stabilität ins System hinein Bekomme.
 
Eine wirklich beeindruckende Konstruktion Michael, danke das du sie hier zeigst.

Eine Spiegelzelle aus Carbon, was genial ist, habe ich bis jetzt noch nicht gesehen.

Wie planst du die Lagerung der Dreiecke?

Die Höhe der Wippen am Spiegelrand kannst du dann mit Passscheiben justieren, um möglichst exakt die Schwerelinie des Spiegels zu treffen?

Was wird dein Tubus für einen Innendurchmesser haben?

Nochmal, tolles Projekt und danke fürs zeigen!
 
Eine Spiegelzelle aus Carbon, was genial ist, habe ich bis jetzt noch nicht gesehen.
So aufwendig ist das nicht. Ich nehme einfach fertige Rohre von R&G und machen meine benötigten Aussparrungen rein und fertig ist die Hauptkonstruktion.
Die Auflagerdreiecke sind 6mm Platten welche ich mir raus fräse. Also auch nicht wirklich der Aufwand.

Alles andere besteht aus Alu und bei den nicht tragenden Teilen, also Füllteile nehme ich 3D X Carbon Filament mit dem 3 D Drucker. Diese 3d X Carbon Filament ist aber nicht, wie viele hier vielleicht glauben eine Endlosfaser. Da glauben immer wieder Leute das dies eine echte Festigkeit von Crabon hat. Das stimmt aber leider so nicht. Es ist auf alle Fälle fester und stabiler als normales Filament ( es sind halt nur Crabon Pigmente ca20% darin enthalten) aber noch lange keine Endlosfaser. Denn dafür bräuchte es Drucker jenseits der 10 K Grenze und da reden wir erst über die kleinen mit ca 150*200mm.

Die Rohre verbinde ich über die Ecken welche aus ALu und 3 d Druckteilen bestehen mitsammen. Alles mit Epoxi. Das hält absolut Bombenfest. Habe wie ich mich das erste mal damit beschäftigt habe schon mal vor einen Jahr wie die Planung angefangen hat einen Probe Zelle gebaut um zu sehen wie die den Umwelteinflüssen widersteht. Diese Zelle liegt seit einem Jahr im Freien durchgehen und war in der prallen Sonnen und im Regen so wie im Schnee und ist auch gefroren gewesen.
Somit weiß ich zuverlässig das das hält.

Die Auflagerdreiecke hatte ich davor auch teilweise mit dem 3 d Drucker gemacht und mit Carbon lamelliert damit diese fester werden. Hier bin ich aber drauf gekommen, weil ja alles draußen lag, dass die Verbindung nicht den richtigen Kraftschuß herstellen konnte. Nach diesen Sommer konnte ich die Verbindung mit einem Messer trennen. Somit war für mich klart Auflagerdreiecke aus voll Carbon.



hier der Schnitt durch das Dreieck

Schnitt durch Dreieck Lagerung.PNG


wie ich oben schon geschrieben habe, werden diese wie alles andere auch Kugelgelagert.
Zur Anwendung kommen vermutlich diese aber vielleicht auch andere. Aber das System bleibt so.
Die Höhe der Wippen am Spiegelrand kannst du dann mit Passscheiben justieren, um möglichst exakt die Schwerelinie des Spiegels zu treffen?
Ja genau. Wird dann direkt am Spiegel ausgerichtet und ich erspare mir das beim Bau. Den so genau wird man das niemals hin bekommen ist meine Befürchtung.

Was wird dein Tubus für einen Innendurchmesser haben?
339mm das wird richtig knapp mit der Lateral Lagerung. Das hat mir viel Kopfzerbrechen bereitet das ich die erstmal unterbringe und dann diese auch noch justierbar hin bekomme!

Leider habe ich erst letztens gesehen das du bei Antares bestellt hast. Das muss ich erst und ich richte mich dann nach der stärke des FS um den Hebel dessen auf die Spinne so klein wie möglich zu halten.
Es wird eine dreibein Spinne. Ich finde das Bild einfach noch schöner als das mit 4 Spikes. Ist sicher Geschmackssache. Aber wie ich dann die ersten Fotos des JW Teleskop gesehen habe hat es meine Entscheidung dazu nur noch bestätigt.
Die Spinnenbeine sind auch aus Carbon welche in der Mitte mit der Alu Halterung verklebt sind, so das es sich auf keinen Fall lösen kann und der Rahmen wird wieder mit dem Drucker gemacht. Hier sind dann an der Befestigungspunkten auch Aluteile eingearbeitet.
Das ganze wird in einer Form verklebt, welche ich davor in eine MDF Platte rein fräse so der Plan und in der ich dann alle Komponenten zusammen führe, so dass die Streben alle samt den selbigen Abstand zueinander haben. Zumindest ist das der Plan.

So als würde ich einen Spinne in einem fräsen. Was auch der erste Plan war aber mir dann widerstrebt wegen Gewicht wenn ich das alles in Alu machen würde und 2 die Material Verschwendung wenn ich da einen ganzen Alublock dafür her nehmen müsste. Noch dazu wird es auch mit der Stärke der Streben schwer. Wenn das Alu warm wird kann man kaum die Genauigkeit garantieren. Somit müsste man dickere Streben machen was aber auch keiner will. Somit muss meine Variante her halten in der Hoffnung das diese funktioniert.
Wohl gemerkt. Ich muss mir auch noch das CNC fräsen beibringen davor. Hatte bis jetzt noch keinen Kontakt mit dieser Materie. LOL.

Aber den Aufbau der Maschine habe ich ja schon mal geschafft. Wenn die dann mal abgenommen ist vom Elektriker kann ich sie mal unter Strom setzten und die Software downloaden und die Achen justieren. Dann werde ich mich langsam an das Programm ran tasten und hoffen das ich schnell klar komme damit und heuer noch die ersten Teile fräsen.

Wie sagt man so schön. Kommt Zeit kommt Rat.

Lg. Michael
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Alex.
Kurze Frage zu deinem Antares FS.
Wie lange hat es gedauert bis er geliefert wurde nach Bestellung?

War zwar der Meinung das dies im Beitrag steht, aber hab es nicht gefunden.

Lg. Michael
 
Hi Alex,

Ich habe auch eine Frage zum FS.
Wie wirst du den montieren? Hast du dafür auch einen Block als Sockel konstruiert? Der muss dann geklebt werden, oder? Ich stelle mir das gar nicht so einfach vor, die Anbringung inkl. Offset präzise hinzubekommen.

Viele Grüße,
Tobias
 
Hallo Tobias,

ich habe einen Fangspiegelhalter mit Justageplatte wie hier nach konstruiert, fräsen und eloxieren lassen.
Ich werde den FS darauf mit 3 Silikon-Punkten inkl Offest festkleben. Mittels einer Schablone geht das ganz gut.
ich hab zwar noch einen FS-Halter von Astrosystems, wo der Spiegel mit Watte gegen eine kleine Lippe gedrückt wird. Bei der Bestellung habe ich aber leider vergessen den Offset anzugeben :cautious:

Grüße,
Alex
 
Habe es schlussendlich gewagt, den Carbontubus anzubohren.
Dank Klebestreifen und vorbohren mit einem Zentrierbohrer ohne Ausrisse. Natürlich mit Staubmaske, etc.

OAZ und Fangspiegelstrebe sind montiert. Erstmal der Moonlite, der im Juli bei Starlight Instruments bestellte FT3015 lässt leider auf sich warten.

Der FS kommt am Montag oder Dienstag an. Beim ersten Versenden, ging das Paket vom US Zoll an Antares zurück, obwohl wohl zig andere internationale Sendungen problemlos raus gingen. Antares hat ihn daraufhin Anfang der Woche nochmal per Priority versendet, also dann knapp 1 Woche Lieferzeit und super Service.

Fangspiegel wird mit 3 Punkten Sikaflex 252 auf die Halterung geklebt. Oder gibts da was besseres, um eine eventuelle Deformation wegen unterschiedlicher Ausdehnung des Spiegels und FS-Halters aus Alu zu vermeiden?


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Tja das anbohren steht mir noch bevor!
Kann es erst dann machen, wenn ich den Fs habe und somit weiß wieviel dieser aufträgt, damit ich den Abstand zur Spinne so gering wie möglich hin bekomme.
 
Ich bin mal von 12 mm ausgegangen und habe noch 10 mm Verstellweg plus Dicke der Muttern auf der FS-Justageplatte und an der Spinne berücksichtigt. Eine normale M8 Mutter ist immerhin auch schon 6,5 mm stark und eine Sicherungsmutter 9,5 mm.
 
Also ich hab schon mal gelesen, das die Antares ca18 haben soll.

hier im Forum

Ich gehe da lieber auf Nummer sicher. Da bei mir alles sehr knapp berechnet ist um so gut wie Möglich alle Hebel die es nun mal gibt so gut als möglich zu kompensieren.
 
Hier mal Musou Black (schlecht gepinselt) vs. „normale“ Schwärzung.

Wird auf jeden Fall der Blendring, FS Rand und weitere in den Tubus hineinragende Teile bekommen.

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Also ich hab schon mal gelesen, das die Antares ca18 haben soll.

hier im Forum

Ich gehe da lieber auf Nummer sicher. Da bei mir alles sehr knapp berechnet ist um so gut wie Möglich alle Hebel die es nun mal gibt so gut als möglich zu kompensieren.
Ich habe heute meinen (3,1") nach 3 Wochen erhalten und dort sagt mein messschieber sogar 20 mm Dicke. Ich vermute mit steigendem Durchmesser wird das tendenziell eher mehr als weniger
 
Urlaub genutzt und heute endlich alles final zusammen gebaut :)

Das Monster wiegt 28,5 kg mit Kamera und Komakorrektor.

Firstlight steht noch aus.

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