18" Newton - für den Foto- und visuellen Einsatz

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Hei Gerrit.

Ja der Weg ist weit jedoch der Erfolg ist auch was schönes, ich freu mich auch schon darauf wenn ich meine Basteleien wieder aufnehmen kann :)

Grüße Max
 
Hi Max,
hat insgesamt Spaß gemacht. Sich auch das ganze Konzept zu überlegen.
Kann nur empfehlen: Erst zeichnen, die Dinge gedanklich durchspielen. Wenn man sowas ohne fremde Unterstützung macht, die Zeichnungen auch mal ein paar Wochen liegen lassen. Dann nochmal prüfen. Da entdeckt man schon Schnitzer, die teure Fehler verhindern. Sonst wird man Betriebsblind. Im ganzen Entwurf war nur ein Fehler der aber verschmerzbar ist.

Anbei noch die Zeichnung zur Prüfung der Schwerpunkte auf der Sideres und der Säule. Die Montierung wurde heute Nachmittag noch gezeichnet. Und zwar so, daß die Lasten und Schwerpunkte einigermaßen stimmen.

Man sieht 2 rote Kreise - Von oben nach unten:

1. der Schwerpunkt des Tubus mit ggü liegenden Gegengewichten. Hier wurden 10 kg mehr angenommen. Da man ja bekanntlich noch Leitrohr, Sucher ggf. Kameras montiert.

2. Der Schwerpunkt des Gesamtsystems: Um sicher zu gehen, daß die Säule das auch packt. Der untere Sockelflansch hat einen Durchmesser von 900 mm und ist 50 mm dick und aus Stahl.
Der wird nochmal mit Hammerschlag verwöhnt ;-)

Viele Grüße,
Gerrit
 

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Link zur Grafik: http://www.deepsky-online.com/astroimages/aufgesattelt.jpeg

Fortsetzung .... Dank tatkräftiger Unterstützung aus dem Freundeskreis konnte der 18er heute auf die Sideres gesattelt werden. Ohne Werkstattkran gings aber nicht :)

Fangspiegel wird noch montiert. Heute ist das Wetter eh für die Tonne. Morgen wird das Gerät kollimiert und Abends dann erstmal gespechtelt. Etwas Tuning ist noch nötig. U.a. eine Streulichtsocke brauch das Gerät auch noch. Aber das Gröbste ist erstmal geschafft.

LG & CS
Gerrit
 
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Fortsetzung....also irgendwas muß ich falsch gemacht haben:-)

I.d.R. hat man nach der Fertigstellung eines Projektes oder nach der Beschaffung eines Teleskops erstmal übelstes Wetter.

Umso mehr freue ich mich, dass ich mittlerweile zwei Abende ausgiebig nutzen konnte und mich am Gerät freuen kann. Und so wie es aussieht, hält die Schönwetterperiode bis zum Sonntag an. Die Kollimation wird beim Schwenken sehr gut gehalten. D.h. die Laterallagerung tut ihren Dienst wie gewünscht.
Die visuelle Beobachtung mit dem Teil macht großen Spaß. Eine Kamera werde ich zunächst nur für die weitere Kollimation und zur weiteren Einordnung.

Bis jetzt hat sich jede Minute Schrauberei und jeder Euro an dem Ding gelohnt.

CS
Gerrit
 
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Du hast nix falsch gemacht ;-)
Ich konnte auch erfahren, dass es Mistwetter nur bei fertig gekauften Teleskopen hat.
Mit den Selbstbauern hat Petrus wohl ein Einsehen.

Genieße es und viel Spaß!
 
Hi, mich würde der Sinn des Carbontubus interessieren, ausser natürlich seiner Funktion als Streulichtschutz. Die Festigkeit der Struktur wird doch eigentlich schon durch die Streben erreicht.

Ich frage mich auch bezüglich der Montageschienen. Wenn der Mittelteil des Tubus etwas breiter ausfällt (sagen wir mal 20cm), würde man wohl das Instrument direkt dort anflanschen können, ohne die Komplexität einer Temperaturkompensation. Oder aber, man macht Montageschienen aus Carbon, dann sollten eventuelle Verspannungen vernachlässigbar sein...

besten Gruss
Torsten
 
Hallo Torsten,

vielen Dank für Dein Interesse an diesem Projekt.

Ein breiter Mittelteil wurde bewußt nicht so breit gewählt, weil dieser Teil ingesamt mehr Weg verbraucht, wie der obere und untere Ring. So wie es jetzt gewählt wurde, kompensieren sich die Distanzen auf einen geringen Wert. Weil sich die Temperaturdrift dann nur noch auf eine Distanz von 20 mm entlang der optischen Achse auswirkt. Der Rest arbeitet inkl. der Fangspiegelaufnahme gegenläufig. Die Temperaturdrift an der seitlichen Halterung führt dazu, daß sich der komplette Tubus hebt oder senkt. In der Mitte ist der Tubus schwimmend gelagert. Hat aber Freiheitsgerade entlang der optischen Achse.

Der Carbontubs wurde ursprüngliches auch als tragendes Element geplant. Da ich aber bei der Basis der Laterallagerung keine Kompromisse eingehen wollte, ist hier ein Edelstahlring verwendet worden. Dadurch ist die Halterung sehr stabil geworden und verlagert den Schwerpunkt des Gerätes zusätzlich unterhalb des mittleren Ringes. Was wiederum Vorteilhaft für die Konzeption der späteren Gabelmontierung ist: Die Gabelarme müssen nicht länger ausfallen, als zwingend nötig. Insgesamt hat sich diese Variante aus 3 Entwürfen bzgl. ihrer Vorteile durchgesetzt. Und deshalb wurden her auch keine Kosten und Mühen gescheut, daß umzusetzen.
Dazu hätte ich zwar auch die oberen Carbonrohre länger ausführen können. Konnte aber an meinem 10" Newton erkennen ,daß aber gewissen Länge Carbon so stabil auch nicht ist.

Ingesamt bin ich in Punkto Stabilität sehr zu frieden. Die Laterallagerung auf geringem Platz unter zu bringen war eine Herausforderung, die sich in den Tests der letzten Tage in seiner Lösung bewährt hat.

CS,
Gerrit
 
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Hi Ralf,

Dir nochmal vielen Dank für den Zuspruch. Ganz ohne irgendwas zu frickeln gehts nicht. Diesmal gings an der Montierung weiter. Hier habe ich diesmal Faulhaber Servos und AMT CUI Encoder eingesetzt. Da letztere standardmässig nicht auf die Faulhaber-Servos adaptiert werden können, habe ich mir einen Adapter ausgedacht. Auch habe ich die Lager der Schnecken nochmal erneuert. Nach mittlerweile 20 Jahren ist das keine Fehlinvestition, wie die Nachführung zeigt. Dennoch ist man nie zufrieden. Auch hier gibts im Laufe des Jahres noch ein paar nette Anbauten. Dadie Sideres 85 in 2010 speziell für dieses Teleskop angeschafft wurde, packe ich es einfach mal hier in den Thread mit hinein.

Link zur Grafik: http://www.deepsky-online.com/astroimages/FHCUIAMT.jpg



Die zwei Gartenstühle sind für Waldorf und Statler ;-) Die Motoren laufen sehr leise. Kein Heulen wie bei einem Stepper. Kein Kreischen, wie bei den billigen Servos aus den Massengabemontierungen.

Und hier noch eine Darstellung der Nachführung. Die ich leider zu früh abbrechen mußte. Der Meßvorgang davor war aber schon noch besser. Doch dann zog es zu.

Link zur Grafik: http://www.deepsky-online.com/astroimages/FaulhaberGuiding.jpg

CS,
Gerrit
 
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Hallo Gerrit,

das schaut alles sehr gut aus - und ich bin schon gespannt, wie du die Gabel realisierst.

In der PHD Darstellung sind die Korrekturen mit dargestellt. Ich kenne dieses Programm nicht, ich wundere mich aber über die großen Korrekturimpulse. Eigentlich sollten diese moderater ausfallen, so das Setup ausbalanciert ist. Aber wie gesagt, vielleicht interpretiere ich auch die Korrekturen-Zeitreihe nicht korrekt.

Weiter gutes Gelingen!

Schöne Grüsse,
Michael

 
Hallo Michael,
Danke Dir. Dein Feedback und die weitere Motivation freuen mich sehr! Von den Korrekturen lasse ich mich nicht so beeindrucken. Für mich ist relevant, was in den RMS Werten steht. Das hat bis jetzt auch am ACF hingehauen. An dem Tag war das Seeing nicht so perfekt. Trotzdem konnte ich Aggressivität bei 30% lassen. Für mich war in erster Linie wichtig, daß ich größere Ausreißer durch eine Disbalance im Setup eliminieren konnte. Das ist bei dem Brocken nicht ganz so einfach und geht nur mit Gefühl. Ich entkoppel dazu den Motor von der Schnecke und beurteile durch manuelles Drehen nach Ost / West ob die Last gleich verteilt ist. Wenn der Himmel klar ist und auch das Seeing mitspielt kann man die RMS-Werte noch weiter drücken.Als nächstes wird ein Encoder mit 320K CPR auf die RA-Achse montiert. Damit ist die Auflösung pro Encoder Tick 1" (Quadratur!). Die Sitech ist in der Lage dann den Motorencoder in ähnlicher Weise wie ein Nonius auf dem Meßschieber zu verwenden. Damit ergibt sich dann eine Auflösung im Bereich unterhalb 0,1".
Viele Grüße,
Gerrit
 
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Ein weiteres kleines Update...

Wäre schön, wenn im alten Jahr noch eine weitere Baustelle geschlossen werden könnte. Dazu gehört insbesondere die Integration eines Encoders mit 320000 CPR.
Nach Quadratur ergibt das in der Sitech Servo II 1280000 Ticks, die durch die Motorencoder noch weiter unterteilt werden können. Sinn und Zweck des ganzen ist die Korrektur des Getriebefehlers direkt auf der RA-Achse.

Der gezeigte Adapter wurde so konzipiert, daß man die Motorkabel der Declinationsachse weiterhin durch die Stundenachse führen kann. Das 3D Modell zeigt den fertigen Aufbau. Bis auf 3 Stehbolzen an denen die Montageplatte des Encoders befestigt und ausgerichtet wird.

 

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Darüber Hinaus wird die Sitech Steuerung in Zukunft ihr Dasein auf dem RA
Gehäuse verbringen. Hier habe ich aus Aluminium ein Gehäuse angefertigt und ein Sichtfenster aus Plexiglas gebogen (Backofen).

Hoffe die Dreharbeiten werden noch vor Weihnachten fertig. Für das Jahr 2017 bleiben nur noch kosmetische weitere Arbeiten an der Sideres.

CS
 

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Hallo Selbstbaugemeinde,

anbei wieder ein kleines Update. Die letzte große Baustelle ist geschlossen. Neben kleineren Erweiterungen (Blendring aus Edelstahl 0,5 mm, geschwärzt).

An der RA-Achse der Sideres mißt nun ein hochauflösender Encoder die Getriebefehler. Diese werde dann von der Sitech Steuerung unter Berücksichtigung der Motor-Encoder dazu verwendet, die Getriebefehler in RA zu reduzieren.

Die folgenden Ergebnisse zeigen 4 Schneckewumlaufzyklen ( 300 sec) von heute Nacht. Das Seeing kann ein Encoder natürlich nicht rausmitteln.

Der PE von (roh) +/-2" wird offensichtlich - nach Filterung des Seeings- auf < abs(0,5) gedrückt.
Bei der Montage hat die Einordnung der Stundenachse wohl etwas gelitten. Immerhin hatte der Stummel der Sideres einen Rundlauffehler von +/- 0,3 mm. Durch den Zwischenadapter konnte ich den auf +/-0,02 mm drücken.

Um jetzt wirklich unguided Aufnahmen zu machen, bestehen folgende Optionen:
1. Neues Einscheinern
2. Aufstellen eines Pointing-Modells (PointXP)

Beide Maßnahmen können sich ergänzen. Durch Punkt 1 reduziert man die Bildfeldrotation. Durch Punkt 2 korrigiert man auch evtl. Rundlauffehler in der RA-Achse, im Encoder als auch weitere Parameter im Teleskop (Durchbiegung).

Anbei wieder ein paar Impressionen.

Nun steht noch die Installation von Lüftern und der Lüftersteuerung.
Und in 2017 wird die ganze Konfiguration noch einem Facelift unterzogen.

Bis jetzt hält der Newton das Konzept. Die Sideres schafft das alles locker. Aber nach mehr als 20 Jahren war der Encoder auf der RA-Achse nicht wirklich nötig. Wenn man jetzt noch das Guiding zuschaltet, dann wird sich der PE allerdings nochmal um 20% reduzieren.

CS,
Gerrit
 

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FF
 

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Hallo Sternfreunde,
bevor die Spiegellüftung irgendwann eingebaut wird, doch schonmal hier zum finalen Abschluß ein paar Deepsky-Impressionen der letzten Tage.

Handwerklich ist noch was zu tun, aber das zähle ich nicht mehr zum Selbstbau.
Astrophotographie heißt nicht nur Bildbearbeitung. Es ist für mich ein interdisziplinäres Feld in dem die Bildbearbeitung auch nur einen Teil ausmacht. Plug N Play gibts heute kaum. Selbst das Wetter macht da nicht mit und auch das kann man nicht selbst machen.

Ich möchte mich an dieser Stelle für die zahlreichen Aufrufe bedanken. Scheinbar hat dieses Projekt doch ziemlich großes Interesse hervorgerufen.
Falls sich Fragen ergeben, so beantworte ich die im Nachgang gerne oder per PN.

Insgesamt ist für mich 2017 das Motto entscheidend "Astronomie unterm Sternenhimmel". D.h. nicht unbedingt in der Werkstatt (fällt schwer, Ideen hab ich noch ne Menge), aber nicht schwerpunktsmäßig in der Forendiskussionen (was nicht schwer fällt).

Link zur Grafik: http://www.deepsky-online.com/astroimages/NGC2903pi.jpg

NGC2903 - Ein Testobjekt für die Untersuchung der Nachführung. Die Encoder-Nachführung arbeitet sauber. Aber kleine Unstimmigkeiten im Alignment sind noch vorhanden. Diese werden nach und nach in Vollmondnächten ausgeräumt.Die Fragestellung, ob ich jetzt schon "arbeitsfähig" bin, wurde positiv beantwortet. 2h mit der ASI1600MMC, dem Explore-Scientific-Komakorrektor und dem Atik Filterrad mit ungefassten Filtern. Davor der 18" Astrograph im Modus mit dem 3" OAZ und einem selbstentwickelten Ableger des Robofocus. Belichtungszeit 2 h ingesamt. Einzelaufnahme 5 Minuten.

Was jetzt kommt, sind die typischen Einstellarbeiten die man am Newton so hat. Spikes ausrichten, Setup einstellen für die Adaption verschiedener Kameras und Korrektoren.

Viel Spaß beim Studieren des gesamten Threads und vor allem
klare Nächte,
Gerrit
 
Irgendwie hat sich die Einnordung in Alt wieder verstellt. Das merkt man daran, daß meine Drift in RA bei der Belichtung hat.

Die Nachführung in RA war kompliziert. Dennoch ist mir dieses Ergebnis gelungen

Link zur Grafik: http://www.deepsky-online.com/astroimages/NGC2683.jpg

L: 50x120 sec

Newton: 18" F/4
Korrektor: ES
Kamera: ASI1600 MM-C, -20°C
Montierung: Sideres 85B + RA-Encoder

CS
Gerrit
 
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Hallo Tassilo,

Dir besten Dank. Ich hab den ES Komakorrektor in eine M68 Hülse geklemmt. Passt wunderbar und verkippt auch nicht. Theoretisch müßte mit dem 100er Fangspiegel auch arbeiten können bei 20 mm Bildkreis. Habe aber im Moment die Konfiguration mit dem 140 mm Fangspiegel eingestellt (für Vollformatkamera plus Wynne-Korrektor oder 22 mm Bildkreis mit Reducer).

Also ich muß gestehen, alleine für die bisherigen Tests hat sich für mich der Aufwand schon gelohnt. Ich freue mich tierisch auf die weitere Arbeit mit dem Teleskop aber auch der Montierung.

Hoffentlich bis bald mal wieder auf der ATT

CS und Grüße,
Gerrit

 
Zitat von MountyPython:
Hallo Gerrit,

die Aufnahme ist Dir wirklich sehr gut gelungen! Aus technischer Sicht sind mir zwei Dinge aufgefallen, die das Ergebnis jedoch in keiner Weise schmälern:

(1) Die über Rechtsklick anwählbare Bildgröße mit einer Breite von 28 cm auf meinem Bildschirm gefällt mir besser als die Originalgröße mit einer Breite von 53 cm, da letztere nicht mehr Details zeigt und dadurch bereits weniger brilliant wirkt. Vielleicht würde es sich lohnen, einen Reducer * einzusetzen, wenn es einen solchen für f/4 überhaupt gibt, und damit bei gleicher Brillianz und kürzerer Belichtungszeit ein deutlich größeres Gesichtsfeld zu erfassen?

(2) Die an dem hellen Stern erkennbaren Spikes zeigen in Längsrichtung periodische Helligkeits-Minima. Das deutet nach meinen Versuchen in der vorletzten Nacht darauf hin, dass das Beugungsbild eines Doppelspiders nicht der Blechdicke, sondern eher dem Abstand der beiden Bleche in den Spinnenarmen entspricht. Wir können das ja vielleicht besser in der parallel laufenden Diskussion besprechen.

Gruß, Jan

* Unsere Posts haben sich zeitlich überschnitten, sehe eben erst, dass Du das schon geplant hast.
 
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Zu Punkt 2 Jan. Da ist noch ein Nachführfehler drinn, daher sind jegliche Interpretationen bezüglich der Spikes in Längs und Querrichtung obsolete.
Danke für Deine Anmerkungen.
Das Bild ist ein Crop, da ich aktuell noch mit Gradienten zu kämpfen habe (Straßenlampe)
Im vollen Feld verliert sich die Galaxie.

Grüße,
Gerrit
 
Hallo Jan,

ich war gestern etwas kurz angebunden. Natürlich vielen Dank für Deine nette Anmerkung.

Zu (1) Ja, tatsächlich ist auch der Einsatz eines 0,73 Reducers geplant. Dieser wird im Februar/März beschafft. Alles zu seiner Zeit. Bleibt zu prüfen, ob die Kamera sich zusammen beim Einsatz des 100 mm Fangspiegels besser macht. Da ist die Obstruktion 20%. Der Kontrast dürfte besser ausfallen. Gerade bei kurzen Belichtungszeiten. In dem Falle erstaunt mich die ASI immer wieder aufs Neue.

Zu (2) Ich hatte dem ES Komakorrektor eine neue Halterung spendiert. Irgendwie habe ich wohl vergessen, die Höhenverstellung über die 2te Imbuss-Schraube zu sichern. Möglich, daß hier die Einnordung beim Wechsel der Halterung verstellt wurde. Das bleibt für heute Abend zu prüfen; es soll einigermaßen klar werden. Da möchte ich mich auf die nächsten 3 Tage konzentrieren.

Insgesamt kämpfe ich noch mit einem Gradienten der in einem bestimmten Koordinatenbereich auftritt. Das muß ich ebenfalls heute Abend analysieren.
Wenn der weg ist, gibts Aufnahmen über das komplette Feld.

Bezüglich des Reducers möchte ich anmerken: Die ASI1600 bietet mit 16 MPixel Reserven, so daß man auch entscheiden kann ob man statt des Reducers nicht im 2xBinning arbeitet oder auch einfach das Bild kleiner rechnet. Was aber Sinn macht, bleibt zu prüfen. Ich gehe davon aus, daß die Belichtungszeiten nochmal sinken, und dann kommt man bestimmt zu besseren Aussagen bezüglich der Auflösung. Da mache ich mir aktuell eher sorgen, ob ich den Storage hier aufrüste.

LG
Gerrit
 
Hallo :),

mehr als 15000 Aufrufe seit 1 Jahr. Auch eine Form der Anerkennung ….. :)

vielen Dank. :super: :super: :super:

Für mich hat sich der Selbstbau durchaus gelohnt. Aber das konnte ich schon von meinem 10" Projekt sagen. Es braucht also nicht unbedingt so ein Großprojekt.
Seit her konnte ich ausgiebig mit dem Gerät arbeiten und vor allem auch : Beobachten sobald die Bedingungen dafür gegeben waren. Und bis jetzt hat es mich auch nicht im Stich gelassen.

Dennoch gab es eine Veränderung an der Optik. Ich konnte die Gelegenheit nutzen und günstig auf einen Zambuto 18" Quarz-Spiegel "upgraden". Erwartungsgemäß ist seit dem Tag der Anlieferung erstmal der Timer für schlechtes Wetter gestartet. Ohnehin muß die Verspiegelung lt. Carl erstmal 90 Tage aushärten. Die Gelegenheit konnte leicht übererfüllt werden, wie Ihr Euch sicher denken könnt :-) Ich hatte die Spiegelzelle eh konfigurierbar ausgelegt und habe diese nun auch auf den neuen Spiegel angepasst.

Zwischenzeitlich habe ich dann die nächsten Schritte in Punkto Steuerung und Automatisierung eingeleitet. Und davon werde ich den nächsten Wochen auch etwas berichten.

Vielen Dank für Euer Interesse und
CS,
Gerrit
 
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Eine erste Ergänzung war eine Fokussteuerung. Hier habe ich mich mal auf ein Open-Source-Projekt konzentriert:

Link zur Grafik: http://www.deepsky-online.com/equipment/BT_FOC.jpg

Link zur Grafik: http://www.deepsky-online.com/equipment/FOC3_Halter2.jpg

Am 3" OAZ tut nun ein kleiner Schrittmotor mit 0,9° Schrittweite seinen Dienst.
Die Steuerung arbeitet zuverlässig über ASCOM und konnte via SG Pro erfolgreich getestet werden. Mittlerweile existieren davon 4 weiteres Steuerungen, wovon eine am FSQ eingesetzt wird. Die nächste am 10" AG. Und auch der 2" OAZ erhält eine eigene Steuerung. Das ist der Tatsache geschuldet, daß dort ein anderer Motor zum Einsatz kommt, der auch am Motortreiber entsprechend konfiguriert werden muß.
Ach ja, und vom oberen Bildrand schleicht sich ein weiteres Miniprojekt ein: Gehäuse für die Lüfter des 18ers. Diese werden noch verlötet. Und auf Hochglanz poliert. Ja, man hätte die Eckpunkte vor dem Biegen noch anbohren können :)

Die Diskussion zu diesem Open-Source Projekt findet hier statt:
http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/topics/1261134/2/Erfahrungen_mit_Arduino_ASCOM_

Dieses Projekt ist zu gleich ein besseres Beispiel (als meine 18er Projekt), daß der Selbstbau auch nicht teuer sein muss. Das schöne am Selbstbau ist auch, dass sich dadurch eine Community abseits der gängigen Foren bildet, die durchaus sehr konstruktiv ist.

CS,
Gerrit
 
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Merci beaucoup, Charles!
Ich finde Dein Engagement für den Advanced LX200 Treiber auch äußerst lobenswert!
CS,
Gerrit
 
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