200-800% Aufpreis zuzüglich zur Marge

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Zitat von Flextor:
Egal wie man zu den Einkaufspositionen und Konditionen der Europäischen Händlern steht - vakant bleibt die Frage warum zahlen wir mehr als die meisten anderen für ein und das selbe Ding?

Hallo Martin,

ich hab hier schon eine Weile mitgelesen und mich gewundert, warum über die Preisgestaltung diskutiert wird. Die Antwort auf Deine Frage ist ganz einfach: ... WEIL wir mehr als die Anderen bezahlen.

Würden wir (Deutschen) die Dinge ob des höheren Preises nicht kaufen, gäbs beim Hersteller wohl ein Umdenken bei der Preisgestaltung, vielleicht aber auch nicht.


Gruß André
 
Hallo André,

ich hatte die Frage nach dem "Warum" gar nicht gestellt sondern versucht darauf eine Antwort zu finden... Und ich bin nicht sicher ob wir da mit einer Tautologie weiterkommen. Aber das nur am Rande.

CS,
MArtin
 
Hallo Martins, Bernd, André und alle weiteren,

Wir werden wohl alle darin übereinstimmen, dass Preissteigerungen jenseits der 200% nur schwer zu rechtfertigen sind.

Eine offizielle Stellungname der Hersteller wäre hier interessant, doch wird die Wahrheit wohl unbequem und daher nicht ausgesprochen werden.

Letztendlich geht es doch um wirtschaftlichen Erfolg. Und wenn wir mehr zu zahlen bereit und fähig sind als die Amis, werden auch die Preise für uns dementsprechend ausfallen.

Die Teilweise angeführten Rechnungen klappen wie ein Kartenhaus in sich zusammen, wenn nicht nur ein Produkt sondern hunderte per Schiffsladung importiert werden. Die "US-MwSt" wird nicht mehr zur deutschen MwSt addiert sondern wird ersetzt. Steuern, Einfuhrzoll und Logistikkosten stehen dann in einem noch besseren Verhältnis zur Einzelbestellung im Amiland.

Wie erwähnt, 200% und mehr Aufpreis sind kaum zu rechtfertigen außer dadurch, dass wir es zu zahlen bereit sind.

Ich gehe auch davon aus, dass die deutschen Händler deutlich schlechtere Konditionen angeboten bekommen als die amerikanischen Händler. Bei W von TS zumindest glaube ich, dass er weder mit einem Hummer noch mit einem Helikopter oder Learjet zur Emberger Alm angereist ist (korrigiert mich falls es doch der Fall war.)

Was wir also eigentlich wollen sind bessere Einkaufspreise für unsere Händler. Doch die Rechnung wird wohl kaum aufgehen, da nicht gesagt ist, dass bessere Preise auch tatsächlich zum Kunden weitergereicht werden. Die Forschung zeigt, dass grade bei geringeren Preisnachlässen durch die Hersteller diese eher nicht zum Kunden weitergegeben werden. Besser sieht da bei Preisänderungen von bis zu 50% aus.


Ich werde meine Kaufentscheidungen weiterhin vom Preis aber insbesondere auch von Sympathie und Service abhängig machen. Da kann es auch vorkommen, dass ein kleines Familienunternehmen (in der dritten Generation) in Kanada bevorzugt wird gegenüber einem Großhandel, der keinen wirklichen Wert darauf legt einen als Kunden zu haben - nur als Beispiel das auch für nicht-astronomische Produkte gilt.
 
Zitat von astromartin:
Hallo André,

ich hatte die Frage nach dem "Warum" gar nicht gestellt sondern versucht darauf eine Antwort zu finden... Und ich bin nicht sicher ob wir da mit einer Tautologie weiterkommen. Aber das nur am Rande.

CS,
MArtin

Moin astromartin,

Ich hab ja auch auf Flextors (Martins) Frage geantwortet.
Aber so tautologisch (unabhängig vom Wahrheitswert immer wahr) war das garnicht gemeint. Weil die Welt in vielen Dingen so einfach ist, macht mans sich halt gern kompliziert.

Fakt: Es gibt in Europa keinen Hersteller, der diese astronomischen Geräte in den Stückzahlen und der Qualität herstellt. Importware war auch füher schon teurer als inländische Produkte. Aber heute gibt es nur wenige inländische Produkte. Diese werden nochdazu in sehr geringen Stückzahlen produziert, haben eine hohe Qualität und sind dementsprechend für den Ottonormalhobbysternekucker und-fotograf kaum erschwinglich.
Wenn es dem Händler im europäischen Ausland von Herstellerseite her untersagt wird, an Deutsche zu verkaufen, verstößt das nach eurpäischem Recht gegen das Diskriminierungsverbot. Wer es sich also ans Bein binden will, genügend Geld für die Gerichtskosten und Idealismus hat kann vorm eurpäischen Gerichtshof gegen den Händler klagen. Der kann sich zwar aussuchen, mit wem er Geschäfte macht, muss sich aber auch dabei an die Gesetze halten.

Gruß André
 
Hi André,

die meisten Produkte werden heute in Fernost hergestellt. Als Containerfracht sind die Kosten für Logistik vielleicht ein kleines Bisschen teurer, jedoch reden wir hier von über 200% Preisdifferenz!

Auch nationale Produkte für die Astronomie können wettbewerbsfähig sein und durch ihre hohe Qualität überzeugen - bspw. Vortex in den USA.

Nur leider haben wir in Deutschland eine nicht nachvollziehbare Wirtschaftspolitik, die teilweise mehr an "auf's Geratewohl" erinnert als auf planerisches Denken.

Das Antidiskriminierungs-Gesetz greift hier nicht - weder in amerikanischer noch in europäischer Fassung. Es herrscht generelle Vertragsfreiheit.
 
Hallo Zusammen.

1)
Ich habe mir gerade mal die Baader Homepage angeschaut. Mir wird nicht ersichtlich, ob z.B. die OIII-Filter in Deutschland hergestellt oder importiert werden.

In den USA sind die Baader Nebelfilter auch günstiger. Mich würde interessieren, ob dort Filter verkauft werden, die in Deutschland hergestellt werden. Auf der Firmenhomepage habe ich nur gefunden, dass auch Zubehör für Teleskope in der Heimatfirma produziert wird.

Bei Baader direkt kostet beispielsweise der 2" OIII-Filter 108€, in den USA ist er für $101 zu kaufen.
Das wären dann umgerechnet circa 67 Euro für US-Kunden, oder circa 83 Euro für deutsche Kunden nach Steuer/Zoll, vor Versand.

Weiss jemand, ob die Filter in Deutschland hergestellt werden?

2)
Ihr kennt doch sicherlich alle das ATT Video von Lenny.
In dem Video läuft mal ein Satz mit "Schnäppchenpreisen" durchs Bild.
Verkaufen die Händler bei solchen Astromessen zu Selbstkostenpreisen oder arbeiten nur mit geringem Gewinn?
Ein deutscher Händler gibt auf seiner Homepage an, dass er bei der ATT Rabatte von 20% und mehr bieten könnte.
Nun stell ich mir die Frage, ob das besondere Konditionen zu Werbezwecken für so eine Messe sind, oder ob diese Preisgestaltung dennoch wirtschaftlich ist und andere Kunden durch Rabattnachfrage an diesen Preis im normalen Verkauf herankommen können?
Ich habe mir von deutschen Händlern Komplettangebote machen lassen, bevor ich in den USA bestellt habe. Dabei kamen auch Rabatte heraus - leider war der Unterschied dennoch für mich ungünstiger und ich habe in den USA bestellt.

Scheinbar ist es in den USA weiter gekommen, nämlich, dass Händler ihren Kunden laut Liste einen niedrigeren Preis anbieten, dann jedoch nur noch über Versandkosten und Service konkurrieren.
Ganz stimmt das natürlich nicht, denn ein Speers 13,4mm ist von $100 bis $169 zu bekommen, genau wie z.B. die 2" Antares 1,6x Barlow von $80 bis $100 angeboten wird oder das Speers Zoom auch zwischen 250 und 290 Dollar angeboten wird.


3)
Auf der Firmenhomepage von Antares Sky Instruments findet sich eine Händlerliste. Seinerzeit habe ich dort nach dem billigsten Anbieter für Speers Waler Okulare Ausschau gehalten und festgestellt, dass der beste Preis von einem Familienbetrieb geboten werden kann, der auch in Sachen Service gut aufgestellt ist. Ich denke also nicht, dass billig = wenig Service bedeutet, sondern dass der Preiskampf dazu führt, dass die Händler auch auf Feldern wie Service punkten müssen, um sich von Konkurrenten abzuheben, wenn die Preise sich angleichen.
Das kann dann z.B. zu solchen Werbeaussagen führen, in denen der Familienbetrieb zum Beispiel garantiert, die Ware vor dem Verpacken einzeln zu Prüfen, auf Lebenszeit freie Justage oder Reinigung anbietet, kostenlose Einführungskurse anbietet, kleinere Reparaturen im Ladengeschäft ohne Anmeldung garantiert, garantiert dass immer ein Geschäftsmiteigentümer im Laden anwesend ist, Spechtelabende anbietet und mehr.

Ich denke also, dass der Service durch den Preisdruck zunimmt und sich ein Händler nicht erlauben kann, daran zu sparen. Denn schließlich sind die Produktpreise so sehr angeglichen, dass man beim Kunden über Bindung punkten muss.

4)
Viele Marken sind importierbar. Nicht nur aus Kanada, sondern auch aus den USA. Bei dem Familienbetrieb bei dem ich gekauft habe dürfen z.B. Zeiss, Pentax, Takahashi und Celestron nicht exportiert werden. Es bleiben aber noch genug "interessante" Marken wie Antares, Telrad, Lumicon, Thousand Oaks (Filter), Meade, Coronado übrig. Wenn ihr mal die Händler durchschaut, die z.B. in der Antares Dealerliste aufgeführt werden, dann werdet ihr viele Marken finden.

5)
An Thommy's Befürchtungen oder eigene Erfahrungen:
Ich glaube nicht, dass im Allgemeinen Händler schlechte Ware nach Übersee schicken. Antares verlinkt Händler auf der Firmenhomepage und möchte sich sicherlich seinen Ruf nicht dadurch kaputtmachen lassen, dass windige Händler ihren Ausschuss "weit" weg schicken. Darüberhinaus gibt es ja auch sowas wie Paypal mit Käuferschutz (auch wenn er scheinbar nicht immer klappt), so dass einem bei einem Defekt nicht allzu viel Schaden, abgesehen von Zeit entsteht.
Der Filterhersteller Lumicon selbst verkauft seine Filter für $200 Dollar. Ich denke nicht, dass er daran interessiert sein wird, extra schlechte Qualität nach Deutschland zu liefer.

Zur Not ist eine Rücksendung auf eigene Kosten auch kein Beinbruch. Mein Händler hat mir 3 Packete versandkostenfrei Geschickt. Das erste mit Okularen usw. hätte circa $40 Dollar gekostet.
Die Filter die später kamen (7 Tage bis zum Brief vom Zoll), kosteten jedoch nur 9 Dollar Versand.

Ich glaube die Versandkosten werden allgemein überschätzt.
Laut Liste hat man z.B. für ein einzelnes Speers Waler 13,4mm circa 36 Dollar Versandkosten, was unter 30€ wären.
So käme man dann auf circa 110€ für das Speers. So schmilzt der Abstand zu deutschen Listenpreisen.
Die angegeben Preise sind jedoch auch Listenpreise. Ab 2 Okularen war mein Händler z.B. bereit, versandkostenfrei zu senden - also keine Liste mehr im eigentlichen Sinne.

_______
Ich hab also einige Fragen aufgeworfen. Kurz:
Produziert Baader die Filter in Deutschland?
Machen Händler bei Astromessen Verlust zu Werbezwecken oder zeigen ihren Spielraum?

Viele Grüße.
 
Zitat von edlin:
Das Antidiskriminierungs-Gesetz greift hier nicht - weder in amerikanischer noch in europäischer Fassung. Es herrscht generelle Vertragsfreiheit.

Nun, Vertragsfreiheit hin oder her... Wenn der Händler mit mir kein Geschäft machen will, weil mein Storch mich vor 40 Jahren in Deutschland abgeliefert hat, ist das nach meiner Auffassung Diskriminierung. Welch ein Aufschrei würde durch die Medien gehen, würde ein Händler aus dem selben Grund nicht nach Israel liefern wollen?

Gruß André

edit: ein "vor" nachgereicht
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von Hamma_Berlin:
Zitat von edlin:
Das Antidiskriminierungs-Gesetz greift hier nicht - weder in amerikanischer noch in europäischer Fassung. Es herrscht generelle Vertragsfreiheit.

Nun, Vertragsfreiheit hin oder her... Wenn der Händler mit mir kein Geschäft machen will, weil mein Storch mich vor 40 Jahren in Deutschland abgeliefert hat, ist das nach meiner Auffassung Diskriminierung. Welch ein Aufschrei würde durch die Medien gehen, würde ein Händler aus dem selben Grund nicht nach Israel liefern wollen?

Gruß André

edit: ein "vor" nachgereicht

Der Hersteller will keinen Export aus marktpolitischen Gründen - er will Kasse machen - und das ist leider keine Diskriminierung.

Wenn er nun seine Händler anweist: "Liefert nicht an Deutsche" (Na das hat jetzt einen ganz faden Beigeschmack) kann der Händler es dennoch tun, er muss jedoch damit rechnen vom Hersteller sanktioniert und damit abgestraft zu werden.

Ich habe Verständnis für Exportverbote und Einfuhrzölle bei Schwellen- und Dritte Welt Länder. Jedoch nicht bei Industrienationen auf Augenhöhe. Trotzdem werde ich alles brav zum Verzollen anmelden und ca. 300 € dafür auf den Tisch legen. Und dennoch liege ich dann damit beim Gebrauchtpreis obwohl ich Neuware gekauft habe. :pfeif:


Ich glaube das in Zukunft ein Protektionismus nur schwer durchführbar sein wird.



Ein weiteres Beispiel: APPLE
Apple verweigert meine VISA-Karte, obwohl ich in Australien einen Wohnsitz habe, mich dort aufhalte, die Rechnungsanschrift in Australien ist. Doch die Bank bleibt in Deutschland, somit kein Geschäft. Wieder ein Fall von Protektionismus.



Nun aber zurück zum Thema. Wir zahlen weiterhin mindestens das Doppelte für die gleiche Ware, weil wir es zu zahlen bereit sind.

Ändern lässt sich das nur durch Boykott. Stellt euch vor wir würden z.B. keine Sky-Watcher, Celestron oder Meade Produkte mehr kaufen. Das würden die Hersteller wahrscheinlich zu spüren bekommen.

Ein erfolgreicher Boykott war z.B. gegen SHELL in den 90er Jahren. Ihr erinnert euch? -die zu versenkende Ölplattform. Das Unternehmen leidet noch heute darunter...

Die Macht hat der Verbraucher.
 
Ein erfolgreicher Boykott war z.B. gegen SHELL in den 90er Jahren. Ihr erinnert euch? -die zu versenkende Ölplattform. Das Unternehmen leidet noch heute darunter...

Die Macht hat der Verbraucher.

Hallo Phillip
bin mir da nicht sicher, aber ich glaube nicht dass es Meade usw. wirklich juckt wenn in Deutschland ein Boykott stattfinden würde. Der Markt ist m.E. zu klein. Lediglich die deutschen Händler würden darunter leiden. Ein Vergleich mit dem SHELL-Boykott (Brent Spa hieß die Plattform, oder so ähnlich)und der damit verbundenen Reaktion der Hersteller halte ich persönlich für sinnlos. Es sind einfach zu wenig Abnehmer.

Gruss Hans-Peter
 
Hi Leute,

.......also IHR habt Sorgen...........

Wenn man sich das alles durchliest,worüber IHR euch Gedanken macht.........Aldisierung,Geizhals,usw.....

Ich kaufe seit Jahr und Tag meine Ausrüstung in den USA,Versandkosten,Garantie,Zoll,usw....ist alles kein Problem,auch Gebrauchtgeräte sind nicht das Thema,die Teile sind voll in Ordnung und auch trotz Versandkosten und Zoll um VIELES billiger als es hier im Bieteforum möglich ist !

Ich habe schon mehrmals darauf hingewiesen,dass ein Kauf in den USA keine große Sache ist !
Ich kann aber nur für die Zustände ( Zoll,etc... ) in Österreich sprechen,ich denke aber in Deutschland wird das nicht anders sein.

Also Leute lasst das JAMMERN,kauft doch einmal in den USA ein,wenn es denn so schlimm ist im EUROLAND......und beendet doch endlich einmal dieses ewige JAMMERN,dass die Händler soooooo viel an den Teilen verdienen !

.......NO RISK,NO FUN..............

Grüße,

Wolfgang
 
Hallo,

kommt doch jedes Jahr um diese Zeit und ggf. auch mal zwischendurch ....

Würden mehr in den USA kaufen und weniger jammern, hätten auch wir hier niedrigere Preise - vergesst es einfach ...

Johann
 
Zitat von sofi99:
Hallo,


Würden mehr in den USA kaufen und weniger jammern, hätten auch wir hier niedrigere Preise - vergesst es einfach ...

Johann

Das glaub ich jetzt eher nicht. Warum denn ?
Es wurde ja schon ein paar mal hier gesagt. Amiland ist kein Vergleich zu old Germany. Das ist ein ganz anderer, vorallem riesiger Markt. Sicherlich bin auch ich bestrebt mein sauerverdientes Geld nicht herzuschenken. Darum würd auch ich, wenns was interesantes gibt und ich was benötige und es sich lohnt, dort bestellen. Aber ich verfalle nicht dem Glauben, dadurch die Preise in Deutschland beeinflussen zu können.
Bedenkt, dass der Hersteller z.B Meade, die gleiche Anzahl an Teleskopen verkauft. Und es wird ihm egal sein Wo er sie verkauft.

Anderst würde es wahrscheinlich aussehen wenn wir gar nichts mehr kaufen. Dann könnte ich mir "Tiefstpreise" oder Amipreise vorstellen.

Gruss Hans-Peter

 
Hallo Hans-Peter,

sorry, aber ich denke das ist Schwachsinn ...

Die USA sind ein Wirtschaftsraum mit einer Einwohnerzahl von ca. 300 Mio. Menschen.

Die BRD hat immerhin 82 Mio. und mit Österr. zusammen immerhin 90 Mio. Menschen, das sind dann schon knapp 1/3 der US - Bevölkerung und wenn ich den durchschnittlichen Lebensstandard plus den Anteil derer, die in extrem lichtverschmutzten Gegenden wohnen einrechne, dann sieht es gar nicht mehr so gut für den US - Markt aus.

Nun kann ich als Wirtschaftsraum noch die EU - gegenüberstellen und dann ist die Sache mit ca. 460 Mio. Einwohnern schon wieder eine andere. Also ein einziger EU - Importeur ohne weitern internen Zoll usw. hat einen viel größeren Markt als die gesamte USA. Wenn du den Markt in einzelne Länder aufteilst ist das auch egal, weil die Endkunden werden in den USA auch nicht vom Werk aus belirefert und ich denke die Anzahl der Händler ist auch in den USA enorm!

Johann
 
Hallo Johann,

schau Dir doch einfach mal die Zahlen von Meade an. Die müssen Ihren Geschäftsbericht veröffentlichen, und dort kannst Du folgende Zahlen finden:

2008 Verkauf Nordamerika 51 Mio$, Deutschland 4,2 Mio, Rest der Welt 7,8. Also ein Exportanteil von etwas über 20%.

2009 Nordamerika 22,5 Mio$, Deutschland 1,7 Mio, Rest 4,4
also etwas über ein Viertel in den weltweiten Export.
Nicht ganz klar ist, ob unter Deutschland alles fällt, was über Meade Europe gelaufen ist, ich nehme es mal an.
Auch sind die indirekten Verkäufe über US Händler ins Ausland nicht dabei. Da Meade aber mit Gebietsschutz arbeitet, würdfe ich das nicht so hoch ansetzen.

Trotzdem würde ich davon ausgehen, dass der Anteil der US Bürger, die sich irgendwie mit Amateurastronomie befassen, deutlich höher ist, als bei uns. Und diese Gewichtung fehlt bei deiner Einschätzung des Marktes für Europa.




Gruß
*entfernt*





 
Hallo Norbert,

schau Dir doch einfach mal die Zahlen von Meade an. Die müssen Ihren Geschäftsbericht veröffentlichen, und dort kannst Du folgende Zahlen finden:

2008 Verkauf Nordamerika 51 Mio$, Deutschland 4,2 Mio, Rest der Welt 7,8. Also ein Exportanteil von etwas über 20%.

2009 Nordamerika 22,5 Mio$, Deutschland 1,7 Mio, Rest 4,4
also etwas über ein Viertel in den weltweiten Export.

Das bestreite ich ja nicht, aber der Grund für diese Zahlen kann ja nicht im "kleineren Markt" gesucht werden, weil der Markt hier in der Gesamt-EU ja größer ist, sondern der muß wo anders liegen und zwar nicht zuletzt in den Preisen .... und am Chinaanteil vielleicht.

Johann

p.s.: was heißt Nordamerika - ist da Kanada auch dabei ?? und die ganzen Exporteure wahrscheinlich auch ...
 
Hallo Johann
Der Markt richtet sich nicht nach der Einwohnerzahl, sondern nach den Astronomiefreunden und da ist der deutsche Markt verschwindend klein.

Gruss Hans-Peter
 
Zitat von Hans_Peter:
Hallo Johann
Der Markt richtet sich nicht nach der Einwohnerzahl, sondern nach den Astronomiefreunden und da ist der deutsche Markt verschwindend klein.

Gruss Hans-Peter

..... und die Astronomiefreunde entstehen ja auch nicht von selber, diesbezüglich scheint hier die Branche für geeignete Öffentlichkeitsarbeit (Werbung) zu dumm zu sein, oder hast du schon mal was von Astrozeugswerbung außerhalb einschlägiger Fachliteratur (Foren) gesehen ....
... sollte doch einmal ein Hersteller die ganzen Schulen ausrüsten mit vernünftigem Gerät und Infomaterial - wird doch sonst jeder Schwachsinn erfolgreich beworben ....
 
jepp, da geb ich Dir Recht. Es fehlt wirklich an großflächiger Astrowerbung. Wobei der Zuwachs an Astrofreunden in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist.
Stell mir gerade vor was passieren würde wenn im Fernsehen Astrowerbung kommt mit dem Zusatz: DAS IST MEIN LADEN, oder DAS KAUF ICH EUCH AB :-)

Gruss
 
Großflächige Astrowerbung, womöglich mit Mario Barth: Das klingt mir aber mehr nach Lichtverschmutzung...
Aber im Ernst, die Leute kommen doch nicht wegen der Geräte zur Astronomie. Da müssen wir in den Vereinen wohl noch mehr machen, von außen (Schule, Fernsehen etc) kommt da zu wenig, sogar im Jahr der Astronomie.
Wahrscheinlich brauchts eher mal einen hellen Kometen um da wieder was anzukurbeln...

Aber um auf das Thema zurückzukommen: Also wenn ich 10.000$ übrig hätte, würde ich lieber in Österreich einkaufen gehen...

Gruß
 
Hallo,

Und wenn man damit gar nicht leben kann, kauft man halt woanders...

z.B. habe Ich vor wenigen Tagen aus den USA einen Telrad bestellt, hier: 56€+Versand! Dort: ~52$ mit Versand, also ~32€. Damit lässt es sich schon besser leben!
Natürlich geht das nicht immer, aber wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht, immer öfter...

Grüße,
Michael
 
Hallo,

Aber im Ernst, die Leute kommen doch nicht wegen der Geräte zur Astronomie.

Was meinst du, was eine(n) z.B. 12-jährige(n) wohl mehr beeindruckt

1) der Anblick von Mond, Jupi, Saturn, Sonnenflecken usw. durch´s Teleskop ...

2) ein paar Prüfungsfragen wie weit die Dinger wohl weg sind, wie heiß deren Oberfläche oder wie viele Monde oder von wem wann mit was entdeckt ???

Johann ;)
 
Zitat von *entfernt*:
Aber im Ernst, die Leute kommen doch nicht wegen der Geräte zur Astronomie.

Da wäre ich mir nicht so sicher...
Hier gab es z.B. eine Diskussion über das gute Aussehen von Teleskopen in Wohnzimmern.
Letztendlich ist es ja auch egal, ob mit den Geräten Astronomie betrieben wird. Den Händler wirds kaum jucken, wenn das Gerät als Schmuckstück im Wohnzimmer steht - verkauft ist verkauft. Und wenn sie Preise runter gehen sollen, muss viel verkauft werden.

CS
Chris
 
Chris, Johann,


gibts hier eigentlich nur Zyniker ?
Überspitzt gesagt, sollen wir möglichst vielen Leuten die Astronomie (oder soll ich es eher "Fernrohrbesitzen" nennen) als Hobby schmackhaft machen, nur damit wir in Zukunft bessere Preise kriegen ?
Klar, das ist immer noch besser als Klingeltöne kaufen.

Das $-Problem wird sich mit der Zeit sowieso von selbst erledigen, weil der Gebietsschutz durchweicht und immer mehr Hersteller sowieso glauben, sie brauchen in Übersee keine Niederlassungen oder exklusive Vertreter mehr.
Es gibt doch schon genug, die den Kauf in USA praktizieren, das wird in Zukunft eher noch einfacher werden, das wird in gut 5 Jahren (Vorsicht, jetzt wirds prophetisch!) auch Baader und Bresser zu normalen Händlern (natürlich nur in bezug auf Celestron und Meade) degradieren, oder die schmeißen den Kram ganz hin.

Zurück zum Zynismus: Stellt Euch mal vor , wir haben US Preisniveau und unsere Schnäppchenjäger haben gar nichts mehr zu tun.

Gruß




 
Chris, Johann,


gibts hier eigentlich nur Zyniker ?
Überspitzt gesagt, sollen wir möglichst vielen Leuten die Astronomie (oder soll ich es eher "Fernrohrbesitzen" nennen) als Hobby schmackhaft machen, nur damit wir in Zukunft bessere Preise kriegen ?

... solltest ggf. weiter oben zu lesen beginnen, dann verstehst du auch, daß letzte Postings nur aus der nicht ganz erklärlichen "Marktgröße" und deren Unterschied zwischen USA und Eu kommen - wo doch innerhalb der EU mehr Menschen wohnen als in den USA ....

Johann
 
z.B. habe Ich vor wenigen Tagen aus den USA einen Telrad bestellt, hier: 56€+Versand! Dort: ~52$ mit Versand, also ~32€. Damit lässt es sich schon besser leben!

Mädchensteuer / Versand vergessen?
Mein Telrad muss ja irgendwie besser sein, denn ich hab mehr bezahlt! Bestimmt hatte nur ich mitgelieferte Batterien und meiner hat kratzerfreies Glas!
Ne nur Spass. Wollt nur auch mal mit so nem Zitat und nem flotten Spruch darunter antworten :cool:


Ich glaub nichtmal, dass man US-Einkäufer als Schnäppchenjäger abstempeln kann. Schnäppchen sind für mich eine kurze Gelegenheit die irgendwann bald versiegt. Die Preise in den USA sind für mich keine Schnäppchen da sie dauerthaft tiefer liegen.

Ich würd auch niemanden als Geizhals oder sonstiges einordnen, nur weil er dort einkauft.
Das Beispiel vom bekannten Kreuzfahrtschiff:
Vor der Clubdisco gibt es Zigaretten am Automaten für 5€. An der Bar die gleichen Zigaretten für 8 Euro.
Wer es sich leisten kann und auf den Flair steht, kann drinnen zugreifen. Bei jemandem, bei dem der Preisunterschied zu einer anderen Auswahl führen würde, greift lieber draußen zu.

Ich hab mir halt ein 10" GSO bestellt, Antares Okuluare und einige Filter. Nur da ich in den USA 440 Euro "gespart" habe, konnte ich mir als Student den Sprung von 8" auf 10" erlauben.
Wenn ich den deutschen Flair gewollt hätte, dann hätte es nur ein TSWA32 zur Übersicht gegeben und ein paar Planetary Okulare.

Ich find mich dabei auch nicht als Pfennigfuchser, da ich einfach auf einen Markt mit niedrigeren Preisen zu greife und nicht beim Ausverkauf eines Kaufhauses zuschlage, dass kürzlich wegen Insolvenz alles für -50% raushauen musste.

Es geht ja wie bei den Zigaretten darum, dass man für das mehr an Geld nicht mehr Leistung bekommt.
Mein Zitat weiter oben hat vielleicht niemand gelesen oder der lange Text schreckt Leute ab, sich ihn durchzulesen :/

Auf der Firmenhomepage von Antares Sky Instruments findet sich eine Händlerliste. Seinerzeit habe ich dort nach dem billigsten Anbieter für Speers Waler Okulare Ausschau gehalten und festgestellt, dass der beste Preis von einem Familienbetrieb geboten werden kann, der auch in Sachen Service gut aufgestellt ist. Ich denke also nicht, dass billig = wenig Service bedeutet, sondern dass der Preiskampf dazu führt, dass die Händler auch auf Feldern wie Service punkten müssen, um sich von Konkurrenten abzuheben, wenn die Preise sich angleichen.
Das kann dann z.B. zu solchen Werbeaussagen führen, in denen der Familienbetrieb zum Beispiel garantiert, die Ware vor dem Verpacken einzeln zu Prüfen, auf Lebenszeit freie Justage oder Reinigung anbietet, kostenlose Einführungskurse anbietet, kleinere Reparaturen im Ladengeschäft ohne Anmeldung garantiert, garantiert dass immer ein Geschäftsmiteigentümer im Laden anwesend ist, Spechtelabende anbietet und mehr.

Ich denke also, dass der Service durch den Preisdruck zunimmt und sich ein Händler nicht erlauben kann, daran zu sparen. Denn schließlich sind die Produktpreise so sehr angeglichen, dass man beim Kunden über Bindung punkten muss.

Jemand der einfach dort kauft wo es günstig ist, ist noch lange kein Billigheimer. Ich kaufe meinen Käse, Wurst, Fleisch, Gemüse auf dem Wochenmarkt in Aachen, zahle circa 250 bis 500% mehr für den Käse. Dafür kann mir die Frau von Käse Jansen aus dem ff zu jedem ihrer Käse etwas sagen und bietet mir vor dem Verkauf unmengen Käse zum probieren an. Der Käse ist super lecker und kommt angeblich von gut gehaltenen Tieren.

Günther *entfernt* *entfernt* Hülsen sind nur bei ihm und Lajos zu kaufen und das kleine Metallding kostet seine Euro. Es ist aber nirgendwo anders zu kriegen und das System ist bislang einzigartig und deshalb sein Geld wert wie der gute Käse. Günther verkauft ja nicht den Supermarkt-Schnittkäse den es überall gibt, lediglich zu einem anderen Preis.

Das waren zwei Beispiele..
Wenn also ein Mehrwert geboten wird, zahle ich gerne dafür - also nix von wenig Aldimentalität in meinen Augen.
Ich möchte nur nicht mehr für die Zigaretten zahlen, wenn ich sie durch einen Gang vor die Clubdisco für 5€ kaufen kann. Dafür muss ich zwar mein Ambiente verlassen, bekomme jedoch das GLEICHE Produkt auf eine Weise, die ich mir bei meinen finanziellen Mitteln erlauben kann.

Für das gesparte Geld kauf ich lieber weiter meinen Käse und das Fleisch beim Biobauern auf dem Mark, der aus der Aachener Region liefert.

Ihr solltet nicht versuche, Leute die im Ausland kaufen, als Billigheimer abzustempeln oder versuchen einen Art Druck auszuüben nach dem Motto, dass jemand der etwas erreicht hat, ja wohl mit seinem vielen Geld auch hier kaufen kann. Das wären dann Snob- und Pride-Effekt. Sagt Leuten etwas, die mehr als Lokalzeitungen von ihrem vielen Geld abbonieren und sich noch daran errinnern können, warum BMW die Preise für den Mini nach Verkaufsstart erhöht hat.

"Jammern" kann ich nicht wirklich feststellen, so wie andere es tun. Ich sehe, dass jemand einen Beitrag mit einem wahrlich übertriebenen Titel aufgemacht hat.
Ziel erreicht - denn dadurch gab es nach 24 Stunden schon über 1000 Sichtungen.
Und dann seh ich Leute, die über ihre Einkäufe erzählt haben und sich aus Interesse die Frage stellen, wodurch die Preisunterschiede zustande kommen.
Ich find das keine Jammerei, sondern ein interessantes Gespräch. Leider sagen die Leute nichts mehr, die etwas "meinten", Antworten bekamen, die das Licht etwas verändern, darauf jedoch nicht eingehen - schade für die Gesprächskultur.
Ich hätte schon noch gerne gewusst, was mit meiner Frage zu Baader ist und bei wem Thommy die (defekten) Waren bestellt hat, die zu seiner negativen Meinung über den Import führen.
Ich würd auch noch gerne wissen, was es mit meiner Beobachtung zu Lennys Video auf sich hat.

Wie wär es denn ganz praktisch:
Wir erstellen einen Thread, in dem jeder "Importeur" von seinen Erfahrungen berichtet und eine kleine Bewertung über den Laden wo er in US gekauft hat abgibt - mit Lob und Kritik und Kosten(ersparnis) natürlich.
So ein Beitrag hat mir persönlich gefehlt, als ich was über Shops in Amerika rausfinden wollte.

Viele Grüße.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Bernd,

ich danke Dir für Deinen Beitrag. Das war wirklich Entspannung für die Nerven. :biggrin: ...auch wenn er etwas lang geraten ist und beinahe sich für eine ISBN-Nummer qualifiziert hätte. :biggrin:


Die Idee mit der Importeurliste finde ich prima. Am besten direkt noch einen kleinen Taschenrechner einbauen um den Wegezoll.. Importsteuer und MwSt. zu berechnen.

Nur habe ich Zweifel ob das Forum hier der geeignete Platz dafür ist. Da kann es möglicherweise Interessenskonflikte geben. Schließlich wird der Laden hier gesponsort...
 
hallo Bernd,

ich habe vor 25 Jahren mal einen 80mm Lumicon Super Finder importiert, den gabs damals nicht in Europa. Mit Zoll und Transport wars damals aber wesentlich teurer als der "Rufpreis". In Europa gabs damals aber wirklich noch Apothekerpreise, wie wir alle wissen. Der Super Finder war aber ok und ich verwende ihn heute noch.

Mein Satz von den "entfernten Gegenden" resultiert aus meiner Mitarbeit bei einem Händler - es kommen Leute, die Probleme mit einem importierten Gerät haben und Hilfe suchen. Natürlich ist das relativ zu sehen, weil all jene die keine Probleme haben nicht kommen, und die sind sicher in der Überzahl, aber man kriegt so ein Gefühl.

Gebietsschutz und dergleichen resultiert aus dem Bestreben der Hersteller, in gewissen Gebieten bessere Preise zu erzielen. Die Händler in US haben ihre Marge, die in EU auch. Es gibt auch bei uns einen beständigen Preiskampf, gerade auch durchs Vergleichen im Net wissen die Leute sehr gut Bescheid was wo wieviel kostet. Die Margen der Händler bei uns sind keineswegs astronomisch, keiner der Händler ist wirklich reich. Meine Erwartung ist, dass sich EU-US irgendwann angleichen wird, es wird alles global geregelt werden müssen wie in anderen Märkten auch.

Bis es soweit ist, werden halt noch die Fetzen fliegen. Die Händler in US werden profitieren von Leuten die dort kaufen, die EU Händler von den Herstellern abgestraft werden weil sie nicht das Soll erfüllen, und einige werden eingehen. Aber die Spatzen pfeifen es von den Internet-Dächern, irgendwann muss es ja doch soweit sein!

lg Tommy
 
Johann,

du hast echt eine Gabe, Widersprüche zu produzieren wo gar keine sind. Genau um das ging es mir doch auch...

ich fass nochmal für Dummies (Forenmitglieder natürlich ausgenmommen) zusammen:
USA : weniger Leute, mehr Teleskopverkauf
EU : viele Leute, weniger Teleskopverkauf
Folge : kleiner Markt bedeutet schlechtere Preise
Frage: Warum
Antwort Johann: Hersteller und Händler tun zu wenig, Bedarf wird nicht geweckt. (oder interpretier ich das schon wieder falsch?)
Außerdem sind die Preise abschreckend hoch und verstärken damit das Desinteresse.

Meine Meinunung dazu: Das ist nur ein Aspekt, der erklärt noch nicht dan von Hans-Peter beschriebenen großen Unterschied im Interesse an Astronomie.

Das Umfeld ist in den USA doch von einer ganz anderen Geschichte geprägt. Die astronomische Forschung wurde in ganz anderen Dimensionen betrieben, mit Mt Wilson und Mt Palomar hatte man die High-End Teleskope im eigenen Land, dann kam die Raumfahrt und mit ihr das entsprechende gesellschaftliche Umfeld, ich würde sogar Hollywood und Fernsehen mit ihrem SciFI Boom in den 60ern und 70ern mit einbeziehen.
Da ist einiges in der Gesellschaft verwurzelt, was bei uns nicht da ist.
Die Geräte waren zu der Zeit aber auch in USA vergleichsweise teuer (in bezug aufs Einkommen)
Und: der Astronom hatte nicht dieses Image des einsamen Spinners, wie es bei uns manchmal dargestellt wird.
Es gibt sicher noch mehr Gründe, von Wetter und Sichtbedingungen mal ganz abgesehen.( Vielleicht kannst Du ja in Österreich schlechter nachvollziehen, dass sich auch jemand gar nicht für Astronomie interessiert, weil Ihr von der Sicht her doch im Vorteil seid. )

Oder die Leute hier schauen in die Foren und lassen sich von unseren Rechthabereien abschrecken...
Damit werd ichs für mein Teil hier beenden.

Trotzdem viele Grüße und vor allem besseres Wetter


















 
Zitat von *entfernt*:
Zurück zum Zynismus: Stellt Euch mal vor , wir haben US Preisniveau und unsere Schnäppchenjäger haben gar nichts mehr zu tun.

Unvorstellbar! - Also das mit dem Preisniveau schon, aber nicht, dass die Schnäppchenjäger nichts zu tun hätten. Die würden dann einfach darüber jammern, dass es keine Schnäppchen mehr gibt, weil alles (inkl. USA) viel zu teuer sei und die Händler ja mindestens 1000% einstreichen. :D

CS
Chris

 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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