45mm Chip am C11-Hyperstar

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Hallo Jürgen, das sieht gut aus mit der Säule! Kannst Du mir bitte sagen wie Du das gegossen hast und mit welche Form? Höhe? Ich habe auch ein C 11 mit CGEMDX und möchte das verbessern.
Lieben Gruß
Frank Rauschenbach
 
Hallo Andreas,

toller Bilderreigen - trotz enger Filterung, IC2177 in dieser Qualität aus Ingolstadt - besonders den finde ich großartig!

Viele Grüße, CS

Stefan
www.capella-observatory.com
 
Hallo Frank,

vielen Dank für Deinen Beitrag. Am Anfang habe ich es mit Dämmerungsflats versucht, aber die Qualität war nicht hinreichend gut. Inzwischen mache ich Flats nur noch mit einer Gerd Neumann Leuchtfolie D=315mm und zwar mit dieser hier:

http://www.gerdneumann.net/deutsch/...ersicht-aurora-flatfield-panels-overview.html

Die lege ich einfach auf die Taukappe (in diesem Thread gibt es bereits ein Foto hierzu). Wenn die Lichtmange zu groß ist lege ich noch einige Blätter Papier dazwischen. Von den Flats werden anschließend Darks, die ich exakt gleich lang belichte, subtrachiert. Gemittelt werden dann die einzelnen Subs mit FitsWork.

Ich wünsche Dir viel Erfolg und vor allem Spaß mit Deiner Hardware!

cs Andreas
 
Hallo Stefan,

danke, es freut mich sehr, dass Dir die Ingolstädter Möwe gefällt!
Die größte Herausforderung bei der EBV war das Registrieren der Mosaik-Bilder.

Meine Sternwarte ist ein Wintergarten, der nach Süden ausgerichtet ist.
Der Blick nach oben wird durch die Fensterkante abrupt begrenzt.
So konzentriere ich mich auf recht südliche Objekte.

Viele Grüße
Andreas
 
Hallo Andreas,

das ist der Hammer. Ich habe fast genau das gleiche System, allerdings fehlt mir noch die Hyperstar Linse. Und Kamera technisch wird es auch nur die Atik 4000.

Wenn ich das alles mal zusammen habe, komme ich Dich mal besuchen und hol mir ein paar Tips ab ;-)

Jedenfalls ganz Klasse Bilder. Und ich finde s/w sowieso ästhetischer.

Gruß Jens
 
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Hallo Jens,

danke! Eine Atik 4000 ist genau die Richtige, damit machst Du sicher tolle Aufnahmen! Ist der Hyperstar erst gut Kollimiert, macht es wirklich Spaß. Mit Tipps stehe ich gerne zur Verfügung.

Bei Schmalband ist am Anfang alles s/w. Farbe ist aufwendiger, vermag aber mehr an Information zu liefern. Ich denke beides hat seine Berechtigung.

Viele Grüße
Andreas
 
Hallo Andreas, ich habe mir auch die Flatfield-Folie zugelegt. Da muss man nur das Teleskop ganz senkrecht stellen und damit die Neigung ändern und hinterher wieder justieren. Ansonsten funktioniert das gut! Danke für deinen tipp!
Gruß Frank
 
Hallo Andreas,
bin nun am überlegen ob ich mir auch die Atik11000M am C11 mit Hyperstar zulege. Hast Du die auch an der anderen Seite mit dem Reducer oder auch ohne Reducer probiert? Das empfiehlst Du weiter oben. Dann ist das ja eine Brennweite von rund 2000mm mit reducer und ohne 2800mm. Geht das?
Gruß Frank
 
Hallo Frank,

die Atik 11000M harmoniert mit dem C11. Bei sehr gutem Seeing schließe ich gerne die Kamera hinten an, eben bei der vollen Brennweite von 2800mm. Der C11 Edge HD hat serienmäßig hinten einen Flatener eingebaut und leuchtet den Vollformat-Chip der Atik ausreichend aus.

Mit dieser Kombination habe ich z.B. die folgenden Bilder gemacht:

http://www.astrobin.com/92187/
http://www.astrobin.com/130280/B/

Einen C11 mit dem Celestron .7x Reducer setzt J-P Metsavainio ein. Schau Dir doch die Bilder an, die er mit seinem Setup macht, z.B.:

http://www.astrobin.com/152351/
http://www.astrobin.com/135611/B/

Als Kamera setzt er eine Apogee Alta U16 ein. Da sollte der Chip der 11000er Atik auch genügend Licht bekommen.

Die Atik11000M kannst Du, meiner Meinung nach, in allen drei Kombinationen am C11 Edge HD erfolgreich einsetzten, hinten ohne Reducer bei 2800mm oder mit dem .7x Focal Reducer bei knapp 2000mm oder mit dem schnellen Hyperstar bei 560mm.

Viele Grüße
Andreas
 
Hallo Andreas,
Danke für die Antwort! Das wollte ich im Prinzip hören....also ist die Atik 11000M die optimale Kamera für das C11 in allen Positionen.J-P Metsavainio kenne ich....der macht Superfotos! Der hat aber eine ziemlich gute und teure Kamera. Die kann er aber nicht am Hyperstar einsetzen....zu groß

Wie schließt Du deine Atik 11000M an der Rückseite mit oder auch ohne Reducer an? Das ist doch nicht die selbe Adaption wie am Hyperstar oder? Welchen Autoguider benutzt Du?
Gruß Frank
 
Hallo Frank,

weiter oben in diesem Thread habe ich drei Bilder von meinem Setup eingestellt. Auf dem ersten Bild „Imagetrain“ sieht man die Adaption an den Hyperstar. Wenn man die Kamera samt der Filterschublade und der 2'' Hülse abschraubt, dann kann man es ganz einfach an einem 2" Auszug für SC Teleskope anschließen:


Link zur Grafik: http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/atikhintenplt8k04i2j.jpg



Damit kann man auch den Sollabstand der Chipebene von ca. 146 mm vom großen SC Gewinde am Tubus einstellen. Die genauen Abstände der Kamera-Adaption beschreibt Celestron hier:

http://www.celestron.com/media/520893/EdgeHD_WhitePaper_FINAL.pdf


Auf der dritten Setup-Aufnahme „Aufnahme von Flatfields“ weiter oben, sieht man einen 50mm Finder von William Optics. Angeschlossen ist hier eine Astrolumina ALccd 5.2. Zusammen mit MaximDL ist das mein Guiding-Setup. Erstaunlich, aber die CGE-Pro lässt sich mit so einem keinen Röhrchen leicht guiden.

Einen 0.7 Reducer besitze ich nicht, deshalb habe ich auf das neue Setup vom J-P Metsavainio hingewiesen, der seit kurzem so eine Optik erfolgreich einsetzt.

Viele Grüße
Andreas
 
Hallo Andreas

ich bin schwer beeindruckt!


Ich schaue ab und an nur Deep-Sky-Bilder an, fotografiere also nicht selbst. Bin aber seit langem nicht mehr so überwältigt von Astrobildern gewesen, wie bei deinen hier. Was für eine Mega-Präzision. Das ist absolutes "APO-Niveau", wenn nicht sogar besser, durch das f/2-System! Ich bin ja schon auch Schmidt-Cassegrain-Fan und daher freut es mich umso mehr, solche damit gewonnen Bilder zu sehen. Mich wundert, was die Schmidt-Platte dann doch so an "Hebel" aushält.


Mein Lieblingsbild ist der Rosettennebel in Ha. Ich bin bei den Bildern extra auf Vollbild gegangen und habe den Raum abgedunkelt (das mache ich nicht oft). Er schwebt förmlich im Raum.

Wunderbar!



Ich denke das Hyperstar C11 ist wirklich ein richtiger Astrograph. Kann man das sagen? ;)




Viele Grüße,
Christian
 
Hallo Christian,

danke fürs Anschauen und Deine Worte! Der Thread ist zwar schon etwas älter, wird aber immer wieder nach oben gespült. Das Setup ist aber immer noch aktuell und im Einsatz, falls der Petrus es zulässt. Z.Z bleiben viele Projekte wegen Schlechtwetter liegen. Die Schmidt-Platte scheint aber einiges auszuhalten und die Abbildung ist auch bei einem 45mm Chip brauchbar :cool: .

Viele Grüße nach Berlin
Andreas
 
Hallo Andreas,
Das sieht doch gut aus. Ich werde mal mit TS sprechen ob das auch mit dem Reducer adaptierbar ist. Dein Setup gefällt mir auch mit dem Finder.
Gruß Frank
 
Hallo Frank,

es würde mich freuen ein Astro-Bild von zu sehen, wenn die Ausrüstung einsatzbereit ist. Die Leute bei TS sind sehr zuvorkommend und helfen Dir bei der Adaption der Kamera sicher professionell. Bei TS habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht, bin aber auch überzeugt, dass andere Astroanbieter hier genauso hilfsbereit sind.

Viel Erfolg
Andreas
 
Hallo Andreas,
bin auch Kunde bei TS und habe bisher gute Erfahrungen gemacht. Meine CGMDX Montierung war schon mal defekt (Encoderplatte). Das haben die ohne Probleme gewechselt. Jetzt ist gerade der Tubus zur Reparatur. Habe das Gewinde des Fangspiegels beim rausdrehen des Hyperstars mit rausgedreht. Eigentlich ist das fest mit der Schmidtplatte verschraubt....mal sehen was dabei rauskommt...mit der CCD wird es wohl noch dauern....habe gerade bei TS eine Anfrage gestellt.
Gruß Frank
 
Hallo Andreas, ich habe mir jetzt auch die Atik 11000 mit dem Lodestar und William Finder bei TS gekauft. Leider haben die nicht den richtigen Adapter und die dementsprechende Filterschublade geschickt. Das wird noch korrigiert. Ich hatte TS die Fotos von deinem Setup gesendet. Ich habe mir auch Filter von Baader gekauft, leider waren die Highspeedfilter nicht vorrätig. Ich habe als Steuersoftware jetzt MaximDL und hoffe, das es gut funktioniert. Ich werde Dich mal auf dem laufendem halten und von meinem First light berichten. LG Frank
 
Herzlichen Glückwunsch zu der neuen Ausrüstung Frank, ich hoffe, dass Du damit viele tolle Bilder machen wirst!

Ich habe in der letzten Zeit ein wenig mit der Kollimation gekämpft. Mich würden Deine Erfahrungen hierzu interessieren.

Ich empfehle Dir einen hellen Stern innerhalb der Mischtrasse (= viele kleine Sterne auf der gesamten Chip-Fläche) zu suchen und ihn zentral zu platzieren. Dieser Stern wird zum Fokussieren benutzt. Dies ist praktisch nach jeder Justierung an den Kollimations-Schrauben nötig.

Dann werden die Bild-Ecken untersucht, einfach mit einem 400% Zoom in Fitswork. In der Regel ist eine Ecke besonders schlimm. An dieser Stelle sollte man am Hyperstar die zwei Schrauben identifizieren, mit denen man die Kollimation durchführen kann. Die dritte Schraube darf nicht in der Grundstellung fest angezogen sein und sollte noch ausreichend das Kiepen (mit den zwei anderen Schrauben) des Hyperstars ermöglichen. Ich fand es Hilfreich die Schrauben farblich zu markieren.

Nun kann man mit der Kollimation beginnen. Mit dieser Methode werden nun alle Ecken nacheinander kollimert, immer die schlimmste Ecke zuerst. Oft reichen nur sehr geringe Änderungen an den Schrauben. Nach jeder Korrektur sollte man, wie gesagt, den Fokus an dem Stern in der Mitte nachstellen. Die Tiefenschärfe bei f/2 ist sehr gering, eine Umdrehung eine Schraube ist da im Vergleich eine Ewigkeit.

Am Ende sollten im Fokus alle Ecken gleich schöne runde Sterne zeigen. Bei der Einzell-Belichtungszeit (L-Filter) habe ich 20s als brauchbar empfunden. Sicher gibt es aber hierzu auch andere Methoden und Erfahrungen.


Auf das first light bin ich auf alle Fälle jetzt schon sehr gespannt.

Viele Grüße
Andreas
 
Hallo Andreas, vielen Dank für deine Tipps, aber ich bin noch nicht soweit. Es fehlen noch Adapter für den Hyperstar. Jetzt habe ich mal das neue Setup hinten angebaut und angeschlossen. Leider funktioniert das auch noch nicht, da die Software die Kamera noch nicht erkennt. Ich habe jetzt MaximDL und wollte die Atik verbinden. Die fehlt im Programm. Den Lodestar konnte ich auch noch nicht finden....muß mich wohl noch einlesen....
Gruß Frank
 

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Hallo Frank,

die Anfertigung des Hyperstar-Adapters ist bei TS in guten Händen und ist wohl nur eine Frage der Zeit. Das die Kamera von der Software nicht erkannt wird macht mich ehe stutzig. In meinem MaximDL sind sowohl die Haupt- als auch die Guiding-Kamera als „ASCOM Camera“ im MaximDL -Setup eingerichtet. Da brauchst Du wohl noch die ASCOM-Plattform und die passenden ASCOM-Kamera Treiber. Es dürfte aber keine Problem sein und bis der Adapter da ist, kannst Du ja den großen Chip bei 2800mm Brennweite ein wenig stressen!

Übrigens, die Hardware sieht gut aus :/

Viele Grüße
Andreas
 
Hallo Andreas, jetzt ist meine Säule in der Schiebehütte betriebsbereit. Habe letzte Nacht versucht den Lodestar und die Atik zu fokussieren....leider habe ich das nicht hinbekommen. Hast Du einen Tipp für mich?
 

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Hallo Frank,

erst ein mal Glückwunsch zur der gelungenen Sternwarte, war sicher ein ganzes Stück Arbeit!

Beim Lodestar brauchst Du vielleicht noch eine Verlängerungshülse um den richtigen Abstand einzustellen, da musst Du ein wenig experimentieren.


Beim C11 Hyperstar sieht die Berechnung der Abstände wie folgt aus.

Auf den Hyperstar wird der M48 Adapter für HyperStar C11 aufgeschraubt:

http://www.teleskop-express.de/shop...M48-Adapter-fuer-HyperStar-C11---EHD1100.html

Bei diesem Adapter beträgt der Abstand vom M48 Gewinde zur optimalen Fokus Position genau 50mm.

Die ATIK11000M hat einen Auflagemaß von 15mm und die Filterschublade hat eine Baulänge von 15mm.
Somit brauchst Du noch eine 20mm lange Verlängerungshülse.
Diese Kombination sollte nicht nur fokussierbar sein, sondern auch eine gute Bildqualität ermöglichen.

Versuche doch mal mit einer Schieblehre die Abstände zu kontrollieren.

Viele Grüße
Andreas
 
Hallo Andreas, mittlerweile habe ich den Fokus gefunden, auch beim Lodestar. Leider ist mir der Stern aus der X-Achse gelaufen....wahrscheinlich ist die Montierung nicht optimal justiert.....sobald ich ein Erfolgerlebnis habe, werde ich mal ein Foto zeigen.
Gruß Frank
 
Hallo Frank,

es freut mich, dass Du den Fokus finden konntest. Aber dass ein Stern aus der X-Achse läuft stimmt mich ziemich nachdenklich. Du hast doch eine wirklich tolle Sternwarte gebaut und die Monti steht bombenfest auf einer Säule montiert. An dieser Stelle solltest Du Dich um eine präzise Einnordung kümmern.
Hierzu empfehle ich die Scheiner-Methode. Ich persönlich verwende das Micro-Guider Okular vom Baader. Die Prozedur ist hier ausführlich beschrieben:

http://www.baader-planetarium.de/download/scheiner.pdf

Danach sollte ein Stern nur noch den Schneckenfehler der Monti zeigen. Und den beseitigen wir eben durch das Guiden.
Nach dem einscheinern solltest Du aber in der Lage sein auch kurze, ungegeidete Aufnahmen zu erstellen. Mit dem schnellen f/2 Hyperstar kann man mit 30s Belichtungszeit bereits einiges zeigen.

Ich wünsch Dir weiterhin viel Spaß an diesem schönen Hobby
Andreas
 
Hallo Andreas,
vielen Dank für den Scheiner-Tipp! Jetzt habe ich endlich mein erstes Erfolgserlebnis. Der Lodestar läuft gut und die Ha-Aufnahme sieht schon ganz gut aus. Der Fokus stimmt wohl auch fast...wie machst Du die Flats? Welche Einstellungen nimmst Du?
Lieben Gruß
Frank
 
Hallo Andreas, hier noch 2 Fotos
 

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Hallo zusammen,

erst mal vorne weg, die Bilder sind absolut sensationell. Die Tiefe kombiniert mit dem riesigen Feld, einfach toll!

Was mich beim Betrachten jedoch etwas umtreibt ist die Tatsache, dass ihr bei "nur" 500mm Brennweite mit 9um Pixeln fotografiert. Das ergibt laut meiner Rechnung ca. 3,7 Bogensekunden pro Pixel. Reicht das noch aus um schöne runde Sterne zu bekommen? Ich fotografiere aktuell bei 430mm / 5,7um großen Pixeln und habe da schon ein schlechtes Gewissen (~2,7"/Pixel).

Eventuell nehme ich das auch alles viel zu genau, die Bilder sind auf jeden Fall toll. Vielleicht gibt es ja noch einen Tipp für mich wie man mit Undersampling am besten umgehen kann. Ich versuche aktuell ordentlich zu Dithern und danach per Drizzle & Resample die Auflösung etwas besser hinzubekommen.
 
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Hallo Frank,

wie ich sehe, ist der Groschen gefallen, es freut mich sehr! Das Guiden läuft perfekt und auch der Fokus sitzt. Wie erwartet hat die Aufnahme eine starke Vignettierung. An dieser Stelle könnten wir über die Flatfield-Korrektur sprechen. Wie bereits berichtet ist das Erstellen von wirklich guten Dämmerungsflats ziemlich schwierig. Ich verwende eine Leuchtfolie und zwar diese hier:

http://www.teleskop-express.de/shop...-315mm-active-diameter--mounted-in-frame.html

In der Regel erstelle ich 16 Flatfield-Aufnahmen mit einer Belichtungszeit von 5s oder 10s. Von diesen Aufnahmen werden zuerst die passenden Darks subtrahiert, also auch 5s oder 10s Darks. Um die Lichtmenge der Folie zu dosieren verwende ich einige Backpapierblätter, die ich zwischen die Taukappe und die Folie lege. Die Subtraktion und die anschließende Mittlung der Flats mache ich per Bachbetrieb in Fitswork.

Ich würde gerne eine Deiner Aufnahmen in voller Auflösung sehen. Falls Du z.B. unter astrobin.com angemeldet sein solltest, wäre es die passende Stelle, um die Bilder in sehr guter Qualität zu zeigen.

Viele Grüße
Andreas
 
Hallo Denis,

danke für Deine freundlichen Worte!

Ob die Sterne viereckig sind kannst Du an meinen Bildern unter astrobin.com beurteilen. Die meisten Hyperstar-Bilder, die ich mit der großen Atik aufgenommen habe, sind in voller Auflösung und bei Binning 1 zu sehen. Wenn man auf ein Bild drauf klickt, kann man oben rechts in die volle Auflösung wechseln. Als Beispiel kann z.B. IC2177, der Möwen Nebel dienen:

http://www.astrobin.com/full/167706/C/?real=&mod=

In der Tat ergibt sich bei 560mm Brennweite eine Auflösung von 3,3 Bogensekunden pro Pixel. Ich fotografiere von meiner Wintergartensternwarte heraus. Wegen des Temperaturgradientens Wintergarten-Hausmauer-Außenluft habe ich sehr oft mit bescheidenem Seeing zu tun. So sind die 3,3 Bogensekunden pro Pixel ein akzeptabler Wert für mich. Es gibt aber auch Aufnahmen, in denen richtig viereckig Sterne zu sehen sind.

Ich setzte aber auch die kleine Atik 460EXm ein. Die hat dann 4,54µm große Pixel, was eine Auflösung von 1,67 Bogensekunden pro Pixel ergibt. Ein Beispielbild wäre hier zu sehen:

http://www.astrobin.com/full/164838/B/?real=&mod=

Die wichtigsten Tipps hast Du schon mit Dithern und danach per Drizzle & Resampln genannt. Wenn man Tone Mapping betreibt und die Sterne von der Aufnahme separiert, wie hier beschrieben:

http://www.skypixels.at/downloads/ade/Tone_Mapping.pdf

könnte man auch ein PSF-Bild mit Gaußverteilung per Convolution drüber falten.
(Für den letzten Vorschlag bitte nicht steinigen… :/ )

Viele Grüße
Andreas
 
Hi Andreas,

oh man, darauf hätte ich auch kommen können. Danke für den Tipp mit der vollen Auflösung auf Astrobin, wieder was dazugelernt. :-)

Das mit dem Seeing macht durchaus Sinn. Im Vergleich zwischen den großen und kleinen Pixeln erkennt man schon einen Unterschied, das 9um Bild für sich betrachtet wirkt aber auch für sich genommen keineswegs besonders "kantig".

Beim Tone-Mapping und Convolution hast du mich abgehängt, werde mir das PDF aber mal in meine "To-Read"-Liste speichern.

Freu mich schon auf weitere Bilder!
 
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