6" Maksutov

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Andere sind auch vermessen. Und die kommen zu anderen "harten Fakten"
Ich frage, warum du die Cats so schlecht machen musst.

Die Diskrepanz zwischen Speks und Realität ist n alter Hut. Komischerweise, ecke ich damit immer an, wenn ich das anprangere.
Hier sind es aber Vermessungen von Leuten, die das Gerät haben.
Und da ist es immer so, wenn man das Gerät nicht selber hat, muss man irgendwas glauben.
Gugeln, rat mal was ich hier gerade mache. Da muss jeder gucken, wem er glaubt und wem weniger. Und da glaube ich nicht den lautesten sondern denen, die mir am seriösesten erscheinen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

bin einer der Typen die den Mak 150 vermessen haben

mit 2" Spiegel: 135mm auf 50mm obstruktion

mit t2 Zenitprisma: 139mm auf 50mm obstruktion

Blendkragen schneidet den spiegel ab, blendkragen raus:
151mm auf 45mm obstruktion

Das haben inzwischen sehr viele leute 1:1 so nachvollziehen und messen können, das ganze ist villeicht grade einmal 2 Monate her in einem ähnlichen Thread.

Zum Thema obstruktion.

Hatte mal einen 6" farbwerfer Achro gegen einen normalen 6" SC mit 39%
...
Der Achro hatte das eindeutig bessere Bild, trotz farben sowas von viel scharfer, Heller und kontrastreicher.
Obstruktion killt Visuell, 25% merkt man kaum, bis 33% Okay, ab darüber bricht es sichtbar immer deutlicher ein.

Übrigens die ganze Skywatcher mak Serie und baugleiche haben ein öffnungsproblem, mein 102er mak kommt auf 96mm, die freie Meniskusöffnung ist rückseitig dort zu klein.
Der 127er wurde auf 119 Vermessen (nicht von mir)
einen Omegon mak 90 hatte ich mal bei 85mm raus aus ähnlichen Gründen.



mit freundlichen Grüßen
Florian
 
Hi,

bin einer der Typen die den Mak 150 vermessen haben

mit 2" Spiegel: 135mm auf 50mm obstruktion

mit t2 Zenitprisma: 139mm auf 50mm obstruktion

Blendkragen schneidet den spiegel ab, blendkragen raus:
151mm auf 45mm obstruktion

Das haben inzwischen sehr viele leute 1:1 so nachvollziehen und messen können, das ganze ist villeicht grade einmal 2 Monate her in einem ähnlichen Thread.

Zum Thema obstruktion.

Hatte mal einen 6" farbwerfer Achro gegen einen normalen 6" SC mit 39%
...
Der Achro hatte das eindeutig bessere Bild, trotz farben sowas von viel scharfer, Heller und kontrastreicher.
Obstruktion killt Visuell, 25% merkt man kaum, bis 33% Okay, ab darüber bricht es sichtbar immer deutlicher ein.

Übrigens die ganze Skywatcher mak Serie und baugleiche haben ein öffnungsproblem, mein 102er mak kommt auf 96mm, die freie Meniskusöffnung ist rückseitig dort zu klein.
Der 127er wurde auf 119 Vermessen (nicht von mir)
einen Omegon mak 90 hatte ich mal bei 85mm raus aus ähnlichen Gründen.



mit freundlichen Grüßen
Florian
Danke Florian,

Wie alt ist das Gerät?

Gruß
Stephan
 
Oder der C8, hatte ich selbst in der Hand, 72mm auf 203mm macht bei mir 35,5%, soviel zur weksangabe.
Von den Daten vom CC6 und CC8 im Originalzustand ganz zu schweigen.
Den CC6 hatte ich und mein Bruder gleich zweimal.
ICH mache die Cassis nicht schlecht, das schaffen die Hersteller gant alleine.
Ich hätte so gern einen guten CC oder SC oder MC im Bereich 7-8", der wirklich seine volle Öffnung nutzt und maximal 30% Obstruktion hat, laut Werbedaten gäbe es ein paar, laut Messdaten keinen einzigen.

LG
Olli
 
Aber ist doch immer das selbe hier.
Son Typ im Netz schreibt was von Messwerten, man glaubt ihm kein Wort.
Kommt ein anderer Typ und schreibt ein paar Zahlen ist es plötzlich glaubwürdig.

Its Magic
 
Und schonwieder stellst du mich als Lügner hin.
Als würde ich mir das extra für dich ausdenken.

Die zum Teil krasse Diskrepanz zwischen beworbenen Daten und den tatsächlich genutzten Öffnungen und Obstruktionen sowohl bei SCs, als auch Maks und Classic Cassegrain ist absolut nichts Neues, sondern seit langem hinlänglich bekannt, unzählige Threads in diversen Foren, englische und deutsche, gibt es zu dem Thema
Google ist dein Freund.
Also ich hab keine Probleme Obstruktion und tatsächliche Öffnung zu ermitteln. Weiß auch nicht, warum man darüber so viel diskutieren muss und jeder andere Daten hat. Jedenfalls sind die 6er und 7er wohl mal verbessert worden.
Ist nicht son Typ sondern eine ganze Reihe von Besitzern.
Mein SC hat 37% Obstruktion, und der ist gut. Weil es so viele unterschiedliche "Meinungen" zu den tatsächlichen Werten gibt, weiß ich nur die Daten, die ich selbst ermittelt habe. Und glauben muss ich denen, die mir seriös wirken. Die Speks sind es nicht.
 
Wie gesagt, alles rein visuell und ich habe da auch keine 180% Ansprüche - die Optik soll scharf sein mit gutem Kontrast.
Hallo Stardust,

Ja, dem ist so! Die Optik ist, nachdem sie gut an die Temperatur angepasst , extrem scharf und die farbreinheit ist vergleichbar mit teuren Apos! Ich selbst stand auch vor der Frage welches kompakte Teleskop für meinen Balkon? Ich entschied mich für einen Maksutov im Rumak Design. Es wurde ein Bosma 6".
Ich verwende ihn überwiegend visuell und auch mit Kameras ist es ein Genuß!
VG Frank
 
Naja, ich kann auch nur den Messwerten glauben, die ich selbst gemessen habe, und die decken sich ziemlich gut mit den allermeisten anderen Messungen.
Dass der 150er und 180er ab Werk die volle Öffnung nutzen ist mir bisher aber nicht untergekommen.
Dass der 150er verbessert wurde, kann ich nicht glauben, die letzten Messdaten kamen bereits von dem mit der grünen Schiene, also recht neu.
 
Zuletzt bearbeitet:
hat ne Grüne Schiene und ist die aktuelle Version, so alt wirds also noch garnicht sein, genau kann ich das allerdings nicht sagen.

Den CC6 hab ich mir vor kurzem ein 2. mal gegönnt nachdem ich mich beim 1. vor 2 jahren nicht an den Umbau getraut habe, dort gabs direkt zum Anfang gleich 2 mal eine Riesen welle das Öffnung UND obstruktion nicht den Angaben entsprachen.

Angegeben: 58,5mm auf 150-154 (je nach Marke)
Gemessen: 60,5mm auf 139mm...

Die erhöhte obstruktion kommt nicht vom blendkragen, sondern vom Hauptspiegel Haltering (sowas ätzt echt...)

Das Problem mit der Öffnung ist etwas komplizierter, Der Fangspiegel hat zwar brutto die richtige Größe von 50mm, jedoch Minus fase und zeitgleich vorschraubring kommt man bei rund 48mm raus, zeitgleich ist der Blendkragen zu lang und schneidet auch dort wieder ab.
Der Hauptspiegel hat 153mm minus 1mm fase = 151mm die zur Verfügung stehen.

Beim CC6 muss man bei der Optimierung einen Kompromiss zwischen Blende kürzen (bei mir 19mm) und Abstand HS-FS erhöhen (bei mir mach fokuspunkt hinten nach Gefühl) eingehen.

Zusätzlich zu dem hab ich den Haltering vom FS weggespart und stattdessen mit Silikon verklebt.

Den Haltering mit 60,5mm hab ich auf 56,5mm runter gefeilt und mit einem Gummi versehen, die klemmung reicht nach wie vor um den Spiegel sicher und ohne Spannung an Ort und Stelle zu halten (Zentrales Loch war 54mm)

Zur Abrundung kamen die innentubusblenden raus, diese haben massives Tubusseeing ausgelöst.
Zum Schluss nochmal mit dieser speziellen schwarzen Farben alles was glänzt angemalt.

Bislang hab ich bei grober justage schonmal Messen können ob ich mein Ziel erreicht habe...

und oh yeah, 58,5mm auf 151mm ?

Ein richtiger Test steht noch aus, bin aber zur Zeit auf Firmenreise.


Ich entschied mich für einen Maksutov im Rumak Design. Es wurde ein Bosma 6".
Ist das Ding ein echter rumak?
Kannst du mir das irgendwie als Foto oder so zeigen? Die Bauart fehlt noch in meiner Sammlung :0

mit freundlichen Grüßen
Florian

ps. Grade das mit dem Mak150 hat mich selber total fertig gemacht als ich das mitbekommen habe, es ist ja nicht so das ich direkt Messschieber und Taschenlampe zur hand nehme..

Einfach mal beim beobachten Okular rausgenommen und aus Interesse mit Auge... Aber beim HS konnte ich den Rand con der Mitte aus garnicht sehen, dieser Blendkragen vom FS hat den sehr provokant beschnitten, dazu muss man nichtmal ein fachidiоt sein um zu sehen das das so eigentlich nicht sein darf.

Dann Projektionsmethode gemacht, so kamen die Ergebnisse oben bei Rum, deckte sich auch sehr mit dem was ich vorher eben gesehen bzw. eben auch nicht gesehen (HS Rand) habe :(

Später beim blendkragen Rausschmiss hab ich vorher nochmal alles mit Messschieber nochmal nachgemessen, rückseitiger Meniskusausgang war definitiv groß genug für den ganzen HS, welcher ebenfalls Großzügig überdimensioniert ist für Maks, von der Seite also sollte es passen.
Die Blende hingegen würde man selbst ohne Messen und schauen sehen das die zu lang und steil für den zu erwartenden Lichtkegel vom sehr schnellen HS ist.
Kann man sich bisschen so vorstellen wenn man bei einer f1,5 Schmidtkamera mit 50mm t2 Verlängerungen anfängt...

Blendkragen raus und der Rest ist Geschichte ?
Das Bild bei der ersten Tour danach war Sichtbar Heller, das hat mich wirklich so glücklich gemacht, als ich später von der deepsky tour auf Saturn gesteuert hab ist der Himmel leider keine 30s später zugezogen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein CC6 hat genau 150 mm HS. Ich hatte ihn noch mit angeblich 33% Obstruktion gekauft und angeblich 99% Reflektivität der Spiegel.
Ich war einer derjenigen, die sich über die falschen Speks beklagt haben. Mich wundert etwas, dass du auf 151 mm echte Öffnung kommst. Folgende Daten habe ich: HS f=490mm, Abstand der Spiegel: 325 mm, kann verringert werden, was Überkorrektur erzeugt. FS ohne Fase: 49 mm, Klemmring 48 mm, damit krieg ich nur 142 mm Öffnung hin, mit 49 mm FS sind es dann 145. Vielleicht haben die neuesten auch etwas andere Daten.
Der FS ist auf seine Hülse geklebt. Hast du das gelöst und wieder mit Silikon angeklebt? Ich trau dem nicht und bleibe bei dem Klemmring, stark gefast. Komm aber nicht über 144 mm Öffnung und unter 59mm Obstruktion. Hast du maximalen Spiegelabstand? Brauchst du noch Verlängerungshülsen für den Fokus?

Gruß
Stephan
 
Der FS ist auf seine Hülse geklebt. Hast du das gelöst und wieder mit Silikon angeklebt?
ja, sonst hätte ich mich nicht mit der metallsäge an die Blende getraut.
Hinterher mit Silikon.
noch mit angeblich 33% Obstruktion gekauft
der cc6 wird offiziell mit 38% linear angegeben, Ich hab 43,1% gemessen.

der cc8 wird dagegen mit 33% angegeben, was in der Praxis leider ebenfalls nicht stimmt.
Hab bei mir auch den CC10 liegen, scheint das einzige Modell zu sein was tatsächlich seine Daten gut hält, 254mm und 33% (glaube statt 30%)

Der HS vom CC6 hat laut meines eigenen Messschiebers, und ich zitiere an dieser Stelle, exakt 153mm, dazu 1mm fase umlaufend, wenn Mathematik noch so funktioniert wie in der Schule beigebracht komm ich auf 151mm raus ?
Jedoch Setzen Fangspiegelblendkragen und der per Haltering abgeblendete FS alles daran daraus 139mm zu machen.

Über größeren Abstand HS-FS von ca. 5mm und Kürzen des blendkragens allein kann man das bereits lösen.

Ich hab mit meinem HS Haltering runterschleifen und FS Haltering wegsparen das ganze auf die Spitze getrieben, da ich bei den ganzen, und ich sags jetzt sehr übertrieben, "Fehlkonstruktionen" am Markt kein Bock mehr auf Kompromisse habe, bin da inzwischen absolut schmerzfrei, und die Vorher-Nachher Ergebnisse überzeugen, bzw. im Fall des "Blende raus beim Mak" auch einige weitere


würde es aber schlimmer machen, die müssen Auseinander, der Fokus wandert zeitgleich aber auch immer weiter zurück, mein Ziel war "ohne Zusätzringe, aber noch entspannt mit 2" ZS in den Fokus kommen "
nope, da würde noch einiges gehen, ist aber durch die sämtlichen anderen Mods nicht weiter nötig, im Gegenteil, ich hab jetzt sogar Luft.

Das mit den 59mm obstruktion verstehe ich bei dir nicht, miss doch bitte mal den Haltering vom HS (wenn du da jetzt keine Berührungsängste hast versteht sich, wenn nicht dann nicht schlimm), der hat(te) bei mir exakt 60,5mm,
jetzt 56,5mm und verschwindet nun endlich im 58,5mm Schatten vom FS Blendkragen.

Über die Projektionsmethode kann man all das sehr detailliert nachvollziehen.

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
ja, sonst hätte ich mich nicht mit der metallsäge an die Blende getraut.
Hinterher mit Silikon.

der cc6 wird offiziell mit 38% linear angegeben, Ich hab 43,1% gemessen.
Damals waren es 33% und 99% Reflektivität
Damals waren es 33%

der cc8 wird dagegen mit 33% angegeben, was in der Praxis leider ebenfalls nicht stimmt.
Hab bei mir auch den CC10 liegen, scheint das einzige Modell zu sein was tatsächlich seine Daten gut hält, 254mm und 33% (glaube statt 30%)

Der HS vom CC6 hat laut meines eigenen Messschiebers, und ich zitiere an dieser Stelle, exakt 153mm, dazu 1mm fase umlaufend, wenn Mathematik noch so funktioniert wie in der Schule
Wie gesagt, meiner ohne Fase 150

beigebracht komm ich auf 151mm raus ?
Jedoch Setzen Fangspiegelblendkragen und der per Haltering abgeblendete FS alles daran daraus 139mm zu machen
Über größeren Abstand HS-FS von ca. 5mm und Kürzen des blendkragens allein kann man das bereits lösen.
Bei mir leider nicht. Damit komm ich nur auf 144 mm. Aber wie gesagt, vielleicht sind die Neuen etwas anders. Um wieviel hast du die FS-Blende gekürzt?
Ich hab mit meinem HS Haltering runterschleifen und FS Haltering wegsparen das ganze auf die Spitze getrieben, da ich bei den ganzen, und ich sags jetzt sehr übertrieben, "Fehlkonstruktionen" am Markt kein Bock mehr auf Kompromisse habe, bin da inzwischen absolut schmerzfrei, und die Vorher-Nachher Ergebnisse überzeugen, bzw. im Fall des "Blende raus beim Mak" auch einige weitere
hab ich auch gemacht. Hast du den Abstand der Spiegel um 5 mm erhöht? Keine Angst vor Überkorrektur?
würde es aber schlimmer machen, die müssen Auseinander, der Fokus wandert zeitgleich aber auch immer weiter zurück, mein Ziel war "ohne Zusätzringe, aber noch entspannt mit 2" ZS in den Fokus kommen "
Stimmt, ich meinte auch Abstand vergrößern
nope, da würde noch einiges gehen, ist aber durch die sämtlichen anderen Mods nicht weiter nötig, im Gegenteil, ich hab jetzt sogar Luft.
Wenn du den um 5 mm vergrößert hast und der Abstand vorher nicht minimal war, müsstest du ziemlich am Ende sein, Insgesamt gibts ca. 7 mm Spiel. Was ich übrigens gut finde. Welches Teleskop bietet so viel Spielmöglichkeit und ist so einfach aufgebaut?
Ich bauch auch keine Hülsen, nur 5 cm Verlängerung fürs 1,25" Prisma
Das mit den 59mm obstruktion verstehe ich bei dir nicht, miss doch bitte mal den Haltering vom HS (wenn du da jetzt keine Berührungsängste hast versteht sich, wenn nicht dann nicht schlimm), der hat(te) bei mir exakt 60,5mm,
jetzt 56,5mm und verschwindet nun endlich im 58,5mm Schatten vom FS Blendkragen.
Weil ich den auch kleiner gemacht hab.
Über die Projektionsmethode kann man all das sehr detailliert nachvollziehen.

mit freundlichen Grüßen
Florian
Gruß
Stephan
 
Zuletzt bearbeitet:
Früher gab es ja von Intes Mirco die schönen Maksutov-Newtons mit geringer 15% Obstruktion, aber lang und schwer. Haben sich irgendwie nicht durchgesetzt, und heute kann man natürlich gleich einen 6" Apo für kleines Geld kaufen.
 
Ich hab mit meinem HS Haltering runterschleifen und FS Haltering wegsparen das ganze auf die Spitze getrieben, da ich bei den ganzen, und ich sags jetzt sehr übertrieben, "Fehlkonstruktionen" am Markt kein Bock mehr auf Kompromisse habe, bin da inzwischen absolut schmerzfrei, und die Vorher-Nachher Ergebnisse überzeugen, bzw. im Fall des "Blende raus beim Mak" auch einige weitere
Seh ich genauso! Gerade für die gängigen SCs, CCs, Maks usw. findet man alle Infos im Netz. Wurde alles schon zerlegt, zersägt, zermessen...Wenn ich sowas kaufe oder es mir aus dem Bekanntenkreis zum Umbauen zuläuft liegt das Werkzeug schon griffbereit ich schaue bei manchen Röhren gar nicht mehr im Serienzustand durch _affeaugen:

Viele Grüße Felix
 
Oder der C8, hatte ich selbst in der Hand, 72mm auf 203mm macht bei mir 35,5%, soviel zur weksangabe.
Von den Daten vom CC6 und CC8 im Originalzustand ganz zu schweigen.
Den CC6 hatte ich und mein Bruder gleich zweimal.
ICH mache die Cassis nicht schlecht, das schaffen die Hersteller gant alleine.
Ich hätte so gern einen guten CC oder SC oder MC im Bereich 7-8", der wirklich seine volle Öffnung nutzt und maximal 30% Obstruktion hat, laut Werbedaten gäbe es ein paar, laut Messdaten keinen einzigen.

LG
Olli
Hallo Olli, doch gibt es, ich habe einen solchen… TEC 152/1800 Mak. Das gute Stück hat 29,7% Obstruktion und eben echte, wirksame 6“ Öffnung. Der TEC hat übrigens 0,0 Spiegelshift! Die von euch benannten Probleme scheinen nicht wirklich ein Mak Problem zu sein, sondern eher ein Skywatcher Problem! Hier geht es um Fertigungsqualität und in diesem Zusammenhang um den Preis, den Kunden bereit sind für ein Teleskop zu zahlen. Und dann kommt eben im Massenmarkt so eine Fehlkonstruktion heraus! Bei meinem TEC Mak ist einzig das Seeing der begrenzende Faktor… nicht das Teleskop. Gegen Tubusseeing hat er zudem einen äußerst wirksamen Lüfter eingebaut. Es geht alles, kostet halt….
Gruss Holger
 
Das mit den MAKs verfolge ich hier denn gerade mit Interesse.. Hab mir das Ding gerade mal hingestellt und inclusive 2" Zenitspiegel reingesehen, also etwa auf Okular- / Kameraabstand. Auch wenn ich etwas aus der "Mitte" rücke, kann ich den gesamten Spiegel vorne ganz und auch den kompletten Hauptspiegel sehen. Und, auch die drei Klammern oder was das ist. So wie es sein sollte, meine ich. Das Blendrohr ist eher ein so nach vorne aufgehender Trichter. Mmh, denke ich was falsch? Muss ich an meinem MK67 da was machen?
Die Fangspiegelhalterung ist das größte "Ding" vorne und hat bei meinem MK67 einen Durchmesser von 52,51mm - sagt die Schieblehre. Macht eine Obstruktion von 35,00% - Gibt natürlich weniger Licht, weil weniger Fläche, nämlich 12,25% weniger. Merkt schon. Was das mit den 35% bedeuten würde, hatten wir gestern schon.
Gruß Christoph
 
Ist ein Problem von Skywatcher/Orion/Celestron/GSO...
Intes oder Tak oder Tec oder Bosma erlauben sich so einen Blödsinn nicht.
 
Ist ein Problem von Skywatcher/Orion/Celestron/GSO...
Intes oder Tak oder Tec oder Bosma erlauben sich so einen Blödsinn nicht.
Hallo Olli, dann ist die Diskussion aber in eine falsche und eher unkorrekte Richtung gelaufen. Nicht der Mak als Teleskop ist hier das Problem und von diesem System abzuraten. Vielmehr müsste hier von bestimmten Modellen abgeraten werden. Das ist aus meiner Sicht schon zu differenzieren! Das habe Zumindest ich nicht herauslesen können und es eher als Kritik am Mak System verstanden.
 
Hallo Olli, dann ist die Diskussion aber in eine falsche und eher unkorrekte Richtung gelaufen.
Ja, denn eigentlich ging es darum, dass ein 150mm Mak, egal ob Nobelmarke oder China Eimer, aufgrund der hohen Obstruktion einem vorhandenen guten 4" Apo nicht den Rang ablaufen wird.

Nicht der Mak als Teleskop ist hier das Problem und von diesem System abzuraten.
Habe ich niemals gesagt. An keiner Stelle.

Vielmehr müsste hier von bestimmten Modellen abgeraten werden.
Ich habe stets konkrete Modelle genannt, und mich auf von Anderen genannte konkrete Modelle bezogen.

Das ist aus meiner Sicht schon zu differenzieren! Das habe Zumindest ich nicht herauslesen können und es eher als Kritik am Mak System verstanden.
Dann ists wohl Zeit für ein Resumé.


Dass ein Mak ordentlich Kontrast verliert aufgrund der Obstruktion ist allgemein, dass China Maks auch bei (scheinbar) größeren Kalibern gern mal kleiner als die Theorie abschneiden ist ein spezielles Problem.

LG
Olli
 
Ja, denn eigentlich ging es darum, dass ein 150mm Mak, egal ob Nobelmarke oder China Eimer, aufgrund der hohen Obstruktion einem vorhandenen guten 4" Apo nicht den Rang ablaufen wird.
Hallo Olli, das denke ich eben nicht. Noch kann ich es nicht einwandfrei widerlegen… ich hoffe da noch auf besseres Wetter. Dann lasse ich mal den TEC Mak gegen einen sehr sehr ordentlichen 4“ Refi antreten, bin gespannt ob sich da deine Erfahrungen dann mit meinen Erkenntnissen decken werden… werde berichten.
Gruss Holger
 
egal ob Nobelmarke oder China Eimer, aufgrund der hohen Obstruktion einem vorhandenen guten 4" Apo nicht den Rang ablaufen wird.
Ich denke, da spielt mehr als die reine Obstruktion eine Rolle. Streulichtkontrolle und optische Präzision können den Kontrast auch bei gegebener Obstruktion stark beeinflussen.
Wenn die osbstruierten Systeme generell so schlecht abschneiden würden, warum sollten sich die genannten Premiumhersteller dann damit beschäftigen? Zeiss Meniskas ist ein weiter Vertreter, der noch nicht genannt wurde.

Viele Grüße
Peter
 
Hallo Olli, das denke ich eben nicht. Noch kann ich es nicht einwandfrei widerlegen
Das ist der Unterschied, du denkst, ich habs gesehen, mehrmals.

Ich denke, da spielt mehr als die reine Obstruktion eine Rolle.
Schonmal was von MTF gehört?
Kontrastwahrnehmungsgrenze des Auges?

Streulichtkontrolle und optische Präzision können den Kontrast auch bei gegebener Obstruktion stark beeinflussen.
Klar, das spielt AUCH mit rein. Auch beim Apo. Farbfehler tut auch sein Übriges.

Wenn die osbstruierten Systeme generell so schlecht abschneiden würden, warum sollten sich die genannten Premiumhersteller dann damit beschäftigen?
Weil es vllt auch Menschen gibt, die keinen Meterlangen Refraktor montieren wollen/können und Wert auf Kompaktheit legen?
Und weil es Fotografisch völlig egal ist?
Sie sind ja nicht generell schlecht, sondern visuell schlechter als ein unobstruiertes Teleskop gleicher Öffnung, das war meine Aussage, nichts anderes, hört auf mir die Worte zu verdrehen und/oder fangt an sorgfältiger zu lesen.

Naturgesetze sind nicht Verhandelbar.
Da könnt ihr mir noch so wehement widersprechen, ihr verleugnet damit nur die Realität.

Was ist an der Sache mit der Kontrastübertragung so schwer zu verstehen?

Und ein "ich denke aber" als Gegenargument anzuführen um reale Erfahrungswerte damit entkräften zu wollen (die von der Physik immer wieder so bestätigt wurden) kommt jetzt auch nicht so gut an.

LG
Olli
 
Es geht nicht darum, ob der Skywatcher 150 Mak, der von seinen Besitzern als sehr gut beschrieben wird, einem anderen Gerät den Rang abläuft. Rang worin.?
Wenn jemand wie ich eine hohe Brennweite in einem kleinen Gerät braucht, ist der auf dem ersten Rang.
Die Syntha-Maks sind bei weitem nicht vollkommen aber sehr gut zu gebrauchen. Und die müssen nicht extra schlecht gemacht werden.

Florian: In deinem CC6 hast du also die Spiegel 5 mm weiter auseinandergedreht? der Abstand müsste nun ca. 330 mm sein (je nachdem, wie weit sie vorher waren)
Hast du schon mal deine Überkorrektur geprüft?

Gruß
Stephan
 
Es geht nicht darum, ob der Skywatcher 150 Mak, der von seinen Besitzern als sehr gut beschrieben wird, einem anderen Gerät den Rang abläuft. Rang worin.?
Im Prinzip schon, da ein 100mm ED beim TE schon vorhanden ist, den wird der 150er Synta Mak im Auslieferungszustand nicht überbieten können.
Aber schön, dass wir nach drei Seiten immernoch auf dem Stand der ersten Posts dieses Threads sind und uns die ganze Zeit im Kreis drehen

Wenn jemand wie ich eine hohe Brennweite in einem kleinen Gerät braucht, ist der auf dem ersten Rang.
Oder auch nicht, der Mensch erfand Barlows....
Die Syntha-Maks sind bei weitem nicht vollkommen aber sehr gut zu gebrauchen. Und die müssen nicht extra schlecht gemacht werden.
Das ist richtig, ändert aber nichts an der Situation des TE.
Florian: In deinem CC6 hast du also die Spiegel 5 mm weiter auseinandergedreht? der Abstand müsste nun ca. 330 mm sein (je nachdem, wie weit sie vorher waren)
Hast du schon mal deine Überkorrektur geprüft?

Es waren eher 3,5 bis 4mm.
5mm machen beim CC8 knapp 8 Strehlpunkte aus, dürfte hier also ähnlich sein.
Was sind schon 8 Strehlpunkte SA gegen 12mm mehr Öffnung UND 6% weniger Obstruktion. Allein die geringere Obstrultion gegen die SA gleicht die EER schon aus.

LG
Olli
 
Ich kann nur zuraten sich einen Maksutov zu kaufen. Aber dabei keine quasi oder schlechte Nachbauten wählen! Das optische Design ist einfach genial und erlaubt die preiswerte Herstellung! Wenn die Obstruktion stört, der wählt halt eine größere Öffnung! Diese minimiert nur den Kontrast aber nicht das Auflösungsvermögen!
VG F.P.
 
Naturgesetze sind nicht Verhandelbar.
Da könnt ihr mir noch so wehement widersprechen, ihr verleugnet damit nur die Realität.
Und "Deine" "Realität" ist: Guckt euch den MTF an! Die Dinger sind M...st!

Das ist auch wenig praxisgerecht und gut kommt es auch nicht an.

Versteh mich nicht falsch. Mit den physikalischen Werten hast du recht. Man kann aber die Realität nicht nur auf diesen einen Wert reduzieren. Und wenn man alle Einflüsse bei beiden Telekopklassen zusammen nimmt, stellt sich das eben anders dar. Das solltest Du lernen zu akzeptieren.

Viele Grüße
Peter
 
Wenn die Obstruktion stört, der wählt halt eine größere Öffnung!
Absolut ja!

Diese minimiert nur den Kontrast aber nicht das Auflösungsvermögen!
VG F.P.
Fotografisch ist das so, ja, aber visuell lässt sich das leider nicht so schön trennen. Denn weniger Kontrastübertragung durch das Gerät bedeutet, dass die Kontrastwahrnehmungsgrenze des Auges bereits unterschritten ist, bevor das theoretische Auflösungsvermögen des Gerätes erreicht ist.
Je schwächer der Objektkontrast, umso geringer die Auflösung bei visueller Beobachtung, und umso stärker wirkt sich Obstruktion aus.
Am Mond wird klar die Öffnung ausgespielt, aber Mars, Jupiter, Saturn, Sonne, da merkt man die durch die Obstruktion auagebremste Leistung.

Ich kann euch nur empfehlen euch mal genauer mit MTF und EER zu beschäftigen, und das gelernte in realen Situationen wiederzufinden und zu verifizieren.

Es kann für manche überraschend kommen, dass die aus der realen Beobachtung geborene Theorie die Realität, aus der sie ja entstammt, bisweilen doch ganz gut zu beschreiben vermag.

Was mir auch immer wieder hier begegnet, und was ich einfach nicht verstehe, warum sich manche Menschen scheinbar persönlich angegriffen fühlen, von dem puren Nennen von schnöden wissenschaftlichen Zusammenhängen.
Warum es für manche hier unerträglich unbequem zu sein scheint,wenn optische Gesetzmäßigkeiten genannt werden, als würden sie finanziellen Verlust dadurch erleiden.
Warum es gleich als persönlicher heiliger Krieg dargestellt wird, "man wolle das System nur schlechtmachen" nur weil man auch mal die Nachteile aufzeigt.
Was ist denn das für eine Diskussionskultur hier?
(und muss sofort schmunzeln, weil nicht wenige mitForisten an dieser Stelle mindestens drölf Fragezeichen gesetzt hätten)

LG
Olli
 
Und "Deine" "Realität" ist: Guckt euch den MTF an! Die Dinger sind M...st!
Weil es dir aus irgendwelchen Gründen nicht gefällt was sie zeigen? Oder weil du den Zusammenhang mit den Wahrnehmungseigenschaften des menschlichen Auges nicht verstanden hast?

Ich habe MTF und EER immer wieder in der Praxis bestätigt gesehen, unzählige Male an verschiedensten Systemen.
Diese beiden Werte sind ziemlich Aussagekräftig. Ein spotdiagramm wäre noch fein für die Feldabbildung.

Wow, ich soll also die letzten Jahrzehnte praktische Erfahrung einfach mal vergessen um dir zu gefallen?
Kannste knicken
 
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