6" Maksutov

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Mit der Auflösung ist ja sone Sache, wie Olli schon schrieb. Nominell ist die Auflösung gleich (immer von den Speks und nicht dem einzelnen Exemplar ausgegangen) aber bei schwachem Kontrast ist die visuelle Auflösung doch höher. Wahrscheinlich ist die Korrektur beim 715 auch besser.
Ich meinte beide, vor allem den 709. Die Nomenklatur ist nicht logisch, deshalb komm ich immer durcheinander. Der 703 müsste 710 heißen, der 709 712.
Hier mal, auf Nr. 132, was der CC6 (GSO) kann. Ich kann ja leider nicht imaginieren und bin deshalb auf die Bilder anderer angewiesen. Ein 6" Syntha-Mak kann das bestimmt ebenso gut.


Gruß
Stephan
 
Hallo Regenmeer,
ein interessanter Link! Die Maksutovs sind schon feine Geräte!! Alle Achtung Alter!
Der Alter M 703 De Luxe 7" Maksutov würde mich sehr interessieren! Aktuell verwende ich einen Bosma 150/1800 f/12 Rumak. Auch ein feines Gerät. Aber den 703er würde ich schon gerne mal ausprobieren, den trägt meine alte Monti locker.
Eine Lieferung nach Westeuropa scheint ausgeschlossen? Da muß man wahrscheinlich selbst aktiv werden.
Danke für den Link, die Geräte kannte ich noch garnicht.
VG Frank
Hallo Frank,
vielen Dank für Deinen netten Post.
Leider gibt es TAL, Intes, Intes Micro nicht mehr. Die Teleskope sind leider nur noch selten gebraucht erhältlich.
Bezüglich 7er Intes kann ich Dir sehr ein STF Mirage 7 Deluxe empfehlen. Ein solches hatte APM zuletzt noch gebraucht angeboten.
STF ist aus Intes (Micro) hervorgegangen und baute hervorragende Maks. Auch STF produziert leider nicht mehr.
Ich freue mich sehr über die lebhafte Diskussion in diesem Thread, zeigt sie doch dass diese Optiken eine hohe Wertschätzung (unter Kennern) genießen.
In diesem Sinne viel Erfolg bei der Suche nach einem schönen 7er und
CS Thomas
 
interessanter Thread...
und welches System zur visuellen Beobachtung von Planeten ist nun die beste Alternative zu einem Refraktor?
ein größerer Refraktor?
In der gleichen Öffnungsklasse ist ein guter APO am Planeten nicht zu schlagen und als Alternative kommt hier höchstens der Schiefspiegler in Frage.
Bei Teleskopen mit Obstruktion muss man ihren Nachteil durch ein Plus an Öffnung kompensieren.
Der gute alte Kontrastdurchmesser nach Zmek ist hier nach wie vor ein guter Anhaltspunkt.
Ein 150mm Mak mit 50mm also 33% Obstruktion kann hier also eine Alternative sein.
Sowohl der 100mm APO als auch der 150mm Mak mit 50mm Obstruktion zeigen bei schwachen bis mittleren Kontrasten wie sie am Planeten vorherrschen in etwa das gleiche Auflösungsvermögen.

Das Auflösungsvermögen für schwache bis mittlere Kontraste ist nicht zu verwechseln mit dem Auflösungsvermögen für einen 100% Kontrast das unabhängig von der Obstruktion nur von der Öffnung abhängig ist.
Beim Auflösen von Doppelsternen wird der 150mm Mak aufgrund seiner größeren Öffnung also im Vorteil sein. Bei schwachen bis mittleren Kontrasten wie sie am Planeten vorherrschen wird er in etwa das zeigen können das auch ein 100mm Apo zeigt.
Zumindest visuell.

Neben so einen Mak mit nicht zu großer Obstruktion würde ich ein konsequent auf Planetenbeobachtung ausgerichtetes Dall Kirkham favorisieren.
Also nicht so eines wie das universell ausgelegte Mewlon sondern eines das wirklich auf minimale Obstruktion hin getrimmt ist.
Dazu muss der Sekundärspiegel einen großen Verlängerungsfaktor haben.
Man kommt dann auf große Systembrennweiten und damit entsprechend hohe Öffnungszahlen.
Ein F25 System hat sich hier sehr gut bewährt.

Leider gibt es so etwas kaum zu kaufen.
Es gab mal das Gladius.


Eigentlich ein sehr gutes System und mit der offenen Bauweise gibt es hier auch keine Probleme mit Tubusseeing aber leider war es mechanisch etwas instabil und die Spiegelqualität war wohl auch nicht immer die Beste.
Aber diese Kritikpunkte hätte man natürlich besser machen können. Dann ist so etwas ein erstklassiges Planetenteleskop.

Für den Selbstbau eines etwas kleineren DKs ist dieses Spiegelset hier sehr empfehlenswert.

Die 135mm Version kommt auf 26% Obstruktion inklusive des Blendensystems.
Also echte 26% und nicht geschönte wie man es bei der Werbung für diverse Cassegrain Systemen leider immer wieder erlebt.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommt mal wieder runter. Die Geräte sind sicher klasse. Aber schon ein Skymax 150 oder 180 ist klasse. Aber günstig, leicht zu handhaben und leicht erhältlich.
Und ein Mewlon 180 ist vielleicht nicht extrem auf Planeten optimiert aber schon erste Wahl dafür nur etwas teurer. Und hier gings glaub ich ums Visuelle, da punktet der Mewlon sowieso.
 
Interessanter Thread :) , oben aus dem CN Link(#115) vom quilty konnte ich mal endlich sehen das auch beim CC6 dieHS Blende nicht richtig ausgelegt ist wie beim RC6, bekanntes Thema.....
Stellt wunderbar dar was man da zusammengewurschtelt hat das man das mit einfachen Mitteln noch kollimiert kriegt, das ist meiner Meinung nach was es ausläuft bei den ganzen GSO'lern.
Ich habe so ne schwierige OMC Gurke die einiges an kopfkratzende Arbeit gekostet hat, und wünschte mir das ich einen Russischen gefunden hätte.
Bei einigen modernen Maks nach meiner Suche hat es offentsichtlich rausgestellt dass des öfteren die Blenden am FS ein bisschen schief aufgeklebt sind.
Hab noch ein Stück am OMC zu komplementieren und dann ist auch gut dort mit der Ausrichterei, aber mein 4"f11 ist visuell bei meinem kleinen Park immer die erste Wahl, auch wenn ich auf dem Minibalkon so ziehmlich an der Wand sitzte....
Wie schon weit oben erwähnt im Beitrag #9, stimme ich zu das nur bei Doppelsternen man etwas an einem Plus hat, ansonsten im Kontrast visuell bleib ich beim Jupi beim Refraktor.
Im UV Bereich würde ich gerne noch anmerken ist der Mak etwas besser ausgelegt, aber schneidet diesen Bereich sehr früh ab, beim ED Refraktor franst er diesen Bereich zu stark aus. Gut mit nem CaK Filter ist der Refraktor noch ziehmlich gut pasabel, der Mak mit dem dicken Korrektor lässt da gerade mal noch bei meinem Sample schätze 10% durch.
Schwierig abzuschätzen mit den CMOS Cams....

Clear skies,
- Martin
 
Hallo Holger,
meiner Meinung nach und aus eigener Erfahrung, halte ich solche "Vergleichtests" meist für relativ nichts sagend.

Und zwar weil häufig wichtige Daten fehlen, wie z.B. gemessener Strehl bzw. optische Qualität?
Oder es wurden Fehler gemacht, wie schlechte Justage oder das Teleskop war nicht 100% ausgekühlt, was gerade bei hoch obstruierten Geräten, die quasi keine Reserven mehr haben, dann ganz schnell unter die Beugungsgrenze fallen.

Oder es gibt auch langanhaltende schlechte Seeingphasen wo das Teleskop gar nicht zeigen kann was in ihm steckt, wovon größere Teleskope evtl. mehr betroffen sind als kleine.

Oder die Testobjekte kulminierten garnicht nicht hoch genug, so dass das Seeing evtl. wieder der dominierende Faktor war?

Oder das Zubehör passte nicht zum Teleskop bzw. andersherum?

Oder der Tester ist garnicht in der Lage die feinen Unterschiede zu erkennen?
Usw.

Also da gibt es viele Variablen, die weder etwas mit der Größe der Obstruktion, noch etwas mit der Bauart eines Teleskops zu tun haben.
LG
 
Hallo Stephan,
Habe zwei Möglichkeiten, stell den Mak zwei Stunden vorher raus aus, oder baue Außen an der Rückwand Lüfter dran.
Innen gibts beim OMC 140 nicht viel Platz und müsste die Luft zum Ausgleichen der Temperatur über die HS Blende reinziehen da ich wirklich nicht den Carbontubus mit Löchern versehen mag vorne nahe des Korrektors die wieder geschlossen sein müssen für Aufnahmen. Löcher mit einem passenden Tool zu bohren sehe ich als unproblematisch (neue Tsungsten Fräse von Pferd z.B.)und durchaus machbar, danach könnte man da Platz vorne vorhanden ist Schieber mit ein/zwei gebogen an der Tubusinnenwand anliegenden Blechen anbringen.
An der Rückwand außen jetzt einen oder zwei Lüfter zu montieren sieht mir zu hässlich aus, darum lass ich es bei der Variante Eins, lass ihn Ruhen Senkrecht auf dem Balkon.
Für Heizbänder an der Meniskus bei hoher Luftfeuchtigkeit muss man wirklich aufpassen nur das minimalste an Wärme zu verwenden, ansonsten geht’s halt in die Hose und man produziert selber Tubus Seeing.

Isolieren ist auch nicht meine Sache, der Carbontubus isoliert ja schon von alleine plus die mit innen Velours beschichtete Taukappe.
Ich lass ihn Ruhen vorher draußen, was daheim keine Sache ist, auf dem Feld bei der Wartezeit nehme ich mir noch nen kleinen Refraktor mit, somit bleibt es noch tragbar.

Clear Skies,
- Martin
 
Hallo Quanten, genauso sehe ich das auch. Daher ja meine Bitte an Olli dies etwas genauer zu beschreiben. Er bezieht sich ja sehr stark in seiner Einschätzung auf Vergleiche und Erfahrungen. Dies möchte ich, so er denn mag, etwas genauer beschrieben haben. Nur so kann ich mir ein Bild darüber machen. Aber selbst dann ist alles subjektiv.

Gruß
 
Hallo Martin, darüber hatten wir uns ja schon intensiv ausgetauscht.
Ich würde der Isolierung nochmal ne Chance geben. Und zwar erst wie schon mal getan 1,5 mm Alu drumwickeln und außen isolieren.
Ich glaube damit kannst du deine zwei Stunden auf 0 reduzieren. Ist kein Aufwand und jedenfalls den Versuch wert.

Gruß
Stephan
 
Ein Schiefspiegler, wenn du eine passende Montierung hast. Wobei er auch nicht unbedingt mehr wiegt als ein gleich großer Refraktor.

Keine Obstruktion, kein Farbfehler, und ewig viel Brennweite und Backfokus
Hallo Alex,
ich hatte ein paar Jahre lang einen 8" AOK Schiefspiegler mit einer Optik von Lichtenknecker.
Der hatte jedoch optische Qualitätsprobleme, welche auf Kulanz auch umgehend behoben wurden.
Der Kutter hatte dann einen Strehl von ca. 0.95.
Das war dann wirklich ein feines Instrument, jedoch sehr unhandlich und sperrig um es zu transportieren und immer aufzubauen.
Für den Stationären Betrieb fehlte mir damals der Platz und die nötige Montierung.

Dann kam ich jedoch zu einem sehr guten 12" OrionUK Spiegel mit Strehl 0.98, woraus ich mir einen Planetennewton baute.
Daraufhin habe ich glaube ich ca. 2 Jahre lang immer wieder Vergleichsbeobachtungen gemacht und der 12" Newton zeigte mir öfters mehr als der 8" Kutter.
Auch zeigte sich das bei der Binokularen Beobachtung und bei Vergrößerungen von 300x und mehr, die Lichtverhältnisse im 12" Newton ebenfalls immer besser wahren als beim 8" Kutter.

Daher habe ich zwar schweren Herzens den Kutter wieder verkauft.
Das einzige was ich heute vielleicht vermisse ist die schöne Sternabbildung des Kutters.
Doch dafür habe ich heute einen etwas kleineren APO.

Bei den TCTs, welche heute eigentlich nur noch im ATM Sektor hergestellt werden, sehe ich folgende Probleme.
1. Bei den interessanten Öffnungen ab. 10" aufwärts, werden TCT schnell schwer und unhandlich. Darunter gibt es einen breit gefächerten APO Markt.
2. Die z.T. exotischen optischen Formen und Oberflächen sind nur schwer in entsprechender Qualität herzustellen. Stimmt die Qualität nicht, verspielt man schnell wieder den Vorteil der Obstruktionslosigkeit.

Ist man also kein erfahrener Optikspezi mit Sternwarte, kommt man mit einem Newton wesentlich schneller und einfacher ans Ziel.
LG
 
Hi!

Dass 12" mehr zeigen als 8", wundert mich nicht – die Faustformel ist ja, dass man sich um den halben Durchmesser vergrößern sollte, damit es sich lohnt. Im Verein ist es das C14 gegen den 150/2250 Zeiss-Refraktor – wenn alles stimmt (Justage, Seeing), zeigt das C14 auch deutlich mehr als der Zeiss. Aber klar, man kann jedes Optikdesign auch als Gurke bauen.

Bei mir ist es ein 125/3500 Lichtenknecker – da wiegt der Okularrevolver schon mehr als ein C6-Tubus. Die Saturn-Montierung wurde früher mit einem C14 angeboten, dementsprechend selten nutze ich das Gerät. Aber im Vergleich zum 150/1200 Noname-Achromat auf CGEM, den wir im Verein haben, ist der Schiefspiegler ähnlich (un)transportabel, kann dafür aber auch bis etwa 300x genutzt werden - eigentlich Übervergrößerung, aber noch ansehnliches Bild, wo der 6" Achromat an seine Grenzen kommt.
Ist man also kein erfahrener Optikspezi mit Sternwarte, kommt man mit einem Newton wesentlich schneller und einfacher ans Ziel.
Wer kein erfahrener Optikspezi ist, wird sich über die Diskussionen hier eh wundern, und in der Praxis ein handliches Teleskop gegenüber dem perfekten bevorzugen - und die Planeten auch im langen 80mm-Achromat genießen, statt dass ihm Abbildungsfehler ins Auge fallen ;)

Beste Grüße,
Alex
 
In der gleichen Öffnungsklasse ist ein guter APO am Planeten nicht zu schlagen
Bei Teleskopen mit Obstruktion muss man ihren Nachteil durch ein Plus an Öffnung kompensieren.
Der gute alte Kontrastdurchmesser nach Zmek ist hier nach wie vor ein guter Anhaltspunkt.
Ein 150mm Mak mit 50mm also 33% Obstruktion kann hier also eine Alternative sein.
Sowohl der 100mm APO als auch der 150mm Mak mit 50mm Obstruktion zeigen bei schwachen bis mittleren Kontrasten wie sie am Planeten vorherrschen in etwa das gleiche Auflösungsvermögen.
Das Auflösungsvermögen für schwache bis mittlere Kontraste ist nicht zu verwechseln mit dem Auflösungsvermögen für einen 100% Kontrast das unabhängig von der Obstruktion nur von der Öffnung abhängig ist.
Das habe ich ganz am Anfang auf Seite 1 schon geschrieben und muss mich seit dem drei Seiten lang dafür rechtfertigen, weil das ja alles gar nicht stimme und ich nur das Mak als System damit schlechtreden wolle....
Das ist auch der Grund warum ich mich hier grad distanziere. Es dreht sich endlos im Kreis.

Wenn ich von Vergleichstests von Teleskopen rede, ist saubere Justage absolut selbstverständlich, und die Teleskope standen am selben Ort zur selben Zeit Seite an Seite und es kamen möglichst gleiche Okulare mit angepasster Brennweite zum Einsatz, um selbe AP oder selbe V zu verwirklichen, je nach Zweck.
Hier kommen eigentlich immer die Morpheus zum Zuge.

Durch die Sammelleidenschaft meines Bruders ist das Repertoire an errichbaren Teleskopen gigantisch, aber natürlich wurde nicht jedes einzelne gegen jedes andere haarklein intensivst ausgetestet, was aufgrund der vielen Kombinationsmöglichkeiten wohl auch kaum möglich ist.
Entsprechend stütze ich mich auch oft auf das Urteil meines Bruders, da ich ja auch nicht jedesmal mit anwesend sein kann.
Aber ich selbst habe im Laufe der Zeit auch das ein oder andere Teleskop selbst besessen.
Besuche auf Teleskoptreffen kommen auch noch hinzu, auch wenn da natürlich gerne mal die Begeisterung ein objektives Urteil verhindern kann.
Reale Erfahrung ist genug da, und unterschiedlichste Teleskopsysteme ebenso.
Was sich halt sofort immer wieder ganz klar zeigt ist der oft genannte Kontrastdurchmesser, welcher sich eben aus der MTF herleitet.
Ebenso wie sich Seeing auf unterschiedliche EER auswirkt.
Obstruktion macht ganz klar Seeinganfällig.

LG
Olli
 
Obstruktion macht ganz klar Seeinganfällig.

LG
Olli
Das hab ich auch schon lange vermutet und auch geschrieben. Und nicht nur das, sondern auch Öffnung. Ist aber wieder komplizierter. Eine kleine Öffnung zeigt meist oder immer ein schöneres Beugungsmuster, einfach, weil sie dafür eine geringere Vergrößerung braucht. Und die geht oft besser als eine höhere Vergrößerung. Ich vermute mal dass ein 4er Frak im Mittel bei geringeren Vergrößerungen benutzt wird als ein 6er Mak. Und da ist ein schöneres Bild schon wegen der geringeren Vergrößerung logisch. Die anderen Gründe kommen dazu. Aber bei einer großen Öffnung ist das ganze Beugungsmuster kleiner als nur das Beugungsscheibchen eines kleinen Fraks. Und dann macht die große Öffnung doch mehr Kontrast als der kleine Frak, auch wenn er nicht beugungsbegrenzt auflöst. Ist also etwas kompliziert.

Vorher musstest du dich rechtfertigen für deine pauschalen Urteile. CO verringert nicht generell die Auflösung sondern tut das visuell abhängig vom Kontrast. Generell ist son Urteil nämlich falsch. Und eben für dein generelles Schlechtmachen der Kats.

Wir drehen uns im Kreis, das war mir in Nr. 163 klar. Ein guter 6"Mak kann fast alles oder alles besser als ein 80mm Frak. Dass ein guter 6er Kat mehr oder weniger einem guten 4er Frak gleichkommt (in optischer Qualität) wurde auch schon oft seit Jahren gesagt.
Es geht auch nicht um Öffnungsklasse, wie Gerd schreibt. Warum nicht um Preisklasse? Find ich praktisch. Oder Größenklasse.
Über die Hand- und Unhandlichkeit wurde auch schon viel gesagt. Preise kann jeder vergleichen. Und mit der Alternative 4er Frak mit 800-900 mm Brennweite und 6er Kat mit 1,5-2 m Brennweite kann dann jeder für sich entscheiden, was er haben will ohne dass eine Bauart schlecht gemacht werden muss.
Es sollen nur die Vor- und Nachteile objektiv genannt werde. Das geht nämlich, ohne eine der Alternativen schlecht zu machen.


Gruß
Stephan
 
Jeden Tierchen,sein Plesierchen.
 
Eine kleine Öffnung zeigt meist oder immer ein schöneres Beugungsmuster, einfach, weil sie dafür eine geringere Vergrößerung braucht. Und die geht oft besser als eine höhere Vergrößerung. Ich vermute mal dass ein 4er Frak im Mittel bei geringeren Vergrößerungen benutzt wird als ein 6er Mak. Und da ist ein schöneres Bild schon wegen der geringeren Vergrößerung logisch.

Es geht hier nicht darum wie schön das Beugungsmuster unter Seeingeinfluss aussieht, sondern darum welche Details die betreffende Optik unter einem bestimmten Seeingeinfluss zu zeigen vermag und welche Vergrößerung man unter diesem Seeingeinfluss gewinnbringend verwenden kann.
Wenn das Seeing zb. max. 150 fach gewinnbringend zulässt das gilt das sowohl für den 100mm APO als auch für den 150mm MAK.

Wenn du als Mak Besitzer meinst das 150 fach für den Mak zu wenig ist und glaubst bei diesem Seeing unbedingt in die leere Vergrößerung gehen zu müssen also eine höhere Vergrößerung als das Seeing gewinnbringend zulässt verwendest und deshalb im Mak ein matschiges Bild bekommst während der APO der bei für dieses Seeing zuträglichen 150 fach verwendet wird noch scharf abbildet dann liegt das natürlich nicht am Mak sondern an seinem Benutzer der ihn nicht richtig verwendet weil er bei diesem Seeing in die Leere Vergrößerung gegangen ist.

Um diesen Benutzerfehler geht es hier aber gar nicht.
Ich setzte hier voraus das der Benutzer sein Teleskop richtig zu bedienen vermag und nur soweit vergrößert wie es bei dem aktuell vorherrschenden Seeing auch sinnvoll ist.
Und wenn eben an diesem Tag Seeing bedingt maximal 150fach sinnvoll sind dann wird man vernünftigerweise sowohl mit dem 100mm APO als auch mit dem 150mm Mak ebnen nicht höher wie 150 fach vergrößern.
Es ist albern mit dem Mak bei diesem Seeing dann 250 fach zu vergrößern und die dann schlechtere Abbildung des Mak mit der hohen Vergrößerung zu entschuldigen denn das müsste nicht sein wenn man das Teleskop richtig bedienen kann und nur die für das vorherrschende Seen zuträgliche Vergrößerung verwendet.

Es geht auch nicht um Öffnungsklasse, wie Gerd schreibt. Warum nicht um Preisklasse?

Ein 100mm APO und ein 150mm Mak befinden sich in der gleichen Preisklasse!
Ein günstiger einfacher Gregory Mak der Bauart bedingt an etwas SA höherer Ordnung leidet ist sogar etwas teurer wie ein 100mm ED der noch einen kleinen Restfarbfehler hat.



Ein hochwertiger 150mm Rumak wie der Intes MK67 ist nicht billiger wie ein hochwertiger 100mm APO.

Wer in die Luxus Welt vordringen möchte der findet mit dem Questar einen kleinen Mak der wesentlich teurer ist wie jeder Edel APO den ich in der gleichen Öffnungsklasse kenne.


Über die Hand- und Unhandlichkeit wurde auch schon viel gesagt.

Ein 150mm Mak nicht unbedingt Handlicher wie ein 100F7 APO.
Siehe Beispiel oben

100mm ED
Tubuslänge ……………..733mm
Durchmesser …………...105mm
Gewicht ………………….4kg.
Preis………………………699

150mm MAK
Tubuslänge ……………..490mm
Durchmesser ……………179mm
Gewicht ………………….6,5kg
Preis………………………825

Der MAK ist zwar etwas kürzer aber dafür wesentlich dicker und auch wesentlich schwerer.
Bezüglich Montierung dürfte der wesentlich schwerere MAK trotz seines etwas kleineren Hebels vermutlich sogar etwas höhere Ansprüche stellen.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Es geht hier nicht darum wie schön das Beugungsmuster unter Seeingeinfluss aussieht, sondern darum welche Details die betreffende Optik unter einem bestimmten Seeingeinfluss zu zeigen vermag und welche Vergrößerung man unter diesem Seeingeinfluss gewinnbringend verwenden kann. Bestimmst du, um was es geht? dann bin ich raus. Wenn ich das schreibe, dann geht es mir im Moment genau darum.
Wenn das Seeing zb. max. 150 fach gewinnbringend zulässt das gilt das sowohl für den 100mm APO als auch für den 150mm MAK. Richtig. ich habe ja gesagt, dass der 4er Frak im Mittel bei kleinerer Vergrößerung eingesetzt wird und aus dem genannten Grund einen besseren Eindruck macht

Wenn du als Mak Besitzer meinst das 150 fach für den Mak zu wenig ist und glaubst bei diesem Seeing unbedingt in die leere Vergrößerung gehen zu müssen also eine höhere Vergrößerung als das Seeing gewinnbringend zulässt verwendest und deshalb im Mak ein matschiges Bild bekommst während der APO der bei für dieses Seeing zuträglichen 150 fach verwendet wird noch scharf abbildet dann liegt das natürlich nicht am Mak sondern an seinem Benutzer der ihn nicht richtig verwendet weil er bei diesem Seeing in die Leere Vergrößerung gegangen ist.
unerheblich

Um diesen Benutzerfehler geht es hier aber gar nicht. Siehe oben
Ich setzte hier voraus das der Benutzer sein Teleskop richtig zu bedienen vermag und nur soweit vergrößert wie es bei dem aktuell vorherrschenden Seeing auch sinnvoll ist.
Und wenn eben an diesem Tag Seeing bedingt maximal 150fach sinnvoll sind dann wird man vernünftigerweise sowohl mit dem 100mm APO als auch mit dem 150mm Mak ebnen nicht höher wie 150 fach vergrößern.
Es ist albern mit dem Mak bei diesem Seeing dann 250 fach zu vergrößern und die dann schlechtere Abbildung des Mak mit der hohen Vergrößerung zu entschuldigen denn das müsste nicht sein wenn man das Teleskop richtig bedienen kann und nur die für das vorherrschende Seen zuträgliche Vergrößerung verwendet.
Wiederholung, unerheblich



Ein 100mm APO und ein 150mm Mak befinden sich in der gleichen Preisklasse!
Ein günstiger einfacher Gregory Mak der Bauart bedingt an etwas SA höherer Ordnung leidet ist sogar etwas teurer wie ein 100mm ED der noch einen kleinen Restfarbfehler hat. Falsch



Ein hochwertiger 150mm Rumak wie der Intes MK67 ist nicht billiger wie ein hochwertiger 100mm APO. Falsch. Für 600€ kriegt man einen guten Apo nur gebraucht, wie den Intes Mak Mir reichen aber die Skymax zum Vergleich

Wer in die Luxus Welt vordringen möchte der findet mit dem Questar einen kleinen Mak der wesentlich teurer ist wie jeder Edel APO den ich in der gleichen Öffnungsklasse kenne.
unerheblich



Ein 150mm Mak nicht unbedingt Handlicher wie ein 100F7 APO.
Siehe Beispiel oben

100mm ED
Tubuslänge ……………..733mm
Durchmesser …………...105mm
Gewicht ………………….4kg.
Preis………………………699 aber nur gebraucht als echter Apo

150mm MAK
Tubuslänge ……………..490mm
Durchmesser ……………179mm
Gewicht ………………….6,5kg Falsch, du musst nicht den schwersten nehmen. Mein SC8 wiegt 5,5 kg
Preis………………………825 siehe oben, günstiger als ein echter Apo

Der MAK ist zwar etwas kürzer aber dafür wesentlich dicker und auch wesentlich schwerer. Falsch
Bezüglich Montierung dürfte der wesentlich schwerere MAK trotz seines etwas kleineren Hebels vermutlich sogar etwas höhere Ansprüche stellen. Falsch geraten

Grüße Gerd
Wieder son Beispiel wie mit falschen Unterstellungen und Daten die Kats schlecht gemacht werden sollen. frag mich nur wozu.
In falschen Unterstellungen bist du ja auch im blauen Forum der Meister

Gruß
Stephan
 
Zuletzt bearbeitet:
Bestimmst du, um was es geht? dann bin ich raus. Wenn ich das schreibe, dann geht es mir im Moment genau darum.

Um was es hier geht bestimmst weder du noch ich, sondern der Starter dieses Threads.

Hallo Zusammen,
ich möchte mir noch einen 6" Maksutov-Cassegrain zur Mond- und Planetenbeobachtung (nur Beobachtung und nur Planeten, kein DeepSky!)

Es geht hier also um die Mond und Planetenbeobachtung und hier kommt es selbstverständlich darauf an welche Details das jeweilige Teleskop bei gegebenen Seeing zeigen kann.
Wie die Beugungsfigur des Teleskops unter diesem Seeingeinfluss aussieht ist hierbei völlig unerheblich.
Ob diese bei sehr größer Öffnung nun in Speckles zerfällt oder bei kleiner Öffnung nur wenig gestört ist ändert nichts an dem durch das vorherrschende Seeing vorgegebenen Limit.
Dieses Limit ist für beide Optiken gleich solange die vom Seeing begrenzte gewinnbringende Vergrößerung nicht höher wie die förderliche Vergrößerung also die beugungsbegrenzte Vergrößerung der kleinen Öffnung ist.
Dann wird sowohl die große Öffnung als auch die kleine Öffnung Seeing bedingt das Gleiche zeigen.
Es gilt hier das Prinzip vom schwächsten Glied in der Kette.

Erst wenn das Seeing eine höhere Vergrößerung zulässt als für die kleinere Öffnung beugungsbedingt förderlich wird die größere Öffnung unter diesem Seeing im Vorteil sein.
Wie stark das BS durch das Seeing gestört ist spielt hierbei keine Rolle.

Für 600€ kriegt man einen guten Apo nur gebraucht,

Auch einen MK67 bekommt man für 600 nur gebraucht.

Wieder son Beispiel wie mit falschen Unterstellungen und Daten die Kats schlecht gemacht werden sollen. frag mich nur wozu.

Ich kann nicht erkennen wo ich hier den MAK schlecht gemacht haben soll.
Das nüchterne nennen von Daten kann kein schlechtmachen sein.
Es ist wohl eher anders rum, du hattest versucht mit falschen Behauptungen den APO schlecht zu machen.
Deine flachen Behauptungen habe ich in dem von mir gebrachten Beispiel sachlich anhand konkreter Daten widerlegt.

Auch der Hinweis auf einen erstklassigen und über jeden Zweifel erhabenen Mak wie dem Questar kann bei leibe kein schlechtmachen von MAKs sein.
Es beweist aber das auch bei einem MAK Qualität ihren Preis hat.
Eine Erkenntnis die dir offenbar nicht in den Kram passt.
Du vergleichst lieber billig MAKs mit erstklassigen Edel APOs um das Märchen vom teuren APO und den billigen MAK verbreiten zu können.

Grüße Gerd
 
Hallo,

Es wundert mich halt immer wieder wenn ich gleichzeitig auf meine manuelle T Montierung den TS ED 4" f11 und den 140igerOMC setzte, warum der doch schon sehr gut justierte wie ausgekühlte Mak visuell weniger bringt als der Refraktor, der noch zu den günstigeren zählt.
Der Refri kostete mich mal 600 Nudeln, und der OMC 1000! (ohne Taukappe und Extraspäße).

Am Mond hatte ich schon visuelle matschige (Test-)Späße gemacht des übertriebenen mit einer TZ 3x Barlow am Refraktor und war schon verblüfft was da geht bei knapp über 2,5xD Vergrösserung. Wow ! :y:
Der Mak zur gleichen Zeit Rechts auf dem T packte das nirgends visuell...:cry:
So jetzt können das auch meine Augen sein, bin auch nicht mehr gerade der jüngste.
So mal die beiden auf die EQ geschnallt und Doppelsterne gemacht im Videomode mit schnellen Belichtungszeiten und Filtern, nah der Mak war gleich der Gewinner ohne Zweifel, der trennte das locker((!)>Öffnung), aber die Belichtungen waren sehr schnell im zehntel Bereich und Seeing schlecht.
Da man gerne mit Filtern nachfokussiert war eigentlich nicht viel am f11 ED Refri zu nachfokussieren mit der Bahtinov unter Nutzung des Bahtinov Collimators, aber der OMC Mak gab mir schon ein par sehr gute Fragezeichen: was ist den das denn?????????, so viel bei den RGB :oops:
Der letztere wurde mit einem Helical fokussiert frisch justiert zu diesem Zweck und mehrmals nachgeprüft(Bahtinov drehen>Bahtinov Collimator Software benutzt), immer auf gleicher Höhe/Lage der Monti im Himmel....
Spektroskopsich gesehen mit meinem STA200 sieht der 4" ED f11 im unteren Tiefblauen bis UV Bereich gar nicht so gut aus, alles etwas verfranst am schnellen linken Ende...., der OMC Mak schneidet da ab und gibt es nix mehr da zu sehen. Ungefähr wie ein leichter UV Cut.
Mein kleiner 6"RC von GSO(damals bei Einführung noch! 400Nudeln) den ich sehr kritisiere Zwecks der Qualität der Verspiegelung wenn man beide Spiegel(+OMC) nackig auf dem Tisch hat nach dem Reinigen, packt diesen Bereich am besten im UV mit den CMOS, aber visuell für den Mond oder Jupi bei der großen Obstruktion kann man den echt nicht nutzen.

Visuell unkompliziert schnapp ich mir zu gerne den f11er ED Refrak, an der Sonne mit Herschelkeil ist der Bino sehr gut. Für(gut sichtbare) Nebel auch gerne mit Filterrad und 55mm, 38mm, 30mm und 21mm 2" Okulare, das geht ganz gut auch bei nur 4". Sternhaufen u.s.w. alles wunderbar. Nur ist halt schon ein ordentlicher langer Trümmer auf der Monti mit 2Zollern hinten dran, plus Filterrad schiebt man den einiges dann höher, was aber auch gut ankommt. Der Unterbau muss sehr solide sein(!)
Nur der kleine RC packt die eine oder andere matschig graue Galaxie etwas besser visuell wo wieder das bissl Öffnung hinzukommt. Na gut beim f15Mak komme ich gar nicht auf solche Ideen, der leuchtet nur 1.25" Okulare aus. Der packt dann gerade noch die Venus fotografisch am besten wenn das Seeing dann auch mal will....

Visuell nehme ich immer wieder zu gerne den gleichen, die anderen eher zum Spielen und Basteln.....

Clear skies,
- Martin
 
Zuletzt bearbeitet:
Um was es hier geht bestimmst weder du noch ich, sondern der Starter dieses Threads.



Es geht hier also um die Mond und Planetenbeobachtung und hier kommt es selbstverständlich darauf an welche Details das jeweilige Teleskop bei gegebenen Seeing zeigen kann.
Genau und hier ist der Mak prädestiniert
Wie die Beugungsfigur des Teleskops unter diesem Seeingeinfluss aussieht ist hierbei völlig unerheblich.

Für dich vielleicht, Nicht für jemanden, der ohne weitere optische Hilfsmittel die optische Qualität beurteilen will.
Ob diese bei sehr größer Öffnung nun in Speckles zerfällt oder bei kleiner Öffnung nur wenig gestört ist ändert nichts an dem durch das vorherrschende Seeing vorgegebenen Limit.
Dieses Limit ist für beide Optiken gleich solange die vom Seeing begrenzte gewinnbringende Vergrößerung nicht höher wie die förderliche Vergrößerung also die beugungsbegrenzte Vergrößerung der kleinen Öffnung ist.
Dann wird sowohl die große Öffnung als auch die kleine Öffnung Seeing bedingt das Gleiche zeigen.
Dennoch zeigt die größere Öffnung mehr Kontrast, siehe oben
Es gilt hier das Prinzip vom schwächsten Glied in der Kette.

Erst wenn das Seeing eine höhere Vergrößerung zulässt als für die kleinere Öffnung beugungsbedingt förderlich wird die größere Öffnung unter diesem Seeing im Vorteil sein.
Wie stark das BS durch das Seeing gestört ist spielt hierbei keine Rolle.
eben nicht. Ist aber auch nicht entscheidend. Der Mak ist für hohe Vergrößerungen designt, also ab 200x. Und hier kann der Frak nix besser, eher weniger.
Auch einen MK67 bekommt man für 600 nur gebraucht.



Ich kann nicht erkennen wo ich hier den MAK schlecht gemacht haben soll.
Aber ich. Weil du mir keinen Apo für 600 neu zeigen kannst der deinen Ansprüchen an einen Apo genügt. Da hast du das billigste Teil rausgesucht, das ein Händler sich traut "Apo" zu nennen. Und weil du, obowhl du weiter oben den 6er mak und den 4er Frakj als gleichwertig bezeichnet hast, hier nochmal extra auf Fehler höherer Ordnung hinweisen musst, die ich wahrscheinlich noch nie gesehen habe und auch nie sehen werde.
Aber beim Mak hast du den schwersten 6" genommen, den du finden konntest. Das ist nicht seriös und unsachlich.
Auch wenn du jetzt auf einmal suggerierst, für ordentliche Qualität eines Mak bräuchte man einen Questar.

Du vergleichst lieber billig MAKs mit erstklassigen Edel APOs um das Märchen vom teuren APO und den billigen MAK verbreiten zu können.
Kein Märchen. Wie die Preise sind kann jeder gucken, dazu brauchts hier nicht dieses Forum.

Gruß
Stephan
 
Hallo,

Es wundert mich halt immer wieder wenn ich gleichzeitig auf meine manuelle T Montierung den TS ED 4" f11 und den 140igerOMC setzte, warum der doch schon sehr gut justierte wie ausgekühlte Mak visuell weniger bringt als der Refraktor, der noch zu den günstigeren zählt.
Der Refri kostete mich mal 600 Nudeln, und der OMC 1000! (ohne Taukappe und Extraspäße).

Am Mond hatte ich schon visuelle matschige (Test-)Späße gemacht des übertriebenen mit einer TZ 3x Barlow am Refraktor und war schon verblüfft was da geht bei knapp über 2,5xD Vergrösserung. Wow ! :y:
Der Mak zur gleichen Zeit Rechts auf dem T packte das nirgends visuell...:cry:
So jetzt können das auch meine Augen sein, bin auch nicht mehr gerade der jüngste.
So mal die beiden auf die EQ geschnallt und Doppelsterne gemacht im Videomode mit schnellen Belichtungszeiten und Filtern, nah der Mak war gleich der Gewinner ohne Zweifel, der trennte das locker((!)>Öffnung), aber die Belichtungen waren sehr schnell im zehntel Bereich und Seeing schlecht.
Da man gerne mit Filtern nachfokussiert war eigentlich nicht viel am f11 ED Refri zu nachfokussieren mit der Bahtinov unter Nutzung des Bahtinov Collimators, aber der OMC Mak gab mir schon ein par sehr gute Fragezeichen: was ist den das denn?????????, so viel bei den RGB :oops:
Der letztere wurde mit einem Helical fokussiert frisch justiert zu diesem Zweck und mehrmals nachgeprüft, immer auf gleicher Höhe/Lage der Monti im Himmel....
Spektroskopsich gesehen mit meinem STA200 sieht der 4" ED f11 im unteren Tiefblauen bis UV Bereich gar nicht so gut aus, alles etwas verfranst am schnellen linken Ende...., der OMC Mak schneidet da ab und gibt es nix mehr da zu sehen. Ungefähr wie ein leichter UV Cut.
Mein kleiner 6"RC von GSO(damals bei Einführung noch! 400Nudeln) den ich sehr kritisiere Zwecks der Qualität der Verspiegelung wenn man beide Spiegel(+OMC) nackig auf dem Tisch hat nach dem Reinigen, packt diesen Bereich am besten im UV mit den CMOS, aber visuell für den Mond oder Jupi bei der großen Obstruktion kann man den echt nicht nutzen.

Visuell unkompliziert schnapp ich mir zu gerne den f11er ED Refrak, an der Sonne mit Herschelkeil ist der Bino sehr gut. Für(gut sichtbare) Nebel auch gerne mit Filterrad und 55mm, 38mm, 30mm und 21mm 2" Okulare, das geht ganz gut auch bei nur 4". Sternhaufen u.s.w. alles wunderbar. Nur ist halt schon ein ordentlicher langer Trümmer auf der Monti mit 2Zollern hinten dran, plus Filterrad schiebt man den einiges dann höher, was aber auch gut ankommt. Der Unterbau muss sehr solide sein(!)
Nur der kleine RC packt die eine oder andere matschig graue Galaxie etwas besser visuell wo wieder das bissl Öffnung hinzukommt. Na gut beim f15Mak komme ich gar nicht auf solche Ideen, der leuchtet nur 1.25" Okulare aus. Der packt dann gerade noch die Venus fotografisch am besten wenn das Seeing dann auch mal will....

Visuell nehme ich immer wieder zu gerne den gleichen, die anderen eher zum Spielen und Basteln.....

Clear skies,
- Martin
Man sieht übrigens mehr, wenn man immer denselben nimmt. Bei mir ist es der CC6. Das liegt daran, dass das quasi erweiterte Augen sind an deren Fehler man sich gewöhnt. (Es hat mal jemand behauptet, das Bild das wir durch unsere Augen sehen sei grottenschlecht, aber die Hard-und Software dahinter mache das gute Bild..
Und in diesen Prozess wird das Teleskop integriert, aber nur, wenn man immer dasselbe nimmt. Ist dasselbe mit Musikinstrumenten. Gib einem guten Geiger n neues Instrument, und der geht wie auf Eiern.
Dein OMC hat ja gewisse Probleme und ist relativ teuer. Ich nehme an du würdest es nicht weiterempfehlen. Aber das Skymax 150 ist ne Empfehlung wert
 
Zuletzt bearbeitet:
Dieser Thread ist einfach nur noch absurd.
Glaubenskrieg.
:coffee:
Hier gehts nur noch darum das eigene Lieblingssystem in einer Art heiligem Krieg nach ganz oben zu stellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Stephan,

Nö, visuell nehme ich einfach den mit dem ich sehe, da war auch nicht viel würfeln bei mir. Ein Blick durch reicht schon. Auch wenn abgekühlt, justiert und tralala zum Zeitvertreib meinerseits.
Den RC mag ich gut für DSO Fotografie, und Spektroskopie passt der auch ganz gut, denke aber eher an einem Newton, aber will weniger basteln mit ausgefrästen Spinnen und spielen mit Korrektoren bei Foto. Bei derzeitigen Preisen sicher nicht für so nen kleines Ding das es mal für 350Nudeln gab. Und noch die ganzen Plus und Plus und.....Gäähn ich bin es schon leid nach dem RC und dem Mak.
Der Mak, naja, hätte gerne mehr gehabt, aber gut is halt so, werde noch einen Tick basteln. Aber die 1000 Nudeln an der Gurke ärgern mich schon was.... Die Qualität des ganzen reicht nicht.

Visuell den Jupi zu sehen, zur Zeit: ganz klar den Refraktor, morgen vielleicht den Leichtbau 300Dob eher einiges mehr ;).
Das ist so ne Mücke die mir schon seit langem um's Ohr schwirrt, kriegt aber immer wieder nen Tatscher drauf. :LOL:

Clear skies,
- Martin
 
Der TE hat gefragt, ob ein 6" Mak Sinn macht, er hat bereits einen 4" Apo.
Es geht dem TE explizit um Planeten, also schwache Kontraste. Also gilt an dieser Stelle die Kontrastöffnung nach Zmek.
Die Antwort ist demzufolge ein klares Nein.
Das wurde bereits am Anfang von Seite 1 geklärt.

Das hat auch gar nichts damit zu tun dass ich oder Gerd oder sonst wer einfach nur ein bestimmtes Teleskopsystem schlecht machen wollen. Purer frei erfundener Blödsinn. Unbeholfene Unterstellung weil man reproduzierbare auf Erfahrung UND Wissenschaft basierende Fakten halt schlecht wegdiskutieren kann.

6 Seiten Leute, was für ein Krampf
 
Genau und hier ist der Mak prädestiniert

Das ist Unsinn.
Ein MAK ist wegen der hohen Obstruktion nicht für Planeten prädestiniert.
Er bietet lediglich wegen seiner kompakten Bauweise die Möglichkeit diesen Nachteil durch eine größere Öffnung zu kompensieren ohne dabei unhandlich werden.
Er kann also einen gangbaren Kompromiss für die Planetenbeobachtung darstellen aber von Prädestiniert kann hier beim besten Willen keine Rede sein.

Dennoch zeigt die größere Öffnung mehr Kontrast, siehe oben

Diese Formulierung ist so wie sie dasteht unsinnig.
Wenn wir hier Öffnungsabhängig von Kontrast reden dann geht es immer um den Kontrast von Details bestimmter Größe
Und ja ein größerer APO zeigt für Details gleicher Größe einen höheren Kontrast wie ein kleiner APO.

Bei Optiken mit Obstruktion ist diese Aussage neben dem Plus an Öffnung von der Obstruktion, der Detailgröße und dem Objektkontrast dieser Details abhängig.
Es kann im konkretem Fall dann auch anders rum sein.
Eine Optik mit hoher Obstruktion und zu geringem Öffnungsplus kann für Details mit schwachem Objektkontrast auch einen schlechteren Bildkontrast zeigen als ein kleinerer APO.

Da hast du das billigste Teil rausgesucht, das ein Händler sich traut "Apo" zu nennen.
Natürlich denn ich vergleiche fair.
Auch der genannte MAK ist ja ein billig Teil.

Leider gibt es kaum noch hochwertige Maks zu kaufen so das es hier aktuell bei MAKs neu keinen qualitativ gleichwertigen Gegner für einen erstklassigen APO gibt.
Der MK67 ist neu ja nicht mehr zu bekommen.
Ein fairer Vergleich von Neupreisen im qualitativ hochwertigen Segment ist hier also aktuell nicht möglich.
Und einen billigt MAK mit einem hochwertigen APO zu vergleichen ist nun mal unfair.

Grüße Gerd
 
Nö, visuell nehme ich einfach den mit dem ich sehe, da war auch nicht viel würfeln bei mir. Ein Blick durch reicht schon. Auch wenn abgekühlt, justiert und tralala zum Zeitvertreib meinerseits.
Den RC mag ich gut für DSO Fotografie, und Spektroskopie passt der auch ganz gut, denke aber eher an einem Newton, aber will weniger basteln mit ausgefrästen Spinnen und spielen mit Korrektoren bei Foto. Bei derzeitigen Preisen sicher nicht für so nen kleines Ding das es mal für 350Nudeln gab. Und noch die ganzen Plus und Plus und.....Gäähn ich bin es schon leid nach dem RC und dem Mak.
Der Mak, naja, hätte gerne mehr gehabt, aber gut is halt so, werde noch einen Tick basteln. Aber die 1000 Nudeln an der Gurke ärgern mich schon was.... Die Qualität des ganzen reicht nicht.

Visuell den Jupi zu sehen, zur Zeit: ganz klar den Refraktor, morgen vielleicht den Leichtbau 300Dob eher einiges mehr ;).
Das ist so ne Mücke die mir schon seit langem um's Ohr schwirrt, kriegt aber immer wieder nen Tatscher drauf. :LOL:aber visuell für den Mond oder Jupi bei der großen Obstruktion kann man den echt nicht nutzen.
Das ist wohl der Unterschied zwischen uns. Ich kann das sehr wohl und tu das gerne.
Würfeln? Worauf bezieht sich dein Nö? Sag ich doch. Du würdest deinen Mak nicht weiterempfehlen, oder?

Der TE hat gefragt, ob ein 6" Mak Sinn macht, er hat bereits einen 4" Apo.
Es geht dem TE explizit um Planeten, also schwache Kontraste.
Nö. Mars und Jupi kann über 300 im Mak. Mond sowieso.
Also gilt an dieser Stelle die Kontrastöffnung nach Zmek.
Die Antwort ist demzufolge ein klares Nein.
Was nein? Kein Mak für Planeten?
Das wurde bereits am Anfang von Seite 1 geklärt.

Das hat auch gar nichts damit zu tun dass ich oder Gerd oder sonst wer einfach nur ein bestimmtes Teleskopsystem schlecht machen wollen. Purer frei erfundener Blödsinn.
Quatsch
Unbeholfene Unterstellung weil man reproduzierbare auf Erfahrung UND Wissenschaft basierende Fakten halt schlecht wegdiskutieren kann.
Die Unterstellung ist ja nicht von mir
genau
Gruß
Stephan
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein MAK ist wegen der hohen Obstruktion nicht für Planeten prädestiniert.
Er bietet lediglich wegen seiner kompakten Bauweise die Möglichkeit diesen Nachteil durch eine größere Öffnung zu kompensieren ohne dabei unhandlich werden.
Er kann also einen gangbaren Kompromiss für die Planetenbeobachtung darstellen aber von Prädestiniert kann hier beim besten Willen keine Rede sein.
Wie auch immer. Gute Wahl für Planeten
Diese Formulierung ist so wie sie dasteht unsinnig.
Falsch
Wenn wir hier Öffnungsabhängig von Kontrast reden dann geht es immer um den Kontrast von Details bestimmter Größe
Und ja ein größerer APO zeigt für Details gleicher Größe einen höheren Kontrast wie ein kleiner APO.
Als ein kleiner Apo. Aber das tut auch ein größerer kat.
Bei Optiken mit Obstruktion ist diese Aussage neben dem Plus an Öffnung von der Obstruktion, der Detailgröße und dem Objektkontrast dieser Details abhängig.
Es kann im konkretem Fall dann auch anders rum sein.
Eine Optik mit hoher Obstruktion und zu geringem Öffnungsplus kann für Details mit schwachem Objektkontrast auch einen schlechteren Bildkontrast zeigen als ein kleinerer APO.
Und? Bestreitet keiner.
Natürlich denn ich vergleiche fair.
Auch der genannte MAK ist ja ein billig Teil.
Nö. Es gibt für 600 keinen 4er Apo der bei 250+ an einen normal guten 6er Mak rankommt (Skymax)
Leider gibt es kaum noch hochwertige Maks zu kaufen so das es hier aktuell bei MAKs neu keinen qualitativ gleichwertigen Gegner für einen erstklassigen APO gibt.
Der MK67 ist neu ja nicht mehr zu bekommen.
Ein fairer Vergleich von Neupreisen im qualitativ hochwertigen Segment ist hier also aktuell nicht möglich.
Und einen billigt MAK mit einem hochwertigen APO zu vergleichen ist nun mal unfair.
Genau. Deshalb einen stinknormalen Skymax mit einem stinknormalen 4er Apo für +1000€
Ja, auch sol
 
Ein MAK ist wegen der hohen Obstruktion nicht für Planeten prädestiniert.
Der 715er ist dafür ein hervorragendes Gerät und ich denke mal, dass dagegen ein 150er APO gerade noch mit zurechtkommt, wenn überhaupt. Damit hab ich kürzlich gewinnbringend bis 574 fach den Mond im Bino (Baader Großfeld mit 4,7 mm ES) bewundert (das seeing war IA). Rimae Hadley sah in etwa so aus.
 

Anhänge

  • rima-hadley-nasa-spix-02.jpg
    rima-hadley-nasa-spix-02.jpg
    202,2 KB · Aufrufe: 124
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben