Alignment einer Montierung

Mei, kommt vor :D
 
1 . Die Verwendung eines Mini-PCs macht aufgrund des fehlenden Monitors doch wohl keinen Sinn?
Der Mini-PC hängt ohne Maus, Tastatur und Monitor an der Montierung, sobald er im WLAN ist, kannst du ihn über Remote Desktop ganz normal bedienen und auch herunterfahren.
Nervig ist nur, wenn er wegen Windows-Update ml wieder eine Stunde zum Runterfahren braucht und du nicht weißt, warum...
2. Bieten Montierungen von Skywatcher und Celestron generell die Möglichkeit, einen Windows-PC anzuschließen
und wenn ja, wie heisst ggf. die Buchse und das Kabel hierzu?
Die neueren Celestron haben einen (Mini?) USB-Anschluss am Handcontroller, die alten ich glaube RJ11, da gab es ein spezielles Kabel für auf RS232.
3. Oder: Gibt es evtl. auch GoTo-Montierungen wo das nicht möglich ist ?
Von anderen Herstellern kann schon sein, aber alles moderne kann das eigentlich
4. Das Setup für den Remote-Betrieb im oben verlinkten Video bietet nicht die Möglichkeit, auch die Fokussierung
aus dem Zimmer heraus vorzunehmen. Nur zu Beginn der Session ein Mal direkt am Teleskop zu fokussieren,
dürfte nicht ausreichend sein. Gäbe es zur Fernbedienung eine Lösung?
Für Schmidt-Cassegrains: #821160 Celestron Fokussiermotor
 
Hallo an Alle,

dass das mit einem Mini-PC doch gehen soll, kapiere ich noch nicht.
Da gerät im Moment meine Denke durcheinander.
Bin aber jetzt zu müde und würde mich gerne morgen wieder melden.

Gute Nacht.
Peter
 
Nervig ist nur, wenn er wegen Windows-Update ml wieder eine Stunde zum Runterfahren braucht und du nicht weißt, warum...
Stimmt.. Windows-Update ist bei mir auch immer so eine Art Angstgegner..
bevor man anfängt, hilft da Windows manuell an zu schubsen oder Windows mitteilen das es die Updates aussetzen soll.

:y:

Gruß
Mathias
 
ist der Beitrag #25 schon wieder Geschichte?
Guten Abend,

ist er nicht, leider!

Das oben verlinkte Video habe ich so verstanden, dass das Notebook am Teleskop gestartet- und das Kamerabild
auf dem Monitor sichtbar sein muss. Mittels TeamViewer wird es dann auf den PC ins Haus übertragen.
Mittlerweile bin ich im Zweifel, ob das so richtig ist. Daher meine folgenden Fragen:

1. Muß das Kamerabild am Teleskop auf einem Notebook sichtbar sein?
2. Kann am Teleskop das Notebook durch einen Mini-PC ersetzt werden? (kein Monitor, keine Tastatur ect.)
3. Wie muss der Mini-PC auf Basis von Windows 10 installiert sein, damit er für das Live-Stacking verwendet werden kann?
4. Ist der Beobachtungsablauf damit genauso wie von Mario im Video geschildert?

Nun noch etwas zum Mini-PC. (Habe hierzu keine Erfahrung).
Für eine Kaufempfehlung wäre ich Euch sehr dankbar.
5. Wozu wird er im Allgemeinen verwendet?
6. Welche Parameter sollte er haben, damit er für das Live-Stacking verwendet werden kann?

Vielen Dank!
Peter
 
Hallo Peter,

die Art wie Du fragst und was Du fragst deutet darauf hin, dass Du von der Materie sehr wenig Ahnung hast. Einen Mini-PC zu konfigurieren ist aber einigermaßen kompliziert und mit ein paar kurzen Sätzen nicht zu erklären.

Es gibt mindestens einen oder mehrere ausführliche Threads hier, die sich mit Deinen Fragen beschäftigen. Bitte lies doch da mal erstmal nach!

Wenn Dich das Thema (noch) überfordert, dann empfehle ich, eine möglichst einfache Konfiguration zu suchen. Das wäre ein Notebook direkt an der Kamera angeschlossen. Die Steuerung der Montierung über die Handsteuerung und die Steuerung des Livestacking über das Notebook. Zweiter Schritt wäre dann, die Montierung mit dem Notebook zu verbinden, Platesolving zu konfigurieren und dann die Montierung auch über das Notebook zu steuern. Wenn du das alles hingekriegt hast, kannst Du über die Konfiguration eines Mini-PC nachdenken, den Du dann remote z.B. über Teamviewer steuern kannst.

CS.Oli
 
Einen Mini-PC zu konfigurieren ist aber einigermaßen kompliziert und mit ein paar kurzen Sätzen nicht zu erklären.
Servus Oli,

Deinen Satz verstehe ich nicht. Sie mal hier:


oder der:

Habe beide Mini-PCs mal willkürlich aus den unzähligen Angeboten im Netz herausgegriffen
Beide Mini-PCs sind mit Windows11 vorinstalliert. Was ist jetzt noch kompliziert, dass mir die Benutzung erschweren könnte?
Nehme mal an, dass Anwendungen wie FireCapture und SharpCap genauso installiert werden können, wie auf jedem anderen
Notebook oder PC oder siehst Du da noch Probleme?

Was müßte noch konfiguriert werden?

Mit Mini-PCs habe ich noch keinen Kontakt gehabt:
Welcher von den beiden würdest Du für Live-Stacking und Remote-Übertragung mit TeamViewer bevorzugen?

Gute Nacht
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Zuletzt bearbeitet:
Wenn es hilft: Bei mir läuft ein Mele Quieter 4C (16 GB RAM, 512 GB SSD), auf dem Windows 11 Pro vorinstalliert war. Das ist ein vollwertiger, wenn auch nicht superschneller PC, auf dem alles läuft; auf dem MacBook Pro, über das ich ihn bediene, laufen nur Microsoft Remote Desktop und die Bildbearbeitung. Windows 10 ist Geschichte, auch wenn dich das dann vor Updates bewahrt... Der Mele Quieter ist recht beliebt, sowohl hier im Forum als auch auf Youtube bei Cuiv the lazy Geek gibt's da einige Treffer. WLAN ist recht lahm, für Datenübertragung nutze ich lieber einen USB-Stick. Nur für die Erst-Einrichtung waren Maus, Tastatur und Monitor nötig.

Remote Desktop hatte ich wahrscheinlich so eingerichtet, wie bei Microsoft beschrieben: Verwendung von Remotedesktop - Microsoft-Support. Team Viewer entfällt damit.

Ob ein Mini-PC oder ein Laptop am Teleskop hängt, ist grad egal. Du kannst auch einen Laptop am Teleskop vom Haus aus remote steuern. Von Windows-Hardware habe ich aber keine Ahnung mehr ;)

Clear Skies,
Alex
 
Hallo Peter,

probier es einfach aus. Wenn es so einfach ist, dann um so besser! Aber dann verstehe ich Deine Fragen auch nicht.

Ich drücke Dir jedenfalls Die Daumen, dass es so klappt wie Du es Dir vorstellst. Mach halt nicht zu viele Baustellen auf einmal auf, sonst schmeißt Du am Ende aus Frust alles wieder hin und das wäre schade.

Deshalb mein Tipp, das Ganze schrittweise auf- und auszubauen.

CS.Oli
 
Servus Oli,

Deinen Satz verstehe ich nicht. Sie mal hier:


oder der:

Habe beide Mini-PCs mal willkürlich aus den unzähligen Angeboten im Netz herausgegriffen
Beide Mini-PCs sind mit Windows11 vorinstalliert. Was ist jetzt noch kompliziert, dass mir die Benutzung erschweren könnte?
Nehme mal an, dass Anwendungen wie FireCapture und SharpCap genauso installiert werden können, wie auf jedem anderen
Notebook oder PC oder siehst Du da noch Probleme?

Was müßte noch konfiguriert werden?

Mit Mini-PCs habe ich noch keinen Kontakt gehabt:
Welcher von den beiden würdest Du für Live-Stacking und Remote-Übertragung mit TeamViewer bevorzugen?

Gute Nacht
Peter

Hallo Peter,

Du stellst Fragen, wofür man einen Mini-PC eigentlich verwendet und wie man den konfigurieren muss.

> Verwendung für das gleiche wie jeden anderen PC oder Notebook. Lediglich bei aufwendigen (3D-) Anwendungen oder leistungshungrigen Programmen, geht ein Mini-PC schneller in die Knie ggü. einem entsprechend ausgerüsteten „normalen“ PC.

Ein Mini-PC ist prinzipiell ein ganz normaler Rechner, wie jeder andere PC oder Laptop, lediglich in klein. Durch das kleinere Format ist die Leistungsfähigkeit der verbauten Komponenten etwas niedriger, was aber für unsere üblichen Anwendungen wie Astrofotografie, Livestacking, etc. keine Rolle spielt.

Keine spezielle Konfiguration. Gleichen Programme (SharpCap, etc.) wie bei einem größeren PC oder Notebook.

Betrieb ohne Tastatur und Monitor ist problemlos möglich. Lediglich zum ersten einrichten brauchst du Maus, Monitor, Tastatur was ja vorhanden sein dürfte.

Da es sich aber so liest, dass du da noch ganz am Anfang zu stehen scheinst. Lass den Quatsch mit Mini-PC erstmal.

Du wirst sowieso erstmal neben dem Teleskop stehen, weil das ist alles nicht „Plug and Play“ und da ist die direkte Rückmeldung - Monitor normaler Laptop/Notebook besser.

Alternativ, wenn es um Livestacking und schnelle Erfolge geht, besorg dir einen Seestar von ZWO - wahrscheinlich das bessere Invest. Quasi Optik, Montierung, Mini-PC alles in einem.

Grüße,
Alex
 
.öAlternativ, wenn es um Livestacking und schnelle Erfolge geht, besorg dir einen Seestar von ZWO - wahrscheinlich das bessere Invest. Quasi Optik, Montierung, Mini-PC alles in einem.
Oder einen Dwarf, muss ja nicht immer ZWO sein. Den Dwarf Mini habe ich mir besorgt, obwohl ich ein richtiges Teleskop für Beobachten und Fotografie habe. Ergebnisse und Eindrücke habe ich in dem Thread beschrieben:
Ich sehe die Smartteleskope eher fotografisch ausgelegt als zur Beobachtung, aber selbst wenn du ein Teleskop für visuell kaufst und dir für EAA einen Dwarf Mini daneben stellst, kommst du billiger und einfacher weg, als mit Kamera, Steuer-PC, Software und Zeitaufwand, um beides an einem Gerät zu machen und da von 0 auf 100 zu gehen – es sei denn, du hast wirklich Spaß am basteln und ausprobieren.

Für mich wäre nur ein Smartscope nichts, da habe ich zu wenig zu tun. Aber die Teile funktionieren, und der Mini ist billig genug, um eine Überlegung wert zu sein.

Viel Erfolg,
Alex
 
Guten Morgen zusammen
und allseits frohe Weihnachten :D ,

was jetzt den Rechenknecht am Teleskop angeht, da ist es letztendlich wurscht was Du da nimmst.
Ob nun einen dedizierten Astro-Computer (AsiAir), Notebook, Stand PC ;) oder so einen Mini-PC. das teil sollte leidlich aktuell sein, damit W11 Pro, drauf läuft. Ausnahme da, ein Astro-Computer (AsiAir), das funktioniert etwas anders.

Warum Mini-PCs genommen werden, die kann man recht gut an der Montierung befestigen und die "fahren" dann mit. Aber wie schon erwähnt, zum Einrichten braucht mann Monitor, Tastatur und Maus. Die im Blindflug einzurichten wird etwas kompliziert ;) .
Sinn und Zweck der Übung, da steigt man direkt in die Remote-Steuerung ein.

Wenn man davon so gar keine Ahnung hat, bin ich auch sehr dafür, wie von Oli @VisuSCor vorgeschlagen, mit einem Notebook neben dem Teleskop zu starten.
Da ist die einfachste Variante tatsächlich erst mal nur die Kamera anzuschließen und das an Software was benötigt wird. Dann schauen, gucken und lernen.
Wenn das dann sitzt, nächster Schritt, die Montierung an den Computer. Da wieder schauen, gucken und lernen.

Dann erst mit Remote anfangen.
Remote hört sich so einfach an, kann aber die ein oder andere Stolperfalle aufweisen. Das muss reproduzierbar rund laufen.
Ausprobieren ob WLAN tatsächlich eine stabile Verbindung bringt. In einer Sitzung ständig neu verbinden, ist einfach blöd.
Wenn WLAN nicht funktioniert, dann überlegen wie man das am Sinnvollsten mit LAN-Kabel hin bekommt.

Und für Remote, nimm das hauseigene RDP von Windows. Das ist einfach einfacher, als sich auch noch zusätzlich mit einer anderen Software a la TeamViewer rum zu schlagen.
Windows RDP habe ich jahrelang zur Administration in Netzwerken verwendet.
Das funktioniert einfach.
Von Windows zu Windows auf alle Fälle.

TeamViewer und Konsorten, ja die funktionieren auch gut, die sind aber alle auf die Verwaltung/Administration von mehreren Netzwerken ausgelegt. Die bringen mir persönlich viel zu viel Ballast mit, für das was wir so im Astrobereich machen.

Geh Schritt für Schritt vor.
Wie schon mal erwähnt, mach Dich erst mit Teleskop und der Montierung vertraut, im rein Visuellen.

Gruß
Mathias
 
Noch eine Ergänzung, warum Mini-PC: Idealerweise haben die eine 12V-Stromversorgung, gehen also über die selbe mobile Stromquelle wie die Montierung, und man lässt nur den Astro-Kram drauf laufen, was die Gefahr reduziert, dass irgendeine anderes Software die Konfiguration zerschießt. Unbedingt auch die USB-Ports beschriften und immer in der gleichen Reihenfolge anschließen.

Clear Skies,
Alex
 
Servus beinand und frohe Weihnachten in die Runde,

die einfachste und am wenigsten frustrierendste Lösung wäre wahrscheinlich tatsächlich ein Smartscope. Wenn man das basteln mag, spezielle Anforderungen, dazulernen will und eine erhöhte Frustgrenze hat, dann den Mini-PC und alles selber zusammenstellen.

Ich hab zwei Raspis und einen Mele im Einsatz für die Fotografie und das läuft auch soweit ganz stabil. Für das selbstzusammengebaute EAA-Setup würd ich den Mele mit Win11 Pro empfehlen, da hier die gängige Software auch läuft (z.B. Sharpcap). Beim Mini-PC auch unbedingt darauf achten, dass eine Pro-Version von Windows installiert ist, weil ansonsten Remote-Desktop von Windows wieder separate installiert werden muss. War zumindest bei den Win10-Geräten so.

Unbedingt auch die USB-Ports beschriften und immer in der gleichen Reihenfolge anschließen.
Kenn ich bei mir nur von der Montierung. Alles andere war, zumindest bis jetzt, wurscht.

Grüße
Mathias
 
Bei mir legt ASCOM Wert darauf, dass die Fokussiermotoren und die Montierung immer die selben COM-Ports haben. Kameras machen weniger Probleme; da ist eher wichtig dran zu denken, dass die Aufnahmekamera (zumindest für Sonne/Mond/Planeten, wo die Bildrate wichtig ist) einen USB3-Port am Rechner nutzt und nicht an einem USB-Hub hängt. Temperatursensor benutze ich keinen; keine Ahnung, wie sehr die rumquengeln würden.

Beste Grüße,
Alex
 
Guten Morgen,

vielen Dank an Alle für die vielen Tipps. Jetzt ist erst mal Pause bis zum neuen Jahr.
Fliege gleich von Köln nach Gran Canaria, am PC mit dem "Airbus A320" im FS2020 von Microsoft.

Frohe Weinachten

Peter
 
Temperatursensor benutze ich keinen; keine Ahnung, wie sehr die rumquengeln würden.
Die stecken bei mir direkt an den Fokuseinheiten. Hab da einen ZWO EAF und den Touptek AAF. Wenn man die extra kauft und die nicht gerade mit uralten Treibern laufen, dann sollte das eigentlich auch wurscht sein.

Fliege gleich von Köln nach Gran Canaria, am PC mit dem "Airbus A320" im FS2020 von Microsoft.
Wenn du 'nen Airbus steuern kannst, dann sollte ja das bisschen EAA kein Thema sein für dich ;) :D
 
Ich hab einen Fokusmotor von Baader und einen von Astro-Gadget. Aber stimmt, die Temperatursonde vom Baader ist nicht USB, sondern geht direkt in den Motorfokussierer.
 
Zurück
Oben