Alle Jahre wieder, heute im Angebot die Aldi-Röhre

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Hallo zusammen,

mein Beitrag ist nun Nummer #62 und es ist schon erstaunlich, was so ein Dicounter-Angebot auslöst.

1. Akt
Omma und Oppa, Tante Käthe oder Onkel Willi kaufen also bei Aldi oder Lidl ein Teleskop fürs Enkelkind, weils so toll aussieht und so viel her macht, weil das Kind da noch was lernt und schon immer mal nach den Mond geguck hat.
So läuft das bei den Discountern nun mal, der Karton ist wichtiger als der Inhalt und dessen bestimmungsgemäße Funktion. Das Marketing weckt und setzt den Reiz zum Kauf.
Das geht also folgerichtig in 96% der Fälle schief, die Teile landen nach 1-5 Versuchen auf dem Dachboden oder in der Bucht.
Zwei Prozent der Beschenkten kämpfen sich durch, weil ihr Interesse und ihre Leidensfähigkeit überdurchschnittlich ausgeprägt sind. Sie gesellen sich dann zu den anderen 4% Käufer.
2 Prozent davon wussten schon im Laden, was sie tun und wussten auch, wie sie so ein Teil aufmöbeln und ausstatten, bevor sie es verschenken und die damit dann Freude von Anfang an schenkten.
Die restlichen 2% sind Hardcorebastler die solche Teile für den eigenen Bastlerbedarf kaufen und sofort schlachten.
6 von 100 dieser Teleskope bleiben im ersten Akt irgendwie im Einssatz

2. Akt
Nach mehr oder weniger langer ungenutzter Wartezeit auf dem Dachboden oder in sonst irgendeiner Ecke landen weitere 30-50% der Teleskope in der Bucht oder auf dem Flohmarkt, werden weiter verschenkt oder man erinnert sich, macht einen "Dachbodenfund" , z.b. weil man einen dieser seltsamen Hobbyastronomen kennen gelernt hat und der will dann mal sehen, was man da noch retten kann.
So kommen diese Teleskope nochmal zu einer neuen Chance und davon eventuell weitere 6 zum bestimmungsgemäßen Einsatz. Es könnten sogar ein paar mehr werden, da es bei Gebrauchtkäufen weniger ums Verschenken sondern eher um den eigenen Bedarf des Kunden geht. Der Kunde hat schon den Kaufreiz fürs Teleskop selbst gesetzt,
Na sagen wir mal, im zweiten Akt schaffen es 10 bis 15 der Teile zur bestimmungsgemäßen Nutzung.

Akt 1 und 2 ergeben, so wie ich das einschätze, also 20 mal bestimmungsgemäßen Gebrauch und 80 mal Schrott.
Ich halte das für realistisch, weil ich alleine in meinem Umfeld schon von einigen "Dachbodenteleskopen" weiß, die maximal der Aussage dienen....ja, ein Teleskop haben wir auch.
Wer meint, es seien mehr solcher Teleskope im Gebrauch oder mehr solcher Teleskope beim Schrott, hat sicher auch seine Gründe.

Die Diskussion hier dreht sich also m.E. schon um eine nicht ganz unsesentliche Resourchenverschwendung die einem m.E. deutlich geringeren Nutzen gegenüber steht. Hier geht es um Tonnen von Material. Ich erinnere mich z.B. an ein Discounter-Fernglas zurück, bei dem ich eine Zusammenrottung des Ladenpersonals herbeiführte, indem ich 5 Gläser auspackte und sie alle wegen Doppelbildern schon im Laden verwerfen musste. Nummer 6 habe ich zur Beruhigung der Meute mitgenommen und zu Hause justiert, es stank noch 6 Wochen wie die Pest und lagerte im Freien. Die 5 die ich verwarf wurden ebenfalls verkauft. Bestimmungsgemäß zu nutzen waren sie im Verkaufszustand nicht.

Okay, m.E. reden wir auch beim brauchbaren Rest noch jeweils von underen unterschiedlichen Herangehensweisen.

Ich habe für das Aldi-Angebot als das was es ist, also als weihnachtliches Lockangebot für schenkwillige Ahnungslose die auch Ahnungslose beschenken nur heftige Kritik übrig.
Auf die entsprechende Nachfrage habe ich in Post #34 mit der 130/650er Heritage eine Alternative genannt.
Natürlich habe auch ich mit einem parallaktischen Wackeldackel deutlich kleinerer Öffnung, farbenfroh verlinst, angefangen. Zwei mal mal Saturn durchs Bild huschen zu sehen reichte, um mich zu "Infizieren" und der Umstieg auf einen stabiler montierten 114er geschah umgehend. Ich bin aber der Meinung, dass ich heutigen Einsteigern mit guter Begründung Anderes empfehlen kann.

Der Bastler, der solche Teile ohnehin ausschlachten, modifizieren, verbessern, für Tests hernehmen oder für Einsteiger tauglich machen will, ist selbstverständlich für solche Angebote, erst recht für Gebrauchtangebote sehr empfänglich und dafür m.E. genau so wenig zu kritisieren wie derjenige, der Unbedarfte vor solchen Angeboten, die bestimmungsgemäßen Gebrauch durch Ahnungslose nach dem Auspacken geadezu ausschließen oder auf eine Mondansicht reduzieren, warnt.

Gruß
*entfernt*
 
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Jou, und nu folgt sogar noch #65 :ROFLMAO:

Dat Dingen war mein erstes, damals, zur SoFi 1999 am 11.8. erstmals "gewinnbringend" eingesetzt. Der Anblick war atemberaubend! Erinnert ihr euch an dieses magisch schwebende Dreieck überm Sonnenrand? Irre! Überhaupt hatte das ganze Ereignis etwas magisches! Hier wurde ich "geimpft":teleskop:

Sein nächster Einsatz war eine Sternguck-Ausfahrt zum Feldberg, etwa 1,5 Fahrstunden von mir. Wir kamen fast bis hoch, vllt 200m unterm Gipfel. Das war auch noch in 1999. Ein Freund und ich, bewaffnet mit allerlei Gläsern, er mit seinem frisch angeschafften 10er Dobson, ich mit Aldiskop und Ferngläsern. Da oben war die Sicht dermaßen gut, daß ich richtig Freude hatte an dem kleinen Ding, ich klebte förmlich mit dem Auge am Okular :cool: Diese Milchstraße von da oben aus war unwerfend! Der Dobson war natürlich der Knaller, zumal von da oben. Aber trotzdem kam ich mir hinter dem Aldiding nicht unterversorgt vor. Das war eine fantastische Nacht! Von da an war die Infektion nicht mehr aufzuhalten. Ich glaube, es war noch im selben Jahr, als ich mir als Sparschweinziel ebenfalls einen 10er Dobson setzte, kostete damals satte 1000 D-Mark, und ein paar Monate später war es dann soweit, mein erster Dobson! Das ist 20 Jahre her...

Beide habe ich heute noch. Inzwischen macht der Dobson Spaß während die Fotoserien vor sich hin rattern. Das Aldiskop sammelt Staub.... aber es ist noch da ;)

Wünsche einen klaren Himmel!!!
Okke
 
Na, was haltet ihr dann davon?


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Das sieht baugleich zu einem alten Skywatcher Skyhawk 114/500p aus (kenn ich, da hab' ich). Und das für 100.-Euro inklusive EQ1-Montierung. Wenn da der parabolische 114er Spiegel drin steckt, ist das ein Schnäppchen für einen Bastler. Der Spiegel kostet beim Express Astrohändler schon 99.- Euro. Das Teil werde ich mir aber nicht kaufen, da ich das schon habe.
Der Tubus hat immerhin noch einen einstellbaren Hauptspiegel und Fangspiegel - anders als die unsägliche Heritage-Reihe von Skywatcher. Also das Teil könnte ich mir auch bei einem Einsteiger unter Anleitung vorstellen. Soviel muß man da nicht pimpen um das Teil gebrauchsfähig zu machen.

Gruß

*entfernt*
 
Das Teleskop selber wird OK sein, aber die Montierung voll der Schrott, so eine hatte ich mal...
aber ich denk für ein Weihnachtsgeschenk ist es OK,hab ja auch lange mit sowas beobachtet,bei
mir war ein Refraktor drauf.. 60/910
 
Re: Dietmar


Na dann aber konsequent!
Micha, da rennst Du bei mir eine bereits offene Tür ein!
Und Dein Hinweis mit dem Link zeigt mir, dass Du dich mit dem Thema (offensichtlich kritisch) auseinandersetzt.
Nur ganz kurz: An dieser Stelle bin ich bereits recht konsequent:
Bei mir gibt es kein Internetbasierendes Unterhaltungsfernsehen.
Dieses Video-Streaming ist es nämlich, was das heutige Internet überwiegend so unglaublich energiehungrig macht. Das Internetsurfen, Chatten in Foren und Mailen macht schließlich nur einen winzigen Bruchteil des gesamten Internet-Energiebedarfes aus. (...OK, bisschen Youtube..)
Ja, ich weiß, das gehört hier nicht hin.............sorry.

Ich möchte mich hier auf keinen Fall als Möchtegern- Weltverbesserer oder Klimaretter darstellen.
Dem würde ich überhaupt nicht gerecht werden.

Meine Worte über die Flut von Billigst-Teleskopen richten sich auch nicht an Leute wie Okke, der wohl zu den Wenigen gehört, die sich mit einem Aldi-Scope tatsächlich haben infizieren lassen.

Und sie richten sich auch nicht an Heiko, der offenbar eine Menge Spass daran hat, die Dinger zu verbasteln.
(schrieb ich bereits im Beitrag 31) Und noch viel weniger, seit ich weiß, dass bei Heiko einem Gebrauchtgerät neues Leben eingehaucht wird.

Mir geht es da eher um das Ganze. Ich verwerfe hier die Billigstteile ein Stück weit stellvertretend für die Lawine an völlig unnützem Unrat, der heute über unsere Gesellschafft rollt, und langsam seine erstickende Wirkung entfaltet.

Aber ich schätze, dass unsere Meinungen darüber im Grunde nicht sehr weit auseinander liegen, oder?

Ich wünsch Euch noch einen schönen 4. Advent!

CS

Dietmar
 
Hallo Heiko,

fast volle Zustimmung dazu,

......Das sieht baugleich zu einem alten Skywatcher Skyhawk 114/500p aus (kenn ich, da hab' ich). Und das für 100.-Euro inklusive EQ1-Montierung. Wenn da der parabolische 114er Spiegel drin steckt, ist das ein Schnäppchen für einen Bastler. Der Spiegel kostet beim Express Astrohändler schon 99.- Euro. Das Teil werde ich mir aber nicht kaufen, da ich das schon habe.
Der Tubus hat immerhin noch einen einstellbaren Hauptspiegel und Fangspiegel - anders als die unsägliche Heritage-Reihe von Skywatcher. Also das Teil könnte ich mir auch bei einem Einsteiger unter Anleitung vorstellen. Soviel muß man da nicht pimpen um das Teil gebrauchsfähig zu machen.

denn in der Tat ist das ganz offensichtlich ein voll justierbares Teleskop, gleiche Basis wie der SW Skyhawk und der visuelle Fokus ist dann auch ohne weitere Zwischenhülsen erreichbar.

Sollte ein Parabolspiegel drin sein ist das Teleskop gut, die Monti und das Stativ Schrott.........wobei der erfahrene Bastler weiß, dass die Monti senkrecht stehend und im azimutalen Betrieb am wenigsten schwingt und dem Stativ fest angezogen Schrauben bei eingefahrenen Beinen sowie ein bis zwei Kilo Gewicht (zur Not ein paar Pakete Zucker oder Mehl) auf die Okularablage gepackt zu ausreichender Standfestigkeit verhelfen.

Im Übrigen darf man die Heritage Reihe von Skywatcher nicht über einen Kamm scheren, denn die von mir empfohlene 130/650er Skywatcher Heritage Dobson Variante ist nun Mal VOLL JUSTIERBAR UND NUTZT VOLLE ÖFFNUNG DES PARABOLSPIEGELS MIT ANNEHMBARER OBSTRUKTION.

Diese Suche
bringt z.B. auch einen "falschen Fuffziger" zu Tage, der rote Volltubus ist ein nicht justierbares 114/500er Schrottteil.

Gruß
*entfernt*
 
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Hi Zusammen,

also ich halte gar nicht so wenig davon, wenn sich erfahrene Sternfreunde ab und an "Billigzeug" kaufen, einfach um aus erster Hand informieren zu können, ob es etwas gibt, wofür sich das eignet. Ich mache das nicht zum ersten Mal auf eigene Kosten, weiß dann aber z.B. auch, was ich bei Anfragen dazu zu sagen habe.
Nun ist ja ein 114/500 mit Parabolspiegel ein durchaus interessantes Teleskop. Ich erinnere mich, dass bei einer Sauerland-Exkursion sich spontan ein Pärchen mit einem solchen schwarzen Ding uns angeschlossen hatte. Die Fahrerei hat sich gelohnt, die beiden haben das Gerät erst justiert bekommen und danach haben wir vorgeführt, dass mit einer vertretbar teuren Barlow drin auch billige Okulare einen netten Jupiter zeigen. Voraussetzung: Der Parabolspiegel ist auch einer und nicht eine "anparabolisierte Vollgurke". Ein beugungsbegrenzter 114/500 hat richtig Potenzial! Ein Wolf im Schrottpelz sozusagen. Sowas mit 2" Auszug in ein Klorohr gebaut kann bei Volksapo-Besitzern zu Schnappatmung führen.

Andersherum haben eben auch einige von uns Vollgurken gekauft oder von anderen Unglücklichen gekaufte dokumentiert, so dass wir auch wissen, was absolut gar nicht herzurichten ist.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Dieter,

den 114/500 kann man als Gurke mit sphärischem Spiegel kaufen. Es gibt aber auch Exemplare mit richtigem Parabolspiegel und einige von denen sind dann sogar beugungsbegrenzt...

Clear Skies
Sven
 
Hi,

die Parabolischen haben idr. aber 440 bzw 450mm Brennweite. Und die wären eigentlich sehr interessant, wenn:
- die garantiert beugungsbegrenzt wären
- die Ausleuchtung bzw. Hauptspiegelnutzung wirklich gut wäre
- es 1,25" Komakorrektoren gäbe (auch da gibt es nette Okulare und und ein Kamerasensor muss ja nicht unbedingt APS-C pder gar kb haben)
- er für die, die mit der Abschattung leben können gleich in 2" auslgelegt wäre

Auch das ist dann wieder nur eine Bastelgrundlage, die eigentlich nicht sein müsste. Aber schon deutlich näher an einem 'richtigen' Teleskop, auch was die Beilagen angeht.

cs
Jürgen
 
Hallo Jürgen,

das ist etwas verzwickt.
Ich hatte kürzlich (letztes Jahr) so ein unjustierbares 114/500er Skywatcher Virtuoso Schrotteil hier. Dünnes Dosenblech und Weichplastik, aber da war tatsächlich ein Parabolspiegel drin.
Näheres hier
In dem Fall ist der Spiegel gut, aber der Rest Vollschrott. Man müsste ein komplett neues telskop um den Spiegel rumbauen.
Das von Heiko verlinkte Ding ist voll justierbar, also die HS-Zelle, der Tubus und die FS-Einheit sind brauchbar, nur der Spiegel ist Kernschrott.
Wer so einen Tubus hat und ernsthafte Ambitionen hegt ein Teleskop daraus zu machen kommt damit
und eventuell noch mit einem passenden Fangspiegel zu nem optionalen 2" Helikal-OAZ schon mal ein gutes Stück weiter.
Für 300 Euro + X geht da was.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Günther,

ja schade, daß da nur ein sphärischer Spiegel verbaut ist. Aber aus eigener Erfahrung würde ich lieber einen sphärischen voll justierbaren Spiegel in einem stabilen Unterbau nehmen, als einen eingeklebten Parabolspiegel in Dosenblech auf Wackeldackel. Und wenn man einen sphärischen Spiegel in seinen Grenzen nutzt, muß das auch kein Kernschrott sein. Bei >3" Seeing und Leuchtreklamenhimmel spielt es fast keine Rolle mehr, ob man Parabol- oder Kugelspiegel nutzt. Wieviele Himmelsbeobachter müssen sich leider mit solchen Bedingungen zufrieden geben?
Aber der 114/500er Parabolspiegel in passendem Tubus mit Korrektor wäre schon ein feine Sache. Da gebe ich Dir recht.

Viele Grüße

*entfernt*
 
Hi Zusammen,

die unterschiedliche Brennweite war etwas, von dem "wir" (als Community) einmal dachten, es wäre ein Unterscheidungsmerkmal - ist leider nichtmal ein Indiz. Soweit ich mich erinnere, kam bei genauen Vergleichen heraus, dass 114/450 wie 114/500 beide immer dieselben 450mm Brennweite, also f/4 verbaut haben. Auch vom großen Fangspiegel wurde mal gedacht, es sei ein "Marker". Ist es auch nicht. Nach "Text" gibt es ja sphärische Spiegel, parabolische Spiegel und die Phantasiequalität "anparabolisiert".

@ Heiko: Ja, ein solches Gerät ist nett, ich habe ab und an Zugriff auf einen ordentlichen dieser Parabolspiegel. Ich habe aber auch schon zwei mit ordentlich Asti gesehen.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Heiko,

ich sehe ja, was du fotografisch aus diesen "Möhren" rausholst und das ist beachtlich.
Daraus bildest Du Dir Deine Meinung und das ist absolut in Ordnung.

Visuell kenne ich mehrere Beispiele, Kugelspiegel von f/4 bis f/5, von mir aus auch "anparabolisiert" und habe eben den Vergleich zum 114/900er Kugelspiegel (geht beugungsbegrenzt) oder zu schnelleren Parabolspiegeln gesehen. Ich hatte jahrelang einen 114/440er Newton mit Parabolspiegel.
Daraus bilde ich mir meine Meinung über diese Teile........und da rede ich noch nicht über die unzulängliche Mechanik.
Das ist und bleibt für mich Kernschrott, wenn es ein Kugelspiegel ist, gerade für Einsteiger. Matsch ab mittlerer Vergrößerung, da ist visuell (fast) jeder 100/500er Achromat besser. Dafür braucht man keinen Spiegel.

Hast Du mal die Fragen und Kommentare zu dem Teil gelesen, das Du verlinkt hast? Nur einer von 100 Käufern stellt überhaupt eine Frage oder einen Kommentar ein, der Rest ist aber im Mittel weder schlauer noch dümmer. Davon, von der Verar.che der Ahnungslosen, schreibe ich hier die ganze Zeit.
Hier geht es m.E. nicht darum, dass einer von uns Bastelfreaks da noch irgendeinen Nutzen rauszieht.
90% von dem Kram landen als vergeudete Ressourcen auf dem Müll und jaaaaa, ich habe gerade für diese Antwort 5 Cent Energie vergeudet, bin also schlimmer als alles was ich kritisiere.:eek::eek::eek::eek::eek:
Nix für ungut und frohes Fest.
:coffee:;)
Gruß
*entfernt*

PS.........und nochmal als Wiederholung.......... warum muss es so ein Schrott sein, wenn doch die voll justierbare und mit Parabolspiegel ausgestattete130/650er Heritage von Skywatcher in eine völlig andere, deutlich bessere Dimension der Beobachtung führen kann!?
 
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Hallo Günther,

ich glaube beim Heritage wurde einfach nicht bedacht, dass die Stangen für leichtes 1,25" Zubehör völlig ausreichend sind, sonst hätte man nicht ein ansonsten brauchbares Teleskop drum gebaut. Alles andere in der Preisklasse hat doch eine "Praxis-Sollbruchstelle", mindestens den allen anderen gemeinsamen Plaste-Okularauszug mit weniger Durchlass 0mm Feld bei f/5 brauchen - oder beim Skywatcher Volltubus der OAZ, der im visuellen Fokus mehr Spiegel abdeckt, als der Fangspiegel...
Macht nix, mein Klorohr 130/650 tut's...

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,

da ausschließlich die 130/650er Schiebestangenvariante der Skywatcher "Heritage" davon betroffen sind, bestimmungs- und öffnungsgemäß zu funktionieren ist die Idee nicht mal so weit her geholt, dass die Macher gar nicht damit gerechnet haben, dass das bei dem Billigteil passieren könnte.:unsure:
Da kriegt ........."schöne Bescherung"......gerade aktuell einen Doppelsinn.:sneaky:

Mit (Klorohr)Umbau auf 2" ist das dann nochmal ne ganz andere Nummer.:cool:

Wünsche eine gute Zeit
*entfernt*
 
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Hallo Günther, Sven,

ich hatte auch schon überlegt, ob ich den SW114/450 noch mal auf 2"-Okularauszug und größeren Fangspiegel umbauen soll. Aber dann habe ich mir auch gedacht, es gibt relativ preiswert einen 130/650 PDS von Skywatcher. Wenn ich einen relativ kleinen Newton zum "richtigen" Fotografieren will, dann spare ich das Geld lieber dafür.
Gestern ist das 76/500er-"Spielzeug" gekommen. Das Zubehör hatte schon mal die erwartete Qualität - nämlich keine. Das liegt schon im Müll. Okularauszug und Okulare haben 0,96" Durchmesser und wurden auch schon entsorgt. Das Gabelstativ ist für den Preis gar nicht mal so wackelig, aber von der Höhe her auch nur für einen Fünfjährigen geeignet. Der Rest ist Bastelspaß. Mal sehen, was ich damit machen kann.

Gruß

*entfernt*
 
Hallo Heiko,

ich würde mir gerne einen guten parabolischen 114er als "f/4-Schnellangriffseinrichtung" herrichten, will dafür aber nicht fünf kaufen, um vielleicht einen beugungsbegrenzten Spiegel daraus zu ziehen...

Clear Skies
Sven
 
@DocHighCo

Eigentlich hatte ich ja den Zaster für einen 8" Dobson zusammen und war auch kurz davor, los zu fahren um mein
"Haben Wollen jetzt und sofort und unter allen Umständen" zum schweigen zu bringenn.

Aber inspiriert durch deine 76/700 Bilder und das von G2_Astro vorgeschlagenen Tuning eines 76/700 habe ich
eben über das Tuning einer Tchibo Röhre den Weg zur Astronomie gefunden.


Ich bereue keine Minute, den Einstieg in dieser Weise vollzogen zu haben und wenn ich mal groß bin wird ein anderes Teleskop seinen Weg zu mir finden. Aktuell lerne ich immer noch dazu und befinde mich jetzt ungefähr in der Jungsteinzeit (Neolithikum) meines Hobbys.

cs and nc
 
Hallo Peter,

ich habe gesehen, daß Du Dir sehr viel Mühe mit dem Optimieren der Torpedos gemacht hast. So weit gehe ich meist gar nicht. Meine Küchentischbasteleien bleiben meistens im Stadium "Konzeptstudie" stecken. Was man an diesen kleinen Teleskopen lernt, ist sicher nicht für größere verloren. Ich denke, Du bist damit schon weit übers Neolithikum hinaus. Das ist mindestens schon späte Bronzezeit :)
Es freut mich, daß noch jemand Spaß an diesen Aldi- und Lidl-Röhren hat.

Viele Grüße

*entfernt*
 
Hallo Sven,

beim Fotografieren muß man halt schauen, wo das schwächste Glied in der Kette ist. Z.B. wenn ich einen Abbildungsmaßstab von knapp 2"/Pixel habe und das Seeing in meinem Sumpf zwischen 3" und 4" rumwabert, dann brauche ich mir erst mal keine Gedanken über eine ideal beugungsbegrenzte Abbildung von 1" zu machen - leider. Bei guter Sicht in den Bergen z.B. am Planeten mit Barlow sieht das dann ja schon wieder ganz anders aus.

Gruß

*entfernt*
 
Hallo Heiko,

ja, das ist die fotografische Sicht der Dinge. Ich dachte da vielmehr daran, ein Okular ohne viel Auskühlzeit auf Asti testen zu können. 1" visuelles Seeing hat man halt doch öfter mal, wenn Langzeitbelichtung noch lange nicht in die Bereiche kommt.

Clear Skies
Sven
 
mal sehen, was man aus dem Tubus astrofotografisch rausholen kann. Ich habe das Gefühl, daß da vielleicht was geht. Wenn nicht, nehme ich das an Silvester zum Raketen verschießen.

Hallo,

ich war gerade draußen, und habe das 76/500er EDU-Toys Spiegelteleskop mit einem drangebastelten Helikalauszug und einer ASI178 ausprobiert. Ich will es kurz machen. An Silvester habe ich jetzt ein schönes Rohr zum Raketen abschießen.

Gruß

*entfernt*
 
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