Alle Jahre wieder, heute im Angebot die Aldi-Röhre

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Hallo Sven,

der Helikalauszug und die ASI178 werden natürlich vorher sichergestellt und wiederverwendet. Eine Diagnose am Stern hat gezeigt, daß das Beugungsbild einer verbeulten Bohne ähnelt, die von einem heiligenscheinähnlichen Halo umgeben ist. Das hat aber ganz und gar nichts heiliges. Der Schminkspiegel meiner Frau liefert ein besseres Bild und der muß schon einiges ertragen.
Also ich bin ja schon etliches gewohnt und leidensfähig, aber das war auch für mich nicht akzeptabel. Ich hatte halt gehofft, daß sich hier ein akzeptabler industriell produzierter Spiegel in ein billiges Massenprodukt verirrt hat.
Die 40.-Euro waren bis auf den Erkenntnisgewinn und den Bastelspaß vergeudet. Aber manchmal wird man auch im Halteverbot erwischt oder der teure Wein wird sauer. Das ist das Leben.

Gruß

*entfernt*
 
Hallo

Ich weis dies Lesen nur Leute die auch bei Astroseiten sind.

Viele menschen Eltern an erster stelle machen den Feller , bevor sie den Kinder, oder Neffen, angehörigen ein Teleskop Schenken egal welches, sollten sie mit der ganzen Familie ein Planetarium Sternwarte Teleskop treffen besuchen aber nicht nur 1 mal hin und wieder, um ein mit Interesse zu wecken.

Mit 10 Jahre wusste ich ein wenig über den Sternenhimmel bescheid, selber hab als Kind mit 16 ,
ohne ein Teleskop zu besitzen besuchte Ich die Örtliche Sternwarte mit Planetarium.

Das macht in heutiger Zeit kaum ein Jugendlicher, da muß schon ein kik da sein.

Wir sind die die den Menschen um uns rum die Sache Astronomie und Teleskope genau erklären können Technik Möglichkeiten Teleskop Unterschiede.

Manfred
 
Hallo zusammen, vielen Dank für die Aufnahme.
Ich habe mir den Thread hier am 26.12 durchgelesen, nachdem meine Frau mir sehr unverhofft das Aldi Teleskop zu Weihnachten geschenkt hat.
Ich hatte damit überhaupt nicht gerechnet, aber Sie kennt mich halt und meine Sehnsucht, das Weltall zu beobachten.
Der Wunsch nach einem Teleskop war für mich persönlich aber nie wirklich präsent, da ich schon geahnt habe, dass 100€ Setups eher nicht "reichen" und man schon ab 400€ starten sollte.
Nun ja - jetzt habe ich mir die ein oder andere Träne verdrücken müssen, als ich das Teleskop vor ein paar Tagen ausgepackt habe.
Meine Frau weiß aber auch, dass ich umgehend auf Forensuche gehe um herauszufinden, was das Teil nun taugt usw..
Kurz gefasst: ich war eben draußen, habe den zunehmenden Mond betrachtet, und es ist der Hammer! Gestern habe ich noch überlegt, ob ich das Teleskop zurück gebe und die 100€ für ein Dobson in Zukunft schonmal anspare. Aber nach dem heutigen Abend bin ich mir nicht mehr sicher.
Ich bin so drauf: das nächste Teleskop soll mind. ein Dopson mit 300/1500 Goto sein. Aber bis ich die finanizielle Möglichkeit dazu habe, wird es sicher 3-4 Jahre dauern (hoffentlich früher).
Ich möchte das Aldi-Scope gerne behalten.
Gebt mir bitte Tips, was ich machen kann, damit mein Teleskop vielleicht noch etwas optimiert werden kann (ich weiß aber nicht, was genau ich optimieren kann...ggf. den großen Spiegel irgendwie kalibrieren?) Ich hatte ja schon angst, dass ich nach dem Thread hier überhaupt garnichts sehen würde, nichtmal den Mond. Aber der Mond heute war sehr faszinierend.

Warum ist die Kritik in dem Thread hier so groß? Ist es meine emotionale EInstellung zu dem Thema der Unterschied? Ich habe sogar mit dem Smartphonehalter Bilder vom Mond gemacht und direkt verschickt. Die Leute sind alle total erstaunt (die Bilder sind schon ziemlich unscharf :D ) inkl. mir. Also, dass ich mit dem Scope Galaxien und Saturn etc. sehr wahrscheinlich nicht sehen kann (zumindestens nicht so, wie ich es mir vorstelle und was aus meiner bisherigen Recherche eben ein 300mm Spiegel schafft) ist mir klar, aber alleine auf einen dunklen Spot im Zenit die Sterne vorbei laufen zu sehen, die ich mit bloßem Auge nicht sehen kann, ist für mich schon wahnsinnig spannend.

Für mich ist dieses Teleskop auf jedenfall der Grund, warum ich mich seit dem 26.12 eigentlich permanent durch den Astro-Jungle durchkämpfe und tatsächlich schon ein wenig übersicht über die verschiedenen Teleskope und Anwendungsbereiche erfahren habe.

Viele Grüße,
Johannes

Edit: das sind die Bilder
 

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Hallo Johannes
Mein Rat: genieße einfach was du siehst, mach dich Schlau wie du die Montierung auf den Himmelsnordpol ausrichtest und was du jetzt mit dem Teleskop sehen kannst. Es gibt so viel zu entdecken da oben. Da geht mit der Aldi Röhre schon einiges.
Und Tips fürs Verbessern und ordentlich kollimieren gibts genug im Netz.
Das große Teleskop kann warten
CS
Bruno
 
Hallo Johannes
Du hast die richtige Einstellung zu der Sache, jetzt ist es da und da solltest Du rausholen was geht. Um sinnvolle Tipps zu geben für eine Aufrüstung bin ich noch zu frisch in der Materie, aber ich verstehe deine Begeisterung über das gesehene, und glaub mir, wenn Du diese Faszination in dir hat wird die auch so schnell nicht weg gehen. Auch wenn ich schon 50mal den Mond oder die Planeten angeschaut habe, ich bin trotzdem immer wieder begeistert wie beim ersten mal! Wünsche Dir also zu einem Guten Rutsch auch weiterhin klare Stunden mit dem Teleskop. Das nächste kommt bestimmt :cool:

Dietmar
 
Hallo Johannes,

ich sehe es auch so, habe das vor ein paar Minuten nebenan und schon etliche Male geschrieben: Wenn etwas da ist, dann erstmal schauen, was damit geht. Das ist ein Erfahrungsgewinn. Dazu ein paar Stichpunkte:

- Es wird immer ein größeres, tolleres Teleskop geben. Wäre das Geschenk ein 200/1200 gewesen, hätte die Frage lauten können, ob nicht ein 300/1500 oder eine Fotoausrüstung noch besser gewesen wäre.

- Bitte nicht denken, dass die Unzulänglichkeiten dieses Gerätes auf alle Amateurteleskope zutreffen. Besser merken: Was stört Dich, womit arrangierst Du Dich. Das sind wichtige Punkte für eine zukünftige Aufrüstung.

- Wenn Du durch dieses liebe Geschenk lernst, was Dir besonders Spaß macht am Hobby und was Dir an einer Ausrüstung wichtig ist, dann ist das unbezahlbar und erspart später sicher auch Fehl-Ausgaben.

- Thema "sparen auf was größeres": Das sollte Dich davon abhalten, für das jetzige Gerät neues Zubehör zu kaufen. Aber: gebrauchtes Zubehör kann eine Chance sein, wenn der Preis in Relation zum Porto nicht zu hoch ist. Ein Plössl-Okular für ca. 20 Euro gebraucht kann man normalerweise auch für 20 Euro wieder abgeben. Ein Plössl Okular für 40 Euro neu wird man aber eben nur für 20 Euro wieder los.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Johannes

Mein Rat Stellarium .org im Internet runder Laden ist kostenlos...gehe auf www.stelarium .org 13.3 und Download.

Was du jetzt mal schauen kannst das 7 Gestirn im Sternbild Stier auch genant Plajaden .. und der aufgehend Orion nebel unterhalb der 3 Gürtelsterne...
Kleine Vergrößerung nehmen kommt gut raus.

Es gibt auch das ha&Cha in der Cassiopeia ist ein Doppelsternhaufen,
Im großen Bär das Reiterleinist ein Doppelstern.

Ist dein gerät justiert....kann jeder ordentlich beschreiben.

1. Hast du zur Hand eine Dia Film Dose.
2.Passt die Film Dose in den Fokus .
3.Wen passt....so mache ein ca 3mm kleines loch am Boden der Film Dose
Natürlich exakt in der Mitte...Tip mit heißer Dorn.
4. Mit der Film Dose kannst du justieren....feingefüll ist da wichtig und etwas Ausdauer....in dem man sich auch etwas getrauen muss oder lernen soll...aber musst nicht unbedingt.
5. Die 3 justierschauben wen vorhanden am umlenkspiegel je 1 bis 3 so
Bewegen das das was du durch das kleine Loch in der Film Dose dein haupspiegel
Genau in der Mitte befinden.
Zeit dafür dca 1 std.
Geübte Feldhasen machen das mit Links.

Mit Gruß Manfred
 
Hallo Johannes,

das

...........Warum ist die Kritik in dem Thread hier so groß?...........

ist für mich, als einen der heftigen Kritiker sehr schnell erklärt, aber vorher möchte ich meinen Daumen hoch für Post #96 von Sven nochmal unterstreichen.
Wenn du so ein Teil schon hast, rate ich dringend, versuche es zu nutzen und zu schauen, was damit geht. Hast Du es noch nicht, dann kaufe so etwas nicht, denn es gibt für wenig mehr Einsatz bereits viel mehr zu sehen.

Der Link zum Discounter im ersten Post des threads zeigt das Teil nicht mehr, daher mal ein anderer Link, es ist das gleiche Teleskop, nur mit den teureren "Normalpreis".


Ich gehe nun mal auf die einzelnen Positionen ein, auch auf die von Dir angefragten Möglichkeiten, wie da was zu verbessern ist. Schon daran kann man erkennen, dass es ohne Mehrkosten besser ginge, was schon seit JAHRZEHNTEN allseits bekannt ist. Das ist meine Kritik und ich habe ja auch in Post #34 eine m.E. in allen Belangen sinnvollere Alternative genannt, bei der zwar auch nicht alles Gold ist was glänzt, die aber in der Praxis einfach extrem viel mehr bietet.

1. Die Montierung und das Staiv sind recht schwach, was bei niedrigen Vergrößerungen noch zu händeln ist, wird bei hohen Vergrößerungen schnell auffällig und letztlich behindert das Zittern des ganzen Teleskops schon das Scharfstellen bei höheren Vergrößerungen.
In Grenzen lässt sich das verbessern indem
-man alle statischen Verschraubungen (Stativbefestigung, Okularablage, Teleskopbefestigung auf der Monti pp) so fest wie möglich anzieht ohne das Material dabei zu überfordern.
-das Stativ schwerer macht, indem man Gewicht auf die Okularablage packt oder darunter hängt (und wenn es drei Pakete Zucker sind)
-das Stativ so wenig wie möglich ausfährt, also im Sitzen beobachtet
-den Tubus sehr genau in den Schwerpunt setzt, bereits wenig Ungleichgewicht belastet die Monti mehr als nötig und wenn das Teleskop schon kopflastig ist, tun schwere Okulare ein Übriges, es empfiehlt sich leichtes Zubehör.
-am standfestesten könnte dfas Ganze sein, wenn Du die das Teleskop gar nicht parallaktisch nutzt, sondern azimutal und alle Achsen senkrecht übereinander stellst, dann mit mit leichtgängig eingestellten Bewegungsachsen über die beiden biegsamen Wellen nachführst (falls sie wirklich biegsam sind).

2. Der Sucher ist ein Witz, zumindest habe ich von diesen Teilen noch keinen gesehen, der brauchbar war, also ein akzeptables Bild lieferte (Transmission, Schärfe, Randschärfe, Gesichtsfeld, alles mangelhaft).
-Ein leichter Peiler wäre angesagt und nicht teurer, könnte auch nachgekauft werden, dann aber einen Guten, weil man den auch auf Nachfolgeteleskopen gut gebrauchen kann.
-Ich habe schon mehrfach die Linden aus solchen Rohren herausgestochen, die nackte Röhre dient dann als zufriedenstellende Peilhilfe

3. Drei Okulare, ne Barlow und eine Umkehrlinse, 5 Teile aus der absolut untersten Schublade
-weniger wäre mehr, also ein 30er Plössl für die Übersicht und ein 10er oder von mir aus eine brauchbare Billigbarlow, das wäre Ressourcenschonung nicht nur ohne Nutzungseinbußen sodern mit Gewinn.
-Nachkaufratschläge für Okulare fallen mir aufgrund aller genannten Punkte schwer.

4. Das Teleskop selbst scheint noch über Justiermöglichkeiten an Hauptspiegel und Fangspiegel zu verfügen, der OAZ (komplett) wie auch Tubusabschlussringe pp scheinen aus Plastikspritzguss zu bestehen. Das Zeug wird über kurz oder lang spröde, häufige Nutzung führt schon mal zu Zahnverlust an der OAZ-Gewindestange (hatte ich schon selbst).
Es gibt keine Bilder die eindeutigen Aufschluss geben. anzunehmen ist, dass die Fangspiegeleinheit so um 27 mm bis 30 mm Obstruktion bringt, kleine Newtons sind halt nicht so leicht mit wenig Obstruktion machbar. Das ist auch hier eher nicht das Ziel, auch nicht der größte, aber eben auch ein Kritikpunkt.

Du siehst also selbst schon und nun eventuell noch ein wenig mehr, man kann sich behelfen und solche Teile zu einem gewissen Grad auch zufriedenstellend, ja sogar mit so viel Freude nutzen, dass der Wunsch nach mehr aufkommt und gefördert wird.
Du bist allerdings auch jemand mit einem gewissen "hartnäckigen" Interesse, das haben die Wenigsten (von den Überraschten die Allerwenigsten) und daher landen m.E. zu viele dieser besonders billigen Discounter-Angebote zu oft als zu teure Ressourcenverschwendung auf Dachböden oder im Müll.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Dejong,

unter uns Anfänger, wie Lloyd69 glaube auch ich bei dir die richtige Einstellung zu erkennen und pflichte Sven_Wienstein
vollumfänglich zu, schau was geht. In diesem Thread habe ich ja schon einen Link auf die Homepage von Matthias Juchert genannt, die zeigt welche Planeten und Messier Objekten gesehen werden können.


Interessant sind auch immer die Beiträge von DocHighCo zum Thema kleine Öffnungen, seine Bilder zeigen, was auch fotografisch möglich ist.

Ich persönlich bin sogar noch einen Schritt zurück gegangen und habe während der Bastelphase nur ein Fernglass benutzt um mich am Nachthimmel orientieren zu können. Parallel dazu habe ich den Deep Sky Reiseführer: Sternhaufen, Nebel und Galaxien selbst beobachten und den Atlas für Himmelsbeobachter: Mit 250 Objekten auf 50 Sternkarten des ganzen Himmels gelesen. Ergänzend habe ich auch das Buch Astronomie für Einsteiger: Schritt für Schritt zur erfolgreichen Himmelsbeobachtung gekauft und eine drehbare Sternkarte.

Du kannst dir ja auch meinen Thread "Tchibo Tuning" anschauen und entscheiden welche Maßnahme du dir basteltechnisch zutraust. Auf jeden Fall würde ich mir bessere Okulare kaufen, die dann an einem neuen, größeren Teleskop weiter verwendet werden können. Ein 32mm Übersichtsokular und, am Planeten habe ich damit die besten Erfahrungen gemacht, ein gutes 6 mm Planetary oder halt mit ausreichend Gesichtsfeld.

Das einfachste und größte Tuning erfährst du durch die Wahl des Beobachtungsstandortes indem du an einen dunklen Beobachungsstandort fährst, wenn möglich. Dies ist auch schon ein Vorteil eines kleinen Teleskops.

Neben dem Venus habe ich ja noch einen schönen alten Japan Vixen R114M, also 114/900. Der ist derzeit bewußt noch Orginal gehalten und dient als Referenz zur Beurteilung der Umbau Maßnahmen am 76/700. Beide Geräte sind, denke ich, von mir optimal kalibriert worden und ich kann dir sagen, das 76/700 schlägt sich im Vergleich zum 114/900 sehr gut.

Du kannst auch die unterschiedlichen Teleskopdaten in Stellarium eingeben und du wirst feststellen, das die Steigerungen dann doch nicht so enorm sind wie man erwartet, wobei Stellarium hier sicherlich nicht ganz die Realität abbildet.

als wohlan und cs

*entfernt*
 
Hi Johannes,[
Warum ist die Kritik in dem Thread hier so groß?
mich stören daran drei Punkte:

1. Manche der konstruktiven Mängel sind unnötig - d.h. ohne die Produktion zu verkomplizieren und teurer zu machen, könnte es ab Werk schon ok sein. (Verbesserungsmöglichkeiten gibt es eigentlich immer, außer man nimmt ein sehr teures Teleskop, das für einen eh fast schon Maßgeschneidert ist)

2. Verbesserungen und selbst die Justage ist einem Einsteiger kaum zuzumuten. Beides ist kein Hexenwerk, aber gerade die billigen Einsteigerteleskope sollten möglichst ohne Komplikationen verwendbar sein. Und die Wenigsten suchen sich Rat, sondern stellen das Teil enttäuscht auf den Dachboden. Wieder ein angehender Amateurastronom weniger.

3. Die Dreingaben taugen nix. Es muss ja wirklich nix Edles sein, aber der Sucher ist nicht verwendbar, Barlow und Umkehrlinse sind Nutzlos und mit den drei Hygens hat man bestenfalls solange seine Freude, bis man mal durch ein gebrauchtes Okular für 8€ oder gar 20€ geschaut hat. Statt diesem Schrottpaket könnte man fürs gleiche Geld auch brauchbare Dreingaben mitgeben. Ein brauchbarer Sucher und ein einfaches billiges Okular zum Durchschauen wie 20mm Silverplössel oder 25mm RK wären als Startpaket besser, da man die nicht zwangsweise entsorgen muss. Und auch nicht teurer. Natürlich fehlen dann noch einzwei Okulare, aber man kann dann eher einschätzen, was man dafür ausgeben möchte.

Die smartphonehalterung empfinden auch die Meisten als unnütz - ich nicht. So ein Mondbild ist halt nur ein Mondbild, aber man hat es selbst gemacht - und das nicht ohne Stolz.
Wie es besser geht:
- beim Fokussieren am Handy Digitalzoom zuschalten
- Belichtung korrigieren, meistens sind die Bilder Überbelichtet; dadurch kann man auch die iso erträglich niedrig halten
- Selbstauslöser nutzen damit nix verwackelt.
- viele Bilder auf diese Art aufnehmen, die lassen sich zusammenrechnen.

cs
Jürgen
 
Hallo Jürgen,

daß billige Dinge schlecht und kaum nutzbar sind, obwohl sie für ein wenig Kosten mehr durchaus brauchbar gemacht werden könnten, folgt einer einfachen wirtschaftlichen Logik - man will dadurch nicht ein qualitativ besseres und höherpreisiges Produktsegment schädigen. Zum Beispiel die Economy-Klasse im Flieger: Die ist nicht so unbequem, weil keiner ein paar Euro mehr für mehr Knieraum ausgeben würde, sondern weil man nicht will, daß die gut bezahlende Business-Class Kundschaft in die Eco abwandert, weil das dann auch akzeptabel wäre.
Ähnlich ist es auch bei Teleskopen und Zubehör. Wenn die Billigeinsteigersets für ein paar Euro mehr schon so augestattet wären, daß man lange daran Freude haben könnte, wenn man "Blut geleckt" hat und nur gelegentlich beobachten möchte, dann würde weniger Qualitätsmaterial für ein Vielfaches verkauft. Damit werden dann die (nötigen) Gewinne gemacht. Das hat sich in vielen Bereichen so eingespielt und ist die Logik des Marktes.

Gruß

*entfernt*
 
Hi Heiko,

dein Fliegerbeispiel passt wie die Faust aufs Auge: Mit der Holzklasse macht man kaum Profit im Gegensatz zu Business und 1st. Und die sehe ich als "Upgrades" - der Flieger ist ja der Gleiche mit der selben Verspätung und den selben Turbulenzen.
Aber anstatt beim Economyteleskop solche Upgrades anzubieten, muss man einen komplett anderen Flug buchen - und selbst da muss man die Upgrades noch zukaufen.
Und gerade für den Pauschalurlauber, der mal billig auf Malle will, wäre das schön. Die Reisenden sind ja eh recht individuell unterwegs.

cs
Jürgen
 
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