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Alternativen zu Stellarmate/Astroberry

Ich habe noch einen alten Mini PC von ASUS mit ATOM CPU, den ich mal als Multi-Media PC eingesetzt hatte. Da hat er seine Arbeit im Video und Bildbereich wunderbar gemacht. Später hab ich ihn dann auf 4GB RAM aufgerüstet und wollte ich als normalen WIN7 PC einsetzen zur Überwachung meiner 3D Drucker -> Katastrophe... der war von seiner Auslegung her wohl nur für Multi-Media und Grafik ausgelegt, nicht für den normalen Windows Allzweck-Betrieb geeignet.

Wenn ich hier lese, 4GB RAM, 64 GB Speicher HD und 1,1GHz Takfrequenz, dann habe ich aus meiner Erfahrung her höchste Bedenken. Ansonsten sieht der sehr verlockend aus!

Grüße
Hartmut
 

Joschi

Mitglied
im allgemeinen zu wenig USB Anschlüsse, braucht man wieder einen aktiven USB Hub.
Wenn man in der Pampa ist muss der Stick in der Lage sein einen Hotspot zu erzeugen. Viele Sticks können das nicht. Ob der verlinkte dies kann weiß ich nicht. Also noch einen Mini Router extra. Dazu kommt noch das Problem der passiven Kühlung. Bei zu hoher Temperatur taktet die CPU runter wodurch das ganze dann sehr zäh läuft.

VG Cl.-D.
 

Dr.Guitar

Mitglied
Also offensichtlich sind die meisten hier schon der Meinung dass der Celeron-Prozessor ausreichend ist. Seh ich das richtig? Celeron ider i3. 8Gb RAM, 128 GB SSD?
 
Unter Linux kann man auch noch das Backup "schrumpfen" mit pishrink.sh, shell script unter Linux.
Danke DIr! Dazu müßte ich einen Linux PC aufsetzen oder eine Box; ähhhhhhh...nicht so mein DIng...:rolleyes: Nutze Linux nur auf RPi und dann auch nur, weil es nicht anders geht...

Aber trotzdem eine Frage dazu. Es passierte schon mal, dass ich ein RPi Image von einer 16GB Karte gezogen habe. Dann wollte ich das Image auf eine andere 16GB SD bringen. Der Karte fehlten aber ein paar Byte, weil die Karten ja immer ein bischen unterschiedlich ausfallem.
Kann man das Shrinking Programm auch dazu verwenden, das Image etwas einzuschrumpfen, sofern nur ein Teil der 16GB für Daten genutzt wurden, damit man das Image auch auf kleinere Karten, ggf. sogar 8GB bringen kann?

Grüße
Hartmut
 

steins-ursel

Mitglied
Jepp, solange das geschrumpfte Image kleiner ist als deine Zielkarte, kein Thema. Es werden sowieso beim shrinken 10% auf der root Partition trotzdem freigehalten. Nach dem Start auf der neuen Zielkarte, wird das Image wieder auf max. Größe erweitert, der 1. Start auf so einen frisch bespielten Karte dauert deswegen etwas länger
 
OK, das könnte dann meinen zukünftigen Probleme lösen. :ROFLMAO: Meine erste 8GB Karte in meiner Hausautomatisierung war 8GB und ich habe keine Ersatzkarte gefunden, die mit 8GB groß genug war, das alte Image aufzunehmen. Da mußte ich auf 16GB ausweichen. Den nächsten Sprung möchte ich nicht machen...

Habe noch einen uralten ASUS Eee PC mit XP. Mal sehen, ob ich den auf Linux umdrehen kann. :rolleyes: Aber ich glaube, es gibt auch Linux vom USB Stick, bootbar auf WIN PC.

Grüße
Hartmut
 

steins-ursel

Mitglied
Habe noch einen uralten ASUS Eee PC mit XP. Mal sehen, ob ich den auf Linux umdrehen kann.
Wenn man Zeit hat, läuft das shrinking auch auf dem Raspi, vorausgesetzt die entsprechenden Basis-Tools sind installiert. Image auf einem USB Stick und shrink darauf angewendet. Kann allerdings dann dauern. Ein 128GB Image selbst auf einer flotten M.2 SSD braucht seine Zeit ~30s.
 

tomltom

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Nen Inten NUC find ich nicht schlecht, der braucht aber 19V, ich hab nur 12 V im Feld. Klar das kann man umwandeln aber da verschleudert man wieder energie. Andere Mini-PCs mit Fomfaktor Mini-ITX
Hallo, habe mir selber gerade einen NUC7JY Celeron J4005 mit Ubuntu und KStars eingerichtet.
Die NUCs haben intern ein Weit-Bereichs Netzteil von 12-24V.
Ist also Feldtauglich!!
Leistungsaufnahme lag bei ca. 12W im Stresstest gegenüber dem RPi mit 8W. Verkraftbar :cool:
Remote über VNC und noVNC.
Großer Vorteil gegenüber dem RPi: 4 x USB 3.0 , SSD, Powerbutton (auch zum Shutdown) und etwas mehr Leistung!
 

Dr.Guitar

Mitglied
Ich hab inzwischen auch rausgefunden, dass fast alle NUC mit 12-24V angegeben sind wenn man in die Spezifikationen schaut. Ich hab mir auch ein gebrauchtes NUC5i3 bestellt. I3 Prozessor mit 2,1 Ghz, 120 Gb SSD und 4 Gb RAM die ich sicher noch erweitern werde. Bezahlt hab ich 110 Euro.
Ausserdem Versuche ich gerade das Rock Pi mit einer sehr schmalen Windows 10 iot Core-Version zu versehen, was allerdings etwas Bastelarbeit bedeutet.
Das oben genannte Win 10 iot core ist übrigens ganz offizell von Windows für das Raspberry Pi. Es sollte damit schon möglich sein z.b. Sharpcap auch auf dem RP unter windows zu laufen zu bringen. In Ermanglung einer weiteren µ-SD-Karte hab ich das aber nich nicht probiert.
 

steins-ursel

Mitglied
Das oben genannte Win 10 iot core ist übrigens ganz offizell von Windows für das Raspberry Pi. Es sollte damit schon möglich sein z.b. Sharpcap auch auf dem RP unter windows zu laufen zu bringen. In Ermanglung einer weiteren µ-SD-Karte hab ich das aber nich nicht probiert.
Du weißt aber schon, dass das Windows auf dem Raspi für ARM kompiliert wurde und SharpCap für den x86_64. So einfach ist das nicht.
Leistungsaufnahme lag bei ca. 12W im Stresstest gegenüber dem RPi mit 8W.

Also ein Raspberry Pi mit 8W ist aber sehr hoch, im Normalfall "eingeschwungener" Zustand ~4 Watt (Kstars und Ekos aktiv), hier sollte mal die Konfiguration auf den Prüfstand.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmmmm, dachte, dass WIN auf RPi eigentlich im Prinzip gescheitert sei. Hört man kaum noch was davon. Ist ja auch irgendwie von hinten durchdie Brust ins Auge...
Würde mich aber interessieren, ob das alles so klappt, wie geplant! Wenn Du da aus Interesse in Richtung WINDOWS weitermachen willst... bitte gerne weiter posten, auch wenns daneben gehen sollte.
Ansonsten, SSD, Power Down Button und USB 3.0 Hub am RPi unter LINUX gehen auch. Wenn man das ganze kompakt halten will, muß man natürlich das ganze in ein Gehäuse verpflanzen. Ich habe mir den RPi und einen 4-fach USB 3.0 Hub über eine anmontierte Platte an die EQ6-R geschraubt und statt SSD eine 256GB SD eingesetzt.

Grüße
Hartmut
 

steins-ursel

Mitglied
Hmmmm, dachte, dass WIN auf RPi eigentlich im Prinzip gescheitert sei. Hört man kaum noch was davon. Ist ja auch irgendwie von hinten durchdie Brust ins Auge...
Ich habe da mal bei WinzigWeich geschaut, das Image ist von 10/2018, also nicht mehr ganz so frisch. IMHO für den richtigen Feldeinsatz würde ich die Finger davon lassen.
Wenn schon Windows, dann max. ein Windwos Home 64Bit auf einem kleinen 4 Kerner mit max. 5W TDP (Pentium Silver N5000, Pentium Silver J5000, Pentium J4000, Celeron N4000, Celeron N3000 o.ä.) und die SV muss auf 12V basieren, alles andere wirft viel zu viele weitere Probleme auf, SSD mind. 64GB, RAM sollte auch 8GB betragen, um einigermaßen flüssig zu sein, auch keine dedizierte Grafik.
Wenn Windows dann aufgespielt ist, den Zusatzmist deinstallieren, irgendwelche XBOX Sachen etc. brauchst da nicht, auch Cortana deaktivieren kostet nur wertvolle Rechenleistung.
Nach Möglichkeit passive Kühlung, ein Miefquirl stört nur.
 

JürgenN

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Hallo Thomas,
ich bin leider noch nicht viel weiter, ich verwende derzeit (noch) den Raspi4B 4GB mit Stellarmate, weil das nach dem Einnorden und dem Abstellen der 3D-Funktion im Raspi problemlos funktioniert ;)

Beim Odroid gibts hier

odroid-n2:os_images:ubuntu:20210223 [ODROID Wiki]

das für den N2+ passende Ubuntu-Image, das kopierst Du wie beim Raspi auf SD. Danach bin ich nach dem Rezept


vorgegangen (ohne WIFI, da ich über LAN verbunden bin), also kompilieren musst du zumindest Kstars/Indi/PHD2 nicht und es kommt direkt von der Quelle (der ppa-Betreiber ist Jasem, der "Hauptentwickler" von Kstars). Remote-Verbindung funktioniert wie schon geschrieben über NoMachine, man kann sicher auch über VNCxy gehen, da kenn ich mich aber nicht aus ;)
Ich hatte zumindest den Strombedarf im Leerlauf mal gecheckt, der liegt bei ca. 0.2A. Versorgungsspannung ist ja 12V, also etwa 3W. Das ganze war übrigens mit 240GB SSD (siehe Booten eines ODROID-N2 von USB).

Also es fehlt bei mir "nur" noch der Test am lebenden Objekt :rolleyes: aber der innere Schweinehund... ;)

Gruss

Jürgen
 

JürgenN

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Flüssiger als mit dem Raspi ist es auf alle Fälle. Ich komme leider diese Woche nicht dazu, das weiter zu verfolgen, ich halte dich aber auf dem Laufenden, ich hoffe, dass ich das in der ersten Maiwoche mal testen kann, ich sag Dir dann nochmal Bescheid. Ich hatte das schon wieder hinten an gestellt _affeaugen::), muss das ja aber eigentlich nur mal an die Ausrüstung hängen, da ich auch schon das ganze Indi-config kopiert hatte... Und irgendwie interessierts mich ja auch ;)
 

JürgenN

Mitglied
Hallo Thomas,
ich habe gerade einen Trockenlauf mit dem Odroid gemacht. Er WÄRE echt schneller als der Raspi 4B. Ich hatte meine ASI290 und meine QHY268 angeschlossen. Wie üblich Kstars gestartet und die beiden Kameras gestartet. ASI hat er erkannt, QHY nicht... Laut lsusb ist sie angeschlossen... Ich hatte extra kein Update von Kstars 3.5.2 auf 3.5.3 gemacht, weil da wohl an den indi-Treibern für Ubuntu noch nicht alles rund läuft (Kstars 3.5.3 und INDI 1.9.0 sind erst vor ein paar Tagen erschienen)... Ich hatte auch versucht, nur die QHY anzuschliessen, an verschiedene USB-Buchsen... Neustart, Kamera beim Hochfahren angheschlossen oder auch nicht... Hilft alles nix. Schade...

Ich hatte auch deswegen auf den Odroid gesetzt, weil ich da mit Firecapture (Planetenfotografie) einen schnelleren Datenaustausch zwischen QHY und Computer erhoffte... Naja, heute Mittag hatte schon die Firecapture-Installation nicht funktioniert...

Ich lass das jetzt erst mal sacken, zumindest Deep Sky kann ich ja mit Raspi ganz gut aufnehmen ;-)

evtl probiere ich noch einen kleinen NUC (evtl den mit dem Silver J5005), aber erst, wenn die Preise wieder sinken... Den Odroid motte ich erst mal ein...

Ach so eins noch: mit den beiden Kameras war der Odroid so bei 5-7W, beim Hochfahren kurzzeitig 7.5W (zumindest laut Anzeige meiner Anzeige)
 

steins-ursel

Mitglied
Hallo Jürgen,
Danke für die Info's. Die Verlustleistung steigt damit auf das Doppelte vom Raspi, mal sehen, ob es das Wert ist.
BTW: Ich habe mal mit einer eMMC Karte am Raspi über USB 3.0 getestet. Das Ergebnis war leider ernüchternd. KStars startet 2s schneller (eMMC 7s - SD 9s), einen kompletten Reboot bis sich LCDProg wieder meldet ist nur 4s schneller (eMMC 23s - SD 27s). Dafür der Aufwand noch zusätzliche HW in das Gehäuse zu integrieren, lohnt m.E. nicht. Lieber eine wirklich gute micro-SD gekauft ...
 

JürgenN

Mitglied
Hi Thomas,
kurzes Update: nachdem heute sowieso Mistwetter ist, hab ich nochmal weitergeforscht. Übers indi-Forum bin ich drauf gestossen worden, dass da evtl noch die alte fxload (zum Laden der Firmware in die Kamera) installiert ist. Und dem war auch so. Mittlerweile funktioniert der Odroid im Trockenlauf. Zur Geschwindigkeit: mit dem Raspi dauert das Herunterladen der Bilder von der Kamera 7-9s, mit dem Odroid nur 1.7-1.9s :) Während der Aufnahmen war der Odroid bei 5W... Ich denke, wenn das Wetter mal wieder besser ist, gebe ich dem Odroid eine Chance ;-)

Meinen Raspi starte ich übrigens von SSD. Das hat gegenüber der SD-Karte (ich hatte die SanDisk Ultra 64GB verwendet) zumindest gefühlt mehr Schwupdizität... Läuft etwas flüssiger... Messwerte dazu hab ich allerdings nicht.
 

steins-ursel

Mitglied
Hallo Jürgen,
aus deinen Ausführungen entnehme ich, dass die USB 3.0 Anbindung beim Odroid wesentlich besser gelöst ist. Aktuell habe ich den Raspi auf 1,8GHz hochgetaktet. Mal sehen was dass bringt ...
 

deapsky

Mitglied
Hallo zusammen,
ich verwende einen Intel NUC konfiguriert mit 16 gig ram und 2 TByte SSD mit 12V. Dazu eine Pegasus Powerbox. Die hat dann USB 3.1 Hub, Fokussteuerung und Spannungsversorgung für Heizbänder, Cams, Montierungen usw.
Das ist dann ziemlich kompakt und läuft super.
Gruss
Peter
 

JürgenN

Mitglied
Hallo zusammen,
ich hatte bei meiner letzten Session am Samstag (mit dem Raspi) mal wieder das Problem, dass wegen schlechtem Seeing/Dunst/Schleierwolken das PHD2 relativ viel zu tun hatte und der Raspi ziemlich hakelig war. Das nächste Mal ist dann der Odroid dran...

Peter: welchen NUC (Prozessor) hast Du?
 

deapsky

Mitglied
NUC7i5. Gibts bei Reichelt. Verwende Windows 10 proffessional.
Schnell genug für alles was ich mache. Bisher Null Probleme.
Wenn ich draussen bin und brauche da Tastatur und Maus läuft es über Bluetooth. Als Monitor verwende ich draussen - wenn ich ihn brauche - einen USB3-Monitor von Asus. Das geht sehr gut.
Läuft die ganze Nacht bei mir Remote über ANYPC oder TV.
Gruss
Peter
 
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