Anfänger brauch Rat

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Robwalli

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Hallo zusammen!

Ich betreibe jetzt schon länger visuelle Beobachtung mit meinem Dobson Skywatcher 150/1200. Durch einen Kollegen habe ich schon viel Blut geleckt, was die Astrofotografie angeht, habe mich schon mit einer DSLR und Fotostativ ausprobiert und auch schon meine DSLR am Dobson dran gehabt.
Jetzt konnte ich günstig eine Skywatcher Star Adventurer schießen. Allerdings passt da ja das große Dobson definitiev nicht drauf.

Nun bin ich am überlegen, ob ich auf dem Star Adventurer aufbauen soll und Stück für Stück einen kleinen APO dazu kauf und dann erstmal mit dem rum experimentieren soll, um die ersten Deep-Sky-Ergebnisse zu erzielen, oder lieber ob ich nochmals komplett neue Ausrüstung für die Deep-Sky-Fotografie kaufen soll?

Da mein Budget relativ beschränkt ist (ich weiß, ich weiß... Astrofotografie ist und bleibt teuer :rolleyes::LOL:) wären Tipps für einen APO echt gut.
Habe mir schon den William Optics AP61 angeschaut und den Skywatcher Evostar 62mm... ich weiß aber nicht, ob ich da auf dem richtigen weg bin.

Grüßle,
Robin
 
Hallo Robin,

also ich würde gar nichts weiter anschaffen sondern die nötigen Erfahrungen mit DSLR und vorhandenen Objektiv machen.
Das trägt die zugelegte Nachführung auf jeden Fall und die ganzen Schritte von der Aufnahme bis zum fertigen Ergebnis erfordern schon einiges an Einarbeitung. So kannst Du ohne weitere Kosten sehen, ob das alles etwas für dich ist und dann noch gezielt aufrüsten.

Gruß,
Holger
 
Hallo Robin,

also ich würde gar nichts weiter anschaffen sondern die nötigen Erfahrungen mit DSLR und vorhandenen Objektiv machen.
Das trägt die zugelegte Nachführung auf jeden Fall und die ganzen Schritte von der Aufnahme bis zum fertigen Ergebnis erfordern schon einiges an Einarbeitung. So kannst Du ohne weitere Kosten sehen, ob das alles etwas für dich ist und dann noch gezielt aufrüsten.

Gruß,
Holger

Echt? Der Tubus hat allerdings ein Gewicht von 5,8 Kilo, der Star Adventurer hält aber nur 5 :)
 
Hallo Robin,
Holger meint deine vermutlich vorhandenen Fotoobjektive...

Grüße Rainer
 
Moin,

StarAdventurer ist für Fotoapparat mit Fotoobjektiv drauf geeignet. Und darauf beschränkt. Dort mehr draufzuschnallen wäre verwegen und unter "Experiment" einzustufen. Ja, natürlich gibt es immer vereinzelt Leute, die es trotzdem tun und sogar ein brauchbares Bild erzielen.

Mit allem, was über 200mm Brennweite hinausgeht, würde ich eine 2achsige Monti empfehlen, zB sowas in Richtung iOptron SmartEQ+(den Dobby trägt die aber auch noch nicht, Apos bis 80mm Öffnung aber schon ;))

Gruß
Okke
 
Hallo Robin,
der Star Adventurer ist, wie Du schon selbst festgestellt hast, überhaupt nicht für (große) Teleskope gedacht, sondern für Kameras mit entsprechenden Objektiven. Das von Dir genannte 61mm Teleskop würde in jedem Fall auch noch gehen, ist es doch nur so schwer wie ein größeres Kameraobjektiv. Viel mehr aber auf keinen Fall.

Mit dem Star Adventurer kannst Du sehr schöne Weitfeldaufnahmen machen.
Wichtig dabei ist, dass Du die Montierung penibel einnordest. Sie führt schließlich nur die Zeitschse nach. Selbst sehr kleine Ungenauigkeiten beim Einnorden führen schnell zu Bildfeldrotation und damit zu verzogenen Sternen.
Über lange Brennweiten brauchst Du Dir bezüglich Star Adventurer keine Gedanken machen. Es geht einfach nicht.

Wenn Du gerade mit Astrofotografie anfängst, ist der Star Adventurer gar nicht schlecht. Doch unterschätze den Aufwand selbst mit diesem kleinen Equipment nicht. Polausrichtung (Einnorden) kann eine Wissenschaft für sich darstellen. Fokussieren, Aufnehmen, Darks, Flats, Bias und die Bildbearbeitung sind dann die nächsten Herausforderungen, die es in sich haben....

Es gibt schon ein paar Themen, die sich um den Star Adventurer drehen.
Wenn Du Lust hast, kannst Du ja mal darin stöbern, und von Erfahrungen lesen, die Andere bereits damit gemacht haben. Beide Themen sind vom Norbert, sind ellenlang, beinhalten aber eine Menge Informationen.

Star Adventurer - MGEN

Star Adventurer

Viel Spaß mit dem Ding, und vergiss nicht zu berichten ;)

CS

Dietmar
 
Hallo Robin,

natürlich meinte ich ein Fotoobjektiv. Ich verwende da sogar alte M42 Objektive an meiner Astrokamera, mehr dazu z.B. hier:
https://forum.astronomie.de/threads/carl-zeiss-jena-sonnar-135-mc-an-asi120mc.285681/

Mit dem Dobson und kleiner Astrokamera geht bei hellen Objekten (z.B. Mond, Planeten) übrigens eine ganze Menge (Siehe meine zahlreichen Bilder hier im Forum). Ich habe mir dafür eine einfache EQ-Plattform gebastelt: https://forum.astronomie.de/threads/manuelle-eq-plattform-mein-duerftiger-selbstbau.264235/

Gruß,
Holger
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Robin
Da gebe ich Holger recht. Bleib erst mal bei deiner vorhandenen Ausrüstung.
Nimm die EOS mit einem vorhandenen Objektiv (am besten eine Fixbrennweite max 200mm - eher darunter) und pack das Ganze auf den Adventurer. Ein stabiles Stativ wäre ratsam.

Dein Kollege wird dir sicher einiges an seiner Erfahrung zukommen lassen.
Aufnahmetechnik und Bildbearbeitung ist ja auch einiges zu lernen.

Den Dobson auf den Adventurer bitte nicht. Auch die EOS auf den Dobson wird nicht funktionieren. Die meisten Dobson sind nur visuell ausgelegt.

LG Franz
 
Hallo Robin,

ich nutze einen iOptron Skyguider Pro mit maximal 250mm Brennweite (SpaceCat).
Das "Problem" bei diesen kompakten Reisemontierungen ist, das Auffinden der Objekte wenn deine Brennweite steigt wird immer schwieriger.

Meistens nutze ich den Skyguider daher nur noch bis maximal 135mm (nutze auch das von Holger erwähnte Sonnar 135mm M42), oder lieber für Milchstraßen und Sternbild Fotos (<50mm Brennweite).

Mein Vorschlag wäre für den Sommer die Milchstraße oder den Schleiernebel herzunehmen um die Grundlagen kennenzulernen, wie z.B. Einnordung, Darks+Flats+Bias, Belichtungszeiten, Bildbearbeitung (Stacken & Co).

Wenn dir das Spaß macht, kann man über die nächste Stufe sprechen: EQ-Montierung mit GOTO + kleiner APO + Software ;)

Eine Lektion gibts auch gleich zu Anfang: Wenn da 0815 Kg Tragkraft dran steht, möchtest du nur 50-70% fotografisch draufladen!

Gruß
Dennis
 
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