Anfänger Teleskop für ca. 550€

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Danke für die ganzen Tipps. Ich werde den skywatcher 150/750 nehmen. Habt ihr vielleicht ein paar Tipps für das Zubehör?
Schöne Grüße
Samir
 
Hallo Michael,

Garten ist immer gut :D.

Ich hab einen großen Balkon. Da geht auch ein 1200-er Dobson. Ein 1200-er Refraktor ist schon wieder blöd, wegen dem Dreibeinstativ.
Also 1200-er Refraktor weg und 1000-er angeschafft und jetzt glücklich bin :D. Jetzt ist Bewegungsfreiheit da.
 
Da sind ja je nach Modell schon mal 2 Okulare dabei. Ne Sonnenfilterfolie kostet um die 20 Euro, denn das kann man selbst Basteln. Für weiteres Zubehör, je nach Wünsche, würde ich unter BIETE schauen und mich durchaus gebraucht bedienen.
 
Hallo Samir,

mit Zubehör meinst Du Okulare?
Nutze erst mal die, die dabei sind.
Okulare sind sehr individuell und da kannst Du schnell sehr viel Geld ausgeben. Weit über den Preis der reinen Optik oder teilweise auch der Montierung.
Lerne Dein Instrument erst mal kennen.
Aufbau im dunklen, bedienung etc. usw..

Wenn ich meine Okulare zusammen rechne, bin ich weit über meinem großen Refraktor. Dabei bin ich nur im Preissegment von 150 bis 250 €.
 
Mathias,

ich tendiere zu mehr Licht. Denke, dass ich um's schleifen nicht herumkommen werde. Das kann noch was werden. Habe jetzt schon schlafbegrenzte Nächte ;-)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Mein neues 3x Barlow hat mal locker 170€ gekostet. Wenn meine Frau wüsste ;-)
 
Michael,

Öffnung ist natürlich nie schlecht ;), aber ich hab einen Narren an den Refraktoren gefressen :D.
Farbfehler hin, Farbfehler her.
Dieses klare, kontrastreiche Bild... hach neee... :D.

Ich muss halt auch auf meinen Beobachtungsort Rücksicht nehmen, Balkon, wobei ich natürlich auch raus fahre. Aber dritte Etage :eek:.
Jünger werd ich auch nicht. Möchte die Astronomie noch ein Weilchen betreiben.
 
Ich träume erst mal von einem 300 F3,5. Will ja klein anfangen, wenn es stationär wird. Ich denke, da lässt sich schon viel einfrieren.
 
Hallo,

Öffnungsverhältnis f/5 verträgt sich nicht mit allen Okularen. Am günstigsten kommt man da wohl mit Planetaries weg. Aber die mag auch nicht jeder. Erstmal anfangen ist ein sehr guter Tipp.

VG Klaus
 
Vor allen Dingen den Kontakt zum Forum nicht verlieren. Fragen und nochmals fragen. Es gibt nichts mehr frustrierendes als Ziele nicht zu finden oder von falschen Voraussetzungen aus zu gehen.

Hier wird keiner gegrillt!

Grüße
Michael
 
Hallo,

davon sollte man ausgehen (y).
Im Zweifelsfall den Händler fragen.
 
Hallo zusammen,
Also ich bin erst 13 Jahre alt und 1.62 groß. In den Bildern ist das Teleskop schon sehr groß und da habe ich mich gefragt ob ich ganz bequem in das Okular schauen kann??
Schöne Grüße
Samir
 
Hallo Samir,

ich glaube, dass es in der Situation viel besser ist, ein einfaches aber optisch gutes Gerät anzuschaffen. Mein Vorschlag ist, einen 150/1200 Dobson anzuschauen. Eigentlich würde ich einen GSO Classic 6" empfehlen, weil dieser Dobson so konstruiert ist, dass man die Rockerbox ("das Unterteil") leicht vom Teleskop trennen kann, also beides getrennt auf den Balkon tragen kann. Leider sind jene 150/1200 Dobsons, die dieses Detail bieten, auch jene, die blöderweise nur einen Okularauszug für 1,25 Zoll Einsteckdurchmesser bieten und somit nur einen deutlich eingeschränkten Himmelsausschnitt zeigen können.
Da der GSO 6" Classic aber für 250 Euro zu haben ist, wäre die Frage, ob sich ein Händler findet, der bereit ist, hier einen günstigen 2" Okularauszug anzubauen. Für den Fall, dass der Dobson aber ggf. auf dem Balkon bleiben darf, z.B. unter einer Plane für Gartenmöbel, wäre das egal und dann ist es besser, den typischen Skywatcher 150/1200 anzustreben, der zwar nicht so leicht geteilt werden kann, aber von Anfang an den 2 Zoll Okularauszug hat.
Ich denke, dass das Gerät auf dem Balkon mit den genannten Abmessungen gut handhabbar sein wird, denn der Tubus ist ja etwas kürzer als die Brennweite 1,2m und selten absolut in der Waagerechten, selbst beim derzeitigen Jupiter-Tiefstand. Außerdem ist das Gerät günstig und erlaubt es daher, gutes Zubehör zu beschaffen, so dass man ein optisch einwandfrei arbeitendes Teleskop mit einer guten Okular-Grundausstattung verwenden kann. Wenn Jupiter so tief steht, müsste das Gerät zur Not auf eine umgedrehte Getränkekiste, je nachdem, ob eine Balkonbrüstung stört.

Natürlich ist ein Mak mit 127mm Öffnung auf der genannten Montierung leichter und weniger ausladend, aber auch teurer und dennoch optisch eindeutig unterlegen. Daher würde ich raten, das Wagnis einzugehen. Ansonsten fällt es mir schwer, einen nachhaltig gangbaren Weg vorzuschlagen. Das Budget lässt ansonsten nur Lösungen mit gravierenderen Einschränkungen zu. Ein f/5 Newton verbietet sich eigentlich schon wegen des damit verbundenen Anspruchs an die nötigen Okular-Anschaffungen. Das wird schlicht zu teuer. Der 127mm Mak frisst uns mit der benötigten Montierung schon das Budget komplett auf - durch welches Okular will man denn dann gucken? Beiliegende Alibi-Okulare mit 20mm oder 25mm Brennweite sind ja wieder nicht Fisch nicht Fleisch, zur Endvergrößerung zu wenig, zum Suchen zu viel. Für mich kompakt aber nicht zielführend. Bliebe nur ein Gebrauchtkauf eines solchen Maks, wobei man dann womöglich wieder ein Komplettgerät mit zu schwacher Montierung angeboten bekommt, oder der Mak wird ohne Montierung angeboten und der Einzelkauf der Montierung futtert dann wieder das beim Gebrauchtkauf gesparte Geld weg und das Problem bleibt.

Samir, solltest Du dennoch weiter an einen 150/750 denken, dann achte mal darauf, ob bei den Fotografien des Geräts das Stativ ausgezogen ist. Meist ist es das, das braucht es aber nicht. Eingeschoben ist das Stativ sogar stabiler. Das Gerät ist dann nicht sehr hoch. Ich habe bei dem Gerät eben nur die Bedenken, dass es eigentlich schwierig ist, für f/5 Okulare zu beschaffen, die dem erklärten Ziel "Planeten" gerecht werden. Da müsste ein 3,5mm Okular gekauft werden und wenn das nicht zu haben ist eher mit Tendenz zu 4mm. Das ist grad eine Brennweite, die man wunderbar teuer einkaufen kann. Mir fallen nur zwei Okulare ein, die da für Dich gut passen würden. Einmal ist das ein gebrauchtes Baader Eudiascopic 3,8mm (schwer zu bekommen, 50 bis 80 Euro) und dann kommt noch ein ED 3,8mm bzw. baugleich ein Celestron X-Cel (sollte maximal 60 Euro kosten, ist aber Wunschdenken). Erst danach würde ich an ein 3,5mm Hyperion denken (das wäre noch teurer und ist trallala grad nicht lieferbar, gebraucht 80,-). Vielleicht macht das mal meine Bauchschmerzen mit den hier gebrachten f/5-Vorschlägen deutlich.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Samir,

ich möchte hier nochmal Infos Nachreichen. Den Skywatcher Dobson 150/1200 habe ich nie aufgebaut und daher ist die Info recht wertvoll, dass auch dessen Tubus leicht ausgbaut und wieder eingesetzt werden kann, ohne dass man ihn in der Luft halten muss, bevor die Griffe eingeschraubt werden. Insofern würde der Skywatcher schon die beste Kombination darstellen.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Samir,
hallo Sven,

finde ich ja gut, Sven, das Du einen Dobson auf dem Balkon befürwortest.
Ich hatte dies auch schon mal an anderen Stellen angebracht und es ist öfters dagegen gesprochen worden, dass ein Dobson auf dem Balkon "unpraktisch" wäre.
Obwohl ich aus eigener Erfahrung festgestellt habe, ok ich habe einen größeren Balkon, das ein Dobson sehr wohl auf einem Balkon zu handhaben ist.
Ich denke, dass das Gerät auf dem Balkon mit den genannten Abmessungen gut handhabbar sein wird, denn der Tubus ist ja etwas kürzer als die Brennweite 1,2m und selten absolut in der Waagerechten, selbst beim derzeitigen Jupiter-Tiefstand. Außerdem ist das Gerät günstig und erlaubt es daher, gutes Zubehör zu beschaffen, so dass man ein optisch einwandfrei arbeitendes Teleskop mit einer guten Okular-Grundausstattung verwenden kann. Wenn Jupiter so tief steht, müsste das Gerät zur Not auf eine umgedrehte Getränkekiste, je nachdem, ob eine Balkonbrüstung stört.
Eben aus diesen Gründen.

Das einzige Manko das ich sehe, ist die niedrige Bauform und somit die Brüstung stört. Aber dem kann man schnell Abhilfe schaffen. Ich habe mir ein Podest mit höhenverstellbare Beinen gebaut und siehe da ;), man kann auch niedrig beobachten. Das Ganze hat ca. 50,- € gekostet. Auch Dein Vorschlag mit der umgedrehten Getränkekiste ist sicherlich eine gute, praktikable Lösung und auch Kostengünstiger.
Ich komme auch noch gut um den Dobson herum.
Im direkten Vergleich mit einem 127/1200 Refraktor, paralaktisch montiert, um einiges einfacher. Deshalb ist der 1200-er in der "Abschaffung". Ein 1000-er ist schon angeschafft :D
Mein Balkon ist aber auch gut 30 cm breiter, ca. 1,70 m.
Deshalb bin ich auch hier auf den Newton-Zug paralaktisch montiert aufgesprungen, die 1,37 m sind schon klein. Da hatte ich meine Bedenken.

Mein Orion Dobson 203/1200 ist auch einfach aufzubauen.
Die Rockerbox aufstellen, den Dobson rein hängen und man hat beide Hände frei. Nur ein bisschen aufpassen das der untere Teil mit dem Hauptspiegel nicht durch schwingt und gegen die Frontwand der Rockerbox knallt. Nach dem Einhängen hat man beide Hände frei. Dann rechts mit langer Schraube fixieren und dann links weitere Schraube ein drehen. Mit dieser wird auch die Höhe des Dobson fixiert. Leichtes Lösen und man kann die Höhe bequem einstellen.

Vielleicht sollte man darauf achten, das man die Rockerbox eventuell mit digitalen Teilkreisen nachrüsten kann.
Ich habe das für den meinen überlegt, aber irgendwie scheint es da von den bekannten Anbietern für den Orion nicht wirklich passendes zu geben, außer, wie es mir scheint, mit erheblichem "Bastelaufwand".
Oder ich bin schlicht zu blöd mir das vorzustellen, wie es gehen soll oder aussehen soll.
 
Hallo Samir,

mal ein ganz anderer Ansatz:

Skywtacher Heritage 130 auf einem Hocker/kleinen Tisch mit kleinen Standlöchern zum stabileren Stand:

- sehr überschaubare Kosten
- man kann aus der Stadt heraus schon einiges beobachten (selber schon zigmal gemacht)
- einfach zu bedienen

Als Einstieg finde ich, verdient es eine Betrachtung. Umsteigen auf grösseres bzw. anderes geht danach immer noch.
Die Kombi braucht halt fast keinen Platz, durch das Nutzen auf einem Tisch o.ä. gibts auch keine Probleme mit
Sichteinschränkung durch Geländer etc.

CS

Matthias
 
Hallo,

eben weil er noch sehr jung ist und wenig Erfahrung hat, würde ich ihm dann eher auch ein "kleines" Gerät empfehlen.
Zum reinschnuppern. Er kann ja später immernoch nachlegen! Das Skywtacher Heritage 130 ist eine gute Idee.

Grüße & CS

Michael
 
Aber der Heritage hat doch auch f/5? Anyway, die Entscheidung ist nicht leicht. So verkehrt finde ich den 150/750 nicht, wobei ich persönlich allerdings wiederum nicht gerne mit parallaktischer Monti beobachte. Ich nenne ein 4mm Planetary für unter 30 Euro bei ebay mein eigen und das kommt mit f/5 gut zurecht. Auch wenn ich keine ultrahochwertigen Okulare zum Gegentesten habe ist die Verbesserung in der Rsndabbildung im Vergleich zum Plössl 6mm zumindest eklatant. Vielleicht ist für den Anfänger der Einblick etwas schwierig, das kann ich nicht so gut beurteilen.

Ein richtiges Ausschlusskriterium ist f/5 aber mE nicht, auch wenn man aufs Geld achten muss.

VG Klaus
 
Hallo Matthias,

ich verstehe nicht, warum bei einem guten Budget ein Teleskop angeschafft werden soll, dass
- kleiner ist als nötig
- mechanisch sehr "weich", kritisch im Zusammenhang mit der Anforderung "f/5-Justage"
- die Nachteile der bereits gemachten Vorschläge vereint: nicht parallaktisch, anstrengend für Okulare durch f/5, nur 5" und nicht 6" Öffnung

Das kann durch Geld auch nicht begründet werden, denn das Budget gibt 6" f/8 locker her. Der Heritage als 5" hat hingegen als Teleskop eine sehr begrenzte Nutzungsdauer, da er als Hauptgerät schnell als zu klein empfunden wird und als Zweitgerät sicher nicht den Ansprüchen entsprechen wird, die man mit ein paar Jahren Hobbyerfahrung stellen muss.

Ich verstehe auch nicht, wie man überhaupt bei der immer noch gesetzten Anforderung "Planeten" so kurzsichtig sein kann, diese Forderung mit dem aktuellen Planetenstand zu ignorieren. Zum einen wird man doch weder einem Einsteiger noch einem langjährigen Beobachter den Mond verweigern wollen! Und weiter wird Jupiter sich nun Jahr für Jahr schnell aus den südlichen Ekliptikbereichen herausarbeiten und also Jahr für Jahr ein spannenderes Beobachtungsziel sein. Hinzu kommt, dass dem Einsteiger die Erwartungshaltung "Jupiter muss aussehen, wie noch vor vier Jahren" fehlt. Hier wird die Faszination auch beim derzeitigen Tiefstand da sein - und wenn sie es nicht ist, wird da gar kein Teleskop helfen.

@Klaus: Natürlich kann man auch für f/5 eine Okularausstattung zusammensuchen, aber: Mit welchen Kompromissen und welchem Leistungspotenzual gegenüber der Okularausstattung für ein Teleskop, das der Anforderung des Fragestellers von vornherein viel mehr entspricht?

Clear Skies
Sven
 
Hallo zusammen,

Im Endeffekt muss er es selbst entscheiden. Ich denke, wir haben ihm nahegelegt worauf es ankommt.
Zum Schluss hat er selbst alles in Frage gestellt. Ich denke, es lässt sich heraushören, dass er sich selbst unnsicher ist.
Mit der Wackelmontierung der Breesser Pollux wird er nicht glücklich werden. Hier scheint aber sein Budget zu liegen.

Viele Grüße
Michael
 
Hallo Sven,

ich habe auch nichts gegen einen normalen Dobson. Keine Ahnung mit welchen Einschränkungen er leben muss, sprich dich doch einfach aus. Ich bin mit meinen f/5 Geräten in Kombination mit Planetaries, Celestron X-Cel X und ein paar SWA Okularen (die aber nicht mehr ganz so randscharf sind) eigentlich ganz zufrieden. Einschränkungen bringt ja an sich auch jedes Teleskop mit sich. Kleineres Gesichtsfeld zB. beim längeren Dobson oder dessen relative Unhandlichkeit. Für Planeten aber, fürwahr, ist die längere Brennweite natürlich von Vorteil.

VG Klaus
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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