ASIAIR Pro vs. N.I.N.A.

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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Es ist zwar gut zu wissen, in welcher Größenordnung der Backlash so liegt, aber eigentlich ist der genaue Wert irrelevant. Beim Overshoot ist die letzte Bewegung des Focusers immer in dieselbe Richtung (je nach Einstellung IN oder OUT). Solange der Backlash-Wert nicht geringer eingestellt ist, als der tatsächliche Wert, spielt es keine Rolle, wie weit er zunächst übers Ziel hinausschießt, da der Ursprünglich angefallene Backlash beim zurücklaufen auf den gewünschten Fokuspunkt ja exakt erneut anfällt und sich die Werte damit aufheben.
Nur der Vollstaendigkeit halber und zur Klarheit:
Bei NINA nur einen der Overshoot Werte nutzen (also entweder IN oder OUT, nicht beides). Hat man z.B. eine flexible Wellenkupplung im Einsatz, oder etwas groessere Last am Auszug, dann ist je nach Lage des Telekops der Backlash nicht symmetrisch. Ist aber komplett Wurst, wenn man "den Endanflug" immer von der gleichen Seite macht.
Gibt man in beiden Feldern Werte ein, dann geht's mitunter schief und man wundert sich ueber zerhackte AF-Kurven.
Gruss & CS
 
Uebrigens meine Take-Home Message ist diese:
Ich habe mir den Anfang dieser ganzen Geschichte (also dieses Threads) gerade noch einmal durchgelesen und mir ueberlegt, ob Ich dir Abbitte schuldig bin.
Wahrscheinlich schon ...

... und das hat mich nachhaltig davon kuriert hier in den Foren noch mal subjektive Ausruestungs/Softwaretipps herauszureichen.

Gruss & CS
Inwiefern Abbitte?

Ich bin übrigens über Tipps immer wieder dankbar, auch wenn diese später vielleicht nicht unbedingt weiterführen oder man sich doch für etwas anderes entscheidet. Es geht um Denkanstöße und Input.

... Du nach eigener Aussage weder brauchst noch jemals ausnutzen willst.
Also maximale Investition ohne jeden erkennbaren Gewinn.

Was soll das Ganze dann?
Wie gesagt, sollten sich diese Umstaende eines Tages aendern, NINA (oder was auch immer zu diesem Zeitpunkt dann angesagt ist) laeuft dir ja nicht weg.
Langeweile, viele bedeckte Nächte während der Winterzeit usw... Also eigentlich die denkbar schlechtesten Gründe. Einfach mehr oder weniger Optimierungslaune. An meinem Asiair-Setup ließ sich nicht mehr viel optimieren oder lernen. Also dachte ich, ich bilde mich weiter und versuche es mal mit N.I.N.A.
Das, was ich in einigen Videos dazu gesehen hatte, hat mich schon fasziniert. Dazu noch die Tatsache, dass ich in naher Zukunft in eine Kamera investieren wollte, die es von anderen Herstellern eben günstiger gibt. Auch wenn mich die ZWO ASI 2600 MC Pro Duo schon reizt.

Übrigens komme ich bei eurer AF-Diskussion schon gar nicht mehr mit. Also fehlt es gewissermaßen am Grundverständnis für die ganzen technischen Zusammenhänge. Ich bin mir nicht mal sicher, ob man dann den ganzen Möglichkeiten von N.I.N.A. überhaupt gerecht werden kann.

Weitere Baustelle ist gerade die Justage. Die Sterne sind nicht ganz rund. Nun zeigt ASTAP etwas viel Backfokus an, obwohl ich die erforderlichen 37,5 mm genau überbrückt habe. Aber gut, was soll man machen. Ich saß also gerade vor meinen ganzen Abstandshaltern und Ringen und Adaptern und hab versucht, etwas Abstand zu überbrücken. Da das Problem mit dem Backfokus aber eher gering ist und die Sterne auch mal rund waren (während der ersten Zeit mit dem Newton), denke ich, dass es noch was anderes ist. Die Justage ist noch nicht perfekt. Mit dem Ocal Pro ist das ganz nett, aber leider habe ich ein Problem damit, die Kamera des Ocal Pro in die Mittenmarkierung zu bringen. Irgendwie ist das doch nicht so leicht zu erkennen. Nun überlege ich, ob ich mit dem Concenter da vielleicht mehr Glück habe.
 
Bei NINA nur einen der Overshoot Werte nutzen (also entweder IN oder OUT, nicht beides). Hat man z.B. eine flexible Wellenkupplung im Einsatz, oder etwas groessere Last am Auszug, dann ist je nach Lage des Telekops der Backlash nicht symmetrisch. Ist aber komplett Wurst, wenn man "den Endanflug" immer von der gleichen Seite macht.
Gibt man in beiden Feldern Werte ein, dann geht's mitunter schief und man wundert sich ueber zerhackte AF-Kurven.

Ja,
insofern ist es auch ok, daß im Pegasus Unity Programm nur ein Backlash-Wert eingetragen werden kann. Der wirkt dann immer in der einen Richtung.

Ganz fatal ist dann aber, wenn man bei NINA auch einen einträgt, der in der anderen Richtung wirkt und backlash-Kompensation im Pegasus-Treiber auch noch aktiv ist. Der backlash-Wert wird bei Pegasus im DMFC abgespeichert. Der Eintrag geht aber verloren, wenn man dem DMFC mal die 12V klaut.

Also angenommen, ich betreibe den Motorfokus über UNITY und speichere einen backlash von 140 steps. Dann schließe ich das UNITY-Programm und verbinde den Fokuser in NINA. Dann ist (habe ich bei NINA keinen Backlash festgelegt) der über das UNITY-Programm gespeicherte Backlash aktiv. Der wirkt z.B. beim Ausfahren des OAZ. Definiere ich jetzt in NINA auch noch einen Backlash-Wert für out, dann werden beide nacheinander ausgeführt.

Definiere ich den in NINA aber unglücklicher Weise die Kompensation für einwärts, kann alles mögliche passieren, abhängig, wie groß die Werte sind.

Verrückt wird es dann, wenn man in NINA nix konfiguriert und den backlash-wert in UNITY eingibt. Dann geht das solange, bis der MotorFocusController mal die Betriebsspannung verliert (wodurch auch immer). Dann ist nämlich gar keine backlash-Kompensation mehr aktiv.

Das ist mir aber erst seit gestern richtig klar geworden, nachdem ich das mal alles im Büro trocken durchgespielt habe.

Fazit: Ich werde also zukünftig keine Werte mehr im DMFC speichern, das bleibt schön auf Null.
Und in NINA wird immer ein Wert gespeichert, der etwas größer ist als der "Totgang" des Antriebes. (Heisst das nich auch "Hysterese" ?)

Grüße Jürgen
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich werde also zukünftig keine Werte mehr im DMFC speichern, das bleibt schön auf Null.
Und in NINA wird immer ein Wert gespeichert, der etwas größer ist als der "Totgang" des Antriebes. (Heisst das nich auch "Hysterese" ?)
Genau so sieht es bei mir auch aus.
Ich habe auch 2xPegasus, 3xASI EAFs, Eigenbauten (ueber Onstep) und einen Sensto Senso II (Avanti, Avanti) im Einsatz.
Die Macken all der ganzen proprietaeren Backlash-Kompensationen dieses Fuhrparks hinzufriemeln duerfte eines der letzten groessten Abenteuer sein, die dieser Planet noch zu bieten hat.
Da ist die "Overshoot" Kompensation in NINA einfach ein Segen.
Beim Pegasus "merkt" sich Unity nicht mal meinen gewaehlten Fokussier-Modus. Im "Default" Modus hat der Pegasus fuer den Auszug an dem er dranhaengt nicht genug Drehmoment und steppert elend zitterned auf der Stelle. Im Remote-Betrieb (man hat's mal wieder vergessen) starrt man da dann zwei Minuten verwundert auf die komplett flache AF-Kurve, bevor man sich an die Stirn schlaegt und "Oh Mann, diese bloede Nummer wieder" ruft und es wie j-e-d-e-s-m-a-l konfigurieren geht.
Aber bunt isses....Unity halt.
Anyway, Guss & CS
 
Hab mal gehört UNITY erkennt manchmal angeschlossene Geräte ohne 3 Neustarts.
Verstehe ich nicht.
Ich habe halt nur die FocusController (DMFC) und (bisher) eine Powerbox micro.
Beides wird aber zuverlässig erkannt.
Man darf die DMFC allerdings nicht umbenennen, was das Programm anbietet. Tut man das, stürzt UNITY bein nächsten connecten (bei mir zumindest) zuverlässig ab.
CS Jürgen
 
Zuletzt bearbeitet:
Übrigens komme ich bei eurer AF-Diskussion schon gar nicht mehr mit. Also fehlt es gewissermaßen am Grundverständnis für die ganzen technischen Zusammenhänge. Ich bin mir nicht mal sicher, ob man dann den ganzen Möglichkeiten von N.I.N.A. überhaupt gerecht werden kann.
Das ist halt wieder so ein Ding, dass man am Telekop in Wort und Tat in 5-10 Min so erklaeren kann, dass es fuer jedermann auch ohne Maschinenbaustudium so klar wie Klosbruehe ist, aber - siehe @joetaiga Posting - wenn man das in Prosaform ausschreibt, dann wissen diejenigen, die's sowieso kapiert haben sehr genau was gemeint ist, aber alle anderen verstehen nur "Bahnhof mit Bratkartoffeln".
Dabei ist das wirklich nicht schwer.
Aber wie dem auch sei, dass ganze AF-Thema war einer der Gruende, warum Ich mir die Bemerkung erlaubt habe, dass Du "wackelige Kartenhaeuser" baust.
Wenn sich von Einnorden ueber Platesolven bis zur eigentlichen Astroaufnahme alles ueber das Hauptrohr und die Hauptkamera abspielt, dann muss der Fokus da einfach sitzen und dann flutscht es auch.
Ich waere z.B. nie auf die Idee gekommen, PS anzuschmeissen, ohne vorher schnell einen AF-laufen zu lassen. Und das demzufolge der AF funzt, dass faellt bei mir unter "elementar" und wird sauber geloest, bevor die Reise weitergeht.
Anyway.
Mal nebenbei: Der Juergen hat dir uebrigens weiter hinten verraten, wie man mit seinem WLAN Setup sich auch im Feld an den Mele ueber Wifi verbinden kann. Eines fernen Tages noch mal anschauen, es geht schon noch anders als so wie's Du jetzt eingerichtet hast.

Weitere Baustelle ist gerade die Justage. Die Sterne sind nicht ganz rund. Nun zeigt ASTAP etwas viel Backfokus an, obwohl ich die erforderlichen 37,5 mm genau überbrückt habe. Aber gut, was soll man machen.
Wenn Ich den Backfocus dazu habe, dann gehe Ich ueber eine variable Verlaengerung (Baader VariLock oder die M48 TS Dinger). Damit geht das Einstellen des Backfokus i.d.R. flott. Drama wird's, wenn's eng wird und Olympische Ringe bei muessen. Genau wird's nie, denn wenn du Filter drin hast, dann ist auch der Glasweg zu beachten und es ist immer Friemeln angesagt.
Was Ich uebrigens mit einem Ocal Pro anfangen wuerde, weiss Ich nicht zu sagen. Ich hatte bisher keine Probleme am Newton (8" F/4 und 12" f/5), die ein guter Laser mit verschraubtem Adapter auf dem Korrektor zusammen mit einem Finetuning am Stern nicht geloest hat.

Gruss & CS
 
@Defunct
Danke für den Tipp mit dem Baader VariLock. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt.

Feinjustage am Stern - noch so ein Ding. Ich habe Tommys Justageprimer mit den ganzen Bildern: „in diesem Bild sieht man das und das“… ja, er sieht das vielleicht :-)
 
D
Dazu muss man mit ASIair nicht einmal die zentralen Koordinaten abspeichern, es reicht wenn man das Bild der ersten Nacht im Image Previewer öffnet und dann von dort ein GoTo Kommando auslöst. Damit wird der exakt gleiche Himmelsausschnitt angefahren
Das geht aber in Nina ganz genau so. Einfach ein Bild rein laden, Plate solven und schon ist man am exakt der selben Position
 
Hallo Ulrike
Übrigens komme ich bei eurer AF-Diskussion schon gar nicht mehr mit. Also fehlt es gewissermaßen am Grundverständnis für die ganzen technischen Zusammenhänge.
woran scheitert es denn bei der AF Diskussion ?

Die Geschichte mit dem Backlash ?

Alle, die wissen, was Backlash ist, sollten den blauen Text bitte einfach überspringen !

Backlash ist ja ein Effekt, der jetzt unabhängig von AA+ oder NINA praktisch überall auftritt, wo (z.B.) irgendwas durch ein Getriebe angetrieben wird.
Backlash bezeichnet einfach den Effekt, daß es beim Umschalten der Drehrichtung einen kleinen Bereich gibt, indem das Zurückdrehen am Eingang des Getreibes nicht sofort am Ausgang ankommt, sondern es dazwischen einen mehr oder wenig großen Bereich gibt, wo sich der Ausgang erstmal nicht zurückbewegt. Diesen Bereich bezeichnet man als "Hysterese" oder auch "Totgang" oder "Spiel".
Backlash ist also eine unschöne Eigenschaft von mechanischen Antrieben. Man versucht natürlich konstruktiv schon, den Backlash so klein wie möglich zu halten.
Bei Montierungen z.B. durch Verwendung von Übertragung mittels Zahnriemen statt mit Zahnrädern, oder HarmonicDrives, da man hier den "Totgang" erheblich kleiner halten kann. Wobei natürlich alles gut oder schlecht (präzise oder unpräzise) gemacht sein kann. Ein guter Zahnradantrieb kann auch besser sein als ein schlechter Zahnriemenantrieb.

Bei der Astronomie stört Backlash halt an zwei Stellen extrem:
1. Bei der Montierung
2. Beim Einstellen des Fokus

Hat ein Getriebe Backlash (also z.B. ein Motorfokus am Teleskop), und man den nicht wegbekommt, dann hilft es eben, wenn man die Fokusposition immer von der gleichen Seite her anfährt. Genauso, wie man bei einer Montierung beim Star-Alignment die endgültige Position am Stern immer von der gleichen Seite her anfahren sollte (also z.B. von oben nach unten und von links nach rechts). Ist man aus Versehen drüber hinausgefahren, erstmal wieder zurück nach links und nach oben und dann neu anfahren, wieder von oben nach unten und von links nach rechts. Dadurch "eliminiert" man zwar nicht den Backlash selbst, aber dessen Auswirkung weitestgehend.

In den Steuerungsprogrammen wie z.B. auch in UNITY oder NINA kann man diesen Wert für den Backlash halt irgendwo eintragen, dann wird das automatisch gemacht.



CS
Jürgen
 
Übrigens komme ich bei eurer AF-Diskussion schon gar nicht mehr mit.
Deswegen sage ich ja immer: der Reihe nach die Probleme abarbeiten. Die weißen Nächte sind für Tests doch ideal. Da verschwendet man nicht unbedingt die besten Bedingungen.
Als Allererstes muss der Computer mal sauber laufen und erreichbar sein. Auf die Kür (nur WLAN und nur ein Kabel vom Teleskop zum Boden und sowas) hätte ich zuerst verzichtet und lieber eine solide Basis geschaffen, aber das muss jeder selber wissen.
Wenn NINA dann eingerichtet ist und das Equipment korrekt verbunden wurde, einfach mal eine kleine Sequenz planen und sehen, ob man die zum Laufen bekommt. Wenn es auf dem Weg dahin Probleme gibt: Youtube oder Forum nach dem konkreten Problem fragen und dann weiter sehen.
Wenn das dann mit den Grundeinstellungen so halbwegs hinhaut, dann schauen, wo es hakt. Guiding? Platesolving? Autofokus? Alles wunderbar isolierte Bereiche, die man nach und nach perfektionieren kann. Fragen wieder im Netz zu klären versuchen. NINA ist derart beliebt, dass man zu jedem Bereich Beschreibungen findet.

Es macht natürlich viel Mühe und kostet durchaus Nerven, das sehe ich ein. Aber du bist ja lange genug dabei um bereits zu wissen, dass man in der Astrofotografie zwangsläufig auf Probleme stößt, bei denen man sicher ist, die niemals lösen zu können, die dann aber im Rückblick geradezu lächerlich erscheinen.
Der Lohn der ganzen Sache ist die Freiheit, das Equipment benutzen zu können, für das man sich verdammt nochmal bewusst entschieden hat und über das ganze Geraffel die Kontrolle zu haben, weil man eben weiß, was da genau vor sich geht. Außerdem werden in NINA eher mal neue Verfahren, Hilfen oder Verbesserungen eingebaut (Plugins). So holt man dann das Beste heraus, es dauert aber Jahre.

Ich kenne die Asiair nicht aus eigener Erfahrung. Aber wenn die von sich aus gute Ergebnisse bringt, man damit nette Fotos macht und sowieso nur ZWO benutzt, dann ist das für Leute, die eben keine Lust auf die Kraxelei auf der Lernkurve haben bestimmt eine super Lösung. Kann man ja auch zusätzlich im Arsenal haben. Wenn ich mit den Nerven am Ende bin, mache ich Schmalband zur Erholung.

Ich finde ja, du machst das alles im Grunde schon ganz richtig. Nur das mit dem Verzweifeln musst du dir noch abgewöhnen. :LOL:

Gruß
Sebastian
 
Hallo,

dann will ich mich zu dem AF-Thema in NINA auch noch melden :). Es ist wirklich keine Raketentechnik, den Backlash zu eliminieren und saubere AF-Kurven zu erhalten.

Für die Backlashkompensation gibt man in den Optionen unter dem Punkt "Autofokus" in der Kompensationsmethode "Überscheiten" und für "Aus" ODER "In" einen Wert ein, der 1/3 größer ist, als der Backlash. Den Backlash kann man grob bestimmen, indem man zunächst aus einer extrafokalen Position mit der Bahtinovmaske fokussiert und den Fokusser-Wert aufschreibt. Das gleiche macht man dann aus einer intrafokalen Position heraus. Die Differenz der Werte entspricht etwa dem mechanischen Backlash. Man darf für die Messung und auch für den späteren Betrieb unter NINA natürlich keinen Backlashwert im Motorcontroller des Fokussers eingetragen haben. Da gehört eine "0" hinein.

Wie schon oben und von anderen beschrieben, muss NINA erstmal Sterne erkennen, um fokussieren oder platesolven zu können. Deshalb sollte man zu Beginn eine Testbelichtung machen und vor dem ersten Autofokus den Fokusser wenn nötig manuell mit den Steuerungsbefehlen grob in die Nähe des Fokus fahren.

Bei Leuten, die mich wegen Problemen mit den V-Kurven kontaktiert haben, gab es entweder unsymmetrische Kurven oder sehr unsaubere Kurven oder Abbrüche von Kurven am einen oder anderen Ende.

Unsymmetrische Kurvenäste waren meist in falscher Backlashkompensation begründet.

Unsaubere Kurven entstehen gern bei zu kleinen Werten für die Schrittgröße. Als "initialer Autofokus Schrittoffset" ist 4 ganz gut geeignet. Die Schrittgröße sollte so gewählt werden, dass beim Autofokus der HFR-Wert des ersten Messpunktes etwa 4x - 5x so groß ist, wie der HFR-Wert der exakt fokussierten Aufnahme. Um das herauszukriegen kann man von Hand fokussieren und den AF aus der fokussierten Stellung heraus starten. Man ändert dann die Schrittgröße in den AF-Optionen, bis es in etwa passt.

Kurvenabbrüche entstehen meist, weil beim Verfahren des Fokussers keine Sterne mehr erkannt werden. Das passiert z. B., wenn man zu unfokussiert startet (siehe oben). Auch wenn die Schrittweite zu groß gewählt wurde, fährt NINA den Fokusser ggf. aus dem Bereich heraus, in dem Sterne erkannt werden. Ein weiterer Grund kann der verwendete Filter sein. Ein schmaler Linienfilter zeigt bei kurzer Belichtungszeit nur wenige Sterne und hat einen engen Bereich, in dem überhaupt Sterne erkannt werden. Es bietet sich daher an, grundsätzlich und automatisch mit dem L-Filter fokussieren zu lassen. Das kann man in den Optionen bei den "Autofokus-Filtereinstellungen" der Filtertabelle so festlegen. Man muss dann natürlich die Offsets zu den anderen Filtern bestimmen und in die Tabelle eintragen. Die Verwendung des L-Filters mit Offsets beschleunigt das Fokussieren natürlich erheblich und spart über die Nacht viel Belichtungszeit.

Und wie zuvor schon von anderen erwähnt, das liest sich für ungeübte viel komplizierter, als es tatsächlich ist. Dazu fällt mir der Spruch ein: "Machen ist wie Wollen, nur krasser" :ROFLMAO:.

P.S. Ach ja, eines noch. Bitte unbedingt das Plugin "Hocus Focus" statt des NINA Standardfokussers benutzen! Das stellt man nach dem Installieren des Plugins in den Optionen unter "Aufnahme" in den "Bildoptionen" ein.

CS Peter
 
@_Jürgen_K

Hi Jürgen,

ich weiß schon, was Backlash ist. Durch die Diskussion steige ich trotzdem nicht durch. @pete_xl schreibt zum Beispiel, man soll den den Wert aus der intra- und extrafokalen Position heraus ermitteln. Da frage ich mich als Noob doch: wie weit intra- oder extrafokal? Das hat ja dann Einfluss auf den Wert.

Und der Rest: Böhmische Dörfer. Mal abgesehen davon, dass ich mir eh nie merken kann, was welche Seite extra- oder intrafokal ist. Ist wie mit rechts und links. Das hab ich allmählich zwar drauf, aber in der Eile können da schon mal Fehler passieren. Da bin ich ja so ein Klischee von Frau. Inkl ausgeprägter Orientierungsschwäche. Kann mir bis heute auch nicht merken, welche Achse die Ra und welche Dec ist. So viel mal dazu. Erinnert mich wieder an Tommys Justage Primer, wo Bilder von extra- und intrafokal im Vergleich sind. Für mich sehen die Sterne ja absolut identisch aus. Wie so ein Wimmelbild aus Kinderzeiten, wo man die 10 Unterschiede finden muss.

@TriffiD
Die Verbindung mit Wlan daheim steht, ich hatte auch alles verbunden. Ich habe das TPPA gemacht, Objekt angefahren, ne kleine Sequenz gestartet usw.. Also alles schon durch. Die größten Stolpersteine sind für mich momentan das TPPA und das Guiding.

TPPA: NINA meckert mich immer an, dass der Fehler zu groß ist. Wundert mich nicht, denn ich schaffe im PA nicht mal unter 1', da die Werte sich wie gesagt sehr schnell von selbst ändern. Und zwar so schnell, dass ich mit den Einstellungen quasi nicht hinterherkomme. Ich weiß, dass NINA da wohl vorausberechnet, aber wenn sich das PA im Bereich von zweistelligen Bogensekunden von Bild zu Bild ändert, kommt man da nicht nach. Das ist alles viel zu zappelig (und wie gesagt, die Monitierung steht da rock solid). War aber auch nicht immer so. Ich hatte auch schon den Fall, dass das PA gut funktioniert hat. Warum es einmal geht und das andere mal nicht - da bin ich überfragt.

Zweite Sache ist das Guiding. Da kann ich auch nichts mehr machen, wenn ich das PHD Manual herunterbeten könnte. Die AM5 ist da einfach ein bisschen zickig. Mich wundert nur, dass ich mit der AA+ da meist auf bessere Werte komme. Aber der PE ist schon krass und das sieht man den Sternen leider auch an.
 
Grundsaetzlich voll d'accord.
Unsaubere Kurven entstehen gern bei zu kleinen Werten für die Schrittgröße. Als "initialer Autofokus Schrittoffset" ist 4 ganz gut geeignet.
Aber wenn wir schon beim Fachsimpeln sind, dass ist so ein Beispiel, wo Loesungen innerhalb geschlossener Systeme wie der ASI-Welt intrinsisch einfacher sind, weil die sich halt standardisieren lassen.
Wie schon oben erwaehnt, Ich habe ein ganzes Sammelsorium an verschiedenen EAFs, die an sehr verschiedenen Auszuegen (und somit mechanischen Uebersetzungsverhaeltnissen) haengen. Und die wiederum sitzen an Fernrohren von F/10 bis F/3.7.
Der vorgeschlagene Schrittoffset von 4 passt bei Peters Setup(s) vermutlich sehr genau.
Bei mir ist zwischen 5 und 150 alles dabei.
Beim Sesto Senso sind 1 cm Fokusweg fast 20000 Ticks, beim Pegasus am naechsten Rohr sind's 4000. Der naechste hat einen Deepsky-Dad Zahnriemen am Redcat Schneckenfokus dran, da ist es nochmal komplett anders...
NINA&Co kann die alle ansprechen, aber man muss sich schon selber kuemmern, was nun fuer die jeweilige Situation passt.
Und um das zu erreichen, muss man schon grob verstanden haben, welcher Mechanismus hinter fer Zahl eigentlich dahintersteckt. Das ist zwar an sich keine Raketentechnik, aber den Extraschritt muss man gehen.
Und der ist dann in vielen Belangen faellig und das steult die Einstiegskurve in solche offenen Systeme schon ordentlich an.

Das ist schon was anderes, als im geschlossenen Oekosystem, denn den Aerger hast man mit der AA+ und dem ASI EAF natuerlich erhebich weniger, denn da haengt jedesmal derselbe Stepper und das selbe Getriebe dran und jedesmal an der Hauptwelle des Fokusers.
Da muss man sich viel weniger Gedanken machen und nimmt einfach den aufgeschnappten Wert von z.B. "4" und dann klappt das i.d.R. tatsaechlich.
Just works...
Dann kommt der Tag wo man an irgendeinen Auszug den ASI EAF mechanisch nicht adaptieren kann und dann steht man da wiederum auf dem Schlauch.

Es ist daher eben nicht ganz fair offene Systeme und geschlossene Oekosysyeme rein auf dem Level der Bedienerfreundlichkeit zu vergleichen.
Insbesondere, wenn man die Flexibilitaet nicht braucht.
Alles hat seinen Preis, Flexibilitaet bedingt hoehere Komplexitaet und einfache Bedienbarkeit mitunter eingeschraenke Moeglichkeiten.
Da muss man abwaegen, was man braucht und manchmal loest sich dieses ewige "besser" vs "schlechter" einfach in ein "ab einem gewissen Punkt ist es einfach anders" auf.
Vielleicht wird bei Anfaengerberatung darauf zu wenig Betonung gelegt?
Meine alte Asiair hat inzwischen mein Sohn (unter 1cm Staubschicht) und NINA hat das Rennen gemacht, als Mosaike mit der Mono angesagt waren. Ich habe vermutlich die letzten zwei Jahre Asiair Entwicklung verschlafen, aber ab dem Punkt war klar: Meine Damen und Herren, Sie verlassen jetzt den ausgetretenen Pfad des Mainstreams und dementsprechen muss man da dann durch.

Gruss&CS
 
Verstehe ich nicht.
Ich habe halt nur die FocusController (DMFC) und (bisher) eine Powerbox micro.
Beides wird aber zuverlässig erkannt.
Man darf die DMFC allerdings nicht umbenennen, was das Programm anbietet. Tut man das, stürzt UNITY bein nächsten connecten (bei mir zumindest) zuverlässig ab.
CS Jürgen

Ist ein bischen provokativ gemeint. UNITY regt mich einfach nur noch auf!
Die bösen Roten binden einen an ihre Produkte, aber die guten Blauen nehmen einem die funktionierenden ASCOM Treiber um die wirklich tollen hauseigenen Produkte direkt ansteuern zu können und zwingen einem eine noch durchaus unausgereifte Plattform auf ?
Das ist natürlich voll OK..... wenn es denn funktionieren würde :rolleyes:
NINA und auch SGPRO haben die Pegasus Produkte immer schön brav, beim Laden des Profils, über ASCOM verbunden.
Seit UNITY läufts wie in der Lotterie, mal ja mal nein...
Also lauf ich jetzt doch 50m zur Sternwarte um evtl. URANUS, Cube oder Powerbox kurz zu trennen oder ich starte solange den PC neu bis UNITY die Geräte einwandfrei zur Verfügung stellt.
Welch Wunder beim Recherchieren im Netz, es gibt keine Lösungen nur Leidensgenossen; also ist man manchmal ja evtl. doch garnicht zu doof...

NINA hat das Rennen gemacht, als Mosaike mit der Mono angesagt waren.
Falls Interesse besteht kann ich gerne YT Videos verlinken, welche erklären wie das mit ASIAIR funktioniert *duckundweg*

Es ist wie es schon mehrfach gesagt wurde. NINA ist eher der Gaming PC, der alles treibertechnisch unterstützen muss was an Hardware auf dem Markt ist.
Wer jetzt aber Probleme hat seinen BT Controller mit seiner Spielekonsole zu verbinden, sollte vielleicht die Lösung nicht in Anschaffung eines Gaming PCs suchen :)

@Ulrike2312
Vielleicht ergibt sich ja mal die Möglichkeit mit Jemanden eine AM5 für eine Session zu tauschen. Dein Geraffel und deine Einstellungen auf einer anderen AM5.
Seit Frank sein VLOG über die AM5 draußen hat, ist das Thema Harmonic ja auch endlich in der Bevölkerung angekommen; da ist mit Zuwachs zu rechnen.
 
Ist ein bischen provokativ gemeint. UNITY regt mich einfach nur noch auf!
Hallo Dennis,
da triffst Du bei mir auf offene Ohren. Manchmal hat man das Gefühl, die Programme werden von Leuten geschrieben, die sie gar nicht selbst benutzen.
Ist zwar beeindruckend, daß UNITY die Treiber aller Pegasus-Podukte installiert, aber WOZU ?
Ich habe nur zwei verschiedene Produkte, wozu wird der ganze andere Kram installiert ?
Wird jetzt ein Treiber aktualisiert, dann muss man das ganze UNITY-Paket neu updaten. So ein Unsinn !
Naja, und wie gesagt : Bugs sind halt auch noch drin. Hoffen wir mal, daß die gelegentlich mal abgestellt werden.

an Ulrike:
ich glaube, das hatte jetzt noch keiner beantwortet, oder hab ich es überlesen?
Durch die Diskussion steige ich trotzdem nicht durch. @pete_xl schreibt zum Beispiel, man soll den den Wert aus der intra- und extrafokalen Position heraus ermitteln. Da frage ich mich als Noob doch: wie weit intra- oder extrafokal? Das hat ja dann Einfluss auf den Wert.
Also das heißt doch nur, einmal von aussen kommend (also OAZ weiter raus als im Fokus) und einmal von innend kommend (OAZ weiter eingefahren als im Fokus).
Da sollten die Positionen, bei denen ich den Fokus erreiche schon unabhängig davon sein, wie weit ich von außerhalb oder innerhalb gestartet bin.
Also, wenn ich von außen komme und der Fokus bei 5000 liegt und ich von innen kommend den Fokus bei 5100 erreiche, beträgt der Backlash also 100.
Natürlich nur, wenn der Wert eingefahren kleiner ist als ausgefahren , also OAZ ganz eingefahren z.B. Null und OAZ ganz ausgefahren z.B. 23000.
Ich werde die beiden Fokuspositionen aber immer wieder vorfinden, egal, ob ich innen bei 1000 starte oder 2000 oder außen bei 7000 oder 8000.

CS
Jürgen
 
Zuletzt bearbeitet:
Sowieso witzig, daß es Leute gibt, die sagen "Der Fokus sei der Spiegel für Nichtakademiker."
(Was ich übrigens für Blödsinn halte .)o_O
Aber daraus ergibt sich die Frage :"Wie ist das bei Refraktoren, die keinen Spiegel haben ?"

man verzeihe mir diesen unsachlichen Beitrag !
Allerdings könnte ich mir hier ein Like von Niki vorstellen :rolleyes:
 
Wegen Backlash: ich hab jetzt grad mal den Tip von TriffiD (Beitrag #89) ausprobiert und einen Schaschlikstab an die Fokussierachse meines EAF und DMFC drangeklebt. Guter Tip. Einfach erstmal ein paar Ticks in die eine Richtung fahren, der Stab muß sich dann bewegen und dann einige Ticks in die andere Richtung fahren (ich bin erstmal 200 ind ie eine Richtung gefahren und dann jeweils 10 bzw 1 Ticks in die andere Richtung). Backlash EAF 18 Ticks, DMFC 0 Ticks (der reagiert sofort)

Ulrike: beim Autofokus gehe ich so vor, dass ich (quasi per Hand) erstmal grob fokussiere und dann den Autofokus (bei mir Kstars, aber ich denke das nimmt sich nicht viel mit NINA und AIR) starte. Bei meinem APO (70mm, f=350mm) fährt dazu das Programm erst mal 800 Ticks raus (das sind etwa 0.3mm) und dann in 200er Schritten rein (das sind jeweils 75µm). Das Programm schaut sich dazu bei jedem 200er Schritt die Form/den Durchmesser eines odere mehrerer Sterne an und beobachtet die Veränderung. Aus dem Verlauf des Sterndurchmessers während des "Reinfahrens" berechnet das Programm dann den besten Fokus. Funktioniert einwandfrei. Die Werte (Anzahl der Ticks, gefahrene Strecke) sind je nach Teleskop natürlich anders.

Ist alles halb so schlimm, man muß es nur erst mal machen (und Geld ausgeben ;-) ). Man kann aber auch per Bahtinov fokussieren, das hab ich vorher gemacht. Nur verändert sich bei meinem APO der Fokus über Temperatur, das kann ich mit dem Autofokus automatisch nachregeln...
 
Falls Interesse besteht kann ich gerne YT Videos verlinken, welche erklären wie das mit ASIAIR funktioniert *duckundweg*
Must dich nicht wegducken Dennis, das sehe Ich gaaaanz entspannt. Musst mir halt nur das YT Video verlinken, in dem der Rotator an der Asiair geschmeidig laeuft und das Video in dem ASI ZWO den EAF mit deutlich mehr Drehmoment und sanfter Anfahrt herausbringt. ;)

Seit UNITY läufts wie in der Lotterie, mal ja mal nein...
Also lauf ich jetzt doch 50m zur Sternwarte um evtl. URANUS, Cube oder Powerbox kurz zu trennen oder ich starte solange den PC neu bis UNITY die Geräte einwandfrei zur Verfügung stellt.
Vielleicht mal die letzte Version von Unity probieren und die letzte NINA Nightly. Die NINA Leut' haben wohl die Timeout Zeit beim Verbindungsaufbau geaendert, weil der ganze Unity Blasorchester beim Kaltstart episch 'rumtroedelt. Ich bin damit zwar noch nicht ganz happy, aber die Falcon/Pegasus/Powerbox Kombo spurt so langsam verlaesslich (heisst: verglichen mit dr Anfangszeit, die bitter war) und das ganze Unity-Window wird auch nicht mehr aufgemacht. Ist jetzt etwas mehr Undercover und daher langsam hinnehmbar.
Bei dem Uranus Ding (brauche Ich eigentlich gar nicht, aber ...) war die Maus schon ueber dem "kaufen" Feld, aber dann dachte Ich mir doch, naja, erfahrungsgemaess muss man die Dinge (vulgo: die Treiber) da wohl noch etwas reifen lassen. Es scheint Ich lag instinktiv richtig .... ;)

Gruss & CS
 
Das Video mit dem roten Rotator unterliegt noch der NDA you know…
Das ihr aber auch nicht vernünftig planen könnt und dann immer rotieren müsst :giggle:

Also URANUS ist toll wenn du unterwegs bist und alle informativen Daten per Knopfdruck möchtest. Ist ganz witzig den SQL Wert an einem tollen dunklen Platz messen zu können, der dann messtechnisch garnicht so dunkel ist. GPS Empfänger und Kompass nutz uch auch gerne im Feld. Für 10micron Nutzer stellt die Box dann (mittlerweile endlich) die GPS und Wetterdaten bereit.

Für eine Sternwarte wäre da der AAG Cloudwatcher evtl. eine bessere Alternative, zumal er das unsafe Signal direkt hardwaretechnisch herausgibt. Relais direkt anzusteuern ist ja immer noch sicherer als ASCOM Hänger _affeaugen: Wobei ich jetzt nicht auf dem Schirm habe ob der AAG die Daten an 10micron übergeben kann. Is aber auch wurscht; jeder 10micron Nutzer hat eh eine Box von Astromi.ch
 
und das ganze Unity-Window wird auch nicht mehr aufgemacht.
Also ich hatte vor geraumer Zeit gelesen, daß es da jetzt die Möglichkeit gäbe, eine "customize" vorzunehmen. Habe meine ich sogar ein Bld gesehen, wo oben einReiter "customize" war. Finde das aber nicht. Kann man die Benutzeroberfläche da nun anpassen oder nicht ? Und wenn ja, wie ?
 
ich weiß schon, was Backlash ist. Durch die Diskussion steige ich trotzdem nicht durch. @pete_xl schreibt zum Beispiel, man soll den den Wert aus der intra- und extrafokalen Position heraus ermitteln. Da frage ich mich als Noob doch: wie weit intra- oder extrafokal? Das hat ja dann Einfluss auf den Wert.

Und der Rest: Böhmische Dörfer. Mal abgesehen davon, dass ich mir eh nie merken kann, was welche Seite extra- oder intrafokal ist. Ist wie mit rechts und links. Das hab ich allmählich zwar drauf, aber in der Eile können da schon mal Fehler passieren. Da bin ich ja so ein Klischee von Frau. Inkl ausgeprägter Orientierungsschwäche. Kann mir bis heute auch nicht merken, welche Achse die Ra und welche Dec ist. So viel mal dazu. Erinnert mich wieder an Tommys Justage Primer, wo Bilder von extra- und intrafokal im Vergleich sind. Für mich sehen die Sterne ja absolut identisch aus. Wie so ein Wimmelbild aus Kinderzeiten, wo man die 10 Unterschiede finden muss.

Viele Koeche verderben bekanntlich den Brei, dann werde Ich den jetzt also mal versuchen zu verruehren...

Grundsaetzlich:

Das Wichtigste ist zu verstehen, dass sich diese markierte Zahl (hier bei NINA, ist bei der ASI&Co auch nicht anders) also die Schrittweite des AF "als Zahl im Programm"

AF1.PNG


sich auf die relative Positionsaenderung des Fokusers bezieht, die in diesem Bild markiert ist:

AF2.PNG

(License Creative Commons) File:Baader Crayford focuser SCT.jpg - Wikimedia Commons

Denn der AF-Algorithmus muss wissen, mit welcher sukzessiven mechanischen Verschiebung spaeter fokussiert werden soll.

Diese Schrittweite muss als allererstes mal bestimmt werden.

Dazu setzt man den Auszug (motorisch, von Hand, irgendwie) in die Mitte des Fokussierwegs und schreibt sich vom Treiberinterface der Software (ASI, Pegasius, Sesto Senso, [....]; hier als Beispiel mit dem ASCOM-Focuser Interface in der ASCOM Device-Hub) die numerische Position auf (markiert als #1):

AF3.PNG


Das waere hier im Beispiel die 15625.

Danach faehrt man einfach mit dem Fokuser (intrafokal, extrafokal, wurstegal) ein Stueck Fokusweg, z.B. so 1cm. Wie das beim ASCOM-Fokuser geht, ist in diesem Fall mit #2 markiert.
Jetzt misst man den gefahrenen mechanischen Fokusweg am Auszug (Schieblehre, Lineal, ...). Lassen wir das mal 13mm sein.

Dann bildet man die Differenz aus den Positionswerten im Treiberinterface, das naemlich jetzt z.B. so aussieht:

AF4.PNG


Der Unterschied ist ist 15625 - 9625 = 6000

Nun wird diese Differenz durch die tatsaechliche mechanische Distanz am echten Fokusser geteilt. Das waere also 6000 / 13mm, also runde 461 Ticks/mm. Das behalten wir mal im Hinterkopf, denn das ist der erste Baustein, um die AF-Schrittweite festzulegen.

Der Zweite Baustein fehlt uns noch.
Der haengt i.d.R. vom Oeffnungsverhaeltnis ab, denn die raeumliche Tiefe einer scharfen Abbildung variiert am Teleskop mit dem Oeffnungsverhaeltnis.
Man kann hier nachschauen, wie das skaliert: https://www.astropix.com/html/astrophotography/defs.html).

Depth of Focus
Focal RatioIn millimetersIn micronsIn inches
f/1.003172 mm3.172 µm.000124"
f/1.4.006216 mm6.216 µm.000244"
f/2.012688 mm12.688 µm.000499"
f/2.8.024864 mm24.864 µm.000978"
f/4.050752 mm50.752 µm.001998"
f/5.6.099467 mm99.467 µm.003916"
f/8.203008 mm203.008 µm.007992"
f/11.383812 mm383.812 µm.015110"
f/16.812032 mm812.032 µm.031981"

Ein guter Anfangswert fuer die AF-Schrittweite sind runde 4x die Fokustiefe (muss nicht genau sein, aber in etwa die Groessenordnung). Das waeren fuer deinen F/5 Newton in etwa 4 * 0,081mm = 0,3248mm.

Oben haben wir ausgerechnet, wie viele Ticks einem Millimeter Verstellweg entsprechen, also kann man leicht ausrechnen, wie vielen Ticks das entspricht:

0,3248mm * 461 Ticks/mm = 150 Ticks

Der Wert kommt jetzt da hinein:

AF5.PNG


Zwei Anmerkungen:
(I) Die meisten Leute finden diesen Wert mit iterativem raten. Das geht natuerlich auch, aber hier mal der etwas formalere Weg, weil reproduzierbar und fuer verschiedene Teleskope anwendbar.

(II) Alternativ kann man auch den "offiziellen" NINA verwenden ( Auto-Focus - Nighttime Imaging 'N' Astronomy "Autofocus Step Size"). Ich finde das zum start von Null eher etwas fummelig. Aber es ist eine gute Strategie den Wert nach dem ersten Testlauf am Stern zu verfeinern.


Was ist Backlash (vulgo Getriebespiel) und wie schafft man den sich vom Hals

Was Backlash ist, dass hat der Juergen wirklich gut erklaert und da Backlash den AF wirklich sehr erschweren kann, nimmt man sich das Problem praeferiert sofort vor und schafft es aus der Welt. Was ist das also, Ich pluendere schamlos sein Posting:

Backlash ist ja ein Effekt, der jetzt unabhängig von AA+ oder NINA praktisch überall auftritt, wo (z.B.) irgendwas durch ein Getriebe angetrieben wird.
Backlash bezeichnet einfach den Effekt, daß es beim Umschalten der Drehrichtung einen kleinen Bereich gibt, indem das Zurückdrehen am Eingang des Getreibes nicht sofort am Ausgang ankommt, sondern es dazwischen einen mehr oder wenig großen Bereich gibt, wo sich der Ausgang erstmal nicht zurückbewegt. Diesen Bereich bezeichnet man als "Hysterese" oder auch "Totgang" oder "Spiel".
Backlash ist also eine unschöne Eigenschaft von mechanischen Antrieben. Man versucht natürlich konstruktiv schon, den Backlash so klein wie möglich zu halten.
Bei Montierungen z.B. durch Verwendung von Übertragung mittels Zahnriemen statt mit Zahnrädern, oder HarmonicDrives, da man hier den "Totgang" erheblich kleiner halten kann. Wobei natürlich alles gut oder schlecht (präzise oder unpräzise) gemacht sein kann. Ein guter Zahnradantrieb kann auch besser sein als ein schlechter Zahnriemenantrieb.

Bei der Astronomie stört Backlash halt an zwei Stellen extrem:
1. Bei der Montierung
2. Beim Einstellen des Fokus

Hat ein Getriebe Backlash (also z.B. ein Motorfokus am Teleskop), und man den nicht wegbekommt, dann hilft es eben, wenn man die Fokusposition immer von der gleichen Seite her anfährt. Genauso, wie man bei einer Montierung beim Star-Alignment die endgültige Position am Stern immer von der gleichen Seite her anfahren sollte (also z.B. von oben nach unten und von links nach rechts). Ist man aus Versehen drüber hinausgefahren, erstmal wieder zurück nach links und nach oben und dann neu anfahren, wieder von oben nach unten und von links nach rechts. Dadurch "eliminiert" man zwar nicht den Backlash selbst, aber dessen Auswirkung weitestgehend.

In den Steuerungsprogrammen wie z.B. auch in UNITY oder NINA kann man diesen Wert für den Backlash halt irgendwo eintragen, dann wird das automatisch gemacht.

Wie bestimmt man diesen Backlash? Das haben z.B. @joetaiga oder @TriffiD gut beschrieben:

Ich selbst habe den Backlash ganz einfach nachgemessen, in den ich mich mit der Lupe neben den Auszug gesetzt und gewartet habe ab wann sich das Rohr anfängt zu bewegen. Das in beide Richtungen mehrmals wiederholt um den Wert zu bestätigen und in den Treiber eingetragen. In NINA steht der Wert auf null und ich verwende die Absolut Methode für die Backlash Compensation. Zusätzlich fahre ich die Filter in der Reihenfolge ihrer Offsetgrößen durch. Das funktioniert gut.
und:
So ähnlich habe ich das auch gemacht. Ich habe einen Holz-Schaschlikstab mit Tesafilm an den Drehknopf des OAZ geklebt und bei meinem Pegasus Focus Cube einfach so lange die Schrittzahl erhöht, bis der "Zeiger" sich bewegt hat.

Mit beiden Methoden kannst du relativ einfach den Backlash messen (es geht auch anders, naemlich direkt am Stern, aber das lassen wir jetzt mal beiseite). Nehmen wir mal an da waere der Backlash Wert 87 herausgekommen. Wie der Peter vorschlaegt, da nimmt man Pi-mal-Daumen 1/3 mehr, also hier im Beispiel runde 120 und traegt das in die Offsetkorrektur ein, also hier:

AF6.PNG


Und zwar nur in EINES der Backlash Felder (entweder IN oder OUT). In welches von beiden ist erst Mal egal.

All das macht man tagsueber in der stillen Stube ganz in Ruhe.

Danach geht's unter freien Himmel und es wird der "echte" AF gefahren. Dazu folgst Du dem "Rezept" von @pete_xl :

Wie schon oben und von anderen beschrieben, muss NINA erstmal Sterne erkennen, um fokussieren oder platesolven zu können. Deshalb sollte man zu Beginn eine Testbelichtung machen und vor dem ersten Autofokus den Fokusser wenn nötig manuell mit den Steuerungsbefehlen grob in die Nähe des Fokus fahren.

Danach schmeisst Du unter NINA den AF einfach mal an.

Was macht das Ding dann?
Der AF misst dann erst mal vier Messpunkte (siehe in der AF-Konfig weiter oben unter "Autofocus Initial Offset Steps") die irgendwo auf der Kurve da unten liegen koennen (Vorsicht: Das ist eine Echte AF-Kurve und die Skalierung stimmt daher NICHT mit dem hier vorgerechneten fiktiven Beispiel ueberein).

AF-Graph.PNG

Anhand dieser ersten vier Messpunkte "sucht sich" der AF die richtige Richtung zum Fokus, also zum Minimum der Kurve.

Ein paar Anmerkungen dazu:
(I) Der Abstand der Messpunkte auf der X-Achse ist diese famose "AF-Schrittweite" und wie Du hoffentlich jetzt nachvollziehen kannst, die ist proportional zur tatsaechlichen Verschiebung des Auszugs um den Fokus am echten Telekop.

(II) Die "gestrichelte" Linie ist ein numerischer Fit einer glatten Kurve in die gemessenen Punkte (fette schwarze Blobs verbunden mit durchgehender Linie). Wenn es nicht gelingt eine "gute" Kurve zu messen, dann schlaegt dieses Anpassen einer Kurve fehl und es kommt ein enigmatischer Fehler "Autofocus failed R^2 (Coefficient of determination) for curve fitting is below threashold [...]"
Falls das passiert, dann liegen die Messpunkte zu verstreut um (irgendeine) Kurve. Warum das passieren kann, dafuer hat der Peter die wahrscheinlichen Gruende hier erklaert:

ei Leuten, die mich wegen Problemen mit den V-Kurven kontaktiert haben, gab es entweder unsymmetrische Kurven oder sehr unsaubere Kurven oder Abbrüche von Kurven am einen oder anderen Ende.
Unsymmetrische Kurvenäste waren meist in falscher Backlashkompensation begründet.

Unsaubere Kurven entstehen gern bei zu kleinen Werten für die Schrittgröße. Als "initialer Autofokus Schrittoffset" ist 4 ganz gut geeignet. Die Schrittgröße sollte so gewählt werden, dass beim Autofokus der HFR-Wert des ersten Messpunktes etwa 4x - 5x so groß ist, wie der HFR-Wert der exakt fokussierten Aufnahme. Um das herauszukriegen kann man von Hand fokussieren und den AF aus der fokussierten Stellung heraus starten. Man ändert dann die Schrittgröße in den AF-Optionen, bis es in etwa passt.

Kurvenabbrüche entstehen meist, weil beim Verfahren des Fokussers keine Sterne mehr erkannt werden. Das passiert z. B., wenn man zu unfokussiert startet (siehe oben). Auch wenn die Schrittweite zu groß gewählt wurde, fährt NINA den Fokusser ggf. aus dem Bereich heraus, in dem Sterne erkannt werden. Ein weiterer Grund kann der verwendete Filter sein. Ein schmaler Linienfilter zeigt bei kurzer Belichtungszeit nur wenige Sterne und hat einen engen Bereich, in dem überhaupt Sterne erkannt werden. Es bietet sich daher an, grundsätzlich und automatisch mit dem L-Filter fokussieren zu lassen. Das kann man in den Optionen bei den "Autofokus-Filtereinstellungen" der Filtertabelle so festlegen. Man muss dann natürlich die Offsets zu den anderen Filtern bestimmen und in die Tabelle eintragen. Die Verwendung des L-Filters mit Offsets beschleunigt das Fokussieren natürlich erheblich und spart über die Nacht viel Belichtungszeit.

(III) Welche Kurve ist das eigentlich, die da durch die Messpunkte gelegt wird? In der Regel nimmt man eine Hyperbel oder eine Parabel, dass kann man sich aussuchen. Dafuer gibt es auch mathematische Gruende (die wir uns an's Bein streichen), aber wir behalten einfach mal diese Faustregel im Auge:

Außerdem bietet es sich an am Anfang mal ein paar Autofokus Durchläufe zu machen um zu sehen, ob das Minimum gut genug oder vielleicht sogar zu gut aufgelöst ist und entsprechend die Step Size anzupassen. Genauso sollte man die Initial Steps anpassen. Die müssen gerade groß genug sein, damit der Fit zu einer Parabel oder Hyperbel passt. Je kleiner der Kurvenausschnitt ist, desto besser passt der Parabolfit. Dafür muss man das Minimum allerdings gut auflösen. Wenn man weiter raus geht, passt die Hyperbel besser. Man kann so durchaus größere Steps machen lassen und über den Hyperbel Fit trotzdem recht präzise das Miniumum treffen.

Danach gibt's zwei Moeglichkeiten, naemlich das es in etwa hingehauen hat (dann kann man noch episch den AF-Verlauf an den anderen Parametern tunen), oder dass es voll daneben ging (dann muss man schauen was, eine prophylaktische Fehlersuchanleitung sprengt hier jeden Rahmen o_O ).


Abschiessende Anmerkungen:

(1) Fast jeder motorische Fokuser (ja, auch der ASI EAF ;) ) kann den Verstellbereich beschraenken, damit der Auszug nicht ueber den Anschlag (maximal rein & maximal raus) genudelt wird. Diese Sicherheitsmassnahme ist dringend zu ergreifen, denn wenn der Fokus des Teleskopes sehr knapp am Rand des Verstellbereichs liegt, "dann kracht's" und Auszug und/oder EAF koennen Schaden nehmen.

(2) Es ist voellig Wurst, ob Du weisst wo bei der Geschichte intrafokal oder extrafokal ist. NINA (AA+ meiner Erinerung auch) folgt in jedem Fall dem Gradienten Richtung Fokus.
Die Strategie des AF-Algorithmus ist uebrigens diese (Auto-Focus - Nighttime Imaging 'N' Astronomy):

  1. For Star HFR, N.I.N.A. takes an exposure at current focuser position, and computes the Star HFR. This will be the "benchmark to beat", and the final focus point will be checked against this benchmark to ensure better focus has been achieved.
  2. Move the focuser outwards (to a higher focuser position value than current) by Auto Focus Initial Offset Steps multiplied by Auto Focus Step Size. In the above example, the focuser would be moved by 5 * 10 = 50 focuser steps to the right.
  3. Start moving the focuser inwards (to lower focuser position values), one Auto Focus Step Size (e.g. 10 focuser steps in the above example) at a time, measuring the contrast or HFR at each step.
  4. Keep moving inwards until it has found a minimum (for HFR) or maximum (for Contrast) point, and at least Auto Focus Initial Offset Steps (5 in this example) points on each side of that minimum or maximum. If N.I.N.A. finds that it doesn't have enough focus points to the right of the minimum/maximum, it will move back outwards to the rightmost point, then proceed again, one Auto Focus Step Size at a time, until it has enough points right of the minimum/maximum as well
  5. Perform a fitting on the points (trend lines, parabolic, hyperbolic, or Gaussian) to find the point of best focus, and moves the focuser to it.
  6. For Star HFR, a final validation exposure is taken, the HFR computed, and compared to the benchmark taken in Step 1. If the final HFR is worse than the initial HFR by 15% or more, the autofocus routine is deemed a failure and the focuser returns to its initial focus position, or an additional auto-focus run is attempted.
Das sollte dich abseits Boehmischer Doerfer erst mal in den Sattel setzen.

Gruss & CS
 
Ich rede nicht gerne über quadratische Sensoren. Das Thema ist auch zu traurig um darüber zu scherzen. Aber der 16:9 Crop Trick wäre mal ein Video wert.
 
Also ich hatte vor geraumer Zeit gelesen, daß es da jetzt die Möglichkeit gäbe, eine "customize" vorzunehmen. Habe meine ich sogar ein Bld gesehen, wo oben einReiter "customize" war. Finde das aber nicht. Kann man die Benutzeroberfläche da nun anpassen oder nicht ? Und wenn ja, wie ?
Ja das kann man.
Neben den ganzen gefundenen Pegasus-Geraetschaften taucht auf der ersten Seite auch dieses Icon auf:
J1.PNG

Wenn du das klickst, dann taucht der Reiter auf. Was man da konfigurieren kann ist aber sehr ueberschaubar... :censored:
Gruss & CS
 
Ja, das kenne ich natürlich. Ich dachte allerdings, man könnte da z.B einen eigenen screen definieren, der z.B. nur wenige Funktionen zeigt, die man nutzen möchte und der dann nur kleun wäre. Abee das geht vermutlich nicht.
 
@Defunct
Vielen Dank für die Mühe und die ausführliche Erklärung. Ich muss mir das in einer ruhigen Minute mal zu Gemüte führen.

Was ich mich aber so als Anfänger-Noob frage: Warum sind diese Enstellungen überhaupt notwendig? Auch wenn ich mich wiederhole: Bei der AA+ drücke ich auf den Button in der App und das Teil fokussiert mit einer schönen Kurve. In N.I.N.A. mache ich komplizierte Einstellungen - wird dann der Fokus irgendwie besser oder so? Da wird doch auch nur eine Kurve gemacht.
 
ZWO kennt nur ZWO, NINA muss alles kennen und Fokusmotoren sind kein weltweiter Standard.
Die Unterschiede kann NINA nur unter einen Hut bringen wenn man Einstellungen vornehmen kann.

Deswegen kauft man ZWO um sich nicht mit solchen Fragen zu beschäftigen!
Mein Astro Hobby in a red nutshell :cool:
 
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Was ich mich aber so als Anfänger-Noob frage: Warum sind diese Enstellungen überhaupt notwendig? Auch wenn ich mich wiederhole: Bei der AA+ drücke ich auf den Button in der App und das Teil fokussiert mit einer schönen Kurve. In N.I.N.A. mache ich komplizierte Einstellungen - wird dann der Fokus irgendwie besser oder so? Da wird doch auch nur eine Kurve gemacht.
Steht in epischer Breite in Posting #104 und kurz und knackig bei Dennis in #119.

Beantworte mir als Noob in der Kueche doch einfach die spiegelbildliche Frage: Warum braucht man eigentlich Kochbuch oder Kuechenwaage, bei Fertigerichten reicht auspacken, die vorgeschlagene Zeit in die Mikrowelle stecken und fertig.

Ok, der Dennis ...

Deswegen kauft man ZWO um sich nicht mit solchen Fragen zu beschäftigen!
Mein Astro Hobby in a red nutshell :cool:
... geht halt zu McDonalds.;)
 
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