ASKAR/Sharpstar bringt einen 185 f/7 ED APO auf den Markt


Was soll denn nicht stimmen?
Das du lügst wenn du behauptest das das Design des Askar 185 nicht beugungsbegrenzt wäre ist definitiv so.
Und die von mir gezeigten Spots sind von einem 102F8 (TSA102), das steht auch dabei.
Ich habe extra eine so erstklassige Optik genommen um zu zeigen das sogar deren Spots zu fetten Farbkleksen werden, wenn man die falsche Darstellung wählt.

An alle Mitlesenden (das geht nämlich in dem Wust einfach unter): Alle im zitierten Post aufgeführten Graphen sind *nicht* für den Askar gerechnet!

Das hat jemand hier getan (allerdings für 200mm):
Commercial telescopes (runterscrollen auf #40).

Wir reden wir hier vom einem 185F7 und auch davon gibt es dort ein Design.


Wobei dieses Design noch nicht das Optimum darstellt und auch nicht das vom Askar 185 ist.
Im obigen Design von Vladimir sind nicht alle Krümmungsradien frei gegeben.
Das verringert die Freiheitsgrade.
Dennoch kann sich selbst dieses nicht ganz optimale Design durchaus sehen lassen.
Es erreicht bei Grün (546nm) einen nahezu perfekten Strehl von 0,995!!!!
Deine Behauptung das ein solches Design nicht Beugungsbegrenzt sei ist also definitiv eine Lüge.

Das Problem des 185er „Apo“ ist nicht nur die Qualitätskontrolle sondern vor Allem das Design, welches nicht beugungsbegrenzt ist.

Und hier hört bei mir der Spaß einfach auf.
Du kannst gerne der Meinung sein das die Farbkorrektur nicht deinen Ansprüchen genügt.
So etwas ist Ansichtssache und da kann und darf man auch mal Unterschiedlicher Meinung sein aber die Behauptung das das Design nicht Beugungsbegrenzt wäre ist definitiv falsch und da kann man auch keine andere Meinung haben denn das es ist glasklar definiert wann eine Optik beugungsbegrenzt ist nämlich bei Strehl 0,8 und selbst das nicht ganz optimale Design von Vladimir erreicht schon Strehl 0,995!!!

Und was die Farbkorrektur anbelangt so erreicht das Design von Vladimir Polystrehl 0,919!!!
Das ist natürlich kein Spitzenwert aber immerhin ein Level auf dem auch diverse gute SD Doublets mit FPL53/Lanthan liegen und die deutlich kleiner sind.
Mit so einer Farbkorrektur sind sehr viele Sternenfreunde durchaus zufrieden, sowohl visuell als auch für Foto.
Also kein Grund den Askar schlecht zu reden.

Ja Rot und Blau liegen bei Fokus auf Grün also inklusive Farbfehler etwas unter Strehl 0,8 aber das ist bei den meisten SD / ED Doublets auch so ähnlich.
Ich verweise mal auf die erstklassigen AOM 130F9,2 und 160F10.

Was ist ein visueller Apochromat?


Diese beiden AOM Doublets sind absolute Sahnestücke für den visuellen Beobachter und über jeden Zweifel erhaben.
Das Design von Vladimir für ein 185F7 FK61 Triplet ist im Vergleich zu den gerade genannte AOM Doublets nicht viel schlechter.

Klar wie es dann in der Praxis beim Askar aussieht steht auf einem ganz anderen Blatt und das Qualitätslevel der AOM darf man dort natürlich nicht erwarten aber das Design ist zumindest nur wenig schlechter wie das der deutlich kleineren und viel langsameren AOM Doublets.
Und um das Design ging es hier ja gerade.

Grüße Gerd
 
Ein Design, das in Rot und Blau nicht beugungsbegrenzt ist, ist also ein "Apo"? Das ist eine seltsame Definition. Wenn Du mit der Definition arbeiten möchtest, will ich Dir da nicht widersprechen. Ich bleib dann lieber bei "echten" Apos und Spiegeln.
 
Wie ich sehe müssen wir uns erst mal entscheiden ab wann eine Optik ein Apo ist. Ein leidiges Thema seit nunmehr ca 30 Jahren mit vielen verschiedenen Meinungen. So richtige Spos die bei egal welcher Vergrößerung nicht mal den Hauch von chromasie zeigen gibt es eh nur sehr wenige .
Wenn der Askar 185 einigermaßen gut poliert wäre, wäre er bei dem Preis schon ein Knaller
 
Ein Design, das in Rot und Blau nicht beugungsbegrenzt ist, ist also ein "Apo"? Das ist eine seltsame Definition. Wenn Du mit der Definition arbeiten möchtest, will ich Dir da nicht widersprechen. Ich bleib dann lieber bei "echten" Apos und Spiegeln.

Die 3 Buchstaben APO sind mir vollkommen Wurst denn ob die nun draufstehen oder nicht ändert an der Farbkorrektur nicht das geringste.
Es gibt auch keine verbindliche Definition und infolge dessen gibt es auch keine echten oder unechten APOs
Die 3 Buchstaben sind reines Marketing und daher nicht von Belang.
Für mich ist die Farbkorrektur das Entscheidende und hier orientihre ich mich lieber so wie ich es ja oben gerade schon gemacht hatte an Optiken mit änlicher Farbkorrektur die ich schon kenne.
Und ich kenne diverse SD Doublets mit Lanthan durch die ich auch selber schon geschaut habe und wo ich mir ein Urteil aus der Praxis zu deren Farbkorrektur erlauben kann.
Und ich kenne auch diverse Designs dieser ED und SDs.

Dieser Vergleich ermöglicht mir auch das Design des 185F7 Praxisgerecht einzuschätzen.
Bei dieser Einschätzung ist es mir vollkommen egal ob du dazu APO halb APO oder was weiß ich sagst denn mich interessiert nicht eine rein willkürlich getroffene Bezeichnung sondern die tatsächlich erreichte Farbkorrektur.
Und das Level der Farbkorrektur zeigt grundsätzlich eine Fließende Entwicklung ohne irgendwelche Stufen.
Es ist daher pure Willkür für welches Level an Farbkorrektur man welche Bezeichnung verwendet.

Grüße Gerd
 
Es ist daher pure Willkür für welches Level an Farbkorrektur man welche Bezeichnung verwendet.
Das ist es halt in vielen Fällen. Heisst "nicht beugungsbegrenzt" nun "nicht beugungsbegrenzt über den Wellenlängenbereich von x bis y" oder "nicht beugungsbegrenzt bei Wellenlänge x" oder "nicht beugungsbegrenzt bei irgendeiner Wellenlänge zwischen x und y"? Auch das ist wohl pure Willkür. Da ich bin als jemand, der genaue Definitionen gewöhnt ist, doch immer wieder erstaunt, was im Optikbereich so alles an Bezeichnungen gebracht wird, bei denen es wohl kein einheitliches Verständnis gibt. Das beste ist dann, die Begriffe mal genau zu definieren, wenn man darüber schreibt oder einfach generell nicht für Argumentationen zu benutzen. Ansonsten kommen solche Dinge wie "Lügen" raus, nur weil zwei Leute unter dem gleichen Begriff unterschiedliche Dinge verstehen.

Weiterhin muss man auch sagen, dass sämtliche Simulationen der Optiken, die nicht von Askar kommen, wohl generell Spekulationen sind. Welche Gläser und Radien Sharpstar genau nutzt, ist halt einfach nur eine Vermutung. Insofern ist vieles an der Diskussion spekulativ.
 
Das ist es halt in vielen Fällen. Heisst "nicht beugungsbegrenzt" nun "nicht beugungsbegrenzt über den Wellenlängenbereich von x bis y" oder "nicht beugungsbegrenzt bei Wellenlänge x" oder "nicht beugungsbegrenzt bei irgendeiner Wellenlänge zwischen x und y"? Auch das ist wohl pure Willkür.

Strehl als auch RMS oder PV sind grundsätzlich monochromatisch
RMS und PV werden ja nicht ohne Grund in Teilen der Wellenlänge angegeben.
Sie beziehen sich also immer nur auf eine einzige Wellenlänge und niemals auf einen Spektralbereich.
Wenn wir eine SA betrachten dann gilt zb. das bei einem PV von 1/4 Lambda die Beugungsgrenze erreicht ist.
Insofern ist die Frage nach einem Spektralbereich für die Definition von Beugungsbegrenzt vollkommen unsinnig.
Das Kriterium Beugungsbegrenzt gilt erst mal nur exakt für eine Wellenlänge!
Und diese Wellenlänge wird keineswegs willkürlich gewählt.

Von Spezialanwendungen mal abgesehen hat man sich im Weißlicht auf Grün geneigt, weil bei Grün unsere Augen ihre maximale Lichtempfindlichkeit haben.
Das ist exakt bei 555nm der Fall und darum ist eben auch das die Referenzwellenlänge für PV und RMS und damit letztlich auch den Strehl.
Das ist in der Optik allgemeiner Konsens und keine Fragen des persönlichen Geschmacks.
Als Kompromiss ist noch die nahe gelegene FH Linie e also 546nm zulässig.
Es ist damit glasklar definiert wann eine Optik als beugungsbegrenzt anzusehen ist.

Und wenn jemand behauptet das eine Optik die bei Grün Strehl 0,995 hat nicht Beugungsbegrenzt wäre dann lügt er nun mal.
Auch wenn diese Optik bei Rot oder Blau nicht mehr Beugungsbegrenzt ist denn es ist nun mal Grün die Referenz und nicht Rot oder Blau und das hat ja auch seinen guten Grund.

Grundsätzlich ist natürlich jeder APO irgendwann nicht mehr Beugungsbegrenzt.
Auch ein Zeiss APQ, ein Takahashi TOA und selbst der neue APQ Polychromat fällt irgendwann unter die Beugungsgrenze.
Es wäre doch aber vollkommener Unfug deswegen diese erstklassigen APOs als nicht Beugungsbegrenzt zu bezeichnen.

Grüße Gerd
 
Hallo zusammen,

ich will noch mal eine kleine Ergänzung zum Verständnis der Strehlwerte für verschiedene Wellenlängen wie sie Vladimir angegeben hat machen.
Diese Werte sind für festeten Fokus auf Grün also bei von grün abweichender Wellenlänge beinhalten sie auch den Defokus aufgrund des Farblängsfehlers.
Würde man auf die jeweilige Wellenlänge fokussieren, den Defokus also eliminieren ergeben sich bessere Werte.
Das wäre auch der Fall wenn man die Optik am I-Meter vermessen würde denn der Defokus wird dort üblicherweise nicht berücksichtigt.

Das Design von Vladimir erreicht bei Blau also bei F 486nm und Fokus auf F einen Strehl von 0,806 und es erreicht bei Rot also C 656nm und Fokus auf 656nm einen Strehl von 0,872.
Es ist also rein vom Gaußfehler her auch bei F und C noch Beugungsbegrenzt bzw. sogar besser als Beugungsbegrenzt.
Was wirklich zählt ist ja aber wie oben schon begründet der Strehl bei Grün (e 546nm) und der liegt bei 0,995.

Grüße Gerd
 
Wie ich sehe müssen wir uns erst mal entscheiden ab wann eine Optik ein Apo ist. Ein leidiges Thema seit nunmehr ca 30 Jahren mit vielen verschiedenen Meinungen. So richtige Spos die bei egal welcher Vergrößerung nicht mal den Hauch von chromasie zeigen gibt es eh nur sehr wenige .
Wenn der Askar 185 einigermaßen gut poliert wäre, wäre er bei dem Preis schon ein Knaller
und das Objektive nicht gut poliert sind erkennt man jetzt gleich wieder woran?
an Lichtstreuung ?
 
Weiterhin muss man auch sagen, dass sämtliche Simulationen der Optiken, die nicht von Askar kommen, wohl generell Spekulationen sind. Welche Gläser und Radien Sharpstar genau nutzt, ist halt einfach nur eine Vermutung. Insofern ist vieles an der Diskussion spekulativ.

Richtig die von Vladimir gezeigten Designs entsprechen nicht dem Original und sind daher reine Spekulation.
Das trifft übrigens auf fast alle Designs die er zeigt zu.
Entsprechende dort gemachte Aussagen zu konkreten Teleskopen sind daher immer mit Vorsicht zu genießen.

Anhand der Spots vom Askar 185 kann man nur grob etwas sagen aber Askar gibt ja auch den RMS Spotradius an.
Hier haben wir einen exakten konkreten Wert den wir mit dem Design von Vladimir vergleichen können.
Dieser beträgt beim Askar 185F7 für 440 bis 700nm auf der Achse 6,23ym.
Das Design von Vladimir ist hier deutlich schlechter!!!
Ich habe extra auf minimalen polychromatischen Spot fokussiert.
Dann erreicht das Design von Vladimir 9,17ym.

Noch mal um Vergleich der ASKAR 185F7 erreicht 6,23ym!!!!


Grüße Gerd
 
Auch der APM 2 Linser 152 f/6 SD weicht komplett von den Spekulationen ab und trotzdem glauben es etliche Kunden
 
Hallo zusammen,

jetzt muss ich hier mal aufwärmen. Ich habe nun über Stunden den gesamten Thread gelesen und - korrigiert mich, wenn ich falsch liege und es übersehen habe - aber ich habe niemanden herauslesen können, der das Gerät wirklich hat und damit arbeitet.
Nur Vermutungen.

Ich bin jetzt seit etwa 6 Wochen stolzer Besitzer des ASKAR 185 Apo. Habe ihn von Wolfi bekommen und erstmal mechanisch unter die Lupe genommen, bevor er unter den Himmel kam. Dem Wetter sei Dank.

Siehe hier:

Bei TS werden die Apos erstmal getestet und die, die nix sind gehen wohl umgehend zurück. Mechanisch ist es wirklich ein tolles Teleskop und sehr gut verarbeitet.

Unterm Himmel hat er auch die ersten Beobachtungen mit Bravour gemeistert.
Erster Blick auf den Mond hat mich schon umgehauen. Ich hatte schon so einige Teleskope in der Hand - und das können die meisten hier wohl bestätigen ;-) - aber so klar und deutlich, scharf und kontrastreich habe ich den Mond noch nie gesehen. Und ich habe nach nem Farbfehler gesucht - aber ich muss euch enttäuschen - am Mond keinen gefunden.

Jupiter ebenso deutlich und scharf und auch hier muss ich euch enttäuschen - keinerlei Farbfehler bei ca. 260 fach (5mm 110° Okular)

Regulus und Denebola als Nadelstiche ganz fein. So noch nie mit meinen anderen Teleskopen gesehen.

Selbst meine Frau - die jetzt kein Hobbyastronom in dem Sinne ist wie wir es sind und nur gelegentlich durch meine Teleskope schaut - war begeistert.
Ohne sie in irgendeiner Weiße zu beeinflussen, hab ich sie einfach mal durch den 185er schauen lassen und sie sagte nur "wow was ist dass denn hier für ein Gerät. so klar hab ich ja den Mond noch nie gesehen"

Ich habe auch gleich den 0,8 Reducer mitbestellt und am Leo Triplet getestet. Nadelfeine Sterne bis zum Rand. Selbst reingezoomt in die Aufnahme konnte ich am Rand keine Sternstriche feststellen.
Auch die Sterne im Bild hatten keine erkennbaren Farbsäume.

Weitere fotografische und visuelle Tests folgen natürlich in den nächsten Wochen und ich kann euch gerne über die Ergebnisse auf dem Laufenden halten.

Ebenso ein Video über die optischen Eindrücke ist in Arbeit.

Vielleicht habe ich einfach nur Glück gehabt und Wolfi hat mir ein perfektes Teleskop geschickt oder ASKAR baut halt bessere (185er) Teleskope als ihr befürchtet habt.

Viele Grüße
Andreas
 
Hallo Andreas,
danke für deinen firstlight Bericht!
Wenn so ein APO gut gebaut ist funktioniert er halt, was man von anderen Teleskopen leider nicht behaupten kann.

Dein Vorgängerteleskop z.B. das Meade 14" SCT war mit ca. 30kg, im Vergleich eine dicke Thermoskanne, welches naturgemäß entsprechend unter Tubusseeing gelitten haben muss?
Da ist es natürlich leicht daneben zu glänzen.

Bisher war ich persönlich von dem Askar nicht so wirklich überzeugt, die Sterntestbilder was man so im Netz zu sehen bekommt sind nicht wirklich überzeugend.
Aber vielleicht sind auch die "Tests" einfach nur schlecht gemacht?

Auch der Farbfehler ist natürlich spannend und wird sehr unterschiedlich wahrgenommen.
In der Semi-APO Klasse zeigt er sich ja eher subtil im Hochvergrößerungsbereich (2xD) als Farbtönung.

Auch was das Interferometer dazu sagt würde mich interessieren.
Von daher warte ich mal ab, vielleicht ergibt sich ja mal die Gelegenheit bei einem Teleskoptreffen?
Aber für die Sonnenbeobachtung würde mich die Öffnung schon reizen.
LG
 
...ich bin kein Freund davon, alles immer nur von theoretischen Werten her zu beurteilen.
Für mich zählt letzten Endes, was ich durch mein Teleskop sehe bzw. was mir die Fotografien zeigen und das ist einfach bei dem ASKAR den ich hier habe sehr gut.
Der 14" hatte natürlich mit Tubusseeing zu kämpfen aber wenn er mal bereit war, dann war das schon beeindruckend, was man da gesehen hat. Aber der ASKAR ist einfach ne andere Hausnummer. Egal wie man möchte, ich kann ihn nun mal nicht schlechtreden.
Teleskoptreffen sehr gerne. Ich bin der mit dem dicken Refraktor in Kupfer-Orange-Design ;-) Ich freue mich immer über neue Bekanntschaften. Jetzt müsste nur die Zeit und das Wetter mal mitmachen.
 
Es geht doch nicht darum den ASKAR schlecht zu reden, vielmehr um ein halbwegs objektives Bild davon zu bekommen.
Der ASKAR wird z.T. sehr kontrovers diskutiert.
Die Meinungen gehen da sehr auseinander, von "wieder zurück geschickt" bis "super Preis/Leistungsverhältnis".
Vermutlich muss sich da jeder selbst ein Bild davon machen, wenn man sich dafür interessiert.
Ich wünsche dir jedenfalls viel Spaß damit!
LG
 
...das Problem ist ja, dass die Meisten die sich eine Meinung darüber erlauben, das Gerät nicht einmal in der Hand hatte. Aber das ist ja immer wieder mit allem was neu ist auf dem Markt der Fall.

Ich hab jedenfalls ein wirklich gutes Exemplar ergattert und werden hoffentlich noch viel Spaß damit haben.
Ich werde jedenfalls von der "Front" berichten
 
Hallo Taurus,
habe mal vorsichtig div. Zahlen in die Berechnung "Teleskop Limiting..." gesteckt:

Auge hat 6mm Pupille, der Himmel zeigt mit bloßem Auge 6mag, dann erreicht man bei 250fach 15,8mag, bei 500fach sind es 16.1mag.

Ich weiß nicht, ob es den "Besserwissern" (nichts für ungut) bewußt ist, was 14" Öffnung eigentlich bringen !!

Gruß Günther
 
Hi,

ich bin inzwischen richtiger Askar-Fan. Die Verarbeitung und optische Qualität hat mich bisher immer überzeugt. Ich hatte den 65PHQ und habe aktuell 71F und SQA55. Alle waren und sind top. Klar, kleine Röhrchen, aber a) kann ich mir kein 6k Euro Teleskop leisten und b) sind die mir auch entschieden zu groß. Da ich fast nur fotografiere, reichen mir diese kleinen Öffnungen auch. Ich bin aber überzeugt davon, dass der Askar185 ein super Gerät ist, das keine Wünsche offen lässt. Dein Video ist da schon Beweis genug, Andreas, das sah qualitativ alles genauso aus wie bei meinen kleinen Röhrchen. Wenn der Praxistest das bestätigt hat, glaube ich Dir das.

Viel Spaß damit!

LG Olaf
 
Bei TS werden die Apos erstmal getestet und die, die nix sind gehen wohl umgehend zurück. Mechanisch ist es wirklich ein tolles Teleskop und sehr gut verarbeitet.
Vielleicht habe ich einfach nur Glück gehabt und Wolfi hat mir ein perfektes Teleskop geschickt oder ASKAR baut halt bessere (185er) Teleskope als ihr befürchtet habt.

Wie auch immer die Konditionen da zwischen TS und Askar sind das wichtigste ist doch daß eine Qualitätssicherung stattfindet und mängelfreie Teleskope beim Kunden ankommen.

Und ich habe nach nem Farbfehler gesucht - aber ich muss euch enttäuschen - am Mond keinen gefunden.
Wieso sollte das ein Enttäuschung sein? :unsure:

Versuch mal folgende Sichtweise zu verstehen: hier haben einige Leute schon ne Menge Kohle für Gurken ausgegeben. Da ist eine gesunde Skepsis beim ersten großen APO eines Herstellers das rationalste auf der Welt. Das gilt auch für Spiegel...

Und ein Forum wie hier bietet halt die Möglichkeit Erfahrungen auszutauschen und es gibt auch Leute die vor der Theorie die dahinter steht nicht weglaufen. Alles zusammen ergibt doch erst ein vollständiges Bild. Werbetexte lesen sich alle gleich, Erfahrungen von Benutzern sind doch viel interessanter.


Viele Grüße Felix
 
ich habe ja den TS CF 180/F7 und bin auch sehr zufrieden damit. Ein Vergleich dieser 2 Teleskope wäre bestimmt interessant.
Für visuelle Beobachter stellt sich bei einer Anschaffung halt immer die Frage wie viel muss man ausgeben um dass möglichst beste aus den lokalen Umgebungspartnern und dem eigenen Sehvermögen holen zu können.

Und dann gibst es denke ich schon Unterschiede bei den Händlern. Die einen verkaufen halt einfach weiter und andere machen eigene Tests und geben nur weiter was auch in Ordnung ist
 
Hallo,
das bischen Senf was ich dazusetze: ich würde das Gerät bei den V. St. einsetzen, es mögen sich diejenigen an dem Satz stören, die keine Ahnung davon haben......

Gruß Günther
 
Na ja es gibt mittlerweile einige Rückmeldungen von Sternfreunden, die das Teleskop in Händen hatten und sich so eine Meinung gebildet haben.
Es gibt Sterntest, Ronchi Test, Interferometrische Auswertungen und Beobachtungsberichte, welche nach wie vor ein eher durchwachsenes Bild von dem Teleskop wiedergeben.
Darunter sind natürlich auch Marktschreier und Influencer, die versuchen das Produkt zu pushen um es an den Mann oder die Frau zu bekommen, weshalb man bei den Berichten auch etwas filtern muss.
Fotos sind dabei für einen "visuellen" Beobachter ebenfalls keine Orientierungshilfe, da die digitale Nachbearbeitung (evtl. mit KI) in Kontrast, Schärfe, Farbe und Details kein objektives Bild zulassen.

Mir persönlich erscheint es, dass der APO-Markt immer mehr in die "Varietätsfalle" oder in einen "Dilution Effect" entgleitet.
Immer mehr Produkte mit immer neuen Qualitätsspezifikationen.
Den Refraktor Liebhaber freuts, "endlich ein großer bezahlbarer APO", doch qualitativ leider nur bis 185x Vergrößerung, so nach dem Motto.
Mich erinnert dieser APO bis jetzt von der Kontroverse her etwas an den MEADE 178 ED.
LG
 
Ich kann halt nur für meinen sprechen und der ist soweit ich das beurteilen kann, sehr gut.
Den Meade 178 ED hatte ich auch mal - das ist aber schon fast 20 Jahre her. Der war auch wirklich sehr gut.
Hatte ihn damals eingetauscht gegen ein Meade LX200 14"
 
Hallo Andreas,

das allerwichtigste ist erst einmal dass du voll umfänglich mit deinem Kauf zufrieden bist. Alles andere ist zweitrangig.

Natürlich ist (wäre es) nicht schlecht, wenn du die berechtigen kritischen Betrachtungen von anderen, welche das Gerät nicht am Himmel testen konnten auch nachvollziehen kannst. Ist ja nix gegen das Teleskop was du in Händen hältst, sondern eine ganz normale Sache. Ich sehe das recht ähnlich wie Quanten oben.

So weit ich weiß, liefert TS keinen quantitativen Test zum Teleskop aus. Genau das wäre aber für den ein oder anderen höchst interessant, denn es ist nun mal ein Unterschied ob ein Refraktor bei +-0,85-0,9 Strehl oder ca. 0,98-0,99 Strehl beim vorliegenden Preis zu liegen käme.

Dass TS hier eine gewisse Qualitätssicherung über die hausinternen Methoden (siehe Website) macht ist natürlich lobenswert. Das machen längst nicht alle.
Selbstverständlich können erfahrene Sternfreunde mit dem Sterntest bei guten Bedingungen sehr wohl beurteilen, ob es es sich um ein schlechtes, gutes oder sehr gutes Instrument handelt. Dazu sollten allerdings auch einschlägige Erfahrungen mit dem Sterntest und eine konkrete Beschreibung des Gesehenen vorliegen.

Wäre natürlich super, wenn du da noch etwas genauer und ausführlicher berichten könntest.

Viele Grüße
Werner
 
Ich kann halt nur für meinen sprechen und der ist soweit ich das beurteilen kann, sehr gut.
Ich finde es sehr gut, dass Du hier berichtest. Du hast viel Erfahrung, auch mit großen Refraktoren und von daher ist Deine Einschätzung sehr wichtig für alle Interessenten am Askar 185.
Den Meade 178 ED hatte ich auch mal - das ist aber schon fast 20 Jahre her. Der war auch wirklich sehr gut.
Hatte ihn damals eingetauscht gegen ein Meade LX200 14"

Da warst Du damals dann allerdings ein Glückskind, der Meade 178 ED den wir damals an der Sternwarte ausprobierten war nicht gut. Die Fassung galt als Fehlkonstruktion und hat einigen Sternfreunden damals sehr viele Nerven gekostet.
 
Hallo Werner,
mit Strehl 0.80-0.90 wäre der ASKAR ein sehr gutes Teleskop für seinen Preis.
Mit Strehl 0.34 bei 532nm wie auf CN veröffentlicht, ist es mehr ein Fotoobjektiv als ein visueller APO.


Der Test von TS ist leider auch nur wenig aussagekräftig.
Die Sterntestscheiben sind viel zu stark defokussiert und es wird keine Vergrößerung dazu angegeben.
LG
 
Hallo Quanten,

Mir persönlich erscheint es, dass der APO-Markt immer mehr in die "Varietätsfalle" oder in einen "Dilution Effect" entgleitet.

Mit Strehl 0.34 bei 532nm wie auf CN veröffentlicht, ist es mehr ein Fotoobjektiv als ein visueller APO.

Wenn APO drauf steht kann das nur ein gutes Teleskop sein...

Das erinnert mich an einen in den Foren viel gelobten 12"f5 Newton bei dem war es - bzw. ist es bei Spiegel ja grundsätzlich immer noch - die Obstruktion wenn der 12" bei 200x flaue Bilder machte. Als dann nach Jahren des frustrierten Justierens anlässlich einer Messung herauskam daß der HS auch zu hochgelobter Zeit mit knapp 30% Strehl glänzte - ah...oh...wie jetzt....:rolleyes:

Man kann eine Messung unter kontrollierten Bedingungen natürlich auch für bösen Zauber halten dann isses halt die Obstruktion.


Viele Grüße Felix
 
...ich würde den ASKAR 185er ja gerne mal einem richtigen ausführlichen Test mit Strehl usw. unterziehen. Wo und bei wem kann man sowas machen lassen?
Und was kostet sowas?
 
ich würde den ASKAR 185er ja gerne mal einem richtigen ausführlichen Test mit Strehl usw. unterziehen.
Ist alles schon da:
 
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