Astro Equipment zum mit ins Flugzeug nehmen

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Panzer0312

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Hallo Community,

ich hab gestern einen Flug nach Irland für Anfang September gebucht und ziemlich schnell festgestellt, dass das ja die ideale Möglichkeit zur Nachthimmelbeobachtung wäre :D. Auch dort Astrofotografie zu machen wäre schon cool, aber ich denke da komm ich mit meinem Budget nicht so wirklich hin. Theoretisch könnte man die Kamera ja auch mit einem Teleobjektiv auf eine Monti spannen und "spart" sich damit das Teleskop (somit auch weniger Gewicht). Alles was ich da aber gesehen hab ist leider auch ziemlich arg teuer :unsure:

Was ich schon hab:
Zuhause hab ich schon einen kleinen Dobson und einen Budget-Reflektor an einer motorisierten AZ Monti (zum einstieg in die Astrofotografie ;D). Zusätzlich steht mir noch eine Pentax KP (mit Auslöser und Okularadapter zur Verfügung.

Was so meine Vorstellung wäre:
Ich hätte jetzt so als max. Budget ca. 500€ und alles im näheren Umkreis angesetzt. Darin inbegriffen müsste jetzt aus meiner Sicht Stativ und Teleskop sein. Das Teleskop müsste ins Handgepäck passen und das Stativ hätte ich dann einfach ins 20kg Gepäck mit rein. (auch da je weniger Gewicht desto besser) :D


Mit freundlichen Grüßen,
Daniel
 
Hi!

Nimm entweder nur ein Fernglas mit, oder deine Kamera plus manuelles Festbrennweitenobjektiv (hält den Fokus besser) plus ggf. kleine Bahtinovmaske zum Fokussieren plus evtl. Weichzeichner-Filter plus hoffentlich schon vorhandenes Fotostativ plus einen StarTracker a la StarAdventurer oder ähnliches plus Kugelkopf, um Sternfeldaufnahmen zu machen (bis leichtes Teleobjektiv). Außer, du willst nur Astro machen und deine Technik kennen lernen ;)

Und nimm Geld mit – so ziemlich jeder Stein da am Wegesrand kostet Eintritt... ich war überrascht, wie teuer Irland ist.

Ich war im Juli für eine Rundreise im Süden von Irland und hatte überraschend schönes Wetter, aber die Gegend ist jetzt nicht für extrem beständiges Wetter bekannt. Daher gibt's da auch nicht so viele Sternwarten – aber ein Besuch beim Leviathan von Parsonstown lohnt sich (und die umgebenden Gärten von Birr Castle auch):
Leviathan-von-Parsonstown.jpg

So stelle ich mir eine Gartensternwarte vor ;)

Clear Skies,
Alex
 
Ich nehm für Flugreisen meine DSLR, Objektive, StarAdventurer mit Stativ mit. Hätte ich ein "kleiner" Apo, dann wäre er auch dabei. Das alles auf Handgepäck und Koffer verteilt, so wie es die Vorschrift der Fluggesellschaft ist. Zusätzlich hab ich das Koffergewicht von 20kg auf 25kg aufgebucht.
 
Ich nehm im Urlaub genau gar nichts Optisches mit, außer ein Fernglas, da ich im Urlaub für gewöhnlich andere Dinge zu tun Pflege, als ich sowieso ständig zu Hause machen kann.
Hatte früher immer mal was mit, nie kams zum Einsatz, habs dann irgendwann gelassen.

LG
Olli
 
Ich nehm im Urlaub genau gar nichts Optisches mit, außer ein Fernglas, da ich im Urlaub für gewöhnlich andere Dinge zu tun Pflege, als ich sowieso ständig zu Hause machen kann.
Hatte früher immer mal was mit, nie kams zum Einsatz, habs dann irgendwann gelassen.
Mahlzeit,
nachdem ich im Berufsleben mehr als genug geflogen bin, und außerdem mittlerweile Hunde das Leben bereichern, fliege ich nirgendwo mehr hin, kann zum Flugurlaub dem Herrn Ollli mit drei l also nur assistieren. Ich würde nicht einmal mehr einen Fotoapparat mitnehmen (ich sehe mir die Dinge lieber gleich vor Ort an...).
Meine Frau hat vor ein paar Jahren eine Freundin auf einer griechischen Insel besucht. Astronomische Ausrüstung: Ein paar Himmelskarten, die ich ihr ausgedruckt hatte. Ergebnis: Absolute Begeisterung für Astronomie (und Liegestühle), sowie hervorragende Kenntnis des Himmels.
(Weg vom Thema: Hund, Frau, Auto sieht etwas anders aus, da geht immer ein kleines Teleskop mit. Auch hier nicht mehr die große Ausrüstung mit Elektrik etc. Klein ist mein.)

Schönen Gruß

Hans
 
Hallo Zusammen.

Mal abgesehen von dem schon angesprochenen unbeständigem Wetter,
Weiß ich jetzt nicht, ob's da geografisch gesehen so viel andere Objekte zu sehen wären wie in good old Germany.

Was ich mir aber gut vorstellen kann, sind evtl schöne Kulissen.

Ergo würde ich wahrscheinlich auf DSLR und Stativ begrenzen.

Im Vorfeld mich mit Sequator auseinandersetzen und auf Milchstraßen Fotos gehen.
Durch Sequator und lichtstarken Objektiv, sollte das auch ohne Nachführung gehen.

Anders sähe es aus, bei wirklichen Standortveränderungen wie Palma, Afrika, Amerika.
Also wo man wirklich an Objekte kommt, die man bei uns nicht vor die Linse kriegt.

Aber nur meine 50 Cent Gedanken.

Gruß Markus
 
ob's da geografisch gesehen so viel andere Objekte zu sehen wären wie in good old Germany.
Anders sähe es aus, bei wirklichen Standortveränderungen wie Palma, Afrika, Amerika.
Also wo man wirklich an Objekte kommt, die man bei uns nicht vor die Linse kriegt.
DAS ist auf jeden Fall ein ganz wichtiger Punkt.
Genieße lieber den Urlaub, als Zeit mit Dingen zu verschenken, die man genauso gut zu Hause machen kann.
Vor allem, wenn du für den im Endeffekt selben Himmel auch noch zusätzliches Geld ausgeben müsstest.
Außerdem ist Inselseeing mitunter unfassbar schlecht wenn man nicht gerade auf hohen Bergen ist. In Zanzibar hatte ich mal meinen Skymax 102 mit im Handgepäck, ich konnte selbst bei 40x nicht mal richtig scharfstellen, große zappelnde sich verformende Flecken statt tanzende Pünktchen. Habs dann einfach gelassen.

LG
Olli
 
Hallo Zusammen.

Mal abgesehen von dem schon angesprochenen unbeständigem Wetter,
Weiß ich jetzt nicht, ob's da geografisch gesehen so viel andere Objekte zu sehen wären wie in good old Germany.
Gruß Markus
Hi,
naja, ich sehe schon einen gewaltigen Unterschied, ob man in Germany bleibt, wo ich daheim nur recht wenig klaren Himmel habe, oder wenn ich nach Italien, Spanien, Griechenland fliege, wo ich 14 Tage lang super klaren Himmel hab und noch dazu Dunkel.
 
Hi,
naja, ich sehe schon einen gewaltigen Unterschied, ob man in Germany bleibt, wo ich daheim nur recht wenig klaren Himmel habe, oder wenn ich nach Italien, Spanien, Griechenland fliege, wo ich 14 Tage lang super klaren Himmel hab und noch dazu Dunkel.
ja das mit dem Wetter mag sein, aber in diesem Fall gehts halt um Irland, da würde ich jetzt nicht von besseren Wetterverhältnissen als in Deutschland ausgehen.
Und ganz nebenbei liegen Italien, Spanien und Griechenland durchaus einige nicht unerhebliche Grad weiter südlich, wodurch doch ein paar Objekte mehr erreichbar sind.
Ich bin übrigens grad in der südlichsten Stadt Europas, der Skorpion und der Schütze stehen hier ziemlich hoch. Fast 20° Differenz sind äußerst deutlich. Und dennoch hab nur ein Fernglas mit, und vermisse nichts.
Ich persönlich hab aber auch keinen wirklichen Bedarf nach Astronomie im Urlaub.

LG
Olli
 
Ich sehe das ähnlich wie Klaus, aber das sind letztlich persönliche Befindlichkeiten. Die Schwierigkeit für den TE dürfte eher sein, ein portables Equipment innerhalb des Budgets zu finden. Lightweight Astroequipment besteht in der Regel aus einem kleinen Startracker (Star Adventurer, iOptron Skyguider o. ä.), eine DSLR plus Objektiv und Stativ. Ggf müsste auch noch ein kleines Gegengewicht mit, das sollte man immer bedenken.

Die Idee von Markus gefällt mir gut: Milchstraßenaufnahmen, wenn das Wetter mitspielt. Da findet man in Irland sicher auch ein paar beeindruckende Landschaften für den Vordergrund.

Und vor allem: Üben, üben und nochmals üben, bevor es losgeht. Nichts ist frustrierender, als sich vor Ort erstmal mit der Technik auseinandersetzen zu müssen.
 
Moin,

das ist wie Ulrike schreibt, eine Sache dessen, was man sich vorstellt.

Im Familienurlaub glaube ich weniger an intensive Astrotätigkeit, das wäre m.E. auch nicht wirklich fair.

Wenn ich explizit in Astrourlaub fahre/fliege, z.B. Namibia, dann sieht das anders aus, auch aus dem Gesichtspunkt was man sich an technischem Gepäck zumutet.

Im "allgemeinen Fall" würde ich auch Tracker, Stativ, DSLR/DSLM, 1 - 2 Objektive mitnehmen und das Kleingeraffel, das belastet vllt. 1 Reisetasche, die man falls man nicht dazu kommt auch ohne "Moralischen" wieder mit heim nehmen kann.

Ja - und exerzieren gehört dazu, die Bedienung muss im Schlaf sitzen, sonst fehlt in der Tasche die Hälfte oder man kriegt die Sache nicht ans Laufen und die Aktion wird am Ort ohne Astro-Dealer um die Ecke zum Frust.

CS
Jörg
 
Hi!

Bei Milchstraßenaufnahmen etc (Nightscape) gehört auch einiges an Vorbereitung dazu, was man nicht unterschätzen darf: Wo gibt es einen schönen Vordergrund, den man auch (bei NAcht, und legal) erreichen kann? Ich war überrascht, was in Irland alles Privatbesitz und abgesperrt ist bzw. Eintritt kostet. Und es macht einen Unterschied, ob man eher einen Roadtrip macht und selten mehr als zwei Nächte am Stück am selben Ort ist, oder ob man irgendwo ein Ferienhaus hat und von da in Ruhe die Gegend erkunden kann. Wobei ich auch schon die Kamera auf den Balkon vom Ferienhaus geklemmt habe, um die Nacht über Perseiden zu fotografieren.

Deshalb packe ich Nicht-Astro-Reisen allenfalls den Star Adventurer ein; Fotostativ und ggf. Fernglas habe ich eh meist dabei, genau wie die Fotoausrüstung. Damit habe ich die Option, Astro zu versuchen, wenn sich die Gelegenheit ergibt, aber es geht nicht zu viel Gewicht dafür drauf.

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo,

Irland? Ist EU, da kann man für recht wenig Geld ein Paket hin schicken. 120x60x60 bis 5kg = 16,00€ oder 10kg = 23€
Teleskop: 80x400mm = max. 200€
Stativ: irgendein leichtes Reisestativ
Damit war ich auf Lastovo/Kroatien. Flug bis Split, dann Fähre. Lastovo auf den Hum (höchster Berg) hoch ...... atmen nicht vergessen
Edit: 2 leichte 8x40 Ferngläser waren natürlich auch dabei.
 
Hallo Hans,

deshalb weiter oben meine Buchempfehlung. 80/400 komplett mit GOTO Montierung im Pilotenkoffer (Handgepäck). Nur Stativ im Gepäckraum (Reisekoffer).

Gruß,
Peter
 
Hallo Peter,

deine Buchempfehlung würde vielleicht mehr Berücksichtigung erfahren, wenn man wüsste, was du da empfiehlst, ohne dass man erst ein Buch kaufen muss... Der Blick ins Buch verrät jedenfalls nicht, was auf S. 239 steht. Geht dann ja auch vom Budget ab...

Beste Grüße,
Alex
 
Wenn du schon Amazon verlinkst... Das PDF ist dann hoffentlich auch legal.

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo Alex,

ich habe eine Suche empfohlen und keinen Downloadlink gepostet!

Deinen Kommentar "Das PDF ist dann hoffentlich auch legal." hättest Du Dir also sparen können.

Gruß,
Peter
 
Ich weiß, dass du keinen Link gepostet hast. Nur empfohlen, zu suchen... und da ich mein Geld mit Schreiben verdiene (auch wenn ich eins meiner Bücher online gestellt habe), reagiere ich da empfindlich.

Auch wenn es irgendwo ein PDF gibt: Da muss man nicht noch darauf hinweisen, dass es das online gibt, wenn unklar ist, ob es eine autorisierte Kopie ist.

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo Alex,

DU hattest Dich beschwert, dass man das Buch kaufen müsse! Umso unverständlicher nach Deinem letzten Posting als Autor Deine eigenen Bücher.

Gruß,
Peter
 
Ich habe kein Problem damit, wenn gesagt wird, was in einem Buch steht. Ich habe auch mit Leihe kein Problem, ich habe mit Zitaten kein Problem, ich habe sogar mit Privatkopien kein Problem, und ich habe kein Problem damit, wenn gesagt wird, was in einem Buch steht – die Fakten sind frei verfügbar, die Schöpfungshöhe ist darin, wie man es aufbereitet.

Nur, wenn ein ganzes Werk irgendwo unberechtigt verfügbar gemacht wird, habe ich ein Problem damit – deshalb hoffe ich (und das hat nichts mit dir zu tun, sondern mit dem, der es online gestellt hat), dass es autorisiert ins Netz gestellt wurde. Wenn es die Webseite von Verlag oder Autor ist, dann kann man auch direkt dahin verlinken statt zu Amazon – und es ist klar, dass es autorisiert ist. (Vielleicht interessantes Wissen nebenher: Wenn beim Verlag bestellt wird, hat der Autor am meisten davon, dann bei Bestellungen im Buchhandel, und so ziemlich am wenigsten, wenn über Amazon gekauft wird.)

Und so war dein Verweis auf das Buch halt ähnlich hilfreich wie wenn ich einfach auf jede Frage zu Astrofoto oder Celestron antworten würde, "meine Bücher gibt's auf Amazon" ;) Und wenn du auf eine Verkaufsseite linkst, damit man entweder das Buch kauft oder ausleiht, oder nach einem PDF googelt, stellst du hohe Hürden auf, damit jemand herausfindet, was du da an Gerätschaft empfiehlst. Deshalb hat wohl auch keiner drauf Bezug genommen.

Beste Grüße,
Alex
 
ich habe eine Suche empfohlen und keinen Downloadlink gepostet!

Deinen Kommentar "Das PDF ist dann hoffentlich auch legal." hättest Du Dir also sparen können.
Ach so. Gratismentalität, Mundraubmentalität, Unschuldsbewußtsein, Doppelmoral. Um das wenigste zu sagen. A. Kerste hat sehr wohl den Finger in die Wunde gelegt. Aber hinterher war es selbstverständlich wieder einmal keiner.

Hans
 
Hallo Hans,

ich habe das Buch ordnungsgemäß gekauft. Da ist nix mit Gratismentalität.

Alex Kerste wollte das Buch nicht kaufen (müssen). So wird ein Schuh draus.

Gruß,
Peter
 
Es ist zumindest ungewöhnlich, wenn in einem Forum kostenpflichtige Auskünfte gegeben werden (Die Antwort findest du in diesem Buch – nur 39,99 USD plus 10 USD Versandkosten, Lieferung bis 19. August – dann hast du das gedruckte Buch vielleicht sogar noch rechtzeitig, um Last Minute vor dem Flug Anfang September das Equipment zu kaufen, das da empfohlen wird. Oder nimm das Kindle EBook für 29,95€ – Vielleicht sind da auch Seitenzahlen drin).

Gut, fairerweise liefert Amazon.de sogar schneller, und vielleicht sogar auch der stationäre Buchhandel. Aber warum sollte ich 39,99€ zahlen, nur um zu beurteilen, ob deine Empfehlung was taugt? Oder warum empfiehlt man bei einem Budget bis 500€, davon erst mal knapp 10% zu verbraten, nur um rauszufinden, was einem da empfohlen wird?

Und viel wichtiger: Liest Daniel überhaupt noch mit?

Beste Grüße,
Alex
 
Moinsen,
ich hätte das da fürs Flugzeug :
StarAdventurer.JPG
Geht da alles rein und wiegt komplett (mit Optiken) 10kg.
Reisemonti.jpg
Nachteil : Sprengt etwas das Budget :cool:
Viele Grüße
Michael
 
Liebe Astrogemeinde,

die Aufregung über als Download verfügbare Bücher kann ich gut verstehen.

Vor ein paar Jahren funkte mich einer meiner ehemaligen Studenten aus China an, dass eines meiner aktuellen Bücher als Download im Internet frei verfügbar sei. Dankenswerterweise war er IT mäßig so auf der Höhe, dass er den "Täter" in der Schweiz ausfindig machen konnte. Der Verlag erzwang die Löschung im Internet.

Als Autor von Sachbüchern wird man nicht reich, meist kann man von seinen Büchern nicht leben. Wie viel Arbeit in einem ordentlichen Buch steckt, kann sich ein Normalverbraucher kaum vorstellen. Die jährliche Abrechnung durch den Verlag und die Ausschüttung durch die Verwertungsgesellschaft Wort bilden über Jahre ein kleines Zubrot, das die aktuelle Arbeit an neuem erleichtert.
Mit Übersetzungen verdiene ich deutlich mehr als mit selbst schreiben.

Wenn ich ein interessantes Buch finde, (Rezension, Hinweis im Internet) wende ich mich mit der ISBN an meine lokale Buchhandlung und bestelle dort. Da muss ich vielleicht 1-2 Tage länger warten. So werden aber Autor und Buchhandlung in ihrer Existenz gesichert, und das ist gut für uns alle!

CS Gerhard
 
Also erstmal an Alle vielen Dank für die vielen Anregungen :giggle:
Ich war jetzt irgendwie die letzte Woche trotz Vorlesungsfreier Zeit viel zu viel Ausgeplant (mit meinem Werkstudentenjob und sonstigen Plänen von anderen, da man ja jetzt endlich zur Verfügung steht.. ^^), um gemütlich bei angenehmen Temperaturen, Kaffeetrinkend alles durchzulesen und zu antworten.

Zum Urlaub:
Auf familiärer Seite meiner Freundin wurde von der Großmutter ein kleines Cottage vererbt, was dann von ihrer Familie auch schon ein bisschen renoviert wurde. Generell wäre da dann der perfekte Platz zum "Astronomieren", da auch ein kleiner Garten dazugehört. Von ein paar Kommentaren konnte ich jetzt schon raushören, dass der Urlaub die Tendenz dazu hat, kein billiger zu werden xF. Das coole ist ja dass ich bisher eigentlich nur die Kosten für Flug (für das Gewissen meiner Freundin mit CO2-Ausgleich ^^) ausgegeben habe und dachte, dass da nur noch so kleinere Kosten wie Bahn für Ausflüge, Vlt. Fahrräder mieten und generell Verpflegung drauf kommen. Ich hoffe mal, dass das alles jetzt nicht so in "Astronomische Höhen" (wie meine Pläne für neues Equipment) ausufert ;D

Das Cottage liegt in der Nähe von Ballicastle und der Dun Briste soll auch nicht weit weg sein (haben uns für den Airport in Dublin entschieden, da der nähere zu Ballicastle so gefühlt 10 Mal teurer ist und fahren wahrscheinlich mit einem Nachtzug hin und zurück). Falls da jemand im näheren Umfeld generell Tipps für Entdecker hat.. Ich steh auch auf Mittelalterliche Bauten und was man sonst so in die Zeit einordnen kann xD Coole Aussichten und Landschaft haben aber auch ihren Flair für sich.

Zurück zum Thema.... ich fasse zusammen:
  1. Möglichkeit Kamera, Skywatcher Adventurer (wahrscheinlich wäre da der 2i Wifi am Besten, da ich irgendwann da auch noch ein APO drauf packen könnte), Stativ und Festbrennweitenobjektiv.
  2. Einfaches Fernglas (mein Opa hat mir mal seinen Feldstecher von ganz Früher gegeben, also würde der wahrscheinlich ganz gut dazu taugen)
  3. Nichts (die billigste und stressfreiste Alternative ;D)
Generell kam mir der Plan für das (reise) Equipment, da der Himmel in Irland doch deutlich dunkler ist, als hier. Ich wohn im Dorf und kann die Milchstraße auch auf Plätzen abseits der Laternen nur erahnen (und das vlt. 2 Mal im Jahr ^^), was ich super traurig finde. Im Ort komm ich so auf 20,9 mag/arcsec2 (light pollution map)
Andererseits ist da die Frage, wie sehr das jetzt einen Unterschied in der Fotoqualität machen würde (auch da alles auf möglichst leicht getrimmt ist), ganz zu schweigen von der Möglichkeit, dass es die 2 Wochen am Stück regnen könnte oder es bewölkt ist xF

@Kerste Der Leviathan von Parsonstown sieht ja mal geil aus :D Da wär ich direkt dabei, mir wurde leider aber schon von meiner Freundin klar gemacht, dass der vlt etwas arg weit weg ist für einen kleinen Tagesausflug xC

@hans_schneider Die Idee, das Equipment mit dem Paket zu verschicken finde ich übrigens sehr cool, ich hab da nur bedenken, dass das am Schluss dann nicht wirklich mit Samthänden angefasst beim Cottage ankommt xF

@BarFly Der Plan mit dem Pub muss ich mir auch noch Überlegen, hört sich gar nicht so schlecht an :D

@casati Vielen Dank für die Buchempfehlung, das Buch hört sich echt gut an, ich überlegs mir mal generell zuzulegen ;D

Die Argumente, das Equipment durchgehend davor einzuüben kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich hab mit meinem motorisiertem Budget AZ Mount viel zu viel Zeit gebraucht, bis es lief und die ersten SCHAFEN Bilder kreiert wurden und selbst jetzt gibts noch immer wieder Nächte, wo nichts klappen will xF

Eine andere Möglichkeit wäre natürlich auch einfach das Handy auf den Rücken legen und den Himmel mit Langzeitbelichtung abzlulichten. (habs mal mit dem Pro Modus meines Huawei P30 ausprobiert und fands leicht bearbeitet bis auf die Noise dafür eigentlich ganz gelungen, die APP DeepSkyCamera für deutlich längere Belichtungen muss ich mal noch ausprobieren :D
IMG_20220805_002613-01.jpegIMG_20220805_002826-01 (3).jpg

Links zu Möglichkeit 1:
436 € Skywatcher Star Adventurer 2i
44 € (grade im Angebot) Stativ
~300€ Pentax Objektiv

Liebe Grüße,
Daniel
 
Hi!

Ballycastle in Mayo/Republic of Ireland ist das dann wohl, nicht das Ballycastle in Antrim/Nordirland?

Die Gegend kenne ich nicht - wir waren mit dem Auto auf Rundtour im Süden. Am vorletzten Tag ging es von der Westküste über Birr Castle und den Hill of Tara nach Trim, und am letzten Vormittags nach Newgrange/Brú na Bóinne und dann ab in den Flieger. Wobei die Mietwägen unverschämt teuer geworden sind – ursprünglich war die Tour 2020 geplant gewesen, da hätte er für zwei Wochen 400€ gekostet, so waren es über 1400€ (und die Erkenntnis, dass in den Kofferraum eines VW Golf keine zwei Koffer passen). Aber klingt so, als hättest du die Option, noch ein paar Mal nach Irland zu kommen.

Mit 40cm maximaler Höhe wäre mir das Stativ für diesen Zweck zu niedrig. In den Polsucher vom StarAdventurer schaust du von unten, außer du investierst noch in einen Winkeleinblicksucher. Ich bin mit den Stativen von Tiltall (TE-224 und – deutlich robuster – TE-284) sehr zufrieden, Sirui ist ähnlich. Da würde ich eher auf ein Stativ gehen, dass du auch für normale Fotografie nutzen kannst. Als Mini-Stativ für Unterwegs – unabhängig von Astro – dann eher ein Gorillapod (nutze ich gerne für die Selfies beim Wandern, ggf. auch mit einem Smartphone-Halter – da kannst du dann auch das Handy für Astrofoto probieren) - das ist aber nichts für den StarAdventurer. Mein leichtes Stativ für unterwegs ist das Cullmann Mundo 522CC. Sehr kompakt und dank Carbon nicht zu schwer; für den StarAdventurer würde ich es aber nicht ganz ausfahren.

Zum Objektiv: Es gibt auch für wenig Geld lichtstarke manuelle Festbrennweitenobjektive aus China. Falls du speziell für Astro ein Objektiv planst, wäre das eine Option - die halten den Fokus besser, und du musst eh abblenden, um einigermaßen randscharf zu sein. Das Pentax Zoom würde ich nur kaufen, wenn ich es auch so nutzen wollte. Recht frustfrei fotografierst du mit dem StarAdventurer bis ca. 50-100mm (echte Brennweite, also ohne Cropfaktor); je länger die Brennweite, desto größer sind die Ansprüche an die Nachführung und Einnordung.

Beste Grüße,
Alex
 
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