xerox_now
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Hallo Optik-Freunde und ATM´s,
ich grüble gerade wieder über einen kleinen Refraktorselbstbau.
Diesmal soll es mit einem Triplett 115/800 sein.
Das Objektiv hat nur die Justage der einzelnen Linsen in der Fassung, aber keine Zug-Druckschrauben.
An den Schrauben für die Linsen, wird der Normalsterbliche ohne optische Bank sicherlich nicht drehen.
Vorallem wie ließe sich die korrekte justage mit Hausmitteln prüfen?
Ich möchte diesem Objektiv eine Kippjustage mit Zug-Druckschrauben und eine Justage für die Mitte verpassen.
Dazu soll ein entsprechender Adapter erstellt werden.
Die Frage ist nur: Welche Justierung ist wirklich notwendig?
Meine Überlegungen so weit:
Gehe ich mal von einer komoden Spielpassung mit H8/h7 aus, hätte der Tubus max. 63µ Übermaß. Die Fassung mit h7 ungefähr 40µ Untermaß.
Also theorethisches Maß für das Spiel 103µ.
Sieht man sich die geometrischen Verhältnisse einmal an, ist wohl die "Verkippung" der Objektivs im Tubus wesentlich schlimmer als die Lage der beiden optischen Achsen von Opbjektiv und Okular (Reducer).
Mein Fazit:
Kontrolliere die Verkippung und schenke dem Versatz nicht so viel Beachtung.
103µmm zu 5.3mm!
Geometrie mit Tangens und Sinus gerechnet.
Vor allem interessiert mich der Einfluß auf die optische Leistung.
->Zeigt eine Verkippung mehr Fehler (Spärische- oder Chromatische Abberation, Koma) als eine Versatz?<-
Natürlich muß man immer die Kirche im Dorf lassen und nicht über das Ziel hinausschießen.
Letzendlich möchte ich ein Optik, mit der ich was anfangen kann. Visuelle Beobachtung, als auch ein bisschen Photographie, so 60/40.
Am Ende verbringt man mehr Zeit damit das System zu justieren, kann es aber doch nicht, da man zu viele Freiheitsgrade in da System bringt und eh nicht die
richtigen Meßmittel hat. Außer einem Stern vielleicht und einen Laser mit Christbaumkugel.
Wie seht Ihr das?
Ich freue mich auf eine Diskussion.
Hintergrund der Überlegung:
Schaue ich mir die heutigen Teleskope mit den Doupletts oder Tripletts mal an, finde ich keinerlei Justage mehr, um das Objektiv mit Fassung zu justieren.
Erst bei längeren Brennweiten ab 1000mm oder höherwertigen Optiken tauchen diese wieder auf. Zug-Druckschrauben.
Meine bisherigen Selbstbauten (105/1500, 63/840), haben keine Justagen. Ausnahme ist mein kleiner Zeissig 52/250.
Habe wohl Glück gehabt, oder es wird überbewertet.
Grüsse aus dem Norden.
Danke,
Martin
ich grüble gerade wieder über einen kleinen Refraktorselbstbau.
Diesmal soll es mit einem Triplett 115/800 sein.
Das Objektiv hat nur die Justage der einzelnen Linsen in der Fassung, aber keine Zug-Druckschrauben.
An den Schrauben für die Linsen, wird der Normalsterbliche ohne optische Bank sicherlich nicht drehen.
Vorallem wie ließe sich die korrekte justage mit Hausmitteln prüfen?
Ich möchte diesem Objektiv eine Kippjustage mit Zug-Druckschrauben und eine Justage für die Mitte verpassen.
Dazu soll ein entsprechender Adapter erstellt werden.
Die Frage ist nur: Welche Justierung ist wirklich notwendig?
Meine Überlegungen so weit:
Gehe ich mal von einer komoden Spielpassung mit H8/h7 aus, hätte der Tubus max. 63µ Übermaß. Die Fassung mit h7 ungefähr 40µ Untermaß.
Also theorethisches Maß für das Spiel 103µ.
Sieht man sich die geometrischen Verhältnisse einmal an, ist wohl die "Verkippung" der Objektivs im Tubus wesentlich schlimmer als die Lage der beiden optischen Achsen von Opbjektiv und Okular (Reducer).
Mein Fazit:
Kontrolliere die Verkippung und schenke dem Versatz nicht so viel Beachtung.
103µmm zu 5.3mm!
Geometrie mit Tangens und Sinus gerechnet.
Vor allem interessiert mich der Einfluß auf die optische Leistung.
->Zeigt eine Verkippung mehr Fehler (Spärische- oder Chromatische Abberation, Koma) als eine Versatz?<-
Natürlich muß man immer die Kirche im Dorf lassen und nicht über das Ziel hinausschießen.
Letzendlich möchte ich ein Optik, mit der ich was anfangen kann. Visuelle Beobachtung, als auch ein bisschen Photographie, so 60/40.
Am Ende verbringt man mehr Zeit damit das System zu justieren, kann es aber doch nicht, da man zu viele Freiheitsgrade in da System bringt und eh nicht die
richtigen Meßmittel hat. Außer einem Stern vielleicht und einen Laser mit Christbaumkugel.
Wie seht Ihr das?
Ich freue mich auf eine Diskussion.
Hintergrund der Überlegung:
Schaue ich mir die heutigen Teleskope mit den Doupletts oder Tripletts mal an, finde ich keinerlei Justage mehr, um das Objektiv mit Fassung zu justieren.
Erst bei längeren Brennweiten ab 1000mm oder höherwertigen Optiken tauchen diese wieder auf. Zug-Druckschrauben.
Meine bisherigen Selbstbauten (105/1500, 63/840), haben keine Justagen. Ausnahme ist mein kleiner Zeissig 52/250.
Habe wohl Glück gehabt, oder es wird überbewertet.
Grüsse aus dem Norden.
Danke,
Martin