Astrofotografie Equipment für Einsteiger

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die EQ3 kannst du sehr schön als Grundlage für leichte Optiken zur Fotografie benutzen.
Ich habe selbst eine EQ3 auf La Palma im Einsatz für Optiken bis zum 65mm Quadruplet und das geht ganz angenehm und gut.

Ich habe mir einige Bilder mit der EQ3-2 auf AstroBin angesehen: Wenn ich das jemals so gut hinbekomme, wie dort teilweise zu sehen ist, oder auch wie Du mit deiner Aufnahme oben zeigst, kann ich als nächste Anschaffung (zzgl. zu einer größeren Montierung) immer noch über eine Sackkarre für den Transport nachdenken ;) Bis dahin ist es aber sicher noch ein weiter Weg (der aber bestimmt auch Spaß macht, wenn man kleine aber stetige Fortschritte bei den eigenen Aufnahmen sieht).

Zum Verständnis worum es mir geht: Ich habe nun erste Versuche mit der LX2 unternommen (aufgrund der miesen Wetterlage bei Neumond in den vergangenen Monaten leider nicht so häufig, wie ich es mir gewünscht hätte :cautious:):

M42_2---Kopie.jpg


Bei dieser Aufnahme ist sicher noch ganz viel, sehr viel besser zu machen, weshalb ich sicher nicht behaupten würde, die vorhandene Ausrüstung ausgereizt zu haben. Sehr gern würde ich allerdings schon jetzt auch längere (bereits vorhandene) Brennweiten testen. Es gibt auf FB eine Gruppe zur LX2 und dort wird von Cristian Fattinnanzi dringend davor gewarnt, die LX2 mit zu hohem Gewicht zu belasten, da dies eben nicht nur eine verhunzte Aufnahme (mangels genauer Nachführung) zur Folge hat, sondern tatsächlich auch zu schweren Schäden an der Mechanik führen kann. Experimente dieser Art möchte ich folglich nicht durchführen! Viele Dinge, die ich gern ausprobieren möchte, kann ich also mit der derzeitigen Ausrüstung gar nicht erst testen. Gegen die Skywatcher Montierung (Star Adventurer) sprach das Stativ: Mein altes Stativ ist alles andere als stabil, weshalb für den Star Adventurer in jedem Fall ein neues nötig gewesen wäre... Dafür hätte ich allerdings die doppelte Summe ausgeben müssen (Stativ + Star Adventurer), weshalb ich mich nun schweren Herzens wieder von dem Manfrotto Stativ getrennt habe, weil ich die gebrauchte EQ3-2 inkl. Stativ kaufen konnte.

Im Vergleich zur bisherigen Ausrüstung, bin ich also sehr optimistisch mich mit der EQ3-2 deutlich verbessert zu haben :) (y) (wobei LX2 wirklich toll ist und ich diese ganz bestimmt auch zukünftig immer wieder gern nutzen werde, insb. da die Aufnahme oben noch deutlich besser geht).

Hallo Ines,
wenn es noch etwas Zeit hat, am 18.05.2019 ist wieder die ATT in Essen.

Vielen Dank für den Tipp! Eilig habe ich es nicht und es ist sicher sinnvoll, sich die Dinge vor Ort anzusehen (insb. wenn es eben nicht zu unhandlich und schwer werden darf). Essen ist tatsächlich kein allzu großer Aufwand, weshalb ich mir den Termin fest notiert habe!

VG
Ines
 
Hi
windgeschützt und gut austariert - d.h. in Balance und die Gegengewichte so nah wie möglich am Montierungskopf - kann man fotografisch die EQ3-2 mit einem 130 mm Skywatcher PDS beladen. Kommt natürlich auch ein Stück weit drauf an, was machen willst (laneten oder DS) und was der Rest wiegt. Kamera, Guiding, Leitrohr?, Komakorrektor etc. da gibt es ja ein paar Dinge die es noch braucht. Mehr als den 130iger sehe ich keinesfalls.
Visuell hatte ich meiner sogar den 6" f/5 aufgesattelt und das war durchaus gut verwendbar.
Nicht ganz unwichtig ist das Stativ. Ein Stahlrohrstativ und das möglichst nicht ausgezogen ist hier förderlich.
CS
 
Hi
windgeschützt und gut austariert - d.h. in Balance und die Gegengewichte so nah wie möglich am Montierungskopf - kann man fotografisch die EQ3-2 mit einem 130 mm Skywatcher PDS beladen.

Vielen Dank für den Hinweis! Dann habe ich doch mehr Reserven mit der Montierung als ich dachte und bin dann sicher auch eine ganze Weile beschäftigt, bevor der Wunsch nach noch längeren Brennweiten aufkommt :)
 
Hallo Ines,

ich habe die NEQ-3 in schlechteren Wetterphasen möglichst ausgereizt. Mit 1800 mm Brennweite (ED90/900 + 2fach-Barlow) waren 30-Sekunden-Frames möglich. Anbei ein Link zu 1300 mm Brennweite (PDS130/650 + 2fach Barlow) ohne Guiding. Bitte nicht die Bildqualität, sondern die einigermassen :) runden Sterne beachten: LINK

Dass diese Beispiele nicht zukunftsträchtig sind, ist natürlich selbsterklärend. Sie sollen schmunzelnd das Potential der preisgünstigen Montierung aufzeigen.

CS

Markus
 
Hallo Ines,
Ich glaube eine Sache machst du schon richtig. Nämlich darauf zu bestehen das das Ganze portabel ist.(y)
Denn das beste Equipment hilft nicht weiter wenn es zu Hause rumsteht weil gerade mal Nebel ist oder es bewölkt ist.
Dunkler und transparenter Himmel ist extrem wichtig bei der Astrofotografie und da muss man sein Zeug packen, zu einem dunklen Platz fahren und aufbauen.
Ein kleiner Apo und eine leichte EQ Montierung sind meiner Meinung nach ein sehr guter Startpunkt. Damit kriegt man schon ansehnliche Bilder hin. Wenn es später mehr werden soll kann man immer noch weiter investieren. Bei mir ist es wie bei vielen anderen nicht bei der Startausrüstung geblieben ;)

Es bringt auch nichts das immer weiter zu diskutieren und Theorie zu büffeln. o_O
Wichtig ist es die ersten Bilder zu machen, sich manchmal die Hände abfrieren:ROFLMAO:, und aus den Fehlern zu lernen.
Auch kommt dann noch die Bildbearbeitung hinzu, die wichtig für ein gutes Astrofoto ist.
Das lernt man nur in der Praxis und nicht vom Wälzen tausender Seiten.
 
Hallo Ines,

zur EQ3 fällt mir noch was ein, was leider auch wieder mit Zusatzkosten verbunden war: Sie steht auf La Palma auf Berlebach Report-Stativbeinen. Diese passen problemlos an den Stativkopf des Alu-Stativs, mit dem die EQ3 verkauft wird.
Alu-Stativbeine gehen am Anfang, aber bald merkt man, daß die Stativbeine aus Aluminium zu wackelig sind und die Feststellschrauben brechen auch recht schnell ab.
Die Berlebach Stativ-Beine, die auch einzeln verkauft werden, bringen gute Standfestigkeit und sind sehr empfehlenswert für den Ausbau.
An dieser Stelle nur als Hinweis!

Grüße
*entfernt*
 
Vielen Dank für die Antworten und den Link zu den Beispielbildern!

Wenn es später mehr werden soll kann man immer noch weiter investieren. Bei mir ist es wie bei vielen anderen nicht bei der Startausrüstung geblieben ;)

So habe ich mir das auch gedacht (y) Zumindest bei der Tagesfotografie war es so, dass sich die Wünsche / Neuanschaffungen mit den Fortschritten bzw. den Ansprüchen entwickelt haben (ganz zu Anfang hätte ich mir sicher nicht die Ausrüstung zusammengestellt, die ich heute habe und ich denke, das ist im Astro-Bereich nicht anders).

Das lernt man nur in der Praxis und nicht vom Wälzen tausender Seiten.

Ich habe nun, wann immer ich die Zeit dafür hatte, sehr viel gelesen und ich denke, wirklich Sinn macht das Gelesene erst, wenn ich die Sachen vor mir stehen habe (so hoffe ich zumindest :)).

Die Berlebach Stativ-Beine, die auch einzeln verkauft werden, bringen gute Standfestigkeit und sind sehr empfehlenswert für den Ausbau.

Vielen Dank für den Tipp!

Ich freue mich schon sehr darauf die Montierung zu testen (hätte ich gern schon heute gemacht, aber die Sendung ist trotz Ankündigung leider noch nicht zugestellt worden... :rolleyes:).
 
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