Astrofotografie mit Spiegelreflexkamera Canon 550D welches Teleskop/Ausrüstung brauche ich ? ( Deep Sky u. Planeten Mond und Sonne )

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Velomobilfahrer

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Hallo
Habe mir kürzlich meine erste gebrauchte Spiegelreflexkamera gekauft eine Canon 550D.

Nun möchte ich in die Astrofotografie einsteigen ( habe bis vor 11 Jahren intensiv visuell beobachtet kenne mich also am Himmel aus ). Wo ich aber völlig überfordert bin ist dass ich nicht weiß was ich für den Einstieg brauche.

Randbedingungen / Budget :
Habe keinen Führerschein nur per Rad und Hundefahrradanhänger mit dem Liegerad mobil , ich wohne ländlich Wohnung ebenerdig. Gewicht der Ausrüstung nicht höher als 40Kg weniger ist besser..

Was geht theoretisch mit meiner Kamera und dem Objektiv Sigma DC 18-200 1/3,5-6,3 ?

Was ich fotografieren will:
Alles...am liebsten Mond Planeten ...
Anforderungen :
Details sollten ähnlich dessen sein was mein damaliger 12 Zoll Dobson visuell zeigte...da gingen schon Albedostrukturen auf Ganymed.

Grundlegende Fragen :
Bin völliger Neuling auf dem Gebiet.
Stimmt es dass das Auflösungsvermögen von Teleskopen fotografisch höher ist als es visuell ist ?

Welche Teleskopgröße brauche ich ? Wäre ein 200f4 Newton geeignet ? bzw ein 200f5 ? könnte günstig an ein Ts Photon 200f4 mit Montierung ( die laut leider unterdeminsioniert ist aber GoTo usw hat dran kommen ..wäre die Xsos 100 Wifi) , dort wären für insgesamt 950 Euro Hyperion Okulare dabei und einiges mehr wie Justierlaser...

Mein Gedankengang wäre :
Montierung behalten Teleskop gegen kleineren Newton oder kleinen Refraktor eintauschen...Frage ist nur würde der dann reichen ?

Alternativ könnte ich an einen Meade 200f5 Newton dran kommen mit viel Zubehör auf Lx85 Montierung.

Oder würdet ihr etwas komplett anderes empfehlen ?

Nun habe ich kürzlich entdeckt das manche ja selbst mit Kleinstteleskopen beeindruckende Fotos hinbekommen die der 12 Zoll Dobson so nie gezeigt hätte. muss es also ein großes Teleskop sein ?

Budget : Möchte da keine feste Grenze setzen um nichts auszuschließen weniger ist natürlich immer besser.

Was geht eigentlich theoretisch mit einem Dobson und Nachführplattform ?

Es müssen keine Hochglanzhubblefotos sein wie manche sie hier online stellen ..mir gehts erstmal darum möglichst unkompliziert einzusteigen.

Himmel : Bortle 4 bis 5 wenn ich paar Km fahre sicher gut im Bortle 4 Bereich .

Früher bin ich mit 12 Zoll Gso Dobson wo ich die Rockerbox verschmälert habe regelmäßig mit kompletter Ausrüstung von der Stadt wo ich wohnte raus aufs Land gefahren mit dem Rad...es ging mit dem großen Anhänger erstaunlich gut nach einer Stunde Fahrt war die Optik ausgekühlt. Heißt : Das Radfahren würde mich wenig stören .

Im Nachbarforum haben manche mit 4 Zoll Öffnung und weniger Olympos Mons auf dem Mars fotografiert ...wie ist es mit so einer kleinen Öffnung möglich ? Sowas ist ja visuell selbst mit 8 oder gar 12 Zoll nicht sooo einfach ..

Würde auch gern M31 fotografieren und M42 u.ä...und mich dann immer mehr steigern . Ist das mit meiner Kamera überhaupt alles möglich ?
 
Hallo Namenloser, normalerweise antworte ich keinen namenlosen Menschen hier, aber bei dir mache ich eine Ausnahme, weil ich ebenfalls Liegerad fahre.
Deine Wünsche lassen sich nicht unter einen Hut bringen. Die bereits erworbene Kamera ist grundsätzlich für Deep Sky (z.B. M42 und M31) und den Mond verwenden. Für Planeten verwendet man eher Kameras mit kleinem Chip, weil diese selbst in größeren Fernrohren klein bleiben und die 550D dann eben viel dunklen Raum aufnimmt und wenig Planet.
Für Planeten und Details auf dem Mond, auch für entfernte Galaxien (nix für Anfänger), benötigst du eine lange Brennweite, für Deep Sky ist eine kurze Brennweite sinnvoll. Anfangen kannst du mit deinem Fotoobjektiv, aber du wirst bald den Wunsch verspüren, es etwas besser zu machen. Dafür gibt es entweder einen kleinen ED Apo zwischen 60 und 100 mm Objektivdurchmesser oder eine kleinen Newton mit 130 bis 150 mm, alle im Bereich von 400 bis 800mm Brennweite. Für Planeten kannst du am ehesten ein mittelgroßes Maksutov Fernrohr (z.B. 127/1500mm) verwenden, das ist relativ leicht und kompakt. Für fotografische Zwecke können beide Fernrohre auf eine Montierung EQ5 Klasse montiert werden, die IExos dürfte eher zu schwach sein, ich kenne die nicht und höre sehr verschiedene Ansichten darüber.
Die von dir beschriebenen Fernrohre (200mm f4 oder f5) sind für einen ANfänger meiner Meinung nach zu groß. Du benötigst dafür mindestens eine EQ 6 Montierung. Für Planeten sind beide zu kurzbrennweitig, so dass ein Mak zusätzlich erforderlich wäre.
Meiner Ansicht nach benötigst du zusätzlich zu deiner 550d:
Montierung EQ5 Klasse, motorisiert: neu ab 800€ gebraucht ca. 500€
ED Apo Refraktor 80mm f6: neu ab 500€, gebraucht ab 300€
Maksutov Teleskop 127/1500mm: neu ab 450€ gebraucht ab 250€
Full HD Astrokamera: Neu ab 300€ gebraucht ab 180€
Dazu noch Adapter und Zubehör nach Bedarf.

Erstmal mit nur einem Feld zu beginnen, halbiert natürlich die Ausgaben. Da du die Kamera schon hast, wäre die Montierung und der kleine Apo eine sinnvolle Erstinvestition..
Jedenfalls viel Erfolg bei deinem Einstieg. Frag ruhig, wenn noch etwas unklar ist.
CS Harald
 
Ich hätte demnächst das Podbike zu bieten! Wer interessiert ist ,einfach eine PN. Da ist ein Cargofach für Ausrüstung integriert.
VG Frank
 
Hallo Harald,
Sorry das ich mich nicht vorgestellt habe mein Name ist Patrick :) .

Danke das hat mir schon mal sehr weiter geholfen , wobei ich auch sagen muss kleiner ist in meinem Fall besser zumal es ja einige sperrige Teile sind die in den Anhänger passen müssen. Weit fahren muss ich zum Glück nicht.

Theoretische Frage :
Was zeigt ein 127mm Mak am Planeten fotografisch ?

Ein ED Apo würde mir gut gefallen Frage ist nur welche Größe reicht ?

Am liebsten würde ich mit dem Mond anfangen oder alternativ mit M42 o.ä.

Wenn ich es richtig verstanden habe gehen Planeten mit meiner Kamera nicht ?

Spricht irgendetwas gegen einen günstigen 130/750 Newton von Skywatcher ? die werden ja immer mal günstig angeboten ..und vielleicht zusätzlich ein 150/1200 Newton als Planetenteleskop mit Barlowlinse ? falls ja welche Barlowlinse bräuchte ich ?

Wie lang müssen Belichtungszeiten sein ?

Es gibt ja z.b. 1000mm Objektive und mehr günstig was würde damit gehen ?

Wie groß müsste die Öffnung sein um Albedostrukturen auf Ganymed zu fotografieren ? Die Jupitermonde sollten zumindest als Scheibchen sichtbar sein letzteres geht ja schon visuell mit 4 Zoll.
 
Hallo Patrick,

bevor Du tausend Fragen stellst: Lies Dich durch die Anfängerseiten - Dir fehlt jedweder Grundwissen, dass Du Dir da anlesen kannst. Der Enthusiasmus spricht aus Dir, aber der muss sich mit Grundwissen paaren, damit dabei was rauskommt. Und Du kriegst erstmal einen Satz an Informationen am Stück und nur Bruchstücke wie beim Frage-Antwort-Spiel!

Ansonsten - Willkommen in der Selbsthilfegruppe!

CS
Jörg
 
Hallo Patrick,
Jörg hat schon recht, es ist auf jeden Fall sinnvoll, erst einmal das nötige Grundwissen zu erwerben.
Was am Planeten fotografisch geht, ist mehr von den Bedingungen außerhalb des Fernrohrs abhängig. Unruhe in der Atmosphäre versaut dir das theoretisch beste Bild. Deshalb nimmt man für Planeten eine Kamera mit kleinem Chip und kleinen Pixeln und macht ein Video von einigen Tausend Bildern. Davon lässt man anschließend eine spezielle Software die besten drei oder fünf Prozent stacken (addieren oder den Durchschnitt bilden). So entstehen Aufnahmen, die bei guten Bedingungen die Leistungsgrenze des Fernrohrs tatsächlich erreichen. Visuell kennst du das, wenn immer für eine kurzen Augenblick ein Detail sichtbar wird. Diese Augenblicke werden gesammelt und es entsteht ein Foto des Planeten, wie es in früheren Zeiten nur von Großteleskopen bekannt war. Im Hochgebirge gehen dann auch Jupitermonde mit Strukturen an der Oberfläche.
Natürlich kann deine Kamera auch Planeten, sie ist dafür aber nicht gut, weil der große Chip (Kamerasensor) viel schwarze Fläche außen herum hat, die den Computer belastet.
Die von dir genannten Spiegelteleskope funktionieren für den Zweck, ein langer 150er Newton bringt die EQ5 Montierung schon an ihre Grenze, ist halt ein langer Hebel. Ich persönlich mag Newton Teleskope nur im Dobson, parallaktisch montiert wandert der Einblick in Regionen, bei denen du schon akrobatisch talentiert sein musst, insbesondere mit einer Kamera ohne Klappmonitor. Ich mag Refraktoren lieber, die allerdings je nach Anspruch ganz schön ins Geld gehen. Ich hatte einen ED72/420 und einen ED80/560 und war mit beiden sehr zufrieden, allerdings braucht man für gute Fotos noch einen Korrektor. Heute habe ich einen 100er ED und werde wohl dabei bleiben, weil ich sonst auch eine größere Montierung brauche. Selbst beim Refraktor freue ich mich über den Klappmonitor meiner Kameras.
Grundsätzlich können Fotoobjektive eingesetzt werden. Die wenigsten entsprechen bei offener Blende astronomischen Anforderungen und müssen um eine oder zwei Stufen abgeblendet werden. Die 1000er Objektive (Russentonnen) haben einen durchwachsenen Ruf. Ich habe eine, die für Astrofotografie nicht tauglich ist, es soll aber bessere geben.
Zum Abschluss: Ich bin kein Freund von Barlow-Linsen. Wenn schon, dann muss es eine hochwertige sein und das ist nicht billig. Meiner Ansicht nach ist Okularprojektion der bessere Weg, aber da gehen die Meinungen auseinander.
CS Harald
 
Hallo Patrick,
ich kenne dein Budget nicht, aber gerade wird im Forum ein Mak 127/1900mm für 225€ angeboten. Das kriegt man bestimmt für 200.
CS Harald
 
@Optikus
Ich denke du hast recht ...bin schon dabei mich langsam immer mehr einzulesen und Videos auf You Tube zu schauen . Ich stehe ja noch ganz am Anfang..

@h.kothe Wenn ich dich richtig verstanden habe käme meine Kamera also nur für Deep Sky so richtig infrage , das lässt mich schonmal weiter planen ...Rund 200 Euro würde eine Planetencam kosten ...

Budget : Budget ist bei mir knapp deshalb wollte ich Fehlkäufe gern vermeiden . Wobei bei mir eher nicht das Budget de Begrenzer ist sondern viel mehr Platz und Mobilität ..habe mir mal die EQ6 Montierung angeschaut , die kann ich mir beim besten Willen nicht in Kombination mit einem riesigen Dobson im Fahrradhundeanhänger vorstellen also wird paralaktisch montiert nur was kleines infrage kommen vom Bauchgefühl könnte ein 3 bis 5 Zoll ED Apo und ein 4 oder 5 Zoll Mak vielleicht schon das Optimum dessen sein was ich transportieren kann. Mein Bauchgefühl sagt ich solle den Newton 200/800 Newton mit allem Zubehör kaufen ( kostet 950 Euro Vhb ) dann die 4 Hyperion Okulare , Justierlaser und Goto Montierung behalten und den Newton verkaufen und gegen eine kleinere Optik tauschen . Dann hätte ich wenn ich ihn für 500 Euro verkaufe ( für soviel wird er gebraucht verkauft ) die Montierung und Okulare für 450 Euro gekauft ..allein der Justierlaser kostet schon 60 Euro ..

Was ich noch dazu sagen muss :
habe noch nie mit einer paralaktischen Montierung gearbeitet das ist auch völlig Neuland für mich.

Teleskope mit denen ich Erfahrung habe ( visuell )
60mm Kaufhausrefraktor
76mm Newton
80mm ED Apo
90mm Fraunhofer Refraktor
102mm Fraunhofer Refraktor
200mm Dobson
300mm Dobson ( beide Gso)

Den 12 Zoll Dobson und 8ZollDobson habe ich getunt , innen mit Veloursfolie ausgekleidet und von außen mit Frostschutzfolie und Lüfter.. dieses Teleskop zeigte in der Nacht irgendwann im Oktober 2011 als die Luft wirklich still stand bei ca 600x einen scharfen Jupiter und eindeutig Albedostrukturen auf Ganymed...das vergesse ich nie , da war ich geflasht und der Anblick haute mich vorm Hocker...da lohnten sich die weiten Strecken und das geacker mit dem Rad und Anhänger . Sowas als Foto...das wäre ein Traum.

Fairerweise sei dazu gesagt in mindestens 90% der Nächte zeigte der 12 Zoll Dobson nicht mehr als der 8 Zoll Dobson .

Ich muss dazu sagen habe bisschen Angst zu viel Geld auszugeben weil ich nicht weiß ob die Fotografie wirklich was für mich dauerhaft ist zumal es leider bei mir mit der Mobilität nicht weit hergeholt ist . Je mehr ich drüber nachdenke desto weniger kann ich es mir vorstellen eine große Optik auf eine paralaktische Montierung zu ackern das größte was ich mir vorstellen könnte wäre ein 150/750 Newton .

Die Astrofotografie interessiert mich jedenfalls sehr , besonders weil selbst kleine Optiken dank Belichtung mehr zeigen als das bloße Auge .

Ich finde es einfach fazinierend was Amateurteleskope und die Fotografie heute zu leisten im stande sind , vorhin sah ich auf Facebook eine Fotografie von Ganymed das Foto hat mich in den Bann gezogen.

Wie ist es eigentlich bei Dobsons mit Nachführmotoren ist da denn theoretisch gute Mond und Planetenfotografie mit möglich ? Habe da was von EAA Fotografie gelesen ...mit einem Dobson hätte ich eine gigantische Öffnung fürs Geld.

Bin noch unschlüssig zumal ich nicht einschätzen kann was z.B. ein 80mm Refraktor zu leisten im stande ist bei der Deep Sky Fotografie ... Visuell geht damit am Planeten schon erstaunlich viel wie ich in Erinnerung habe und ab 4 Zoll kam der Wow-Effekt..Knoten und GRF leicht sichtbar sowie Jupiter Mondschatten.
 
Hi,
Wenn du günstig in Astrofotografie einsteigen willst, dann hol dir doch eine DSLR, Objektiv, Reisemontierung mit Stativ wie zB Star Adventurer.
 
Moin,

das wäre auch mein Ansatz:

Die DSLR hast Du, z.B. das 85er 1.4 Samyang und ein Tracker, damit kann man erstmal loslegen. Klar, an das Thema äquatoriale Aufstellung, Einnorden und je nach dem welcher Tracker, (ich würde einen 2-achsigen nehmen) Goto und Alignment mußt Du Dich ranarbeiten. Das kann natürlich auch ne kleine Montierung, EQ 3-2 oder EQ 5 sein, letztere würde auch einen kleinen Foto-APO tragen.
Die EOS 550D kannst Du preiswert bei @conehead modifizieren lassen, dann bringt sie deutlich mehr Ha. Leider hat diese noch kein Klappdisplay, aber - damit mußten Generationen von Astrofotografen bei den älteren EOS klarkommen, Wenn Du nen kleinen Laptop dranpackst mit Nina oder einer ähnlichen Software hast Du eh das Schirmbild zum fokussieren. Für so einen Feldrechner empfehle ich gerne sowas in der Art:

- Panasonic Toughbook CF-D1 MK3 i5-6300U 2.40GHZ 16GB 512GB SSD Xentry Tab Grad A | eBay

Am Himmel orientieren kannst Du Dich. Das ist Grundvoraussetzung damit man klar kommt was da oben abgeht und man z.B. das Einnorden und das Alignment hinkriegt. Damit kannst Du erstmal loslegen. Auf den Tracker geht auch noch ein 135 F2, ebenfalls Samyang. Natürlich auch das Kit-Objektiv, das ist zwar nicht Bombe, aber man kann erstmal damit arbeiten.

Deinen Dobs motorisieren ist auch eine Option, dann eine ASI ungekühlt drauf und Planeten aufnehmen, oder sogar per Electronic Assisted Astronomy Live-Stacking machen und Deep Sky aufnehmen. Das geht ja alles.

Wenn Du einen 12er Dobs hast wäre mein erster Ansatz gar nicht die DSLR sondern den auf Goto aufrüsten, ne ASI in den Auszug und ein Guideskope an den Spiegelkasten, dann wirst Du in Deinem Leben mit den Motiven nicht fertig. Und zur Aufrüstung kannst Du später auch noch nen kleinen APO dranschnallen für größerflächige Motive, mußt nur drauf achten, dass der Dobs das auch nachführen kann. Für EAA mit Livestacking brauchst Du grundsätzlich wegen der kurzen Belichtungszeiten die eben hundertfach gestackt werden nicht mal eine äquatoriale Aufstellung, wobei das bei der Brennweite des Dobs vermutlich schon sinnvoll wäre. Auch da könntest Du so einen Rechner wie oben angegeben im Feld nutzen.

Zu all dem findest Du im Forum massenhaft Futter, setz dazu die Suchfunktion ein, auf die man nicht oft genug hinweisen kann.

CS
Jörg
 
Hallo Patrick,
ganz ehrlich: Du solltest dir zuerst darüber klar werden, was du eigentlich willst und das dann richtig gut machen. Ich kenne niemanden, der mit allen Aspekten der Astrofotografie gleichzeitig angefangen ist und das auch nur halbwegs gut hinbekommen hat. Ich halte auch nichts davon, irgendetwas zu kaufen, weil es gerade günstig erscheint, sondern das zu erwerben, was deinen Zielen wirklich nützt. Dafür musst du deine Ziele kennen. Offenbar willst du neu einsteigen und hast zur Zeit kein Teleskop, sonst würdest du den Achtzöller nicht kaufen wollen. Wenn du selbst schreibst, den nur wegen des Zubehörs kaufen zu wollen, kann ich dir nur Glück wünschen. Nach meiner Erfahrung funktioniert sowas nie, ohne Geld zu verbrennen. Wenn du einen kleinen Newton oder einen kleinen ED Apo mit passender Montierung kaufst, bist du zusammen mit der vorhandenen Kamera schon für Deep Sky ganz gut aufgestellt. Das heißt nicht, dass du gute Fotos machen wirst, sondern dass du technisch dazu in der Lage bist, gute Fotos zu machen. Ob das gelingt, hängt davon ab, wie gut du dich einarbeitest und wie erfolgreich du bei der Nachbearbeitung am Computer bist.
Wenn du erste Erfolge erzielt hast, wirst du längere Belichtungszeiten haben wollen und dafür brauchst du dann Autoguiding oder Platesolving. Platesolving kenne ich noch nicht aus eigener Erfahrung, für Autoguiding benötigst du eine Nachführkamera, die auch als Planetenkamera geeignet ist. So ergibt sich automatisch die Möglichkeit zum Einstieg in die Planetenfotografie. Ob du dann eine hochwertige Barlowlinse oder ein langbrennweitiges Fernrohr anschaffst, kannst du dann entscheiden. Am besten tritts du auch einem Astroverein in der Nähe bei, dort kann dir sicher jemand Teile ausleihen, bevor du Geld ausgibst. Dort bekommst du auch gute Ratschläge live am Teleskop. Besser gehts nicht.
CS Harald
 
Hallo Patrick.

Ich habe einen 127/1500 Skymax und eine EOS 2000D.

Damit ist an struckturen auf Ganymed nicht zu denken.

Zumindest nicht ohne weitere Vergrößerung (Barlow/okularprojektion).
Inwieweit das bei der Öffnungsgröße sinnvoll ist, ist ne andere Frage.

Wenn ich mit meiner Kombi Saturn anpeilen, füllt Saturn nicht Mal 1/4 Display im Liveview aus.
Damit du mal ne größenvorstellung hast.

Ansonsten der allgemeine Tip.

Installiere dir Stellarium am PC.
Dort kannst du die Sensorgröße deiner Kamera eintragen und die Werte verschiedener Optiken.

Ein Rechteck zeigt dir dann welches Objekt, wie groß, auf deinen Chip passt.

Gruß Markus
 
@Optikus
Die Astronomieausrüstung habe ich tatsächlich 2012 verkauft… ich fange also bei null an ..bin also Wiedereinsteiger und Neueinsteiger in die Astrofotografie .

Dobson und EAA hätte den Vorteil des geringen Gewichts , und vermutlich erheblich geringere Gesamtkosten weil die schwere unhandliche teure parallaktische Montierung wegfällt.

Alternativ wie die anderen vorgeschlagen haben : Günstige parallaktische Montierung und ED Apo …und mit Deep Sky anfangen. Nüchtern und sachlich betrachtet sind die Planeten eh erstmal weg .

Der verlinkte Laptop gefällt mir sieht leicht aus und kompakt was auch wichtig ist weil ich ja mit Fahrrad und Anhänger aufs Feld fahre .

Problem ist tatsächlich das ich nicht weiß was ich will und was ich brauche … Deep Sky wäre aber auch sehr interessant vorallem Galaxien .
Würde sogar sehr gut passen weil ich hier einen recht dunklen Himmel habe in wenigen Km guten Bortle 4 Himmel , in 30 Km Entfernung gehts in Richtung Bortle 3 ( so einen Himmel hab ich nie gesehen kenne nur Bortle 5 bis 6 aus der Stadt damals ..) . Das allein betrachtet ist eine völlig neue Erfahrung leider hab ich die Jahre die ich nun auf dem Dorf lebe nie mehr über ein Teleskop nachgedacht … vor kurzem dann schweifte der Blick gen Himmel obwohl Laternen leichteten und die Augen nicht an die Dunkelheit angepasst sind konnte ich deutlich im Zenit die Milchstraße sehen , schärfer als in der Stadt mit angepassten Pupillen.. da gings dann los mit dem Gedanken,, Hätte ich bloß meinen 12 Zoll Dobson noch ”

Das ist hier noch dunkler als der Ort wo ich 2011 meine komplette Astroausrüstung mit dem Rad und Anhänger hingefahren habe .. damals das war schon eine Offenbarung.

Na ja bin mal gespannt wohin es sich entwickelt.

Werde eure Ratschläge befolgen und erstmal klein anfangen … erstmal muss neuer Anhänger her .
 
Schade, das du nicht mal den Vorschlag von Beitrag #9 aufgegriffen hast.
Damit lässt sich recht einfach und günstig in die Materie Astrofotografie einsteigen und erlernen. ;)
 
Hat er doch.
Letzter Post am Ende.

Also erstmal klein anfangen.

Es gibt nun mal keine all in one Lösung.
Schon gar nicht mit dem Rad/Lastenrad als Transportmittel.

Man darf auch nicht den ganzen Kleinkram vergessen der ins Geld geht und auch mit muß.

Stromversorgung, Scharfstellhilfe, und was nicht noch alles.

Wenn du ein Tablet hast, dann schau Mal ob es OTG und "ganz wichtig" USB - Host fähig ist.

Dann kannst du für kleines Geld eine Remoteapp für DSLR drauf packen und die Cam per usb-kabel verbinden.

Die Cam mit passendem objektiv auf einen passenden tracker oder kleine motorisierte Montierung und dann damit üben üben üben.

Die Software am heimischen PC will auch beherrscht werden.

1-2 passende (im Idealfall Festbrennweiten) objektive und du hast erst mal zu tun.

Gruß Markus
 
@Heliklaus
Habe ich auch im Hinterkopf ich schließe erstmal nichts aus , bin ja noch ganz am Anfang wo ich alles abwäge und vergleiche.

Eine DLSR habe ich ja , die Canon 550D , vermutlich wirds auch erstmal so laufen wie in Beitrag 9 von dir beschrieben aber so wie ich mich kenne will ich schnell mehr und da muss dann ein Teleskop her . Aber für den Übergang bis nötiges Wissen vorhanden ist wirds so ablaufen denke ich .

Jetzt plane ich sogar ob ich nicht theoretisch auf den Anhänger verzichten kann und ob es nicht sogar möglich wäre später mit einem 80mm Apo und der Montierung mit dem schnellem Velomobil zum Beobachtungsort zu fahren dann muss ich mich nicht mit dem langsameren Liegerad und Anhänger quälen .
Mit dem Velomobil wäre Bortle 3 Himmel eigentlich immer innerhalb einer Stunde mühelos erreichbar.
Da wäre dann klar das nur maximal ein kleiner Apo rein passt … größere Optiken gingen dann nur mit Liegerad und Anhänger. Da dürften in Leichtbauweise auch 16 Zoll Dobsons möglich sein .

@SkyBob
Da müsste ich mich auch erstmal komplett einarbeiten um zu wissen was das alles ist ( habe seit kurzem wieder einen alten Laptop erstes mal seit auch locker 10 Jahren ) ich war immer nur mit dem Smartphone on . Aber das lernt man ja wenn man sich da einliest.
Ein Lastenrad habe ich nicht nur ein Liegerad und ein Velomobil ( ein Quest).

Was schonmal positiv ist :
Am Himmel finde ich mich noch trotz der langen Abstinenz gut zurecht das ist schon mal kein Problem.

Ideal wäre ja ich könnte alles vom Laptop aus steuern wie in einem Youtube Video beschrieben dann könnte ich sofern die Ausrüstung reinpasst bequem im Velomobil sitzen bleiben und müsste nicht so frieren und könnte ganz gemütlich sitzen und die Technik für mich arbeiten lassen .
 
Ich kann am Anfang nur jedem raten das Equipment so einfach wie möglich zu halten. Allein schon um die Fehlerquellen so niedrig wie möglich zu halten. Wachsen kann man immer noch. Ich finde auch das ein mobiles Setup auch wenn man wächst immer noch zu gebrauchen ist wenn man mal unterwegs ist oder auf reisen. Da hier absolut Mobilität und Stabilität gefordert ist wäre APO und eine kleine Montierung (bis max. HEQ5) sowie am Anfang die Canon erste Wahl. Wenn es vom Budget passt eine AsiAir Mini oder einen Mini-PC mit N.I.N.A anstatt Notebook. Powerbank für die Stromversorgung nicht vergessen.

Sowas ist auch nett und mobil

Gruss
Dominik
 
Moin,

mit der verfügbaren Software, ich bin eher der Laptop Mensch für sowas als Mini-PC und Bedienung per Tablet, geht so ein kleines Setup auch komplett per Laptop gesteuert, die Stichworte wie NINA, PHD2 und ein Planetariumsprogramm decken das ja schon ab. Für ein kleines Setup reicht ein kleiner Sucher 50mm mit Guiding-Camera, die kosten heute auch nicht mehr die Welt, ASI 120, QHY, diverse andere, da gibts reichlich Auswahl. Gibt auch fertige Quiding-Sets. Mit nem Star Adventurer paßt das alles in ein sehr kleines Packmaß, nur das Stativ ist und bleibt sperrig. Mangels näherer Kenntnis kann ich nicht beurteilen, wie Du das Material in einem Velomobil stauen kannst.

CS
Jörg
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
@alle
Nun wo ich mich jeden Tag intensiv einlese komme ich langsam an den Punkt wo ich weiß was ich will .

Habe nun einige gute Einsteigervideos gefunden die viele Fragen beantwortet haben .

Da wäre als erstes die Frage mit der Auflösung: Das Limit der Öffnung bleibt gleich ( hatte zu erst in einem Text irgendwo gelesen das fotografisch mit 4 Zoll 0,7 Bogensekunden aufgelöst werden können statt visuell irgendwas mit 1 Bogensekunden..

Es kristallisiert sich nun auch immer mehr raus was ich eigentlich will :
Mond und Planeten … bei Deep Sky schrecken mich die langen Belichtungszeiten ab , die dauern ja mehrere Stunden wenns was werden soll und wenn ich es richtig verstanden habe je größer die Öffnung desto geringer die Belichtungszeit, kürzere Brennweite bei Deep Sky besser als längere Brennweite.

Nun war ja mein Wunsch an Planeten Marsdetails auflösen zu können und Albedostrukturen auf den Jupitermonden auflösen zu können … aus meiner visuellen Zeit mit 12 Zoll GSO Dobson weiß ich das es unter Ausnahmebedingungen visuell möglich ist mit 12 Zoll besser noch mit 14 oder 16 Zoll .

So nun die Frage an euch :
Wäre das mit einer Eq Nachführung am Dobson möglich mit einer Planeten Cam ? Falls ja würde ich wohl noch sparen und mir den größten Dobson holen den ich mir irgendwie leisten und transportieren kann und wenn ich es nun richtig gelesen und verstanden habe geht damit begrenzt auch Deep Sky zumindest so das ich mehr sehe als mir das Teleskop visuell je zeigen könnte .

Als Dobson kann ich größer Optiken gut transportieren, da ist selbst Hubbels kleiner Bruder der gigantische 12 Zoll Zoll GSO Dobson kein Problem, als Leichtbau würde noch erheblich mehr gehen . Mein zukünftiger Anhänger kann übrigens mit 70 Kg beladenen werden .

Als Zweitteleskop kann ich mir einen kleinen Apo gut vorstellen, der würde mit kleiner Montierung gut ins Velomobil passen , das heißt ich hätte ein großes Hauptteleskop und etwas kleines für Tage wo es wechselhaft ist zum mal eben schnell mit rausnehmen und sollte es sich doch in Richtung Deep Sky entwickeln hätte ich ein Teleskop welches ich dafür verwenden könnte .

Wollte nun in die Astrofotografie auch nicht so viel Geld versenken wo ich noch garnicht weiß ob das was für mich ist … visuelle Beobachtung hingegen aufjedenfall.
Da würde ich persönlich mir eher die Frage stellen :
Reicht 12 Zoll oder lieber länger sparen und 16 Zoll in Leichtbauweise?

Wobei ich vermute selbst 8 Zoll würden mich unter den Himmelsbedingungen schon umhauen die ich in 60 Minuten Radfahrt erreichen. Das geht dann schon in Richtung Bortle 3… früher hatte ich Bortle 5 bis 6 teilweise 7 ..

Könnte mir auch vorstellen das der Mond mein Lieblingsobjekt wird , der ist halt fast immer da und man hat leicht spektakuläre Ergebnisse und eine große Optik zeigt dann nicht nur 4 Kleinkrater in Plato sondern das dort noch viele winzige Krater sind die Teilweise nur 0,8 bis 1 Km Durchmesser haben was bedeutet das ein Amateurteleskop dort Strukturen auflöst in der Größe eines größeren Dorfes und das ist sehr faszinierend.

Planeten wird ja jetzt die nächsten Monate eh schlecht , Mars wird kleiner und Jupiter bald auch erstmal weg .

Ein theoretischer Gedankengang:
Wenn ich die vorhandene Kamera an einen kleinen Apo am Tag dran hänge müssten denn dann nicht gute Fotos von weit entfernten Objekten auf der Erde möglich sein ? Habe da an Flugzeuge am Himmel und Schiffe auf der Ostsee gedacht .
 
Ein theoretischer Gedankengang:
Wenn ich die vorhandene Kamera an einen kleinen Apo am Tag dran hänge müssten denn dann nicht gute Fotos von weit entfernten Objekten auf der Erde möglich sein ? Habe da an Flugzeuge am Himmel und Schiffe auf der Ostsee gedacht .
Hallo,

zu Deinem Wunschteleskop kann ich zwar nichts sagen, aber dazu fällt mir was ein. Gute Fotos würde ich nicht erwarten. Teleskope sind für den Ensatz sehr weit entfernter Objekte gerechnet und performen bei der Tagelichtfotografie eher schlecht. Umgekehrt glit das gleiche: ein Kameraobjektiv welches am Tage super Bilder macht, muss das nicht am Himmel tun.

Gruß
Thomas
 
@Amenhotep
Ein sehr interessanter Punkt den ich nicht bedacht habe .. kann mich noch erinnern als ich jugendlich war , da hatte ich einen 50mm Tasco Refraktor also so ein Spielzeugteil mit aber dazu gesagt erstaunlich guter Bidqualität … damit konnte ich auf weit entfernten Häusern Tauben auf dem Dach erkennen. Da dachte ich mir so so wie es wohl wäre an einem 70 bis 90mm ED Refraktor wohl wäre eine Kamera zu montieren und drauf los zu knipsen .
 
Moin,

klar kann man ein Teleskop als Teleobjektiv nutzen, man hat nur keine verstellbare Blende. Nicht alle Teleskope kommen mit kürzeren Entfernungen klar, aber es geht dem Grundsatz nach.

CS
Jörg
 
@Optikus @alle
Ich tendiere nun doch immer mehr zum Dobson und kleinen Refraktor zum mal schnell mit raus nehmen mit Option für späteren Einstieg in die Astrofotografie.

Einen ED Apo könnte ich bequem mit ins Velomobil nehmen mit leichter Montierung und dann kann ich am Tag z.B. Erdfotografie machen und meine jetzige Kamera könnte ich auf ein Stativ schrauben und mal versuchen die Milchstraße u.ä. zu knipsen und so erstmal die Basics lernen .
 
Kleiner Tipp um mit Equipment und FOV zu spielen lohnt sich unten genannte Seite. Wenn du die Eckdaten eines APO eingibst und die der Kamera kannst du nachschauen wie dein Field of View je Objekt ausschaut. Ich denke man hat dann besser ein Gefühl was einen erwartet mit der jeweiligen Auflösung und Brennweite etc.....

Die 500D müsste einen Crop Video Modus haben. Damit kann man Videos von Planeten aufnehmen und ggf. mit einem Notebook aufnehmen und mit Autostakkert stacken. Mit einem APO wird aber ggf. ein Barlow fällig. Ansonsten sind die Planeten mit solch geringen Brennweiten ziemlich klein.

Aktuell nutze ich auch ein APO. Ich bin aber noch in der Lernphase und übe den Umgang sowie die Bildbearbeitung. Ich hatte eigentlich auch vor Planeten zu fotografieren. Als Favorit spare ich auf einen SC von Celestron. Der Vorteil: das geringe Gewicht, die überschaubare Tubus Länge und die möglichen Brennweiten für zB. Planeten und Galaxien. Den C6 habe ich gebraucht schon für 700Euro gesehen. Durch einen Hyperstar Umbau wären aber auch wieder Widefield Aufnahmen möglich und das mit F2. Wobei ich hierfür aber noch vorher Erfahrung sammeln muss. Gerade das schnelle Lichtsammelvermögen steigert erfordert nochmals mehr Genauigkeit. Und da ist Erfahrung halt nicht schlecht.

FOV Calculator

Gruss
Dominik
 
@OnlyTheSky
Danke für den sehr nützlichen Link , genau sowas habe ich gesucht … nun kann ich verstehen warum viele mehr Geld für Okulare ausgeben als das komplette Teleskop gekostet hat … und auch warum es extra Kameras zur Planetenfotografie gibt .. genau sowas anschauliches hilft mir enorm weiter .

Nun kann ich auch nachempfinden warum Brennweite so eine große Rolle spielt . Das hat meinen Wissenstand schon mal sehr erweitert .

Von Deep Sky Fotografie komme ich immer mehr von ab …am liebsten hätte ich da ja extrem lichtschwache Galaxien oder auch sowas wie M51 wo ja auf Aufnahmen richtig krasse Details sichtbar werden die so visuell mit Teleskopen fast nie möglich wären .

Was ich denke was wohl geht wäre mit Nachführung nur mit meiner Kamera sowas wie M31 , M42 o.ä. da müsste ich ja dann auch nicht sooo viel investieren das wichtigste die Kamera ist ja vorhanden .

Also ich fasse mal zusammen:
Mit jetziger Kamera geht ohne Nachführung die Milchstraße, begrenzt M42 …mit Nachführung auch sowas wie M31 … und große Nebel … hab ich das so richtig verstanden?

Für Galaxien , Mond , Planeten lange Brennweiten sprich Teleskop , Deep Sky kurze Brennweite und Planeten hohe Brennweite? Und da arbeitet man dann mit Barlowlinsen ?

Langsam scheine ich reinzufinden in die Grundmaterie.

Auch im Hinblick auf die Kosten wirds wohl auf Dobson und EAA Fotografie hinaus laufen speziell Mond Planeten ..

Was ich unbedingt fotografieren wollen würde wären halt an Tagen mit perfektem Seeing mit einem Dobson Albedostrukturen auf Ganymed , das geht wohl ab 12 Zoll Öffnung los , letztens geisterte ein Foto von Ganymed durchs Netz das aussah wie Mars mit 2 Zoll Refraktor .

Wäre es mit Dobson und EG Plattform denn theoretisch möglich ? Oder ist eine paralaktische Montierung zwingend erforderlich?
 
Ich geb dir mal ein Beispiel von M101 mit 384mm Brennweite und einer Canon 600D.

Du erkennst das Problem der geringen Brennweite.

Die Brennweite ist halt nicht ideal für Galaxien.

Zum Thema Dobson und EG kann ich weniger was zu sagen da ich das Thema übersprungen hab.



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@OnlyTheSky
Habe gerade das Foto groß gezoomt da sind ja noch etliche Galaxien auf dem Foto und dann noch Bortle 5 .. ich könnte guten Bortle 4 sogar Bortle 3 Himmel erreichen .. was da wohl ginge ?
Wieviel wiegt das Setup ?

Gerade war ich auf einem Instagramkanal wo jemand mit absolutem Low Budget Newton richtig geile Fotos gemacht hat .

Mein gesamtes Wissen aus der visuellen Astronomie scheine ich komplett über Bord werden zu können .. dort gilt ja je mehr Öffnung desto besser .
 
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