Astrofotografie mit Spiegelreflexkamera Canon 550D welches Teleskop/Ausrüstung brauche ich ? ( Deep Sky u. Planeten Mond und Sonne )

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Wir haben ja am Anfang dieses Threads erklärt, das er mit den Mitteln, die er vor sich hat, schon schöne Astrofotos machen kann. Nur der Wille zählt.

Ich schreib es gerne noch mal hier:
Für schöne Astroaufnahmen
Du brauchst erstmal keine Nachführung
Du brauchst keine wetere Ausrüstung
Du brauchst nicht mal ein speziellees Stativ usw.

Kamera mit Objektiv auf ein stinknormales 10€ billiges Fotostativ schrauben.
Kamera mit SD Karte füttern.
Kamera kann bis 30sek belichten
Je nach Objektiv, die Belichtungszeit einstellen (als Beispiel 500er Regel, 500 / Brennweite Objektiv = Belichtungszeit in Sekunden)
Bildformat auf RAW stellen
ISO auf 800
Kamera auf Serienaufnahme (10 Bilder) stellen
Kamera auf M stellen
Stern anvisieren, mit Liveview und Vergrößerung x10 fokussieren
...............................................
sorry, wollte jetzt weiterschreiben, mir ist aber aufgefallen, das es jetzt schon für Patrick zur Raketentechnik wird.

Ich schwenke um:
Nimm die Kamera und fotografiere Gegenstände, Bäume usw mit verschiedenen Einstellung, schreibe sie auf und betrachte die Fotos auf der SD karte, um zu sehen, welche Unterschiede es bewirkt.


PS:
Ich vermute mal, das du ein Handy besitzt. Ich würde behaupten, das ein Handy mit seinen Einstellungen komplizierter ist, als eine gewöhnliche DSLR.
 
Ich bin hier raus und komm' erst wieder wenn Du Patrick, dem Manual der EOS 550D folgend, Deine erste Fotoserie: "Mein Ausritt
mit der 550D" erstellt hast.
Bis dahin, tschüß,
Klaus
 
Ich schließe mich @Heliklaus an und sage das wird nichts …ich kenne mich leider zu gut .. habe an der Kamera auch komplett das Interesse verloren .. mein Kumpel von dem ich die Kamera habe wollte mir auch helfen aber selbst er sagt das es nichts wird .. meine mangelhafte Aufmerksamkeitsspanne und Begriffsstutzigkeit macht es nahezu unmöglich…

Es ist ja nicht nur die Kamera ich muss mich in die Computertechnik einarbeiten.. das ist schon eine riesige Hürde .. besonders wenn das alles nicht funktioniert..

Ja ich gebe es zu … anfangs hab ich mir in der Euphorie selbst etwas vorgemacht mir alles zu einfach vorgestellt, gedacht ich könne schnell Fotos machen ..

Zu dem Smartteleskop:
Ich denke damit käme ich wirklich klar , wer ein Handy bedienen kann und sich am Himmel auskennt sollte auch damit klar kommen .

Und wie gesagt ich habe auch über den ganzen Aufwand nachgedacht , allein der Transport per Fahrrad und Anhänger … dann alles in der Kälte aufbauen, installieren usw und da wäre es mir schon über … ist halt kein Dobson wo man nur 3 Teile hat , Rockerbox , Tubus , Okularkoffer .. da musste ich nur entspannt den Newton justieren und konnte loslegen.. aber länger als 2 bis 3 Std hab ichs selten ausgehalten… nun aber bin ich keine 25 mehr sondern bald 38 … ob ich jetzt noch die Motivation und Ausdauer wie früher habe ? Ich weiß es nicht .

Minderbegabt:
Das bin ich direkt nicht aber ich habe starke Probleme mit dem logischen und räumlichen denken und mit der Aufmerksamkeitsfähigkeit , ich kann z.B. Gesprächen nach kürzerer Zeit nicht mehr so richtig folgen , versinke in Tagträumen und bin geistig regelrecht weggetreten .. deshalb geht z.B. auch berufstechnisch nicht viel , zudem habe ich psychisch kaum Ausdauer und bin nicht genügend psychisch belastbar. Hinzu kommen depressive Geschichten ..

Mit 24 bin ich dann in die EM Rente geschickt worden .. aber auch vorher klappte schon nichts .. habe mich mit Mühe durch die Sonderschule und später Hauptschule gequält.

Um wieder auf die Canon zurück zu kommen … mir schwirrt der Kopf und ich bin diesbezüglich nicht mehr wirklich aufnahmefähig..

Warum ich mir bis Ende des Jahres Zeit lasse :
Angst vor finanziellem Verlust… aber nicht nur das ..
Ich bezweifle innerlich immer mehr ob es mir wirklich ernst ist oder ob ich mich nicht schlichtweg in eine Träumerei verrannt habe … früher lebte ich das Hobby einige Jahre intensiv aus und habe innerlich die Hoffnung auf diesen Zug wieder aufspringen zu können ..
Wollen kann man letztendlich viel .. aber ob man die Fähigkeit und Geduld hat etwas auch umzusetzen ist wieder was anderes … hinzu kommt :
Meine Frustrationstolleranz tendiert gehen null ..

Wie es nun weiter geht :
Erstmal sparen … und schauen wie ernst es mir ende des Jahres oder zum Herbst noch ist . In 2 Monaten beginnen eh schon die weißen Nächte …
Und dann wird sich zum Herbst entscheiden ob ich visuell wieder einsteigen will oder mir ein Smartteleskop kaufe .. die Sehnsucht ist schon groß aktuell..
Übergangslösung könnte sein günstigen Refraktor und schauen wie oft ich damit wirklich nach draußen gehe und falls der innere Schweinehund dann die meiste Zeit siegt weil der Kick die Freude des neuen nach kurzer Zeit verflogen ist ..

Jedenfalls der Link von gestern wo die Smartteleskope verglichen worden hat mir enorm weiter geholfen und ich weiß nun was ich realistisch erwarten kann .

Bin ich mega dankbar für eure Geduld und auch wenns am Ende vielleicht nur heiße Luft und viel Wirbel um nichts ist so kann dieser Thread für andere ernstere Einsteiger sehr wertvoll sein .. mal schauen was die Zukunft bringt..
Der Start in die Liegeradszene war noch holpriger..
 
@AstroPZ
Ich wohne in Fahrradreichweite zu einer Sternwarte ca 15 Km geschätzt … das wäre vielleicht ein Ziel da mal hinzufahren .
Absolut! Vor allem, wenn du nicht weißt, ob du am Hobby dran bleibst. Ich habe auch die ersten 10 Jahre nur mit einem Fernglas und den Geräten der örtlichen Sternwarte beobachtet (war eine halbe Stunde mit dem Auto weg). Hat den Vorteil, dass ich dann ziemlich genau wusste, was ich an Geräten privat will, und den Nachteil, dass es richtig teuer wurde (aber fast ohne Fehlkäufe :) ).

Und du findest da eventuell Anschluss, damit geht alles leichter.

Beste Grüße,
Alex
 
Zu dem Smartteleskop:
Ich denke damit käme ich wirklich klar , wer ein Handy bedienen kann und sich am Himmel auskennt sollte auch damit klar kommen .


Warum ich mir bis Ende des Jahres Zeit lasse :
Angst vor finanziellem Verlust…

Wie es nun weiter geht :
Erstmal sparen … und schauen wie ernst es mir ende des Jahres oder zum Herbst noch ist . In 2 Monaten beginnen eh schon die weißen Nächte …
Und dann wird sich zum Herbst entscheiden ob ich visuell wieder einsteigen will oder mir ein Smartteleskop kaufe .. die Sehnsucht ist schon groß aktuell..
Übergangslösung könnte sein günstigen Refraktor und schauen wie oft ich damit wirklich nach draußen gehe und falls der innere Schweinehund dann die meiste Zeit siegt weil der Kick die Freude des neuen nach kurzer Zeit verflogen ist ..

Jedenfalls der Link von gestern wo die Smartteleskope verglichen worden hat mir enorm weiter geholfen und ich weiß nun was ich realistisch erwarten kann .
Sorry, aber so langsam denke ich, das deine Realität nur aus Träume bestehen.

Du denkst, das du mit einem Smartt. klar kommst?
Wie kommst du darauf? Hast sowas noch nie in den Händen gehabt. Meinste, da ist nur ein Knopf, den man drückt und du bekommst was gezeigt? Träume gerne weiter.

Bis ans Ende des Jahres warten wegen Angst vor finanziellen Verlust?
Je länger du wartest, um so höher ist dein Verlust.

Wie es weitergeht. Erstmal Sparen?
Auf was sparen?
Das Ding kostet im Moment 2000€. Lebst du wirklich in einer Scheinwelt, um zu glauben, das solche Dinge am Ende des Jahres genausoviel kosten oder günstiger? Träume gern weiter.
Alles wird teurer. Wundere dich nicht, wenn es Jahresende wieder 100-200 Euro mehr kostet. Darauf wieder Monate sparen und in der Zwischenzeit sinds wieder einige Euro mehr an Kosten.

Du weist, was du nun realistisch erwarten kannst?
Woher? von der Theorie? Von Text und Bilder?

Du bist in einem Teufelskreis, den du nicht gewillt bist, zu entkommen, weil du dir immer wieder was vormachst. Du lebst von Gedanken und nicht von Taten.
 
Zeigt doch einfach mal Wille, nimm dein Handy und fotografiere Venus und Jupiter mit horizontalem Vordergrund.
So wie hier zB:
20230129_180433.jpg Jupiter Venus.jpg

Die letzten Abende hatten die beiden sehr nahe zusammen gezeigt.
Das wäre ein Anfang
 
Zeigt doch einfach mal Wille, nimm dein Handy und fotografiere Venus und Jupiter mit horizontalem Vordergrund.
So wie hier zB:
Den Anhang 315344 betrachten Den Anhang 315345 betrachten

Die letzten Abende hatten die beiden sehr nahe zusammen gezeigt.
Das wäre ein Anfang
Wenn mich mein Gedächtnis nicht total im Stich lässt, meinte der Patrick, er könne sich in ein Thema auch über längere Zeit richtig festbeißen.
Astronomie und im Speziellen die Astrofotografie ist einfach ein tolles Hobby, das "lohnt" sich bestimmt.
 
@Heliklaus
Das hab ich sogar gemacht , wenn auch als Video mit der Kamera … nur das Ding ist die Fotos im M Modus wurden nicht gespeichert, generell wird im M Astronomiemodus nichts gespeichert…
Bei allen anderen Modussen geht es .

Bin aber wie gesagt was Astrofotografie betrifft mit der Kamera durch , für Tagesfotografie wo der M Modus nicht gebraucht wird behalte ich sie . Bin also nicht völlig untätig gewesen ..

@Karste
Werde mal meinem Kumpel den Vorschlag machen zur Sternwarte zu fahren mit mir zusammen.

Das ich in die Astronomie wieder einsteige steht fest , obs aber Astrofotografie wird steht in den Sternen … und festbeißen kann ich mich schon .. wenn es halbwegs reibungslos klappt.

In der visuellen Astronomie hatte ich keine direkten Fehlkäufe , eher ,, unnötige ” Käufe … z.B. 4 Zoll Fraunhofer obwohl schon 3,5 Zöller vorhanden war … war halt neugierig ob es ein Unterschied am Planeten macht und es war ein Schnäppchen… mittlerer 2 stelliger Betrag für den Tubus … na ja .. kann man mal machen , muss man nicht .
Dann kam mein Lieblingsteleskop ein 80mm ED Refraktor, der hatte den härtesten Kontrast und beste Bildschärfe .. das war wirklich genial:
Damals wohnte ich noch in der Stadt im
14. Stock im Hochhaus. Die Dobson nahm ich zuletzt nur bei wirklich klarem Wetter raus , war halt auch immer viel aufwand:
Alles rein in den Radanhänger , übern Laubengang ins Treppenhaus und dann in den Fahrstuhl..,

Den Refraktor auf der Az nahm ich im
ganzen so mit raus der wog ja nur wenig oder ich beobachtete damit auf dem Balkon den Mond und Planeten und erfreute mich über das knackscharfe Bild im Okular.

Wie endete das Hobby ?
Plötzlich entdeckte ich Liegeräder… und brauchte ( viel ) Geld .

Zu den Smartteleskopen :
Wie komme ich drauf das die Bedienung einfach ist ?:
Habe Youtube Videos geschaut ..
 
Hi Patrick,

Astrofotografie ist, wie bereits ausgeführt wurde, ein Handwerk. Man muss vielleicht nicht unbedingt technikaffin sein (bin ich auch nicht), aber man muss den Willen haben, sich damit auseinanderzusetzen. Wenn du den nicht hast, wirst du nicht glücklich werden. Egal mit welcher Ausrüstung.

Deinen Einwand bezüglich deiner kognitiven Fähigkeiten kann ich verstehen. Ich weiß nicht, ob du dich vielleicht selbst unterschätzt und mit genügend "Biss" nicht doch die Technik in den Griff kriegen würdest. Aus eigener leidvoller Erfahrung kann ich aber nur sagen, dass die "Bastelei" nie aufhört. Und out of the Box funktioniert so gut wie gar nichts. Man muss sich immer wieder auf's neue mit der Ausrüstung auseinandersetzen, lernen usw... Ein echtes Rabbit Hole eben.

Daher finde ich den Ansatz mit dem Smarteleskop gar nicht so verkehrt. Für mich persönlich wäre es nichts, denn irgendwie gehört der Kampf mit dem Equipment dazu und ist Teil des Hobbys. Es gibt sogar Leute in unserem Verein, die dauerhaft nur am testen sind und für die das das eigentliche Hobby ist. Und wir haben Leute, die Gigabyte an Datenmaterial auf der Festplatte haben und die Bilder nicht bearbeiten, weil sie zwar gerne fotografieren, aber keinen Bock auf die Bildbearbeitung haben (die nebenbei gesagt auch nicht trivial ist).

Ich habe allerdings keine Ahnung, wie die Dinger funktionieren und ob man da gegebenenfalls nicht auch "basteln" muss, oder ob man die Dinger tatsächlich einfach nur hinstellt und loslegt. Ein Mitglied unseres Vereins hat so ein Teil (allerdings ein recht hochpreisiges. Stellina heißt das, glaube ich) und die Fotos, die ich gesehen habe, waren durchaus beachtlich. Aber wie gesagt, ich weiß nicht, ob das wirklich so einfach ist, wie man sich das gemeinhin vorstellt). Ein bisschen Mühe wirst du so oder so investieren müssen und gegebenenfalls auch Geld in den Sand setzen. Davor kann dich letztlich niemand bewahren.

CS,
Ulrike
 
@Ulrike2312
Danke für die realistische Einschätzung, du beschreibst genau das was ich meine und befürchte, basteln ist genau das was ich überhaupt nicht will , auch keinen Kampf mit der Technik… sobald der Spaß verloren geht bin ich im Grunde damit durch ..

Ich denke bei mir schreit alles nach so einem Smartteleskop… die technische Hürde ist bei weitem nicht so groß und in meinem speziellen Fall alles in allem günstiger ..

Was mir natürlich auch klar ist :
Eine eierlegende Wollmilchsau wird auch das Smartteleskop nicht sein und auch da kann und wird es technische Hürden geben. Ich halte es aber für deutlich händelbarer als die herkömmliche Astrofotografie.
 
@alle
Nun ist wieder über eine Woche rum und es wird nun langsam konkreter auch wenn ich wieder zurück auf EAA komme … Warum ? Weil ich nun dank Videos wesentlich informierter auch weil ich mir diesen Thread noch mal mehrmals durchgelesen habe … habe Tage und Nächte mit Youtube Videos verbracht .

Die Roboterteleskope haben alle einem entscheidenden Nachteil :

1.
Wie von einigen von euch erwähnt dürfte es recht schnell öde werden wenn man alle Objekte fotografiert hat …visuell beobachten ist nich… upgraden ist auch nicht ..

2.
Mond und Planeten ist auch nicht bzw nur sehr bedingt ..

3.
Der ausschlaggebende Punkt war letztens ein endlich mal [zensiert]ensicher erklärtes Youtube Video bezüglich EAA und dort sah ich wie einfach es ist nachdem man sich eingearbeitet… die Objekte live auf dem Bildschirm und dank großer Optik viel besser als es die kleinen Roboterteleskope je könnten .
Die Programme sind doch einfacher zu bedienen als ich dachte .. bei weitem nicht so kompliziert wie herkömmliche Astrofotografie und insgesamt recht wenig mitzuschleppen .

4.
Nun habe ich den Hundetransportanhänger bestellt, war günstig im Angebot, das gleiche Modell wo ich schon früher beste Erfahrungen mit gemacht habe . Der dürfte Anfang kommender Woche eintreffen .

5.
Was wird es nun ?
Ein Dobson … ob 8 Zoll , 10 Zoll oder gleich 12 Zoll muss ich schauen … werde gebraucht kaufen. Will ich EQ Plattform , Beobachtungsstuhl , Stromversorgung usw transportieren läuft es aus Vernunftsgründen auf 8 Zoll hinaus , schließlich soll es ja nicht in Schwerstarbeit ausarten .

Sollte ich dabei bleiben geht upgraden später ja immer noch .
Beim Gebrauchtkauf halten sich die Kosten dann auch in Grenzen. Eine Eq Plattform hab ich z.B. letztens für 250 Euro gesehen … nur leider für 60 Grad Nord ( mein Wohnort ist 53 fast 54 Grad Nord ) .

Beim Newton mache ich es wie früher , ich tune ihn … innen Veloursfolie , außen wird er isoliert, dazu Lüfter usw .. meine Gso Dobson hatten eine sehr gute Optik und Jupiter sah aus wie auf guten Fotos.. auch im 8 Zöller wenn das Seeing passte .

Dann wenns ins fotografische geht hole ich mir eine Astrocam .

Wie ich den Kauf bewerkstelligen will :
Wird mit Rad +Anhänger und Regionalzug stattfinden , ein Kumpel kommt mit . So spare ich dann erheblich im Vergleich zum Neukauf und wenn ich das Hobby warum auch immer aufgeben sollte hält sich der finanzielle Verlust in Grenzen.

Als Zweitteleskop für mal eben spontan Wolkenlücken nutzen wirds ein 3 bis 4 Zoll ED Refraktor.. vielleicht auch noch kleiner . Der wird dann auch für Erdbeobachtung und Erdfotografie eingesetzt werden und Sonnenfotografie .

Theoretische spannende Frage :
Bis in welcher Entfernung könnte ein 4 Zoll Refraktor 2 Autoscheinwerfer als einzelne Lichtquelle auflösen?
Da könnte man dann in etwa abschätzen was bei der Erdbeobachtung mit so einem Refraktor geht .
 
Die Idee gefällt mir besser, als die teuren Spielzeugteleskope (ja, ist stark überspitzt und zu abwertend).
Beim Refraktor würde ich nicht über ca. 85mm gehen, sonst wird es zu unhandlich für Fotografie und Beobachtungen am Tage. Deshalb sieht man bspw. deutlich weniger Spektive mit 100mm Objektiven.
 
Eine Eq Plattform hab ich z.B. letztens für 250 Euro gesehen … nur leider für 60 Grad Nord ( mein Wohnort ist 53 fast 54 Grad Nord ) .
du kannst auch eine EQ-Plattform benutzen, die nicht für deinen Standort/Breitengrad gebaut ist. Man muss nur die Höhe des Süd/Nordlagers entsprechend anpassen.
Ich benutze zB eine 54 Grad Plattform bei 47 Grad. Also muss ich sie um 7 Grad schräg stellen.
Ausserdem muss die EQ-Plattform gar nicht so genau stehen. So empfindlich ist das nicht. Bei EAA bekommst du halt ein bisschen mehr Drift.

Du kannst übrigens ein Stativ mit einem Teleskop auch auf die Plattform stellen. Das wird dann auch nachgeführt.
So eine EQ-Plattform ist eigentlich universell nutzbar.

Gruß
Peter
 
@Stefano
Na ja diese Roboterteleskope haben leider viele Nachteile die mir immer mehr bewusst werden je mehr ich es im Kopf durchspiele… irgendwann hat man halt alles geknipst, hat Fotos die weder besonders gut sind und letztendlich hat man nichts ,, selbst gemachtes” man steht nur gelangweilt daneben und irgendwann ist dann die Luft komplett raus und es ist langweilig.

Mit einem Dobson kann ich visuell beobachten, kann Planeten beobachten, kann Mondbeobachtungen machen … und auch alles andere .

EAA lässt dann auch schöne Erinnerungsfotos vom beobachteten Objekt zu .

Der Refraktor dann für alles andere .

@AstroPZ
Das was du geschrieben hast ist goldwert , Teleskop mit Stativ auf Eq Plattform , so könnte ich am Tag mit dem Refraktor die Sonne fotografieren oder auch mal größere Deep Sky Objekte fotografieren.

Refraktor:
Habe da noch kein Modell im Blick , sollte nur in eine Ortliebtasche passen alternativ großer langer Rucksack, der Vorteil kleinerer Optik ist da natürlich je kleiner desto mobiler bin ich damit . 80mm klingt als bester Kompromiss aus Auflösungsvermögen und Mobilität.

Jetzt kommt es nur noch darauf an welches Teleskop ich mir zuerst kaufe , entweder Refraktor oder Dobson, mal schauen was mir als erstes über den Weg kommt . Am meisten verwenden werde ich wohl so oder so den Refraktor .
 
Hi,

nur ums nochmal klar zu sagen:
Auch für EAA braucht man eine Nachführung. Die muss aber nicht super genau sein.

Ausser man macht Aufnahmen mit einem sehr grossen Feld (typisch DSLR mit kleinem Objektiv), so dass die Drift sehr klein und vernachlässigbar bei der Einzelaufnahme ist, dann geht es auch ohne Nachführung.

Man kann auch eine DSLR mit Stativ einfach auf eine EQ-Plattform stellen, dann hat man eine Nachführung und kann stärkere Objektive benutzen.

Gruß
Peter
 
Hier wird sich nur im Kreis gedreht.
Alles was jetzt Velomobilfahrer wieder neu in den Sinn gekommen ist, wurde vorher ausführlich beschrieben und empfohlen. Was hat er gemacht? Ja, alles in den Wind geschrieben, weil er ja nach seinen eigenen Worte nicht mal ein Foto mit der DSLR zustande bringt.
Er sich mit Technik nicht befassen will/kann, da es ihm selbst mit einfachen Dingen überfordert.
Felsenfest kam dann die Idee mit dem Smartteleskop, das die User natürlich auch ausführlich beschrieben haben. Aber wie vorher meint er, das ist es, das ist genau auf mich zugeschnitten.
Alle Nachteile wurden hier erläutert. Was ist passiert? Richtig, wieder in den Wind geschrieben. Nach dem Motto, was wir hier beschreiben ist doch eh Mumpitz.

Jetzt ist wieder die Rede von Fotografie, noch schlimmer, von EAA und Astrokamera. Für EAA und Astrokamera bedarf es einem relativ schnellen Laptops. Eventuell eine Nachführung usw.
@Velomobilfahrer, glaubst du wirklich, das du eine Astrokamera in das Teleskop steckst, einschaltest und Astrofotos bekommst?

Meine Frage in Beitrag #254 hast du nicht verstanden. Sie war ernst gemeint. Was schwirrt dir nächste Woche in den Sinn, wenn diese neue, seit gestern vorgestellte Idee wieder wie immer et Akta gelegt wird, weil du zu der Erkenntnis gelangt bist, das du damit total überfordert bist.
Du bist ein reiner Theoretiker, du machst nichts praktisch, nur Worte und Romanbeiträge, die nie angegangen werden.
Ich eröffne ne Wette
In 14 Tagen kommt etwas ganz anderes von dir wieder in den Sinn.
Man kann sich von dir echt verars.... vorkommen. Jede Menge Tipps, Empfehlungen. Was hast du davon angenommen? Nix. Und so läuft das immer weiter.
 
Never Feed a ghost! Wie wird da Wetter?
 
Hier wird sich nur im Kreis gedreht.
Alles was jetzt Velomobilfahrer wieder neu in den Sinn gekommen ist, wurde vorher ausführlich beschrieben und empfohlen. Was hat er gemacht? Ja, alles in den Wind geschrieben, weil er ja nach seinen eigenen Worte nicht mal ein Foto mit der DSLR zustande bringt.
Er sich mit Technik nicht befassen will/kann, da es ihm selbst mit einfachen Dingen überfordert.
Felsenfest kam dann die Idee mit dem Smartteleskop, das die User natürlich auch ausführlich beschrieben haben. Aber wie vorher meint er, das ist es, das ist genau auf mich zugeschnitten.
Alle Nachteile wurden hier erläutert. Was ist passiert? Richtig, wieder in den Wind geschrieben. Nach dem Motto, was wir hier beschreiben ist doch eh Mumpitz...
Er hat auf jeden Fall manches sich so zurechtgeschrieben, wie es ihm gerade passte. Deshalb kann man schwer einschätzen, was er tatsächlich könnte.
Wie schon vorher geschrieben, kann er bereits mit der vorhandenen Ausrüstung beginnen und bei Problemen sich melden, wird ihm bestimmt geholfen.
 
solange er das oben zitierte wirklich verstanden/erkannt hat, habe ich noch Hoffnug!
Er will ja gerade nichts selbst machen. Es soll ja alles von der Technik gemacht werden. Er versteht, oder will einfach nicht verstehen, das so ziemlich alles nur funktioniert, wenn man sich einarbeitet, einliest, ausprobiert, testet, lernt und Gaaaannnnnzzzzz wichtig, auch verdammt noch mal mal macht.
Von Textschreiben lernt man nix.
 
@alle
Erstmal vorweg :

Ich kaufe nichts blind ohne zu wissen was ich will und was ich brauche ..

Jetzt aber weiß ich was ich will und auch was ich brauche , der Groschen ist gefallen.

Nun gehts auf Schnäppchenjagt … habe als Frührentner leider kein Geld zu verschenken.

Bestenfalls ist es genau das richtige und stellt mich dauerhaft zufrieden, schlechtestenfalls komme ich nicht damit klar und verkaufe es mit bestenfalls keinem Verlust.

Nächster Punkt :
Herkömmliche Astrofotografie wirds auf keinen Fall damit wäre ich wirklich überfordert… zumal ich es alles per Rad und Anhänger durch die Gegend fahren muss .

EAA mit Dobson ist da deutlich weniger anspruchsvoll , ich kenne meine Grenzen .. zumindest die aktuellen.

Was aber bei dem Ganzen das wichtigste ist :
Ich will ja damit Freude haben … und wenn ich mit visueller Beobachtung und EAA Freude habe ist es ja mein Ding .. was ich jetzt auch nicht böse meine .

Nächste Woche kommt erstmal der Anhänger :) dann wird’s konkret.
 
@Heliklaus
Weil ich mit meiner Spiegelreflexkamera nicht klar komme und mit der deshalb außer Fotografie am Tag nichts zu tun haben will ?
Bin die letzten Tage täglich damit unterwegs gewesen und komme nicht mal ansatzweise damit klar … ich knipse quasi blind drauf los ..
 
Leute, kommt doch mal runter. Wer von uns sich nicht schon x-mal umentschieden hat, der werfe den ersten Stein...

Ging mir seinerzeit genauso und ist auch jetzt so bei wichtigen Entscheidungen. @Velomobilfahrer hat bereits mehrfach erwähnt, dass er gewisse kognitive Einschränkungen hat, da sollte man sich mit Vorwürfen zurückhalten. Zumal der ganze Spaß nicht wenig Geld kostet.

Bestenfalls ist es genau das richtige und stellt mich dauerhaft zufrieden, schlechtestenfalls komme ich nicht damit klar und verkaufe es mit bestenfalls keinem Verlust.
Ohne Verlust wird schwierig werden. Aber zumindest kann man bei einem Verkauf den Schaden in Grenzen halten.
Bin die letzten Tage täglich damit unterwegs gewesen und komme nicht mal ansatzweise damit klar … ich knipse quasi blind drauf los ..
Von Tageslichtfotografie habe ich auch keine Ahnung. Während unseres Urlaubs habe ich ein paar Fotos mit einer DSLR gemacht und hatte irgendwie das Gefühl, das mein Handy da bessere Aufnahmen gemacht hat. Aber ich hab mich auch nie groß damit befasst.

Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob du EAA bewältigst, wenn du mit der DSLR schon nicht klar kommst. So ganz trivial ist das nun auch wieder nicht. Aber Versuch macht kluch...
 
Von Tageslichtfotografie habe ich auch keine Ahnung. Während unseres Urlaubs habe ich ein paar Fotos mit einer DSLR gemacht und hatte irgendwie das Gefühl, das mein Handy da bessere Aufnahmen gemacht hat. Aber ich hab mich auch nie groß damit befasst.
Man muss die DSLR oder auch andere Kameras nicht in- und auswendig kennen, aber die Basis muss mMn da sein.
Belichtungszeit, Blende (Öffnungsverhältnis), ISO usw. sollte man schon verstehen, das benötigt man auch in der Astrofotografie.
 
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