Astronomy Linux

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Linsensuppe (mbba18)

Aktives Mitglied
Hallo zusammen,

und schon ist der Thread eröffnet ;).

Kopiere dann auch die Programmliste hier hin.
Mit Korrektur für APT Aperture Photometry Tool.

Programmliste für Astronomy Linux:

AstroDMx Capture
- https://www.astrodmx-capture.org.uk/astronomy/linux-macos-windows/astrodmx-capture-overview
AstroDMx Capture is a cross-platform fully featured astronomical image capture application for 64-bit Linux, the Raspberry Pi3 and Pi4, macOS and 64-bit Windows 10. It is a deep sky and solar system imager.

Ain INDIGO Imager
- https://www.indigo-astronomy.org/downloads.html

Ain Viewer

Aladin
- Sky Atlas
- https://aladin.u-strasbg.fr/

ASTAP
- Astrometric Stacking Program and fits viewer
- https://www.hnsky.org/astap.htm

AudeLA
- http://audela.org/dokuwiki/doku.php/en/start
- Audela is a free and open source astronomy software intended for digital observations (CCD cameras, Webcams, etc.).

CCDciel
- https://www.ap-i.net/ccdciel/en/start
- CCDciel is a free image capture software intended for the amateur astronomer.

Corrida

EQMod
- https://indilib.org/forum/mounts/198-eqmod-for-linux.html

ESO/Starlink SkyCat
- https://www.eso.org/sci/observing/tools/skycat.html

fv FITS Editor
- https://heasarc.gsfc.nasa.gov/ftools/fv/
- Fv is an easy to use graphical program for viewing and editing any FITS format image or table.

GCX Astro-Image processor
- http://gcx.sourceforge.net/

Ginga
- https://ginga.readthedocs.io/en/stable/index.html
- Ginga: Image Viewer and Toolkit

Gpredict
- http://gpredict.oz9aec.net/
- Gpredict is a real-time satellite tracking and orbit prediction application.

Grace
- https://plasma-gate.weizmann.ac.il/Grace/

HNSKY
- https://www.hnsky.org/software.htm
- Hallo Northern SKY planetarium program.

INDIGO Control Panel

INDIgui

INDIstarter

KStars

MoonPanoramaMaker
- Python application for the automatic exposure of moon panoramas

Oacapture Oalive
- https://www.openastroproject.org/oacapture/
- oaCapture is a planetary imaging application for Linux and MacOS.

OpticalRayTracer
- https://arachnoid.com/OpticalRayTracer/
- A completely rewritten virtual lens/mirror design workshop

phd2

PlenetarySystemStacker
- https://de.wikipedia.org/wiki/PlanetarySystemStacker
- PlanetarySystemStacker (PSS) ist ein freies Astronomieprogramm unter GNU General Public License zur Bildoptimierung von Amateuraufnahmen von Mond, Sonne und Planeten.

QfitsView

SAOImage DS9
- https://sites.google.com/cfa.harvard.edu/saoimageds9
- An image display and visualization tool for astronomical data

SiriLic
- https://siril.org/
- SIRIL is an astronomical image processing tool.

SkyChart / Cartes du Ciel
- https://www.ap-i.net/skychart/en/start

Stackistry
- https://github.com/GreatAttractor/stackistry

Stellarium

TOPCAT
- http://www.star.bris.ac.uk/~mbt/topcat/
- TOPCAT is an interactive graphical viewer and editor for tabular data.

Uruk One
- http://urukone.synology.me/
- Uruk_One is neither a Planetarium, nor a user-friendly software for a novice amateur astronomer whose aim is just to see how the night sky appears tonight. Uruk_One is aimed at experienced astronomers who study past, present and future astronomical events, historians searching for a correlation between historical and astronomical events, verification of ancient reports about eclipses and so on. For the same reason this software does not include capabilities of controlling telescopes.

Xepheme
- https://xephem.github.io/XEphem/Site/xephem.html
- Astronomical Software Ephemeris

FireCapture

Darktable

Planetary Imager

RAW to fits files converter

SER Player

APT Aperture Photometry Tool
- Installation / Execution – Aperture Photometry Tool

ASIStudio

AstroCC
- https://www.astro.louisville.edu/software/astrocc/index.html
- Coordinate Converter for Astronomy

AstroCrop
- https://www.astrodmx-capture.org.uk/astronomy/astrocrop
- AstroCrop - Image Registration and Batch Cropping

AstroimageJ
- https://www.astro.louisville.edu/software/astroimagej/

BoPLanet

C-Munipack
- http://c-munipack.sourceforge.net/

GoQat
- https://canburytech.net/GoQat/
- GoQat is a hardware control and data acquisition program for astronomy on the Linux platform. It has an INDI client to operate any device with an INDI driver and offers fully integrated control of INDI imaging and autoguider cameras, autoguiding devices, focusers, telescope mounts and filter wheels.

ImPPG
- https://greatattractor.github.io/imppg/

JAlma

Linguider
- https://free-astro.org/index.php/Lin_guider
- Lin-guider is an astronomical autoguiding program for Linux.

MicroObservatoryImage
- https://mo-www.cfa.harvard.edu/OWN/softwareArchive.html

Munipack

ORBDET

Siril

Specview
- https://www.spec.org/gwpg/gpc.static/vp13linuxinfo.html

THELI
- https://www.astro.uni-bonn.de/theli/
- THELI is a tool for the automated reduction of astronomical images.

VStar
- https://www.aavso.org/vstar
- VStar is a multi-platform, easy-to-use variable star data visualization and analysis tool that was originally developed as part of the AAVSO's Citizen Sky project.

WhereIsM13
- https://www.linuxlinks.com/whereism13/
- 3D galactic atlas

Natürlich auch der ganze andere Firlefanz für Internet & Co, Büro,... ... ...
 
Hallo!
ich kannte bisher die 19.04. Dass das Projekt weiterlebt, hatte ich nicht auf den Schirm. Mal Gucken ....
 
Hallo,

scheint sich an die LTS (long term support) Versionen, die, soweit ich weiß, alle zwei Jahre rauskommen, von Ubuntu zu halten.
Schon mal nicht so blöd.

LTS
 
Einfach clever, ich werde mir mal die nächsten Tage die Distro genauer Anschauen, habe es auf KDE umgestellt. Die Chancen stehen gut, dass es seinen Platz auf dem Laptop findet. Zur Zeit da ein aktuelles Kubuntu seinen Dienst tut.:)
Auf dem ersten Blick: Ubuntu mit Astronomienachtisch im großen Stil, gefällt.
 
Kstars ist noch 3.4.3, da müssen noch zusätzlichen Quellen aktiviert werden, um auf das aktuelle zu kommen
 
Hallo Mathias,
nach genaueren Betrachten der Distribution ergibt sich folgendes Bild:
Die mühevoll hinzugefügten Astro-Applikationen sind größtenteils ohne Updatequelle. Das ist schade. Man muss da sehr viel Handarbeit reinstecken, um das System bei diesen Programmen up to Date zu halten. Das muss sich jeder, der diese Distro nutzt, bewusst sein.
Oder man wartet auf die nächste Distro. Ein Update auf Ubuntu 21.10 ist kein Problem, so wächst zumindest das Basissystem mit. Ich habe allerdings nicht alle Anwendungen testen können, da sitze ich bestimmt eine Woche drann.
Ich lasse das Ganze in der Sandbox, und mich bei einzelnen Anwendungen inspirieren, welche ich dann auf meinen Astrosystem (Laptop) nachinstalliere. Alle werde ich definitiv nicht benötigen, aber einiges ist doch für mich interressant wünschenswert.
 
Hallo Thomas,

soderle Astronomy Linux, eigentlich Standard Ubuntu mit Gnome Desktop und reichlich Software aus dem Astronomie-Bereich (sehr fleißig zusammen gesucht und eingepflegt) läuft jetzt direkt auf dem Blech :D.
Gnome ist ausgetauscht gegen xfce4 und läuft jetzt auch rund.
Das mit xfce4 hat sich etwas hingezogen, da sich da Canonicel (Ubuntu Hersteller) mal wieder was einfallen hat lassen.
Wenn man es dann weiß, ist es einfach ;) :ROFLMAO:.

Die mühevoll hinzugefügten Astro-Applikationen sind größtenteils ohne Updatequelle.
so weit, so richtig.
Ein Teil kommt aus den Paketquellen. Ich muss mal meine alte fstab durchsuchen und dort schauen, was man da ins Astronomy Linux einpflegen kann.
Ups... falscher Fehler... muss natürlich in meine source.list (en) schauen. Mea culpa ;).

Dieses händische Updaten, nun ja, unter Windows ist es ja nicht anders. Da muss ich mir auch meine Programme zusammen suchen und anschließend selbstständig aktuell halten.

Hier habe ich zumindest einen Teil in den Paketquellen.

Was in die Paketquellen kommt obliegt nun mal den einzelnen Projekten innerhalb der Distributionen. Da wirds auch nichts nutzen Linus anzuschreiben, der ist nur für den Kernel zuständig ;).

Das muss sich jeder, der diese Distro nutzt, bewusst sein.
Das ist bei den anderen nicht anders. So Dinge wie KStars, Stellarium etc. usw. sind in jeder drin. Ich habe mir schon einige Distributuionen angeschaut. Neben diesen Standard-Programmenn bietet die eine Distribution jenes Programm(e) zusätzlich an, die andere nicht, dafür dann andere.

mich bei einzelnen Anwendungen inspirieren, welche ich dann auf meinen Astrosystem (Laptop) nachinstalliere.
So habe ich es bis jetzt auch gehandhabt.
Manche Programme sind aber so dermaßen umständlich zu installieren, als wäre man noch in den '90-ern und '0-er Jahren.
Das geht wirklich besser heutzutage.
Linux ist so flexibel und bietet viele Möglichkeiten, da könnte man schon seine Programme an die Neuzeit anpassen.
Aber man muss zu gute halten, dass das alles in der Freizeit passiert und meist kein Cent damit verdient wird.
Oder es kommt direkt aus der Wissenschaft, da wird es aber dann für das jeweilige UNIX oder Linux System direkt programmiert. Da fällt der Hobby-Astronom schon mal hinten runter :eek:.
Die Astronomie wird aber wohl immer ein Nischendasein bezüglich der Betriebssystem führen :cry: und damit auch die Software.

Was man jetzt da so alles von braucht, muss man sehen. Einiges überlappt sich in den Funktionen und wofür man es einsetzen kann. Man hat auf jedenfall reichlich Auswahl und kann sich das Programm aussuchen welches man benutzen möchte und mit klar kommt.

Trotzdem ein Lob für dieses Projekt. Da steckt ein Haufen Arbeit drin.
 
Hallo,

ich hatte ja schon im anderen Thread angekündigt, dass ich diese Distro mal ausprobieren wollte. Zur Steuerung von Geräten finde ich Linux wegen seiner Stabilität perfekt. Prozesse die man anstößt laufen mitunter Jahre ohne Eingreifen weiter. Ich hätte in meiner Sternwarte gerne zumindest eine Option darauf. Da meine Erkenntnisse, was astromäßig alles unter Linux geht oder nicht geht, einige Jahre alt sind, wollte ich sehen, ob und wie sich da etwas geändert hat.
Also habe ich mir ein nicht zu altes Notebook (ASUS mit UEFI) mit Windows 8 gegriffen, die AstroLinux DVD 21.04 gebrannt und reingeschmissen. Natürlich bin ich sofort erstmal an Secureboot gescheitert, aber nachdem das abgeschaltet war, bootete die Live-DVD.
Zwischendurch sah ich diverse Fehlermeldungen aufblitzen (ACPI Error, Failed to load Live-CD irgendwas...) und der Bootvorgang dauerte ungewöhnlich lange (>10 Min.) aber dann lief das Live-System. Um das richtig testen zu können wollte ich das auf dem Notebook fest installieren. Da ich das Windows-System nicht mehr brauchte habe ich die Platte vorab mit gparted von allen Partitionen befreit und die Installation ausgeführt. Das lief auch durch und am Ende sollte ich die DVD entfernen und den Rechner neu starten. Beim Abschalten schon wieder 5 oder 6 Fehlermeldungen, dann kam der Neustart und blitzschnell erschien... ein Grub 2.0 CLI. :confused:
Nach einiger Recherche kam heraus, dass ich den Kernel per Hand laden sollte um zu booten. Das habe ich sogar vermutlich geschafft, aber das System blied dann beim Bootvorgang stecken.
Ich habe dann nach und nach die Fehlermeldungen gegoogled aber entweder habe ich dazu gar nichts gefunden oder nur Erklärungen die auf 1000 verschiedene Ursachen abhoben. Nichts, was ich gefunden hätte hat wirklich gepasst.
Eine Lösung lautete: "Repariere den Bootloader, der ist kaputt." Antwort des Probleminhabers: "Super, hat geklappt, vielen Dank!"
Eine andere Lösung für exakt den gleichen Fehler: "Zieh mal die Maus ab, hat bei mir geklappt." Antwort des Probleminhabers: "Super, jetzt läuft es, vielen Dank!" :unsure:
Nach einigen Stunden gefummele mit Bios und Google musste ich einsehen, das dieser Rechner wohl nicht zu Linux passt. Wo es genau hakt habe ich nicht herausbekommen. Ich vermute die Festplatte oder ihr Controller.

Ich habe es jetzt erstmal gelassen. Installationsprobleme hatte ich mit Linux bislang noch nicht, aber irgendwas raubt einem immer die Zeit, denn egal, welches Problem auftritt, die Lösung aus der Community lautet meistens etwa so:
Ich muss mal meine alte fstab durchsuchen und dort schauen, was man da ins Astronomy Linux einpflegen kann.
Ups... falscher Fehler... muss natürlich in meine source.list (en) schauen. Mea culpa ;).

Es ist garantiert ein tolles Betriebssystem, aber eben eher etwas für Leute, die sich sehr intensiv damit beschäftigen.

Gruß
Sebastian
 
Hallo Sebastian,

Bootvorgang dauerte ungewöhnlich lange (>10 Min.)
bei einer Live-DVD kein Wunder.
Nimm einen USB-Stick und es geht flotter. Live-Systeme von Medien sind immer langsamer, liegt in der Natur der Dinge. Es muss ja immer wieder auf das Medium zugegriffen werden.

das dieser Rechner wohl nicht zu Linux passt
Mein Notebook ist über 5 Jahre alt.

Ich habe es jetzt erstmal gelassen. Installationsprobleme hatte ich mit Linux bislang noch nicht, aber irgendwas raubt einem immer die Zeit, denn egal, welches Problem auftritt, die Lösung aus der Community lautet meistens etwa so:
das von Dir zitierte bezog sich auf ganz etwas anderes.
Und vertippen tust Du Dich nie?
Ich habe mir einfach nur korrigiert, meinen Fehler bereinigt.

Installationsprobleme hatte ich mit Linux bislang noch nicht,
Dann solltest Du das auch mit diesem Linux schaffen.

Es ist garantiert ein tolles Betriebssystem, aber eben eher etwas für Leute, die sich sehr intensiv damit beschäftigen.
Wie oben schon erwähnt, das ist ein ganz normales Ubuntu, nicht mehr und nicht weniger.
 
das von Dir zitierte bezog sich auf ganz etwas anderes.
Und vertippen tust Du Dich nie?
Ich habe mir einfach nur korrigiert, meinen Fehler bereinigt.
Sorry, mein Zitat sollte wirklich nicht deinen Irrtum hervorheben oder dich kritisieren, sondern die "Kryptizität" der Antworten verdeutlichen. Lösungsvorschläge für Linux kommen regelmäßig so daher, dass man doch "die config.php" bearbeiten möge, oder dass man "in fstab" nachsehen soll. Ich habe nicht die geringste Ahnung, was du da geschrieben hast. ;)

Ja, dieses hier wohl auch so etwa. Bei manchen gehts, bei manchen nicht. Linux eben. Das wollte ich damit ausdrücken.

Wie oben schon erwähnt, das ist ein ganz normales Ubuntu, nicht mehr und nicht weniger.
Richtig. Ganz normal mit allen Mühseligkeiten, die Linux so im Gepäck hat.

Dann solltest Du das auch mit diesem Linux schaffen.
Eben nicht. Es geht nicht und die Ursache ist nur schwer ermittelbar.

Hat insgesamt wenig mit der Tauglichkeit der Anwendungen zu tun, aber ich wollte meine erste Erfahrung mit dieser Distribution mal loswerden.

Gruß
Sebastian
 
Nach einigen Stunden gefummele mit Bios und Google musste ich einsehen, das dieser Rechner wohl nicht zu Linux passt. Wo es genau hakt habe ich nicht herausbekommen. Ich vermute die Festplatte oder ihr Controller.
Hallo Sebastian,
was für Hardware ist da verbaut? Ein lupenreines Intelsystem dürfte seitens der Hardware keine Probleme machen.
Noch ein Tip, um irgendwelchen Windowspartitionsmüll loszuwerden. Mit einer Live-CD starten, ob USB oder CD ist Wurst.
In einer shell mit
Bash:
sudo fdisk -l
sich alle Platten auf der Maschine anzeigen lassen. Vorher noch manuell die Größen ermitteln, damit man die richtige Auswählt.
Meist sind die Bootdevices mit /dev/sda oder bei neueren mit /dev/nvme... gekennzeichnet.
Nachdem man das richtige Device gefunden hat, folgenden Befehl absetzen:
Bash:
dd if=/dev/zero of=/dev/sda oder /dev/nvme... count=16 bs=1M status=progress
Dieser macht nix anderes, als ab Sektor 0 alles mit Nullen zu überschreiben und das ist auf die ersten 16MB beschränkt. Damit sind alle Tables definitiv weg, weiter hinten liegende werden nicht mehr angesprochen, da sie keinen Verweis auf sich mehr haben.
Jetzt die Installation nochmals starten, keine manuelle Partitionierung sondern das Installationsprogramm machen lassen, da man bei der EFI-Partition gefühlt einiges falsch machen kann.
Ich gehe bei Neuinstallationen immer so vor, spart einiges an Ärger. Von Dualbootsystemen bin ich mittlerweile abgerückt. Der einziges Loader, der mal 5 Betriebssysteme bei mir booten konnte, war der von OS/2. Mit keinem anderen habe ich das je wieder hinbekommen.
 
Hi Thomas,
vielen Dank für den Tipp. Ich versuche das die Tage nochmal und dann probiere ich auch deinen Vorschlag. Ich dachte, mit Gparted wäre es das Gleiche. Aber ich nehme mir sowieso die Fehlermeldungen nochmal einzeln vor. Nur heute fehlt mir dazu der Nerv.
Das Notebook ist übrigens ein ASUS A65CB. Also dürfte da nichts wirklich Exotisches verbaut sein. Mal sehen. Ich experimentiere und wenn es klappt, dann berichte ich, ob und wieweit ich das am Teleskop nutzbar machen konnte.
Gruß
Sebastian
 
so kompliziert würd ich es gar nicht machen.
Der Eingriff mit gparted war auch nicht nötig.

Mit eine "sauberer" Platte sieht es ja so aus (Teil 01):

01_AL_Bildschirmfoto_2021-10-16_10-44-36.png
02_AL_Bildschirmfoto_2021-10-16_10-44-36.png


03_AL_Bildschirmfoto_2021-10-16_10-44-36.png
04_AL_Bildschirmfoto_2021-10-16_10-44-36.png

Sprache auswählen

05_AL_Bildschirmfoto_2021-10-16_10-44-36.png
06_AL_Bildschirmfoto_2021-10-16_10-44-36.png

Tastaturlayout auswählen Was installiert werden soll.

07_AL_Bildschirmfoto_2021-10-16_10-44-36.png
08_AL_Bildschirmfoto_2021-10-16_10-44-36.png


Rest kommt dann ;).
 
Hey Mathias,

richtig - genau so lief das ab. Am Ende bekam ich eine Erfolgsmeldung und die Welt war voller Sonnenschein und Schäfchenwolken. Und dann kam der Rest und der sah nach dem Neustart so aus:
1634380207806.png

Dann hieß es im Netz, man solle den Kernel manuell auswählen (/boot/vmlinuz-XXXXXX usw.) aber danach startete Linux auch nicht.

Schon beim Start der Live-DVD lief es nicht ohne Fehler ab:
1634380340700.png


Danach ging es aber erst noch mal weiter und die Live-Oberfläche startete. Nur nach der Installation auf der Festplatte war eben Feierabend.
Es ist eben nicht so einfach.

Gruß
Sebastian
 
und weiter

09_AL_Bildschirmfoto_2021-10-16_10-44-36.png
sollte klar sein

10_AL_Bildschirmfoto_2021-10-16_10-44-36.png
jetzt heißt es warten

11_AL_Bildschirmfoto_2021-10-16_10-44-36.png
immer noch warten ;)

12_AL_Bildschirmfoto_2021-10-16_10-44-36.png
jetzt gehts los :D.

13_AL_Bildschirmfoto_2021-10-16_10-44-36.png
und da ist es.

Ist auf der Platte noch was drauf, erkennt jede Distribution das mittlerweile.
14_AL_Bildschirmfoto_2021-10-16_10-44-36.png
bei der angepunkteten Variante fliegt natürlich alles runter.

mit dem Punkt "Etwas Anderes" siehts dann so aus:
15_AL_Bildschirmfoto_2021-10-16_10-44-36.png

hier sollte man sich aber schon mit Partitionieren auskennen.
Brauch man in aller Regel aber nicht, da mit der geführten Installation unter Linux alles glatt läuft.
 
Hallo,

das "nouveau" deutet auf die Grafik hin.
Da hast Du aber die Möglichkeit im "safe mode" zu starten.
16_AL_Bildschirmfoto_2021-10-16_10-44-36.png
 
Hallo Sebastian,
probier mal nur so aus Neugier eine Standart Ubuntuinstallation. ich glaube zwar nicht, dass sich da was ändert, aber man weiß ja nie. Der Grafiktreiber ist IMHO nur bedingt der Schuldige, da das Grub-Setup komplett auf der Kommandozeile läuft. Hier ist anderer Stelle Ungemach.
Selbst wenn der Laptop ein paar Jahre alt ist, die richtigen IDE- und SATA-Exoten sind trotzdem schon lange Geschichte.
Die Platten werden heute in der Regel durch ihre UUID angesprochen und nicht mehr mit den Devicenamen. Selbst wenn der Laptop das Mapping nach der Installation ändert, sollte GruB die root-Partition finden. Das scheint hier nicht der Fall. Interessant wären mal die Einträge in der /etc/fstab.
1634383145161.png

Hab mal bei mir geschaut, passt. Das Mapping ist egal.
1634383341913.png

Selbst Grub nutzt UUID. Das kann es nicht sein.
 
Ach ja, Linux. Kenne ich zum Glück nur von der Arbeit. ;)

Ach stimmt nicht, fürs Banking nehme ich ja immer ein Live Ubuntu in einer VM.

Gruß
Peter
 
Vorschlag @TriffiD : im UEFI deines Gerät die Boot-Einträge bereinigen, sofern dort verwaiste Einträge vorhanden sind. Wäre meine Standardprozedur.
 
Hallo!
Vielen Dank für eure Mühe, aber auch die Boot-Einträge zu löschen habe ich versucht. Es will eben nicht gelingen. Ich habe da schon alle (un)denkbaren Einstellungen versucht. Da gibt es jetzt schon praktisch keine ungetestete Einstellung mehr.
Gruß
Sebastian
 
Hallo zusammen,

puuuhhh... das artet ja in Arbeit aus, die ganzen Programme durchzusehen und zu testen :D ;).

Capture-Programme a la Firecapture...
EAA/LiveStacking...
Stacker...
Bildbearbeitung...
... ... ... ... ...

Das wird insgesamt etwas dauern :unsure:.

Wenn ich (man) seine Favoriten hat und die Einzelinstallation des jeweiligen Favoriten zügig von der Hand geht, wie Thomas schon vorher geschrieben hat, diese Favoriten dann in sein bevorzugtes Linux installieren.
Dann hat man ein stabiles System, das jahrelang laufen kann.
Da könnte man dann auch auf Debian wechseln, was ja quasi unkaputtbar ist ;), wenn man stabel nimmt. Aber testing könnte dann fast auch gehen.
 
Hi Mathias,

danke erstmal für deine Arbeit.
Ich bin zwar Windows Hauptnutzer aber mit Linux (Job) habe ich schon auch Erfahrung.

Zuerst dachte ich, ach ja so ne Astro-Distribution wäre ja nicht schlecht.
Aber eigentlich doch nicht. Man hat einfach weniger Kontrolle.
Man braucht ja nicht viel.
Karten, Aufnahme (Livestacking, Platesolving ist ein Muss) Programm, das war's für mich fast schon.

Schade dass es SharpCap nicht für Linux gibt. Das hat einfach alles was man braucht sehr schön integriert.

Gruß
Peter
 
Hallo Peter,

hat nichts mit Arbeit zu tun.
Programme durchtesten für sein Hobby macht ja auch Spaß.
Wie es halt so ist, manche sind schnell zu erschließen, andere, da muss man sich etwas mehr mit beschäftigen.
Was Funktionsumfang, Bedienungskomfort etc. angeht, ist wohl von jedem selbst abhängig, wie er da entscheidet.
Das was der Ersteller von Astronomy Linux in das Ubuntu eingepflegt hat, deckt mE. alles ab was man benötigt.
Es sind natürlich keine kostenpflichtige Programme enthalten. Würde auch dem Sinn und Zweck von Linux widersprechen.
 
Guten Morgen alle zusammen,

soderle...

nach vielem ausprobieren, experimentieren... ... ... muss das ein oder andere ehrlicherweise relativiert werden.

Trotz allem was ich jetzt schreiben werde, Linux ist und bleibt mein bevorzugtes Betriebssystem :D.
Es bietet alles was ich im privaten und auch im beruflichen Umfeld benötigt habe und auch noch benötige.

Wenn es um Spezialisierung, hier die Astronomie im Freizeit-/Hobby-Bereich, da wird's dann schon was kniffeliger.
Liegt aber mE. nicht an der grundsätzlichen Funktionsweise von Linux.
Es ist schlicht nicht bei allen Soft- und Hardwareherstellern auf dem Radar.
Es lässt sich kein, oder nur wenig, Geld mit Linux verdienen.

Hier jetzt die angesprochene Astronomy Linux Distributuion (kürze ich mal mit ALD ab ;)), die auf einem aktuellen Ubuntu basiert, welches wiederum auf Debian basiert.
Der Ersteller hat sich wirklich Mühe und Arbeit gemacht.

Was auffällt ist, dass nicht alles sauber läuft. Da habe ich aber Ubuntu und da den "Lieferanten" Canonical im Verdacht, das da einiges anders unter Haube läuft als bei anderen Distributionen.
Ich habe den direkten Vergleich mit Linux Mint (das wieder bei mir läuft ;)) welches auf, man beachte das, Ubuntu basiert. Da scheinen aber die Entwickler von Mint besser unterwegs zu sein. Da läuft vieles runder und durchdachter, aber nur meine Meinung. Bin aber auch nicht all zu tief eingestiegen, bin halt kein Entwickler und kein Programmierer.

Fast alles was unter ALD an Software geboten wird habe ich auch unter Mint ans laufen bekommen.
Mal davon abgesehen ob ich es brauche oder nicht.

Was ich nicht ans laufen bekommen habe, ist ein vernünftiges Stacking-Programm.
Ja, es gibt welche, die auch gut zu sein scheinen.
Das Problem, die werden leider (anscheinend) nicht ausreichend genug gepflegt.
Das wird verschiedene Gründe haben.
Sind halt alles "Freizeit"-Projekte von Entwicklern die Astronomie als Hobby haben und die aus der Linux-Ecke kommen.
Die release-Folgen der verschiedenen Distributionen sind recht schnell, halb- bis ganz jährlich, geworden.
Ausnahmen sind die Long Term (LTS) Varianten, die einige anbieten.
Da haperts dann an den Versionen der Programmiersprache und den damit zusammenhängenden Voraussetzungen dafür. Das Alte passt einfach nicht zum Neuen. Reichlich Abhängigkeiten die sich nur schwer auflösen lassen. Da habe ich auch keine Lust mit backports zu arbeiten. Macht für mich das System auch inkonsistent.
Einige Programme muss man auch kompilieren. Ist Grundsätzlich auch nicht das Problem. Läuft auf einem leidlich aktuellen Notebook auch zügig durch. Aber leider wird das Kompilieren oft genug abgebrochen oder endet mit Fehlern, weil der Quellcode auf alten Abhängigkeiten basiert. Man bekommt zwar mitgeteilt woran es liegt, das Nachforschen und beheben ist aber recht mühlselig.
Es hat sich einfach viel getan bei Linux in den letzten Jahren.

Kleiner Einschub:
dieses "nicht pflegen" oder nur sporadisch ist mir bei einigen Sachen, nicht nur im Linux-Bereich, aufgefallen.
Herausstechende gute Vorgehensweisen sind unter anderem bei INDI, ASCOM und SharpCap zu sehen :y:.

Kurzum, zum Stacken und für EAA/Live-Stacking ist es (leider ;)) angeraten auf Windows zurück zu greifen.
Was also tun, wenn man partout nicht von Linux lassen will :D?
Dualinstalltion, mir persönlich zu umständlich, für jemanden der einen Computer zwar bedienen kann und mit seiner Software klar kommt, auch nicht das gelbe vom Ei.
Alternative, Virtualisierung.
Da die zwei Platzhirsche, VMware-Player, jetzt nur noch VMware-Workstation Version 16 ? :unsure:, für den privaten Gebrauch kostenlos und abgespeckt, aber voll funktionsfähig.
Oder VirtualBox.
Dafür habe ich mich entschieden.
Grund:
VirtualBox hat ein nettes Feature, nennt sich "Nahtloser Modus".
Diesen eingeschaltet kann man W10 auf einem eigenen Linux-Desktop laufen lassen. Mit allem Schnick und Schnack den man gerne möchte. Da ich eh jedes Programm unter einem eigenen Desktop laufen lasse, fügt sich das bei mir bestens ein.
Der Wechsel ins W10 fällt nicht mehr auf.

Was ich allerdings noch gemacht habe, den RAM ausgebaut. Von 16GB auf (erstmal) 24GB aufgestockt.
Das virtuelle Windows bekommt 12 GB und läuft damit gut.
Für Linux bleiben auch noch 12GB übrig und das reicht ihm.

VBox noch so eingerichtet, dass USB 3.0 automatisch durchgereicht wird. Sonst muss man das händisch machen, war mir zu blöd.

Montierungen hängen eh im lokalen Netzwerk.

Heute Abend wird dann, wenn sich dann hoffentlich die blöde Nebelsuppe verzogen hat, der erste Praxistest durchgeführt.

So mal ein schneller Zwischenstand.
 
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