Hallo Leute,
Der Newton als Konkurrenzinstrument hat Bildfeldwölbung und außeraxiale Koma. Dazu kommen die Probleme mit den Okularen und deren Kugelgestaltsfehler. Das behindert auch. Im Mak kann der Planet ganz am Gesichtsfeldrand stehen und ist immer noch völlig scharf.
dazu muß ich etwas anmerken.
1) die Bildfeldwölbung ist beim Newton sehr gering.
Ein normaler Refraktor ohne zusätzliche Bildfeldebnung
oder ein visueller Mak mit gleichen Eckdaten haben eine
erheblich stärkere Bildfeldwölbung.
2) der Newton hat abseits der Achse vor allem Koma als Abbildungsfehler.
Dies ist beim Newton die Aberration die die Abbildung
abseits der Achse am stärksten beinträchtigt.
Bedingt durch die lichstärke eines f/5 Newtons zeigen einfache
weniglinsige Okulare abseits der Achse Astigmatismus.
Dies kann man umgehen indem man eine Barlowlinse verwendet.
Die Koma des Newtons kann man durch einen Komakorrektor
oder eine der seltenen komakompensierenden Klee Barlows kompensieren.
Der visuell ausgelegte Mak hat abseits der Achse eine
recht starke Bildfeldwölbung.
Diese kann der junge Beobachter aber weg-akkomodieren,
nur ältere eobachter haben eventuell nicht mehr eine
genügend große Akkomodationsfähikeit.
Darüber hinaus kommt es auch den Typ des Mak an.
Ein Gregory-Mak, dazu gehören die kleinen preiswerten
chinesischen Maks, hat abseits der Achse Koma.
Ein Rumak (zum Beispiel die russischen Intes oder Intes Micro)
hat Abseits der Achse keine Koma. Siehe dazu auch das Buch
Rutten/vanVenrooij: Telecope Optics, Fig 11.2
CS,Karsten