Autostakkert Bearbeitungzeit

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Mondkrater

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Hallo,

wenn ich ein SER Video mit 5.000 Aufnahmen in AS 3.1.4 bearbeite, komme ich auf eine Dauer von 20 - 30 Minuten.
Ist das normal? Oder habe ich eine falsche Einstellung gewählt? Screenshot füge ich bei.
Oder ist es mein PC der Verursacher? Die Übertragung von 23 SER a. 5.000 Aufnahmen (793 GB) dauern von meinem Sternwarten Laptop auf eine externe Festplatte per USB 3 fast 10! Stunden.

Für einen Hinweis wäre ich dankbar! So langsam geht der Kaffee zur Neige.

CS

Manfred
 

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Hallo Manfred,

Du hast fast 2600 Alignment-points bei über 3000x2000 Bildpunkten. Wenn Du das oder die Anzahl der Frames reduzierst, dann dürfte das schneller gehn. Oder Du mußt halt Geduld haben.

Gruß

*entfernt*
 
Servus Manfred,

das kann beides sein. Das die Übertragung per USB so lange geht ist bei den riesigen Datenmengen normal. Vermute du benutzt noch eine evtl. ältere HDD, die sind für heutige Verhältnisse sehr, sehr langsam bedingt durch die mechanischen Teile. Es kann aber auch sein das du sie nicht am USB 3.0 Port am Laptop angeschlossen hast.

Was für einen Rechner nutzt du denn für die Bearbeitung in Autostakkert? Also vor allem der Prozessor ist hier relativ wichtig.

CS
Matze
 
Hallo Manfred,

schau doch mal während der Bearbeitung in den Taskmanager. Der gibt ja über die Auslastung aller Komponenten Auskunft.
Das was bei 100% klebt ist der Flaschenhals. Sollte das die Platte sein, hilft eine (schnellere) SSD, bei der CPU kann man nur aufrüsten.

Bei der Übertragung der Daten komme ich auf rund 23MB/s. Das ist für 2,5" HDDs ein normaler Wert, wenn sie per USB2 angeschlossen sind.
Hier hilft der Umstieg auf USB3 oder Du kopierts die Daten über ein Netzwerkkabel (ca. 100MB/s), soweit vorhanden.
Eine 2,5" USB3 HDD bring so ca. 75MB/s. Wenn es schneller gehen soll hilft nur eine USB3 SSD. Die kosten aktuell so um die 100€.
Dann müssen die Daten aber auch so schnell gelesen werden können. Sonst bringt die schnelle SSD nichts.

Viele Grüße
Michael
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Manfred,

zu deinem Datentransfer Problem. Ich habe das mal durchgerechnet.
Da komme ich auf eine Rate von 22Mb/s, was nicht mal der maximalen Rate von USB2 entspricht.
Du hast da irgend einen Flaschenhals in der Übertragung.

VG Cl.-D.
 
Hallo Manfred,

ich bin da bei meinen Vorschreibern.

Wie jetzt AutoStakkert genau arbeitet weiß ich nicht, aber da wird Heiko recht haben.
Reduzieren oder Geduld üben.

Beim Transfer von Deinem Sternwarten-Notebook musst Du berücksichtigen das Du fast (793 GB) ein 1 TB Daten rumschiebst.
Das ist mal eine Hausnummer.
Jetzt kommt es, wie schon erwähnt, darauf an was in Deinem Sternwarten-Notebook an Festplatte verbaut ist.
Ist es noch eine "alte" mechanische HDD und auf der Gegenseite, der USB-Platte, ebenfalls eine solche, zieht sich das schon hin.
Dann kommt es auch darauf an wie "aufgeräumt" bzw. "nicht aufgeräumt" Deine HDDs sind.
Sind beide arg defragmentiert, was bei Windows leider sehr schnell vorkommt, bremst das den Kopiervorgang schon gut aus. Denn es muss jedesmal gesucht werden wo die Daten liegen und dann auf der Gegenseite gesucht werden wo es noch hin kann. Bedeutet das der Schreib-/Leskopf der mechanischen HDD ständig hin und her fahren muss. Das muss dann laufend beim Kopiervorgang neu berechnet werden, um die Verkettungen auf der Festplatte zu realisieren. Die Daten sollen ja später sauber gelesen werden können.

SSDs auf beiden Seiten schaffen da schon Abhilfe, aber bitte dann USB-3.
Muss Dein Notebook aber auch liefern.

Das mit der Rechnerei kann man machen, aber die Angaben der Hersteller sind annähernd optimal Daten.
Die angegebenen Übertragungsraten erreicht man nie. Da spielen viel zu viel Faktoren mit, die ein System, unabhängig vom Betriebssystem, ausbremsen.

Was läuft im Hintergund alles mit?
Wie ist der Virenscanner eingestellt?
Wieviel RAM habe ich?
Was für eine CPU werkelt im Rechner?
Was habe ich für Programme nebenbei laufen?
usw. usw. ... ... ... ...
 
Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Vorschläge. Jetzt habe ich einiges zu tun.
Ich hoffe, es bleibt noch Zeit für meine "Spielereien". Siehe Anhang,

Nochmals danke für die schnellen Antworten.

Manfred
 

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Hallo Manfred,
hast du bereits den Schreibcache für deine externe Festplatte aktiviert? Ist in deinem Benutzungs-Szenario auch unkritisch weil a) Daten schließlich kopiert werden und b) das Notebook i.d.R. eine Batterie hat (welche als USV fungiert). Das Dateisystem ist welches? Es ist auch nicht aus Versehen eine Kompression auf dem Dateisystem aktiviert worden?
Gruß
 

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Was für einen Rechner nutzt du denn für die Bearbeitung in Autostakkert? Also vor allem der Prozessor ist hier relativ wichtig.
Hallo Matze,

so sehen die beiden Rechner aus. Wobei ich das Laptop ausschließlich zur Bildgewinnung nutze. von diesem übertrage ich die Daten auf den externen Speicher.
Speichern auf eine Toshiba USB 3.0 - 4 TB > unter Richtlinien folgende Einstellungen: "Bessere Leistung" und "Schreibcache auf dem Gerät aktivieren" aktiv.

PC für die Bearbeitung

Gerätename HP-ENVY-DESKTOP
Prozessor Intel(R) Core(TM) i7-9700F CPU @ 3.00GHz 3.00 GHz
Installierter RAM 32,0 GB (31,9 GB verwendbar)
Systemtyp 64-Bit-Betriebssystem, x64-basierter Prozessor

Laptop in der Sternwarte

Gerätename Panasonic-Astro
Prozessor Intel(R) Core(TM) i5-6300U CPU @ 2.40GHz 2.50 GHz
Installierter RAM 16,0 GB (15,9 GB verwendbar)
Systemtyp 64-Bit-Betriebssystem, x64-basierter Prozessor

Findest du in diesen Daten einen Schwachpunkt? Ich bin leider nicht so versiert, bin aber der Meinung, dass beim HP 32 GB nicht schlecht sind.

Gruß

Manfred
 
... Das mit der Rechnerei kann man machen, aber die Angaben der Hersteller sind annähernd optimal Daten.
Die angegebenen Übertragungsraten erreicht man nie. Da spielen viel zu viel Faktoren mit, die ein System, unabhängig vom Betriebssystem, ausbremsen.

Was läuft im Hintergund alles mit?
Wie ist der Virenscanner eingestellt?
Wieviel RAM habe ich?
Was für eine CPU werkelt im Rechner?
Was habe ich für Programme nebenbei laufen?
usw. usw. ... ... ... ...
Hallo Mathias,

danke für die verständlichen Informationen. Ich werde mich auf die Suche begeben.

Gruß

Manfred
 
Hallo Manfred,

Deine Notebooks sind in Ordnung.
Ich arbeite selbst mit einem i5 7th Gen mit 16GB RAM und SSD.
Dein i5 ist was älter, dafür der i7 was neuer :D.
Wäre interessant zu erfahren ob SSDs verbaut sind.
Ist Deine 4TB USB Platte eine SSD?

SSDs sind noch nicht so lange Standard Ausrüstung bei Rechner.
USB-3 sollte aber schon verbaut sein.

16GB RAM unter Windows ist für mich das Minimum unter dem man Windows laufen lassen sollte.
Wer bis heute noch nicht auf 64-bit umgestiegen ist :eek: nun ja... ... ...
 
Diese Infos habe ich gefunden. Auf dem Gerät selbst ist HDD angegeben.
Hersteller‎Toshiba
Modell/Serie‎Canvio Basics
Formfaktor‎2.5 Zoll
Größe des Arbeitsspeichers‎4 TB
Speichertechnik‎DDR4
Speichergeschwindigkeit‎750 MHz
Größe Festplatte‎4000 GB
Festplatten-Technologie‎Mechanische Festplatte
Festplatteninterface‎USB 3.0
Festplatten-Umdrehungsgeschwindigkeit‎5400 Umdrehungen pro Minute

Gruß

Manfred
 
Hallo,

ist halt eine mechanische HDD.
Die 2,5" Platten drehen halt nicht schneller als die angegebenen 5400 Umdrehungen.

Den Geschwindigkeitszuwachs von einer SSD merkst Du schon. Aber was die jetzt in der Größenordnung kosten, keine Ahnung.
Aber dann jetzt nur die USB in eine SSD "umwandeln" würde Dir nichts bringen, im Notebook müsste dann auch eine SSD.
Hintergrund:
ist im Notebook eine mechanisch Platte verbaut, kann die nicht so schnell "liefern" wie die (neu angeschaffte) SSD-USB "empfangen" und verarbeiten kann. Umgekehrt natürlich auch nicht so der Bringer ;).

Wie oben schon von Heiko erwähnt, würde ich mal die Datenmengenproduktion ;) angehen.
Wäre für mich der erste Schritt.

Große Datenmengen sind immer ein Problem.
In meinem ehemaligen Job als ITler/Administrator hatte ich das ganze Backupsystem des kleinen Rechenzentrums unter meiner Fuchtel ;). Das war schon etwas kniffelig, einen guten Zeitplan für die nächtlichen Backups so hinzubekommen, dass die sich nicht ins Gehege kommen und das Netzwerk lahm legen, da in der Nacht noch einiges andere gelaufen ist.

Es gäbe ein paar Lösungsansätze.
Einfachste Lösung für mich wäre das Sternwarten-Notebook mit rein nehmen, per LAN-Kabel ans Netzwerk anbinden und die (großen) Datenmengen übers LAN zu schieben. Da nehme ich mal an, dass Du einen anderen Rechner zur Bildbearbeitung her nimmst. Das kannst Du Nachts dudeln lassen und am nächsten Tag ist alles rüber übers Netz.
Diese unbeaufsichtigten Variante hat aber auch ein paar Fallstricke.
Darauf achten das Windows nicht mit einem Update dazwischen funkt und einen Neustart hinlegt.
oder
Virenscannereinstellungen überprüfen, dass nicht jede Datei von dem angepackt wird. Setzt allerdings voraus, dass Dein System sauber ist, um solche Ausnahmen zu konfigurieren.
oder
Auch schauen was im Hintergrund läuft, der berühmt berüchtigte Autostart von Programmen beim Hochfahren des PC.

Jede Lösung die mir so einfällt ist aber mit Zeit- und wohl auch mit Geldaufwand verbunden.
Je nach gegebenen Voraussetzungen vor Ort, mal mehr mal weniger.
 
129 MBytes/s beim Lesen und 123 MBytes/s beim Schreiben soll die Toshiba erreichen können. Wieso werden hier ständig SSDs angepriesen wenn in diesem Benutzungsszenario große Datenmengen kontinuierlich geschrieben werden und die theoretische Performance nicht im Ansatz erreicht wird? Übrigens: SSDs haben oftmals auch nur einen Puffer von X GB bei denen sie sehr zügig sein können. Ist dieser ausgeschöpft fallen wir auf "normale" Durchsatzraten. Außerdem wurde noch keine Angabe dazu gemacht zu welchem Grad eine etwaige Fragmentierung gegeben ist.
Ebenso keine Angaben aus dem Performance-Monitoring/Task-Manager, welches Hinweise zur Ursache des Flaschenhals geben kann.

Wurde die Toshiba jemals ungünstig neu formatiert und das 4K-Block-Alignment (ADF) übergangen oder ist das Dateisystem nach dem Auspacken schlicht nur benutzt worden wie vorgefunden?

Sorry für meine Wortwahl. Bin nur ein Freund davon vorhandenes Material möglichst methodisch auszureizen und zu optimieren bevor man Geld für etwas höher/schneller/weiter ausgibt.
 
Hallo Wintergatan,

von meiner Seite ist nicht zu einem Kauf von einer SSD geraten worden.

Mein erster Ansatzpunkt war das knapp 1TB hin und her schaufeln seine Zeit braucht, auch bei SSDs.

Der weiter Ansatzpunkt war, wie auch von Heiko vorgeschlagen, am Datenoutput zu arbeiten.

Des weiteren habe ich auch erwähnt, das eine Fragmentierung sowohl von Quelle als auch von Ziel eine Ursache sein kann.

Auch hatte ich erwähnt, das die Angaben der Hersteller meist vom Optimalen ausgehen.
Unter #6 ist auch einiges andere aufgeführt.

Nun ja, SSDs befinden sich mittlerweile in einem Preissegment, in dem man schon überlegen kann darauf zu wechseln.
 
Wurde die Toshiba jemals ungünstig neu formatiert und das 4K-Block-Alignment (ADF) übergangen oder ist das Dateisystem nach dem Auspacken schlicht nur benutzt worden wie vorgefunden?

Sorry für meine Wortwahl. Bin nur ein Freund davon vorhandenes Material möglichst methodisch auszureizen und zu optimieren bevor man Geld für etwas höher/schneller/weiter ausgibt.
zu 1. Ja, ausgepackt und los ging es. Anmerkung: Alle Medienspeicher, extern und PC´s, werden monatlich automatisch gescannt und bereinigt. Darauf kann ich mich doch verlassen, oder?
zu 2. Da bin ich ganz deiner Meinung.

zum Task-Manager hänge ich 2 Screenshots an. Was entdeckt der Fachmann daran? Ich bin sehr gespannt, für mich sind das "Böhmische Dörfer"!

Gruß

Manfred
 

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Hallo Manfred,

am Screenshot erkenne ich zumindest, das der Autostakkert nur mit 20% CPU Last läuft. Dafür lädt er mit knapp 100MB/s Daten von der Platte.

Anscheinend sitzt hier der Flaschenhals. Wenn die CPU sich langweilt, weil die Daten nicht schnell genug geliefert werden, die HDD aber mit knapp 100MB/s das erwartbare liefert, liegt hier Dein Problem.

Die Daten fließen langsamer als die CPU sie verarbeiten könnte. Daher kann hier eine SSD eine Lösung sein. Selbst wenn sie, wie die HDD, per Sata angebunden ist, liefert sie über 550MB/s, ist also mehr als fünf Mal schneller. Dann dürfte auch die CPU ausgelastet sein.

Eine SSD ist sicherlich der günstigste Weg, Dein System zu beschleunigen. Am RAM oder an der CPU liegt es, meiner Meinung nach, nicht.

Viele Grüße
Michael
 
Hallo Manfred,

Du hast fast 2600 Alignment-points bei über 3000x2000 Bildpunkten. Wenn Du das oder die Anzahl der Frames reduzierst, dann dürfte das schneller gehn. Oder Du mußt halt Geduld haben.

Gruß

Heiko
Hallo Heiko,

dies ist eine meiner Maßnahmen. Ich habe die Alignment-Points reduziert und ich lasse auch den Double Stack Reference weg.
Für besonders gute Aufnahmen kann ich dann ja dem Rechner eine Nachtschicht verordnen.

Gruß

Manfred
 
Hallo Michael,

meine beiden Rechner haben SSD Laufwerke. AS!3 verarbeitet die SER Datei 31.443.790 KB / ca. 30 Gbps dann zu 12.182 KB / ca. 12 Mbps PNG Datei. So weit habe ich es verstanden. In AS3! muss es eine Lösung geben die Mem. usage zu erhöhen, 20 % sind arg wenig. Bei den jetzigen Einstellungen braucht AS!3 für ein SER mit 5.000 Bildern ca. 22 Min (s. Anhang).

Bei den externen Speichermedien habe ich einmal nach 4 TB SSD Varianten gegoogelt - da muss man mit mindestens 500 Euro rechnen. Da greife ich lieber auf Mathias Vorschlag # 14 mit dem LAN-Kabel zurück. Die fertigen Bilder werde ich dann abschließend auf ein externes HDD Laufwerk speichern.

Also, auf diesem Wege allen Ratgebern vielen, vielen Dank! Falls es noch Vorschläge zu AS3! gibt nehme ich die gerne auf. Ansonsten arbeite ich erst einmal mit der jetzigen Einstellung und 22 Min. Bearbeitungszeit weiter.

Liebe Grüße

Manfred
 

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Hallo Manfred,

In AS3! muss es eine Lösung geben die Mem. usage zu erhöhen,
so weit ich weiß, gibt es unter AS3! nur die Möglichkeit zu "buffern".
Findet sich unter "Memory Usage".
Da die zwei Einstellungen mal durch testen.

Grundsätzlich kannst Du einem Programm keinen RAM zuweisen.
Das organisiert das Programm mit Windows selbst.
Wenn der verbaute RAM "aufgebraucht" ist, viele Programme laufen, zu wenig RAM etc., lagert Windows nicht aktuell unter Verwendung befindliche Programme, oder besser deren RAM-Bedarf auf die Festplatte aus.
Dadurch wird ein System mit wenig RAM ausgebremst. Weil ein ständiger Plattenzugriff erfolgen muss.
Heißt:
Wird ein Programmwechsel durchgeführt, also z.B. von Textverarbeitung auf Tabellenkalkulation gewechselt, ohne eines der Programme zu schließen, und der RAM ist knapp, lagert Windows den Zustand des nicht benutzten Programmes auf die Platte aus und holt sich den Zustand des aufgerufenen Programm von der Platte ins RAM.
So im Groben das ganze. Habe das Speichermanagement von Windows nicht mehr so im Kopf.

Deshalb ist auch meistens die erste Aktion einem lahmen System Beine zu machen mehr RAM reinzustöpseln.

Was evtl. Abhilfe schaffen kann ist die Priorität des Programme zu erhöhen.
Geht über den Taskmanager.
Dort auf den Reiter Details gehen, rechtsklick
Priorität festlegen und entsprechendes einstellen.
Mal a weng testen, ob die verschiedenen Möglichkeiten etwas bringen.

Wie gesagt, es gibt zig Möglichkeiten warum ein System lahmt und Fehler produziert und ebenso viele Möglichkeiten diese zu beseitigen.

Leider führen einen die Werbeversprechen in die falsche Richtung. In der IT oder bei Computern ist selten etwas mit drei Klicks zu erledigen ;).
Dafür habe ich in meinen zwei Jahrzehnten IT zu viel erlebt.
Vieles ist möglich, vieles ist machbar... ... ... Wunder dauern leider etwas länger ;) und kosten meist auch mehr.
Computer sehe ich als Werkzeug an, die einem bei vielen Aufgaben unterstützen und helfen können, aber so ein Teil muss auch gepflegt werden.
Machst ja mit Deiner Montierung, Teleskop... ... ... auch so :D.
 
Hallo !

Wenn Du eine SSD hast, dann ist mir nicht ganz klar was da bremst. Einen Hinweis könntest Du bekommen, wenn Du im Taskmanager auf den Reiter 'Leistung' klickst. Dort wird die Auslastung der wesentlichen Komponenten angezeigt. Normalerweise begrenzt eine Komponente (CPU/SSD/RAM/GPU) die Leistung weil sie bei oder knapp vor 100% steht. Das die die CPU nur zu 20% ausgelastet ist deutet für mich darauf hin, dass die Daten nicht schnell genug kommen. Autostakkert skaliert sehr gut mit der Anzahl der CPUs und lastet eigentlich alles aus, was er bekommen kann (ganz im Gegensatz zum nützlichen aber altertümlichen Fitswork). Mit 32GB hast Du, in meinen Augen, genug RAM um hier niemanden auszubremsen. Selbst wenn Du 'nur' die 32Bit Version vom Autostakkert erwischt haben solltest, würde mir das nicht erklären warum er mit angezogener Handbremse arbeitet.

Mach doch bitte mal einen Screenshot vom Reiter 'Leistung' während das System ackert. Dann sieht man evtl. mehr.

Viele Grüße
Michael
 

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Hallo Manfred,

für mich sieht das so aus, als würde die USB Platte die Daten nicht schnell genug liefern. Zwar liegt die angezeigte Auslastung nur bei 78% aber eine andere Erklärung habe ich nicht. Testweise würde ich die Daten (muss ja nicht alles sein) mal auf die interne Platte kopieren und dort verarbeiten lassen. Dann legen wir die Ergebnisse mal nebeneinander und schauen wie es dann aussieht. RAM und CPU haben ja noch deutlich Luft nach oben.

Viele Grüße
Michael
 
Manfred,

ein typischen einzelnes Planetenvideo bei mir hat vielleicht 1GB und einige Dutzend Alignmentpoints. Und das dauert bei mir je nach Einstellung 1-2 Minuten.
Du hast je ca. 35 GB Einzelvideos und willst 2600 Alignmentpoints durchschieben. Wenn da die Rechenzeit etwa linear eingeht erklärt das Deine 20-30 Minuten. Meiner Meinung nach mußt Du hier nicht weitersuchen. Wie AS!3 Daten zwischen RAM und Festplatte hin- und herschiebt und dazwischen rechnet, weiß ich natürlich nicht. Aber das wird auch mit SSD und mehr RAM wahrscheinlich nicht viel besser.
Man muß hier mal realistisch bleiben.

Gruß

*entfernt*
 
Hallo Heiko,

Du hast vermutlich recht. Was mich aber wundert ist die niedrige CPU Auslastung. Wenn Autostakkert länger an den Daten rumrechnet verstehe ich das ja. Aber mit 20% CPU Last ?! Ich finde das irgendwie seltsam :unsure:

Viele Grüße
Michael
 
Hallo Michael,

im dritten Bild ist die Last ja 100%. Wie gesagt, ich weiß nicht wie AS!3 Daten hin- und herschiebt. Und während der Zeit laufen dann vermutlich keine CPU-belastenden Rechnungen. Wir können hier nur spekulieren. Aber wenn die Gesamtrechendauer proportional zu den Alignmentpunkten ist, dann haben wir eine Erklärung.

Gruß

*entfernt*
 
Für den Hinterkopf nehme ich mit aus Astronomy software performance tests with different CPUs - astrojolo und Benchmarking of astro-processing apps dass AS!3 einen eigenen Performance-Monitor hat und ausgiebig vom Cache Gebrauch macht.
Im BIOS/UEFI mag man noch prüfen ob dieses aktuell ist und Hyper-Threading aktiv ist - wenn man schon dabei ist auch nach Turbo- oder anderen Performance-Einstellungen Ausschau halten.

Sollten zufällig die Notebooks eSATA(p) Anschlüsse haben, kann man prüfen ob dort ein nennenswerter Gewinn gegenüber dem verbauten USB3.0 Controller zu erzielen ist. Allgemein bekannt ist dass HDDs keine Vibrationen mögen und daher ordentlich platziert gehören; ich vermute aber stark dass das hier nicht ausschlaggebend ist.
 
Hallo Heiko und Michael,

ich finde es großartig, wie ihr versucht, mein Problem zu lösen. Vielen Dank!
Ich habe anhand der Lösungsvorschläge ein paar Varianten durchgespielt (s, Anhang) und komme nach dem Versuch - direkt von der Festplatte und nicht von der externen Sicherung zu arbeiten - zu folgender Erkenntnis.

  • Aufnahmen vom Astro-Laptop per LAN Kabel an Bearbeitungs-PC überspielen.
  • Die Bilder am Bearbeitungs-PC ohne Buffering zu verarbeiten (5.000 / 40 % >>> 16 Min).
  • Double Stack deaktivieren und die Alignment Points nicht zu hoch setzen.
  • Abschließend die fertigen Bilder auf Speichermedium spielen (Nachtarbeit).
  • Bearbeitungs-PC und Astro-Laptop aufräumen.

Es ist halt so: "Gut Ding will Weile haben!"

Nochmals allen vielen Dank - ich konnte ordentlich Honig saugen!

Manfred
 

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