Baader Planetarium Herschel Prisma Mark II - unboxing

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smk-fotografie

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Hallo,

gestern kam das von mir lange erwarte Herschel Prisma in der Mark 2 Version von Baader via UPS in einem Karton an, der einen Weltkrieg überstehen würde. ?
Da ich primär fotografieren möchte, handelt es sich um die fotografische Ausstattung. Anbei Bilder des unboxing.

Wenn die Sonne sich am Wochenende blicken lässt, werde ich ihn direkt ausprobieren.

CS

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Servus Stefan,
Glückwunsch, ja diese Koffer sind in der Tat ultrastabil.
Ach ja, bei der derzeit herrschenden weltpolitischen Lage
war der Vergleich mit dem Weltkrieg etwas unüberlegt....

Gruß
Ralf
 
Schönes Teil
kann man den auch bei einem C11 benutzen?? eher nicht oder ?würde zu heiß werden. sowohl für den Herschel
als auch das Spiegel System... (abblenden?)
 
Hallo Foxi,

es wird nicht empfohlen! Es mag jedoch möglich sein, dann aber nur auf eigenes Risiko und mit deutlicher Abblendung...
Aber auch dann würde sich der Fangspiegel punktuell leicht erwärmen und vermutlich die Abbildung total ruinieren.
Ich hatte mal ein C90 in der Hand wo die Sonne aus versehen durchgewandert ist. Das Blendrohr ist bei dem man aus Kunststoff und es hat gekokelt.
Ich würde für die Sonnenbeobachtung mit Herschelkeil kein Spiegelteleskop verwenden wollen.

Viele Grüße,

Stephan
 
Hi!

Nein, für die meisten Spiegelsysteme ist das nichts. Ein SC-Hauptspiegel hat f/2, da ballert dir die ganze Energie auf den Sekundärspiegel mit seiner Kunststofffassung. Am Newton fehlt noch dazu der Fokusweg. Schiefspiegler gehen wohl. Das Teleskop muss für die Sonnenprojektion geeignet sein.

Es gibt die Triband-Schmidt-Cassegrains, die Baader mit einem Energieschutzfilter versehen hat, damit geht es, auch wenn die Sonne dann Falschfarben hat. Die sind vor allem für die H-alpha-Sonne gedacht, können aber noch etwas mehr.
Mit einem Standard-SC besser nicht.

Beste Grüße,
Alex
 
Und wenn es sich um einen 150-200mm Refraktor handelt , ist da nicht auch die Lichtbündelung zu hoch?
 
Nein - das Problem bei einem Spiegel kommt einerseits dann zum tragen, wenn die Nachführung nicht perfekt ist und die Sonne etwas rausläuft - ich habe schon ein SC gesehen, bei dem das der Fall war (stand auf einer Ausstellung und hat ohne Deckel Morgensonne abgekriegt) - da war die Fangspiegelhalterung angeschmolzen. Wenn nur Metall verbaut wird, kann es evtl. klappen... aber am Newton ist das irrelevant, weil man ohnehin nicht in den Fokus kommt. Und ein Schiefspiegler mit f/28 oder so bündelt das Licht am Fangspiegel noch nicht sehr. Der Hauptspiegel vom SC hat wie gesagt etwa f/2, und ein Herschelkeil wird bis etwa f/6 empfohlen.

Der Herschelkeil ist komplett aus Metall und Glas, und warm wird weniger das Prisma (genau wie die Objektivlinsen lässt es das Licht durch bzw. reflektiert ein paar Prozent, mit denen dann der okularseitige Graufilter fertig wird), sondern die Lichtfalle dahinter. Und die hat auch wieder genug Abstand zum Brennpunkt, sodass sich das Licht über eine größere Fläche verteilt, und die Wärme über das Material abgeführt und verteilt wird. (Berüchtigt waren früher die russischen Herschelkeile ohne Lichtfalle, die für den Beobachter dahinter schon eher mal riskant waren.)

Dazu kommt andererseits, dass in Herschelkeil nur bis etwa f/6 empfohlen wird, nicht für schnellere Teleskope - damit verteilt sich das Licht in gewissem Abstand vom Brennpunkt immer noch auf eine größere Fläche als bei f/2. An Teleskopen mit Korrekturoptiken in Okularauszugsnähe wird trotzdem davon abgeraten - ich weiß aber nicht, ob da wirklich was passiert, oder ob die Hersteller da einfach auf Nummer sicher gehen. Gerade Fluoritlinsen mögen ja keine Hitzeschocks und können sich verziehen und platzen. Das Prisma eines Herschelkeils kommt damit zurecht. Von daher würde ich auch keine Experimente mit Teleskopen machen, bei denen hinten im Okularauszug irgendwas verbaut ist – außer, ich kann damit leben, wenn das Teleskop nicht überlebt :)

An unserem 150/2250 f/15 Refraktor im Verein (und ich glaube auch am ED80/600) hatten wir den Herschelkeil bei öffentlichen Veranstaltungen schon acht Stunden am Stück im Einsatz, ohne Probleme.

Von daher: Wenn Sonnenprojektion geht, kannst du einen Herschelkeil einsetzen, solange du in den Fokus kommst und nicht schneller als f/6 bist. Dann verträgt das Teleskop die Belastung, und der Herschel kann die Lichtdämpfung übernehmen.

Beste Grüße,
Alex
 
ja diese Koffer sind in der Tat ultrastabil.
Das waren sie mal, ja.
Ich finde es unverzeihlich dass Baader für 150€ mehr Preis zwar unnötigerweise einen 70€ Polfilter nebst Drehvorrichtung mit dazu gibt, aber der einst schöne,abschließbare, und wirklich fast unzerstörbare Metallkoffer diesem Plastiklumpen weichen musste.

Es ging ja nur um die Verpackung zum Versenden:
via UPS in einem Karton an, der einen Weltkrieg überstehen würde. ?

LG
Olli
 
Hallo Freunde

Die Wärmeentwicklung in der Bildebene hängt in erster Linie vom Öffnungsverhältnis ab. Bei F20 liegt die Temperatur im Brennpunkt bei etwa 60-70° bei F10 liegt die Wärmebelastung bereits um den Faktor "vierfach" höher und bei F5 nochmals um den Faktor "vierfach" höher also gegenüber F20 sogar um das sechszehn fachen. Das ist wie bei der Fotographie verdoppelte Öffnungszahl der Blende - vierfache Belichtungszeit.
Nun haben wir bei einem Kutter einen F12-Hauptsiegel und der Fangspiegel ist sehr, sehr weit vom Brennpunkt entfernt. Der Strahlengang ist gut durchlüftet und deshalb gibt es da selbst bei 250mm Öffnung kaum Probleme.
Bei einem SC haben wir aber einen F2-Hauptspiegel und entsprechend höher ist die thermische Belastung am Fangspiegel. Des weiteren wird der Fangspiegel am SC von zwei Seiten her "gegrillt". Von vorne her, wo die schwarze Kunststoffabdeckung schon sehr viel Wärme einsammelt und von der Rückseite her durch das schon recht stark gebündelte Licht vom F2-Hauptspiegel. Von den starken thermischen Turbulenzen im geschlossenem Tubus, die die Abbildung gründlich ruinieren, wollen wir gar nicht erst reden. Des weiteren staut sich hier die Wärme und die "Tonne" wird mit der Zeit immer wärmer.
Bei einem Refraktor im Bereich von 6-8" ist bei gleichem Öffnungsverhältnis die kritische Temperatur auch nicht höher als bei etwa 4" da die größere Lichtmenge durch die entsprechend längere Brennweite auf eine größer Bildfläche verteilt wird. Ich erinnere daran, daß die Sonne mit etwa 1% der Brennweite an Größe abgebildet wird also 5000mm BW - 50mm Sonne oder 1000mm BW - 10mm Sonne.
Die gefährliche Wärmeentwicklung befindet sich in erster Linie immer im Brennpunkt. Je weiter man vom Brennpunkt entfernt ist desto mehr nimmt die Temperatur ab.
Die Schauergeschichten von verkokeltem Tubusinneren halte ich für recht unwahrscheinlich da die betroffenen Innenbereiche in der Regel schon ausreichend weit vom Brennpunkt entfernt sind.

Gruß Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi!

Jetzt muss ich mal kurz fragen: Wann gab es denn Metallkoffer dazu?
Im Verein haben wir noch den Vorgänger, der war in einem Kunststoffkoffer mit Alu-Schienen.
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Im Vergleich dazu ist der neue Koffer deutlich besser.

Und ich habe noch den Vorgänger (schwarz mit offener Lichtfalle) - der kam ganz ohne Koffer, zumindest kann ich mich nicht erinnern, jemals einen gehabt/entsorgt zu haben. Ist aber auch schon 15-20 Jahre her...

Polfilter ist übrigens keiner dabei, stattdessen liegt der Solar Continuum bei :cool:

Mich hat damals mehr genervt, dass bei der Foto-Version zwar Graufilter beilagen (für Okularprojektion/Barlow/Kalziumfilter, die mir erst jetzt 15 Jahre später was bringen, seit ich eine ausreichend empfindliche Astro-Kamera habe), aber der kurzbauende DSLR-T-Adapter nicht beilag, mit dem die Okularklemme ersetzt werden kann, um eine DSLR anzuschließen.

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo zusammen,

der Thread hat sich schön entwickelt – vielleicht passen meine Eindrücke des visuellen Herschelkeils dazu.

Durch das schlechte Wetter konnte ich nur wenige Blicke auf die Sonne werfen – und das durch eine alte Isolierglasscheibe. Dafür war das Bild beindruckend!! Der Kontrast und dunkle Hintergrund lies nichts zu wünschen übrig. Ich wundere mich noch jetzt darüber. Aber in grün. Nicht so meins.

Mit meinem 80x40 Fernglas nutze ich die Baader Folie (ASBF). Gut ja, aber…. das Streulicht. So macht es mir eben nur für zwischendurch ausreichend Spaß. Es fängt sehr schnell an zu nerven. Aber die Sonne in Weiß.

Handling: Ich liebe [zensiert]ensichere Lösungen. Und da ich einen Video-Neiger nutze kenne ich jetzt den Nervenkitzel, der hier diskutiert wird auch praktisch. Ich mag im Kopf nicht überschlägig rechnen, was jetzt wie weit vom Fokus entfernt ist. Es ist eine Lösung, welche für mich persönlich funktionieren würde – klar. Aber nix was ich mit Freunden oder meinen Kids entspannt machen kann.

Zum Koffer: Das Prisma strahlt German-Engineering aus wie Feuer Wärme… der Koffer suggeriert einem aber genau das Gegenteil: Pass auf, das Ding muss wie ein Faberge-Ei behandelt werden. Wenn ich das gute Stück behalte, kommt es in ein gepolstertes Soft-Case. Der Koffer ist irre, keine Frage… aber absoluter Overkill für mich. Bei dem Verkaufspreis kann man das auch gerne als Option anbieten.

Mein Bauchgefühl-Fazit nach den ersten Minuten: Kompromissloses Bild lädt zum stundenlangen Staunen ein und wird (ohne Nachführung) eingekauft mit purem Nervenkitzel und krassem Grünstich. Dagegen sehe ich die Baader Folie, welche mich schnell enttäuscht aber was taugt um entspannt mit Friends und Family die Sonne anzuschauen. Schwierig :-)

Viele Grüße
Alexis

PS: Danke für die super Beratung Alex!
 
Hallo,
schön, dass auch andere das Thema interessiert!

Ich konnte das gute Stück noch nicht ausprobieren. Dafür erreichte mich eine Mail von Baader Planetarium: die Reihenfolge der Filter (Solar Continuum und ND 3.0) sind falsch vormontiert. So ist der ND 3 in der drehbaren Fassung des Polfilters verschraub. Ich konnte den Solar C. entfernen aber der ND 3 sitzt bombenfest und man kann ihn nur mit Fingerspitzen anfassen.
So wie es sich darstellt, war eine Entfernung durch mich nicht möglich. Das Gerät wird nach Rücksprache mit Baader zurückgeschickt zur Prüfung. Ein Bild habe ich einmal angehängt.
Ich hoffe, dass ich es bald zurückbekomme. :)

CS
Stefan

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Hallo Stefan, ich habe auch den Vorgänger-Herschelkeil mit den Filtern. Diese haben bei Baader eine sehr sehr dünne Fassung und verklemmen ganz schnell, wenn zu viel Druck ausgeübt wird. Die Filter kann man leicht abdrehen, wenn möglichst wenig Druck auf die Fassung ausgeübt wird, am besten mit so vielen Fingern wie möglich nur als Drehbewegung. Bloß nicht drücken, hilft bei mir immer. Die Fassungen bei B&W sind hingegen extrem stabil, da kann man zupacken. Versuch es mal, viel Erfolg.
Gruß Olaf.
 
Hallo zusammen,

selbe Situation bei mir. Ich gestehe, dass mein Appetit herumzuprobieren bis es klappt sehr gering ist, bei dem Preis und innerhalb der Wiederrufsfrist.
Die Reaktion von Baader is vorbildlich aus meiner Sicht.

Viele Grüße
Alexis
 
Hi,

Habe auch das Vorgängermodell des Weißen Baader Herschelkeils mit dem Sonnensucherfenster. Bei diesem Vorgänger Modell werden die Flitern mit einem 2“SC Aussengewinde Adapter eingeschraubt.
Die Filter sollten sie mal klemmen sollte man nicht seitlich packen dann.
Was bei mir geholfen hatte war das Filtergehäuse auf eine gummierte Fläche aufzudrücken und dann drehen wo das Prisma frisch angekommen war…
Aber gut wie ich sehe an dem Foto hier vom Stefan kann man das beim neuen Modell nicht so einfach machen, ausser man bastelt sich eine Scheibe mit Griff mit Gummi Auflagefläche die am Filtergehäuse dann andrückt und zur gleichen Zeit im Diameter passend gefertigt wird ohne abzurutschen und auf das Filterglas zu kommen.

Ich würde einfach mal wenn ich kein Spezialwerkzeug zur Hand hätte den Ring rausdrehen der das Filterglas hält, das wird ja bei Baader nicht angezogen und ging bei mir immer Problemlos raus, und dann nochmal versuchen dranzugehen das Filtergehäuse rauszudrehen.
Dazu würde ich auch obligatorisch die seitlichen Madenschrauben am Gehäuse rausmachen um die ganze Halterung abzumachen, dann tatscht man auch nicht blöd an gefährlichen Stellen rum.
Im Prinzip sollte das zu lösen sein, da Baader schon gute Gewinde hat die passen.
Was ich schon öfters mal hatte mit Baader und was ich gleich als Warnung weitergeben möchte ist:
Das die Madenschrauben angeknallt sein können, und deshalb ist eher ratsam das Ding zurückzuschicken, anstelle Gewinde dann eventuell nachschneiden zu müssen.
Hatte das schon auf meinem Baader BFM2….
Auch extreme Acht ist zu geben das man die richtig passenden Imbus Schlüssel benutzt, ansonsten ist gleich Feierabend!

Zurück schicken scheint mir die beste Lösung zu sein für die meisten User hier, was halt nervt ich weiss zu gute.

Clear skies,
- Martin
 
Leute, ihr werdet doch wohl den Filter selber rausgedreht bekommen. Ich hätte mit 2 kleinen Schraubendrehern oder ähnlichen Werkzeugen versucht. In die kleinen Nuten anlegen, seitlich andrücken und gleichzeitig drehen. Zur Not mit der Spitzzange anrücken :D Zum Schutz gegen Zerkratzen könnte man sie mit doppelseitigem Klebeband jeweils paar Mal umwickeln.
 
Filter/Adapter (-Ringe) wenn sie klemmen, ist am ratsamsten das Gehäuse flach aufzulegen mit was Gummi oder ähnlichen dazwischen das man „Grib“ bekommt um zu vermeiden das Gehäuse in ein „Ei“ zu deformieren und noch schlimmer zu verklemmen.
Dann mal drehen mit Druck von oben, Zangen auf keinem Fall, ansonsten machts halt „Knacks“ bei ner Zangenaktion direkt aufs Filtergehäuse. o_O

Clear Skies,
- Martin
 
Nein, da macht nichts knacks, wir arbeiten natürlich mit Gefühl ;)
Das heißt z.B. wir halten die Spitzzange in einer Hand und mit der anderen Hand bzw. Daumen und Zeigefinger am Filter vorsichtig führen und andrücken.
 
Hi Stefano,

Wenn du Kraft ausübst mit den Fingern oder der Zange seitlich auf die dünnen Filtergehäuse ob aussen oder innen, deformierst du ja das Gehäuse von Rund auf ~eliptisch, was damit passiert ist dass das Gewinde des Filters noch stärker andrückt gegen das Aufnahmegewinde und folgend noch mehr klemmt.
Deswegen muss man bei solchen empfindlichen Filtergehäusen seitlichen Druck komplett vermeiden.
Beste Lösung die ich Vorschlage ist ein passender massiven Zylinder aus weicherem Plastik Material in das Gehäuse einzufügen und frontal auf das Filtergehäuse zu pressen und drehen im Gegenuhrzeigersinn im obrigen Fall wie auf dem Foto zu sehen.

Die Zange sehe ich fehl am Platz und würde ich bei so nem Filter sicher nicht benutzen.

Ich persöhnlich hatte schon einige größere eloxierte Astrogewinde die kratzten, und habe sie mit extrem wenig passenden Schmiermittel vorgebeugt.

Clear skies,
- Martin
 
Ich kenne solche Probleme bisher nur aus der Fotografie ... aber ich stimme der "Anti Druck Fraktion" zu! Wie oft hab ich fast, irgendein Zubehör in die Ecke schmeißen wollen, weil ich "es" nicht mehr abschrauben konnte ... Freundin - dank zarter Hände - hat nur ein paar Sekunden gebraucht und ...
Manchmal hilft weniger eben doch "mehr".

LG
Immo
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi!

+1 für "nicht verbiegen – keine Zange". Damit habe ich auch immer nur Kratzer produziert, aber keine filigranen Adapter gelöst.

Bei verklemmten Adapterringen klebe ich mittlerweile immer gerne ein Stück doppelseitiges Klebeband auf den Tisch, lege die Adapter drauf und drehe mit der flachen Hand – funktioniert meistens. Gummimatten funktionieren auch, aber die kann ich danach meist wegschmeißen.

Bei verkeilten Filtern hilft oft, einen zweiten Filter aufzuschrauben und den dann leicht schräg wieder abzuschrauben - manchmal ist dann genugf Grip, dass sich der zweite Filter mitdreht.

Viel Erfolg,
Alex
 
Schöner Tipp mit dem zweiten Filter. Ich hatte unlängst einen 2"-Grau von heliopan an nem gleichnamigen Step-down-Ring - da ging überhaupt nix zu drehen, der lag so seit Sommer in seiner Schachtel. Hab ihn über Nacht in den Kühlschrank gelegt, ging dann total leicht ab. Genauso ein abgebrochener Spike am Stativ, natürlich bündig abgebrochen: stand ne Weile (mehrere Wochen) im Winterkeller, da ließ sich der Rest lockern und händisch herausdrehen.

csm
 
Ich weiss nicht ob das hier hilft, es sieht hier so aus als ob der Filter versenkt ist. Ansonsten hat bei mir folgendes 100% Erfolgsgarantie:

Brettchen oder ähnliches mit Doppelseitigen Klebeband versehen. Auflegen, drehen, et voila ;)

Viele Grüße,

Stephan
 
Dann einen passenden kleinen Kreis aussägen aus 1cm Spanplatte oder was man so haben könnte und Doppelseitiges Klebeband darauf.
Sollte dicke reichen um den Filter rausdrehen zu können.


Clear Skies!,
- Martin
 
Ich verwende den Filtermontageschlüssel von Gerd Neumann (www.gerdneumann.net).
Gibt es für 1,25" und 2" und funktioniert einwandfrei.
Damit habe ich noch jeden festsitzenden Filter freigedreht.

Viele Grüße
Hape
 
Guten Morgen,
also der Herschelkeil wurde von UPS am 13.03. abgeholt und Baader entfernte und reinigte den Filter und montierte die Filter auch in der korrekten Reihenfolge. Baader hatte am 09. März über eine falsche Reihenfolge der Filtermontage seine Kunden informiert.
Bereits am 16. März war das gute Stück wieder bei mir.
Grundsätzlich ist es sicherlich so, wie andere User hier schreiben, dass man auch grundsätzlich einen Filter selbst entfernen kann. Umso mehr wenn die nötige Fachkenntnisse/Erfahrungen vorliegen.
Ich bevorzuge es, bei einem neuen Produkt (insb. bei entsprechenenden Preisen), dass zunächst der Hersteller in der Veranwortung ist. Diese Verantwortung ist Baader in bester Manier nachgekommen!
Jetzt braucht es nur noch Zeit und einen wolkenfreien Himmel zum testen. Die erste Gelegenheit ist leider verstrichen.

Ich bin sehr gespannt.

CS
Stefan
 
Ich kann mich hier nur anschließen.

Sowohl in Bezug auf "selbst Hand anlegen" bei einem kostspieligen Neuprodukt als auch auf den Service von Baader der hier keine Wünsche offen lässt.

Am Montag (13.3.) hatte ich das UPS Retour-Label erstellt und keine halbe Std. später stand UPS vor der Tür; das war sicherlich ein glücklicher Zufall.

Am Freitag hielt ich das revidierte Herschelprisma bereits wieder in Händen.

Das finde ich top. Wenn der Regen nur halb so schnell durchzöge wie Baader......

PS Danke auch für den Hinweis auf das Zubehör von G. Neumann!

Viele Grüße
Alexis
 
Bisher habe ich mit Baader was das betrifft nur gute Erfahrungen gemacht.
Selbst bei gebrauchten Messeartikeln unbekannten Alters haben sie mich nicht im Regen stehen lassen.

LG
Olli
 
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