Dane Vetter
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,

über den Winter hinweg habe ich meine Montierung (EQ8-R) aufgrund des bei mir anhaltend schlechten Wetters praktisch einem kleinen Belastungstest unterzogen. Die Montierung befand sich über 5 Monaten unter der Schutzabdeckung, welche in dem Zeitraum kein einziges Mal entfernt wurde. Die Montierung wurde mit einem Leinensack, einer Grillabdeckung (Backup) sowie eine Telegizmo 365 Schutzhülle bedeckt.
Genaueres zu der Abdeckung ist auch hier in meinem anderen Thread zu sehen: Erfahrungen zu Telegizmo 365 Schutzhüllen
In den vergangenen Monaten hat es bei mir teilweise tagelang ununterbrochen geregnet. Starke Stürme haben den Regen waagrecht gegen die Abdeckung gepeitscht, und auch Schnee sowie Eis waren präsent. Es war erfreulich zu sehen, das kein Tropfen die Außenhülle durchdrungen hat. Andere haben hier sicher mit normalen Grillabdeckungen identische Erfahrungen gemacht. Da habe ich schon andere Einsichten gemacht, wie im verlinkten Thread oben ersichtlich ist. Soweit so gut.
In der Vergangenheit habe ich schon etwas Erfahrung mit Kondenswasser gemacht, weshalb ich den Leinensack bei mir eingeführt habe. Hier ein Beispiel wie das bei mir vereinzelt schon nach wenigen Tagen unter einer Grillabdeckung ausgesehen hat:
Durch den Leinensack oder alternativ auch ein anderes Tuch, wird die Feuchtigkeit etwas aufgenommen, und verzögert die Kondensierung auf der Oberfläche der Montierung. Für meinen bisherigen Einsatz hat das immer gut gereicht, und zwischen den Einsätzen konnte der Stoff dann auslüften und trocknen. Bei einem Zeitraum von mehreren Monaten sieht das wieder anders aus.
Wenn man dann die Abdeckung abnimmt, kann einem schon mal so ein Anblick entgegenkommen:
Die andauernde Feuchtigkeit hat für einen gewissen Wachstum auf dem Leinensack gesorgt, was natürlich alles andere als appetitlich wirkt. Die meisten Schimmelpilze haben ja relativ schlichte Anforderungen, etwas organisches Material, Feuchtigkeit und die idealen Bedingungen sind gegeben.
Die Feuchtigkeit hat sich auch wieder etwas auf der Montierung niedergeschlagen, aber reduzierter wie auf oberen Fotos zu sehen.
Im Großen und ganzen hat die Montierung es ohne Probleme überstanden. Ich habe sie danach von der Säule genommen und Inspiziert. Dabei mal einige Abdeckungen auch zur Anpassung entfernt. Die Feuchtigkeit hat sich schon mal nicht im inneren angesammelt, sondern nur auf der Oberfläche, und ich konnte in diesen inneren Bereichen auch keinen Ansatz von Korrosion auf Metallteilen oder Platine feststellen.
Um solch einem Problem vorzubeugen, muss ich wohl wie ursprünglich geplant, den Leinensack bei längeren Schlechtwetterphasen in gewissen Abständen austauschen, um die aufgesaugte Feuchtigkeit zu entfernen.
Ich überlege aber dennoch, ob ich nicht eine dauerhafte Belüftung in die Konstruktion einbaue. Meine Idee geht hier in Richtung von einem schlichten gebogenen Kabelkanal, bestehend aus einer gebogenen Abdeckung:
Wenn ich die gebogene Abdeckung so einen an die Säule anbringe, kann ich durch die Rundung die Schutzhüllen trotzdem einigermaßen sauber angurten, habe aber einen Durchlass für Luft, in den ich noch ein kleines Stück grober Filterschwamm einlegen kann, damit nichts rein krabbelt. Damit hätte man relativ einfach eine Belüftung, und könnte damit trotzdem Ungeziefer fern halten. Bei mir hat sich damals schon die eine oder andere Spinne in eine Bohrung eingenistet.
Ich bin nur nicht sicher, ob das überhaupt ausreicht, um der Feuchtigkeit im inneren vorzubeugen. Ich befürchte eher, dass das so nicht ausreicht, zudem das ja ein geschlossenes System ist, in das der Kanal hineinragt.
Hat sich hier jemand anderes beim "dauerhaften Einsatz mit Schutzhüllen" solche Gedanken gemacht, oder gar versuche gestartet? Oder generell einfach Erfahrungen gesammelt? Oder hat vielleicht alternative Ideen zu meinem gezeigten Problem in Kombination mit Schutzhüllen?

über den Winter hinweg habe ich meine Montierung (EQ8-R) aufgrund des bei mir anhaltend schlechten Wetters praktisch einem kleinen Belastungstest unterzogen. Die Montierung befand sich über 5 Monaten unter der Schutzabdeckung, welche in dem Zeitraum kein einziges Mal entfernt wurde. Die Montierung wurde mit einem Leinensack, einer Grillabdeckung (Backup) sowie eine Telegizmo 365 Schutzhülle bedeckt.
Genaueres zu der Abdeckung ist auch hier in meinem anderen Thread zu sehen: Erfahrungen zu Telegizmo 365 Schutzhüllen
In den vergangenen Monaten hat es bei mir teilweise tagelang ununterbrochen geregnet. Starke Stürme haben den Regen waagrecht gegen die Abdeckung gepeitscht, und auch Schnee sowie Eis waren präsent. Es war erfreulich zu sehen, das kein Tropfen die Außenhülle durchdrungen hat. Andere haben hier sicher mit normalen Grillabdeckungen identische Erfahrungen gemacht. Da habe ich schon andere Einsichten gemacht, wie im verlinkten Thread oben ersichtlich ist. Soweit so gut.
In der Vergangenheit habe ich schon etwas Erfahrung mit Kondenswasser gemacht, weshalb ich den Leinensack bei mir eingeführt habe. Hier ein Beispiel wie das bei mir vereinzelt schon nach wenigen Tagen unter einer Grillabdeckung ausgesehen hat:
Durch den Leinensack oder alternativ auch ein anderes Tuch, wird die Feuchtigkeit etwas aufgenommen, und verzögert die Kondensierung auf der Oberfläche der Montierung. Für meinen bisherigen Einsatz hat das immer gut gereicht, und zwischen den Einsätzen konnte der Stoff dann auslüften und trocknen. Bei einem Zeitraum von mehreren Monaten sieht das wieder anders aus.
Wenn man dann die Abdeckung abnimmt, kann einem schon mal so ein Anblick entgegenkommen:
Die andauernde Feuchtigkeit hat für einen gewissen Wachstum auf dem Leinensack gesorgt, was natürlich alles andere als appetitlich wirkt. Die meisten Schimmelpilze haben ja relativ schlichte Anforderungen, etwas organisches Material, Feuchtigkeit und die idealen Bedingungen sind gegeben.
Im Großen und ganzen hat die Montierung es ohne Probleme überstanden. Ich habe sie danach von der Säule genommen und Inspiziert. Dabei mal einige Abdeckungen auch zur Anpassung entfernt. Die Feuchtigkeit hat sich schon mal nicht im inneren angesammelt, sondern nur auf der Oberfläche, und ich konnte in diesen inneren Bereichen auch keinen Ansatz von Korrosion auf Metallteilen oder Platine feststellen.
Um solch einem Problem vorzubeugen, muss ich wohl wie ursprünglich geplant, den Leinensack bei längeren Schlechtwetterphasen in gewissen Abständen austauschen, um die aufgesaugte Feuchtigkeit zu entfernen.
Ich überlege aber dennoch, ob ich nicht eine dauerhafte Belüftung in die Konstruktion einbaue. Meine Idee geht hier in Richtung von einem schlichten gebogenen Kabelkanal, bestehend aus einer gebogenen Abdeckung:
Wenn ich die gebogene Abdeckung so einen an die Säule anbringe, kann ich durch die Rundung die Schutzhüllen trotzdem einigermaßen sauber angurten, habe aber einen Durchlass für Luft, in den ich noch ein kleines Stück grober Filterschwamm einlegen kann, damit nichts rein krabbelt. Damit hätte man relativ einfach eine Belüftung, und könnte damit trotzdem Ungeziefer fern halten. Bei mir hat sich damals schon die eine oder andere Spinne in eine Bohrung eingenistet.
Ich bin nur nicht sicher, ob das überhaupt ausreicht, um der Feuchtigkeit im inneren vorzubeugen. Ich befürchte eher, dass das so nicht ausreicht, zudem das ja ein geschlossenes System ist, in das der Kanal hineinragt.
Hat sich hier jemand anderes beim "dauerhaften Einsatz mit Schutzhüllen" solche Gedanken gemacht, oder gar versuche gestartet? Oder generell einfach Erfahrungen gesammelt? Oder hat vielleicht alternative Ideen zu meinem gezeigten Problem in Kombination mit Schutzhüllen?




