Böxdorfer Dynostar

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Zitat von Pitlem:
Auch Thomas Westerhoff hat was schönes auf seiner Page.
Gebe ich dir recht.
Ich habe den Stepperfocuser 2 von ihm. Nicht nur, daß das Teil genial ist, er ist auch super hilfsbereit wenn etwas nicht so geht wie geplant. Der Support während dem Bau war exzellent.

Ich wäre froh es gäbe mehr solche Menschen, wie diese beiden.

 
Vielleicht sollte ich an dieser Stelle mal anmerken, dass meine Vixen GP-DX seit einigen Tagen anstelle der MT-1 Motoren und der DD Steuerung mit Escap 530 Motoren und einer Dynostar ausgestattet ist, die mir über Ebay zugekommen sind. Beim Stöbern auf der Website des Herstellers nach Infos stachen mir die unglaublich hohen Neupreise ins Auge und ich fragte mich, wer kauft das Zeug für die dort genannten Preise? Eine komplette HEQ-5 Skyscan kostet kaum mehr als der Dynostar. Irgendetwas muss doch an dem Teil dran sein, was den Preis begründet.



Tom
 
Hallo Leute,

ich halte es ganz pragmatisch und zähle mal die plus und minus auf die bei meiner Entscheidung zur Steuerung beigetragen haben:

FS2:

+ erprobtes Modell

- extrem überteuert (für mein empfinden)
- Updates wegen bekannter Fehler sehr zögerlich...ähmmm
- Steuerboxdesign würde ich so bei einem Selbstbau erwarten, aber nicht von einer fast 1000 Euro teuren Steuerung
- Handboxdesign siehe oben
- Kabel völlig überdimensioniert und mit robuster aber dennoch veraltet wirkenden Steckersystemen
- DOS-Software....nun ja!
- passende Motorsets sind ungewöhnlich in der preisgestaltung um es freundlich zu sgaen


Boxdörfer-Modelle

+ erprobtes Modell

- reines Handteil, dadurch schwer, unhandlich und mit viel Kabeln dran
- der Preis ist ebenso an der obersten Schmerzgrenze, kurz vor Ausflippen, angesiedelt
- Handboxdesign ist zwar besser als beider FS2, aber dennoch aus dem letzten Jahrhundert

-- DIP-Schalter zur Konfiguration....nöö nee?


Pulsar

- der Preis....
+ edles design
+ ansprechende Taster und Schalter
+ moderne Elektronik

Gemini für die G11

- der Preis, im Set mit der G11 etwas zum meckern, aber notfalls noch irgendwie akzeptabel...so irgendwie!
+ soll ganz gut sein
+ hat wenigstens eine von Scott gestylte Steuerungsbox


LF/MCU/Elegance

+ als Bausatz billig
+ individuell zu gestalten
+ moderne Software
+ umfangreicher Support mit den Erfahrungen und Hilfen vieler Anwender
+ häufige Updates
+ extrem gute Erfahrungen mit dem MCU-Update
+ Features, die ich nicht brauche, kann ich weglassen ohne die Funktion zu beeinträchtigen
+255-Positionen PEC (bei der EQ-6 wirklich förderlich, bei meiner G11 brauche ich kein PEC)
+ ob ich nun 12V oder 24V fahre macht einzig eine kurze Einstellung der Motorströme notwendig, keine neue Steuerung

- ist eben ein Bausatz
- das Design hängt von den handwerklichen Fähigkeiten ab, deswegen bei mir eher -




Nach dieser kurzen Liste, ging es ans abwägen. Da ich mit dem Herren, der mir meine Steuerung verkaufen wird, weder verheiratet noch verwandt bin, ist es mir egal wer mir meine Steuerung verkauft. Auch über den Knatsch zwischen Krokodilen und den Dunklen Mächten amüsiere ich mich höchstens. Was mich aber nicht amüsiert ist die Beharrlichkeit zweier Hersteller, veraltete Steuerungen, die zweifelsohne gut funktionieren, zu völlig absurden Preisen anzubieten. Beide sehen aus wie Selbstbaulösungen, und das ist bei dem Preis nicht verzeihbar! Da hier kein Facelifting betrieben wurde, gehe ich davon aus, daß auch in den Innerreien nichts gemacht wurde. Und das ist inakzeptabel für ein Profipridunkt!

Mich erinnert das immer an jemanden, der einmal ein kleines Teil entwickelt hat, und nun davon vorzüglich sein Leben lang leben will.

Ok, die Preise von FS2 und Boxdörfer-Modellen sind bezogen auf das was man bekommt, abschreckend. Verglichen mit den hervorragenden Celestron oder Syntha-Steuerungen (leider nicht parametrisierbar) ist das sehr abschreckend.

Obwohl sich die Steuerungen in der Funktionalität nicht weit unterscheiden, so sind es doch zwei Punkte gewesen, die ich näher untersucht habe:

1. volles GOTO: brauche ich als Fotograf genau 1 mal/Nacht für etwa 20sek. Doch das bedingt exaktes Alignment. Hier hat das System des Kurzstrecken-GOTO (also naheliegenden Stern manuell anfahren und GOTO per CDC oder TheSky für die letzten paar Bogenminuten) für mich Vorteile, da variabler und schneller. Pluspunkt für die LF-Systeme. Zusatzplus für die Verwendung an hochwertigen Planetariumsprogrammen, da geht jeder GOTO-Katalog unter!

2. Hohe Geschwindigkeiten: die brauche ich nur bei vollem GOTO-Betrieb. Da ich aber nur ein Objekt auf dem Chip zentrieren will, das ich im Sucher nicht sehe, reichen auch wesentlich kleinere Geschindigkeiten für die letzten Bogenminuten des Kurzstrecken-GOTO. Ob ich nun 10 oder 30sek. warte, das macht nichts aus. Hier punket wieder die LF, denn ich kann mir meine Motorsets mit meinen Getrieben und meinen Stromverbräuchen einstellen. Aber Achtung: 0.9°-Stepper mit 1:24er-Getriebe am 360er Schneckenrad der G11 geht nicht. da muss man mindestens 1.8°-Stepper nehmen. Dieser Hinweis fehlt beim Lf-Hersteller.

Ich habe mich nach der Abwägung für den Bausatz der LF entschieden, weil ich zwei Dinge keinesfalls wollte:

1. eine Handbox, wo drei oder mehr Kabel hinführen
2. volles GOTO für teuer Geld (TheSky-Pocket kostet incl. eines alten PDA 120 Euro).

Mit dem Bausatz konnte ich mir meine eigene Handbox bauen und die Taster die ich mag einsetzen (ich habe eine Art Jog-Shuttle). Zugleich konnte ich eine Steuerungsbox bauen, die neben der Steuerung auch Lüftersteuerung, Fototimer und verschiedene Spannungswandler enthält. Ausserdem sind fats alle Stecker als Western-Stecker ausgeführt. Ich mag die einfach, vor allem mit Spiralkabeln dran. Das Handboxkabel kann ich so lang machen wie ich will, kostet höchstens ein paar Euro.

Der allergrößte Vorteil ist aber, daß wenn die Box sich als unpraktisch herausstellt, ich einfach für ein paar Euro eine neue baue. Und wenn ich die Motoren nicht mehr mag, kloppe ich die Teile von Nanotec für 60Euro in den Müll und kaufe mir andere...aber warum? Getriebewechsel kostet vielleicht 80 Euro/Stück (Nanotec-Planetengetriebe) usw. usw.
Der LF-Bausatz ist halt extrem variabel.

Eine Steuerung habe ich mir dennoch besser überlegt, die Pulsar. Aber letztendlich hat mit der unanständige Preis in Korrelation zu den für mich wichtigen Funktionen abgeschreckt.

Ach und noch eine kleine Rechnung: ich habe für den LF-Bausatz incl. Motoren, Getriebe, Kabel, Stecker und Verlötmaterialien so um die 300 Euro bezahlt, tuto completto. Bleiben noch mind. 700 Euro übrig gegenüber dem preiswertesten Modell der anderen Steuerungen

Selbst wenn ich beim zusammenlöten der Bauteile einen irreparablen Fehler mache, dann ab in die Kiste und für knapp 120 Euro eine neue Platine und neue Bauteile. da kann ich aber eine Menge Fehler machen...und lerne was dabei.

Ich liebe die Freiheit zu tun was ich möchte, ohne jedes mal ordentlich finanziell geläutert zu werden.

Einen Nachteil gibt es aber: Ein gewisses Maß an Rücksicht und Freundlichkeit ist dem Entwickler gegenüber angebracht. Poltergeister und Neunmalkluge sowie Leute die gleich den ganzen Quellcode haben wollen mag er nun mal nicht...ich auch nicht!

Ich hatte allerdings nie Probleme mit Herrn Stevenson, selbst wenn wir mal unterschiedlicher Meinung waren. Manchmal muss man halt ein wenig "Reibungsverluste" in Kauf nehmen wenn man sparen will. Nobody is perfect und letztendlich bin ich der Nutzniesser seiner Ideen.
Aber um es klar zu stellen, wer sich freundlich benimmt, bekommt immer eine Antwort auf Fragen. Und wenn nicht, dann springen andere Freunde der LF ein.


Gut, der Status ist heute:

G11 mit 1.8°-Steppern von Nanotec, 1.24er Getriebe von Nanotec, LF und jede Menge zusätzlich integrierter Bauteile die ICH benötige. Daher habe ich auch keine LF-Elegance genommen, denn ich brauche kein Display (PC läuft fast immer nebenbei, ich brauche kein volles GOTO, keinen USB-Port und keinen Kartenleser. Aber vielleicht baue ich mir mal eine Elegance, nur so zum Spass! Aber wenn, dann direkt in den Säulenaufsatz der G11.

In dem Sinne

CS
Ulrich



 
Hallo zusammen,

ich kann Ulrichs Beitrag zu 100% zustimmen.

Wären die drei anderen für mich interessanten Steuerungen (FS-2, Dynostar, Gemini) nicht so teuer, hätte ich mir auch eine von diesen gekauft - so habe ich es wie Ulrich gemacht, mit all den Nachteilen die ein Selbstbausprojekt nun mal hat.

Im Endeffekt habe ich eine voll funktionsfähige Steuerung für 100,-EUR statt mindestens 800,-EUR - das ist halt mal ein Unterschied (Motoren braucht man ja bei allen anderen auch, das fällt also nicht ins Gewicht).
Und würde Geld gar keine Rolle spielen, hätte ich längst eine Montierung von AP oder 10micron.

Um es noch mal abschliessend zu sagen: jeder muss für sich selber entscheiden, was er kauft - die ewigen Streitereien und Zensiereien langweilen mittlerweile sicher nicht nur mich. Man braucht wirklich nur in einem Thread entweder die LF erwähnen oder man bringt bei einem Spiegelthread die Linse mit ins Spiel, und schon gehts los.

Gruss
Kurt


 
Hallo Ulrich,

Definition der Open Source Initiative

Die Open Source Initiative wendet den Begriff Open Source auf all die Software an, deren Lizenzverträge den folgenden drei charakteristischen Merkmalen entsprechen:

* Die Software (d. h. der Quelltext) liegt in einer für den Menschen lesbaren und verständlichen Form vor: In der Regel handelt es sich bei dieser Form um die Quelltexte in einer höheren Programmiersprache. Vor dem eigentlichen Programm(ab)lauf ist es normalerweise notwendig, diesen Text durch einen so genannten Compiler in eine binäre Form zu bringen, damit das Computerprogramm vom Rechner ausgeführt werden kann. Binärprogramme sind für den Menschen im semantischen Sinne praktisch nicht lesbar.
* Die Software darf beliebig kopiert, verbreitet und genutzt werden: Für Open-Source-Software gibt es keine Nutzungsbeschränkungen. Weder bezüglich der Anzahl der Benutzer, noch bezüglich der Anzahl der Installationen. Mit der Vervielfältigung und der Verbreitung von Open-Source-Software sind auch keine Zahlungsverpflichtungen gegen einen Lizenzgeber verbunden.
* Die Software darf verändert und in der veränderten Form weitergegeben werden: Durch den offengelegten Quelltext ist Verändern ohne weiteren Aufwand für jeden möglich. Weitergabe der Software soll ohne Lizenzgebühren möglich sein. Open-Source-Software ist auf die aktive Beteiligung der Anwender an der Entwicklung geradezu angewiesen. So bietet sich Open-Source-Software zum Lernen, Mitmachen und Verbessern an.

Diese Charakteristika werden detaillierter in der Open Source Definition (OSD) der Open Source Initiative festgelegt

Quelle: wikipedia


Das zum Thema Open Source

Einen Nachteil gibt es aber: Ein gewisses Maß an Rücksicht und Freundlichkeit ist dem Entwickler gegenüber angebracht. Poltergeister und Neunmalkluge sowie Leute die gleich den ganzen Quellcode haben wollen mag er nun mal nicht...ich auch nicht!

Ich kenn das LF-Forum und hab auch lange gelesen.

Freundlichkeit ist keine einseitige Angelegenheit und es besteht ein Unterschied zwischen Freundlichkeit und Unterwürfigkeit.

Sorry ich bin halt kein Lämmlein.

Die restlichen Anspielungen schenk ich mir.

Das war mein letzter Beitrag zu diesem Thema.

Nochmal, die LF halte ich für ein gutes Produkt
aber das Umfeld ist fragwürdig.



Grüße Pit (der Open-Source praktiziert)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Auch von mir 100% Zustimmung für Ulrich. Besser kann man die Sache eigentlich nicht darstellen.
Er kann das einfach, sowas sinnvoll zusammenzufassen. (So hat auch sein Bericht auf seine Webseite mich zum Kauf der G11 überzeugt)

Alles weiter ist nur noch stupides reintreten, Haarspalterei und Grundsatzdiskussion.

Mit Ulrichs Posting kann sich eigentlich jeder Interessierte eine Meinung bilden. (Mich hat vor zwei Jahren auch der Preis und das dargebotene Aussehen davon abgehalten bei den etablierten zu kaufen)
Der Preis ist oft das wichtigste Kriterium. Der muss einfach stimmen. Und da hat sich bei einigen in den letzten Jahren nicht sehr viel getan.
 
Hi Folks,

PEC bei einer EQ-6?? Armer Ahnungsloser. PEC braucht da kein Mensch.

Und wenn die 256 Tables dieser Bastlersteuerung so positiv dargestellt werden, warum werden dann die über 1000 Tables der FS 2 nicht auch so gewertet??

Tja, bin eben auch kein Lämmlein, sondern Wolf, äh Krokodil
 
Zitat von dobsonaut:
Und wenn die 256 Tables dieser Bastlersteuerung so positiv dargestellt werden, warum werden dann die über 1000 Tables der FS 2 nicht auch so gewertet??
Vielleicht weil sie nicht speicherbar sind? Glaube kaum, dass es Spaß macht jeden Abend ein neues PEC Training zu machen.
Generell ist es aber so, je mehr je besser. Wobei es irgendwann keinen Sinn mehr macht.
Ich fände 360 sinnvoll. Und wohl auch ausreichend. Aber bitte speicherbar. Das Problem ist ja scheinbar auch erkannt. Zumindest sagen dies die Hinweise auf der Homepage der FS2.
 
Hallo,

nu helft mir mal.

Welchen Sinn hat speicherbarer PEC, wenn nach Einschalten der Steuerung selbige keine Ahnung hat, in welcher Winkelstellung die Schnecke ist.
Versteh ich da was nicht??

CS
Thomas
 
Hallo Thomas,

wenn die PEC gespeichert ist, weiss die Steuerung doch, in welcher Stellung sich die Schnecke befindet (in Bezug auf die Tabellenposition) und kann genau an diesem Punkt der Tabelle weitermachen. Oder was meinst du? ?)

Gruß,
Marcus
 
Man darf halt auf keinen Fall die Steuerung über den Handbetrieb verstellen.
Also Steuerung aus->PEX Status wird gespeichert.
Montierung bleibt in dieser Position. (Oder kann durch Lösen der Klemmen auch verstellt werden. Die Schnecke dreht sich dabei ja nicht)
Dann Steuerung an. PEC weiss wo es war und alles geht weiter wie vorher.
 
@Pit:
Da du ja so von OpenSource schwärmst. Es ist bei mir ja schon was her, dass ich den Stepperfocuser gekauft habe. Sind Thomas' Sachen mittlerweile OpenSource?
Damals gab's da auch nur Hex Files und Bootloader.
 
Hallo,

da Herr Koch den Thread anscheinend liest kann er uns bestimmt Auskunft darüber geben ob die PEC Daten gespeichert wird und ob PEC überhaupt zuverlässig funktioniert.

In der Beschreibung der neusten Firmware (von 2004!) liest man - wie auch in den drei Vorangegangenen:

"Dies ist eine Testversion! Weil V1.25 auf V1.23 basiert, funktioniert die neue PEC Funktion noch nicht zuverlässig."

oder

"Neue PEC Funktion, Testversion, fehlerhaft"

Generell ist interessant das alle Updates nach 2003 den Zusatz "Dies ist eine Testversion!" haben ... Für mich war das alles sehr merkwürdig und in keinster Weise Vertrauenserweckend. Deswegen und wegen des m.M.n. viel zu hohen Preises für Steuerung, absolut überzogenen Preisen für die Motoren hatte ich mich für die Gemini entschieden.

Ich wäre gerne bereit gewesen für deutsche Ware etwas mehr zu investieren, aber dann muss da auch Qualität hinterstehen. Zu Qualität zähle ich auch Weiterentwicklung und nicht nur Präsenz auf Messen.

Gruß

Matthias
 
Also wir fassen zusammen:
Die FS2 kann PEC nicht speichern. Dennoch ist deren PEC besser als alle anderen, denn obwohl der Hersteller davon redet, dass es wegen einer Testversion fehlerhaft ist, bewertet Dobs das Vorhandensein der grösseren PEC Tabelle als Hauptkriterium.
Anschliessend ist PEC aber unnötig, da ja eh nachgeführt wird. (Automatisch)

Das rechtfertigt dann natürlich auch den Preis.

Und wegen des Spiels, welches wie wir ja wissen immer vorhanden ist, gibt es dann eine Funktion Namens PEC Touch Up. Das ist dann im Zusammenspiel schon ganz gut gelöst.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Matthias,

> da Herr Koch den Thread anscheinend liest kann er uns bestimmt Auskunft darüber geben ob die PEC Daten gespeichert wird und ob PEC überhaupt zuverlässig funktioniert.

Klar funktioniert die PEC Funktion, jedenfalls bei der aktuellen Version 1.21. Allerdings werden die PEC Daten nicht gespeichert, wenn die Steuerung ausgeschaltet wird.
Das ist meiner Meinung nach nicht unbedingt ein Nachteil, denn die PEC Kurve kann sich im Laufe der Zeit auch ändern. Daher ist eine aktuell aufgenommene PEC-Kurve besser als eine Kurve, die schon Wochen oder Monate alt ist.


> In der Beschreibung der neusten Firmware (von 2004!) liest man - wie auch in den drei Vorangegangenen:
"Dies ist eine Testversion! Weil V1.25 auf V1.23 basiert, funktioniert die neue PEC Funktion noch nicht zuverlässig."

Bei V1.22 bis V1.25 handelt es sich in der Tat um Testversionen, bei denen ein Fehler in der PEC-Funktion drin ist. Niemand ist gezwungen diese Versionen zu verwenden, und sie werden auch nicht mit neuen Geräten ausgeliefert. Da aber bei V1.25 auch noch einige andere Dinge verbessert wurden, macht es im Einzelfall durchaus Sinn diese Version zu verwenden, vorausgesetzt man braucht kein PEC -- und es gibt viele Kunden die auf PEC verzichten können.

Meiner Meinung nach wird die praktische Bedeutung der PEC-Funktion oft überbewertet, denn jeder Autoguider kann die periodischen Fehler problemlos mit ausgleichen. Wenn der Fehler sprunghaft und so plötzlich auftritt dass es der Autoguider nicht schafft, dann hätte wahrscheinlich auch eine PEC Funktion damit Probleme.

Gruss
Michael Koch
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Tach,

Dennoch ist deren PEC besser als alle anderen, denn obwohl der Hersteller davon redet, dass es wegen einer Testversion fehlerhaft ist, bewertet Dobs das Vorhandensein der grösseren PEC Tabelle als Hauptkriterium.
Anschliessend ist PEC aber unnötig, da ja eh nachgeführt wird. (Automatisch)

Lernt man dieses Wort im Munde umdrehen beim Meister oder habe ich etwa die, wenn auch zweifelhafte, Ehre mit ihm persönlich um hier noch etwas kostenlose Werbung zu machen.

Ich habe gefragt warum die viel größere PEC Tabelle denn nicht genannt wird, wenn sie doch ein so großer Vorteil ist.
Diese Aussage stammt doch von dir.

Hier wird aber wieder deutlich, das garnicht objektiv verglichen werden soll.

Das ich PEC für unnötig halte hat ja nichts mit der korrekten Nennung der Daten zu tun. Ich hoffe mein Statement war diesmal nicht zu hoch für dich.

Falls die Antwort nichts wirklich konstruktives beinhalten sollte, verzichte ich gerne.

 
Hallo Krokodil

Ich frage mich, warum Du immer wieder den Zusammenhang zwischen einen Benutzer der LF (der seine Entscheidung dafür bedründet) und Herrn Stevenson herstellst. Vergiss doch einfach mal, wenn Du mit uns diskutierst, deinen Hass auf ihn und versuche wenigstens uns gegenüber eine sachliche Argumentationsweise. Es ist ja nicht ausgeschlossen, daß auch wir Dinge falsch verstanden haben, und keiner von uns heist Stevenson...wenn ich mich nicht irre!

Ich würde es mal so dagen: Bei deiner Tonlage verliert selbst dein stichhaltigstes Argument jede Wirkung!


Zitat von dobsonaut:
Hi,

das klappt aber nur wenn die Monti auch genau so stehen geblieben ist und kein Spiel da ist.

Eines der wesentlichen Merkmale von Krokodilen ist es ja einfach zuzuschnappen, zumindest verstehe ich so deine Anmerkungen zu meinem Posting.

Überspitzt gesagt zitiere ich unseren Altbundekanzler: Man muss Probleme auch einfach aussitzen können. Im Fall der FS2 heist das, daß ich einen Fehler im PEC erst gar nicht korrigiere, sondern warte bis die Technik diesen Fehler ausbügelt. Nun, das wäre auch eine Einstellung!

PEC und Spiel in den Getrieben in einen Zusammenhang zu bringen ist sachlich erst einmal grundsätzlich richtig. Allerdings mache ich mir ernste Sorgen, wenn meine Schnecke soviel Spiel hätte, daß dadurch die PEC-Tabelle nicht mehr passen würde. Einfaches Beispiel:
256 Tebelleneinträge = 1/256. Umdrehung / Eintrag
1 Umdrehung = 8min (bei der EQ-6)

--> 1/256. Umdrehung = 1.9sek.

d.h, meine Schnecke braucht 2sek um einen Tabellenwert zu verrutschen. D.h. aber auch, daß meine Schnecke im Nachführbetrieb bei Richtungswechsel 2sek. irgendetwas macht, nur nicht reproduzierbar nachführen.

Würde eine schlabberige Schnecke mit einer 64er-Tabelle um nur einen Tabelleneintrag verrutschen, so wären das 7.5sek bzw.

Würde nun durch diesen einen Tabellenwert eine signifikate "Nachführung" durch das PEC erfolgen müssen, hättest Du warscheinlich mit dem Begriff "Gurke" für deine Monti recht!

Bei einer G11 wären das immer noch 1sek. Leerlauf, allerdings mit einer wesentlich kleineren Wirkung auf die Achse, denn das Schneckenrad ist gut doppelt so groß.

In Guidingzeiten ist PEC aber eh überflüssig geworden, denn es ist unsinnig eine Regelstrecke zusätzlich mit einer statischen Steuerung zu versehen.

Im Prinzip auch wieder richtig...im Prinzip. Ich kann über den Begriff der "statischen" Steuerung nur Vermutungen anstellen. Ich bin mir nicht sicher, ob der PEC der LF wirklich so statisch ist. Ich würde ihn jedenfalls nicht statisch progarmmieren. Wenn ich jetzt nicht ganz falsch liege, wird bei der LF der PEC-Wert auf den normalen Wert für die Motordrehung aufgeschlagen. Der Autoguider sieht dann die Wirkung beider Komponenten und korrigiert diese! Jedenfalls arbeiten bei mirPEC und Guider tadellos zusammen.

Was das Autoguiding betrifft würde deine Behauptung ja bedeuten, daß jede x-beliebige Schnecke völlig ausreichen würde. Nun, dem werden fortgeschrittene Astrofotografen warscheinlich wiedersprechen. Schnelle und heftige Ausschläge im periodischen Fehler einer Schnecke führen zu Folgendem :

Der Autoguider muss wesentlich schneller sein als die Anstiege des PE. Und mit wesentlich meine ich die Zeit für den Anstieg des PE bis zu seiner Spitze geteilt durch min. 10 (geschätzter Wert)
Für präzisere Aufnahmen muss der Korrekturwert möglichst klein sein, also nicht 2sek. warten und dann mit Volldampf die Schnecke zurück, weil der Stern schon weggedriftet ist. Je kleiner der Korrekturwert während des Anstieges sein kann, desto feiner wird das Guiding.
Da bei einer EQ-6 (oder einer G11 mit der alten Schnecke, der PE manchmal innerhalb 2-5sek. kam, bräuchte man für das ausguiden dieses Fehlers also mindeszens alle 0.2, besser alle 0.1sek eine Autoguiderkorrektur. Und bei 0.1sek. Belichtungszeit finde ich kaum noch geeignete Guidingsterne.

Auch die Wirkung des Seeings, die dazu führen sollte möglichst lange Zeiten für die Belichtung des Autoguiders zu nehmen um nicht zu versuchen dem Seeing hinterher zu guiden, hat ihren Einfluss. So wird deine Einschätzung, "das zu Guiderzeiten präzise Nachführung durch eine präzise Schnecke bzw. deren Korrektur mittels PEC überflüssig geworden ist", zumindest überdenkenswert!


Bei langen Brennweiten verschärftsich das Problem noch weiter, denn da werden kleinere periodische Fehler schon deutlich sichtbar.

Aus dem geht hervor, daß die Montierung einen langsamen PE und nicht zu hohen PE haben muss. Und das kann ich dadurch erreichen, daß ich der Monti einen flacheren und damit langsameren PE antrainiere. Funktioniert das nicht, weil es z.B. die Steuerung nicht kann, muss die Montierung diese höheren Anforderungen mechanisch erfüllen. Funktioniert das, kann man mit einer etwas mangelhafteren Mechanik leben.


Und nun kommt noch der allgemeine Hinweis, daß nicht jeder Autoguiding betreibt. Ich z.B. habe lange Zeit manuell geguidet. Und ohne PEC wäre ich it der EQ-6 schlicht aufgeschmissen. Ich denke da auch an unsere Neueinsteiger, die nicht einen Autoguider installieren wollen, sondern erst einmal Erfahrungen sammeln wollen. Ok, das ist auch nicht mehr Mainstream, aber es gibt noch Leute, die es einfach probieren wollen oder müssen.

CS
Ulrich

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Da ich es ja nicht war der diesen obigen Vergleich gemacht hat, kann nur noch ein zweites Mal spekulieren warum es nicht genannt wird:
Es wäre durchaus anzunehmen, dass es an der Darstellung auf der Homepage liegt. Da dort ja steht sie sei Fehlerhaft, wurde sie vielleicht deshalb weggelassen.
Aber dies wurde ja gerade klargestellt.

Und, da ich ja ehrlich sein will, muss ich sogar zustimmen, dass PEC häufig überschätzt wird. Ich selbst wollte zu Beginn ein PEC Training machen. Nun ist aber meine Montierung (habe ja zur Zeit nur die Bresser Mon II) so weckelig, dass manuell absolut keine Nachführen möglich ist. Jeder Versuch bringt mehr Probleme wie er hilft. (Damit meine ich die kleinste Berührung mein Blick durchs Leitrohr) Die Monti schwingt ohne Ende.
Als ich dann endlich mit Webcam das Autoguiding begann, merkte ich, dass dies locker ausreicht. Da habe ich das PEC Training dann auch sein gelassen.

Und einmal mehr, zeigt doch dieses Beispiel, dass es einfach nicht ausreicht bloss auf den technischen Daten rumzureiten.
Für mich läuft alles über den Preis. Wenn ich meine Arbeitszeit mit 35 Euro die Stunde ansetze, kann ich 2 LFE und eine LF zum Preis einer anderen haben.

Daher stelle ich einfach mal eine direkte Frage an Herr Koch, und gerne auch an Dobs, da er ja, trotz Unverbundenheit zu den Herstellern, ein reges Interesse am Erfolg der Boxdörfer und FS-2 Steuerungen hat:

Was und/oder welche Features, Details, Funktionen rechtfertig den hohen Preis dieser Geräte gegenüber den Selbstbauprojekten?
Was ist an "euren" Steuerungen soviel besser?

Mir fällt genau ein Punkt ein: Ich habe als Käufer zwei Jahre gesetzliche Garantie. Und diese würde ich sicherlich bei diesen Preisen auch bei den kleinsten Fehlern in Anspruch nehmen. (Und jetzt nicht mit der Beweislastumkehr nach 6 Monaten kommen. Wir wissen alle wie einfach diese zu umgehen ist.) Wenn das Teil nicht exakt das machen würde was es soll würde ich Notfalls die Montierung auf Ihre Kosten zusenden und alles checken lassen. Oder es käme jemand vorbei.

Gibt es weitere Punkte? Bitte klärt mich auf. Vielleicht habe ich wirklich das entscheidende Kriterium verpasst. Einfach mal ne Liste machen.


 
Hallo,

> Daher stelle ich einfach mal eine direkte Frage an Herr Koch, ...

> Was und/oder welche Features, Details, Funktionen rechtfertig den hohen Preis dieser Geräte gegenüber den Selbstbauprojekten?

Die Beantwortung dieser Frage würde auf vergleichende Werbung hinauslaufen. Und davon halte ich gar nichts, weil dabei immer die Tendenz besteht dass man das eigene Produkt besser darstellt als das Produkt des Wettbewerbers -- sei es mit Absicht oder unbeabsichtigt.

Warum willst du wissen warum ein anderes Produkt, dass du sowieso ablehnst, teurer ist? Niemand zwingt dich es zu kaufen.

Gruss
Michael Koch

Nachtrag:
Du kannst dir die Frage teilweise selbst beantworten, indem du die Eigenschaften der Steuerungen vergleichst. Allerdings solltest du die Informationen nicht irgendeiner dubiosen "rein privaten Vergleichstabelle" entnehmen, sondern die Webseiten der jeweiligen Hersteller lesen.
 
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Akzeptiere ich.
Allerdings, akzeptiere ich nicht, dass ich dieses Produkt ablehne.
In der örtlichen Amateur Sternwarte wird ihr Produkt eingesetzt und ich habe gesehen, dass es funktionierte wie es sollte.
Ich kann es mir nur nicht leisten. Das hat aber doch mit ablehnen nichts zu tun. Ich ziehe nur das billigere Produkt vor.
Sie haben recht. Niemand zwingt mich es zu kaufen. Aber... Jemand verbietet mir hier anderen interessierten Astrofreunden davon zu erzählen. Das ist ja auch nicht so ganz fair. Daher dachte ich hier wäre eine gute Gelegenheit mal zu erfahren was der "wertvolle Punkt" ist.

Und ich würde es daher auch nicht vergleichende Werbung nennen. Es hätte eher den Charakter eines Vergleichtests. Dieser ist ja gang und gäbe. Wird heute überall so gehandhabt.

Aber wie gesagt. Sie als der Hersteller haben das recht die Nennung dieser Punkte abzulehnen.
Vielleicht kann Dobs was dazu ergänzen. Er ist ja unabhängig. Und vergleicht schon seit 8 Seiten.
Es muss doch irgendwas geben...

@UlrichW: So habe ich es noch gar nicht gesehen. Vielleicht sollte ich dann doch das PEC mal intensiver nutzen, obwohl ich mittlerweile Autoguide. Na ja. Bei der jetzigen lohnt es nimmer. Aber bei der folgenden....
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von dobsonaut:
Lass es Michael,

die Meinung der Jünger stand eh schon vorher fest.

Warum wusste ich, dass auch du keinen Punkt nennen kannst?

Und was soll denn eigentlich dieses alberne Jüngergefasel immer?
Wir nennen dich doch auch nicht den Ar...kriecher des Herrn Koch. Du bist doch auch nur ein kleiner Nutzer irgendeiner Steuerung. Du verteidigst den Herrn Koch als ginge es um dein Leben, obwohl du nicht mal eine FS-2 hast. (Zumindest steht auf der Homepage was von modifizierter Boxdörfer, was ja an sich auch schon wieder viele Rückschlüsse zulässt...)

Wir sind doch keine Jünger. Wir sind nur zufrieden mit einem Produkt. Und dafür bekommen wir von dir ständig eines unter die Gürtellinie. Verstehe nicht was das soll.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Moin Ulrich,

Und nun kommt noch der allgemeine Hinweis, daß nicht jeder Autoguiding betreibt. Ich z.B. habe lange Zeit manuell geguidet. Und ohne PEC wäre ich it der EQ-6 schlicht aufgeschmissen. Ich denke da auch an unsere Neueinsteiger, die nicht einen Autoguider installieren wollen, sondern erst einmal Erfahrungen sammeln wollen. Ok, das ist auch nicht mehr Mainstream, aber es gibt noch Leute, die es einfach probieren wollen oder müssen.

ok, da hast Du Recht, wer manuell guided ist mit PEC im Vorteil, nur werden das wohl im Zeitalter der WebCam nur noch wenige sein. Beim Autoguiding ist es eher kontraproduktiv, meine ich.

@ webturtel, wäre doch mal nett wenn Du Deine Postings auch mit Namen unterzeichnen würdest, gehört für mich auch irgentwie zum guten Stil
 
Zitat von VTSB:
@ webturtel, wäre doch mal nett wenn Du Deine Postings auch mit Namen unterzeichnen würdest, gehört für mich auch irgentwie zum guten Stil

Sorry.
Da hast du recht. Ich bin es einfach so gewöhnt. In vielen Stellen kennt man mich. Hier habe ich es vergessen in die Signatur zu schreiben. Hole ich jetzt nach.

Gilt das auch für Dobs?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

dann darf aber auch der Schrittmotor keinen Schritt verlieren. Kann doch vorkommen, oder?

Nun hab ich meine PEC-Tabelle. Die stimmt doch aber nur für den Teil des Himmels, an der ich sie aufgenommen habe. Wenn ich in Richtung Polaris gehe, dann sollte doch die Wirkung des PEC immer geringer ausfallen. Dann doch lieber ohne :confused:
CS
 
Zitat von m57:
Hallo,

dann darf aber auch der Schrittmotor keinen Schritt verlieren. Kann doch vorkommen, oder?

Nun hab ich meine PEC-Tabelle. Die stimmt doch aber nur für den Teil des Himmels, an der ich sie aufgenommen habe. Wenn ich in Richtung Polaris gehe, dann sollte doch die Wirkung des PEC immer geringer ausfallen. Dann doch lieber ohne :confused:
CS

Na ja, man kann sie ja auch abschalten...
Mein Wissen reicht nicht aus, ob das verlieren eines Schritts im Motor da was ausmacht.
Die PEC Tabelle beschreibt ja eigentlich Fehler auf dem Schneckenrad. Und der ist immer der gleich. Bei jeder Umdrehung. Sagt ja schon der Name.
Hat ja mit der Auswirkung dieses Fehler esrt mal nix zu tun. Du hast ja nicht am Polaris ne bessere Schnecke.

Ich warte immer noch auf das Killerargument.
 
Habe nur gefragt, weil du ja mich direkt angesprochen hast. Ich habe irgendwie den Eindruck, dass für Dobs in diesem Forum Sonderrechte gelten.

Das hat aber nichts jetzt mit dir zu tun Volker. Nur so im allgemeinen.
 
Chistoph,

klar gelten hier für mich Sonderrechte.

Ich habe dir keine Argumente geliefert weil es sinnfrei ist, diese Diskussion weiter zu führen. Es gab sie in dieser Art schon x Male und es wird nie ein Ergebnis geben.

Ich kann mich nun einmal mit der Geschäftpspolitik von Stevenson aka Ra... nicht anfreunden. Dazu sind genug negative Sachen an mein Ohr gedrungen die ich von anderen Herstellern nicht kenne.

Aber da würde ich mich auch schon wieder wiederholen. Möge jeder das Zeug kaufen oder es versuchen, sich anschliessend dort beschimpfen lassen wenn die Nase nicht passt usw. - einfach völlig indiskutabel
 
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