Kerste
Mitarbeiter
Hi!
Ich bezweifle auch gar nicht, dass das irgendwo steht und auch jemand so empfindet. Ich schreibe selber Bücher, sowohl als Selfpublisher als auch mit Verlagen zusammen. Das sind alles keine wissenschaftlichen Publikationen mit Peer-Review, sondern sehr oft entweder persönliche Meinungen und Erfahrungen (hoffentlich), oder es wird seit Jahren voneinander abgeschrieben.
Farbensehen ist auch so eine Sache. Das hängt einerseits von der Austrittspupille ab, dann vom Himmel und natürlich vom Objekt. Bunte Doppelsterne sind einfach, Nebelfarben sind echt tricky. Und im Alter nimmt das Farbensehen bei Nacht auch noch ab. Echt frustrierend: Kaum kann man sich endlich alles optisches Spielzeug leisten, sorgen der Körper und die Lichtverschmutzung dafür, dass man doch nicht so viel mehr sieht wie erhofft
Meine Meinung ist, dass Deep Sky auch mit dem Fernglas geht (gibt einige große Ziele), und mein endgültiges Teleskop ist ein ED80/600 – den ich allerdings keinem Einsteiger empfehlen würde, da empfehle ich die größte Öffnung, die man noch bereit ist, regelmäßig zu transportieren und aufzubauen. Wobei ich auch die nächste Sternwarte nutzen kann, wenn ich mehr Öffnung will.
Ab 8" machen viele Deep-Sky-Objekte auf einmal Spaß, da sie vernünftig aufgelöst werden können, ab 10" werden die Teleskope so unhandlich, dass man es sich zweimal überlegt – aber sie zeigen halt auch mehr, wenn man sie mal aufbaut.
Und der Standort macht viel aus. Ich war mal von diesen 2x42 Galilei-Weitfeldferngläsern überhaupt nicht angetan, weil ich sie unter mäßigen Landhimmel getestet hatte. Seit ich eines mal unter wirklich dunklem Himmel genutzt habe, sehe ich das auch anders.
Es hilft nichts, irgendwann muss man in den sauren Apfel beißen und mit irgendwas anfangen. Und wenn das ein Klassiker-Teleskop aus den 60ern ist, das nach heutigen Maßstäben winzig ist, das einem aber schon beim Ansehen Lust darauf macht, es einzusetzen, auch wenn es wenig zeigt – auch gut.
Und auch wenn du es nicht willst: Gebrauchtkauf (genau wie Vereine) ist eine gute Möglichkeit, Dinge auszuprobieren.
Beste Grüße,
Alex
Ich bezweifle auch gar nicht, dass das irgendwo steht und auch jemand so empfindet. Ich schreibe selber Bücher, sowohl als Selfpublisher als auch mit Verlagen zusammen. Das sind alles keine wissenschaftlichen Publikationen mit Peer-Review, sondern sehr oft entweder persönliche Meinungen und Erfahrungen (hoffentlich), oder es wird seit Jahren voneinander abgeschrieben.
Farbensehen ist auch so eine Sache. Das hängt einerseits von der Austrittspupille ab, dann vom Himmel und natürlich vom Objekt. Bunte Doppelsterne sind einfach, Nebelfarben sind echt tricky. Und im Alter nimmt das Farbensehen bei Nacht auch noch ab. Echt frustrierend: Kaum kann man sich endlich alles optisches Spielzeug leisten, sorgen der Körper und die Lichtverschmutzung dafür, dass man doch nicht so viel mehr sieht wie erhofft
Meine Meinung ist, dass Deep Sky auch mit dem Fernglas geht (gibt einige große Ziele), und mein endgültiges Teleskop ist ein ED80/600 – den ich allerdings keinem Einsteiger empfehlen würde, da empfehle ich die größte Öffnung, die man noch bereit ist, regelmäßig zu transportieren und aufzubauen. Wobei ich auch die nächste Sternwarte nutzen kann, wenn ich mehr Öffnung will.
Ab 8" machen viele Deep-Sky-Objekte auf einmal Spaß, da sie vernünftig aufgelöst werden können, ab 10" werden die Teleskope so unhandlich, dass man es sich zweimal überlegt – aber sie zeigen halt auch mehr, wenn man sie mal aufbaut.
Und der Standort macht viel aus. Ich war mal von diesen 2x42 Galilei-Weitfeldferngläsern überhaupt nicht angetan, weil ich sie unter mäßigen Landhimmel getestet hatte. Seit ich eines mal unter wirklich dunklem Himmel genutzt habe, sehe ich das auch anders.
Es hilft nichts, irgendwann muss man in den sauren Apfel beißen und mit irgendwas anfangen. Und wenn das ein Klassiker-Teleskop aus den 60ern ist, das nach heutigen Maßstäben winzig ist, das einem aber schon beim Ansehen Lust darauf macht, es einzusetzen, auch wenn es wenig zeigt – auch gut.
Und auch wenn du es nicht willst: Gebrauchtkauf (genau wie Vereine) ist eine gute Möglichkeit, Dinge auszuprobieren.
Beste Grüße,
Alex
