Celestron C8 vs C8 Edge HD

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hallo Günter,

das ist ja noch nicht direkt eine gute Nachricht, weil es den Korrektor als Nachrüstsatz ja nicht gibt. Oder noch nicht. Wenn ich bedenke, dass Celestron selber elendslang gebraucht hat den 0,7x Korrektor für die edgeHD nachzuliefern, sodass Optec mit ihrem 0,62x sogar schneller war, geb ich dir recht. Von dort ist wenig zu erwarten.

Der edgeHD Korrektor ist aus normalen Gläsern gefertigt, und man wundert sich dass dieser zB beim C11 den Preis glatt verdoppelt.

Als Nachrüstsatz müsste der Korrektor ähnlich wie der Allan Gee im Blendrohr versenkt werden. Nichts spricht dagegen das zu tun. Wäre sicher ein interessantes Goodie für Besitzer klassischer SCs. Warum nicht schon vor 40 Jahren, frage ich mich. Ich hoffe dass jemand sich da drüber traut, zu fairem Preis.

Der edgeHD Korrektor wirkt allerdings auch als leichte Barlow, was im edgeHD durch einen etwas anders gekrümmten FS kompensiert wird. Der edgeHD Korrektor funktioniert im klassischen SC also nicht. Es könnte aber ein verwandtes Design geben.

Die existierenden 0,63x Korrektoren funktionieren nur halbherzig für moderne Kameras, und die existierenden 0,8x Korrektoren haben sehr gekrümmte Radien und sind sehr heikel, was Abstand und Verkippung betrifft. Habs visuell und fotografisch probiert, bin nicht recht warm damit geworden.

Danke Gerd, für die Spots!

Da sieht man mal sehr schön dass ein refokussiertes Meade ACF gar nicht so übel abschneidet, wie uns die Konkurrenz Werbung weismachen will. Hätte sich auch im Smith/Ceragioli/Berry gut gemacht, das so zu zeigen. Na, dann hoffen wir mal dass Genosse Lupica die Bude wieder flott bekommt, nachdem er zig Jahre Celestron CEO war sollte er doch was am Kasten haben ;-)

lg Tommy
 
Zitat von Gerd_Duering:
Hallo zusammen,

es ist schon so wie Tommy es geschrieben hat.

die Koma eines f/10 SC's kann zwar mit einem f/5 Newton locker mithalten, ein Newton Komakorrektor korrigiert bei einem f/10 Strahlkegel aber nur die Koma eines f/10 Newtons.
Das ist natürlich sehr sehr viel weniger. Daher ist der GPU (und andere) für SCs leider nicht die richtige Wahl.

Das hatten wir eigentlich hier in diesem Forum auch alles schon mal ausführlich diskutiert.
Es ist eigentlich müßig das extra noch mal zu simulieren aber gut wenn es gewünscht wird mach ich mir mal die Mühe.
Ich hab hier mal einen Ross Korrektor verwendet.

Grüße Gerd

Hallo Gerd,

wie passen denn Deine Rechnungen eigentlich damit zusammen?

Link zur Grafik: https://lh6.googleusercontent.com/-Ygyqi5QVlRk/TvjyyPsFHzI/AAAAAAAAHXA/HLbmCzSLYmA/s800/c8%252520tscomacorvalmis.jpg

Testszenario: Koma-Korrektor am SCT.

Grüße,
Gerrit
 
Hallo Günter,

Sehen ja hervorragend aus die Durchstoß - Diagramme für den Krrektor!
Für die vielen Besitzer von nomaden SC´s ist das eine gute Nachricht!

das ist ein Missverständnis, das oben gezeigte System mit dem 2linsigen Korrektor ist als Ganzes gerechnet. Ein solches System findet auch beim Edge HD Verwendung.
Es funktioniert aber nur als Ganzes, der Korrektor für dieses System funktioniert daher auch nicht an einem klassischen SC.

Wenn jetzt der berechnete 2 linsige Korrektor, keine exotischen Werte und Materialien aufweist, könnte man so was in den üblichen Preismargen für Korrektoren fertigen lassen?
Das die SC - Hersteller kein Interessen daran haben, nach dem sie neue Systeme am Markt platziert haben ist klar, leider!

Es wurden bei oben gezeigten System preiswerte Standartgläser verwendet und das System gibt es ja als Edge HD zu kaufen.
Natürlich könnte man prinzipiell auch für ein klassisches SC einen zusätzlichen Korrektor als Zubehör entwickeln aber dieser müsste aufwendiger gestaltet werden, 3 bis 4 Linsen wären dann wohl nötig.

Aber es dürfte ein Interesse, bei der großen Verbreitung der normalen SC´s bei den Besitzern geben, so ein Teil zur optischen, foto / visuellen Verbesserung bei F10 zu erwerben.
Denn APO - Abbildung bei 8" -14" das wäre schon eine Hausnummer!

Na ja die beiden großen SC Hersteller haben ja mit ACF und Edge HD 2Systeme für Foto auf den Markt gebracht.
Das ACF benötigt für große Felder noch einen Flattener, dann ist es aber ein super System das vielen anderen überlegen ist.

@Tommy

Der edgeHD Korrektor ist aus normalen Gläsern gefertigt, und man wundert sich dass dieser zB beim C11 den Preis glatt verdoppelt.

Ja da sind preiswerte Standartgläser drin.

Da sieht man mal sehr schön dass ein refokussiertes Meade ACF gar nicht so übel abschneidet, wie uns die Konkurrenz Werbung weismachen will.

Beide Konkurrenten arbeiten hier mit für Foto nicht praxisgerechter Darstellung.
Meade rechnet die Bildfeldwölbung einfach raus und präsentiert uns Spots die auch im Feld fantastisch aussehen.
Celestron bzw. Baader lässt die Bildfeldwölbung bei dem Vergleich mit dem ACF natürlich drin damit das ACF schlechter dasteht.
Da wird aber auf die Achse fokussiert.
Beides ist nicht Praxisgerecht.

Es ist richtig die Bildfeldwölbung nicht unter den Tisch fallen zu lassen aber dann muss man für Foto aufs Feld fokussieren und nicht auf die Achse.
Außerdem verschweigt Baader bei dem Vergleich das man zum ACF auch einen Flattener verwenden könnte.
Dann wäre das ACF dem Edge HD wohl leicht überlegen.

Mit Flattener ist das ACF sehr gut.
Hier kann sogar ein Flattener für Refraktoren verwendet werden.
Da die Bildfeldwölbung von den Krümmungsradien abhängt und ein größeres ACF auch größere Krümmungsradien und damit weniger Bildfeldwölbung hat benötigt man für unterschiedliche Größen für eine perfekte Korrektur auch unterschiedliche Flattener.

Für ein 200mm ACF eignet sich recht gut ein Flattener der für Refraktoren mit kleinerer Brennweite gerechnet wurde.
Ich habe mal einen einfachen 2 linsigen Flattener den ich für einen ED80/500 gerechnet habe an ein 200mm komafreies SC gesetzt, der passt durchaus ganz gut zu diesen SC.
Nicht ganz perfekt aber immerhin man kann nicht meckern.
Der Arbeitsabstand wurde geringfügig angepasst.
Wer‘s ganz perfekt möchte der müsste einen Flattener passend zu diesem komafreien SC rechnen.
Spots jeweils im Anhang.

Grüße Gerd
 

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Hallo Gerrit,

wie passen denn Deine Rechnungen eigentlich damit zusammen?

bei 2m Brennweite schlägt das Seeing schon mächtig zu und auch die Nachfürgenauigkeit dürfte einige Schwierigkeiten bereiten.
Die Sterne auf lang belichteten Aufnahmen sind wegen oben genannter Probleme eh immer merklich größer da kann schon mal etwas Koma überdeckt werden.
Außerdem kommt es ja auch auf die Pixelgröße des Sensors an ob Fehler auffällig werden oder nicht
Das sieht man ja auch bei dem Foto ohne Komakorrektor.

Link zur Grafik: https://lh4.googleusercontent.com/-6F8kpKszswg/Tvjy-yaYmUI/AAAAAAAAHXc/LUbcEOkhQbw/s800/c8valmis.jpg

Es hat auch überhaupt nichts mit meinen Berechnungen zu tun das an einem SC ein Komakorrektor für Newton nicht vernünftig funktioniert.
Das sind einfach elementare Grundlagen der Optik das das nicht sein kann.
Deswegen sagte ich ja schon, eine Berechnung ist eigentlich müßig da jeder der die Grundlagen der Optik kennt sofort weiß das kann nicht vernünftig funktionieren kann.

Grüße Gerd
 
Hallo Gerd,

wer sagt denn, daß man Deine Berechnungen anzweifelt? Das stellt keiner in Frage! Die Frage war lediglich bzw sinngemäß "wie passt das zusammen?".

Es sind also dann noch die Aufnahmetechnologie und -Bedingungen, die mit ins Gewicht fallen. Die also bestimmte Fehler kaschieren: Ebenso beim ACF mit der Bildfeldwölbung (und nein, im Feld fokussiert man da nicht zwingend, die Annahme ist falsch).

Und selbst wenn es theoretisch nicht "vernünftig" funktionieren kann, kann es praktisch gehen. Jetzt frag ich mich aber tatsächlich, wie Du "Vernunft" definierst ?:) Denn wenn man sachlich richtig feststellt, daß eine Kamera (u.A.) gewisse Fehler ausblenden (maskieren, kaschieren) kann, dann war doch die "Vernunft" wohl doch mit im Spiel? Können wir das so stehen lassen? Es kommt also - wie immer - auf die Sicht auf das Gesamtsystems an.

Und lieber Gerd, bei der Rechtschreibung sollte man Überheblichkeiten mit der Kneifzange verstecken: "Deswegen sagte ich ja schon, eine Berechnung ist eigentlich müßig da jeder der die Grundlagen der Optik kennt sofort weiß das kann nicht vernünftig funktionieren kann."

Ist so ein bißchen, wie "Ross und Reiter verlieren beim Angriff ihre Rüstung". Und ihre schlimmste Waffe ist, dass sie am Ziel dann völlig nackt erscheinen. Kurz: Es hätte dem Leser schon gereicht, wenn die einfache Frage beantwortet wird. Auch eine Frage der Vernunft.

Aber Theorie und Praxis. Man sieht, daß praktisch im gewissen Maße geht, was die Theorie verneint. Dann war für mich das Modell lediglich "unvollständig". Und das war der Hintergrund meiner Frage.

Das ACF benötigt aus den selben Gründen oben (Aufnahmetechnik) für größere Felder nicht zwingend einen Flattener. Information aus der Praxis. Außerdem ist mir das noch zu pauschal.

In diesem Sinne wünsche ich Dir und den Mitlesern hier schöne , ruhige Weihnachten und einen guten Rutsch! Ist nicht nur nett, sondern "vernünftig".
Und natürlich endlich mal CS (endlich mal!!)
Gerrit
 
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Hallo Tommy,

daß sind die Ergebnisse eines anderen Astroamateurs.

Ich hab meine nicht mehr vorliegen oder in den Untiefen einer Datensicherung.

Darüber hinaus weißt Du ja, daß ich selbst fürs Vollformat auf den Newton umgestiegen bin. Da liegt nun für mich der Schwerpunkt.
Das ACF wird natürlich noch für andere Zwecke weiterverwendet.

Ich möchte mich auch Zugunsten meines aktuellen Selbstbauprojekts nicht weiter an der Diskussion beteiligen. Da ist viel zu tun zwischen den Feiertagen. Und jetzt habe ich mal Zeit mich dieser Sache zu verschreiben. Bitte hier um Verständnis.

Für die hier diskutierten Dinge haben die Hersteller alle samt mehr oder weniger gute Lösungen auf den Markt gebracht. Einige wenige Probleme wurden kaum bis garnicht adressiert. Es wiederholt sich wie das Weihnachtsfest...alle Jahre wieder... :)

LG
 
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Hallo Gerrit,

wer sagt denn, daß man Deine Berechnungen anzweifelt? Das stellt keiner in Frage! Die Frage war lediglich bzw sinngemäß "wie passt das zusammen?".

Es sind also dann noch die Aufnahmetechnologie und -Bedingungen, die mit ins Gewicht fallen. Die also bestimmte Fehler kaschieren: Ebenso beim ACF mit der Bildfeldwölbung

warum stellst du denn dann überhaupt diese Frage?
Ein erfahrener Astrofotograf sollte wissen das auch die Aufnahmetechnologie und Bedingungen eine Rolle spielen und du tust zumindest so als wärst du ein erfahrener Astrofotograf.
Und da fragst du mich etwas das du eigentlich besser wissen solltest, das ist schon recht merkwürdig.

(und nein, im Feld fokussiert man da nicht zwingend, die Annahme ist falsch).

Von zwingend hab ich auch nichts geschrieben, es ist auch nicht zwingend das der Fokus überhaut irgendwo passt.
Bei etlichen Aufnahmen hapert es doch deutlich am korrekten Fokus.
Wenn ich aber eine Optik beurteilen möchte und nicht die Fokus Künste des Fotografen dann gehe ich nun mal von einem optimalen Fokus aus und der liegt bei der Kombi Bildfeldwölbung und Foto nun mal auf dem Feld.
Nicht umsonst bieten Optikdesignprogramme diese Fokusoption auch an.

Und selbst wenn es theoretisch nicht "vernünftig" funktionieren kann, kann es praktisch gehen. Jetzt frag ich mich aber tatsächlich, wie Du "Vernunft" definierst ?:)

Vernünftig heißt für mich das die Verwendung des Korrektors einen nennenswerten Effekt zeigt.
Das ist im Falle Komakorrektor für Newton am SC nicht gegeben.
Hier zeigt dieser fast keine Wirkung und damit funktioniert der hier nun mal nicht vernünftig.
Ich kann ihn nämlich genausogut auch gleich weglassen.

Was die Praxisgerechte Interpretation der Feldkorrektur anbelangt.
Du weißt ganz genau das ich da immer einen Praxisbezug herstelle und das heißt bei Foto ist das Verhältnis Pixelgröße Sensor zu Spotgröße das Entscheidende und nicht etwa der Strehl
Im Idealfall ist der Spot kleiner als 2x2 Pixel.
Ist das FWHM größer als der Spot, dann ist das der limitierende Faktor.
Da aber das FWHM keine konstante Größe ist kann ich nicht pauschal sagen diese Koma oder welcher Fehler auch immer ist generell unproblematisch.
Es kann auch mal ein Tag mit kleinem FWHM kommen und wenn ich hier schon extra einen Korrektor verwende dann sollte auch für diesen Tag das bestmögliche Ergebnis erreicht werden können.
Und genau das geben Systeme wie das Edge HD und das ACF mit passendem Flattener dann auch her.

Denn wenn man sachlich richtig feststellt, daß eine Kamera (u.A.) gewisse Fehler ausblenden (maskieren, kaschieren) kann, dann war doch die "Vernunft" wohl doch mit im Spiel? Können wir das so stehen lassen? Es kommt also - wie immer - auf die Sicht auf das Gesamtsystems an.

Wenn es an den Bedingungen und nicht am Komakorrektor liegt das die Koma des SCs nicht sonderlich in Erscheinung tritt dann ist es unsinnig einen solchen Korrektor zu verwenden.
Aber gut es gibt ja den Effekt des Placebo, wenn es dir ein besseres Gefühl gibt von mir aus.

Und lieber Gerd, bei der Rechtschreibung sollte man Überheblichkeiten mit der Kneifzange verstecken:

Ja ja wenn die sachlichen Argumente ausgehen dann kommt die Rechtschreibung, da bist du nicht der Einzige der auf dieses wirklich erbärmliche Niveau fällt.
Allerunterste Schublade Gerrit, das geht ja mal gar nicht. Denk ja nicht das ich mich da einschüchtern lasse.

Und mit Überheblichkeit hat das nichts zu tun wenn ich dir hier nahelege das du einfache optische Zusammenhänge zur Kenntnis nehmen solltest.
Ich bin nur etwas deutlicher geworden weil ich es leid bin hier immer wieder das gleiche schreiben zu müssen.
Einem Anfänger oder Jemand der neu hier im Forum ist würde ich das ja nachsehen das er nicht weiß das ein Komakorrektor für Newton immer nur die Koma eines Newton beim jeweiligen Öffnungsverhältnis korrigiert aber du willst hier ein erfahrener Fotograf sein und bist schon sehr lange hier im Forum, da setze ich einfach voraus das du dich auch mal theoretisch mit der Materie auseinandergesetzt hast und da wenigstens paar Grundlagen vorhanden sind.

Grüße Gerd
 
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Hallo Gerd,

ich meinte es jetzt nur ob damit visuell bei F10, eine Verbesserung der so oft beschriebenen schlechten Komawerte erzielt würde? Die Fotografischen sind mir bekannt!
Ist in dem letzten Diagramm / Berechnung dieser enthalten!
3 oder 4 Linsen auch mit anderen Glassorten noch notwendig? ich denke dabei an die Gläser der Koma - Barlow !

Klar könnte man sich immer das neute vom Markt kaufen, aber das geht doch immer mit hohen finanziellen Verlusten einher!
Da würde sich ein Korrektor, für die hälfte der möglichen Verluste schon lohnen
Mir sind da Verluste von bis 500,- Euro genannt worden beim Umstieg von den Normalem auf die Neueren SC´s!

Von Leuten die gerade vor erscheinen Dieser Neuen, wie Die meinten günstig gekauft hatten, angeregt von hervorragenden Fotos selbst aus dem Ruhrgebiet.
Und die Verkauften finden ja auch wieder den Weg zum Beobachter der dann Bedarf hätte!
Wohin anders soll man sich wenden, wenn nicht an Leute die so was berechnen können und auf zeigen ja es gibt da eine Möglichkeit z.B. aus Spezialglas für ca. <=>180,- Euro. Von der Barlow her sind ja auch dafür Kostenrechnungen möglich.

Gruß Günter



Gruß Günter
 
Gerd,

Seit wann fühlst Du dich dazu genötigt, hier etwas zu müssen?

Das will ich jetzt wissen!

Außerdem ist es in einer offenen Diskussion durchaus legitim Fragen von einer allgemeinen Perspektive zu stellen (damit der unbedarfte Leser es nachvollziehen kann). Das sollte doch die rhetorische Allmacht "Gerd Dühring" nicht aus der Ruhe bringen ,oder? So, ich denke die wesentlichen Punkte kann man zusammenfassend aus dem Thread hier entnehmen. Für mich ist das Ding abgeschlossen.

Gruss,
Gerrit
 
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Zitat von G2_Astro:
Hallo Gerd,

ich meinte es jetzt nur ob damit visuell bei F10, eine Verbesserung der so oft beschriebenen schlechten Komawerte erzielt würde? Die Fotografischen sind mir bekannt!
Ist in dem letzten Diagramm / Berechnung dieser enthalten!
3 oder 4 Linsen auch mit anderen Glassorten noch notwendig? ich denke dabei an die Gläser der Koma - Barlow !

Klar könnte man sich immer das neute vom Markt kaufen, aber das geht doch immer mit hohen finanziellen Verlusten einher!
Da würde sich ein Korrektor, für die hälfte der möglichen Verluste schon lohnen
Mir sind da Verluste von bis 500,- Euro genannt worden beim Umstieg von den Normalem auf die Neueren SC´s!

Von Leuten die gerade vor erscheinen Dieser Neuen, wie Die meinten günstig gekauft hatten, angeregt von hervorragenden Fotos selbst aus dem Ruhrgebiet.
Und die Verkauften finden ja auch wieder den Weg zum Beobachter der dann Bedarf hätte!
Wohin anders soll man sich wenden, wenn nicht an Leute die so was berechnen können und auf zeigen ja es gibt da eine Möglichkeit z.B. aus Spezialglas für ca. <=>180,- Euro. Von der Barlow her sind ja auch dafür Kostenrechnungen möglich.

Gruß Günter

Hallo Günter, wäre dies dann eine Lösung "ähnlich" dem Alan Gee mit der man ggf. auch bei größeren SCT's ein besseres Feld korrigieren könnt? Und das könnte tatsächlich eine interessante Sache sein, wenn man bedenkt wieviele SCT's im Umlauf sind.
Grüße,
Gerrit
 
Hallo Günter,

ja ich versteh dich schon, das wäre schon reizvoll ein altes SC mittels Korrektor zu veredeln.
Es ist aber wesentlich aufwendiger sowas für ein bestehendes System zu rechnen als wenn man das komplette System im Ganzen neu berechnen kann.
Das ist zb. auch bei einem Corrected Dall-Kirkham (CDK) so.
Auch dieses wird als System gerechnet, der HS hat hier eine angepasste Konische Konstante.
Ein CDK funktioniert daher auch nur als Ganzes, genau wie das Edge HD.
Wäre es einfach einen Korrektor für ein bestehendes SC zu entwerfen dann wäre Celestron sicher diesen Weg gegangen.

@Gerrit die persönlichen Anfeindungen werden mir doch zu albern, ich mach da nicht mit sorry ist mir zu billig.

Grüße Gerd
 
Hallo Gerd,
kannst du mir bitte etwas zur Funktion / Qualität der Korrektoren von ASA oder TS am normalen SC sagen.Ich bekomme ein C11 und würde
gerne den Besten Korr. davon benutzen.
Ich wäre sehr gespannt und erfreut darüber, was du mit einem theroretischen 4 Linser als Korrektor berechnungstechnisch zaubern würdest.

Ich verfolge diese Diskussion sehr gerne und bin als Anfänger immer sehr interesiert an deine sehr gut erklärten Ausführungen. Ich sehe auch wieviel Arbeit dahinter stecken mag...
Sehr schade das es offensichtlich hier nicht jeder so sieht und es zu verbalen Attacken kommt.

viele Grüße !
Gerda
 
Hi Gerda,

ich selbst habe mir vor kurzem auch die Frage gestellt, C8 oder C8 EHD.
Mir ging es dabei wie vielen Teleskopnutzern, die Eierlegende Wollmilchsau zu bekommen. Auch in Gefahr gewisse Mankos mit zu erkaufen.
Bei mir ist der Deal mit dem EHD dann geplatzt und habe beim normalen C8 zugeschlagen.
Dazu habe ich auch den TSkorr 0.8x gekauft.
Bis Dato habe ich nur gutes zu dem Reducer gelesen.
Nach dem ersten Bild habe ich schnell gemerkt was Tommy hier geschrieben. Die Problematik mit der Verkippung.
Im Netz habe ich mal gelesen, das der ASA und der TS so ziemlich ähnlich sind, bis auf den Unterschied der ASA nochmal eine Ecke mehr kostet.
Die Korrektur ist soweit aber recht ordentlich auf APS-C Format.
Aber wenn ich das hier so lese, ärger ich mich schon nicht auf eine Korrigiertes System gegangen zu sein...

Grüße
Mark
 
Hallo Gerrit,

ja an so was hatte ich gedacht, wenn die Position im Blendrohr dadurch einen Korrektor möglich macht selbt wenn das nur mit einer geringfügigen Fokusänderung <=> F10 zu machen wäre , selbst 250,- Euro wären es Wert vorhandene SC´s optisch etwas näher an das Russische Maksutow - Niveau zu bringen!

Auf die lange Erklärung, warum ich mich mal den Schlips getreten fühlte, bekam ich eine kurze Antwort: kürzer binden!

Hmm :pfeif: ist was dran!


Gruß Günter
 
Hallo Gerd,

wird wohl so sein das so eine Lösung, deshalb nicht von Celestron angeboten wurde, weil sie nicht das optimalste wäre gegenüber der kompletten Neurechnung.

Aber trotzdem wäre es Interessant zusehen, wie könnte ein solcher Korrektor rechnerisch, leistungsmäßig und fertigungsmäßig aussehen!

Sonst wird das wegen der vielen SC´s ein immer wiederkehrendes Jahrhundert - Thema!


Danke für die bisherige Mühe.

Gruß Günter
 
Hallo Mark,
danke für deine nette Info!

Es sieht ja wirklich nach einer fummligen justiererei aus.
Aber wenn es erledigt ist, wäre der Ts wohl der beste Kompromiss.

Auf einen Neuen berechneten Korrektor zu warten , der dann warscheinlich sehr teuer wird, ist mir zeitlich und finanziell zu unsicher.

Bin trotzdem gespannt, in welche Richtung sich die Diskussion hier entwickelt.

Schöne Feiertage !
herzlichst,
Gerda
 
Hallo Gerda,

es geht mir dabei um eine Korrektor bei F10 nicht um den fotografischen Einsatz dafür gib es genug!

Die bringen auch mit der richtigen Kameragröße sehr gute Ergebnisse

Mit 44gern Füßen kann man in 38 Schuhen halt schlecht laufen, aber mit 38gern Füßen kann man auch in Schuhen mit einem Spritzer am Rand sehr gut laufen!


Gruß Günter
 
Hallo Gerda,

kannst du mir bitte etwas zur Funktion / Qualität der Korrektoren von ASA oder TS am normalen SC sagen.Ich bekomme ein C11 und würde
gerne den Besten Korr. davon benutzen.

die scheinen Beide recht ähnlich, möglicherweise sind sie sogar baugleich.
Ich kann da keinem den Vorzug geben.
Die Spots sehen ok aus, es ist halt das was unter den gegebenen Umständen zu machen ist.
Ein Problem bei einem als Zubehör für ein bestehendes SC gerechneten Korrektors ist die sphärische Korrektur.
Es ist nicht einfach gute Feldkorrektur und die sphärische Korrektur unter einen Hut zu bekommen.
Rechnet man das System als Ganzes neu ist das kein Problem, die Schmidtplatte wird halt etwas angepasst und man erhält wieder eine sehr gute sphärische Korrektur.
Bei einem bestehenden SC geht das natürlich nicht und das macht es hier so schwierig.

Ich wäre sehr gespannt und erfreut darüber, was du mit einem theroretischen 4 Linser als Korrektor berechnungstechnisch zaubern würdest.
Einen 4 Linser kann ich mit meiner Oslo Version leider nicht rechnen, das Programm ist auf 9 optische Flächen beschränkt.
4 Linsen mit Luftspalt erfordern aber schon 8 Flächen und dann brauch ich noch 4 für das SC.
Ich kann zu einem SC maximal einen 3 Linser aus einem verkittetes Doublet + eine separate Linse rechnen.

@Günter
wird wohl so sein das so eine Lösung, deshalb nicht von Celestron angeboten wurde, weil sie nicht das optimalste wäre gegenüber der kompletten Neurechnung.

Aber trotzdem wäre es Interessant zusehen, wie könnte ein solcher Korrektor rechnerisch, leistungsmäßig und fertigungsmäßig aussehen!

Sonst wird das wegen der vielen SC´s ein immer wiederkehrendes Jahrhundert - Thema!

Na ja was für alte SCs machbar ist wurde ja schon von Philipp Keller gezeigt.
Solche zusätzlichen Korrektoren reagieren üblicherweise kritischer als ein komplett neu berechnetes System mit Korrektor
Damit muss man dann leben.

Grüße Gerd
 
Hallo Gerd,

die EdgeHD beispielsweise sind aber nicht komplett neu gerechnet. Da wurde lediglich ein Korrektor dazu entworfen. Im Grunde darf man sogar annehmen, daß da mehrere entworfen wurden (C8, C9.25, C11 und C14). Immerhin funktionieren ja auch die Hyperstar-Systeme sowohl am alten SCT als auch am EdgeHD. Und aus der Baader-Spezifikation kann man es auch entnehmen.

In wie weit / wie gut man die einzelnen Fehler eines SCT's eliminieren kann bzw. wie schwierig die Berechnung wäre, kann ich aktuell nicht ermessen. Das kannst Du mit Sicherheit besser abschätzen.
Aber wenn ich Günther richtig verstehe, dann wäre so ein Korrektursystem willkommen. Ich entnehme aus Deinem Posting, dass da auch mehr Aufwand darin steckt, als z.B. eine Komakorrigierende Barlow zu berechnen. Die man dann wiederum sehr vielseitig an verschiedensten Newtons einsetzen kann.
Aber wäre es komplett unmöglich so etwas auch für SCT's auf die Beine zu stellen? Evtl. läßt sich sogar mit Markus Ludes wieder ein gescheites Produkt daraus machen.

Grüße,
Gerrit
 
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Hallo Gerrit,

die EdgeHD beispielsweise sind aber nicht komplett neu gerechnet. Da wurde lediglich ein Korrektor dazu entworfen.
die sind definitiv neu gerechnet, allerdings ist hier die Schmidtplatte nicht angepasst worden sondern der Krümmungsradius des Sekundärspiegels und dessen Abstand zum HS.
Deswegen hat das Edge HD auch mehr Obstruktion und einen anderen Backfokus als das klassische SC.
Das kann man natürlich auch machen aber dann verändern sich eben der Backfokus und die Obstruktion.
Möchte man hingegen diese Parameter vom alten SC beibehalten dann muss man die Schmidtplatte anpassen.
Im Optikdesign gibt es viele Möglichkeiten zum Ziel zu kommen, man legt immer vorher einige Daten fest und danach wird dann der Rest berechnet.
Möchte man unbedingt die alte Schmidtplatte beibehalten weil man zb. eben auch den Hyperstar an beiden Systemen betreiben möchte oder weil man die alte Matrize zur Herstellung der Schmidtplatte weiter verwenden will dann werden die Parameter der Schmidtplatte eben nicht freigegeben.
Im Gegenzug muss man dann aber andere Parameter freigeben und das sind in diesem Fall dann der Krümmungsradius des SP und dessen Abstand zum HS und der Backfokus.

Das die definitiv neu berechnet wurden zeigt sich auch ganz schnell wenn man den Korrektor einfach mal weglässt, siehe Anhang.

Im Grunde darf man sogar annehmen, daß da mehrere entworfen wurden (C8, C9.25, C11 und C14).

Ja selbstverständlich, ich schrieb ja das jedes Edge HD neu berechnet wurde und zwar komplett als System, das schließt den Korrektor natürlich mit ein, der wird immer mit auf das System angepasst.

Immerhin funktionieren ja auch die Hyperstar-Systeme sowohl am alten SCT als auch am EdgeHD. Und aus der Baader-Spezifikation kann man es auch entnehmen.

Wie gesagt die Schmidtplatte ist zwar identisch aber der SP hat einen anderen Krümmungsradius und den brauch ich ja beim Hyperstar-Systeme nicht weshalb das dann auch an beiden Systemen funktioniert.

Grüße Gerd
 

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Hallo Gerd,

aus diesem Absatz aus der genannten Spezifikation kann ich nicht erkennen, daß die restlichen Komponenten des EdgeHD neu berechnet wurden:

"Die Lösung, welche schließlich zur Entwicklung des EdgeHD System führte, lag in der Idee, die Vorteile des klassischen SC Designs mit dem Korrektionssystem der CDK-Teleskope zu verbin- den. Es wurde ein zweilinsiges Korrektionssystem gerechnet, das in das Blendrohr (die „Sky- Baffle“) des Hauptspiegels integriert wird, und das die beiden Fehler des klassischen SC Systems (Koma und Bildfeldkrümmung) für ein Gesichtsfeld von 42mm Durchmesser effektiv beugungs- begrenzt korrigiert. Die sphärischen Spiegel und die Korrektionsplatte bleiben in diesem EdgeHD Design unverändert und lassen sich so weiter preiswert und hochqualitativ herstellen. Das zu- sätzliche Linsensystem für die Bildfehlerkorrektur erhöht zwar den Preis – aber nicht in dem Rah- men, der für die Konstruktion eines ähnlich hervorragenden Teleskops mit einem anderen opti- schen Design erforderlich wäre."

http://www.baader-planetarium.de/news/edgehdwhitepaper.pdf

Sicher wurden dann die Systeme neu gerechnet. Aber wenn ich diesen Absatz richtig interpretiere, wurden wohl die Design-Daten der Spiegel und der Korrekturplatte nicht verändert. Also wurde der Korrektor dazu entworfen. Die Rechnung muß jedoch alle Parameter berücksichtigen. Die Abstände mag man dazu verändert haben. Das scheint auch plausibel (respektive der Möglichkeit ein Hyperstar-System zu übernehmen, man kann den Abstand über die HS-Fokusierung dann wieder herstellen).

Nun erwarte ich nicht, daß man die gleichen Eigenschaften auf ein normales SCT übertragen kann. Insbesondere die Ausleuchtung eines Feldes von 42 mm.
Das wird kleiner ausfallen können. Weil man nicht den Platz hat, nachträglich einen gleichwertigen Korrektor ins "legacy" SCT zu übernehmen.

Neben Optec engagiert sich ja auch ein anderes Unternehmen in dem Thema.
Wenn gleich auch hier Reducer angeboten werden. Leider keine Korrektoren.

Anbei mal ein Link zum Vollformat-Reducer von Starizona:
http://starizona.com/acb/Starizona-SCT-Corrector-LF-P3689C805.aspx

Für den photographischen Einsatz ist das System ausreichend.

Grüße,
Gerrit
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
hallo Gerrit,

das white paper schreibt hier "etwas unscharf", die detaillierte Geschichte steht in Smith/Ceragioli/Berry, welche die Designdaten von Celestron bekommen haben. Der Korrektor hat eine schwache brennweitenverlängernde Wirkung, was durch eine unterschiedliche Power des - nach wie vor sphärischen - FS ausgeglichen wird.

Na siehst du, Starizona hat schon so einen Reducer/Korrektor, gegen ein C11edgeHD ein richtiges Schnäppchen! :cool:
Weiss jemand, ob er auch in der Praxis funktioniert?

lg Tommy
 
Hallo Tommy,

wenn da im Baader-Paper steht "unverändert", dann ist das nicht unscharf, dann ist das eindeutig. Das sagt mir, daß das Baader-Paper Fehler beinhaltet. Was ich nicht ausschließen möchte. Nur schlecht übersetzt aus dem Englischen? Mag wohl sein:

"The inspiration for the EdgeHD optics came from combining the best features of the CDK with the best features of the classic SCT. We placed two small lenses in the beam of light converging toward focus and re-optimized the entire telescope for center-to-edge performance. In the EdgeHD, the primary and secondary mirrors retain smooth spherical surfaces, and the corrector plate remains unchanged. The two small lenses do the big job of correcting aberrations for a small increment in cost to the telescope buyer. Furthermore, because it retains key elements of the classic SCT, the EdgeHD design is compatible with the popular Starizona Hyperstar accessory."

http://www.celestron.com/media/520893/EdgeHD_WhitePaper_FINAL.pdf

Demnach ist das nicht mehr so eindeutig. Und wenn nun weitere Literatur darstellt, wie es wirklich ist, dann mag ich das gerne annehmen.

Weiter unterhalb der von mir zitierten Passage ließt man dann auch, daß die Spiegelabstände variiert wurden.

Vielen Dank für den Hinweis!
LG
Gerrit
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Gerrit,

aus diesem Absatz aus der genannten Spezifikation kann ich nicht erkennen, daß die restlichen Komponenten des EdgeHD neu berechnet wurden:

es steht aber auch nicht drin das der SP denselben Krümmungsradius hat.
Dieser Satz

Die sphärischen Spiegel und die Korrektionsplatte bleiben in diesem EdgeHD Design unverändert und lassen sich so weiter preiswert und hochqualitativ herstellen.

mit der Betonung auf sphärische Spiegel sagt lediglich das die Spiegel weiterhin Sphären sind, das da also nichts geändert wurde und nicht etwa wie beim ACF eine Asphäre Verwendung findet.
Von Krümmungsradien ist da keine Rede.
Der Satz soll wohl in erster Linie den Unterschied zum ACF deutlich machen.

Sicher wurden dann die Systeme neu gerechnet. Aber wenn ich diesen Absatz richtig interpretiere, wurden wohl die Design-Daten der Spiegel und der Korrekturplatte nicht verändert.

Bevor du noch weiter vermutest und interpretierst, das Design des EdgeHD ist ja kein Geheimnis.

http://www.telescope-optics.net/lens_corrector_examples.htm

Link zur Grafik: http://www.telescope-optics.net/images/edge2.PNG

Du kannst es gerne selbst in Oslo eintippen und dann den Korrektor einfach mal entfernen, dann wirst du sehen ob es ohne Korrektor funktionsfähig ist oder ob es doch eine untrennbare Einheit mit dem Korrektor bildet.

Neben Optec engagiert sich ja auch ein anderes Unternehmen in dem Thema.
Wenn gleich auch hier Reducer angeboten werden. Leider keine Korrektoren.

Anbei mal ein Link zum Vollformat-Reducer von Starizona:
http://starizona.com/acb/Starizona-SCT-Corrector-LF-P3689C805.aspx

Ja sehr interessant den kannte ich noch nicht, sieht gut aus.
Aber auch das wird kein einfacher 2Linser sein, er wird mindestens 3 Linsen haben und relativ kleine Krümmungsradien was alles etwas kritischer macht als bei einem System wie dem EdgeHD.

Was an einem nicht auf den Korrektor abgestimmten SC mit einem 2 Linser geht hat Vladimir Sacek gezeigt.

Link zur Grafik: http://www.telescope-optics.net/images/SCT_flat.PNG

Dieses Design erreicht wegen der durch den Korrektor eingeführten SA bei Grün nur noch Strehl 0,84.
Das mag für Foto akzeptabel sein aber zur visuellen Verwendung wäre das nichts.
Und ich denke ans visuelle dürfte Günter ja vorrangig gedacht haben.

Es gibt hier Parallelen zum Ross Korrektor beim Newton.
Auch dieser führt hier SA ein und auch hier kann dieses Problem erst mit einem 3 oder gar 4 Linsigem Design wie zb. dem GPU gelöst werden.
Man könnte die SA die der Korrektor am alten unveränderten SC einführt über den Abstand HS SP kompensieren.
Das legt aber den Fokus sehr weit nach draußen.
Ich hab das Spaßeshalber mal gemacht und ein solches Design erstellt.
Das sieht dann so aus.
 

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Der sehr weit (155mm) nach draußen gelegte Fokus ist sicher auch nicht die Lösung.

Es gibt ja eine praktikablere Lösung von TS
Ich sehe keinen Sinn da nun noch einen 2Linser mit schlechteren Eigenschaften (SA) oder alternativ sehr weit rausgelegtem Backfokus auf den Markt zu bringen.
Und 3 Linser mit Luftspalt kann ich wie schon geschrieben nicht für ein SC rechnen da ich dafür in Oslo nicht genügend Flächen zur Verfügung habe.
Insofern ist es müßig über ein neues Projekt zu reden.

Grüße Gerd
 
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Hallo Gerd,

nun ist die Sache ja geklärt.

"mit der Betonung auf sphärische Spiegel sagt lediglich das die Spiegel weiterhin Sphären sind, das da also nichts geändert wurde und nicht etwa wie beim ACF eine Asphäre Verwendung findet. ..."

Sorry, dass geht nicht eindeutig aus dem Text von Baader hervor. Das wäre ohne Wissen aus weiterer Literatur auch nur reine Spekulation.

Ich zitiere aus dem von Dir verlinkten Text:

"Relatively recent use for sub-aperture corrector has been found in the commercial SCT telescope. While coma of this compact arrangement can be corrected by aspherizing the secondary, field curvature still remains, and can only be corrected by adding a field flattener. Since a pair of lenses can do both, correct for coma and field curvature, aspherizing the secondary becomes unnecessary. Two examples below are based on the Celestron's published data (EdgeHD White Paper - Fianal). Since no specific prescription has been given in the paper, the systems shown are not the exact replica, but the performance level should be practically identical."
http://www.telescope-optics.net/lens_corrector_examples.htm#eyepiece

Also können wir davon ausgehen, daß auch hier Vermutungen die Grundlage für die von Dir ausgeführte weitere Betrachtung sind.

Tommy hat ja schon eine Referenz genannt, die durchaus verlässlicher erscheint. Letztendlich: Dafür vielen Dank.

http://www.willbell.com/tm/TelescopesEyepiecesAstrographs.html

In meinem Posting - auf das Du dich bezogen hast - bin ich bewußt sachlich und unpersönlich vorgegangen. Ich hoffe sehr, daß Dir dies in der nächsten Diskussion auch gelingen wird.

Viele Grüße,
Gerrit
 
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Hallo Christian!

Mach´ Dir nichts draus: Es gibt immer ein paar Arbeitslose, die glauben, sie hätten die Welt erfunden! Und den Menschen gleich mit!

Beste Grüße, Frank

Text wg. Verstoß gegen Netiquette ausgegraut.
Vielen Dank für euer Verständnis – Die Forenmoderation
 
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Hallo zusammen,

meine Erfahrungen basieren auf den größeren Bruder des C8, C11 EdgeHD, fotografisch und visuell.

visuell :

kann ich keinen wirklichen Unterschied zu einem nomalen SCT (C11) ausmachen, wobei bei f/10 der Seeing schon sehr stark wirkt und nur in wenigen Tagen im Jahr so ein Gerät voll auszureizen ist. Beim C8 EdgeHD sieht es vielleicht anders aus. Die Abbildung selbst ist gut. Ein paar Nachteile sind schon gegeben. Insbesondere tritt auch hier Shifting auf, es stört m.E. wenig. Die passive Belüftung ist bring schon etwas, warum Celestron hier keine aktive Kühlung umgesetzt hat ist mir ein Rätsel. Ich hatte mal in diesem Zusammenhang nach Upgrade-Kits gesucht, da gibt es glaube ich auch Lösungen... oder man bastelts sich da etwas drann.

fotografisch:

das C11 EdgeHD bietet bei f/10 ein insgesamt gutes korrigiertes Feld mit kleineren Spotgröße (Sternscheibchen), nicht nur auf der Achse (wie bein SCT). Was hier noch gar nicht erwähnt wurde ist der Einsatz eines "Alternativreducers", den man aus preislicher und funktionaler Sicht in Erwägung ziehen könnten.... Ich habe durchaus gute Erfahrungen mit dem Astrophyisics CCDT67 gemacht mit verschiedensten CMOS-Astrokameras. Beispielsweise bietet eine ASI294MC eine saubere Sternabbildung über das gesamte Feld, allerdings mit leichter Vignettierung. Die Vignetttierung ist allerdings mit einem Flat gut beherrschbar.

CS und Grüße aus Hamburg
Peter

www.pixlimit.com
 
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